Wenn sich in deinem Teich rote oder grüne Algen bilden, solltest du nicht nur einschreiten, um deinen Teich optisch wieder ansehnlich zu bekommen. Doch Algen bekämpfen ist oft nicht ganz einfach. Was hilft am besten? Gibt es gute Hausmittel? Kann man Algen ohne Chemie bekämpfen?

Wie du Algen entfernen kannst, erklären wir dir hier in diesem Artikel. Dabei erklären wir dir, ob Milch, Zink, Natron oder doch Fische und Schnecken am besten helfen. Dabei klären wir die gängigsten Mythen auf und erklären dir, was wirklich hilft.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein übermäßiges Wachstum von Algen hat verschiedene Gründe. Darunter zählen Sonneneinstrahlung, Wärme und ein Nährstoffüberangebot. Vor allem Phosphat.
  • Hausmittel sind kein verlässliches Algenvernichtungsmittel. Benutze lieber Pflanzen, Tiere oder chemische Algenvernichter.
  • Um Algen entgegen zu wirken, kannst du auch die Sonneneinstrahlung vermindern oder für Bewegung im Wasser sorgen.

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Was sind Algen?

Algen, auch Seegras oder Tang genannt, sind meistens im Wasser lebende Pflanzen. Sie besitzen oft keine Wurzeln, Blätter oder Stängel. Allerdings bilden die Zellen einen Pflanzenkörper mit „Organen“, die Blätter, Wurzeln und Stängel ersetzen oder nachahmen können. Algen vermehren sich nicht durch Samen, wie die meisten Landpflanzen. Vielmehr sind es oft Einzeller, die sich durch Zellteilung vermehren. Sie bilden die Grundlage der Nahrungskette und produzieren einen Großteil des Sauerstoffs der Erde.

Algen wachsen an der Wasseroberfläche und auch darunter. Außerdem in Salz und auch Süßwasser. Sogar an Land können sie an Bäumen und Steinen wachsen. (Bildquelle: pixabay.com / 1778011)

Es gibt verschiedene Arten von Algen. Oft werden sie unterteilt in ihr Vorgehen beim Wachstum. Es gibt Einzeller Algen, Mehrzeller Algen, die dann häufig wie Fäden aussehen. Manche Zellen bauen auch ganze Kolonien. Werden Algen größer, benutzen sie einen komplizierteren Bauplan. Dann nennt man sie Tang.

Tatsächlich können Algen aber auch an Land überleben. Oft werden sie fälschlicherweise als Moos bezeichnet. Denn sie wachsen zum Beispiel an Baumstämmen und ertragen auch Austrocknung. Ebenso können sie an feuchten Höhlenwänden wachsen oder auf schlammigen Böden. Manche Algen gehen auch eine Symbiose mit Pilzen ein und werden so zu Flechten.

Hintergründe: Was du über Algen im Teich wissen solltest

Was sind die Ursachen für Algen im Teich?

Algen befinden sich immer in deinem Teich. Doch normalerweise hält sich in dem Teich, der ein eigenes kleines Ökosystem darstellt, das Gleichgewicht. Sollte jedoch sich etwas verändern, hält sich die Wage nicht mehr.

Eine Ursache ist zum Beispiel die Nährstoffkonzentration im Teich. Normalerweise liegt zum Beispiel der Phosphatgehalt bei etwa 0,035 Milligram pro Liter. Dann leben alle Pflanzen und Tiere friedlich nebeneinander im Teich. Doch was passiert, wenn sich etwas ändert? Und woher kommt die Änderung? Diese Fragen haben wir dir hier zusammengefasst.

Ursache Auswirkung Erklärung
Fischkot Neue Phosphatquelle Wird nur von sehr wenigen Teichbewohnern abgebaut und das auch nur sehr langsam
Überschüssiges (Fisch)futter Überschüssiges Phosphat Wird von allen Teichbewohnern aufgenommen, allerdings nur sehr langsam
Rasendünger, Nährstoffreiche Erde Starke Regenfälle spülen diese in den Teich Eine neue Phosphatquelle für alle Pflanzen und Tiere

Kommt zu einer neuen Phosphatquelle noch Sonneneinstrahlung oder eine gesteigerte Wassertemperatur hinzu, können Algen sich explosionsartig vermehren. Das wird auch Algenblüte genannt.

Wann wachsen Algen im Teich?

Algen betreiben Photosynthese und benötigen daher vor allem Sonnenlicht. Außerdem können sie ihren Stoffwechsel nur betreiben, wenn es genügend warm ist. Neben Sonnenlicht benötigen Algen auch, wie alle Pflanzen, Phosphor.

Phosphor wird als Düngemittel eingesetzt, da alle Pflanzen Phosphor für das Wachstum benötigen. Algen hingegen können, da sie eine sehr einfache Zellstruktur haben, sich sehr schnell vermehren und das Phosphor schnell aufnehmen und verwerten.

Aus diesen Gründen sind vor allem

  • Sonnenlicht
  • Wärme
  • Phosphor

für ein gesteigertes Algenwachstum der Grund. Ändert sich eine dieser Parameter, so können Algen schnell darauf reagieren.

Das passiert zum Beispiel im Frühling, wenn die Sonne wieder länger scheint.

Während andere Pflanzen ein wenig länger brauchen, können Algen sofort mit der Zellteilung beginnen und sich ungestört ausbreiten.

Das Frühlingserwachen betrifft nicht nur das Land. Auch Wasserpflanzen wie Algen nutzen das vermehrte Sonnenlicht. (Bildquelle: unsplash.com / andurache)

Auch nach einem plötzlichen Wärmeeinbruch fangen die Algen an zu sprießen. Ebenso kann man ein vermehrtes Algenwachstum beobachten, wenn der Phosphatspiegel steigt. Das passiert oft, wenn in der Nähe des Teiches gedüngt wird oder dem Teich etwas zugeführt wird.

Warum sind manche Algen rot und manche grün?

Grün ist die häufigste Farbe der Pflanzen. Das kommt daher, dass man durch die Blätter die Chloroplasten sehen kann. Die Chloroplasten sind die Kraftwerke der Pflanze. Sie wandeln Sonnenlicht in für die Pflanze benutzbare Energie um.

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Wusstest du, dass es Schätzungen zufolge über 500.000 Arten von Algen gibt?

Menschen nutzen davon bisher nur etwa 500 Arten. Denn viele Algen sind für Mensch und Tier giftig. Außerdem nehmen Algen viele Schwermetalle auf, die im Wasser enthalten sind.

Wenn du rote oder braune Algen sehen kannst, dann liegt das daran, dass neben Chlorophyll auch andere Farbpigmente enthalten sind. Diese überlagern das Grün der Alge und geben ihr eine andere charakteristische Farbe. Die Kombination dieser Pigmente können ein breites Spektrum von Farben hervorrufen. So gibt es Algen auch in scharlachrot oder leuchtendem Blau.

Neben einer grünen Farbe können diese Pflanzen auch eine leuchtend rote Farbe annehmen. (Bildquelle: pixabay.com / Ben_Kerckx)

Kann man Algen von Steinen entfernen?

Algen wachsen an so ziemlich allen Orten. Sie können nicht nur im Wasser wachsen, sondern sogar eine Verbindung mit Pilzen eingehen und an Land auf Steinen wachsen. Dann werden sie Flechten genannt.

Auch im Wasser heften sich Pflanzen an verschiedenen Orten an. Teilweise treiben sie einfach an der Oberfläche, manchmal aber auch am Grund des Gewässers, an anderen Pflanzen oder an Steinen.

Oft überwuchern die kompletten Steine dann und werden mit einem glitschigen, grünen Film aus Algen überzogen. Es ist sehr aufwändig, die Steine von den Algen zu befreien. Am besten machst du das nicht per Hand, sondern lässt das Tiere für dich übernehmen. Wie genau das klappt, erklären wir dir im folgenden Abschnitt.

Kann man Algen aus dem Teich entfernen?

Wenn Algen sich explosionsartig vermehren, überwuchern sie oft den kompletten Teich. Für das Gleichgewicht des Teiches ist es wichtig, das Algenwachstum einzudämmen. Sollte dein Teich von Algen befallen sein, die an der Oberfläche schwimmen, kann man sie auch abfischen.

Benutze dazu einen Kescher und entferne die Algen. Achte darauf, dass du auch die Algen abfischst, die nahe an Pflanzen wachsen. Wiederhole dieser Vorgang alle paar Tage, da die Pflanzen sich wieder schnell vermehren können.

Eine mühsame Aufgabe, unter Teichbesitzern altbekannt – Algenfischen mit einem Kescher. (Bildquelle: pixabay.com / clicjeroen)

Diese Taktik ist wirkungsvoll, allerdings ist sie sehr zeitaufwendig. Auch bekämpft sie nicht die Ursache, sondern nur die Wirkung. Um Algen von Grund auf entgegen zu wirken, solltest du folgende Maßnahmen ergreifen, die wir dir im nächsten Abschnitt erklären.

Was tun gegen Algen im Teich: was sind wirksame Mittel, um das fiese Grün loszuwerden?

Kann man mit Hausmitteln Algen aus dem Teich entfernen?

Das Internet bietet eine Fülle an Ideen für Hausmittel, die gegen Algen helfen sollen. Ob diese tatsächlich funktioneiren oder nicht, erklären wir dir hier.

Oft wird Milch als wahres Wundermittel gehandelt. Die theoretische Überlegung dahinter ist, dass die Milchsäuere, die sich im Wasser bildet, die Algen abtöten sollte.

Praktisch gesehen ist die Wirkung jedoch unbewiesen. Außerdem enthält Milch auch Milchzucker, Fette und Eiweiße, die als Nährstoffquelle dienen. Außerdem können große Mengen von Milch das Gleichgewicht und die Wasserqualität ernsthaft schädigen.

Im Internet findet man Milch als Mittel gegen Algen im Teich. In der Theorie stimmt das, in der Praxis jedoch sollte man es lieber lassen. (Bildquelle: pixabay.com / Myriams-Fotos)

Eine andere Idee ist die Zugabe von Natron. Dies ist jedoch ebenfalls keine gute Idee. Denn um tatsächlich einen Effekt hervorzurufen, benötigst du eine große Menge an Natron. Das wird das empfindliche Gleichgewicht im Teich stören und vermutlich viele Lebewesen und Pflanzen abtöten.

Auch Vitamin C wird als Algenvernichter im Teich gehandelt. Tatsächlich verschwinden Algen nach einer Zugabe von Vitamin C, allerdings ist das eher dafür gedacht, um Algen im Pool zu bekämpfen. Außerdem ist der Rückgang der Algen nur eine kurzzeitige Reaktion auf das Vitamin, wird das Problem jedoch nicht langfristig lösen.

Keine der aufgeführten Hausmittel können Algen aus dem Teich entfernen!

Da der Teich ein lebendes System ist, von dem viele Tiere und Pflanzen abhängig sind, achte bitte darauf, was du dem Teich zuführst. Außerdem gibt es noch eine Fülle an Alternativen, die wir dir in den folgenden Absätzen genauer erklären.

Welche Pflanzen können Algen im Teich vernichten?

Andere Pflanzen im Teich stellen eine direkte Konkurrenz für Algen dar. Wenn du diese pflegst, haben Algen kaum eine Chance die Oberhand zu gewinnen.

Gut dafür eignen sich verschiedene Pflanzenarten. Hier findest du eine Auflistung von potentiellen Möglichkeiten.

  • Hornkraut
  • Krebsscheren
  • Froschbiss
  • Wasserlinse

Diese Wasserpflanzen haben die Gemeinsamkeit, dass sie die Wasseroberfläche erreichen oder gleich ganz auf ihr treiben. Da viele Algen sehr nahe der Wasseroberfläche wachsen, begrenzen die Wasserpflanzen den möglichen Lebensraum der Algen. Außerdem lassen sie weniger Nährstoffe für die Algen übrig.

Die Wasserlinse ist ein effektiver Algenstopp, da sie den gleichen Lebensraum benötigen. Allerdings ist sie selbst oft schwer im Zaum zu halten. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Damit der Plan aufgeht, solltest du darauf achten, dass etwa ein Drittel deines Teiches mit Wasseroberfläche bedeckenden Pflanzen bewachsen ist. Ob sie dabei wie die Wasserlinse darauf schwimmen oder wie das Hornkraut darunter treiben, macht keinen Unterschied.

Gibt es Tiere, die Algen im Teich fressen?

Anstelle von Pflanzen kannst du auch Tiere als Algen Fein einsetzen. Tiere vernichten Algen, indem sie sie fressen.

Viele Fische ernähren sich von Algen. Das hat den Vorteil, dass du die Fische nicht selbst füttern musst. Außerdem schaut es oft schön aus, wenn sich ein paar Fische im Teich tummeln. Achte allerdings darauf, dass es nicht zu viele Fische werden. Denn ihre Ausscheidungen können das Algenwachstum wieder begünstigen. Hier haben wir dir zusammengefasst, welcher Fisch sich für deinen Teich eignet.

Name Größe Lebensraum
Rotfeder 20 – 30 Zentimeter Kleine Teiche
Silberkarpfen bis zu 130 Zentimeter Große Teiche

Ansonsten eignen sich auch Schnecken sehr gut. Sie sind quasi ein „Rasenmäher für den Teich„. Besonders die Sumpfdeckelschnecke ist beliebt, da sie nicht nur den Grund des Teiches von Algen befreit, sondern auch Algen, die an der Wasseroberfläche schweben, fressen kann. Die Spitzschlammschnecke, Posthornschnecke oder kleine Schlammschnecke fressen dagegen nur Algen am Teichgrund.

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Wusstest du, dass Algen wahre Wunderpflanzen sind?

Denn sie sind vollgepumpt mit Mineralien und wertvollen Vitaminen. Diese helfen, das Klima der Erde zu stabilisieren und dienen als Nahrungsgrundlage.

Aber auch Muscheln und Krebstiere sind hungrige Algenvernichter. Die Teichmuschel filtert pro Tag rund 1.000 Liter Wasser und frisst dabei auch Schwebealgen. Süßwassergarnelen ernähren sich vor allem als Jungtiere gerne von Algen an der Wasseroberfläche. Auch Rädertierchen, die zum Zooplankton zählen und Kleinstlebewesen sind, lieber Algen. Sie verspeisen ein vielfaches ihres Körpergewichts an Algen und vermehren sich explosionsartig, wenn viele Algen aufkommen.

Bei all den Vorteilen von algenfressenden Tieren solltest du im Kopf behalten, dass diese auch Nahrung benötigen, wenn es keine Algen mehr gibt.

Es könnte sein, dass deine Helfer im Kampf gegen Algen plötzlich deine Wasserpflanzen anknabbern.

Außerdem können sich diese Tiere oft schnell vermehren. Bespreche den Einsatz davor am besten mit einem Experten im Gartenfachmarkt.

Welche chemischen Algenvernichter gibt es?

Im Handel findest du ein weites Spektrum von chemischen Algenvernichtern. Doch sei gewarnt, denn diese sind ein Eingriff in das System des Teiches und belasten diesen oft noch lange nach ihrem Einsatz.

Zwar wird bei Algenvernichtern immer beworben, dass sie für andere Pflanzen und vor allem Fische keine Gefahr darstellen, dennoch sollte dir bewusst sein, dass die Algenvernichter nur die Symptome bekämpfen. Die Ursache, warum du so viele Algen im Teich hast, bleibt weiterhin bestehen.

Algenvernichter kannst du sowohl im Internet als auch in Baumärkten oder Gartencentern kaufen. Diese sind allerdings nicht billig. Rechne mit einem Preis von etwa 20 € bis sogar 170 € pro Kilgogramm. Allerdings benötigst du unterschiedlich viel vom jeweiligen Produkt.

Für einen vollständigen Testbericht, lese am besten diesen Artikel.

Trivia: Was du sonst noch über Algen im Teich wissen solltest

Warum kommen die Algen im Teich nach dem Winter?

Im Winter gibt es, verglichen zum Sommer in Mitteleuropa, viel weniger Stunden mit Tageslicht. Darunter leiden alle Pflanzen, denn sie benötigen Sonnenlicht um Energie umsetzen zu können. Daher stellen die Pflanzen ihr Wachstum ein und harren erst einmal aus.

Im Winter steht die Natur still. Das gilt ebenso für alle Tiere und Pflanzen, die sich in Gewässern befinden. (Bildquelle: unsplash.com / cirsam)

Wenn der Frühling anbricht, geht es im Reich der Pflanzen gleich richtig los. Das vermehrte Sonnenlicht und vor allem die wärmeren Temperaturen, werden sofort genutzt. Algen können jedoch auf Grund ihrer einfachen Bauweise von den veränderten Situationen sofort und viel schneller Gebrauch machen. Außerdem benötigen sie nicht ganz so viel Wärme, wie ihre verwandten Nachbarspflanzen.

Der neue Lebensraum wird sofort von den Algen vereinnahmt. Oft passiert das so schnell, dass andere Pflanzen keine Chance mehr haben und die Algen können sich ungehindert ausbreiten.

Warum sind Algen im Teich trotz Filter?

Filter helfen nicht bei allen Arten von Algen. Sie helfen nur bei Schwebealgen. Fadenalgen wurzeln direkt am Boden und können von einem Filter nicht aufgesogen werden. So kann auch die Befürchtung, dass der Filter zu schwach wäre, nicht bestätigt werden.

Manchmal sind jedoch auch die Filter einfach nicht mehr kräftig genug. Da im Filter jedoch wichtige Bakterien enthalten sind, solltest du die Schwämme im Teichwasser ausdrücken, so dass die Bakterien dort enthalten bleiben.

Wie kann man Algen im Teich vorbeugen?

Eine Wasserbewegung im Teich ist für Algen unangenehm. Ein kleiner Brunnen im Teich sieht nicht nur hübsch aus, sondern erschwert es auch den einfachen Pflanzen den Teich zu vereinnahmen.

Ein Brunnen im Teich sorgt für eine stetige Bewegung im Wasser, die es Algen schwer macht, zu wachsen. (Bildquelle: pixabay.com / MabelAmber)

Da Algen unbedingt Licht benötigen, kann es sinnvoll sein, den Teich zu beschatten. Das sollte das Algenwachstum zu einem großen Teil stark einschränken. Dazu kannst du einen Baum neben dem Teich pflanzen oder, sollte dein Teich stark betroffen sein, einen Schirm den Sommer über neben den Teich stellen.

Was kann man tun, um nie wieder Algen im Teich zu haben?

Algen sind störend, sehen nicht unbedingt gut aus und beeinträchtigen die anderen Wasserpflanzen negativ. Algen werden jedoch immer und immer wieder in deinem Teich auftauchen, sollten die Gegebenheiten stimmen.

Versuche daher, Algen so gut wie möglich entgegen zu wirken und Bedingungen zu schaffen, die die Algen nicht mögen. Tiere, Pflanzen, Schatten, Bewegung im Wasser und ein ausgewogenes Nährstoffangebot können das Wachstum von Algen verhindern.

Fazit

Algen sind ein unangenehmer Nebeneffekt, den viele Gartenebsitzer leider zu genüge kennen. Ein dauerhaftes Mittel gegen Algen gibt es nicht, jedoch kann man gezielt mit Pflanzen und Algen fressenden Tieren den Algen entgegen wirken. Auch chemische Algenvernichter können Abhilfe schaffen.

Nichtsdestotrotz solltest du im Auge behalten, warum die Algen in deinem Teich plötzlich Überhand gewonnen haben. Denn der Gärtnerspruch „Geht es den Pflanzen schlecht, geht es den Algen gut“ stimmt so nicht. Vermutlich herrscht einfach ein Nährstoffüberangebot, das nur die Algen zu nutzen wissen. Wirkst du diesem entgegen, kannst du die Algen in Schach halten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.graf-gartenbau.ch/Schwimmteich/Algen/Algen%20Texte.pdf
[2] https://www.gartendialog.de/teichwasser-gruen/
[3] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/algenfresser-fuer-den-gartenteich-30576

Bildquelle: 123rf.com/29667027

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