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Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2021

Wenn du die Artenvielfalt in deinem Garten vergrößern möchtest, dein eigenes Gemüse anbauen möchtest oder dein Garten abwechslungsreicher gestalten möchtest, kann ein Beet anzulegen eine gute Idee sein. Wer ein Beet anlegen möchte, sollte dies vorher sorgfältig planen.

Wir erklären dir, wie du selbst ein Beet anlegen kannst und klären alle wichtige Fragen rund um das Beet anlegen. Dabei gehen wir darauf ein, worauf du achten musst und welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Möchtest du ein Beet anlegen, ist ordentliche Planung sehr wichtig. Hast du dir vorher genug Gedanken über Standort, Boden und Abmessungen des Beetes gemacht, erleichtert das dir später die Arbeit.
  • Du kannst nicht nur im Garten ein Beet anlegen. Auch im Hochbeet auf Balkon oder Dachterrasse lassen sich Beete anlegen.
  • Die beste Jahreszeit um ein Beet anzulegen ist der Herbst. Aber auch im Frühling kannst du noch ein Beet anlegen.

Wie du ein Beet anlegst: Was du wissen solltest

Bevor du ein Beet anlegst, solltest du dir genau Gedanken über Größe, Standort und Boden des Beetes machen. Egal ob Blumenbeet oder Gemüsebeet, der Boden muss stimmen, um optimale Bedingungen zu schaffen. Dazu sollte auch der Sonneneinfall und die Größe des Beets beachtet werden.

Was muss ich beim Beet anlegen beachten?

Der wichtigste Aspekt ist die genaue Planung. Überlege dir also vorher, was für ein Beet du anlegen möchtest. Möchtest du ein Blumenbeet oder ein Gemüsebeet anlegen? Blumenbeete haben andere Standortbedingungen als Gemüsebeete. Dabei kommt es aber auf die Vorlieben der Pflanzen an.

Der wichtigste Aspekt ist die genaue Planung.

Wenn du dir vorher überlegst, was du anbauen möchtest, kannst du Standort, Tiefe und Größe des Beetes danach auswählen. So haben Pflanzen verschiedene Vorlieben, bei denen sie besser wachsen. Daran solltest du dich orientieren.

Wie lege ich ein Blumenbeet an?

Das Anlegen eines Blumenbeetes sollte gut geplant werden. Nur so erhältst du auch das optisch ansprechende Bild, das du dir wünscht. Daher solltest du vorher genau überlegen, in welcher Form, Größe und welcher Anreihung du die Blumen einpflanzen möchtest. Folgende Formen eines Blumenbeetes sind möglich:

  • rechteckig
  • quadratisch
  • kreisförmig
  • wellenförmig

Du solltest dich zuerst für einen Standort entscheiden und dabei auch die Bodenansprüche berücksichtigen. Es ist auch eine gute Idee sich schonmal den groben Pflanzplan zu überlegen. Dann solltest du die Fläche markieren, die das neue Beet werden soll. Dazu kannst du eine Schnur nehmen und diese zwischen zwei Holzpflöcken oder Metallstangen befestigen. Diesen Umriss kannst du nun mit dem Spaten abstechen.

Ist Rasen an der markierten Stelle vorhanden, solltest du diesen mit seinen Wurzeln flach ausheben. Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Lockern des Bodens. Dafür wird die Fläche umgegraben und mithilfe einer Gartenhacke aufgelockert. Je gründlicher diese Aufgabe gemacht wird, desto weniger gibst du Unkraut die Möglichkeit zu wachsen.

Damit die Pflanzen im Beet besser wachsen, solltest du auf einen Dünger zurückgreifen. (Bildquelle: pixabay / MabelAmber)

Damit die Pflanzen besser wachsen können, brauchen sie zusätzliche Nahrung. Dafür sind Stallmist oder eine Mischung aus Kompost und Mutterboden geeignet. Zuletzt sollte das Beet noch eine Einfassung bekommen, um Unkraut fernzuhalten und eine Abgrenzung zu schaffen.

Blumenbeete haben ein anderes Lichtbedürfnis als Gemüsebeete. Es gibt Blumen und Stauden für schattige Plätze und für sonnige und halbschattige Standorte. Auch werden bei Blumenbeeten nicht so breite Wege wie für Gemüsebeete benötigt. Zwar müssen auch Blumen und Stauden von Unkraut und Schädlingen beseitigt werden, allerdings reichen dafür Trittplatten aus. Diese ermöglichen dir den Zugang zu den Pflanzen.

Wie lege ich ein Gemüsebeet an?

Bei Gemüsebeeten werden häufig weniger verschiedene Formen verwendet. Diese werden meist rechteckig oder quadratisch angelegt. Dadurch ist auch der Abstand zu anderen Pflanzen leichter einzuhalten. Dies ist wichtig, um dem Gemüse gutes Wachstum zu ermöglichen.

Das Anlegen eines Gemüsebeetes erfolgt ähnlich zu dem Blumenbeet. Jedoch sollte bei einem Gemüsebeet noch mehr darauf geachtet werden, dass es genug Sonnenlicht abbekommt und dadurch besser wächst. Selbst unterirdisch wachsende Gemüsesorten wie Karotten benötigen genug Sonnenlicht auf ihren Blättern, um optimal wachsen zu können.

Achte beim Bepflanzen deines Beetes darauf, dass du nur Pflanzen zusammen einpflanzt, die sich auch vertragen. So kannst du vermeiden, dass eine Gemüsesorte zu wenige Nährstoffe zur Verfügung hat. (Bildquelle: pixabay / Jasmin_Sessler)

Dazu gibt es einige Gemüsearten, die sich nicht miteinander vertragen. Werden zum Beispiel Tomaten und Kartoffeln nebeneinander angebaut, beschränkt das nicht nur das Wachstum der beiden Pflanzen, sondern es kann auch zu Kraut- oder Braunfäule kommen.

Bei der Bepflanzung sollte auch über die Erntezeiten des Gemüses nachgedacht werden. Werden die letzten Pflanzen bereits im Herbst geerntet, ergibt sich sonst im Winter schnell ein trostloses Bild. Dies kann man verhindern, indem man abwechslungsreich pflanzt. Das Pflanzen von Wintergemüse vermeidet dieses Problem. Beispiele für Wintergemüse sind Grünkohl, Rote Beete, Blumenkohl, Rotkohl und Lauch.

Wann lege ich am besten das Beet an?

Das Beet kann am besten schon im Herbst vorbereitet werden, bevor im Frühling bepflanzt wird.

Das Beet kann am besten schon im Herbst vorbereitet werden, bevor es dann im Frühling dann bepflanzt werden kann. Dies erleichtert die Arbeit, da der Boden im Herbst am lockersten ist und so mit wenig Aufwand tief umgegraben werden kann. Über den Winter zerfallen dann nochmal größere Klumpen zu kleineren, ohne dass du Kraft oder Zeit aufwenden musst.

Viele Pflanzen können schon vorgezogen werden im Haus oder in einem Gewächshaus. Eingepflanzt wird meist erst Anfang April, da der Boden dann genug erwärmt wurde. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Pflanzensorte ab, die eingepflanzt werden soll. Daher kann auch erst im Frühling das Beet vorbereitet werden, um dann direkt einzupflanzen.

Wo kann ich das Beet anlegen?

Im Garten ist der optimale Ort um ein Beet anzulegen. Dort gibt es genug Sonnenlicht, aber auch Schatten für Pflanzen, die kühlere Plätze bevorzugen.

Aber auch auf der Dachterrasse oder dem Balkon kann ein Beet angelegt werden. Dabei werden meist Hochbeete benutzt. Dies sind meist kastenförmige Beetanlagen und sind schichtweise aufgebaut. Im unteren Teil werden Gartenabfälle eingebracht, die dort verwertet werden.

Die Wärme aus der Verrottung hilft den weiter oben gelegenen Pflanzen beim Wachstum im Hochbeet. Ein weiterer Vorteil bei der Nutzung eines Hochbeetes ist, dass sie im Vergleich zum Beet, das im Garten angelegt wird, wenig Fläche benötigen.

Den Standort deines Beetes solltest du an deine gewünschten Pflanzenarten anpassen.

Bei dem Anlegen eines Beetes sollte ein möglichst sonniger Platz gewählt werden. Schattenspendende Bäume und Sträucher sollten lieber aus der Planung draußen bleiben. Auch eine gute Luftzirkulation ist wichtig. Der Standort sollte windgeschützt, aber nicht windstill sein.

Je nach Pflanzenart sind auch ein halbschattiger oder schattiger Standort möglich. Die meisten der Pflanzen bevorzugen jedoch einen sonnenreichen Platz. Die Lichtbedürfnisse können bei Blumenbeeten etwas anders sein als bei einem Gemüsebeet. Blumen und Stauden gibt es für sonnige und halbschattige als auch für schattige Standorte.

Wofür brauche ich Beeteinfassungen?

Beeteinfassungen markieren die Ecken der Reihen und schützen vor Schädlingen. Sie halten dazu die Erde im Beet. Einfassungen aus Beton- oder Naturstein halten am besten Unkraut fern. Aber auch Flechtzäune aus Weiden und Holzeinfassungen erfüllen ihren Zweck.

Beim Abstechen des Beetes können die Abgrenzungen sofort übernommen werden und so auch als Orientierung für die Pflanzenreihen dienen. Dies sorgt dafür, dass die richtigen Abstände eingehalten werden.

Welcher Boden ist für das Beet geeignet?

Es gibt verschiedene Bodenarten, die für unterschiedliche Pflanzen verschieden gut geeignet sind. Man unterscheidet zwischen folgenden Böden:

  • leichte Sandböden
  • mittelschwere Lehmböden
  • schwere Tonböden

Schwere Böden können nur mit viel Aufwand aufbereitet werden. Sandige Lehmböden können hingegen aufgrund des geringen Aufwands gut für den Anbau von Gemüse genutzt werden. Für ein Gemüsebeet wird am besten ein lockerer, nährstoffreicher und humusreicher Boden verwendet.

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Ein Beet mit einer Einfassung einzugrenzen macht optisch viel her. Es schützt aber auch vor Schädlingen. (Bildquelle: Kelly Sikkema/Unspash)

Welche Erde verwende ich am besten?

Hast du bereits einen lockeren Boden, kann dieser einfach mit Stallmist oder Kompost aufbereitet werden. So werden ihm zusätzliche Nährstoffe zugefügt, die er sonst nicht enthalten würde.

Sonst kann auch noch Sand oder feiner Kies in den Boden gearbeitet werden. Dadurch wird der Boden lockerer und sorgt für eine bessere Grundlage für den Anbau von Pflanzen. Für den Gemüseanbau gibt es Anzuchterde, die extra locker ist. Blumenerde hingegen ist sehr humusreich. Beides fördert das jeweilige Wachstum der Pflanzen.

Es gibt auch noch spezielle Erdesorten, die für bestimmte Pflanzensorten verwendet werden. So gibt es Rosenerde, Rhododendronerde oder Kräutererde. Diese sind bereits mit den nötigen Nährstoffen versetzt, um einen möglichst erfolgreichen Wachstum zu erreichen.

Wie viel Platz brauche ich für das Beet?

Der Platzbedarf ist abhängig von dem gewünschten Nutzen des Beetes. Die Pflanzenarten brauchen unterschiedlich viel Platz. Besonders bei Gemüsepflanzen gibt es große Unterschiede im Platzbedarf. Dies hängt auch von dem Betrag ab, den du mit dem Gemüse erreichen möchtest. Wir stellen dir hier beispielhaft den Platzbedarf verschiedener Gemüsesorten und deren Ertrag vor:

Gemüseart Flächenbedarf: Pflanzen pro Quadratmeter Ertrag: Kilogramm pro Quadratmeter
Sellerie 5 – 8 2 – 4
Karotten 80 – 120 2 – 3,5
Kartoffeln 4 – 6 3 – 4
Speisezwiebeln 100 – 120 3 – 6
Porree 25 – 35 2,5 – 3
Tomaten 4 – 6 7 – 10
Zucchini 1 – 2 4 – 6

Willst du den Großteil des benötigten Gemüses selbst anbauen, dann benötigst du mindestens 20 Quadratmeter pro Person. Dieser kann mit Spargel-, Erdbeer- und Kartoffelpflanzen schnell auf einen Bedarf von 50 bis 80 Quadratmeter ansteigen.

Bei einem Blumenbeet gilt, dass du mehr Blumen anpflanzen kannst, wenn du mehr Platz hast. Da dies aber nicht auf die Art mit einem Ertrag zusammen hängt wie bei einem Gemüsebeet, bist du hier deutlich freier in der Größe des Beetes. Blumenbeete können beliebige Größen und Formen haben. So gibt es neben rechteckigen und quadratischen Beeten auch runde oder wellige Formen.

Damit die Pflanzen später problemlos gepflegt und geerntet werden können, sollte das Beet eine Breite von 120 Zentimetern nicht überschreiten. Die Länge des Beetes kann hingegen frei gewählt werden. Es sollten jedoch alle Beete die gleiche Größe haben, um die Fruchtfolge später zu erleichtern.

Zwei Beete solltest du durch einen ein Meter breiten Hauptweg abtrennen. Dies dient der Erreichbarkeit und der optischen Abgrenzung. Zwischen zwei Beetflächen sollte dazu noch ein 60 bis 70 Zentimeter breiter Weg eingeplant werden. Damit sind alle Pflanzen später gut zu erreichen.

Blumenbeete müssen auch von Unkraut und Schädlingen befreit werden. Dafür reichen aber meist ein paar Trittplatten aus, um alle Blumen zu erreichen. Es ist daher kein breiter Weg notwendig.

Kann ich ein Beet anlegen, ohne den Rasen umzugraben?

Hättest du gerne ein Beet, aber jemanden zu bezahlen dir ein Beet anzulegen ist dir zu teuer? Und selbst anlegen mit Umgraben und Gras entfernen ist dir zu zeit- und arbeitsaufwendig? Dann ist die folgende Möglichkeit vielleicht etwas für dich. Mit dieser Methode sparst du dir eine Menge Kraft und Zeit.

Du kannst auch ein Beet anlegen ohne, dass du den Boden umgraben musste. Eine Möglichkeit hierfür ist es Pappe zu benutzen. Dazu wird als Erstes der Bereich, an dem das Beet entstehen soll, begrenzt. Hierfür können zum Beispiel Steine, Äste und alte Zaunlatten verwendet werden. Dann wird die Pappe auf den eingegrenzten Rasen gelegt und mit der Umrandung erschwert.

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Um ein Beet anzulegen, muss der gepflegte Rasen nicht notwendigerweise vorher ausgehoben werden. Mithilfe von Pappe kann dieser Schritt umgangen werden. Auch das Umgraben des Bodens fällt weg. (Bildquelle: Evan Dvorkin/Unsplash)

Dabei solltest du darauf achten, dass die Pappe nicht bedruckt oder beschriftet ist und Aufkleber und Klebeband sind zu entfernen. Sonst verwittert dieses und schadet der Umwelt als Mikroplastik. Am besten nimmst du Wellpappe, die ist leicht zu verarbeiten und verrottet schneller. Die Pappe sollte dann ordentlich gegossen werden, damit sie ganz weich wird und sich dem Boden besser anpasst.

Dann wird eine Schicht Kompost auf die Pappe gegeben. Diese sollte fünf bis zehn Zentimeter dick sein. Statt Kompost kann auch Rasenschnitt, Rindenmulch oder Laub verwendet werden. Das Beet ist nun fertig und bleibt bis zum Frühling so liegen. Dann wird es einmal umgegraben und es kann angepflanzt werden.

Die Verwendung von Pappe sorgt für weniger Unkraut und Moos. Durch die Pappschicht gibt es auch mehr Regenwürmer in deinem Beet. Diese graben den Boden um und sorgen für eine bessere Durchlüftung. Dadurch ist das Beet anlegen deutlich weniger zeit- und arbeitsintensiv. Zudem wirkt die Pappe im Frühling als Dünger.

Welche Pflanzen sollte ich in das Beet einpflanzen?

Am besten hast du dir vorher schon überlegt, welche Pflanzen zu deinen Bodenvoraussetzungen passen. Bei der Wahl deiner Pflanzen spielt auch die Sonneneinstrahlung eine Rolle. Liegt dein Beet zu großem Teil im Schatten, sind Pflanzen, die viel Sonne benötigen, eher ungeeignet.

Die gilt genauso für die Bodenverhältnisse. Ist dein Boden zu fest, solltest du mehr Sand einarbeiten, um den Pflanzen die optimalen Bedingungen zu ermöglichen.

Auch die Blühzeit der Pflanzen ist von Bedeutung. Dadurch kannst du das ganze Jahr über ein blühendes Blumenbeet erhalten. Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Arten:

Art der Blühzeit Beispiele
Frühjahrsblüher Krokusse, Narzissen, Schneeglöckchen, Tulpen, Primeln
Sommerblüher Geranien, Petunien, Rosen, Dahlien
Herbstblüher Chrysantheme, Eisenhut, Herbstzeitlose, Herbst – Anemone
Winterblüher Winter – Jasmin, Christrose, Zaubernuss, Winterling

Du solltest dir vorher einen Pflanzplan überlegen, um zu verhindern, dass Pflanzen sich gegenseitig in ihrem Wachstum hindern. Dies kannst du dir auch über sogenannte Beetplaner bildlich zeigen lassen und so auch die Pflanzen nebeneinander sehen. Dadurch kannst du deinen Pflanzplan auf optische Gesichtspunkte anpassen.

Ein weiterer Punkt, auf den du achten solltest, ist die Wuchshöhe der Blumen und Stauden. Dabei gilt als grobe Regeln, dass hochwachsende Pflanzen hinten eingepflanzt werden. Vorne werden dann die niedrig wachsenden Blumen angebaut. Dies erzeugt ein harmonischeres Gesamtbild.

Mit den richtigen Pflanzenkombinationen entsteht ein harmonisches Gesamtbild. (Bildquelle: pixabay / Kranich17)

Wenn du nicht zu viel Zeit mit der Pflege der Pflanzen verbringen möchtest, solltest du auch den Pflegeaufwand der Blumen berücksichtigen. Für geringen Aufwand sind langsam wachsende Pflanzen geeignet, da du nicht dauernd verblühte Blüten oder Stängel abschneiden musst.

Dies kann dir viel Arbeit abnehmen. Möchtest du dir die Unkrautbeseitigung erleichtern, kannst zu Vlies greifen. Ist dieses wasser- und luftdurchlässig, kann dieses in den Boden eingelegt werden. Damit verhinderst du, dass sich das Unkraut tief in den Boden ausbreitet. Dazu kannst eine Schicht Mulch auf den Boden auftragen, um das Unkraut zwischen den Pflanzen zu vermindern.

Wenn du überlegst ein Beet anzulegen, solltest du auch kurz über die notwendigen Werkzeuge nachdenken. Folgendes wirst du brauchen um ein Beet anzulegen:

  • Spaten
  • Schnur
  • Holzpflöcke oder Metallstangen
  • Gartenhacke
  • Kompost
  • Steine, Äste, alte Holzlatten für die Einfassung

Dies sind die grundlegenden Werkzeuge, ohne die du nicht auskommen wirst. Dazu kommen eventuell noch Sand oder feiner Kies um den Boden aufzulockern, falls dieser zu fest ist. Weitere Hilfsinstrumente können benötigt werden, dies hängt ganz von den Voraussetzungen deines Bodens ab.

Wir haben somit alle wichtigen Punkte zum Beet anlegen behandelt. Wenn du dir über diese Aspekte Gedanken gemacht hast, dann steht dir nichts mehr im Weg dein eigenes Beet anzulegen.

Fazit

Ein Beet anzulegen kann mit viel Zeit und Arbeit verbunden sein. Das Abnehmen der Grasnarbe oder das Umgraben des Bodens erfordern eine Menge Arbeitsaufwand. Es gibt auch Möglichkeiten diese Schritte zu erleichtern. So kann Pappe verwendet werden und so direkt auf dem Rasen ein Beet angelegt werden.

Der wichtigste Aspekt beim Beet anlegen ist die genaue Planung. Mache dir vorher Gedanken über Standort, Sonneneinfall, Bodenverhältnisse, Erde und Platz. Du solltest dir auch überlegen, was du dort zukünftig anbauen möchtest.

So gibt es unterschiedliche Anforderungen an ein Blumenbeet als an ein Gemüsebeet. Außerdem verhinderst du so, dass sich die Pflanzen gegenseitig am Wachstum hindern können und nicht krank werden. Damit stellst du sicher, dass sie gut wachsen können.

Bildquelle: Markus Spiske/Unsplash

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