Bewegungsmelder
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2020

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Bewegungsmelder sind praktisch Helfer im alltäglichen Leben. Wenn du mal alle Hände voll hast, bewahren sie dich vor etwaigen Stolpersteinen im Freien oder in deinen privaten Räumlichkeiten. Außerdem helfen Bewegungsmelder Strom zu sparen, weil sie dafür sorgen, dass wirklich nur Licht brennt, wenn du es auch brauchst. Bewegungsmerlder werden aber auch für den Schutz vor Einbrecher eingesetzt. Sie können mit Alarmanlagen verbunden werden. In diesem Artikel findest du die wichtigsten Informationen rund um das Thema Bewegungsmelder.

Mit unserem großen Bewegungsmelder Test 2020 wollen wir dir einen guten Überblick, über die verschiedenen Geräte geben, damit du den perfekten Bewegungsmelder für deine Bedürfnisse findest. Wir haben unterschiedliche Modelle und Funktionsweisen miteinander verglichen und zeigen dir ihre Vor- und Nachteile auf. Damit dir die Kaufentscheidung einfacher fällt, findest du auch interessante Informationen, wenn es darum geht, wie und wo dein Bewegungsmelder montiert werden sollen.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Bewegungsmelder erleichtern den Alltag. Sie reagieren auf Menschen oder Autos und schon geht das Licht, innen oder außen, ganz von alleine an.
  • Ob aus Energiespargründen, als Einbruchschutz oder einfach um den Alltag zu erleichtern – Bewegungsmelder sind hierfür genau richtig.
  • Montageoptionen, Reichweite, Lichtstärke, Art der Sensoren, anhand dieser Kriterien kannst du Bewegungsmelder vergleichen und findest das beste Modell für dich. Die Bewegungsmelder, die am häufigsten in privaten Haushalten verwendet werden, sind Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder, oder PIR-Melder.

Bewegungsmelder Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround-Bewegungsmelder

Der Infrarot Bewegungsmelder IS 1 von Steinel ist der ideale Allrounder. Er eignet sich perfekt für den Innen- und Außenbereich. Mit einer Reichweite von maximal 10 Metern und 120° Erfassungswinkel bietet er ausreichende Funktionalität für viele Einsatzbereiche. Die Sensor-Linse ist schwenkbar (30° horizontal und 180° vertikal), damit kann der zu erfassende Bereich individuell eingestellt werden. Sollte der Erfassungsbereich zu groß sein, kann dieser mit Abdeckblenden eingeschränkt werden. Mit einem einfachen Drehregler können Zeit- und Dämmerungseinstellungen vorgenommen werden.

Wenn du nach einem Bewegungsmelder suchst, der leicht an der Wand oder Decke montiert werden kann und rundum solide Funktionen aufweist, dann ist das hochwertige Modell von Steinel genau das richtige für dich.

Der beste Smart-Home Bewegungsmelder

Das Modell von Philips Hue lässt sich super einfach über die Hue App verbinden. Hier wird jedoch die Hue Bridge benötigt. Montiert wird dieser Bewegungssensor mit via Magnet. So kann der Sensor 60° horizontal und vertikal eingerichtet werden. Der Bewegungsmelder verfügt über eine Reichweite von 5 Metern und einer Funktion, die ihn nur reagieren lässt, wenn zu wenig Tageslicht vorhanden ist.

Du interessierst dich für einen Bewegungsmelder, den du mit deinem Smart-System verbinden kannst und magst es etwas verspielter? Mit dem Modell von Hue kannst du neben den normalen Funktionen eines Bewegungsmelders außerdem raumbasierte Einstellungen treffen und die Lichtempfindlichkeit regeln.

Der beste Bewegungsmelder mit Radar-Technologie

Der hochpräzise Bewegungsmelder IP44 von Hava verfügt über Radar-Technologie und eigenet sich für den Innen- und Außenbereich. Die Eintellungen Zeit, Lichtempfindlichkeit und Sensibilität betreffend, können ganz einfach per Drehknopf eingestellt werden. Die Sensor-Technik mit elektromagnetischen Wellen durchdringt auch Glas, Holz sowie Leichtbauwände. So reagiert der Bewegunsmelder auf jede Bewegung, unabhängig von Wärme. Das Gerät verfügt über eine Reichweite von 5-15 Meter und einen Erfassungswinkel von 180°.

Perfekt für dich, wenn du nach einem Bewegungsmelder suchst, der über sehr viele individuelle Einstellungen verfügt. Ein ideales Gerät, wenn sich deine Räumlichkeiten nicht für einen Bewegungsmelder mit Infrarot-Sensor eignen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Bewegungsmelder kaufst

Was ist ein Bewegungsmelder?

Mit einem Bewegungsmelder kannst du automatisch die Beleuchtung in deinem Haus oder deinem Garten steuern. Wenn du mal keine freie Hand hast, erledigt der Bewegungsmelder ganz einfach das Ein- und Ausschalten des Lichtes.

Im Freien kannst du mithilfe von Bewegungsmeldern Hindernisse schnell erkennen und so der Verletzungsgefahr durch Stolpersteine vorbeugen. Außerdem tragen Bewegungsmelder maßgeblich zum Schutz vor Einbrechern bei. Oft schreckt das plötzlich angehende Licht, uneingeladene Personen ganz einfach ab.

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Im Außenbereich helfen Bewegungsmelder dabei, Stolpersteine rechtzeitig zu erkennen.
(Bildquelle: pixabay.com / TanteTati)

Wenn du eine Person bist, die häufig vergisst, das Licht auszumachen, sind Bewegungsmelder ein Goldgriff. Weil das Licht nur angeht, wenn es auch wirklich benötigt wird, spart dies nicht nur Kosten und schont deine Brieftasche, sondern ist auch noch umweltschonend.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bewegungsmelder und einem Präsenzmelder?

Der größte Unterschied zwischen einem Bewegungsmelder und einem Präsenzmelder betrifft die Empfindlichkeit der eingebauten Sensoren. Dadurch kommen die beiden Geräte in unterschiedlichen Orten zum Einsatz.

Präsenzmelder werden häufig in Bürogebäuden und öffentlichen Gebäuden verwendet. Sie messen die Helligkeit in einem Raum permanent und reagieren auf kleinste Bewegungen, wie das Tippen auf einer Tastatur. Der Präsenzmelder schaltet sich automatisch ab, wenn es hell genug in einem Raum ist.

Bewegungsmelder reagieren auf größere Bewegungen und eignen sich daher besonders gut für den Außenbereich, aber auch für Gänge und Stiegenhäuser. Moderne Bewegungsmelder schalten sich bei ausreichender Helligkeit ebenfalls automatisch ab.

Was kostet ein Bewegungsmelder?

Es gibt große Preisspannen zwischen den unterschiedlichen Bewegungsmeldern. Je nach Sensor, Reichweite, Erfassungswinkel und Montageoption gestaltet sich der Preis anders. Kosten für einen einfachen Bewegungsmelder beginnen bei ca. 3 bis 5 Euro und können die 1.000 Eurogrenze gehen.

Manchmal musst du zu deinem Bewegungsmelder Schalter oder Dämmerungsfunktionen extra kaufen. Bei Smart-Home-Modellen kann es sein, dass du eine Basis für die Geräte brauchst, diese ist häufig auch extra zu erwerben.

Art des Bewegungsmelders Preis
Bewegungsmelder mit Infrarot-Sensor ab 5 €
Bewegungsmelder für Smart-Home-Systeme ab 20 €
Bewegungsmelder mit Radartechnologie ab 5 €

Ein Bewegungsmelder schließt sich leider nicht von selbst an, wenn du hier technisch nicht versiert bist, solltest du das besser von einem Profi machen lassen. Hier musst du dann noch mit zusätzlichen Kosten für einen Elektriker rechnen.

Wo kann ich einen Bewegungsmelder kaufen?

Einen Bewegungsmelder kannst du in so gut wie jedem Baumarkt oder in verschiedenen Onlineshops kaufen. Außerdem hast du auch die Möglichkeit hochwertige Modelle im Fachhandel zu erwerben. Dort und im Baumarkt bekommst du auch wichtige Beratung, welcher Bewegungsmelder für deine Bedürfnisse der richtige ist.

Wenn du dich schon selbst in das Thema eingelesen hast, oder dich sowieso damit auskennst, bieten einige Internetanbieter auch für hochwertige Produkte besonders günstige Angebote.

Unserem Wissen nach werden die meisten Rauchmelder über diese Onlineshops verkauft:

  • amazon.de
  • obi.com
  • conrad.com
  • idealo.de
  • hornbach.de

Gibt es Bewegungsmelder die nicht auf Kleintiere reagieren?

Bewegungsmelder werden grundsätzlich angebracht um auf Menschen oder gegebenenfalls auch auf Autos zu reagieren. Wenn du einen Bewegungsmelder kaufst, dann willst du nicht, dass dieser ständig von vorbeilaufenden Katzen oder Hunden aktiviert wird.

Wenn du nicht willst, dass der Bewegungsmelder hier anspringt, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du bringst den Bewegungsmelder dementsprechend an oder du verwendest ein hochwertiges Modell, das so gebaut ist, dass es die Aktivierung bei Kleintieren ausschließt.

Die Montage des Bewegungsmelders, dass er nur nicht auf Katzen reagiert, kann sich schwierig gestalten.

Im Fachhandel findest du Bewegungsmelder, die Kleintiere ganz einfach “ignorieren” können!

Hier kommt es auf deinen verfügbaren Platz an. Damit der Bewegungsmelder den unteren Bereich ausspart, muss er höher angebracht werden, dadurch wird aber auch seine Reichweite länger. Hier musst du abschätzen, ob du damit den Radius nicht so weit erweiterst, dass beispielsweise der Bürgersteig in die Reichweite des Bewegungsmelders gerät.

Bei hochwertigeren Modellen gibt es zwei Möglichkeiten. Es gibt Bewegungsmelder, die von vornherein ausschließen auf Kleintiere zu reagieren. Du kannst aber auch ein qualitativ hochwertiges Gerät kaufen, dass mehrere Einstellungen zulässt. So kannst du auch die Sensibilität des Geräts besser kontrollieren.

Welche Alternative gibt es zu einem Bewegungsmelder?

Eine Alternative zum Bewegungsmelder könnte ein Lichtschranke oder Lichttaster sein. Diese Geräte reagieren auf die Unterbrechung eines Lichtstrahls. Diese Geräte werden unter anderem auch in Alarmanlage verwendet. Hier kann jedoch nicht zwischen Menschen und zum Beispiel kleinen Tieren oder Laub, dass durch den Strahl läuft oder fällt unterschieden werden. Der Alarm geht los oder das Licht geht an, wann immer der Lichtschranke durchbrochen wird.

Solche Geräte sind aber nicht mit Dämmerungsschalter oder Zeitschalter ausgestattet. Diese Funktionen müsstest du in diesem Fall mit zusätzlichen Geräten (Dämmerungsschalter und Zeitschalter) ergänzen.

Entscheidung: Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Bewegungsmelder zulegen möchtest, gibt es einige Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Bewegungsmelder mit Passiv-Infrarot-Sensoren
  • Bewegungsmelder mit Hochfrequenz- bzw. Radarsensoren
  • Bewegungsmelder mit Ultraschall-Sensoren
  • Bewegungsmelder mit Kamerasensoren

In der Handhabung, der Montage und in der Optik gibt es keine groben Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Sensormodellen. Jedoch macht es einen Unterschied für welche Räumlichkeiten die verschiedenen Arten eingesetzt werden. Je nachdem wo du deinen Bewegungsmelder anbringen willst, ist eine der Alternativen besser geeignet. Der folgende Abschnitt soll dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen Bewegungsmelder mit Passiv-Infrarot-Sensoren aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Bewegungsmelder mit Passiv-Infrarot-Sensoren werden aktiv, wenn sich die Infrarot-Wärmestrahlung verändert. Diese Art wird auch Pyroelectric Infrared Sensor Melder, also PIR-Melder, genannt. Durch ein Linsensystem wird ein bestimmter Bereich definiert. Damit diese Art von Bewegungsmeldern reagiert, müssen die Bewegenden Wärme ausstrahlen. Deswegen aktivieren sich diese Bewegungsmelder vorrangig bei Menschen und Tieren.

Bei hochwertigen Produkten kann die Sensibilität eingestellt werden, oder sie sind generell so eingerichtet, dass der Bewegungsmelder nicht auf Sonneneinstrahlung oder Kleintiere reagiert.

Vorteile
  • Für den Innen- und Außenbereich
  • Hochwertige Produkte erfassen keine Kleintiere
  • Können sehr genau eingestellt werden
Nachteile
  • Eignen sich nicht für alle Einsatzbereiche

Was zeichnet einen Bewegungsmelder mit Hochfrequenz- bzw. Radarsensoren aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Von Sensoren werden Frequenzen im Bereich von 5,8 GHz ausgesendet. Diese Bewegungsmelder können somit auch durch Glaswände oder abgehängte Decken aktiv werden. Wenn der Bewegungsmelder ein verändertes Echo an den iHF Sensor wahrnimmt, wird der Bewegungsmelder aktiv, und schaltet das Licht ein.

Vorteile
  • Erfasst auch tote Winkel, Kann hinter abgehängten Decken angebracht werden
Nachteile
  • Nur mit iHF für den Außenbereich
  • Störungen durch andere Frequenzen möglich

Was zeichnet einen Bewegungsmelder mit Ultraschall-Sensoren aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bewegungsmelder mit Ultraschall-Sensoren machen sich den Doppler-Effekt zu nutzen. Sie bestehen aus einem Sender und einem Empfänger und reagieren auf Änderungen im Überwachungsbereich. Wenn der Ultraschall auf ein Objekt stößt, bewirkt dieses eine Störung in der Meldelinie und er Bewegungsmelder wird aktiv. 

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Bewegungsmelder eignen sich vor allem für Gänge in öffentlichen Gebäuden und Bürogebäuden.
(Bildquelle: pixabay.com / Foundry)

Ultraschall verwendet als Trägermedium die Luft. Daher können diese Bewegungsmelder nicht hinter Gegenständen, wie zum Beispiel Vorhänge, Heizkörper oder abgehängten Decken angebracht werden. Auch sollten sich keine Lampen oder andere Schallquellen im Bereich des Ultraschall-Bewegungsmelders befinden. 

Vorteile
  • Sehr sensibel
  • Gut geeignet für Großraumbüros

Nachteile
  • Nur für den Innenbereich
  • Kann nicht hinter Vorhängen oder sonstigen Leichtbauten versteckt werden

Was zeichnet einen Bewegungsmelder mit Kamerasensoren aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bei Bewegungsmeldern mit Kamerasensoren werden elektronische Auswertung von Bildinhalten vorgenommen. Kommt es bei dieser Auswertung zu Veränderungen in den Aufnahmen, reagiert der Bewegungsmelder und das Licht geht an. Diese Art wird häufig in der Sicherheitsbranche verwendet.

Für Großraumbüros oder Meetingräume gibt es bereits Modelle mit Kamerasensoren, die Menschen erkennen und zählen. Durch diese Technik können nicht nur Licht, sondern auch Raumklima, also Heizung und Lüftung optimal geregelt werden.

Vorteile
  • Für den Innen- und Außenbereich
  • Moderne Modelle für besseres Raumklima
Nachteile
  • Für den privaten Gebrauch nicht sinnvoll
  • Teurer als herkömliche Bewegungsmelder

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bewegungsmelder vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Bewegungsmelder entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Bewegungsmelder miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien rund um das Thema Bewegungsmelder ankommt.

Bewegungsmelder für den Innen- oder Außenbereich

Wie oben im Entscheidungsteil schon kurz erklärt haben, eignen sich nicht alle Bewegungsmelder gleich gut für den Innenbereich oder für draußen. Hier empfehlen wir dir, die Produktbeschreibung besonders gut zu lesen. Besonders sensible Geräte sind für den Außenbereich nicht wirklich geeignet. Sie würden schon auf kleinste Bewegungen wie zum Beispiel Regen, Wind und Vögel reagieren.

Die am häufigsten verwendeten Bewegungsmelder für Innen im Privatbereich sind Bewegungsmelder, die mit Infrarot Sensoren arbeiten.

Wenn du einen Bewegungsmelder für den Außenbereich suchst, solltest du auch im Vorhinein überlegen, ob du diesen mit einer Alarmanlage kombinieren möchtest oder nicht.

Hier gibt es natürlich viele unterschiedliche Varianten und es kommt auch hier ganz darauf an, wofür du deinen Bewegungsmelder einsetzen möchtest. Wenn du nicht willst, dass man die kleinen Geräte sieht, kannst du ein Modell wählen, dass man hinter Vorhängen oder abhängenden Decken befestigen kann. Hier kommt es ganz darauf an, wieviel du für deinen Bewegungsmelder ausgeben möchtest.

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Außenleuchten mit Bewegungsmelder sind perfekt für dunkle Hinterhöfe.
(Bildquelle: pixabay.com / LEEROY Agency)

Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter

Viele Fragen sich beim Vergleichen der verschiedenen Bewegungsmelder, ob sie denn einen Dämmerungsschalter brauchen oder nicht. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert einen Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter zu wählen, wenn es darum geht den Lichtverbrauch bestmöglich zu regeln.

Ein Dämmerungsschalter sorgt dafür, dass der Bewegungsmelder das Licht ab einem gewissen Grad an Helligkeit, zum Beispiel in der Morgendämmerung, nicht mehr einschaltet. Umgekehrt, aktiviert er den Bewegungsmelder, wenn es zu dunkel in seiner Umgebung wird. Wird ein Wert an Helligkeit unterschritten, dann reagiert der Bewegungsmelder wieder und das Licht geht an.

Reichweite

Verschiedene Modelle von Bewegungsmelder haben unterschiedliche Reichweiten und Erfassungswinkel. Du kannst Bewegungsmelder mit Winkel zwischen 90 und 360 Grad erstehen. Hier kommt es ganz darauf an, wofür du deinen Bewegungsmelder einsetzen möchtest.

Soll ein ganzer Raum mit dem Bewegungsmelder erfasst werden, dann solltest du ein Gerät mit 360 Grad Erfassungswinkel verwenden, das an der Decke angebracht werden kann. Soll der Bewegungsmelder an der Wand befestigt werden, dann genügen 180 Grad. Bewegungsmelder eignen sich am besten um einen Gang oder Wege rund ums Haus zu bestücken.

Bei Bewegungsmeldern an Hauswänden, solltest du dich auch um einen Unterkriechschutz kümmern. Damit wird sichergestellt, dass auch der Bereich unter dem Bewegungsmelder nicht unbemerkt bleibt.

Bei Bewegungsmeldern, die den Eingangsbereich eines Hauses beleuchten sollen, genügt ein Erfassungswinkel von 90 Grad. Solltest du noch nicht genau wissen, welcher Winkel der beste für deinen Einsatzbereich ist, dann empfehlen wir einen Bewegungsmelder mit einem großen Winkel zu kaufen. Hier kannst du später mit Blenden arbeiten, um den richtigen Bereich einzugrenzen.

Montage Optionen

Bewegungsmelder werden grundsätzlich an Decken oder Wänden befestigt. Wo dein Bewegungsmelder angebracht werden soll, findest du in deiner Gebrauchsanweisung, die du unbedingt beachten solltest.

Grundsätzlich gilt für den Innen- und Außenbereich die Anbringung in einer Höhe zwischen 2 und 2,50 Metern. Willst du deinen Bewegungsmelder an einer Hauswand befestigen, sollte er auf jeden Fall außer Reichweite von unbefugten Personen angebracht werden. Je höher der Bewegungsmelder angebracht wird, desto größer wird der Bereich, der von dem Gerät erfasst wird, und umgekehrt. Es kommt also ganz darauf an, welchen Bereich du mit dem Bewegungsmelder abdecken willst.

Bevor du deinen neuen Bewegungsmelder anbringen willst, solltest du darauf achten, ob es sich bei dem Modell um einen Wandbewegungsmelder oder einen Deckenbewegungsmelder handelt. Manche Geräte eignen sich auch für beides, hier kommt es jedoch auf die Höhe deiner Wände an.

Wie dein Bewegungsmelder am besten arbeitet, ohne an Sensibilität zu verlieren, liest du also am besten in der Gebrauchsanweisung. Es sind auch Bewegungsmelder zu erstehen, die direkt in Wände eingebaut werden können.

Damit du dir das Anschließen eines Bewegungsmelders besser vorstellen kannst, haben wir hier ein kurzes Video für dich:

Timer oder auch: Zeiteinstellung

Der Bewegungsmelder wird zum Beispiel, durch einen vorbeigehenden Menschen, ausgelöst. Diesen Vorgang nennt man Schaltung. Wie lange diese Schaltung anhält, also wie lange das Licht leuchtet, kann man bei den meisten Modellen von Bewegungsmeldern individuell einstellen. Je nach Gerät, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Zeit einzustellen:

  • Stufenlos am Bewegungsmelder
  • Mit Stufen am Bewegungsmelder
  • Mithilfe einer Code-Einstellung am Bewegungsmelder
  • Einstellung via App (Smart Home)

Es gibt keine allgemeine Beschreibung, wie man diese Zeiteinstellung vornehmen kann. Hier ist es wichtig, dass du dir die Gebrauchsanleitung gut durchliest und laut dieser deinen Bewegungsmelder richtig einstellst.

Ein kleiner Tipp: Wenn du dich für einen Bewegungsmelder einer führenden Marke entscheidest, hast du den Vorteil, dass du die Gebrauchsanleitung oft auch online findest, solltest du sie verlieren.

Nachhaltigkeit

Wie oft ist das jedem von uns schon passiert – wir kommen nach einem Arbeitstag nach Hause und finden unsere vier Wände hell erleuchtet vor. Wir haben vergessen, in der Früh das Licht auszumachen. Energieverschwendung de luxe also!

Einfache Bewegungsmelder sind eine kostengünstige und überaus praktische Lösung für das Problem. Durch die eingebauten Sensoren wird Licht, also Energie, wirklich nur dann verwendet, wenn wir sie auch brauchen.

Mit Bewegungsmelder ganz einfach Strom sparen.

In Kombination mit einem Smart Home System kann hier übrigens noch mehr Strom eingespart werden. Hier können die Bewegungsmelder dann via App gesteuert werden und Zeitintervalle ganz einfach von überall eingestellt werden. Außerdem können mehrere Komponenten miteinander verbunden werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Bewegungsmelder

Störung: Was mache ich, wenn sich der Bewegungsmelder nicht mehr ausschaltet oder gar nicht reagiert?

Kommt es zu Problemen mit dem Bewegungsmelder, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Je nachdem, ob der Bewegungsmelder schon sehr lange in Betrieb ist oder gerade neu installiert wurde.

  • Fehler beim Anschließen: Vor allem bei neue angebrachten Bewegungsmeldern, kann dies die Ursache der Störung sein. Oft werden die Geräte falsch angeschlossen und funktionieren deshalb nicht. Hast du Zweifel welches Kabel in welche Klemme gehört, lasse den Bewegungsmelder am besten von einem Profi installieren.
  • Dauerstrom: Manchmal sind Schalter für Dauerstrom integriert, die nicht umgelegt wurden. Auch darum kann eine Störung auftreten.
  • Korrosion im Bewegungsmelder: Vor allem, wenn sich der Bewegungsmelder im Freien befindet, kann es sein, dass Teile im Gerät zu oxidieren beginnen. Hier sollte eine Messung durchgeführt werden. Das Problem muss aber nicht unbedingt im Bewegungsmelder liegen, es kann auch Schalter zu oxidieren beginnen.
  • Nicht kompatibel: Oft sind auch der Bewegungsmelder und die Leuchte nicht kompatibel. LEDs können zum Beispiel bei geringer Spannung zu leuchten beginnen.
  • Glühbirne defekt: So simpel, dass der Fehler häufig übersehen wird. Manchmal ist auch einfach die Glühbirne oder das Leuchtmaterial kaputt und muss ausgetauscht werden.

Was ist die richtige Schutzart für meinen Bewegungsmelder?

Hier kommt es ganz darauf an, wo du deinen Bewegungsmelder anbringen möchtest. Im Außenbereich bieten sich Geräte an, die mit mindestens über einen Wert von IP54 verfügen. Ist jedoch kein Schutz im Sinne eines überstehenden Daches gegeben, solltest du mit der Schutzart IP66 arbeiten. Neben Bewegungsmeldern im Außenbereich, ist es auch für Geräte im Badezimmer wichtig, dass sie über genügend gegen Wasser geschützt sind.

So sollte im Badezimmer ein Bewegungsmelder, der an der Decke angebracht wird eine Schutzart von IP44 aufweisen. Wird der Bewegungsmelder nahe der Badewanne verwendet, dann empfiehlt sich die Schutzart IP65. In anderen Zimmern oder Gängen, in denen Feuchtigkeit keine große Rolle spielt, ist eine Schutzart von IP40 ausreichend.

Zur Aufklärung: IP steht hier für “International Protection”. Die beiden Zahlen hinter der Abkürzung stehen für den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung (1. Zahl) und Schutz vor Wasser (2.Zahl). Hier wollen wir noch eine Übersicht über die verwirrenden Zahlenkombinationen geben.

Während wir IP mit “International Protection” übersetzen, wird im Englischen von “Ingress Protection” gesprochen. “Ingress Protection” heißt so viel wie “Schutz vor Eindringen”.

Ziffer Schutz vor Fremdkörpern Schutz vor Wasser
0 Kein Schutz Kein Schutz
1 Berührung mit Handrücken, Gegen feste Fremdkörper Tropfwasser
2 Berührung mit Finger, Gegen feste Fremdkörper Schräg fallendes Wasser (ca. 15°)
3 Berührung mit Werkzeug Sprühwasser bis ca. 60°
4 Berührung mit Draht Allseitiges Spritzwasser
5 Vollständiger Berührungsschutz Strahlwasser aus Düse, unabhängig vom Winkel
6 Vollständiger Berührungsschutz Starkem Strahlwasser, auch unter hohem Druck
7 Zeitweiliges Untertauchen
8 DauerndesUntertauchen
9 Wasser bei Hochdruck und Dampfstrahlreinigung (z.B.: Landwirtschaft, Straßenfahrzeuge)

Kann ich meinen Bewegungsmelder in mein Smart-Home-System integrieren?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Allerdings muss es sich um ein Modell handeln, dass diese Funktion anbietet. Nicht jeder Bewegungsmelder lässt sich in dein Smart-Home-System integrieren.

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Manche Bewegungsmelder können auch ganz einfach mit deinem Smart-Home-System verbunden werden.
(Bildquelle: pixabay.com / Gerd Altmann)

Verfügt ein Bewegungsmelder über die Funktion können Veränderungen und Aktivitäten direkt via App mit dem Smartphone eingesehen und kontrolliert werden. Weiters, kannst du über die App Einstellungen und die Empfindlichkeit des Bewegungsmelders einsehen und einstellen. Moderne Geräte können sogar so eingestellt werden, dass sie während Schlafphasen nur gedimmt aktiviert werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-bewegungsmelder-als-einbruchschutz-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190719-99-124348

[2] https://www.kabeleins.at/tv/achtung-kontrolle/expertenwissen/sicherheitsdienst

[3] https://computerwelt.at/news/die-vier-wichtigsten-smart-home-trends-fuer-2020/

[4] https://www.homeandsmart.de/new-smart-home-trends

Bildquelle: Urbanek/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Petra ist ausgebildete Gärtnerin und wohnt mit ihrer Familie in einem schönen Landhaus mit großem Garten. Sie veranstaltet regelmäßig Tage des offenen Gartens, bei denen Gäste ihren Garten bestaunen können. Besonders gut kennt sich Petra mit der typischen englischen Gärtnerei aus.