Gartenbesitzer kommen nicht um eine ausreichende Bewässerung der Beete und Grünflächen herum, schließlich möchten sie sich an einem üppigen Pflanzenwachstum freuen und auf einem grünen Rasen statt auf vertrocknetem Terrain relaxen.

Mit ein paar Kannen Wasser aus der Gießkanne ist es dabei leider nicht getan. Pflanzen besitzen unterschiedliche Ansprüche und auch die Beschaffenheit des Bodens ist bei der Bewässerung zu bedenken.

Was es bei der Bewässerung des Gartens zu beachten gibt, welche Bewässerungssysteme die Arbeit erleichtern und wann der Rasen wirklich Wasser braucht, damit befasst sich folgender Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wird der Rasen nicht ausreichend bewässert, erscheint er schnell unansehnlich. Die Rasendecke wird durchlässiger und es wächst vermehrt Unkraut.
  • Bewässerungssysteme erleichtern die Arbeit im Garten. Ein Bewässerungscomputer kann festlegen, wann und wie viel gegossen wird.
  • Die Bewässerung sollte rechtzeitig erfolgen. Sind bereits sichtbare Trocknungsspuren zu sehen, ist es meist schon zu spät und die Pflanzen können nicht mehr gerettet werden.

Definition: Was ist eine Rasenbewässerung?

Mithilfe einer Rasenbewässerung wird die Grünfläche gezielt mit Feuchtigkeit versorgt. Bewässerungssysteme ersetzen das leidige Gießkannen schleppen oder das umständliche Ausrollen des Wasserschlauches.

Besonders der Rasen leidet an heißen Sommertagen. Wird nicht bewässert, verbrennt das Gras durch die permanente Sonneneinstrahlung. Es entstehen großflächige kahle Stellen und der Rasen muss nachgesät werden.

Durch die Gartenbewässerung wird der Garten regelmässig mit Wasser versorgt und dadurch an heissen Tagen vor dem Verbrennen bewahrt. (Bildquelle: 123rf.com / 29468807)

Die Rasenbewässerung sollte nicht aufs Gerade Wohl geschehen. Die Wassermengen müssen auf die Gegebenheiten vor Ort und auf die Beschaffenheit des Substrates abgestimmt werden. Auch an Zuviel an Wasser kann schädlich sein.

Hintergründe: Was du über das Garten bewässern wissen solltest

Ein heißer Sommertag setzt dem Garten zu. Pro Quadratmeter Rasenfläche verdunsten dabei etwa vier Liter Wasser. Gräser sind Flachwurzler und schaffen es daher nicht, sich mit Feuchtigkeit aus tiefer liegenden Bodenschichten zu versorgen.

Wird der Rasen nicht bewässert, dauert es nicht einmal 14 Tage, bis Gräser auf einem Sandboden komplett verdorrt sind.

Daher ist es besonders wichtig, bereits auf die ersten Anzeichen von Trockenheit entsprechend zu reagieren und intelligente Bewässerungssysteme einzusetzen, welche auch bei Abwesenheit und Urlaub die Rasen- und Gartenpflege nicht vernachlässigen.

Wann braucht der Rasen Wasser?

Fakt ist, der Rasen braucht jede Menge Wasser, auch wenn man es ihm nicht oder noch nicht ansieht. Die einfachste Methode, festzustellen, ob der Rasen wirklich Wasser braucht, ist eine genaue Inspektion der Rasenfläche.

Ist das Gras sattgrün und die Halme ragen sich aufrecht dem Sonnenlicht entgegen, ist der Rasen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Erscheint die Rasenfläche dagegen eher Blaugrau und rollen sich die Blattspitzen bereits auf, ist es höchste Zeit, die Bewässerung in Angriff zu nehmen.

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Es ergeben sich darüber hinaus individuelle Unterschiede zwischen der Rasensorte, dem Boden und den klimatischen Verhältnissen. Wichtig ist dabei auch, nicht zu viel zu bewässern. Ist zum Beispiel für die Abendstunden Regen angesagt, muss am Morgen nicht bewässert werden.

Es bietet sich an, die Feuchtigkeit mithilfe eines Regenmessers zu kontrollieren und die Bewässerungsanlage über einen Timer zu steuern. Wer permanent den Rasen mit Feuchtigkeit versorgt, verschwendet nicht nur unnötig Wasser, er schadet auch der Rasenfläche.

Bekommt der Rasen nicht die Möglichkeit, abzutrocknen, kommt es vermehrt zu Pilzbefall und verschiedenen Rasenkrankheiten.

Kommt es beim Garten bewässern auf den Boden an?

Wir haben es bereits angedeutet, auch der Boden spielt bei der Art und Weise der Bewässerung eine Rolle. Sandboden muss häufiger bewässert werden, als ein lehmiger Boden. Sand wird generell benutzt, um einen verdichteten Boden aufzulockern und letztlich um Staunässe zu verhindern.

Dieser Umstand wird dem sandigen Untergrund nun zum Verhängnis. Die Flüssigkeit sickert in die tieferen Bodenschichten und Sandboden trocknet bereits nach wenigen Tagen aus.

Ein Lehmboden mag optisch schwer und hart erscheinen, besitzt aber die Fähigkeit, viel Feuchtigkeit speichern zu können.

Damit kommen diese Böden länger ohne Bewässerung aus. Ein Sandboden muss häufiger bewässert werden und sollte zusätzlich mit Humus und anderen Wasserspeichern versorgt werden.

Dabei gilt folgende Faustregel:

Bodenqualität Gießmenge pro m² Gießzeitpunkt
Lockerer Sandboden 10 bis 15 LiterAlle drei bis vier Tage
Verdichteter Lehmboden 15 bis 20 Liter Einmal wöchentlich

Damit das Wasser in den Boden eindringen kann, sollte nicht zu sparsam bewässert werden. Verbleibt die Feuchtigkeit lediglich in den oberen Schichten, wurzeln die Gräser flacher und werden dadurch noch angreifbarer für Wassermangel.

Es sollte bei jeder Bewässerung sichergestellt sein, dass die Feuchtigkeit bis in 15 Zentimeter Bodentiefe vordringen kann und damit die Wurzeln der Gräser erreicht.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Bewässern?

Den optimalen Zeitpunkt für die Bewässerung erwischen Frühaufsteher. Wird um vier Uhr morgens gegossen, verdunstet das wenigste Wasser und die Pflanzen werden optimal versorgt.

Bis neun Uhr morgens ist ein sehr guter Zeitpunkt für die Bewässerung. Dann ist es noch angenehm kühl und meist herrscht Windstille. Bis zur anstehenden Mittagshitze ist das Wasser in den Boden eingedrungen.

Viele Hobbygärtner schwören auf eine abendliche Bewässerung. Dies ist jedoch weniger vorteilhaft, da die Feuchtigkeit nur langsam versickert und damit Insekten anlockt und den Pilzbefall begünstigt.

Der Rasensprenger sollte nicht in der prallen Mittagssonne in Betrieb genommen werden. Trifft die Sonne auf das Wasser, verstärkt sie ihre Wirkung und es können unschöne Brandflecken entstehen.

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Gießkanne adé… Blendender Sonnenschein und Hitze können für unsere Gärten eine echte Herausforderung sein. Deswegen steht das Gießen ganz oben auf dem Pflegeprogramm, am besten tut man das in den Morgenstunden. Automatische Bewässerungsanlagen schaffen hier Abhilfe. Wichtig: Wer seinen Garten optimal bewässern möchte, soll ihn gut kennen. Bei der individuellen Bewässerungsplanung für einen Garten berücksichtigen wir eine ganze Fülle von Faktoren. Unter anderem sind das: . – Örtliche Gegebenheiten wie Höhen oder Tiefen – Art und Höhe von Bepflanzung: Bäume, Gehölze, Stauden oder Rasen – Bodenbeschaffenheit: schwere lehnhafte Böden oder Böden mit hohem Sandanteil – Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten oder Schatten Ihr möchtet mehr dazu erfahren? Schaut Euch auf unserer Webseite vorbei, der direkte Link ist im Profil. #hitzenwelle #sommeristzurück #garten #gartenpflegen #wasserimgarten #gartenbewässerung #rasengießen #sonnenschein #gartenliebe #gartenpflanzen #wasserimgarten #wuppertal #ohnewassergehtsnicht

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Besonders heiße Sommer können Gießverbote nach sich ziehen. Steigt der Trinkwasserverbrauch, werden häufig entsprechende Einschränkungen erteilt und an bestimmten Uhrzeiten ist es untersagt, Bewässerungsanlagen in Betrieb zu nehmen.

Dieser Zeitraum kann sich durchaus auf 7 bis 21 Uhr und damit auf den kompletten Tag beziehen. Man wird also gezwungen sein, entweder am frühen Morgen oder am späten Abend zu gießen.

Nicht immer bleibt Zeit und Gelegenheit, den Garten mehrmals die Woche zu bewässern. Während Urlaub und längerer Abwesenheit müssten also Freunde oder Nachbarn einspringen. Eine Alternative sind Bewässerungscomputer.

Diese praktischen Geräte werden von GARDENA und anderen führenden Herstellern von Gartenbau- und Bewässerungstechnik angeboten.

Der Bewässerungscomputer wird mit der Wasserleitung verbunden. Sensoren können Niederschlag erkennen und den Feuchtigkeitsgehalt des Erdbodens bestimmen. Sie bestimmen damit den richtigen Zeitpunkt für die Bewässerung und stellen die erforderliche Wassermenge bereit.

Wie lange bewässern?

Es kommt weniger auf die Häufigkeit des Gießens als auf die Wassermengen an. Wird zwar häufig aber in kleinen Dosen gegossen, kann die Feuchtigkeit nicht zu den Wurzeln der Gräser vordringen.

Die meisten Hobbygärtner müssen ihren Garten bewässern, ohne Brunnen zu besitzen. Daher sollte kein Wasser verschwendet werden. Es ist effektiver, seltener und dafür intensiver zu bewässern. Pro Quadratmeter sollten mindestens 20 Liter in den Boden eindringen.

Die Dauer der Bewässerung ist eher zweitrangig. Entscheidend ist die Menge des Wassers. (Bildquelle: 123rf.com / 30305433)

Das Bewässerungssystem sollte solange in Betrieb bleiben, bis eine ausreichende Sättigung des Bodens erreicht ist. Der Zeitpunkt kann variieren. Besonders praktisch sind auch hier Bewässerungscomputer, welche die Bewässerungszeit selbstständig berechnen.

Bei manuelle Bewässerung hilft ein Regenmesser. Wird ein Wert unter 0,02 Kubikmeter pro Quadratmeter Rasenfläche gemessen, ist die Bewässerung notwendig.

Wie lässt sich die Rasenbewässerung planen?

Die Bewässerung des Gartens sollte ausreichend geplant werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Bewässerungstechnik. Die einzelnen Modelle stellen wir im Folgenden noch näher vor. Die Eignung für den eigenen Garten muss individuell abgewogen werden.

Dabei sollte auch auf die Leitungen geachtet werden. Es sollte sich um robuste und wetterfeste Materialien handeln. Die Verlegung sollte mindestens in 30 Zentimetern Tiefe erfolgen.

Ansonsten besteht die Gefahr, die Leitungen beim Umgraben und anderen Gartenarbeiten versehentlich wieder freizulegen oder zu beschädigen.

Weiterhin ist zu überprüfen, ob die Wasserstelle genügend Leistung bietet. Dies kann jeder selbst testen. Ist der Wasserhahn voll aufgedreht, sollten sich innerhalb von 30 Sekunden zehn Liter Wasser transportieren lassen.

Letztlich ist auch die Wasserqualität ein Aspekt, der bei der Planung zu berücksichtigen ist. Ist das Wasser vor Ort stark kalkhaltig, sollte über die Nutzung von Regenwasser nachgedacht werden.

Die Bewässerungsanlagen von GARDENA, Rainbird oder Hunter lassen sich problemlos auch an einen Regenwassertank anschließen. Damit sparst du Geld und schonst die Umwelt.

Die Verwendung von Markengeräten der genannten Hersteller ist von Vorteil, da es sich um hochwertige Komponenten handelt, welche problemlos miteinander kompatibel sind und daher auch die schrittweise Erweiterung der Anlagen möglich machen.

Schließlich muss noch abgewogen werden, ob es sich um eine strom- oder akkubetriebene Anlage handeln soll. Akkus ermöglichen einen flexiblen Einsatz, unabhängig vom Stromnetz. Bei einigen Modulen kann sogar die Solarenergie genutzt werden.

Kann man die Rasenbewässerung selber bauen?

Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich die Rasenbewässerung selbst bauen. Es gibt jedoch auch entsprechende Firmen, die bei der Planung und Umsetzung einer professionellen Bewässerungsanlage dem Gartenbesitzer zur Seite stehen.

Neben der Planung der Anlage sind verschiedene Arbeiten notwendig, welche einiges an Muskelkraft und Zeit erfordern:

  • Gelände einebnen
  • Boden auflockern
  • Gräben ausheben
  • Leitungen verlegen
  • Rohre verlegen

Wer sich dabei für Komplettsysteme entscheidet, wird keine Probleme haben, die einzelnen Teile miteinander zu verbinden.

Beim Einzelkauf der verschiedenen Komponenten besteht immer die Gefahr, dass sich Verbindungen als undicht erweisen oder Teile überhaupt nicht miteinander kompatibel sind.

Wie teuer ist ein System zum Garten bewässern?

Wer sich seine Bewässerungsanlage selbst baut, spart einiges an Kosten. Abhängig von der Größe der zu bewässernden Fläche lassen sich Bewässerungsanlagen bereits ab einem Preis von 500 Euro realisieren.

Wer auf eine professionelle Planung und Umsetzung verlässt, muss mit Kosten im höheren vierstelligen Bereich rechnen.

Bei der Kostenfrage gilt es auch zu bedenken, dass kein Bewässerungssystem ewig hält. Werden Verschleißteile vom Fachmann ausgetauscht, verursacht dies erhebliche Folgekosten. Wer ein günstiges Set erworben und die Installation selbst erledigt hat, kann kompatible Teile günstig nachkaufen und selbst austauschen, was auf lange Sicht Kosten einspart.

Der Preis für die Bewässerungsanlagen hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Hersteller
  • Modell
  • Gartengröße
  • Schlauchlänge
  • Ventilgröße
  • benötigte Anschlüsse
  • Systemsteuerung

Dieses Kostenbeispiel geht von einer Bewässerungsfläche von 300 Quadratmetern aus:

Art der Bewässerungsanlage Kosten in Euro
Automatische Bewässerungsanlage ohne Sensor und Steuergerät 400 bis 600
Automatische Bewässerungsanlage mit automatischer Steuerungsanlage 700 bis 900
Automatische Bewässerungsanlage mit Regen- und Feuchtigkeitssensor 1.000 bis 1.200

Wird über eine Bewässerung des Gartens nachgedacht, bietet sich eine vollautomatische Bewässerungsanlage an. Diese ist besonders wirtschaftlich und erhöht gleichzeitig den Wert des Grundstückes.

Die Preise für die professionelle Einrichtung derartiger Systeme belaufen sich pro Quadratmeter auf 10 bis 15 Euro. Die Preisdifferenz ergibt sich aufgrund von unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, Differenzen im Wasserdruck oder den verschiedenen Arten von Bewässerungssystemen.

Garten bewässern: Praktische Anwendung und Vorteile

Die Gartenbewässerung kann sich aufwendig gestalten. Große Flächen allein mit einer Gießkanne zu bewässern ist aufwendig, kräftezehrend und unwirtschaftlich.

Besonders bei der Rasenbewässerung ist eine einheitliche Versorgung mit Flüssigkeit kaum möglich. An einer Stelle des Rasens entstehen Pfützen. Wieder andere Stellen bleiben trocken, weil sie vergessen wurden.

Bei der Bewässerung größerer Grünflächen sind Regner unentbehrlich. Das Schleppen von Gießkannen entfällt. Es muss lediglich ein Schalter bedient werden und das Wasser wird durch Rohre oder Schläuche geführt, um den Garten gleichmäßig zu bewässern.

Durch die Nutzung von Regnern wird eine größere Grünfläche regelmäßig mit Wasser versorgt. (Bildquelle: 123rf.com / 45604549)

Garten bewässern mit versenkbaren Regnern

Ist die Rasenbewässerung versenkbar, entstehen optisch keine Nachteile. Der Regner ist nur sichtbar, wenn er in Betrieb genommen wird.

Diese Bewässerungssysteme erfordern eine genaue Planung, da sie unterirdisch verlaufen und daher jeder gewünschte Bereich des Gartens mittels einer passgenauen Verlegung erreicht werden muss.

Versenkbare Regner erfordern einiges an Vorbereitung. Die Rohre müssen im Erdreich versenkt werden. Es ist weniger ratsam, diese Systeme nachträglich einzubauen. Bei Anlegen des Gartens lässt sich diese aufwendige Installation am besten umsetzen.

Diese Bewässerungssysteme besitzen einige Vorteile:

  • keine optische Beeinträchtigung
  • keine Hindernisse im Rasen
  • Gartenschlauch muss nicht umständlich ausgerollt werden
  • gleichmäßige und flächendeckende Bewässerung

Versenkbare Rasensprenger können auf runden wie eckigen Rasenflächen zum Einsatz kommen. Bei kleineren Rasenflächen wird die Installation mittig vorgenommen. Größere Rasenstücke werden an den Kanten mit vier Rasensprengern bestückt.

So wird das Rohrsystem nur an den Rasenkanten verlegt und die Installation ist weniger aufwendig und kann auch nachträglich auf einem bereits bestehenden Rasenstück vorgenommen werden.

Garten bewässern mit klassischen Regnern

Wenn du dich näher mit dem Thema befasst, wirst du feststellen, wie vielfältig die Auswahl an Regnern eigentlich ist. Jedes Modell besitzt seine Vor- und Nachteile, welche du dir zunutze machen kannst.

Folgende Modelle stehen dabei zur Wahl:

  • Viereckregner
  • Kreisregner
  • Impulsregner
  • Vielflächenregner
  • Mehrflächenregner
  • Perlregner

Der Viereckregner

Diese Modelle sind besonders häufig im Gebrauch. Zu erkennen ist der Viereckregner an einer löchrigen Stange, welche drehbar angebracht ist und bei Inbetriebnahme in Schwingungen versetzt wird.

Bei rechteckigen Rasenflächen sind diese Modelle die erste Wahl. Wird die Bewässerung durch Hindernisse und angrenzende Pflanzen eingeschränkt, empfehlen sich diese Modelle weniger.

Der Kreisregner

Ebenfalls sehr beliebt bei der Rasenbewässerung ist der Kreisregner. Runde Rasenflächen werden damit optimal mit Flüssigkeit versorgt. Der gewünschte Radius ist dabei meist wählbar und bewegt sich zwischen drei und 20 Metern.

Da es häufiger zu Pfützenbildungen kommt, sollten Kreisregner während des Betriebes mehrmals umgestellt werden. Beim Kauf sollte auf einen sicheren Stand geachtet werden.

Die Modelle von GARDENA bedienen sich dabei Metalldornen und ermöglichen auch auf unebenem Terrain ein sicheres Handling.

Der Impulsregner

Der Impulsregner besitzt eine Düse, welche nicht gleichmäßig in Betrieb ist, sondern impulsartig arbeitet. Damit können, im Unterschied zum Kreisregner, größere und weitläufigere Flächen bedient werden.

Es kann zwischen auf Stativen montierbaren und als Hochregner angebotenen Geräten unterschieden werden. Der Sprengbereich lässt sich auf verschiedene Bereiche festlegen. Möglich ist auch eine 360 Grad-Beregnung.

Der Vielflächenregner

Nicht jede Rasenfläche ist akkurat angelegt. Viele Gärten leben von einer natürlichen und entsprechend vielschichtigen Anlage. Vielflächenregner sind für vielschichtige Konturen geeignet.

Damit der Regner dem Verlauf der zu bewässernden Fläche folgen kann, muss er individuell programmiert werden.

Der Mehrflächenregner

Der Mehrflächenregner ist eine besonders vielseitige Gartenbewässerung, welche sich gut für kleinere Gärten eignet. Pflanzen können wahlweise gezielt mit einem Punktstrahl versorgt werden.

Ebenso lassen sich runde und eckige Flächen sprengen. Dies funktioniert auch auf geneigten und unebenen Untergründen.

Mehrflächenregner lassen sich für unterschiedliche Gärten nutzen. So können kleine, aber auch rund oder eckige Gärten bestens damit bewässert werden. (Bildquelle: 123rf.com / 32563481)

Der Perlregner

Sollen Rasenkanten, Beete oder Rabatten bewässert werden, ist der Perlregner eine gute Wahl.

Diese Rasensprenger bestehen aus einem Schlauch, welcher mit mehreren Düsen versehen ist. Dadurch wird ein feiner Nebel erzeugt, welcher auch bei einem eher geringen Wasserdruck eine flächendeckende Bewässerung ermöglicht.

Wer nach einer wassersparenden Lösung sucht, ist mit diesen Geräten gut beraten, sollte jedoch darauf achten, dass der sanfte Sprühnebel ausreicht, um den Rasen in der empfohlenen Tiefe von 15 Zentimetern zu durchfeuchten, ggf. müssen die Geräte länger in Betrieb genommen werden.

Wie sinnvoll ist ein Bewässerungssystem?

Bewässerungssysteme rentieren sich in jedem Fall. Es wird eine regelmäßige Bewässerung bei entsprechend weniger Aufwand und Kraftanstrengung erreicht. Die manuelle Bewässerung mithilfe der Gießkanne oder des Gartenschlauches gehört der Vergangenheit an.

Die Installation der Systeme ist zwar etwas aufwendig, macht sich aber schnell bezahlt, da es sich um eine wirtschaftliche Bewässerung handelt und zusätzlich Ressourcen geschont werden. Bei kleinen Grundstücken kann der Hauswasseranschluss genutzt werden.

Bei größeren Gärten ist ein eigener Gartenbrunnen sinnvoll oder es wird eine Regenwasserzisterne angelegt.

Die Vor- und Nachteile von Bewässerungssystemen im Überblick

Bewässerungssystem Vorteile Nachteile
Viereckregner Vielseitig, Große Produktauswahl, Auf allen herkömmlichen Rasenflächen nutzbar Nicht für runde Rasenflächen geeignet
Kreisregner Variabler Sprengbereich, Für runde Rasenflächen geeignet Pfützenbildung möglich, Sollte häufiger umgestellt werden
Großflächenregner Für größere Rasenflächen geeignet, Auch als Hochregner nutzbar, Zielgenaue Bewässerung möglich Unrentabel für kleine Rasenflächen
Perlregner Feiner Sprühnebel wird abgesetzt, Präzise Bewässerung möglich, Wassersparend, Ideal für Rasenkanten Nicht für größer Rasenflächen geeignet, Bewässerung eher oberflächlich

Gibt es Alternativen zum Garten bewässern?

Wird von der Bewässerung des Gartens gesprochen, hat jeder das Bild der Gießkanne vor Augen. Jeder Hobbygärtner verwendet Gießkannen, um einzelnen Pflanzen im Beet oder Kübelpflanzen zu bewässern.

An heißen Sommertagen muss häufig mehrmals bewässert werden. Die Pflanzen besitzen dabei einen unterschiedlichen Feuchtigkeitsbedarf. Die Gießkanne ist eine Option, um individuell auf die Bedürfnisse einzelner Pflanzen einzugehen.

Mit einer ausreichend großen Gießkanne lassen sich etwa zehn Quadratmeter Fläche bewässern. Dabei werden auf einen Quadratmeter zirka ein Liter Wasser verteilt.

Im Zusammenhang mit der Bewässerung des Gartens ist jeder Hobbygärtner dankbar über Tipps zum sparsamen Wasserverbrauch. Wer Regenwasser sammelt, profitiert von zahlreichen Vorteilen.

Teures Leitungswasser kann eingespart werden, was sich auf der jährlichen Wasserrechnung bemerkbar macht. Auch den Pflanzen kommt Regenwasser zugute.

Viele Pflanzen vertragen das kalkhaltige Leitungswasser nicht. Besonders empfindlich reagieren Kamelie oder Rhododendron. In einigen Regionen ist zudem Fluor, Ozon oder Chlor zugesetzt, was Pflanzen ebenfalls nicht gut bekommt.

Fazit

Die Bewässerung des Gartens ist eine Notwendigkeit. Wer sich hierbei nicht auf die klassische Gießkanne verlässt, spart Zeit und Aufwand. Bewässerungssysteme stellen eine gleichmäßige und regelmäßige Versorgung der Pflanzen und des Rasens sicher.

Computergesteuerte Bewässerungssysteme arbeiten vollautomatisch und damit ist die Bewässerung auch während der Urlaubszeit sichergestellt. Die Sensoren können die Notwendigkeit der Bewässerung erkennen und geben das Wasser für bestimmte Zeiträume frei.

Automatische Bewässerungssysteme lassen sich dezent in den Garten integrieren und sind nur sichtbar, wenn sie sich in Betrieb befinden. Regensensoren und Luftfeuchtigkeitssensoren komplettieren aufwendige Bewässerungssysteme.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/automatische-bewaesserungssysteme-23851

[2] https://www.hornbach.de/projekte/garten-bewaessern

[3] https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/richtig-giessen-waessern-garten-trocken-100.html

[4] https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/rasen-bewaessern

[5] https://www.hausgarten.net/rasen-und-wiese/rasen-pflegen-rasenpflege/rasen-bewaessern.html