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Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2020

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Willkommen bei unserem großen Gartenfräse Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gartenfräsen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich beste Gartenfräse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Gartenfräse kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gartenfräse dient dazu, den Garten möglichst einfach, schnell und tief umzugraben. Manche Modelle können auch bei festgetretenem Boden oder Grasnarben zum Einsatz kommen. Dabei können Unkraut, Wurzeln und Steine entfernt werden.
  • Je nachdem wie groß die zu bearbeitende Fläche ist und welchen Härtegrad der Boden aufweist, ist eine andere Bodenfräse zu empfehlen. Manuelle Fräsen sind nur für kleine und weiche Blumenbeete geeignet, während elektrische oder motorbetriebene Gartenfräsen nach ihrer Leistungskraft zu beurteilen sind.
  • Eine Gartenfräse kann theoretisch das ganze Jahr über zum Einsatz kommen. Im Winter ist jedoch davon Abstand zu nehmen, wenn man lange etwas von seinem Gerät haben möchte. Beete solltest du grundsätzlich immer vor einer Neubepflanzung auflockern.

Gartenfräse Test: Favoriten der Redaktion

Die beste manuelle Gartenfräse

Die Fiskars QuitFit Sternenfräse ist eine Gartenfräse, die dir im Vergleich eine extrem breite Arbeitsfläche bietet, womit die Gartenarbeit besonders schnell erledigt werden kann. Der Steckmechanismus leistet gute Arbeit. Dadurch büßt das Produkt trotz demontierbaren Stiels nicht an Stabilität ein.

Die Fiskars QuikFit Sternfräse zählt zu den manuellen Gartenhacken. Diese eignen sich besonders gut für kleinere Blumenbeete sowie für Flächen mit tendenziell weicherem Erdboden, welcher regelmäßig umgegraben wurde.

Die beste Elektro-Fräse

Mit der Einhell Elektro-Bodenhacke BG-RT 1340 M erhältst du für eine Elektro-Fräse eine sehr kräftige Gartenhacke, die dir ein besonders feines Endergebnis liefert. Mit ihren Zusatzfunktionen ist für ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gesorgt.

Die Einhell Elektro-Bodenhacke BG-RT 1340 M zählt zu den elektrisch angetriebenen Gartenfräsen. Diese Modelle sind besonders gut bei mittelhartem Boden einsetzbar und eignen sich auch bereits für die Bearbeitung von größeren Flächen. Mit einer Leistung von 1300 W zählt sie zu den leistungsstärkeren Elektro-Fräsen. Bei diesem Antrieb ist ihr Gewicht von etwa 17 kg angemessen.

Die beste anpassungsfähige Gartenfräse

Bei der WOLF Gartenfräse handelt es sich um ein gelungenes Modell, mit dem sich die Gartenarbeit schnell und einfach erledigen lässt. Durch die große Auswahl an Stielen und Zusatzteilen ist sie außerdem extrem anpassungsfähig und wandelbar.

Die WOLF Gartenfräse zählt zu den manuellen Gartenfräsen. Diese eignen sich hervorragend für kleinere Blumen- oder Gemüsebeete mit sandigen oder weichen Erdboden, damit du nicht allzu viel Kraft für die Gartenarbeit aufbringen musst.

Die beste Gartenfräse mit Jätemesser

Die GARDENA CS-Sternfräse ist mit dem verwendeten Qualitätsstahl ein besonders haltbares Gartengerät, das dir die Arbeit enorm erleichtern kann. Ein zusätzliches Highlight stellt das funktionserweiternde Jätemesser dar. Das große Erweiterungssortiment von GARDENA ist dabei einen weiterer Vorteil.

Die GARDENA CS-Sternfräse ist eine manuelle Gartenfräse. Diesen Typ verwendest du am besten für kleine Blumen- oder Gemüsebeete, die einen sandigen oder anderweitig weichen Boden aufweisen, damit du nicht allzu viel Kraft aufwenden musst. Ihr Gewicht von circa 1,3 kg ist dabei durchaus zu vertreten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Gartenfräse kaufst

Worin liegen die Vorteile einer Gartenfräse gegenüber einem handelsüblichen Spaten?

Das Erdreich lässt sich auch ohne eine Bodenfräse fit für die neue Gartensaison machen. Eine Fräse erleichtert dir allerdings den Arbeitsvorgang enorm. Außerdem ist diese Methode viel zeitsparender und kräfteschonender.

Um ein Feld im Frühjahr für die Aussaat vorzubereiten oder um das Erdreich einfach zwischendurch aufzulockern, muss man nicht automatisch zu einer Fräse greifen, sondern kann dazu auch auf einen herkömmlichen Spaten zurückkommen.

Ohne eine Gartenhacke sind jedoch mehrere Schritte notwendig, um den Boden umzupflügen und aufzulockern. Zuerst muss dieser unter einigem Kraftaufwand mit einem Spaten grob umgegraben werden. Danach müssen die einzelnen Brocken weiter zerkleinert werden und anschließend noch mit einem Rechen bearbeitet werden.

Währenddessen ist einige Zeit vergangen und je nach Größe der zu bearbeitenden Fläche ist dieser Arbeitsaufwand gar nicht an einem Tag zu schaffen. Eine Bodenhacke hingegen vereint all diese Schritte in einem. Sie muss nur über die betreffenden Stellen geschoben werden und das Gerät erledigt den Rest.

Dies ist mit Sicherheit die schnellere Methode, die zu einem mindestens gleich sauberen Ergebnis führt. Je nach Modell ist sie auch noch kräftesparender. Fleißige Gärtner haben definitiv einen Mehrwert mit diesem Gartengerät.

Mit einer Fräse kannst du nicht nur den Boden schnell und einfach auflockern, du kannst auch bereits Düngemittel in den Erdboden einarbeiten und dir so einen weiteren Arbeitsschritt sparen.

Welches Zubehör gibt es für Bodenfräsen?

Um eine elektrische oder motorisierte Gartenfräse noch vielseitiger einsetzbar zu machen, wird von den Herstellern verschiedenstes Zubehör angeboten. Beim Kauf eines solchen Zusatzteiles ist jedoch zuvor darauf zu achten, ob es überhaupt mit dem eigenem Gerät kompatibel ist.

Eine Auswahl stellen dabei folgende Erweiterungsartikel dar:

  • Fugenreiniger
  • Häufler
  • Kantenschneider
  • Moosentferner
  • Rasenlüfter

Im Folgenden werden wir auf das wichtigste Zubehör für Gartenfräsen eingehen und dir jeweils die Funktionsweise beziehungsweise den Verwendungszweck beschreiben.

Fugenreiniger

Hierbei handelt es sich um ein Radzubehör. Massive Stahlborsten, die rund um ein widerstandsfähiges Rad angebracht sind, entfernen mit Leichtigkeit Gras, Moos oder etwaigen anderen Schmutz aus Fugen oder Spalten. Mit diesem Zusatzgerät lassen sich gepflasterte Wege oder Plätze sowie beispielsweise die Kante zum Gehweg einfach und ohne viel Mühe gepflegt halten.

Häufler

Dieses Zusatzelement besteht aus besonderen Hackelementen, die auch in harte Böden breite und tiefe Furchen ziehen. Diese eigenen sich hervorragend zum Anpflanzen unter anderem von Mais, Bohnen, Kartoffeln oder Spargelwurzeln. Außerdem lassen sich mit diesem Gerät auch Gräben ziehen, wenn im Garten zum Beispiel Bewässerungsleitungen verlegt werden müssen.

Mithilfe einer Gartenfräse kannst du deinen Garten schnell und zuverlässig umgraben.

Kantenschneider

Um im Garten saubere und gut definierte Kanten zwischen den verschiedenen Beeten und dem Rasen zu ziehen, ist ein Kantenschneider eine enorme Erleichterung. Dieser besteht aus einem rund gezacktem Messer, das an einem Rad angebracht ist. Dieses lässt sich leicht an einer Fräse montieren.

Moosentferner

Dieses Zubehör besteht aus einigen Stahlfedern, die einem stundenlange Arbeit ersparen und ganz einfach Moos und anderes Unkraut aus dem Rasen entfernen. An die Gartenfräse angebracht, schiebt man dieses Gerät wie einen Rasenmäher über die Grünfläche und erhält somit einen sauberen Rasen.

Dadurch kann Wasser und Licht besser in den Boden eindringen, wodurch das Graswachstum gefördert wird. Außerdem bietet ein entmooster Rasen weniger Lebensraum für Insekten.

Rasenlüfter

Bei Anwendung dieses Erweiterungsgerätes werden winzige Schlitze in den Rasen geschnitten. Dies fördert die Bildung nützlicher Mikroorganismen im Erdreich.

Außerdem lassen die Schlitze Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff besser in den Bereich der Graswurzeln eindringen, was erneut das Wachstum fördert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Rasen tiefer wurzelt. Diese Tatsache lässt ihn unempfindlicher für Trockenperioden werden.

Was kostet eine Bodenhacke?

Bodenfräsen gibt es in allen Preisklassen vom günstigen Gerät für zu Hause, das relativ wenig kostet, bis hin zum Profi-Gerät, für das ein vierstelliger Betrag fällig wird. Alles in allem finden wir, dass diese Preise gut vertretbar sind, wenn du eine etwas größere Fläche in deinem Garten bewirtschaftest oder Bodenauflockerungsarbeiten bei dir häufig anfallen.

Manuelle Gartenfräsen sind ab circa 20 Euro erhältlich und zahlen sich auch bereits bei kleineren Flächen aus. Sie sind eine preiswerte Möglichkeit, um die Beete im Garten im Frühling aufzubereiten und unter dem Jahr in Schuss zu halten. Wenn sie nicht regelmäßig genutzt wird, sind diese Kosten ebenfalls noch zu rechtfertigen.

Typ Preis
Manuelle Gartenfräsen circa 20-50 €
Elektrische Gartenfräsen circa 70-350 €
Motorisierte Gartenfräsen circa 200-700 €
Gartenfräsen mit Benzinmotor für Profis ab circa 1.000 €

Der Preis für eine gute Elektrofräse liegt im dreistelligen Euro-Bereich. Mit diesen Geräten bist du je nach Bodenhärte bereits gut für die Gartenarbeit gerüstet. Bei teureren Modellen ist meist noch Zubehör, wie ein Fugenreiniger oder ein Moosentferner, im Preis mit inbegriffen, wodurch die Fräse vielseitiger anwendbar ist. Dadurch sind auch die höheren Kosten durchaus zu vertreten.

Bei einer motorisierten Fräse solltest du dich mindestens auf einen Preis von etwa 350 bis 400 Euro einstellen, um ein hochwertiges Produkt zu erhalten. Auch hier können teilweise Erweiterungsteile mit angeboten werden. Profigeräte, die über den Gebrauch im eigenen heimischen Garten hinausgehen, sind für einen vierstelligen Betrag erhältlich.

Wo kann man eine Gartenfräse kaufen?

Fräsen, egal welcher Größenordnung, sind in jedem gut sortierten Baumarkt erhältlich. Hier kannst du dich nochmal beraten lassen und letztendlich wirklich das perfekte Gerät für dich finden. Kleine manuelle Gartenfräsen sind als spezielle Sonderangebote auch teilweise in Supermärkten zu finden.

Du kannst diese Gartengeräte zudem im Internet bestellen. Hier hast du nicht nur eine größere Auswahl an Frästypen, sie werden oftmals sogar günstiger als im Handel angeboten.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Ackerfräsen in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • toom-baumarkt.de
  • hornbach.de
  • obi.de
  • bauhaus.info
  • hagebau.de
  • globus.de

Alle Gartenfräsen, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Kann man eine Gartenfräse auch mieten?

Ja, Bodenfräsen kann man auch in den meisten großen Städten Deutschlands mieten. Die Baumärkte Hornbach, OBI, Bauhaus und Hagebau bieten einen solchen Mietservice an. Dieser lohnt sich allerdings meist nur, wenn du eine Gartenfräse für seltene Ausnahmefälle benötigst.

Überwiegend werden dabei nur motorbetriebene Gartenhacken angeboten, die nicht unbedingt von den großen Herstellern kommen. Oftmals werden nur die billigeren Eigenmarken des jeweiligen Baumarktes zum Mieten zur Verfügung gestellt.

Die Mietgebühren reichen dabei von fünfzig bis achtzig Euro pro vierundzwanzig Stunden und von hunderzwanzig bis hundertneunzig Euro die Woche. Außerdem ist in der Regel noch eine Kaution zu hinterlegen, die im dreistelligen Bereich liegt.

Für diesen Wochenpreis sind auch schon gute elektrische und sehr günstige motorisierte Gartenhacken erhältlich. Solltest du eine Motorfräse somit länger als eine Woche im Jahr verwenden, lohnt sich auch hier die Anschaffung einer eigenen.

Gartenfraese

Mit Hilfe einer Gartenfräse kannst du deinen Garten einfach, schnell und vor allem möglichst tief umgraben oder auflockern. Das Gerät bringt im Vergleich zum herkömmlichen Spaten den Vorteil mit sich, dass die Arbeit viel kräfteschonender und weniger zeitaufwendig ist. Je nach Verwendung und Größe der zu bearbeitenden Fläche kannst du zwischen verschiedenen Modellen wählen. Es gibt manuelle, elektrisierte, motorbetriebene und benzinbetriebene Gartenfräsen zu kaufen. (Foto: hildeanna / 123RF)

Entscheidung: Welche Arten von Gartenfräsen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was leistet eine manuelle Gartenfräse und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Durch ihre geringe Größe ist eine Handgartenfräse leicht und sehr wendig. Dadurch ist sie einfach in der Handhabung und kann optimal auf kleinen Flächen eingesetzt werden. Eine solche Bodenhacke kommt ganz ohne Antrieb aus.

Sie besteht grundsätzlich nur aus einem Stiel, an dessen Ende ein paar Fräsmesser an einer Rolle angebracht sind. Durch die Vorwärtsbewegung dringen diese in die Erde ein und lockern sie auf.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Einfache Handhabung
  • Keine Lärmbelästigung
  • Ohne weitere Mittel betriebsbereit
  • Geringe Anschaffungskosten
Nachteile
  • Kraftaufwendig
  • Nur für weiche Böden geeignet
  • Zeitaufwendig

Diese Art der Gartenfräse läuft also rein durch menschliche Kraft. Da sie zusätzlich eine geringe Breite und Anzahl an Messern aufweist, empfehlen wir dir diese Fräse nur für kleine Flächen und bei weichem Boden anzuwenden. Für andere Dimensionen wird die Arbeit zu anstrengend und zeitaufwendig.

Durch den fehlenden Antrieb muss die manuelle Gartenfräse somit allerdings auch nicht mit Benzin oder Strom versorgt werden. Du kannst sie also immer und überall einsetzen. Außerdem kann hier auch kein Motor Lärm verursachen, sodass du die Gartenarbeit in aller Stille und zu jeder Zeit erledigen kannst.

Ein weiterer Vorteil liegt bei den Anschaffungskosten, da die manuelle Bodenhacke im Vergleich zu anderen Modellen, wie der elektrischen oder motorbetriebenen Gartenfräse, billiger ist.

Was leistet eine elektrische Gartenfräse und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die bemerkenswerten Vorteile einer Elektrofräse liegen vor allem in ihrem geringeren Gewicht, wodurch sie in ihrer Anwendung sehr handlich ist. Außerdem verursacht der strombetriebene Antrieb weniger Lärm und sondert keine Abgase ab.

Eine elektrische Gartenfräse unterscheidet sich von einer Motorfräse vor allem durch den Antrieb, ihre Funktions- und Arbeitsweise bleibt dieselbe. Dieser ist allerdings weniger leistungsstark, wodurch sie sich am besten zur Bearbeitung von mittelhartem bis weichem Boden eignet.

Vorteile
  • Akzeptable Motorleistung
  • Geringerer Lärmpegel
  • Kräfteschonend
  • Kleiner und handlicher
Nachteile
  • Benötigt Steckdose
  • Einschränkung durch Stromkabel
  • Für harte Böden ungeeignet

Sollte dennoch einmal ein kleinerer festgetretener Bereich deines Gartens bearbeitet werden, kannst du diesem mithilfe eines Spatens und mehreren Arbeitsdurchgängen einer elektrischen Bodenhacke ebenfalls Abhilfe schaffen.

Dabei musst du allerdings auf das Stromkabel achten, damit dieses nicht zwischen die Hackmesser gerät. Außerdem ist die Einsatzweite durch das Kabel begrenzt und es wird eine Außensteckdose benötigt.

Was leistet eine motorbetriebene Gartenfräse und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Das herausragende Merkmal einer Motorhacke ist, dass sie durch den Antrieb wie von allein den Boden umpflügt. Die ständig rotierenden Messer dringen dabei leicht, gleichmäßig und ohne weiteren menschlichen Kraftaufwand in das Erdreich ein, sodass mit dieser Art der Bodenfräse ein nahezu perfektes Ergebnis erzielt werden kann. Dafür wird sie einfach über die zu bearbeitende Fläche geführt.

Vorteile
  • Hohe Leistungskraft
  • Für alle Böden einsetzbar
  • Leichtes Eindringen durch höheres Eigengewicht
  • Geringer Zeitaufwand
Nachteile
  • Relativ hohe Anschaffungskosten
  • Durch höheres Gewicht meist schwer manövrierbar
  • Benötigt Benzin
  • Hoher Lärmpegel

Eine Fräse mit Benzin-Antrieb ist durch den verbauten Motor im Vergleich zu ihren Alternativmodellen lauter, größer und schwerer. Dadurch weist sie jedoch auch eine deutlich höhere Leistungskraft auf und eignet sich somit hervorragend für weitläufige Flächen sowie harte und selten bearbeitete Böden, um diese schnell wieder nutzbar zu machen.

Das hohe Eigengewicht erleichtert somit die Bewirtschaftung deiner Fläche, die Fräse ist dagegen in ihrer Handhabung nicht so wendig. Die Manövrierbarkeit kann mit einem Rückwärtsgang allerdings wieder erhöht werden.

Wenn es sich bei deinem Garten um eine umfangreiche Fläche handelt, die zudem noch schwer bearbeitbar ist oder du dir einfach Zeit und Kräfte sparen willst, kannst du dir, deinen Armen, deinem Rücken und auch deinem Garten mit einer Motorfräse einen großen Gefallen tun.

Die Anschaffungskosten bei einer motorbetriebenen Gartenfräse liegen im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich. Für ein professionelles Gartengerät musst du allerdings auch mit einem Preis im vierstelligen Bereich rechnen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gartenfräsen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Bodenfräsen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Art des Antriebs
  • Arbeitsumfang einer Gartenfräse und Anzahl der Hackmesser
  • Leistungskraft des Gerätes
  • Gewicht der Gartenhacke
  • Laufräder und Rückwärtsgang
  • Extra-Funktionen und Zubehör

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Gartenfräse

Beim Kauf einer Gartenfräse kannst du auf viele verschiedene Details achten, um am Ende ein Gerät zu haben, mit welchem du voll und ganz zufrieden bist.

Art des Antriebs

Auf die Art des Antriebs, ob motorbetrieben, elektrisch oder aus menschlicher Kraft, sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Art des Antriebs das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf einer Gartenfräse ist, weil dieser das Endergebnis maßgeblich beeinflusst.

Dazu solltest du dir vor Augen führen, wie groß deine zu bearbeitende Fläche ist und wie weich beziehungsweise hart der dort liegende Boden ist. Besonders bei weitläufigen Gebieten oder besonders lehmigen und festen Böden ist eine motorbetriebene Bodenfräse zu empfehlen.

Nehmen diese Faktoren weiter ab, ist eine elektrische Fräse bereits auch ausreichend. Bei kleineren Blumenbeeten mit weichen bis normalen Erdreich kannst du deinen Garten auch mit einer manuellen Gartenfräse schnell und einfach auflockern.

Soll deine Arbeit möglichst rückenschonend und zeitsparend sein, ist von einer manuellen Gartenhacke abzuraten. Allerdings sind auch hier die Größe des Beetes und die Häufigkeit der Nutzung zu beachten, sodass ein Pauschalurteil schwer zu fällen ist.

Arbeitsumfang einer Gartenfräse und Anzahl der Hackmesser

Der mögliche Arbeitsumfang einer Gartenfräse steht und fällt mit der Anzahl und dem Durchmesser ihrer Hackmesser. Je mehr davon angebracht sind, desto größer fällt auch die Arbeitsbreite einer Bodenhacke aus beziehungsweise desto feiner wird die Erde umgegraben. In beiden Fällen gilt jedoch, dass mit größerer Hackmesseranzahl die Arbeitsdurchgänge und somit auch die Arbeitszeit geringer ausfallen.

Für jede Art von Gartenfräse ist dabei eine Anzahl von mindestens vier Messern zu empfehlen. Da motorbetriebene Bodenhacken generell bereits für eine größere Arbeitsfläche ausgelegt sind, ist hier außerdem auf eine Mindestbreite von 30 Zentimetern zu achten.

Der Durchmesser der Hackelemente ist entscheidend für die Arbeitstiefe des Gerätes. Diese ist von deinem Vorhaben und Einsatzort abhängig. Sollen Zierblumen oder andere Pflanzen eingesetzt werden, deren Wurzeln nur geringfügig in den Boden eindringen, reicht es wenn dieser oberflächlich gelockert wird.

Sollen zum Beispiel Stauden, Bäume oder Wurzelgemüse gepflanzt werden, muss der Boden tiefer umgepflügt werden. Grundsätzlich gilt, dass eine Fräse mit größerem Antrieb tiefer in den Boden eindringen kann. Dabei sollte die Tiefenangabe in jedem Fall im zweistelligen Bereich liegen. Die Fräsen mit Antrieb sollten mindestens eine Tiefe von 20 Zentimetern aufweisen.

Bei wechselndem Zweck einer Gartenfräse sind Geräte zu empfehlen, die ihre Arbeitsbreite und / oder ihre Arbeitstiefe variieren können.

Leistungskraft des Gerätes

Dieses Kriterium betrifft nur elektrische und motorbetriebene Gartenfräsen. Eine Elektrofräse sollte dabei eine Leistung im oberen dreistelligen Bereich aufweisen und eine motorbetriebene Gartenhacke sollte im vierstelligen Bereich liegen.

Abhängig davon, wie viel Leistung eine Bodenhacke aufbringen kann, ist deren Möglichkeit härtere Böden umzupflügen. Leistungsstärkere Geräte sind in der Lage jeden Bodentyp umzugraben. Außerdem sind sie im Stande auch dickere Wurzeln zu trennen. Welche Fräse sich dabei für welchen Bodentypen eignet, haben wir dir bereits geschildert.

Damit du beim Fräsen mit diesen beiden Typen nicht noch zusätzlich eigene Kraft aufwenden musst, solltest du darauf achten, dass die erbrachte Leistung dem Arbeitsumfang deiner Gartenfräse entspricht.

Arbeitsumfang Leistung
20 x 20 cm circa 800 W
40 x 25 cm circa 1.500 W
60 x 30 cm circa 4.000 W

Gewicht der Gartenhacke

Je mehr eine Bodenfräse wiegt, desto schwerer ist die Führung des Geräts. Das wiederrum beansprucht die Arme und die Rückenmuskulatur. Solltest du Rückenprobleme haben, sind Gartenhacken mit möglichst geringem Gewicht von bis zu circa 20 Kilogramm zu empfehlen.

Das Gewicht ist jedoch hauptsächlich davon abhängig, welcher Antriebstyp in der Gartenfräse verbaut wurde. Je Leistungsfähiger dieser ist, desto einfacher bewegt sich die Fräse vorwärts. Außerdem dringen die Messer leichter in den Boden ein. Das Gewicht einer Bodenfräse sollte somit ihrem Antrieb angemessen sein.

Laufräder und Rückwärtsgang

Dieses Kriterium betrifft nur elektrische und motorbetriebene Gartenfräsen. Weist eine Gartenfräse Laufräder auf, ist diese leichter zu führen und in der Bahn zu halten. Dies empfiehlt sich besonders bei größeren Geräten und bei weitläufigeren Flächen.

Dabei ist darauf zu achten, wo sich diese befinden. Mit Rädern, die vor den Hackmessern angebracht sind, ist es dir zum Beispiel nicht möglich bis zu einer Wand oder der Einfassung eines Beetes zu fahren und auch zu pflügen. Geräte, deren Räder sich hinter den Hackelementen befinden, müssen den Freilauf nach vorne nicht einbüßen.

Besonders bei größeren Geräten ist ein Rückwärtsgang ratsam, da dieser die Gartenfräse leichter manövrierbar macht. Damit vermeidest du schwerfälliges Wenden und kannst die Fräse einfach in ihrer Bahn zurückführen oder bereits versetzt rückwärts weiterarbeiten.

Extra-Funktionen und Zubehör

Wenn du deine Gartenfräse mit Zubehörteilen, von denen wir schon einige beschrieben haben, ausstatten möchtest, musst du darauf achten, dass die Gartenfräse auch für solche geeignet ist. Viele Erweiterungselemente können nur für Gartenfräsen des selben Herstellers verwendet werden.

Damit deine Bodenfräse noch rückenschonender ist, solltest du darauf achten, dass ihr Führungsholm einfach und schnell in der Höhe zu verstellen ist. Im Fall einer manuellen Gartenhacke gibt es Modelle, deren Stiele ausgetauscht werden können. So kannst du die Führungshöhe optimal auf dich einstellen.

Vorteilhaft für eine Gartenfräse mit Antrieb wäre außerdem eine Vibrationsdämpfung. Diese verhindert, dass die dadurch entstehenden Schwingungen nicht über den Führungsholm an dich weitergeleitet werden. Besonders wenn du über einen längeren Zeitraum mit einer Gartenhacke arbeiten willst, solltest du darauf nicht verzichten, da sonst deine Arm- und Rückenmuskulatur unnötig beansprucht wird.

Ackerfraese

Verschiedene Modelle haben unterschiedliche Zusatzfunktionen. Diese solltest du vor dem Kauf vergleichen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Sarkowicz H.: Die Geschichte der Gärten und Parks: Insel Verlag, Frankfurt am Main / Leipzig, 2001.
[2] http://www.spiegel.de/reise/staedte/paris-die-geheimen-gaerten-rund-um-den-eiffelturm-a-1141856.html
[3] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/garten/immer-arbeit-mit-dem-rasen-15159016.html
[4] http://www.selbst.de/gartenplanung

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Petra ist ausgebildete Gärtnerin und wohnt mit ihrer Familie in einem schönen Landhaus mit großem Garten. Sie veranstaltet regelmäßig Tage des offenen Gartens, bei denen Gäste ihren Garten bestaunen können. Besonders gut kennt sich Petra mit der typischen englischen Gärtnerei aus.