Willkommen bei unserem großen Gartenkrallen Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gartenkrallen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Gartenkrallen zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Gartenkrallen kaufen möchtest.

Gartenkralle Test: Das Ranking

Platz 1: Dehner Gartenkralle

Platz 2: GARDENA combisystem-Kleingrubber

Platz 3: Gartenkralle GC820-06

Das Wichtigste in Kürze

  • Gartenkrallen dienen zur Auflockerung des Bodens und  zur Aufwertung der Bodenqualität durch Untermischen von Dünger und Kompost.
  • Gartenkrallen werden auch als Erkrallen oder Grubber bezeichnet und durch ihre Größe und Beschaffenheit kannst du zielgenau und präzise arbeiten.
  • Durch die Auflockerung des Bodens bekommen deine Pflanzen ausreichend Wasser und werden mit guten Nährstoffen versorgt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Gartenkralle kaufst

Was ist eine Gartenkralle?

Die Gartenkralle zählt zu den typischen Gartenwerkzeugen, denn sie macht die Gartenpflege spielend leicht. Eine Gartenkralle, die auch als Grubber oder Erdkralle bezeichnet wird, hat einen langen Stiel mit Handgriff, an dessen Ende sich eine Gabel mit 5 Zinken befindet.

Die Zinken können unterschiedlich lang sein und sind für gewöhnlich in verschiedene Richtungen gedreht. Gartenkrallen dienen dazu, den Boden aufzulockern, ohne ihn völlig umzugraben.

Das ist vor allem für die Pflanzen wichtig, denn dadurch werden sie mit ausreichend Wasser und Nährstoffen versorgt. Aber mit einer Gartenkralle lässt sich noch mehr machen. Mit ihr lässt sich problemlos Dünger und Kompost untermischen, was zu einer viel besseren Bodenqualität führt.

Wo wird eine Gartenkralle angewendet und wie benutzt man sie?

Gartenkrallen werden überwiegend in Blumen- oder Gemüsebeeten eingesetzt, da dort der Boden besonders pflegebedürftig ist um ein schönes Blumenbeet oder eine gute Ernte zu erhalten.

Die Gartenkralle wird zunächst erst einmal auf den jeweils zu bearbeitenden Boden aufgesetzt. Danach wird die Kralle durch eine Drehbewegung in den Boden eingestochen. Hier wird sie dann kontinuierlich immer weiter gedreht und dann schließlich wieder aus dem Boden heraus gezogen. Dadurch wird die Erde aufgebrochen und bei vergleichsweise geringem Kraftaufwand der Boden gut belüftet.

Du kannst dir die Arbeit ungemein erleichtern, indem du den Boden vorher befeuchtest.

Gibt es alternative Einsatzmöglichkeiten für eine Gartenkralle?

Durch das Korkenzieherprinzip kannst du zuverlässig selbst hartnäckiges Unkraut jäten, den Boden kultivieren und wie bereits erwähnt gut belüften.

Du solltest dennoch deine Gartenkralle nur in Beeten und lockerem Boden einsetzen und nicht auf Rasenflächen. Denn dort ist die Rasenschicht zu dick und du könntest nicht ergonomisch und effizient arbeiten. Du kannst mit ihr aber auch Dünger und Kompost in den Boden untermischen.

Wann (zu welcher Jahreszeit) benutzt man eine Gartenkralle?

Die Erdkralle wird überwiegend im Führjahr eingesetzt, da zu dieser Jahreszeit die meisten Beete neu bepflanzt werden oder bereits bepflanzte Beete mit genügend neuen Nährstoffen zu versorgen, damit die Pflanzen gut keimen und treiben können.

Mit Ausnahme von den Wintermonaten, in denen der Boden gefroren ist, kannst du die Gartenkralle auch das ganze Jahr über nutzen um deinen Kompost zu belüften oder den Boden zu kultivieren.

Welche Vorteile hat eine Gartenkralle gegenüber einem Spaten?

Ein Spaten ist ein Gartengerät, dass eine glatte Fläche zum Einstechen hat, die an der Kante etwas schärfer ist. Deshalb sind sie auch zur Bearbeitung von sehr festen Boden oder Rasenflächen zu gebrauchen.

Spaten eignen sich deshalb nicht für die Bodenauflockerung, da sie aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit den ganzen Boden umgraben würden. Das Umgraben hat den Nachteil, dass viele Organismen aus tieferen Erdschichten, die gut für deinen Boden sind, in oberen Schichten oder gar ganz an der Oberfläche nicht überleben können.

Vorteile
  • Aufgrund ihrer Zinken kann sie den Boden besser durchlüften
  • Die Gabel mit den Zinken hat eine gute Größe, um auch kleine und enge Stellen zu bearbeiten
  • Die Gartenpflege ist mit ihr zielgenauer und präziser als mit einem Spaten
  • Durch das Korkenzieherprinzip kann man mit ihr auch Unkraut jäten oder den Kompost umstechen
Nachteile

Was ist der Unterschied zwischen einer Gartenkralle und einer Grabegabel?

Eine Grabegabel hat im Gegensatz zu einer Gartenkralle meist nur 3-4 Zinken, die alle senkrecht nach unten verlaufen und nicht geschwungen sind. Du kannst sie dir wie eine große Gabel für den Garten vorstellen.

Sie eignet sich ebenfalls gut für die Kompostpflege,  aber auch für die Arbeit mit Heu oder trockenem Gras beispielsweise in einem Stall. Mit einer Grabegabel lässt sich zwar ebenfalls der Boden belüften, allerdings ist die Bodenpflege dadurch wesentlich zeitaufwändiger und du bekommst nicht das selbe Ergebnis wie mit einer Gartenkralle, die wesentlich mehr Erde bewegt und belüftet durch das Korkenzieherprinzip.

Was ist der Unterschied zwischen einer Gartenkralle und einem Unkrautstecher?

Obowohl man mit einer Gartenkralle auch problemlos Unkraut jäten kann, ist es nicht ihr eigentlicher Zweck. Sie sticht tief ein um das Wurzelwerk zu durchtrennen und ein leichtes Entfernen des Unkrauts ermöglicht, dennoch gibt es speziell für die Unkrautentfernung Gartenwerkzeuge, mit denen diese Art von Gartenpflege wesentlich leichter fällt.

Der Unterschied zwischen einer Gartenkralle und einem Unkrautstecher ist, dass der Durchmesser der Gabel bei einem Unkrautstecher wesentlich geringer ist als bei einer Kralle. Dadurch lässt sich das Unkraut präziser stechen und somit auch leichter entfernen.

Bildquelle: (unsplash.com / Ariana Prestes)

Außerdem gibt es Modelle, die bereits eine integrierte Zange am Ende der Gabel besitzen, durch die du dich nicht bücken musst um das Unkraut selbst aus dem Boden zu holen.

Welche Alternativen gibt es zur Gartenkralle?

Eine Gartenkralle ist speziell auf die Bodenpflege in Beeten ausgelegt. Dennoch gibt es zwei weitere Gartenwerkzeuge, mit denen du deinen Gartenboden pflegen kannst.

Sauzahn

Der Sauzahn ist ein einzinkiger Grubber, der sichelartig gebogen ist. An der Spitze besitzt er meist ein flaches Metallstück, dass die Erde leicht anhebt.

Ein Sauzahn eignet sich für die Beetvorbereitung besonders gut. Mit ihm kann man schnell und einfach parallele Linien in den Boden ziehen und ihn so gut auflockern. Bevor du ein leeres Beet mit dem Sauzahn bearbeitest, solltest du vorab das Unkraut entfernen, da sich der Sauzahn dafür leider nicht eignet und das Unkraut nur unter die Erde mischen würde.

Elektrischer Vertikutierer

Da sich Gartenkralle für die Nutzung in Beeten eignet und nicht für den Rasen, gibt es speziell für die Bodenpflege des Rasens ebenfalls ein Gartengerät, dass den dicken und harten Boden problemlos belüften kann.

Elektrische Vertikutierer sehen auf den ersten Blick aus wie Rasenmäher.  Sie besitzen aber eine Messerwalze und eine Lüfterwalze mit Federkrallen. Diese beiden Walzen sind speziell auf den Rasen ausgelegt, da sie lange scharfe Messer haben, die durch den dicken Boden gelangen. Die Federkrallen dienen vor allem dazu, Moos, Mulch und Unkräuter rasch zu entfernen.

Was kostet eine Gartenkralle?

Je nach Hersteller und Modell kosten Gartenkrallen zwischen 20 und 40€. Natürlich gibt es auch preiswerte Modelle ab 15€. Für den Preis ausschlaggebend ist das verarbeitete Material für Stiel und Gabel, aber auch die Beschaffenheit des Griffs, ob er geschwungen oder gerade,  mit oder ohne Gummigriffe ist.

Wo kann man eine Gartenkralle kaufen?

Wie alle Gartengeräte kannst du auch Gartenkrallen in Baumärkten oder in Onlineshops erwerben. Der Vorteil von Baumärkten ist, dass du die Kralle vor dem Kauf schon einmal testen kannst, wobei du bei machen Onlineshops das Gartengerät auch kostenlos wieder zurücksenden kannst.

  • Obi
  • Hornbach
  • Toom
  • Hagebau
  • Dehner
  • Amazon

Entscheidung: Welche Arten von Gartenkrallen gibt es und welche ist die beste für dich?

Die Gartenkralle ist ein Gartengerät, das nicht viele unterschiedliche Ausführungen besitzt und sich nur in der Größe und der Handhabung differenziert. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Krallen:

  • Gartenkralle
  • Handgartenkralle

Wir möchten dir im weiteren Verlauf dabei helfen herauszufinden, welche Art von Gartenkralle für dich am besten passt. Hierfür stellen wir dir die zwei oben genannten Arten von Gartenkrallen vor und zeigen dir übersichtlich, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Gartenkralle

Die Gartenkralle ist das gängiste Modell der Krallen. Sie ist ein Gartengerät, wie oben bereits beschrieben, das als Werkzeug zur Auflockerung des Bodens und zur Unkrautentfernung, sowie zum Untermischen von Dünger und Kompost eingesetzt wird.

Gartenkrallen gibt es mit

  • festem Stiel,
  • mit Wechselstiel-System, an den sich andere Aufsätze für Gartengeräte anbringen lassen,
  • mit Teleskopstiel, durch den man die gewünschte Länge einstellen kann.
Vorteile
  • Damit arbeitest du im Stehen, was deinen Rücken schont
  • zielgenaue und präzise Arbeit möglich
Nachteile
  • Nicht geeignet für Rasenflächen

Handgartenkralle

Die Handgartenkralle, oft auch als Minikralle bezeichnet, ist die verkleinerte Form einer normalen Gartenkralle. Sie besitzt wie die Gartenkralle eine Gabel mit 3-4 Zinken und einen kleinen Handgriff. Die Minikralle ist für die Bearbeitung von sehr kleinen Flächen gedacht, wie zum Beispiel für Pflanzenkübel, Hochbeete und Blumenkästen.

Vorteile
  • klein und handlich
  • eignet sich für sehr kleine Flächen, wie Pflanzkübel und Blumenkästen
Nachteile
  • Keine rückenschonende Arbeit möglich
  • für große Flächen ungeeignet, da sehr zeitintensiv

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gartenkrallen vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Gartenkrallen gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Größe/Höhenverstellbarkeit
  • Gewicht
  • Ergonomie (Griff)
  • Garantie

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Größe/ Höhenverstellbarkeit

Im Handel sind verschiedene Modelle erhältlich, zum Teil auch als Wechselstiel-Systeme. Wir empfehlen dir jedoch Geräte, die fest mit dem Stiel verbunden sind, da an der Verbindungsstelle vor allem bei harten Böden hohe Zugkräfte auftreten können.

Die Größe des Stiels ist meistens so gewählt, dass auch große Menschen problemlos mit den Geräten arbeiten können, ohne zusätzlich einen Teleskopstiel zu benötigen.

Gewicht

Da Grubber für die Gartenpflege gemacht wurden, sollten sie im eigenen Gewicht nicht zu schwer sein, damit die Arbeit mühelos bewältigt werden kann und keine zusätzliche Last anfällt. Das Gewicht ist vor allem von dem verwendeten Material abhängig.

Deshalb solltest du beim Kauf darauf achten, dass deine Gartenkralle nicht mehr als circa 2 kg wiegt.

Ergonomie (Griff)

Die Ergonomie ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Denn nur wenn das Gartengerät ergonomisch ist, kannst du leicht und mühelos damit arbeiten, ohne unnötig Kraft zu verschwenden. So bleibt der Spaßfaktor bei der Gartenpflege erhalten.

Achte deshalb beim Kauf darauf, dass der Griff bestenfalls leicht geschwungen ist, denn so fällt dir die Drehbewegung während der Bodenbearbeitung leichter. Falls du eine Gartenkralle mit einem geraden Griff kaufst, sollten an diesem Gummizüge für eine bessere Haftung sein, damit du während der Nutzung nicht mit den Händen abrutschen kannst.

Garantie

Einige Hersteller geben auf ihre Gartengeräte 2 Jahre Garantie ab Datum des Kaufs bei deinem Händler, wenn die Geräte ausschließlich im privaten Gebrauch eingesetzt wurden.  Bei einigen Produkten wird eine verlängerte Garantie geleistet.

Wenn du die Kralle allerdings auf einem Zweitmarkt erwirbst, wird die Herstellergarantie ungültig. Deshalb empfehlen wir dir immer direkt bei einem verifizierten Händler (auch Baumärkte) zu kaufen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gartenkralle

Kann man eine Gartenkralle selbst reparieren?

Die meisten Erdkrallen sind langlebige Modelle. Sollte dir deine dennoch einmal die Gabel kaputt gehen, kommt es ganz auf die Verarbeitung an, ob du sie selbst reparieren kannst.

Falls du ein Wechselstiel-Modell hast, dann kannst du dir problemlos eine neue Gabel passend zu deinem Modell kaufen. Falls du aber ein Modell besitzt, bei dem die Gabel mit dem Stiel verschweißt ist, empfehlen wir dir, dir ein neues Gerät zu zulegen, denn der Zeitaufwand und die Kosten der Reparatur würden sich nicht lohnen.

Muss man eine Gartenkralle reinigen?

Grubber benötigen keine besondere Pflege. Dennoch solltest du ab und zu deine Gartenkralle von Erdresten befreien, damit keine Ablagerungen oder Rost enstehen kann. Die Reinigung mit etwas Wasser ist ausreichend. Anschließend solltest du sie trocknen lassen.

Wie kann ich eine Gartenkralle selber bauen?

Wenn du dir eine Gartenkralle selbst bauen möchtest, benötigst du dazu nur einen Stiel und eine Gabel. Beides ist einzeln in Baumärkten und auch Onlineshops erhältlich. Beim Stiel für deine selbstgebaute Gartenkralle empfehlen wir dir einen Holzstiel, denn dieser ist kostengünstiger und in jedem Baumarkt erhältlich.

An den Holzstiel kannst du unten nun einfach die Gabel darauf stecken. Manche Gabeln haben auch vorgebohrte Löcher, damit du die Gabel an den Holzstiel fest schrauben kannst.

Achte beim selber bauen darauf, dass du die Zinken der Gabel einpackst, damit du dich nicht verletzen kannst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/gemuesegarten-pflegetipps-fuer-den-sommer-24166


[2] https://www.youtube.com/watch?v=HGEiHynPnNc


[3] https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Gartenboden-bestimmen-und-verbessern,gartenboden100.html

Bildquelle: unsplash.com / Annie Spratt

Bewerte diesen Artikel


22 Bewertung(en), Durchschnitt: 3,50 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von gartenspring.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.