Willkommen bei unserem großen Gartensack Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gartensäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Gartensack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Gartensack kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gartensack ist ein hilfreiches Gartenzubehör für die Aufbewahrung und den Transport zum nächsten Entsorgungsort von Gartenabfällen, wie Laub, Unkraut oder Rasenschnitt.
  • Gartensäcke lassen sich in zwei Arten einteilen: den normalen Gartensack und den Pop-up Gartensack. Während ein Pop-up Gartensack eine Metallspirale vorzuweisen hat, die ihn sowohl faltbar als auch selbstaufstellend macht, ist ein normaler Gartensack günstiger und kann ebenfalls selbst stehen.
  • Achte darauf, dass das Volumen deines Gartensacks auf die Gegebenheiten deines Gartens angepasst ist. Weitere wichtige Kaufkriterien sind das Material des Gartensacks, die Form seiner Öffnung, die Anzahl an Tragegriffen und ob er wasserabweisend/wasserdicht ist.

Gartensack Test: Das Ranking

Platz 1: GardenMate® Gartensack

Der GardenMate® Gartensack ist ein Gartensack in einem relativ günstigen Preissegment. Er ist zwar ohne Pop-up Funktion, aber dafür in verschiedener Anzahl erhältlich.

Das Volumen von 272 Litern sollte indes vollkommen ausreichen für jegliche Gartenarbeit. Dieser Gartensack ist aus Polypropylen, was ihn äußerst robust, reißfest und wasserabweisend macht.

Viele Kunden sind zudem begeistert von dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen sehr günstigen Preis liefert dieser Gartensack eine komfortable Nutzung auf lange Sicht.

Platz 2: Glorytec Pop-Up Gartenabfallsack

Der Glorytec Pop-Up Gartenabfallsack ist ein etwas teurerer Gartensack mit Pop-up System. Er ist nur im Bundle mit einer Stückzahl von drei erhältlich und besitzt ein Volumen von 170 Litern.

Dank des Pop-up Systems lassen sich die drei Gartensäcke angenehm verstauen und sind selbstaufstellend. Ein weiterer Vorteil ist das verwendete Oxford 600D Material.

Es besticht mit einer überdurchschnittlich hohen Dichte von 220 gsm und ist damit noch robuster und reißfester.

Käufer sind vor allem begeistert von der Standfestigkeit des Pop-up Systems. Der Gartensack steht dadurch sehr sicher und bleibt stabil.

Platz 3: GardenMate Pop-up Gartensack

Der GardenMate Pop-up Gartensack ist ein solider Gartensack für einen mittleren Preis. Er ist sowohl in 85 Litern als auch in 160 Litern Volumen erhältlich. Also existiert für kleinere Gärten ein Modell ebenso wie für größere Gärten.

Dieser Gartensack besteht ebenfalls aus dem Qualitätsmaterial Oxford 600D. Zudem ist er wasserabweisend und durch das Pop-up System logischerweise zusammenfaltbar und selbstaufstellend.

Kunden sind vorwiegend von der Stabilität und Reißfestigkeit dieses Gartensacks überzeugt. Er kann bis obenhin gefüllt werden, ohne Angst zu haben dass der Gartensack reißt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Gartensack kaufst

Wozu brauchst du einen Gartensack?

Der Gartensack, oder auch Laubsack, Rasensack und Abfallsack, ist ein Sack aus Kunststoff. Dieser stellt ein sehr nützliches Hilfsmittel bei deiner Gartenarbeit dar.

So kannst du alle Nebenprodukte, die bei der Gartenarbeit entstehen, im Gartensack aufbewahren und im Anschluss sicher zum Entsorgungsort transportieren. Dazu gehören beispielsweise Rasenschnitt, Laub, Unkraut, Wurzeln oder Ähnliches.

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Wusstest du, dass du einen Gartensack auch zum Anpflanzen von Kartoffeln verwenden kannst?

Er bietet den Ersatz zu einem Gartenbeet, falls du keines hast. So kannst du theoretisch auch ohne eigenen Garten Kartoffeln anpflanzen.

Im Nachfolgenden haben wir dir hierzu ein Video herausgesucht, mit einer kleinen Kurzanleitung.

Welches Volumen ist das optimale für deinen Gartensack?

Gartensäcke gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Dementsprechend ist es auch wenig überraschend, dass sich auch die Volumina der jeweiligen Säcke unterscheiden.

Welches Volumen ist jedoch das Richtige für deinen Gartensack?

Diese Frage ist nicht ganz eindeutig zu beantworten, da das Hauptaugenmerk für die Entscheidung auf der Größe und Beschaffenheit deines Gartens liegen sollte.

Je mehr Bäume, Sträucher oder Unkraut du in deinem Garten hast, desto größer sollte der Gartensack sein, da dadurch logischerweise mehr Gartenabfälle entstehen. Eine andere Option wäre mehrere kleinere Gartensäcke zu kaufen. (Quelle: unsplash.com / Thirsty Turf Irrigation)

Je größer dein Garten, desto mehr Abfälle entstehen bei der Gartenarbeit und desto größer sollte dein Gartensack sein.

Wichtig ist auch, wie viel Platz zum Verstauen des Gartensacks du hast. Nicht jeder Gartensack lässt sich zusammenfalten, weswegen bei wenig Platz ein großer Gartensack mit hohem Volumen zu empfehlen ist.

Dieser ist zwar schwerer zu transportieren, nimmt aber weniger Platz in Anspruch als mehrere kleine Gartensäcke, die dafür angenehmer zu transportieren sind.

Welches die gängigsten Volumina von Gartensäcken sind behandeln wir in einem späteren Abschitt unseres Ratgebers, den Kaufkriterien.

Was kostet ein Gartensack?

Der Preis für einen Gartensack variiert zwischen 3,50 und 25 Euro pro Stück.

Dabei unterscheidet sich der Preis je nach Qualität des Materials, der Verarbeitung, der Größe und ob es ein Pop-up System ist oder nicht.

Typ Preisspanne
Normaler Gartensack 3,50-13 €
Pop-up Gartensack 4,50-25 €

So sind größere Gartensäcke logischerweise teurer als kleinere.

Als Material werden vorwiegend Kunststoffe wie Polyester oder Polypropylen verwendet. Du kannst davon ausgehen, dass ein höherer Stückpreis für ein hochwertigeres Material und eine bessere Verarbeitung dieses Materials steht. Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen!

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal hinsichtlich des Preises ist das Pop-up System. Dieses bewirkt, dass sich der Gartensack falten lässt und beim Aufklappen automatisch aufstellt.

Modelle mit diesem System sind in der Regel stabiler, besser verarbeitet und dadurch im Umkehrschluss auch teurer.

Viele Hersteller bieten Gartensäcke in 3er- oder 4er-Päckchen an. Nur wenige Anbieter stellen Gartensäcke einzeln zum Kauf zur Verfügung.

Beachte dabei, je größer die Stückzahl, desto höher ist zwar der Endpreis, aber der Stückpreis sinkt im Normalfall mit der Menge.

Wo kann ich einen Gartensack kaufen?

Gartensäcke gibt es grundsätzlich im Fachhandel für Gartenzubehör oder in Online-Shops. Dennoch lohnt es sich manchmal einen Blick in die Verkaufsbrochüren von Supermärkten zu werfen. Diese haben zeitweise ebenfalls Gartensäcke im Angebot.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Online-Shops die meisten Gartensäcke verkauft:

  • Amazon.de
  • Idealo.de
  • Ebay.de
  • Obi.de
  • Real.de

Alle Gartensäcke, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du einen Gartensack gefunden hast, der dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Gartensack?

Grundsätzlich stellt jeder Behälter, in dem du deine Gartenabfälle vor und während der Entsorgung aufbewahren kannst, eine Alternative zu dem herkömmlichen Gartensack dar.

Beachte aber dabei, dass viele solcher Behälter, wie beispielsweise ein Eimer, in der gleichen Größe ein verhältnismäßig viel höheres Gewicht aufweisen und dadurch mit Inhalt noch schwerer werden.

Außerdem sind Eimer nicht in so hohen Volumen erhältlich, wie der Gartensack.

Ein Eimer ist optimal, um Obst oder Gemüse vom Gartenanbau einzusammeln. Gartenabfälle, wie Unkraut oder Laub kommen aber üblicherweise in größeren Mengen vor, weshalb das Volumen eines handelsüblichen Eimers meist nicht ausreicht. (Quelle: unsplash.com / Jørgen Håland)

Somit gibt es also keine wirkliche Alternative, für den Zweck, den ein Gartensack erfüllen muss. Er ist die perfekte Kombination aus robustem Material, leichtem Gewicht und einem hohen Füllvolumen.

Für die Beseitigung von Laub kannst du auch einfach einen Laubsauger verwenden. Mehr dazu kannst du in diesem Artikel nachlesen:

Laubsauger Test 2019: Die besten Laubsauger im Vergleich

Entscheidung: Welche Arten von Gartensack gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei dem Kauf eines Gartensacks gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Normaler Gartensack
  • Pop-up Gartensack

Je nachdem, welche Eigenschaften du für die Nutzung deines Gartensacks benötigst, solltest du eine der möglichen Varianten wählen.

Nachfolgend versuchen wir dir diese Entscheidung zu erleichtern, indem wir Vor- und Nachteile der jeweiligen Art von Gartensack näher erläutern.

Was zeichnet einen normalen Gartensack aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein normaler Gartensack hat eine runde oder viereckige Öffnung, ist selbststehend und besitzt einen Plastikring, der im oberen Rand verarbeitet ist.

Dieser sorgt dafür, dass der Gartensack offen bleibt, aber auch dafür, dass er sich nicht zusammenfalten lässt. Natürlich gibt es auch normale Gartensäcke ohne einen Plastikring.

Diese sind dann zwar faltbar, bieten aber andere Nachteile, wie dass der Sack nicht offen bleibt oder dass sie noch weniger stabil sind, als ohnehin schon.

Vorteile
  • Günstig
  • Leicht
  • Selbststehend
Nachteile
  • Nicht so stabil
  • Nimmt mehr Platz ein
  • Nicht faltbar

Im Regelfall ist der normale Gartensack günstiger als jener mit Pop-up Funktion. Außerdem hat er weniger Gewicht, da keine Metallspirale enthalten ist.

Die fehlende Metallspirale sorgt aber im Umkehrschluss für eine geringere Stabilität des Gartensacks. Zusätzlich nimmt der normale Gartensack viel Platz ein, da er nicht zusammengefaltet werden kann.

Was zeichnet einen Pop-up Gartensack aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Pop-up Gartensack ist üblicherweise rund. Die Pop-up Funktion dient dazu, dass sich der Gartensack selbst aufstellt. Außerdem lässt er sich dadurch leicht zusammenklappen und platzsparend verstauen.

Aufgrund der Pop-up Funktion verläuft eine Metallspirale entlang des Gartensacks. Diese sorgt, neben den eben beschriebenen Funktionen, auch dafür, dass der Pop-up  Gartensack sehr stabil ist.

Vorteile
  • Stabil
  • Klappbar
  • Selbstaufstellend
Nachteile
  • Teurer
  • Höheres Gewicht
  • Schwierig in großen Größen zu bekommen

Der Nachteil dieser Metallspirale ist das höhere Gewicht des Gartensacks, welches sie hervorruft. Jedoch ist dieses Zusatzgewicht im Regelfall vernachlässigbar klein.

Ein wirklicher Unterschied zum normalen Gartensack ist der höhere Preis. Dieser ist aber wegen der Zusatzfunktionen gerechtfertigt.

Ein wirkliches Problem ist aber, dass Pop-up Gartensäcke schwer in sehr hohen Volumina zu finden sind.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gartensäcke vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Gartensäcken entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die verschiedenen Gartensäcke miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Material
  • Volumen
  • Form
  • Tragegriffe
  • Wasserabweisend/Wasserdicht

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Material

Wie bereits erwähnt, bestehen eigentlich fast alle Gartensäcke ausschließlich aus Kunststoff. Üblicherweise ist dieser Kunststoff Polyester oder Polypropylen.

Der Grund hierfür ist, dass sie wegen ihrer Beschaffenheit die optimalen Materialien für Gartensäcke sind. Polyester und Polypropylen sind stabil, wärmebeständig und reißfest.

Natürlich haben aber auch diese Stoffe ihre Grenzen. So können selbst sie spitzen Ästen, Dornen oder Ähnlichem nicht Stand halten.

Falls du öfter spitze Gegenstände in deinem Garten einsammeln musst, empfehlen wir dir hierfür einen großen Eimer.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt beim Material ist die Dichte. Es gilt: je dichter das Material, desto stabiler ist es auch.

Die Gewebedichte wird in gsm, also Gramm pro m², angegeben. Werte im Bereich von 130 und 150 gsm sind die Norm und sollten auf jeden Fall ausreichen. Natürlich gilt aber: je höher, desto besser.

Ein Material von besonders hoher Qualität ist das Oxford 600D Polyester. Dieses ist besonders robust und reißfest. Der Grund hierfür liegt in der überdurchschnittlich hohen Dichte von 220 gsm.

Volumen

Wir haben bereits am Anfang unseres Ratgebers erwähnt, dass das Volumen des Gartensacks ein wichtiges Kaufkriterium ist.

In diesem Abschnitt wollen wir dir die gängigsten Volumina von Gartensäcken mit Hilfe einer Tabelle gegenüberstellen.

Das Volumen geben wir wie üblich in Litern an, während die Maße wie folgt angedacht sind: Durchmesser x Höhe.

Volumen Maße
60 l 45 cm x 38 cm
85 l 47 cm x 50 cm
120 l 45 cm x 76 cm
160 l 55 cm x 67 cm
272 l 67 cm x 76 cm
300 l 67 cm x 84 cm
500 l 86 cm x 86 cm

Es gibt natürlich viele weitere Modelle von Gartensäcken mit anderen Volumina. Welches Volumen dabei das Richtige für dich ist, hängt von der Größe deines Gartens und dessen Beschaffenheit ab.

Tipp: Kaufe am Besten mehrere Gartensäcke in verschiedenen Volumina, damit du sowohl für kleinere als auch für größere Gartenarbeiten den Gartensack in der passenden Größe zur Verfügung hast.

Ist dein Garten relativ groß und weist viele Sträucher, Unkraut oder Ähnliches auf, benötigt dein Gartensack ein höheres Volumen, damit jeder Gartenabfall hinein passt.

Ist dein Garten im Gegensatz dazu relativ klein, dein Rasen üblicherweise frei von Unkraut und du besitzt auch ansonsten wenig Bäume oder Sträucher, so muss dein Gartensack auch nicht sonderlich groß sein.

Form

Gartensäcke sind im Regelfall in zwei Formen erhältlich: rund oder viereckig.

Die Modelle mit einer viereckigen Öffnung sind meist normale Gartensäcke ohne Pop-up System.

Runde Gartensäcke gibt es sowohl in der normalen Form als auch mit Pop-up Funktion.

Welche Form du dabei wählst ist eigentlich von deinem persönlichen Geschmack abhängig. Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein viereckiges Modell findest, das dir zusagt, ist jedoch sehr gering.

Der Grund hierfür ist, dass der Markt von Gartensäcken mit einer runden Öffnung dominiert wird. Deshalb ist es viel wahrscheinlicher, dass der für dich optimale Gartensack eine runde Form aufweist.

Tragegriffe

Normalerweise beträgt die Anzahl an Tragegriffen bei einem Gartensack zwischen zwei oder vier. Dabei gilt: je höher die Anzahl an verarbeiteten Tragegriffen, desto besser.

Tragegriffe sorgen dafür, dass du deinen Gartensack leichter von einem Ort an den anderen transportieren kannst. Die Mindestanzahl an Tragegriffen sollte logischerweise zwei sein, damit es dir möglich ist den Sack an zwei Enden zu fassen.

Es gibt jedoch auch Modelle mit vier Tragegriffen. Neben den beiden Griffen an der Öffnung, sind ebenfalls noch zwei weitere Griffe weiter unten am Gartensack befestigt.

Dies bietet dir zusätzliche Flexibilität, wie du den Gartensack greifen kannst. Vor allem beim Entleeren sind die beiden unteren Griffe sehr hilfreich.

Achte deshalb beim Kauf darauf, dass der Gartensack bestenfalls vier Tragegriffe vorzuweisen hat. Besitzt er nur zwei ist das natürlich nicht weiter schlimm, jedoch bietet dir die doppelte Anzahl mehr Komfort und Flexibilität bei der Nutzung.

Wasserabweisend/Wasserdicht

Grundsätzlich sollte jeder Gartensack auf dem Markt wasserabweisend sein.  Das bedeutet, dass geringe Mengen an Wasser am Material abperlen.

Dies gewährleisten der verwendete Kunststoff und die dazugehörige hohe Dichte. Wirklich Wasserdicht sind die wenigsten Gartensäcke.

Dennoch ist es von Vorteil, wenn der Hersteller bestätigt, dass der Gartensack wasserdicht ist.

Bei nassem Rasenschnitt ist ein wasserabweisender Gartensack essentiell. Ansonsten würde der Gartensack die Feuchtigkeit aufnehmen, das Material würde kaputt gehen und unangenehm riechen. (Quelle: unsplash.com / Aaron Burden)

Ein wasserdichter Gartensack ist vor allem dann wichtig, wenn deine Gartenabfälle nass sind nach einem Regentag und du sie problemlos zum Entsorgungsort transportieren willst, ohne dass dein Auto nass wird.

Außerdem kannst du wasserdichte Gartensäcke ohne Bedenken im Regen stehen lassen. Selbst hohe Mengen an Wasser werden abgewiesen und das Material geht nicht kaputt oder fängt an unangenehm zu riechen.

Dennoch: Für die tagtägliche Arbeit in deinem Garten sollte ein wasserabweisender Gartensack vollkommen ausreichen. Vor allem dann, wenn du ihn ordentlich pflegst und immer sachgemäß verräumst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gartensack

Wie kann ich meine Gartenabfälle richtig entsorgen?

Die aller Erste Option wäre der hauseigene Komposthaufen, falls du einen besitzt. Dort können die Gartenabfälle biologisch abgebaut werden im eigenen Garten und du musst nirgendwohin fahren.

Vorab: du benötigst zwei Behälter. In einem sammelst du alle Abfälle und im Zweiten setzt du dann den Kompost auf.

Die Experten von gartentipps.com haben sechs Tipps, wie du deine Gartenabfälle mit Hilfe eines eigenen Komposthaufens entsorgen kannst:

  • Mische grobe Abfälle mit feinen Abfällen, wie Rasenschnitt oder Laub.
  • Laub sollte optimalerweise mit feuchten Äpfeln gemischt werden, die auf den Boden gefallen sind.
  • Nährstoffreiche Reste, wie Gemüse, werden mit nährstoffarmen Resten, wie Holz, gemischt.
  • Der Kompost benötigt Sauerstoff, also verdichte ihn nicht!
  • Nach drei Monaten kannst du einen dritten Behälter mit einbeziehen und die Abfälle umsetzen.
  • Grundsätzlich können alle Abfälle auf den Kompost geworfen werden, wenn du ihn richtig pflegst.

Zusätzlicher Tipp: Spare dir das Umsetzen des Komposthaufens, indem du sofort die richtigen Abfälle miteinander mischst.

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Andernfalls bist du gezwungen deine Gartenabfälle auf dem dafür vorgesehenen Recyclinghof abzugeben.

Hierfür musst du dich selbstständig informieren, welche Recyclinghöfe oder Grünschnittannahmen es in deiner Umgebung gibt und welche Arten von Abfällen sie gewillt sind entgegen zu nehmen.

Teilweise wird Rasenschnitt oder Laub nicht akzeptiert und du musst diese in deiner Biotonne entsorgen.

Wie pflegst du deinen Gartensack optimal?

Im Regelfall ist es das Ziel eines jeden Käufers, seinen Gartensack über einen längeren Zeitraum nutzen zu können, ohne dass dieser kaputt geht.

Im Folgenden haben wir dir fünf Tipps im Umgang mit deinem Gartensack zur Verfügung gestellt, damit du dieses Ziel erreichen kannst:

  • Vermeide den Kontakt mit spitzen Gegenständen. Benutze hierfür lieber einen Eimer zur Entsorgung.
  • Versuche den Gartensack nie zu überfüllen. Eventuell halten die Tragegurte bei zu viel und zu schwerem Inhalt nicht mehr und reißen.
  • Überprüfe deinen Gartensack regelmäßig auf Risse an den Nahtstellen. Sind welche vorhanden, so bessere sie aus mit Hilfe eines Klebers oder nähe sie zu.
  • Schleife deinen Gartensack nie über Asphalt oder einen anderen rauen Untergrund. Verwende immer die Tragegriffe für den Transport von A nach B.
  • Reinige den Gartensack nach dem Gebrauch, indem du ihn kurz mit dem Gartenschlauch abspritzt. Im Anschluss solltest du ihn gut trockenen lassen, bevor du ihn verräumst.

Wenn du all diese Tipps befolgst, sollte einer langfristigen Nutzung deines Gartensacks nichts im Wege stehen!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.abendblatt.de/hamburg/article216022405/Was-soll-der-Bio-Muell-im-Plastik.html

[2] https://xn--grneliebe-r9a.de/kartoffeln-im-sack-anbauen-auf-dem-balkon/

[3] https://www.ecoservice24.com/de/ratgeber/artikel/gruenschnitt-gartenabfall-richtig-entsorgen/

[4] https://praxistipps.focus.de/gartenabfaelle-entsorgen-darauf-sollten-sie-achten_42641

Bildquelle: 123rf.com / 43729236

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