Der Gartenteich – eine Oase, die das Auge erfreut. Der Gartenteich sorgt für Entspannung, Nachdenklichkeit, einen Moment der Ruhe. Darüberhinaus ist ein Gartenteich ein Ort, an dem unzählige Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum finden.

Ein Gartenteich verschönert jeden Garten, und das Gartenteich anlegen ist ein Projekt, das viel Raum für Kreativität lässt. Wir verraten dir, worauf es ankommt, wenn du deinen eigenen Gartenteich anlegen möchtest und wie es in nur wenigen Schritten gelingt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gartenteich ist eine Wasserfläche im Garten, die eine Ruheoase ist und außerdem einen Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten darstellt.
  • Ein Gartenteich kann mithilfe eines Teichbeckens, einer Teichfolie oder mit Lehm und Ton angelegt werden. Dafür wird eine Grube ausgehoben, abgedichtet, mit Wasser befüllt und bepflanzt.
  • Ein Gartenteich ist idealerweise ein selbstregulierendes System, das sich im ökologischen Gleichgewicht befindet und sich somit selbst reinigt. Jedoch kann mithilfe von Drüsen und Filtern nachgeholfen werden.

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Die Folie ist vielseitig einsetzbar, besonders aber als Unterlage für Teiche geeignet, da sie strapazierfähig und komplett wasserundurchlässig ist. Die Folie ist dünn und somit einfach zuzuschneiden. Käufer sind besonders mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden.

Was ist ein Gartenteich?

Ein Gartenteich ist eine Wasserstelle im Garten. Der Gartenteich kann den Garten ästhetisch ergänzen, ist eine Ruheoase und außerdem Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Der Gartenteich kann angelegt werden, indem eine Grube im Boden ausgehoben wird, abgedichtet wird und anschließend bepflanzt und mit Wasser befüllt wird. Auch gibt es Teichbecken im Fachhandel zu kaufen, die in den Boden installiert werden.

Wenn du den Gartenteich selbst anlegst, hast du viel Freiraum für Gestaltung und kannst ihn nach deinen individuellen Wünschen anpassen. (Bildquelle: pixabay.com / pixel2013)

Hintergründe: Was du über Gartenteich anlegen wissen solltest

Einen Gartenteich anzulegen ist nicht schwer, wenn du ein paar generelle Hinweise beachtest. Nicht nur wo und wann du den Gartenteich anlegst, sondern auch welche Form und Größe er haben soll, spielt eine Rolle.

In dem folgenden Abschnitt möchten wir auf all diese Informationen eingehen und dir verraten, was du beachten solltest, bevor du einen Gartenteich anlegst. Somit bist du perfekt für das Anlegen des Teichs vorbereitet.

Wo sollte ich den Gartenteich anlegen?

Prinzipiell kannst du den Gartenteich an jeder beliebigen Stelle im Garten anlegen. Folgendes solltest du jedoch bei der Wahl des Standpunktes bedenken:

  • Das Wasser sollte nicht über- oder auslaufen können
  • Der Teich sollte von allen Seiten sicher begrenzt sein
  • Es sollte angemessen viel Sonnenlicht einfallen
  • Der Teich sollte nicht in der nähe von flachwurzelnden Bäumen sein
  • Der Teich sollte keine Strom-, Gas- oder Wasserleitungen behindern
  • Der Teich sollte keine Wege versperren
  • Der Teich sollte keine Gefahr für Kinder oder Tiere sein

Wenn du den Teich gerne überblicken möchtest, legst du ihn am Besten in der Nähe der Terrasse an. Wenn der Teich hingegen ein Ort für vielfältige Pflanzen und Tiere sein soll, sollte er sich an einem etwas abgelegeneren Ort befinden.

Der Gartenteich erfreut nicht nur das Auge, sondern ist auch möglicher Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. (Bildquelle: pixabay.com / scholty1970)

Wenn dein Garten uneben ist, sollte der Gartenteich idealerweise an der tiefsten Stelle liegen. Das wirkt natürlicher, als wenn er in einen Hügel eingebaut wird. Letztendlich ist die Entscheidung natürlich dir überlassen.

Wann sollte ich einen Gartenteich anlegen?

Theoretisch kannst du den Gartenteich zu jeder Jahreszeit anlegen. Im Winter könnte sich dieses Unterfangen jedoch wegen der Temperaturen und des kalten und somit harten Bodens schwieriger gestalten. Auch solltest du im Winter keine Tiere oder Pflanzen in den Teich setzen.

Es empfiehlt sich, den Gartenteich im Frühjahr oder im Frühsommer anzulegen.

Zu dieser Jahreszeit stehen viele Gartenarbeiten an, und das Gartenteich anlegen kann einfach mit auf die Liste gesetzt werden. Außerdem kann der Teich bepflanzt werden und auch Tiere können sich rechtzeitig einleben.

Der Gartenteich sollte ein funktionierendes Biosystem sein, bevor der Winter kommt. Dann können die Tiere und Pflanzen auch besser überwintern.

Wie groß und tief sollte ein Gartenteich sein?

Welche Größe und Tiefe dein Gartenteich haben kann hängt vor Allem von den Vorschriften der Gemeinde bzw. des Gartenvereins ab. Auch die Größe deines Grundstücks und der Gartenfläche wird eine Rolle spielen.

Sicherlich wirst du nicht deinen kompletten Garten in eine Wasserfläche umbauen wollen, die außerdem mehrere Meter tief ist. Solltest du außerdem beim Anlegen des Teichs gegen Vorschriften verstoßen, drohen Baustopp und Bußgelder!

Informiere dich vor dem Anlegen des Gartenteichs über mögliche Regelungen und Vorschriften.

Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Bundesland. In der Regel gilt, dass Teiche von mehr als 100 Kubikmetern Volumen und einer Tiefe von 1,5 Metern abgesprochen und genehmigt werden müssen.

Vor Allem Schwimmteiche überschreiten solche Vorgaben häufig und sollten daher mit den Zuständigen abgeklärt werden.

Der Gartenteich sollte stilistisch zum Garten und der umliegenden Landschaft passen. (Bildquelle: unsplash.com / Martin Reisch)

Auch die Tiefe bleibt dir überlassen. Empfehlenswert ist es jedoch, mehrere Teichzonen einzurichten, die unterschiedliche Tiefen von 20 bis 150cm haben. Auf jeden Fall sollte dein Teich nicht zu flach sein, da sich das Wasser so schnell erwärmt und im Sommer verdunstet.

Je größer der Gartenteich, desto besser. Nicht nur wirkt ein großer Gartenteich natürlicher, auch kann sich dank größerer Wassermengen ein ökologisches Gleichgewicht besser einstellen. Das wirkt sich positiv auf die Tiere und Pflanzen aus. Auch lässt sich ein solcher Teich leichter pflegen, da er sich selbst reinigen kann.

Welche Form sollte ein Gartenteich haben?

Welche Form sich für deinen Gartenteich anbietet, hängt von der Gestaltung deines Gartens ab.

Ist dein Garten naturbelassen, bietet sich ein Teich mit einer natürlichen, irregulären Form an, die von der Landschaft vorgegeben wird. Der Teich wirkt besonders gut, wenn er mit der Umgebung harmonisiert.

Wenn der Garten architektonisch gestaltet ist, bietet sich ein runder oder rechteckiger Teich an, der zum Gesamtbild des Gartens passt. Dann wird der Teich zu einem idealen dekorativen Element.

Welche Arten von Gartenteichen gibt es?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Gartenteich beschaffen sein kann. Bei der Unterscheidung spielt vor Allem die Bauart bzw. der Untergrund eine wichtige Rolle. Deshalb lassen sich drei Arten von Gartenteichen bestimmen:

  • Gartenteich mit Folie
  • Gartenteich mit Becken
  • Gartenteich mit Lehm oder Ton

Diese Arten bzw. Bauweisen möchten wir in diesem Abschnitt vorstellen und ihre Vor- und Nachteile erklären.

Gartenteich mit Folie

Den Gartenteich mithilfe einer Folie anzulegen ist die gängigste Methode. Bei dieser Vorgehensweise wird eine Grube im Boden ausgehoben und mit einer Teichfolie abgedeckt, die das Wasser nicht entweichen lässt.

Anschließend wird die Folie mit Sand und Kies bedeckt und befestigt. Dann kann der Teich auch schon mit Wasser befüllt werden.

Vorteile
  • Größe und Form individuell anpassbar
  • Kostengünstig
Nachteile
  • PVC nicht umweltfreundlich
  • Kann beschädigt werden

Gartenteich mit Becken

Einen Gartenteich mithilfe eines Beckens anzulegen ist die Methode, die den wenigsten Aufwand macht. Teichbecken in unterschiedlichen Größen und Formen kannst du in Fachmärkten kaufen.

Diese müssen in die vorbereitete Grube gesetzt und mit Wasser befüllt werden. Auch bei dieser Methode wird der Boden mit Sand und Kies bedeckt, dann kann der Beckenteich bepflanzt und dekoriert werden.

Vorteile
  • Stabil und beständig
  • Einfach einzubauen
Nachteile
  • Nicht individuell anpassbar
  • Nur kleine Teiche möglich
  • Umständlicher Transport

Gartenteich mit Lehm oder Ton

Den Gartenteich mit Lehm oder Ton anzulegen ist vor Allem für diejenigen interessant, die Wert auf Natürlichkeit legen.

Diese Teiche sind umständlicher anzulegen, haben aber auch ihre Vorteile. Besonders beachten solltest du, dass die Lehmschicht am Boden etwa 50cm dick sein sollte, damit kein Wasser durchsickert. Das bedeutet, dass der Teich um einiges tiefer ausgehoben werden muss als bei den alternativen Methoden.

Vorteile
  • Natürlich
  • Beständig
  • Individuell anpassbar
Nachteile
  • Umständlich
  • Kann teuer werden

Welche Vorschriften gibt es zu Gartenteichen?

Die Vorschriften zu Gartenteichen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, es lässt sich also keine allgemeine Aussage treffen. Du solltest dich bei der zuständigen Behörde informieren, welche Vorschriften für deinen Ort gelten.

Gartenteiche, die mehr als 100 Kubikmeter Wasser beinhalten und tiefer als 1,5 Meter sind, müssen in den meisten Orten angemeldet werden.

Natürlich solltest du auch beachten, dich mit der Gartengemeinde oder dem Eigentümer des Grundstücks abzusprechen, falls du nur beschränkt für die Benutzung der Gartenfläche verantwortlich bist.

Auch solltest du beachten, dass du bestimmte Tiere und Pflanzen, die sich in deinem Teich ansiedeln können, nicht ohne Weiteres entfernen kannst. Bei einigen Tieren, wie zum Beispiel einigen Froscharten, handelt es sich nämlich um geschützte Arten.

Des weiteren solltest du beachten, dass der Gartenteich keine Gefahr für Dritte werden sollte. Zwar gibt es häufig keine explizit definierten Sicherheitsvorgaben, jedoch sollte der Teich keine Gefahr für Kinder darstellen.

Was kostet es, einen Gartenteich anzulegen?

Wieviel das Anlegen des Gartenteichs kostet, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dazu gehören:

  • Größe des Teichs
  • Art des Teichs
  • Welche Baumaterialien und Werkzeuge bereits vorhanden sind
  • Art und Menge Wasserpflanzen und Tiere
  • Dekoartikel
  • Ggf. Drüsen und Filter

Es kann also keine genaue Aussage darüber getroffen werden, wie viel dich das Anlegen des Gartenteichs kosten wird. Auch solltest du die Zeit, die das Projekt in Anspruch nehmen wird, beachten.

In der Regel kann gesagt werden, dass ein Folienteich die günstigste Methode ist, einen Gartenteich anzulegen. Das benötigte Material kannst du bereits für wenige Euro im Baumarkt erwerben.

Auch Teichbecken sind relativ günstig, vor Allem, weil sich der Einbauaufwand minimiert. Je nach Größe und Qualität variiert der Preis.

Die kostenintensivste Methode ist das Anlegen des Gartenteichs mithilfe von Lehm oder Ton. Diese Art, einen Gartenteich anzulegen, kann sehr zeitaufwändig sein und auch die Materialien, die benötigt werden, sind teuer. Besonders, wenn der Teich groß werden soll, steigen die Kosten schnell in die Höhe.

Gartenreich anlegen: In 7 Schritten zum eigenen Gartenteich

In diesem Abschnitt möchten wir dir zeigen, wie du schnell und unkompliziert einen Folienteich anlegen kannst. Ein Folienteich ist bei einer Größe von mehr als 5 Quadratmeter sinnvoll. Bei kleineren Teichen ist ein Beckenteich die bessere Alternative.

Folgende Materialien und Werkzeuge brauchst du, um einen Gartenteich mithilfe einer Teichfolie anzulegen:

  • Spitzhacke, Schaufel, Spaten
  • Teichfolie und Schutzvlies
  • Schere oder Cutter
  • Wasserwaage
  • Gartenschlauch
  • Sand, Kies
  • Teichpflanzen und Pflanzkörbe
  • Ggf. Teichfilter und Pumpen

Und bevor wir dir erläutern, wie du den Gartenteich anlegst, hier auch ein Video, das dir die Vorgehensweise anschaulich zeigt:

Wie du siehst, ist die Vorgehensweise nicht zu kompliziert. Zunächst wird die Stelle markiert, dann wird eine Grube ausgehoben und mit einer Teichfolie abgedeckt. Die Folie wird mithilfe von Sand, Kies und Steinen fixiert.

Im Anschluss wird langsam das Wasser eingefüllt und es werden Wasserpflanzen sowie Drüsen und Filter installiert. Letztendlich wird das Ufer dekoriert. Schon ist dein eigener Gartenteich fertig.

Planen und Markieren

Als erstes solltest du dir überlegen, wo du den Teich anlegen möchtest. Auch die Größe und Form sollte geplant werden.

Dann solltest du den Umriss des geplanten Teichs markieren. Dazu kannst du einen Gartenschlauch, ein Seil, Holzpflöcke, Steine oder Ähnliches verwenden. Auch die verschiedenen Teichzonen kannst du bereits vermerken.

Einige Tiere und insbesondere Insekten siedeln sich ganz von alleine in Gartenteichen an. In einem Teich lassen sich also viele Arten entdecken beobachten. (Bildquelle: pixabay.com / Foto-Rabe)

Teichbecken ausheben

Nun kannst du mit dem Ausheben beginnen. Dazu werden die Bodenschichten abgetragen und die verschiedenen Teichzonen angelegt. Hier ein kleiner Überblick zu diesen:

Zone Tiefe
Sumpfzone 10 bis 20 cm
Flachwasserzone 40 bis 50 cm
Tiefwasserzone 80 bis 150 cm

Achte darauf, keine Leitungen im Boden zu beschädigen. Infomiere dich am Besten im Vorhinein, wo welche Leitungen im Boden verlaufen, und vermeide diese nach Möglichkeit.

Außerdem solltest du beachten, dass die Teichränder nicht unterschiedlich hoch sind, sondern auf einer Ebene liegen. Das kannst du zum Beispiel mit einer Holzlatte und einer Wasserwaage.

Teichunterbau und Schutz

Nachdem du die Grube ausgehoben hast, solltest du den Teichboden von möglichen Steinen, Wurzeln und anderen spitzen Objekten befreien, die die Folie schädigen könnten.

Es ist sinnvoll, am Boden eine Sandschicht und ein spezielles Gartenteichvlies anzulegen, bevor die Folie ausgelegt wird. Diese beiden Schichten schützen die Folie vor möglichen Beschädigungen und sorgen dafür, dass sie länger hält.

Teichfolie vermessen und befestigen

Nun kommt der wichtigste Schritt: das Vermessen und Verlegen der Teichfolie. Hier sollte besonders sorgsam gearbeitet werden, damit das Anlegen des Teiches gelingt.

Zum Vermessen verwendest du am Besten einfach ein Bandmaß und notierst sowohl die Länge als auch die Breite des Gartenteiches. Natürlich solltest du beachten, dass nicht nur von Ufer zu Ufer gemessen werden soll, sondern auch die Teichtiefe mitbeachtet werden muss.

Außerdem ist es wichtig, ausreichend Rand (mindestens ca. 60 cm) zu lassen, damit die Folie richtig befestigt werden kann. Das kann einfach mit Erde oder Steinen vorgenommen werden und verhindert das Verrutschen der Folie.

foco

Du kannst zum Vermessen auch folgende Formel verwenden:

Teichlänge + Teichtiefe x 2 + 70 cm Rand

Messe den Teich sorgfältig aus und schneide die Folie zu. Solltest du das erfolgreich geschafft haben, kannst du nun das Becken mit der Folie auslegen.

Teichfolie wird bei warmen Temperaturen flexibler. Solltest du also Probleme damit haben, dass sie zu starr ist und sich nicht richtig der Grube anpassen will, erwärme sie einfach etwas.

Am Einfachsten geht das, wenn du die Teichfolie in der Sonne lässt. 15°C Außentemperatur sind schon ausreichend, um die Folie flexibler zu machen.

Wasser einfüllen

Bevor Wasser in den Teich eingefüllt werden kann, sollte der Boden der Tiefwasserzone mit Teicherde und Kies ausgelegt werden. Danach kannst du langsam beginnen, den Teich mit Wasser zu befüllen.

Gehe dabei mit Bedacht vor, damit das Wasser die Folie nicht verrutschen und die Befestigungen sich nicht lösen lässt. Das Wasser beschwert und strafft die Teichfolie und Falten werden ausgeglättet.

Beim ersten Mal solltest du den Teich nur ca. zu einem Drittel mit Wasser befüllen. Übrigens sollte das Wasser nicht zu kalkhaltig sein. Sollte das der Fall sein, ist Regenwasser die bessere Lösung.

Pumpen und Filter einsetzen

Sobald du den Teich zu etwa einem Drittel mit Wasser befüllt hast, kannst du auch Filter und Pumpen einsetzen und in Betrieb nehmen. Ob du Pumpen und Filter benötigst, hängt davon ab, wie groß der Teich ist und ob Fische in dem Teich leben sollen.

Auch Wasserspiele, Bachläufe, Springbrunnen und Ähnliches werden in diesem Schritt eingebaut. Achte darauf, dass alle Dekorationen, die du für den Teich aussuchst, nicht den Tieren schaden können.

Wasserpflanzen für die Tiefwasserzone werden ebenfalls in diesem Schritt eingefügt. Danach wird der Teich mit Wasser aufgefüllt.

Gartenteich bepflanzen und dekorieren

Im letzten Schritt wird der Teich nun mit Leben gefüllt. Durch Wasserpflanzen und Tiere wirkt dein Teich natürlicher und erfreut umso mehr.

Wasserpflanzen sollten einheimisch und an die örtlichen Lebensbedingungen angepasst sein.

Auch das Ufer des Teiches solltest du nicht vergessen. Teile des Grasteppichs, die du beim Ausheben der Grube entfernen musstest, kannst du nun wiederverwenden, um die Leerstellen im Boden oder über der Folie verschließen.

Ein Teich mit einem stabilen Ökosystem reinigt sich selber. Verschiedene Pflanzen sind in deinem Teich daher unerlässlich. (Bildquelle: pixabay.com / rgerber)

Auch kannst du das Ufer mit neuen Pflanzen, Steinen oder anderen Dekorationsartikeln gestalten. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Trivia: Was du sonst noch über Gartenteich anlegen wissen solltest

Welche Fische, Pflanzen und Tiere sind für den Gartenteich geeignet?

Welche Tiere und Pflanzen in deinem Teich leben sollen, bleibt dir überlassen.

Du findest eine Vielzahl von Teichpflanzen sowie möglichen anderen Teichbewohnern im Fachhandel oder spezialisierten Tierhandlungen. Auch siedeln sich häufig Tiere selbstständig in Gartenteichen an.

Bei der Wahl der Pflanzen und Tiere solltest du darauf achten, dass sie an die Lebensbedingungen des Standortes angepasst sind. Es sollte sich also um einheimische Arten handeln.

Es ist sinnvoll, sich im Fachhandel beraten zu lassen, welche Pflanzen besonders für die Erstanpflanzung geeignet sind. Beachte auch, welche Pflanzen in welche Zone gehören. Hier ein kleiner Überblick dazu:

Teichzone Mögliche Pflanzenarten
Uferzone Pfennigkraut, Schwertlilie, Bachnelkenwurz, Wasserdorst
Sumpfzone Sumpffarn, Bachbunge, Sumpfdotterblume
Flachwasserzone Wasser-Schwertlilie, Schwanenblume, Froschlöffel, Tannenwedel
Tiefwasserzone Unterwasser- und Schwimmpflanzen – Seerosen, Schwimmfarn, Wasserhahnenfuß, Hornkraut, Ähriges Tausendblatt

Pflanzen im Teich sind wichtig, denn sie regulieren den Sauerstoff- und Nährstoffgehalt im Wasser und beeinflussen somit die Lebensbedingungen im Teich.

Koi Fische im Teich wirken edel und sind schön anzuschauen. Doch die Haltung dieser Fischart ist, im Vergleich zu einheimischen Arten, um einiges aufwändiger. (Bildquelle: pixabay.com / SandraLina)

Zu den Tierarten, die sich im Teich heimisch fühlen werden, gehören:

  • Bergmolch
  • Grasfrosch
  • Erdkröte
  • Fische wie Ellritzer, Moderlieschen, Bitterlinge
  • Libellen
  • Fliegen
  • Wasserwanzen
  • Schlammschnecken

Um diese Tiere nicht zu stören und ihnen einen ansprechenden Lebensraum zu bieten, solltest du darauf achten, dass Netze, Filter und Drüsen im Teich sie nicht verletzen können.

Tiere erfreuen sich außerdem, wenn sie Orte haben, um sich zurückzuziehen oder zu verstecken. Außerdem sollten sie vor Feinden wie Katzen oder Reihern geschützt sein.

Braucht mein Gartenteich einen Filter oder andere Technik?

Ob der Teich einen Filter braucht hängt von der Größe des Teichs ab. Je größer der Teich, desto schneller stellt sich ein biologisches Gleichgewicht ein, und bleibt auch ohne Eingreifen des Menschen stabil.

Beobachte deinen Teich und gehe auf seine Anforderungen ein.

Wenn du bemerkst, dass sich in deinem Teich vermehrt Algen bilden oder das Wasser trübe ist, solltest du einen Filter in Betracht ziehen. Auch im Fachhandel werden dir hilfreiche Tipps für deine individuelle Situation gegeben.

Wie reinige und pflege ich den Gartenteich richtig?

Ein Gartenteich muss so einiges aushalten – Laub, das ins Wasser fällt, Fischfutter, Kot von den Teichbewohnern, abgestorbene Pflanzenteile, und vieles mehr.

Idealerweise kann sich ein Teich dank eines stabilen biologischen Gleichgewichts selbst reinigen. Sollte das nicht der Fall sein, muss nachgeholfen werden. Es gibt dafür z.B. spezielle Teichsauger, die dir beim Reinigen deines Gartenteiches helfen.

Die Reinigung des Teichs ist vor Allem im Frühjahr sinnvoll, um ihn auf den Sommer vorzubereiten. Im folgenden Video wird erklärt, wie du den Teich richtig reinigen kannst:

Fazit

Ein Gartenteich ist eine Ruheoase und ergänzt den Garten ideal. Außerdem ist der Gartenteich ein Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Frösche, Fische und Insektenarten finden in den verschiedenen Teichzonen ein zu Hause.

Ein Gartenteich ist idealerweise ein selbstständig funktionierendes und stabiles Ökosystem, das sich selbst reguliert und reinigt. Sollte das nicht der Fall sein, muss mithilfe von Filtern, Drüsen und Teichreinigung nachgeholfen werden.

Einen Gartenteich anzulegen ist relativ unkompliziert. Du kannst dich entweder für ein Teichbecken entscheiden, oder den Teich mithilfe von Teichfolie, Lehm oder Ton abdichten.

Der Teich braucht mehrere Zonen und auch Teichpflanzen sind ein Muss. Bei der Wahl der Pflanzen, Tiere und Dekorationen kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://teichpflanzen-teichbau.com/teichpflanzen-ratgeber

[2] https://www.zooroyal.at/magazin/teich/gartenteich-mit-naturstoffen-lehm-ton-als-teichgrund/

[3] https://www.husmann-gartenbau.de/blog/so-reinigen-sie-ihren-gartenteich-im-fruehling-effektiv/

Bildquelle: pexels.com / Markus Bürkle

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