Geräteschuppen
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2020

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Willkommen bei unserem großen Geräteschuppen Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Geräteschuppen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Geräteschuppen zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Geräteschuppen kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Geräteschuppen eignen sich hervorragend, um alle möglichen Gartengeräte und andere Dinge wie Brennholz unterzubringen, und einen Lagerraum zu schaffen.
  • Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Materialien, aus denen Geräteschuppen bestehen: Holz, Metall oder Kunststoff.
  • Vor dem Kauf solltest du dir überlegen, für was du den Geräteschuppen benötigst und was du unterstellen möchtest. Von einer kleinen Werkstatt bis zum Unterstand für Fahrräder oder Gartenmöbel sind viele Nutzungsmöglichkeiten denkbar.

Geräteschuppen Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Gerätehaus aus Kunststoff


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (25.09.20, 06:25 Uhr), Sonstige Shops (10.09.20, 18:12 Uhr)

Das Keter Factor 6×6 Kunststoffgerätehaus bietet ein durchdachtes Konzept mit hoher Funktionalität und attraktivem Design. Der Geräteschuppen besticht durch seine hohe Qualität und seine Pflegeleichtigkeit. Der Aufbau des Kunststoffhauses ist schnell und einfach erledigt und mit dem mitgeliefertem Boden sofort einsatzbereit.

Dieser Geräteschuppen von Keter besteht aus Kunststoff in Holzoptik. Dieser ist UV- und wetterbeständig, sodass keine schädlichen Sonnenstrahlen eindringen können. Es wird hochwertiges Polyproylen verwendet. Durch das verwendete Material ergeben sich viele Vorteile: Kunststoff ist langlebig, benötigt keinen Schutzanstrich wie etwa bei Holz, verfault nicht, blättert nicht ab oder bäult ein und rostet nicht (wie etwa Metall). Somit ist es der ideale Begleite für viele Jahre.

Das beste Gerätehaus aus Holz

Beim Gartenpirat Frankfurt Holzgerätehaus handelt es sich um einen soliden Geräteschuppen aus Holz mit einer recht guten Größe und gutem Preis-Leistungsverhältnis. Um genauer zu sein handelt es sich hierbei um ein 14 mm Profilholz, welches kesseldruck-imprägniert ist. Das bedeutet, dass es bei Hochdruck imprägniert wurde und somit ausgestattet wurde, um dauerhaft im Freien zu stehen.

Es handelt sich hierbei um ein quadratisches Gartengerätehaus mit den Maßen von 180 x 180 x 210 cm. Das bildet eine Grundfläche von 3,6 m². Die 2,10 m betiteln die Höhe in der Mitte des Geräteschuppens. Es ist ausgestattet mit einem Satteldach, welches einen Klassiker darstellt. Es wird sichergestellt, dass Laub, Regen oder Schnee auf den Seiten hinunterrollen können und kein zu großer Druck beim Dach aufgestellt wird.

Das beste Gerätehaus mit viel Stauraum

Das Gerätehaus von SVITA ist besonders groß und bietet entsprechend viel Stauraum. Für einen großen garten mit vielen Utensilien ist dieses Haus genau das Richtige. Das Material ist wetterbeständig und das Stahlblech ist verzinkt und lackiert, so hält das Gerätehaus Wind und Wetter Stand.

Mit dem zeitlosen Design passt das Häuschen in jeden Garten und bietet dir für Rasenmäher, Liegen und Spielzeug genügend Platz. Du hast aber auch die Wahl zwischen vielen anderen Farben und kannst das Design individuell auf deinen Garten abstimmen.

Das beste Gerätehaus aus Metall

Das DEUBA 102390 XL Gerätehaus bietet seinen Kunden einen extra großen Geräteschuppen an, der sich vielfältig nutzen lässt. Mit seinen vier Belüftungsöffnungen kann genug Luft durchfließen, um vor Schimmel vorzubeugen.

Es handelt sich bei diesem Gerätehaus um ein rundum verzinktes Metall. Das bedeutet, dass das Metall mit einer dünnen Schicht Zink versehen wird, um vor Korrosion zu schützen – also damit es nicht rostig wird. Zudem ist ein Kantenschutz an den Ecken des Metalldaches angebracht.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Geräteschuppen kaufst

Für was brauche ich einen Geräteschuppen?

Der Frühling steht vor der Tür und du bist wieder fleißig am Werkeln im Garten. Rasenmähen, Hecke schneiden, dich vielleicht um das Gewächshaus kümmern und neue Pflanzen setzen. Nun besitzt du so viele Gartengeräte und möchtest diese in einem abgesicherten Raum unterbringen, um sie vor Regen, Hagel oder übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Hier kommt der Geräteschuppen ins Spiel.

Ein Geräteschuppen bietet Platz für Werkzeuge, aber auch Gartenmöbel, Fahrräder, Blumentöpfe oder Rasenmäher. Er fungiert als Lagerraum für das ganze Jahr und wird im Garten aufgestellt. Die Geräte werden sicher und geordnet verwahrt und jederzeit bei Bedarf herausgeholt.

Alter Geräteschuppen

Im Geräteschuppen sind alle Geräte und Werkzeuge, die du für die Haus- und Gartenarbeit benötigst, vor dem Wetter geschützt. (Foto: MabelAmber / pixabay.com)

Welche Arten von Geräteschuppen gibt es?

Geräteschuppen können mittels 2 Hauptkriterien unterschieden werden: Der gewünschte Nutzen und das verwendete Material. Überlege dir, für was du deinen Geräteschuppen nutzen möchtest und evaluiere dann die verschiedenen Möglichkeiten. Möchtest du deine Fahrräder unterstellen?

Das Feuerholz lagern? Oder vielleicht möchtest du es als Werkzeuglager oder Werkstatt benutzen? Diese Hauptgründe werden dir helfen bei der Wahl des richtigen Geräteschuppens. Ansonsten ist die Wahl des Materials von grundlegender Bedeutung. Es gibt Geräteschuppen aus Holz, Metall (Stahlblech oder Aluminium) oder Kunststoff. Diese Materialien bieten alle ihre eigenen Vor- und Nachteile

Was kostet ein Geräteschuppen?

Die günstigeren Geräteschuppen pendeln zwischen 100 und 300 Euro. Je nach Material kann es aber auch deutlich teurer werden. So sind Geräteschuppen aus Holz meist kostenintensiver und können  bis zu 1.000 Euro kosten. Es kommt immer auf die Größe und die Verarbeitung darauf an und somit lässt sich kein Pauschalpreis nennen.

Es sollte hierbei nicht zu viel gespart werden, da man das Gewächshaus meist viele Jahre bei sich zuhause hat und sicherstellen will, dass man einen sicheren und geschützten Raum für die Geräte bietet.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 240 Produkte aus der Kategorie Geräteschuppen untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.(Quelle: Eigene Darstellung)

Wo kann ich einen Geräteschuppen kaufen?

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, sich einen Geräteschuppen anzuschaffen, und diese lauten wie folgt: Baumarkt, Gartenfachgeschäft oder online. Die beste Beratung gibt es sicherlich bei einem Gartenfachgeschäft, aber leider ist es dort meist auch am teuersten.

Im ortsansässigen Baumarkt wird man in der Gartenabteilung auch fündig, muss dann aber manchmal auf eine große Auswahl verzichten.

Du kannst dir aber auch einen Geräteschuppen im Internet bestellen und auf viele Bewertungen von Käufern und Produktbeschreibungen zurückgreifen. Online findest du garantiert die größte Auswahl und kannst dich umfassend informieren.

Beliebte Shops für den Kauf von Geräteschuppen findest du hier:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Obi
  • Hornbach
  • Toom
  • Lidl

Benötige ich eine Baugenehmigung?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Jedes Land hat andere Vorschriften, aber grundsätzlich benötigt man für einen Geräteschuppen keine Baugenehmigung, da sie nicht als Wohnraum klassifiziert ist und zu klein ist. Wenn du dir einen großen Geräteschuppen anschaffst, kläre das bitte mit deiner Gemeinde ab und informiere dich vorab.

Entscheidung: Welche Arten von Geräteschuppen gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei wesentlichen Typen von Geräteschuppen unterscheiden:

  • Gartenschuppen aus Holz
  • Gartenschuppen aus Metall
  • Gartenschuppen aus Kunststoff

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir die drei verschiedenen Gartenhäuser genauer vorstellen, um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen. Dazu stellen wir dir die Werkstoffe der Gartenschuppen und daraus resultierenden Vorteile und Nachteile vor.

Wo liegen die Vorteile und Nachteile eines Geräteschuppens aus Holz?

Die wohlbekannteste und beliebteste Art eines Gartenhauses besteht aus Holz. Das Holz sorgt für ein natürliches Aussehen und eine harmonische Atmosphäre in deinem Garten.

Ein Gartenschuppen aus Holz bietet viele Anwendungsmöglichkeiten. Zum einem kannst du es dazu verwenden, dein Gartenwerkzeug zu lagern oder dein Fahrrad abzustellen, zum anderem kannst du dich in deinem Gartenhäuschen zu jeder Jahreszeit aufzuhalten. So schaffst du dir einen Rückzugsort und eine Wohlfühloase zugleich.

Beim Kauf eines Holzgartenhauses solltest du darauf achten, dass hochwertiges Holz verwendet wurde, da die Witterungseinflüsse deinem Gartenhaus ziemlich zusetzen können. Darunter kann die Qualität des Holzes leiden. Daher ist eine intensive Pflege ein Muss.

Holzart Eigenschaften
Kiefer Gute Witterungsbeständigkeit, gute Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften,nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall
Fichte Weich bis mittelhart, bedingt witterungsfest, nicht pilzbeständig
Lärche Mäßig hart, mäßig schwer, elastisch,bedingt witterungsfest, wenig anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall

Regelmäßiges Streichen und Lasieren gehört daher zu deinen üblichen Aufgaben. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass sich zum Beispiel kein Schimmel bildet und du lange Freude an deiner Holzhütte im Garten hast.

Vorteile
  • Authentisch
  • Als Aufenthaltsort nutzbar
  • Langlebig und robust
Nachteile
  • Nicht witterungsbeständig
  • Regelmäßige Pflege

Wo liegen die Vorteile und Nachteile eines Geräteschuppens aus Metall?

Ein Gartenhaus aus Metall im Grünen hat meist eine ganz bestimmte Funktion. Oft dient sie als Aufbewahrungsort für Werkzeuge und Geräte, die du für deine Gartenarbeit benötigst wie zum Beispiel den Rasenmäher. So eine Gartenhütte aus Metall kann leicht aufgebaut und montiert werden. Zudem ist sie robust und preiswert.

Zwar gibt es Metallgartenhäuser in Holzoptik, aber eine wirklich gemütliche Atmosphäre kann so ein Objekt nicht kreieren. Durch das dünne Blech und die schlechte Isolierung kann es schnell kalt werden.

Daher ist ein Objekt aus Metall ungeeignet um sich darin für einen längeren Zeitraum aufzuhalten. Wie bereits erwähnt, sind die Gartenschuppen aus Blech sehr widerstandsfähig. Kommt es jedoch zu Lackschäden, fängt das Blech schnell an zu rosten.

Vorteile
  • Preiswert
  • Robust
Nachteile
  • Ungemütlich
  • Rostgefahr
  • Schlechte Isolierung

Wo liegen die Vorteile und Nachteile eines Geräteschuppens aus Kunststoff?

Gartenhäuser aus Kunststoff bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und es sind kaum Grenzen gesetzt. Vom Aufbewahrungsort für deine Gartenutensilien bis hin zu einem Ort zum Verweilen und Entspannen. Dennoch bleibt beim Thema Wohlfühlfaktor das Gartenhaus aus Holz unangefochten.

Gegenüber dem Gartenschuppen aus Holz oder Metall hast du bei den Objekten aus Kunststoff eine einfache Montage. Recht unkompliziert steckst du die einzelnen Kunststoffteile zusammen. Darüber hinaus kann ein Kunststoffgartenhaus ohne Fundament aufgestellt werden und erspart dir einen enormen Aufwand.

Anders als bei der Variante aus Holz sind Gartenhäuser aus Kunststoff äußerst pflegeleicht. Mit einem Schwamm und einem Gartenschlauch lassen sich die Fassaden einfach reinigen. Achte nur darauf, dass du die Oberfläche mit dem Schwamm nicht zerkratzt.

Unabhängig von der Wetterlage bleibt die Gartenhütte widerstandsfähig. Ein weiterer Vorteil ist, dass Kunststoff weder fault noch rostet. Das macht so ein Gartenhaus recht langlebig und beständig.

Vorteile
  • Einfacher Aufbau
  • Pflegeleicht
  • Witterungsbeständig
Nachteile
  • Künstlicher Look
  • Kratzer bei unsachgemäßer Reinigung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Geräteschuppen vergleichen und bewerten

Gartenschuppen aus Holz

Vor allem im Winter ist es sehr nützlich, wenn man seine Gartengeräte im Trockenen verstauen kann. (Foto: Paolo De Santis / 123RF.com)

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Geräteschuppen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gartenhaus für dich eignet oder nicht.

Diese Kriterien möchten wir dir nachfolgend vorstellen:

  • Material
  • Fundament
  • Größe
  • Belüftung
  • Dachform
  • Tür

Material

Ein Gerätehaus kann, grob gesagt, aus drei verschiedenen Materialien hergestellt werden, die alle ihre Vor- und Nachteile besitzen. Ein Geräteschuppen kann aus den folgenden Materialien bestehen:

  • Holz
  • Metall
  • Kunststoff

Holz hat den Vorteil, dass es gut ins Landschaftsbild hineinpasst und leicht modifizierbar ist (besonders beim Aufbau), allerdings muss es stetig gewartet und lasiert werden, da es sonst schnell zu Schimmelbildung kommen kann. Außerdem ist dieses Material oft teurer als die anderen.

Ein Geräteschuppen aus Metall bietet hier eine günstigere Lösung. Dieses Material ist robust, zweckmäßig und platzsparend, allerdings ist es nicht so schön, kann leicht rosten und schwer modifizierbar.

Nicht zuletzt gibt es noch Geräteschuppen aus Kunststoff. Diese sind ebenso robust und leicht – daher kann man sie leicht versetzten und mobil einsetzen. Und diese müssen nicht immer hässlich aussehen – es gibt viele Geräteschuppen in Holzoptik, die perfekt in den Garten hineinpassen.

Fundament

Ein Fundament ist, wie bei Gewächshäusern essentiell, um den Geräteschuppen stabil zu haben. Oft scheitert es am fehlenden oder falschen Fundament, wodurch die Freude am Geräteschuppen schon nach wenigen Jahren vorüber ist.

Bei kleinen Gerätehäusern reicht schon ein ebener und dichter Boden, aber bei größeren Geräteschuppen sollte eine Betonplatte oder Pflaster verlegt werden, um eine gerade Linie hinzubekommen.

Man kann das Fundament entweder selber machen – hierzu benötigt es keine übermäßigen handwerklichen Fähigkeiten. Du musst nur den Bereich etwa 25 Zentimeter ausheben, Kies und Sand hineinschütten und dann die Bodenplatte oder das Pflaster verlegen.

<blockquote>Natürlich kannst du auch beim Gartencenter nachfragen, ob du den Service gleich mitkaufen kannst. Alternativ sind einige Gewächshäuser auch schon mit einem Boden ausgestattet und somit fällt die Arbeit davon weg.</blockquote>

Größe

Welche Größe du für deinen Geräteschuppen in Betracht ziehen solltest, hängt von deinem gewünschten Einsatzgebiet und der Größe deines Gartens ab. Hast du einen Rasenmäher, Laubsauger, Schläucher oder sogar einen Hochdruckreiniger zuhause und möchtest außerdem dein Fahrrad unterstellen? Dann eignet sich ein mittlerer bis größerer Geräteschuppen.

Wenn du das Gerätehaus auch als Werkstatt verwenden möchtest, benötigst du demenstprechend noch mehr Platz. Wenn du allerdings nur Töpfe, Gartenwerkzeuge wie Rechen oder Schaufel lagern möchtest, reicht eine kleine Version schon gut aus.

Alter Country-Gartenschuppen

Ein Geräteschuppen bietet sich auch ideal als Werkstatt an. Dann sollte er allerdings eine gewisse Größe haben, damit genug Platz für die Geräte und zum Arbeiten ist. (Foto: linux87 / 123RF.com)

Belüftungsöffnung

An eine Belüftungsöffnung mag man anfangs, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt, noch gar nicht denken, denn es befinden sich ja keine Lebewesen im Gerätehaus und man selbst hält sich auch nur bei offener Tür drinnen auf. Doch die Gerätschaften können leider von Schimmel befallen werden.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, beim Kauf darauf zu achten, dass bestimmte Belüftungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das können luftdurchlässige Gitter sein oder auch ganz normale Fenster. Achte darauf, dass diese nicht von etwaigen Regalen oder ähnlichem bedeckt sind, sondern immer Zugang zur Luft haben.

Dachform

Wie auch bei normalen Häusern unterscheidet man Geräteschuppen in drei Dacharten, die du hier findest:

  • Satteldach
  • Pultdach
  • Flachdach

Das Satteldach stellt die klassischste Form des Dachs dar. Sie ist in der Mitte am höchsten und bildet einen Spitz und fällt dann rechts und links hinunter. Diese Dachart hat den Vorteil, Regen und Schnee optimal ableiten zu können und damit keinen Druck aufzuladen, was zu einem Bruch führen könnte.

Pultdächer sind auf einer Seite abfallende Dächer und als Stütze kannst du es dir so merken, dass sie aufgebaut sind, wie ein Schulpult. Auch sie leiten das Wasser und den Schnee perfekt ab – wenn auch hier nur auf eine Seite. Das hat den Vorteil, dass im Inneren noch mehr Platz entsteht.

Flachdächer sind modern und schauen schick aus. Allerdings solltest du im Hinterkopf behalten, dass sie stark sein müssen und viel aushalten sollten, da sie den Regen und den Schnee nicht ableiten können.

Bei den meisten Gartengerätehäusern ist die Dachart schon vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Bei Holzhäuser ist es allerdings möglich auch im Nachhinein noch Modifizierungen auszuführen.

Tür

Welche Tür zum Einsatz kommt ist auch nicht von unwesentlicher Bedeutung, vor allem, wenn du wenig Platz zu Verfügung hast. Meistens werden Geräteschuppen mit Schwenktüren oder Schiebetüren ausgestattet.

Eine Schwenktür ist die klassische Art Tür, die die meisten von uns wohl auch zuhause haben. Diese benötigt mehr Platz nach außen hin, wohingegen die Schiebetür im ersten Moment platzsparend klingen mag, allerdings etwas Stauraum von Innen wegnimmt, da sie ja irgendwo hingeschoben werden muss.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Geräteschuppen

Welche Alternativen zum Kauf eines Geräteschuppen gibt es?

Wenn du nur Kleingeräte zum Aufbewahren hast und ein eigentlicher Geräteschuppen zu groß ist, eignet sich vielleicht ein Gartenschrank für dich. Diese sind grundsätzlich kleiner, günstiger und haben die Größe eines Kleiderschranks.

Die andere Alternative ist es, einen Geräteschuppen selber zu bauen. Da es keiner besonderen Isolation oder besonderen Materialien bedarf, ist es recht einfach ein Gartenhaus selber zu konstruieren.

Im Internet findet man dazu viele Anleitungen, wie zum Beispiel dieses Video:

Woher Kommt der Name Geräteschuppen?

Ein Schuppen kommt aus dem Mittelniederdeutschem Wort „schoppe“ und hieß ursprünglich Schopf. Es war ein mit Strohbündeln bedecktes Schutzdach und heutzutage sagt man auch (v.a. in Bayern) noch Schupfen dazu.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.n-tv.de/ticker/Wohnen/Genehmigung-fuer-Gartenhaeuser-Auf-die-Groesse-kommt-es-an-article6147111.html

[2] https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/wie-baue-ich-ein-gartenhaus-muss-man-beachten/

Bildquelle: pixabay.com / Ma5tt

Warum kannst du mir vertrauen?

Petra ist ausgebildete Gärtnerin und wohnt mit ihrer Familie in einem schönen Landhaus mit großem Garten. Sie veranstaltet regelmäßig Tage des offenen Gartens, bei denen Gäste ihren Garten bestaunen können. Besonders gut kennt sich Petra mit der typischen englischen Gärtnerei aus.