Gewächshaus

Willkommen bei unserem großen Gewächshaus Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gewächshäuser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Gewächshaus zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Gewächshaus kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Gewächshaus ermöglicht es dir, dein eigenes Gemüse und Obst in geschützten Rahmen anzubauen und die Gartensaison zu verlängern.
  • Es gibt drei Materialien, die vorwiegend zum Einsatz kommen: Glas, Kunststoff/Hohlkammerplatten oder Folie. Glas ist am robustesten aber auch sehr teuer, Kunststoff oder auch Hohlkammerplatten genannt, bietet immer noch eine sehr gute Abdichtung und Folie ist die günstigste Version.
  • Speziell zum Vorziehen und für den kleinen Platz eignen sich Frühbeete, Mini-Gewächshäuser und Anlehngewächshäuser.

Gewächshaus Test: Favoriten der Redaktion

Das beste große Gewächshaus

Das Gewächshaus von Brast ist ein hochwertiges Foliengewächshaus. Die dicke Folie und das feuerverzinkte Gestänge bilden eine ideale Kombination, um lange Freude an diesen Gewächshaus zu haben.

Mit seiner Größe von 6 m² bietet es genügend Platz, um dein Lieblingsgemüse oder -obst anzubauen. Die Maße des Gewächshauses belaufen sich auf 200 x 300 x 200 cm.

Dieses Gewächshaus hat ein Gewicht von 30 kg und ist damit schwerer als vergleichbare Gewächshäuser. Das hat jedoch den entscheidenden Vorteil der Stabilität. Zusätzlich sind extra viele Stahlverstrebungen am Dach und auf den Seiten verbaut, um eine gute Stabilität zu gewährleisten.

Das beste Zimmer-Gewächshaus mit lüftbarer Abdeckhaube

Dieses Zimmergewächshaus von Romberg ist ideal zum Pflanzen von Samen, die sich in geschützter Umgebung zu kleinen Pflänzchen entwickeln, oder auch zum Vorziehen von Balkonpflanzen.

Es hat 28 Vertiefungen für Keimlinge und passt mit seinen Abmessungen von 38 x 25 x 19 cm auf jede Fensterbank. Die Grundfläche des Mini-Gewächshauses beträgt 90 cm². Es wiegt lediglich 500 g und ist so auch gut transportierbar.

Das Kunststoff-Material des Mini-Gewächshauses ist hochwertig und dicker als bei vergleichbaren Modellen. Auf der Abdeckhaube befinden sich 2 Belüftungsschlitze, die die nötige Luftzufuhr gewährleisten. Der Boden ist wasserdicht.

Das beste Zimmer Gewächshaus mit 60 Plätzen

Das GREEN24 Zimmer-Gewächshaus eignet sich ideal für die Anzucht oder Vermehrung von Pflanzen. Durch seine überdurchschnittliche Größe von 60 Parzellen ist es perfekt für Viel-Gärtner geeignet. Mit einer Fläche von 160 cm² ist es deutlich größer, als vergleichbare Mini-Gewächshäuser.

Es hat die Abmessungen von 53 x 31 x 15 cm und ist damit vergleichsweise niedrig. Es eignet sich also für kleine Setzlinge, die beim Erreichen einer Größe von rund 6-7 cm umgesetzt werden sollten.

Alle Teile Zimmer-Gewächshauses bestehen aus dünnem Kunststoff. Dadurch erreicht es auch nur ein Gewicht von rund 500 Gramm. Das Zimmer-Gewächshaus besitzt eine automatische Bewässerung mittels Kapillar-Filtermatte, die Abdeckhaube schützt die Erde vor der Austrocknung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Gewächshaus kaufst

Warum ein Gewächshaus?

Die Gründe zum Gärtnern anzufangen sind vielfältig. Einige möchten einfach ihr eigenes Gemüse und Obst aus dem Garten haben und sich vielleicht zu einem Teil selbst versorgen. Andere finden es beruhigend, in der Natur zu sein und sich um die Pflanzen zu kümmern und dem hektischen Alltag zu entfliehen.

Was auch immer deine Beweggründe sind, du wirst wahrscheinlich bald merken, dass in unseren Breitengraden nicht alles wächst, was man vielleicht gerne ausprobieren möchte und auch Schädlinge einen Strich durch die Rechnung machen können. Hier kann ein Gewächshaus sehr hilfreich sein.

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Wusstest du, dass es bereits in der römischen Antike Gewächshäuser gab?

Ein römischer Schriftsteller, der über seine eigene Landwirtschaft schrieb, berichtete darüber, dass man zum Schutz der Pflanzen, Glasscheiben über sie decken sollte.

Ab dem 16. Jahrhundert waren ein Gewächshaus und dessen exotische Früchte ein besonderes Statussymbol. Der französische König Ludwig XV besaß zum Beispiel ein Gewächshaus, das Platz für 800 Pflanzen Platz bot.

Man schafft einen geschützten Rahmen für die Pflanzen und kann, je nach Art des Gewächshauses sogar tropische Pflanzen zum Blühen bringen. Ganz nebenbei kennst du jeden Arbeitsschritt, vom Kern bis zur Frucht und kannst dich somit austoben. Du bist nicht mehr so stark abhängig von den Jahreszeiten und kannst schon im Frühling oder gar im Spätherbst noch ernten.

  • Weniger Schädlinge
  • Gemüse & Obst das ganze Jahr lang
  • Geschützter Rahmen zum Anbauen
  • Eigener Anbau
  • Ruheoase
  • Selbst entscheiden wieviel spritzen
  • Hobby
  • Beruhigend

Wie groß soll das Gewächshaus sein?

Gewächshäuser gibt es in allen verschiedenen Größen. Angefangen von einem Mini-Gewächshaus, welches weniger als einen Quadratmeter aufweißt, bis zu einem 40 m² großen Glashaus ist alles möglich – abhängig davon, was du vorhast und wieviel du ausgeben kannst.

Wenn du nur Jungpflanzen aufziehen möchtest und danach in die Natur setzt, reicht schon ein Mini-Gewächshaus oder Frühbeet aus. Diese können auch schon recht kostengünstig erworben werden.

Natürlich spielt auch der vorhandene Platz im Garten oder am Balkon eine wichtige Rolle. Wenn du beispielsweise nur einen Balkon zur Verfügung hast, kannst du ein Anlehngewächshaus oder Foliengewächshaus mit Regalen hinstellen.

Für erfahrene Hobby-Gärtner mit größerem Garten könnte sich auch ein Glashaus oder Hohlkammerplattengewächshaus lohnen. Ab circa 8 m² kannst du dich schon zum Teil selbst versorgen und sogar tropische Pflanzen probieren.

Grundsätzlich gilt die Devise: Je größer das Gewächshaus, desto teurer. Für Einsteiger lohnt sich ein beispielsweise ein günstiges Foliengewächshaus, um herauszufinden, ob das was für dich ist und ggf. danach umzusteigen. Gartenwerkzeug kann, um Platz zu sparen, in solchen Fällen auch in einem Geräteschuppen aufbewahrt werden.

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Gewächshäuser gibt es in allen Größen. Ob für die Wohnung, den Balkon oder den Garten: für jede Wohnsituation gibt es das passende Gewächshaus.

Wo soll ich mein Gewächshaus aufstellen?

Der richtige Standort ist ausschlaggebend für den Fortschritt und Erfolg der Pflanzen. Vor allem in den Wintermonaten, wo es nur wenige Stunden natürliches Tageslicht gibt, sollte dein Gewächshaus auf einer optimalen Position stehen, um genug Sonnenlicht einzufangen.

Am Anfang solltest du dir die Frage stellen, wieviel Platz du hast und ob dein Treibhaus im Garten oder auf dem Balkon / Terrasse / Zimmer stehen wird. Bei letzterem hast du naturgemäß nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung und du solltest darauf achten, dass es ein möglichst lichtreicher Platz ist.

Wenn du im Garten etwas mehr Platz hast, solltest du auf eine Ost-West Ausrichtung achten. Somit kann die Sonne am Morgen direkt auf das Gewächshaus strahlen und sich gleich erwärmen. In der Mittagssonne ist es geschützt und am Abend fängt es wieder Licht ein und sorgt noch einmal für einen Temperaturanstieg.

Des weiteren ist es ratsam, einen Ort zu finden, der windgeschützt ist, da nicht alle Glashaus-Arten so stabil gebaut sind. Am Besten prüfst du, ob eine ausreichende Wasser- und Stromversorgungproblemlos möglich ist und stellst sicher, dass keine Bäume oder hohe Sträucher das Sonnenlicht vom Treibhaus verdecken.

Xenia Rabe-LehmannGarten-Expertin

„Die erwägst den Kauf eines Gewächshauses: Respekt, du bist ein echter Pflanzenfreak! Der Kauf eines Gewächshauses ist wie ein echter Hauskauf, nur in klein. Übereilte Entscheidungen rächen sich, denn sie sind schwer rückgängig zu machen. Ich empfehle daher, bei schmalerem Budget lieber ein etwas kleineres, aber dafür hochwertigeres Gewächshaus zu erwerben.“

Was kostet ein Gewächshaus?

Beim Preis kommt es ganz die eigenen Ansprüche, Größe und Vorlieben an. Je nachdem, wofür du das Treibhaus verwenden möchtest, können zwischen 20 Euro bis zu mehreren tausend Euro anfallen.

Ein Mini-Gewächshaus ist mit Sicherheit das günstigste Gewächshaus auf dem Markt und kostet zwischen zehn und 50 Euro. Danach kommen die Einsteigermodelle des Foliengewächshauses, die je nach Ausstattung, Größe und Standort (Balkon, Garten,…) zwischen 20 und 100 Euro kosten.

Typ Preis
Mini-Gewächshaus 10-50 €
Foliengewächshaus 20-100 €
Hohlkammerplattengewächshaus 200-800 €
Glashaus ab ca. 600 €

Für ein traditionelles Gewächshaus mit Hohlkammerplatten muss man dann schon ein bisschen tiefer in die Taschen greifen und zwischen 200 und 800 Euro ausgeben. Vereinzelt gibt es auch immer mal wieder Angebote, die diese Treibhäuser unter 200 Euro anbieten.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 135 Produkte aus der Kategorie Balkon Gewächshaus untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.(Quelle: Eigene Darstellung)

Und für die attraktiven Gewächshäuser aus Glas gibt es nach oben hin keine Grenzen mehr. Ab etwa 1000 Euro bekommst du aber schon ein ordentliches Glashaus mit etwa sieben bis acht Quadratmeter. Aber Achtung: Diese Preise beziehen sich jeweils auf das Gewächshaus selbst. Es inkludiert kein Zubehör oder Montagekosten. Das sollte beim Kauf eines Gewächshauses im Hinterkopf bleiben.

Gewächshäuser gibt es schon für kleines Geld, es gibt jedoch auch weitaus teurere Varianten. (Quelle: 123rf.com / 89601722)

Wo kann man ein Gewächshaus kaufen?

Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten, dein Gewächshaus zu kaufen: bei einem Online-shop wie Amazon oder bei einem Händler (Baumarkt, Gartencenter, Discounter) in deiner Nähe.

Unsere Recherche hat die folgenden Shops als besonders beliebt empfunden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Baumarkt
  • Bauhaus
  • Obi
  • Hagebau
  • Hornbach
  • Toom
  • Lidl
  • Plus
  • Baumax
  • Aldi

Baumärkte und Gartencenter sind eine beliebte Anlaufstelle für den Kauf von Gewächshäusern. Bestimmt hast du einen oder mehrere Shops bei dir in der Umgebung und kannst dir vor Ort ein Bild von den Treibhäusern machen und deine Präferenzen auslotsen.

Bei Onlineversandhäusern wie amazon.de oder otto.de hast du zwar eine Riesenauswahl und oft günstigere Preise, aber du solltest einen Punkt im Hinterkopf behalten:

Stelle sicher, dass der Versand sicher vonstatten geht, denn vor allem Glashäuser sind sehr anfällig für Brüche einzelner Teile währen des Versands. Es wäre doch schade, wenn du so viel Geld ausgibst für dein Treibhaus und dann kommt es schon kaputt zuhause an.

Hin und wieder bieten auch Discounter wie Aldi und Lidl Gewächshäuser für einen bestimmten Zeitraum an. Diese können oft günstig erworben werden, allerdings muss man den richtigen Zeitpunkt erwischen, da diese in der Regel sehr beliebt und schnell ausverkauft sind.

Was du sonst noch beachten musst, beim Kauf eines Glashauses:

Wenn du dir ein großes Glashaus in den Garten stellen willst, solltest du dich unbedingt informieren, ob du eine Baugenehmigung dafür brauchst. Da es sich doch um ein Gebäude handelt, kann es sein, dass du das im Vorhinein anmelden musst.

Vor allem, wenn du eine Investition für die nächsten Jahre tätigst und tief in die Tasche greifst für dein neues Gewächshaus solltest du den Aspekt der Versicherung beziehungsweise Reparaturkosten nicht außer Acht lassen.

Es kann natürlich immer passieren, dass die Glasscheiben kaputt werden oder der Hagel etwas vernichtet. Hier versichern einige Haushaltsversicherungen das Gewächshaus mit.

Informiere dich bei deinem Versicherungsvertreter, um nähere Infos zu bekommen.

Entscheidung: Welche Arten von Gewächshäusern gibt es und welches ist das richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen sechs verschiedenen Typen von Gewächshäusern unterscheiden:

  • Glashaus
  • Gewächshaus aus Hohlkammerplatten
  • Foliengewächshaus
  • Anlehngewächshaus
  • Frühbeetaufsatz
  • Mini-Gewächshaus

Jeder dieser Typen unterscheidet sich durch den Anschaffungspreis und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Je nachdem, wieviel Platz du in deinem Garten oder Balkon zur Verfügung hast, eignen sich unterschiedliche Arten von Gewächshäusern für dich.

Auch ob du eher ein Hobby-gärtner oder Anfänger bist und dir ein kostengünstiges Gewächshaus anschaffen willst oder schon mehr Erfahrung im Garteln hast, kommt für dich vielleicht ein anderes Glashaus in Frage.

Wichtig ist auch zu wissen, wofür du das Gewächshaus benutzen willst. Im folgenden Abschnitt möchte ich dir die verschiedenen Typen vorstellen und deren Vor- und Nachteile präsentieren und dir dabei helfen herauszufinden, welche Art von Treibhaus das Richtige für dich ist.

Glashaus

Ein Glashaus bietet viele Vorteile für den erprobten Hobby-Gärtner, der seinen Garten langfristig, mit bester Qualität ausstatten möchte, und noch dazu richtig attraktiv aussieht. Die Kosten dafür sollten jedoch nicht außer Acht gelassen werden, da ein Treibhaus aus Glas recht teuer werden kann.

Ein Gewächshaus aus Glas ist mit Sicherheit ein Blickfang im Garten. Es gibt sie in verschiedensten Größen und Formen und begeistert nicht nur die Familienmitglieder, sondern auch Freunde, wenn mal wieder eine Gartenparty ansteht. In den kalten Monaten kann man es auch als Wintergarten benutzen.

Vorteile
  • Blickfang
  • Lässt Licht sehr gut durch
  • Meist aus bruchsicheren Glas
  • Hohe Qualität
  • Langlebigkeit
Nachteile
  • Teuer
  • Bruchgefahr beim Transport
  • Komplizierter Aufbau
  • Baubestimmungen beachten

Des weiteren haben Glashäuser den Vorteil, dass sie mehr Licht durchlassen als andere Gewächshaustypen, und es damit besonders gut geeignet ist für junge Pflanzen, die in einem geschützten Raum gedeihen können.

Das Material besteht meist aus bruchsicherem Glas, welches durch ein besonderes Herstellungsverfahren produziert wird. Nichts desto trotz passiert es manchmal, dass einige Scheiben beim Transport kaputt gehen. Bei der Verpackung und Polsterung sollte man hier nicht sparen.

Ansonsten bieten Glashäuser eine hervorragende Qualität, an der man sich viele Jahre freuen kann. Es eignet sich perfekt für Menschen, die eine langfristige Investition planen, da Glashäuser recht kostenintensiv werden können. Es gibt auch zahlreiches Zubehör, mit denen man sein Gewächshaus aufpeppen kann.

Und nicht zuletzt sollte man auch bedenken, dass der Aufbau nicht ganz einfach vonstatten geht und man sich am besten professionelle Hilfe (beispielsweise vom Händler) dafür holt.

Hohlkammerplattengewächshaus

Ein Gewächshaus aus Hohlkammerplatten ist im Prinzip sehr ähnlich aufgebaut wie ein Glashaus. Der größte Unterschied jedoch ist das Material, das für die Wände zum tragen kommt. Es handelt sich hierbei um PVC, Plexiglas oder Acrylglas.

Diese Art von Gewächshäusern sind vor allem beliebt bei Gärtnern, die sich kein Glashaus leisten möchten oder können und trotzdem nicht auf die bekannten Vorteile verzichten möchten. Es ist deutlich günstiger und leichter, und es gibt sie in verschiedene Farben.

Vorteile
  • Günstiger
  • Bruchsicher
  • Leicht
  • Witterungsbeständig
  • Lange Lebensdauer
Nachteile
  • Plastik im Garten
  • Nur anfangs hohe Luftdurchlässigkeit
  • Baubestimmungen beachten

Im Gegensatz zu Glas ist ein Hohlkammerplattengewächshaus leicht, bruchsicher und witterungsbeständig. Hier gibt es also keine Sorge über den Transport. Zudem hält es auch lange und kann in den verschiedensten Größen geliefert werden.

Je dicker das Plastik (meist vier bis sechs Millimeter), desto höher die Isolierung und Temperaturregelung im Gewächshaus.

Foliengewächshaus

Ein Foliengewächshaus stellt eine der kostengüstigsten Alternativen der Gewächshäuser dar. Sie sind schnell und einfach aufgebaut und finden (fast) überall einen Platz, jedoch sollte man nicht mit einer Langlebigkeit rechnen und bereit sein, qualitative Abstriche zu machen.

Eine grüne oder durchsichtige Folie wird über ein Stahl- oder Drahtgerüst gespannt, die Enden werden mit Heringen fest am Boden gemacht und schon ist das Foliengewächshaus fertig. Es handelt sich um eine günstige und einfache Alternative zu einem Hohlkammerplattenhaus.

Vorteile
  • Sehr leichter Aufbau
  • Kostengünstig
  • Platzsparend
  • Beliebig formbar
Nachteile
  • Hält nur 1-2 Jahre
  • Nicht so schön
  • Wenig isolierend
  • Lüftung schwierig
  • Nicht windbeständig

Diese Art von Gewächshaus ist besonders für Anfänger geeignet, die sich im Garteln probieren möchten. Foliengewächshäuser gibt es in vielen Variationen und können auch am Balkon platziert werden, wo es dann verschiedene Regale gibt.

Ein Foliengewächshaus ist beliebig formbar, durch die flexible Folie, allerdings kommen damit auch ein paar Nachteile zum tragen, wie etwa die fehlende Isolation oder die Erschwernis des Lüftens. Auch Wetterphänomene wie etwa Hagel verkürzen die Lebensdauer von einem Foliengewächshaus und somit muss man alle paar Jahre ein Neues kaufen.

Anlehngewächshaus

Ein Anlehngewächshaus lehnt, wie der Name schon vermuten lässt, an einer Mauer. Somit ist es möglich, nicht genutzten Platz gezielt einzusetzen. Das ist vor allem für Haushalte mit kleinem Garten oder gar nur Balkon interessant.

Anlehngewächshäuser sind platzsparend und es gibt sie in allen verschiedenen Größen und Materialien. So kann man es aus Glas als zusätzlichen Raum dazubauen und sogar einen Wintergarten erschaffen. Aber auch günstigere Varianten sind möglich aus PVC oder gar ein Foliengewächshaus.

Da diese sehr stabil sind und an einer Mauer lehnen, sind Anlehnhäuser sehr witterungsbeständig und können sehr weit nach oben gehen. Das eignet sich besonders gut für Tomaten beispielsweise.

Vorteile
  • Platzsparend
  • Windgeschützt
  • Idealer Standort wichtig
  • Wintergarten möglich
Nachteile
  • Keine exotischen pflanzen
  • Nicht genug Sonne
  • Standortabhängig

Der einzige Nachteil eines Anlehngewächshauses ist jedoch, dass statt vier Wänden nur drei dem Sonnenlich zur Verfügung stehen und somit ein guter Standort gesucht werden sollte. Für das Überwintern der Pflanzen ideal, jedoch sind sie nicht geeignet für exotische Pflanzen.

Mini-Gewächshaus

Ein Mini-Gewächshaus bietet die gleiche Funktionsweise wie etwa die große Schwester – das Glashaus, ist jedoch von den Ausmaßen her nur eine Miniatur davon. Es eignet sich perfekt für das Aufziehen von Jungpflanzen oder Kräuter.

Mini-Gewächshäuser können aus Plastik, Holz oder Glas bestehen und sind sehr flexibel, was ihren Standort betrifft. So kann jeder, ob Einsteiger oder fortgeschrittener Hobby-Gärtner überall Jungpflanzen aufziehen. Sie können sogar drinnen stehen.

Vorteile
  • Zum vorziehen
  • Überall möglich (Zimmer, Balkon)
  • Günstig
  • Verschiedenste Ausführungen
Nachteile
  • Nur für Jungpflanzen oder Kräuter
  • Sehr klein

Diese Art von Glashäusern ist eine sehr kostengünstige Möglichkeit, um kleine Pflanzen zu ziehen, haben jedoch den Nachteil, dass man sie recht schnell umtopfen muss, da der Platz zu klein wird.

Frühbeetaufsatz

Ein Frühbeetaufsatz ist eine besondere Form des Gewächshauses. Es wird meist nur für die Zeit zwischen Ende der großen Kälte und Anfang Sommer benutzt, um die Jungpflanzen zu schützen. Da es nur kniehoch und recht kompakt ist, kann es auf ein bestehendes Beet aufgesetzt werden und sogar bei Hochbeeten Schutz bieten.

Vorteile
  • Kann auf jedem Beet platziert werden
  • Bietet Jungpflanzen Schutz im Frühling
  • Zeitvorteil
Nachteile
  • Niedrige Höhe
  • Eingeschränkte Nutzdauer

Es bietet einen klaren Zeitvorteil gegenüber reiner Freilandbepflanzung, da die Jungpflanzen im Frühling noch vor dem letzten Frost geschützt werden und schon spriessen können. Frühbeete haben oben eine Klappe und können geöffnet werden, damit man die Pflanzen an die Umgebung gewöhnt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gewächshäuser vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Gewächshäuser vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob ein bestimmtes Gewächshaus für dich in Frage kommt oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Anwendungsbereich
  • Standort
  • Größe
  • Material
  • Belüftungsmöglichkeiten
  • Fundament
  • Gewicht

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Beim Kauf eines Gewächshauses gibt es verschiedene Kaufkriterien, welche einem bei der Auswahl helfen. (Quelle: 123rf.com / 90802943)

Anwendungsbereich

Das wichtigste Kriterium beim Kauf ist, sich zuerst zu entscheiden, welche Art von Gewächshaus du benötigst. Wir haben die verschiedenen Arten bereits ausführlich oben im Entscheidungsteil vorgestellt. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass du dir gut überlegen solltest, für was du dein Gewächshaus brauchst und was du damit anstellen möchtest.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Glashäuser, Hohlkammerplattengewächshäuser und Foliengewächshäuser zusammengefasst werden können, da sie alle in verschiedenen Größen angeboten werden und den gleichen Zweck erfüllen. Du kannst Gemüse das ganze Jahr über anbauen oder nur deine Zitruspflanzen zur Überwinterung hineinstellen. Diese drei Arten sind universell einsetzbar.

Im Gegensatz dazu sind Mini-Gewächshäuser nur für das Vorziehen junger Pflanzen oder kleinere Kräuter-Arten geeignet und benötigen wenig Platz, da sie sehr klein sind.

Typ Anwendungsgebiet
Glashaus Alle Anwendungsgebiete – auch tropische Pflanzen
Hohlkammerplattengewächshaus Alle Anwendungsgebiete – auch tropische Pflanzen
Foliengewächshaus Alle Anwendungsgebiete
Mini-Gewächshaus Zum Vorziehen junger Pflanzen
Frühbeet Um die Saison früher einzuleiten
Anlehngewächshaus Vergrößerung des Wohnhauses – Wintergarten

Ein Frühbeet ist kein eigenständiges Gewächshaus an sich, sondern eher ein Zusatz für ein (Hoch-)Beet, um kleine Pflanzen schon früher zu ziehen. Es kann einfach aufgesetzt werden, ist niedrig und hat keinen eigenen Boden. Ein Anlehngewächshaus eignet sich für alle, die Ihren Platz effizient nutzen möchten oder sich eine Vergrößerung des Hauses im Sinne eines Wintergartens wünschen.

Um ein paar Beispiele zu nennen: Wenn du tropische Pflanzen anbauen möchtest, eignet sich eher ein warmes Gewächshaus mit eventueller Heizung und guter Isolierung. Wenn du nur deine Saison verlängern möchtest und schon früher beginnen willst, kann auch schon ein Frühbeet ausreichen.

Standort

Die Ausgangssituation bezüglich deines vorhandenen Platzes ist ausschlaggebend für die Wahl eines Gewächshauses. Wenn du beispielsweise in der Stadt wohnst und nur das Zimmer oder einen Balkon beziehungsweise Terrasse zur Verfügung hast eignen sich andere Treibhäuser, als wenn du einen großen Garten zuhause hast.

Auch die verfügbare Sonneneinstrahlung oder Helligkeit spielt eine große Rolle bei der Entscheidung für ein Gewächshaus. Speziell im Fall von weniger Tageslicht würde sich ein Gewächshaus aus Glas mehr eignen, da es die meiste Sonne durchlässt, als beispielsweise ein Foliengewächshaus, welches in grüne Farbe getaucht wurde.

Standort Typ
Zimmer Mini-Gewächshaus
Balkon / Terrasse Mini-Gewächshaus, Foliengewächshaus
Garten Alle Arten möglich

Wenn du über keinen eigenen Garten verfügst, eignen sich Mini-Gewächshäuser oder Foliengewächshäuser mit Regalen für dich. Diese nutzen den begrenzten Platz optimal aus und du kannst auch in den Genuss eines Gewächshauses kommen. Zudem sind diese Arten mobil und du kannst sie im Notfall auch umstellen oder rasch abbauen.

Bei einem eigenen Garten lohnen sich die größeren Modelle, wie ein Hohlkammerplattengewächshaus, Glashaus, Frühbeet oder Anlehngewächshaus.

Diese Arten gibt es in je unterschiedlichen Größen, also kannst du dir einfach ein Modell aussuchen, dass zu deiner Gartensituation passt. Aber mehr dazu im nächsten Punkt.

Größe

Ob du dir nun ein kleines oder großes Gewächshaus anschaffen möchtest, hängt von einigen Faktoren ab. Zum einen, wieviel Platz du zur Verfügung hast (siehe Punkt Standort oben), aber auch was und wieviel du anpflanzen möchtest und welches Budget du zur Verfügung hast. Dabei gibt es kein Besser oder Schlechter – für alle individuellen Vorlieben findet sich ein passendes Treibhaus.

Wenn du hauptsächlich kleine Jungpflanzen schützen möchtest, eignen sich Mini-Gewächshäuser, Frühbeete oder auch kleine Foliengewächshäuser für die Anzucht.

Wenn du dich oder deine Familie zum Teil sogar selbst versorgen möchtest mit Gemüse benötigst du schon ein größeres Gewächshaus. Eine Größe ab acht Quadratmetern hat sich hierfür als angemessen herausgestellt. Vergiss aber nicht, dass größere Gewächshäuser auch kostenintensiver in der Anschaffung und Pflege sind und mehr Zeitaufwand benötigen.

Ein Extra-Faktor, der bei großen Gewächshäusern (insbesondere aus Glas) nicht vergessen werden sollte sind die behördlichen Auflagen, da man eventuell eine Baugenehmigung benötigt.

Bitte beachte, dass ein Gewächshaus nicht zugestopft werden sollte bis zum letzten Millimeter, da die Pflanzen sonst nicht gut wachsen und gedeihen können. Gib Ihnen den nötigen Platz und wähle die Sorten und die Anzahl gewissenhaft im Vorhinein aus.

Du solltest nicht nur beachten, wieviele Pflanzen zu setzen möchtest, sondern auch welche Pflanzen. So brauchen Radieschen, Karotten, Kopfsalat oder Kräuter etwa recht wenig Platz, wohingegen Tomaten oder Chilis sich gerne in die Höhe und Breite ausweiten.

Material

Beim Material des Glashauses unterscheidet man zwischen dem Grundgerüst und der Wand. Hier eine Übersicht der verschiedenen Materialien:

Grundgerüst:

  • Aluminium
  • Metall
  • Holz
  • Kunststoff

Wände:

  • Glas
  • Folie
  • Kunststoff

Ein Gestänge aus Aluminium ist sehr beliebt, weil es widerstandsfähig ist, lange hält und optisch ein Hingucker ist. Zudem ist es auch nicht so schwer wie etwa Holz.

Holz wiederrum hat den Vorteil, dass es sich perfekt in die Natur einfügt und ein stimmiges Bild entwickelt. Man sollte jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass man ein imprägniertes Holz nimmt. Generell ist Holz nicht so pflegeleicht und recht teuer.

Das klassischste aller Wandarten für ein Gewächshaus ist Glas. Es ist ein hochwertiges Material, das meistens kratzfest ist und das Licht wunderbar durchlässt für die Pflanzen, jedoch meist nicht bruchsicher und teuer ist.

Hier haben Kunststoff (beispielsweise Hohlkammerplatten oder PVC) und Folie einen klaren Vorteil. Sie sind biegbar und brechen nicht schnell. Zudem sind sie um ein Vieles günstiger als Glas. Jedoch sollte man hier darauf achten, dass besonders Folie oft nicht so schön anzusehen ist, keine große Stabilität liefert und nur von kurzer Lebensdauer ist (ca. ein bis fünf Jahre bei guter Pflege).

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Das Grundgerüst des Gewächshauses kann aus Aluminium, Metall, Holz oder Kunststoff sein. Die Wände sind im Normalfall aus Glas, Folie oder Kunststoff.

Belüftungsmöglichkeiten

Dass eine höhere Temperatur im Gewächshauses im Vergleich zu draußen erzielt werden kann, ist zwar eines der Grundprinzipien eines Treibhauses und meist von Vorteil, aber vor allem im Sommer kann es zu einem großen Nachteil werden, weil eine zu hohe Temperatur schädlich für die Pflanzen ist.

Um einen Hitzestau zu vermeiden und Schutz vor Pilzen und Schädlingen zu gewährleisten benötigt man ordentliche Belüftungsmöglichkeiten. Türen und Fenster spielen hierbei die zentrale Rolle. Stelle sicher, dass dein Prudukt über genügend Seiten- oder Dachfenster besitzt, um bei Bedarf Außenluft eindringen lassen zu können.

Bei kleineren Gewächshäusern kann man die Belüftung meist über die Tür regeln; bei Größeren eignen sich auch Fenster zusätzlich.

Grundsätzlich bedeutet ein großes Fenster, dass die Luft schneller für Abkühlung sorgt, aber du solltest darauf achten, dass es gut platziert ist und kein Regen oder Hagel in das Gewächshaus dringt bei Unwetter.

Günstigere Foliengewächshäuser beispielsweise besitzen Fenster und Türen zum Aufrollen, wohingegen Glashäuser Dachfenster besitzen, die mit einer Art Keil gesichert sind. Sogenannte automatische Fensteröffner regulieren die Temperatur von selbst, indem sie sich automatisch bei zu viel Grad selbst öffnen.

Fundament

Du solltest dir auch überlegen, ob du dein Gewächshaus mit oder ohne Fundament kaufen möchtest. Dieses ist wichtig, um dem Gebäude Halt und Stabilität zu geben. Zusätzlich kann ein Fundament vor Frost schützen – je nachdem, wie tief es gebaut wird.

Man kann ein Fundament auch selber bauen und die gewünschte Fläche einbetonieren. Wenn du jedoch nicht so handwerklich versiert bist, lohnt es sich vielleicht ein Gewächshaus mit inkludiertem Stahlfundament zu kaufen. Denn das erspart dir die Errichtung eines Betonfundamentes.

Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Gewächshäuser mit inkludiertem Fundament sind meist etwas teurer als ohne. Du solltest dir also gut überlegen, welche Ressourcen dir zuhause zur Verfügung stehen. Ein Fundament ist aber auf jeden Fall zu empfehlen, wenn du länger Freude an deinem Gewächshaus haben möchtest.

Gewicht

Das Artikelgewicht ist nicht nur wichtig beim Transport vom Baumarkt nach Hause, sondern sagt auch einige andere Dinge aus. Tendenziell kann davon ausgegangen werden, dass ein schwereres Gewächshaus aus stabileren Materialien hergestellt wurde, wie etwa Holz, Glas oder Aluminium und auch danach im Garten von langlebiger Dauer ist und nicht so sehr vom Wetter beeinflusst wird.

Allerdings sind Gewächshäuser aus Glas zum Beispiel auch schwerer aufzubauen und man benötigt eine professionelle Kraft. Eine leichtere Konstruktion, wie etwa ein Foliengewächshaus oder Hohlkammerplattengewächshaus hat den Vorteil, dass der Transport meist einfacher vonstatten geht.

Zudem lassen sie sich leichter aufbauen und sind mobil. Schon nach wenigen Minuten steht ein Foliengewächshaus beispielsweise. Ein Hohlkammerplattengewächshaus ist mit etwas Geschick auch alleine oder zu zweit in ein paar Stunden aufgestellt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gewächshaus

Wie funktioniert ein Gewächshaus?

Die Sonnenstrahlen, die ins Gewächshaus eintreffen, erhöhen die Innentemperatur. Wenn das Licht eintrifft, entsteht der so genannte Glashauseffekt und ein Wärmestau.

Das bedeutet, dass der Boden und die Pflanzen durch die Sonne Wärme erhalten und gleichzeitig auch Wärme wieder abgeben. Dadurch, dass es ein geschützter Raum ist, bleibt die Hitze im Gewächshaus bestehen und der Vorgang wird wiederholt.

Da das Thermometer im Gewächshaus im Sommer aber schnell über 35 Grad Celsius anzeigt und dies schädlich für die meisten Pflanzen ist, darf man die Wichtigkeit des Lüftens nicht vernachlässigen. Mit diesem Wissen kann man auch die richtige Beleuchtung und das Bewässern besser steuern.

Was kann ich anpflanzen?

Grundsätzlich ist es möglich, alles anzupflanzen in einem Gewächshaus, wenn die benötigte Heizung und Licht vorhanden sind. Allerdings setzt das enorme Energiekosten voraus und man sollte sich überlegen, ob man das Geld zur Verfügung hat und nicht etwas nachhaltiger handeln möchte.

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Wusstest du, dass Rasenschnitt ein hervorragender Helfer in deinem Gewächshaus ist?

Rasenschnitt verhindert, dass sich Unkraut in der Erde deines Gewächshauses ansetzt. Außerdem gibt er beim Zersetzen Nährstoffe an den Boden ab, die dem eingepflanzten Gemüse helfen, zu wachsen.

Tendenziell wird das Gemüse und Obst schneller reif, wächst im geschützten Rahmen auf und kann ein paar Wochen vor dem Zeitpunkt eingesetzt werden, als es in der freien Natur möglich wäre.

Es gibt drei verschiedene Arten von Gewächshäusern:

  • Kalt (Unter 12 Grad Celsius)
  • Temperiert (Zwischen 12 und 18 Grad Celsius)
  • Warm (Über 18 Grad Celsius)

Auch bei kalten Gewächshäusern kann man schon früher zum bepflanzen beginnen, als im Freibeet. Verschiedene Sorten von Salat (Feldsalat) und Gemüse (zum Beispiel Rosenkohl) härten bei ein bisschen Frost sogar noch ab und werden besser und können somit schon ab Februar angesät werden.

Unsere Recherche hat auch ergeben, dass Tomaten, Paprika, Zucchini und Auberginen perfekt geeignet sind für das Gewächshaus.

Natürlich können auch exotische, wärmeliebende Pflanzen im Gewächshaus unterkommen, wie zum Beispiel Orchideen oder Zitruspflanzen. Ein Treibhaus eignet sich perfekt zum Überwintern dieser Sorten.

Kann ich mir ein Gewächshaus selber bauen?

Natürlich kannst du dir dein Treibhaus selber bauen! Bei youtube.de und im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen, wie man seinen Traum vom selbst gebauten Gewächshaus verwirklichen kann. Es empfiehlt sich jedoch, einige handwerkliche Fertigkeiten mitzubringen, damit man auch länger eine Freude hat.

Generell empfiehlt es sich, Holz für das Grundgerüst zu nehmen, und Folie – für die günstigere und leichtere Variante – oder Plexiglas für die „Scheiben“ zu verwenden. Die Materialien findet man normalerweise in einem Baumarkt.

Bei der Form solltest du darauf achten, ein Spitzdach zu bauen, da sich Flachdächer zu schnell aufheizen und die Wärme nicht gut speichern können. Ansonsten hilft es, sich an handelsüblichen Gewächshäusern umzusehen und dessen Form zu imitieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.handwerker-versand.de/blog/Tipps-und-Tricks/gewaechshaus/

[2] http://gewaechshaus-ratgeber.com/grundlagen/so-funktioniert-ein-gewaechshaus/

[3] http://www.kleingewaechshaus.de/Gemuse/gemuse.html

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Brigitte hat Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Pflanzenkunde studiert und arbeitet jetzt in der Forschung. Dadurch hat Brigitte viel darüber gelernt, welche Pflanzen zusammenpassen und welche Bedingungen diese benötigen, um gesund zu wachsen.