Handrasenmäher
Zuletzt aktualisiert: 16. November 2020

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 Legst du viel Wert auf einen gepflegten Garten? Dann ist das Wichtigste dafür ein sauber geschnittener, grüner Rasen. Dafür brauchst du natürlich den richtigen Rasenmäher. Die kostengünstigste und umweltfreundlichste Variante ist dabei ein Handrasenmäher, den du in verschiedenen Modellen kaufen kannst. Nicht zu vergessen ist dabei, dass du bei deinem Nachbarn ein paar Pluspunkte sammelst, da ein Handrasenmäher besonders leise ist!

Unser großer Handrasenmäher Test 2021 soll dir dabei helfen, den für dich perfekten Handrasenmäher zu finden. Um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir zwei unterschiedliche Produktarten miteinander verglichen und deren Vor- und Nachteile aufgelistet. Zudem haben wir für dich unsere Favoriten herausgesucht und in einem Ratgeber die häufigsten Fragen beantwortet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Handrasenmäher ist ein manuell betriebenes Gartengerät, mit dem du deinen Rasen kürzen kannst. Um diesen anzutreiben, benötigst du eine äußere Kraft – das Schieben.
  • Ein Handrasenmäher ist im Vergleich zu anderen Modellen besonders leise und umweltfreundlich. Zudem sind sie um einiges günstiger.
  • Du kannst Handrasenmäher mit, aber auch ohne einen Grasfangkorb kaufen. Ein Fangkorb erleichtert dir dabei dir Arbeit und sorgt direkt für ein perfektes Rasenbild.

Handrasenmäher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Handrasenmäher mit Fangkorb

Der Einhell Handrasenmäher ist mit einem Grasfangkorb ausgestattet, welcher ein Volumen von 27 Liter hat. Außerdem hat er eine Schnitthöhenverstellung, welche zwischen 15 und 35 Millimeter eingestellt werden kann. Die Räder dieses Handrasenmähers sind nicht nur großflächig, sondern auch rasenschonend.

Wenn du auf der Suche nach einem guten Handrasenmäher bist, welcher mit einem großen Grasfangkorb ausgestattet ist, kannst du jetzt aufhören, zu suchen. Dieser Mäher ist ein sehr guter Allrounder für Rasenflächen bis zu 250 Quadratmeter.

Der beste Handrasenmäher mit ergonomisch geformtem Griff

Der Fiskars Spindelmäher hat eine Schnittbreite von 43 Zentimetern und sorgt für präzises und sauberes Mähen. Die Schnitthöhe ist manuell einstellbar und er ist besonders leise. Ganz besonders bei diesem Modell ist, dass es einen höhenverstellbaren, ergonomisch geformten Griff besitzt, welcher zudem mit einer rutschfesten Gummi-Ummantelung ausgestattet ist.

Dieser Handrasenmäher von Fiskars ist genau der richtige für dich, wenn du viel Wert auf Komfort legst. Er ist besonders rückenschonend und sorgt für ein angenehmes Arbeiten im Garten.

Der beste Handrasenmäher für große Rasenflächen

Der Gardena Comfort Spindelmäher eignet sich für Rasenflächen bis zu 250 Quadratmeter. Er ist besonders leicht zu schieben und zudem auch noch sehr leise. Du kannst den Handrasenmäher außerdem zusammenklappen und dadurch umso mehr Platz sparen. Er ist aufgrund der Antihaftbeschichtung sehr leicht zu reinigen.

Wenn du einen Handrasenmäher suchst, der für größere Flächen geeignet ist, ist dieser einer der besten die du findet kannst. Aufgrund der geringen Lautstärke wirst du auch deine Nachbarn nicht stören und das geringe Gewicht vereinfacht dir das Schieben.

Kauf- und Bewertungskriterien für Handrasenmäher

Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Handrasenmähern. Wir zeigen dir in dem folgenden Abschnitt, welche Aspekte du berücksichtigen solltest, wenn du Handrasenmäher miteinander vergleichst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Handrasenmäher miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Schnittbreite

Welche Schnittbreite ist für deinen Handrasenmäher optimal? Diese Frage solltest du dir vor einem Kauf unbedingt stellen, da diese darüber entscheidet, wie schnell du mit deiner Rasenpflege vorankommst.

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Handrasenmäher mit einer breiten Schnittbreite breitere Bahnen mähen als welche mit einer kleinen. Diese hingegen sind wendiger und häufig auch günstiger.

Rasenfläche Schnittbreite
Weniger als 100 Quadratmeter Bis 30 Zentimeter
100 bis 500 Quadratmeter 30 bis 40 Zentimeter
Über 500 Quadratmeter Über 40 Zentimeter

Für größere Rasenflächen solltest du eventuell in Erwägung ziehen, dass ein Aufsitzmäher mehr Vorteile zu bieten hat und dir die Arbeit noch mehr erleichtern würde.

Schnitthöhenverstellung

Abgesehen von der Schnitthöhe, ist auch die Schnitteinstellung von Bedeutung. Diese hängt davon ab, wie kurz du deinen Rasen schneiden willst.

Neben Maximal- und Minimalhöhe, unterscheiden sich die Handrasenmäher auch in den unterschiedlichen Stufen, welche du individuell einstellen kannst.

Du hast die große Wahl zwischen drei- bis zehnstufigen Handrasenmähern, welche häufig eine Schnitthöhe von 3 bis 10 Zentimeter haben. Damit kannst du ganz individuell je nach Qualität deines Rasens die Schnitthöhe einstellen.

Da du bei unterschiedlichen Einflüssen wie Hitze oder Witterung deinen Rasen anpassen solltest, kannst du mit einem mehrstufigen Handrasenmäher die besten Ergebnisse erzielen.

Die Schnitthöhenverstellung bei Handrasenmähern unterscheidet sich außerdem in der Einfachheit der Verstellung. Bei manchen wirst du dir einen Schraubenschlüssel zulegen und selbst an deinem Mäher rumbasteln müssen, um die Stufe zu wechseln. Bei anderen Handrasenmähern hingegen musst du nur einen einrastbaren Schalter umlegen.

Grasfangkorb

Der Fangkorb ist dafür da, das frisch geschnittene Gras direkt während des Mähens aufzufangen. Dementsprechend hast du nicht den Nachteil, das Schnittgut nach dem Schneiden selbst aufsammeln zu müssen, da es direkt in einem Korb fertig für die Entsorgung gelagert wird.

Lässt du das Gras auf dem Rasen liegen, nennt man dies Mulchen. Dies kann dazu beitragen, dass dein Rasen gut gepflegt und grün ist. Wichtig ist jedoch, dass das geschnittene Gras nicht zu lang ist, da es sonst den gemähten Rasen bedeckt und so Pilze entstehen können.

Ein Fangkorb ist bei den meisten Handrasenmähern serienmäßig dabei. Ein paar wenige kannst du jedoch auch ohne den Extra-Korb kaufen. Diese sind dann natürlich günstiger.

Nasses Schnittgut solltest du vom Rasen absammeln.

Bei größeren Rasenflächen solltest du dir jedoch bewusst sein, dass du alles einmal ablaufen werden musst, wenn du mit dem Mähen fertig bist. Dies bedeutet, dass du definitiv mit einem zeitlichen Mehraufwand rechnen musst.

Entscheidest du dich jedoch für einen Handrasenmäher ohne einen Grasfangkorb, ist das kein großes Problem. Solche Körbe lassen sich für bis zu 50 Euro nachkaufen.

Maximale Rasenfläche

Häufig wird die empfohlene Rasenfläche für den jeweiligen Handrasenmäher vom Hersteller angegeben. Es wird angegeben, welche Größe die Grasfläche für den Mäher maximal haben sollte. Diese Angabe ist für allem für Einsteiger sehr hilfreich.

Um das optimale Verhältnis zwischen Rasenfläche und Handrasenmäher zu ermitteln, wird hauptsächlich auf die Leistung und die Schnittbreite geachtet. Diese Angabe ist jedoch nur eine grobe Orientierung für dich, um den besten Handrasenmäher für deine Rasenfläche zu finden.

Griff

Bei manchen Handrasenmähern hast du das Glück, dass diese mit einem höhenverstellbaren Griff ausgestattet sind.

Wenn du dich für einen Handrasenmäher mit höhenverstellbaren Griff entscheidest, wirst du in der Lage sein, deinen Griff passend für dich oder andere Nutzer einzustellen.

Oftmals ist der Griff bei Rasenmähern in einer angenehmen Position angebracht. Wenn du dir den Mäher jedoch teilen möchtest oder nicht immer der alleinige Nutzer bist, solltest du überlegen, einen höhenverstellbaren Griff zu wählen, damit jedem ein angenehmer Komfort während der Arbeit gewährleistet ist.

Entscheidung: Welche Arten von Handrasenmähern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Handrasenmäher zulegen möchtest, gibt es zwei Produktarten, zwischen denen du unterscheiden kannst:

Typ Vorteile Nachteile
Handrasenmäher mit Fangkorb Nicht so zeitaufwendig, perfektes Rasenbild, Gleichmäßiger Schnitt Schwereres Gewicht, Häufiges Entleeren
Handrasenmäher ohne Fangkorb Leichteres Gewicht, Platzsparend, Nachträglicher Kauf des gewünschten Korbes Nachträgliches Einsammeln des Schnittguts, Zeitaufwendig

Grasfangkörbe für Handrasenmäher sind außerdem in verschiedenen Größen erhältlich und werden in Liter gemessen.

Beide Varianten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich. Eine endgültige Entscheidung zu treffen kann demnach ziemlich schwer sein. Um dir die Entscheidung etwas zu erleichtern, haben wir dir im folgenden Abschnitt genaueres über die beiden Varianten zusammengefasst.

Handrasenmäher mit Fangkorb

Handrasenmäher mit Fangkorb

Ein Handrasenmäher mit einem Grasfangkorb hat definitiv seine Vor- und Nachteile, welche wir in der folgenden Tabelle einmal zusammengefasst haben.

Wenn dein Handrasenmäher eine Mulchfunktion hat und du diese nutzen möchtest, brauchst du nicht unbedingt einen Fangkorb.

Vorteile
  • Weniger Zeitaufwand
  • Perfektes Rasenbild
  • Gleichmäßiger Schnitt
Nachteile
  • Häufiges Entleeren
  • Schwerer

Hauptsächlich lohnt sich ein Fangkorb auch, wenn das Gras schon etwas höher gewachsen oder gar nass ist. Sammelst du das nasse Schnittgut nicht ein, kann es zu Pilzen im Rasen kommen.

Mit einem Fangkorb hast du definitiv weniger Arbeit und direkt ein schönes Rasenbild. Du solltest jedoch beachten, dass ein Fangkorb häufig geleert werden muss und das Gewicht um einiges erhöht.

Handrasenmäher ohne Fangkorb

Handrasenmäher ohne Fangkorb

Neben Handrasenmäher mit Fangkörbe gibt es auch einige Angebote, welche ohne einen Grasfangkorb verkauft werden.

Wenn du dich für einen Mäher ohne Korb entscheidest, sparst du um einiges mehr Platz in der Garage oder in deiner Gartenhütte. Des Weiteren hast du die Möglichkeit, einen Extra-Fangkorb nachzubestellen. Diese sind meist nicht sehr teuer und du hast eine größere Wahl.

Vorteile
  • Leichter
  • Platzsparend
  • Nachträgliches Hinzufügen eines Fangkorbs
Nachteile
  • Nachträgliches Einsammeln des Schnittguts
  • Zeitaufwendiger

Ohne Fangkorb ist das Schieben zwar leichter, jedoch wirst du nachträglich das ganze Schnittgut vom Rasen absammeln müssen. Das ist nicht nur eine lästige und anstrengende Arbeit, sondern es nimmt nochmal viel Zeit in Anspruch. Beim Mulchen hingegen wirst du das geschnittene Gras natürlich nicht absammeln müssen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Handrasenmäher ausführlich beantwortet

Bevor du dir einen Handrasenmäher zulegen möchtest, hast du sicherlich noch die ein oder andere Frage. In dem nächsten Abschnitt haben wir dir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen von Kunden aufgelistet und zudem ausführlich beantwortet. Wir hoffen, dir mit unserem großen Handrasenmäher Ratgeber die Entscheidung zu erleichtern.

Was ist ein Handrasenmäher?

Ein Handrasenmäher ist ein Gerät, welches du nutzt, um den Rasen zu scheiden. Er ist ein manuelles beziehungsweise auch passives Gerät, was bedeutet, dass es eine äußere Kraft braucht, um angetrieben zu werden. Diese äußere Kraft sind wir Menschen, indem wir den Handrasenmäher schieben.

Indem du den Rasen selbst mähst, ist es für dich eine körperliche Arbeit, welche dir jedoch auch Spaß machen kann. Vor allem kleinere Rasenflächen sind mit dem Handrasenmäher schnell gemäht.

Handrasenmäher sind nicht nur leise, sondern auch umweltfreundlich. Sie sind um einiges günstiger als Akku oder Benzin Rasenmäher und dazu auch noch platzsparend.

Für wen eignet sich ein Handrasenmäher?

Ein Handrasenmäher eignet sich vor allem für kleinere bis mittelgroße Rasenflächen. Vor allem, wenn diese relativ eben sind, ist ein Rasenmäher, den du per Hand schiebst, von Vorteil.

Du solltest jedoch darauf achten, dass du gut zu Fuß bist, wenn du dir einen Handrasenmäher besorgen möchtest. Gerade bei etwas größeren Rasenflächen kann man während des Mähens ordentlich ins Schwitzen kommen.

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Den Rasen allein durch das Schieben anzutreiben, kann ganz schön anstrengend sein. Noch schwerer wird es bei Unebenheiten.
(Bildquelle: unsplash.com / Ulrike Mai)

Des Weiteren solltest du auf das Gewicht achten. Manche Handrasenmäher sind schwerer, als andere. Vor allem mit einem Fangkorb, welcher sich während des Scheidens füllt, wird das Schieben um einiges anstrengender. Auf unebenen Flächen oder auch am Hang kann das Schieben beschwerlich werden.

Wo kann ich einen Handrasenmäher kaufen?

Grundsätzlich kannst du Handrasenmäher in Gartengeschäften, Bauhausketten und ab und zu sogar in verschieden Discountern finden. Aufgrund der Größe und des Gewichts sind sie jedoch nicht ganz so einfach zu transportieren.

Eine andere Möglichkeit, Handrasenmäher zu erwerben, sind diverse Online-Shops, welche sich auf den Verkauf sowie den Transport spezialisiert haben.

Unserer Recherche zufolge findest du eine große Auswahl an Handrasenmähern in folgenden Online-Shops:

  • amazon.de
  • motorland.de
  • toom-baumarkt.de
  • hornbach.de
  • obi.de

Der Kauf im Internet bietet dir sowohl verschiedene Bewertungen von anderen Kunden, als auch eine Lieferung direkt bis vor deine Haustür.

Was kostet ein Handrasenmäher?

Handrasenmäher gibt es je nach Variante und zusätzlichen Funktionen in ganz verschiedenen Preisklassen.

Typ Preisklasse
Handrasenmäher mit Fangkorb 50 – 250 Euro
Handrasenmäher ohne Fangkorb 30 – 150 Euro

Entscheidest du dich für die günstigere Variante und kaufst einen Handrasenmäher ohne Fangkorb, solltest du wissen, dass du einen Fangkorb für meist um die 50 Euro nachkaufen und selbst anbringen kannst, wenn du das gerne möchtest.

Grundsätzlich sind Handrasenmäher die wohl günstigste Variante von Mähern. Wählst du eine der Alternativen, welche wir dir im folgenden Abschnitt vorstellen, solltest du mit einem deutlich höheren Preis rechnen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Handrasenmäher?

Genauso wie der Handrasenmäher, haben auch die Alternativen einige Vor- und Nachteile, welche du bei einem Kauf beachten solltest.

Mähroboter sind im Vergleich um einiges teurer.

Mit einem Rasenroboter wird dir die ganze Arbeit abgenommen und du musst nicht einmal vor Ort sein. Außerdem wird dein Rasen während des Mähens gleichzeitig gedüngt. Ein Mähroboter ist leise und verjagt durch das tägliche Mähen die lästigen Maulwürfe.

Jedoch ist die Vorbereitung vor dem ersten Mähen wirklich sehr aufwendig. Teilweise wirst du in kleineren Ecken ein wenig nacharbeiten müssen und kleinere, bewegliche Hindernisse können zu einer Herausforderung werden.

Auch die Anschaffung eines Aufsitzmähers oder auch Rasentraktors hat Vor- und Nachteile. Mit ihnen ist es möglich, sich um die eigene Achse zu drehen, wodurch effizientes Mähen möglich ist. Die Lenkung ist sehr angenehm, da es wie im Auto ein Lenkrad gibt und aufgrund des Sitzes ist ein angenehmer Komfort geboten. Jedoch muss man häufiger vor- und wieder zurücksetzen, um akkurat zu mähen.

Extra-Akkus können um die 100 Euro kosten.

Ganz besonders beliebt sind Akku Handrasenmäher. Du solltest immer vor dem Mähen darauf achten, dass dieser vollgeladen ist, denn sonst wirst du nur einen Teil deines Rasens schneiden können.

Bei einem batteriebetriebenen Handrasenmäher solltest du beachten, dass er hauptsächlich für eine niedrige Grashöhe und einer ebenen Fläche geeignet ist. Er ist jedoch handlich und gleichzeitig wartungsfreundlich.

Ein elektronischer Handrasenmäher funktioniert über ein Kabel. Hauptsächlich sind sie für kleinere bis mittelgroße Rasenflächen mit mittelhohem Gras geeignet. Der größte Nachteil des Kabelmähers ist das Kabel selbst. Dadurch bist du nämlich eingeschränkter und dein Rasenmäher ist unflexibler, als die beiden anderen Modelle. Er ist jedoch umweltfreundlich, leise und leicht.

Benzin Rasenmäher funktionieren mit Treibstoff und eignen sich am besten für große Rasenflächen und auch hohem Gras, da er sehr leistungsstark ist. Die größten Nachteile dieses Modells sind die umweltschädliche Emission, die nötigen Wartungen und die Lautstärke.

Wie pflege ich einen Handrasenmäher?

Die Pflege eines Handrasenmähers ist zum Glück im Vergleich zu anderen Rasenmähern, welche zum Beispiel mit Treibstoff funktionieren, sehr einfach.

Um auf lange Sicht deinen Handrasenmäher nutzen zu können, solltest du ihn in regelmäßigen Abschnitten pflegen und warten.

Die Messer solltest du je nach Gebrauch circa alle zwei Jahre schärfen lassen. Dies kann ein Fachmann für dich übernehmen oder du schaust im nächsten Abschnitt nach, wie du die Messer deines Handrasenmähers selbst schärfen kannst.

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Du kannst die Messer deines Handrasenmähers selbst schärfen, solltest aber immer auf deine eigene Sicherheit achten.
(Bildquelle: unsplash.com / Tekton)

Dass du den Rasenmäher von Dreck und Gras nach dem Mähen befreien musst, ist selbstverständlich. Am Einfachsten ist es, wenn du wartest, bis die Verschmutzung an den Rädern getrocknet ist, um sie anschließend zu entfernen. Dies geht gut, wenn du eine Bürste oder einen Feger benutzt. Wichtig ist, dass du so wenig wie möglich mit Wasser arbeitest, damit du die Gängigkeit deines Handrasenmähers schonst.

Du solltest zwischendurch nachschauen, dass sich die beweglichen Teile deines Mähers immer noch ohne Probleme bewegen lassen. Außerdem kannst du diese mit Öl oder anderen Schmiermitteln pflegen.

Kann ich die Messer meines Handrasenmähers selber schärfen?

Prinzipiell eigentlich schon. Es ist jedoch sehr wichtig, dass du dabei auf einige Punkte besonders acht gibst. Im Folgenden haben wir dir eine Anleitung zusammengefasst, damit du die Messer deines Handrasenmähers sicher schärfen kannst.

  • 1. Schritt: Stelle sicher, dass dein Handrasenmäher vollkommen sicher steht und sich während der Demontage der Messer nicht bewegt.
  • 2. Schritt: Anschließend kannst du die Messer aus dem Handrasenmäher ausbauen. Dafür wirst du nicht nur verschiedene Schraubenschlüssel, sondern auch andere Werkzeuge benötigen.
  • 3. Schritt: Jetzt kannst du die Messer schärfen. Aber Achtung! Die Messer sollten vorher sicher fixiert werden, damit deine Sicherheit gewährleistet ist. Zum Schleifen kannst du einfache Feilen, einen Schleifstein oder auch einen Winkelschleifer nutzen.
  • 4. Schritt: Anschließend kannst du die Messer wieder in deinen Handrasenmäher einbauen.

Wenn du dir unsicher bist, frage lieber jemanden, der sich mit der Sache auskennt. Den Aus- und Einbau, sowie das Schärfen solltest du nicht selbst machen, wenn du dir nicht sicher bist und dich nicht gut genug auskennst.

Welche Rasenhöhe ist optimal?

Die optimale Schnitthöhe eines Rasens liegt zwischen 3,5 und 5 Zentimetern.

Im Sommer solltest du darauf achten, den Rasen nicht kürzer als 5 Zentimeter zu schneiden, da er sonst umso schneller verbrennen könnte.

Im Winter hingegen schneide den Rasen etwas kürzer. Empfehlenswert sind um die 4 Zentimeter, da der Schnee ansonsten die Grashalme niederdrückt.

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, dass du nie mehr als 1/3 der Grashalmlänge abschneidest. Wenn du demnach deinen Rasen immer auf 4 Zentimeter Länge geschnitten haben möchtest, dann solltest du spätestens bei einer Höhe von 6 Zentimetern wieder mähen.

Nach einem längeren Urlaub solltest du vorsichtig beim Mähen sein. Schneide diesen nicht radikal ab, sondern gleich die Grashalmhöhe langsam wieder an. Berücksichtige dabei die 1/3 Regel und kürze deinen Rasen in mehreren Durchgängen.

Darf ich den Rasen mähen, wenn dieser nass ist?

Eigentlich sollte man Rasen immer bei trockener Witterung mähen. Jedoch ist dies nicht immer möglich, denn auch im Sommer ist es nicht immer trocken und im Herbst kann es viele Regentage geben.

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Gras sollte eigentlich immer trocken sein, wenn du es mähst. Wenn es jedoch einmal nass sein sollte, musst du auf ein paar Punkte acht geben.
(Bildquelle: unsplash.com / Jonas Weckschmied)

Die wichtigsten Punkte, auf die du achten sollten, wenn du einen nassen Rasen mähen wollen, haben wir dir einmal zusammengefasst.

  • Du darfst den Rasen mähen, jedoch nicht mulchen.
  • Du solltest den Rasen vorher nicht betreten.
  • Du solltest das Messer ab und zu von dem nassen Schnittgut entfernen.
  • Du solltest die Schnitthöhe um mindestens eine Stufe erhöhen.

Wenn du feuchtes Gras mähst, musst du auch damit rechnen, dass der Rasenmäher wegrutschen kann. Dies könnte Schäden im Rasen verursachen. Außerdem könnte aufgrund von Nässe die Schnitthöhe ungleichmäßig werden.

Wie oft muss ich den Rasen mit einem Handrasenmäher mähen?

Die Mähintervalle sind stark von den verschiedenen Jahreszeiten abhängig. Im Frühling wächst das Gras zum Beispiel besonders schnell, während es im Herbst nur sehr langsam und im Winter gar nicht wächst.

Im Frühling (April bis Juni) wird empfohlen, den Rasen circa zweimal die Woche mit dem Handrasenmäher zu schneiden. Gras wächst in den Monaten besonders schnell und es sollte in regelmäßigen Abständen gekürzt werden.

Im Sommer (Juli bis August) hingegen reicht es, den Rasen einmal pro Woche zu mähen. Du solltest besonders darauf achten, diesen nicht in der Mittagssonne zu kürzen, damit er nicht direkt austrocknet. Außerdem solltest du ihn nicht so kurz mähen wie in den vorherigen Monaten.

Im Herbst (September bis Oktober) kannst du wie im Sommer einmal pro Woche mähen, solange es nicht friert. Bevor der erste Frost eintritt, sollte ein letztes Mal gemäht werden. Wenn der Rasen im Winter zu lang ist, werden die Grashalme vom Schnee niedergedrückt und es könnten Pilze entstehen.

Bildquelle: Niew?g?owski / 123rf.com

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