Willkommen bei unserem großen HolzkomposterTest 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Holzkomposter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Holzkomposter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Holzkomposter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Kompostieren mit einem Holzkomposter ist die traditionelle und natürliche Art des Kompostierens. Der gewonnenen Kompost ist der ideale Dünger für sämtliche Pflanzen im Garten.
  • Der Holzkomposter ist Preis-Leistungssieger unter den Kompostern. Es gibt den Holzkomposter in allen Größen und Höhen.
  • Ein Kompost im Garten verringert die Biomüllkosten und trägt zur Artenvielfalt bei.

Holzkomposter Test: Das Ranking

Platz 1: BIHL Stabiler Holzkomposter

Der stabile Holzkomposter überzeugt durch seine Brettdicke von 19 mm und sein einfaches Stecksystem, welches das Aufbauen erleichtert. Er befindet sich im mittleren Preissegment für einen Holzkomposter.

Der sich bei den Kunden großer Beliebtheit erfreuende Holzkomposter verfügt über eine Kesseldruck-Imprägnierung, welche seine Haltbarkeit deutlich erhöht.

Er verfügt mit seiner rechteckigen Form von 170 cm x 85 cm x 52 cm über eine gute Größe. Als besonderes Plus ist dieser Komposter stapelbar. Solltest du feststellen, dass das Füllvolumen zu gering ist, kannst du einen weiteren Holzkomposter draufsetzen.

Platz 2: Gartenwelt Riegelsberger Holzkomposter

Der quadratische Holzkomposter aus Kiefernholz besticht durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis. Er verfügt ebenfalls über ein praktisches Stecksystem, welches den Aufbau in nur wenigen Minuten von statten gehen lässt.

Mit seiner Größe von 90 cm x 90 cm x 70 cm gehört er zu den absoluten Holzkompostesr-Klassikern, die für eine gewöhnliche Nutzung ausreichend sind.

Die Bretter weisen eine Brettdicke von 16 mm auf und befinden sich damit noch in der gängigen Empfehlung. Ein weiteres Plus ist die Kesseldruckimprägnierung, welche für eine lange Lebensdauer des Holzes sorgt.

Platz 3: TikTakToo Steckkomposter Holz

Der quadratische Steckkomposter aus Kiefernholz überzeugt durch die positive Resonanz der Käufer. Er ist ebenfalls mittels eines Druckverfahrens wetterbeständig gemacht worden. Durch seine praktische Größe von 100 cm x 100 cm x 70 cm findet er in jedem Garten sein Plätzchen.

Besonders hervorzuheben sind das Preis-Leistungs-Verhältnis bei einer Brettdicke von 20 mm, sowie das komfortable Stecksystem.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Holzkomposter kaufst

Für wen eignet sich ein Holzkomposter?

Prinzipiell eignet sich ein Holzkomposter für alle, die einen Garten haben und den Grünschnitt, den Grasschnitt vom Rasenmähen, sowie gewisse Lebensmittel nicht teuer in der Grünen Tonne entsorgen wollen.

Kompost

Mit einem Holzkomposter kannst du deine Küchenabfälle ganz einfach in Kompost umwandeln und dann als Dünger für deinen Garten verwenden. (Bildquelle: pixabay.com / GAD-BM)

Mit dem Komposter können Abfälle auf natürliche Art und Weise recycelt werden. Der richtig angelegte Holzkomposter schafft dir auf ganz natürliche Weise hochwertigen schwarzen Humus.

Dieser Humus, auch als „Gold des Gärtners“ bezeichnet, durchlüftet den Boden und hält die Feuchtigkeit in ihm. Das hilft nicht nur den Pflanzen, sondern auch vielen nützlichen Bodenorganismen, sodass er den Wachstum und Ertrag deines Gartens steigert.

Zudem sparst du dir das Kaufen von teuerem, chemischen Dünger.

Was sind die Vorteile eines Holzkomposters?

Mit dem Holzkomposter wird schon seit Jahrhunderten kompostiert. Diese traditionellste Art ist nicht nur die günstigste, sondern auch die natürlichste.

Durch die luftige Bauart wird der Kompost steht gut belüftet. Mit einem Blick kann der Verottungsgrad an den Seiten beobachtet werden, um zu sehen, wann der Kompost fertig ist. Zudem lässt er sich viel leichter befüllen, da er oben komplett offen ist.

Der Holzkomposter kann perfekt unter Bäumen am Grundstücksrand aufgestellt werden, da er nur Halbschatten benötigt.

Die meisten Holzkomposter verfügen über eine herausnehmbare Wand, sodass das Herausnehmen des fertigen Humus erheblich erleichtert wird.

Jedoch ist Holz ein Naturprodukt. Das innere der Holzlatten steht in ständigem Kontakt mit dem Kompost und fängt damit mit der Zeit ebenfalls an zu rotten. Somit müssen die Latten am Holzkomposter von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

Die Lebenszeit eines Holzkomposters lässt sich durch eine sogenannte Druckbehandlung jedoch auf über 10 Jahre verlängern. Viele Hersteller bieten Holzkomposter heute druckbehandelt an.

Die Haltbarkeit eines Holzkomposter aus weichem Fichtenholz lässt sich zudem  mit einem Schutzanstrich deutlich verlängern. Buche und Eiche sind von Natur aus widerstandsfähiger und halten mit einem Schutzanstrich noch länger.

Bei starkem Regen oder Hitzeperioden im Sommer sollte der Holzkompost mit einer Plane abgedeckt werden.

Was passiert in meinem Holzkomposter?

Durch das Aufschichten der verschiedenen Materialien schaffst du optimale Lebensbedingungen für Mikroorganismen. Diese werden deinen Kompost in kurzer Zeit besiedeln.

Diese Bakterien und Pilze fangen sodann an, deinen Kompost zu zersetzen. Dabei werden Moleküle gespalten und Energie freigesetzt. Diese Energie kannst du anhand der Wärme deines Komposthaufens erkennen. Ein Holzkompost erreicht bei normaler Kompostierung eine Temperatur von 35 – 70 °C.

Die Temperatur steigt anfangs sehr rasch an und fällt von Woche zu Woche. Ca. nach Woche 12 ist dein Komposthaufen soweit abgekühlt, dass er nun optimale Lebensbedingungen für Asseln, Milben, Laubkäfer und Kompostwürmer bildet.

Eine Handvoll gesunder Kompost enthält mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde.

Ist dein Kompost reif, kannst du im Frühling schon mal Maikäfer- und Rosenkäfer-Engerlinge entdecken. Letzterer ist in vielen Bundesländern als gefährdet eingestuft. Regenwürmer besiedeln deinen Kompost erst in der letzen Kompostierphase, wenn er anfängt zu vererden.

Wie lege ich den Kompost richtig an?

Beim Kompostieren musst du darauf achten, dass das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis stimmt, denn auch die Mikroorganismen brauchen Nährstoffe. Damit der Kompost richtig arbeiten kann, sollte das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff zwischen 15:1 bis 20:1 liegen.

Dies erreichst du, indem du die zu kompostierenden Materialien in einem ausgewogenem Verhältnis schichtest.

Kohlenstoffhaltige Materialien Stickstoffhaltige Materialien
Hackschnitzel Grünschnitt
Laub Gemüsereste
Stroh Kaffeesatz
Zweige Grasschnitt

Als kleine Eselsbrücke kannst du dir merken, dass alle braunen Materialien in der Regel viel Kohlenstoff und alle grünen viel Stickstoff enthalten. Der Kaffeesatz sowie auch Mist bilden hier die Ausnahme – sie enthalten trotz der braunen Farbe viel Stickstoff.

Solltest du also deinen Rasenschnitt kompostieren, musst du darauf achten, nicht die komplette Menge auf einmal auf den Kompost zu kippen. Ansonsten gerät dein C/N Verhältnis aus dem Gleichgewicht.

Außerdem solltest du Zweige und größere Pflanzenteile zerkleinern, damit die Bodenlebewesen sie besser aufschließen können. Dazu eignen sich Gartenschere oder Häcksler.

Falls du nach dem Heckenschneiden zu viele Zweige für den Kompost hast, bietet es sich an, diese zu häckseln und als Rindenmulch unter Hecken und Sträuchern zu verteilen.

Wo sollte der Holzkomposter stehen?

Du solltest deinen Kompost idealerweise im Halbschatten aufstellen. Zu viel Sonneneinstrahlung lässt ihn austrocknen, was die Rottgeschwindigkeit erheblich verlangsamt, wenn nicht ganz stoppt. Steht der  Kompost ganz im Schatten, ist das Risiko der Fäulnis höher.

Des Weiteren solltest du drauf achten, dass der Kompost zwar windgeschützt ist, aber nicht im völligen Windschatten steht. Ein guter Kompost braucht nämlich immer auch Frischluft.

Zudem sollte dein Holzkomposter nicht auf Fliesen oder andersartig versiegeltem Boden stehen. Stell ihn am Besten direkt auf die Erde, damit erleichterst du den benötigten Bodenorganismen den Einzug. So kann auch das überflüssige Regenwasser leichter abfließen, was Staunässe vorbeugt.

Um rechtlichen Streitigkeiten mit dem Nachbarn vorzubeugen, solltest du den Holzkomposter mindestens 50 cm von der Grundstücksgrenze entfernt aufstellen.

Was darf auf den Kompost und was nicht?

Auf deinen Kompost dürfen:

  • Teebeutel
  • Abfälle von Gemüse und Obst
  • Eierschalen
  • Grünschnitt
  • Laub
  • Rinde
  • Sägemehl
  • Kaffee und die Filtertüten
  • Stroh und Streu

Diese Materialien gehören in die Tonne:

  • kranke Pflanzenteile
  • Kunststoffe
  • Metall
  • Asche
  • Tierische Essensreste wie Fleisch und Milch
  • Zitrusfrüchte
  • Katzenstreu
  • Glas

Gekochte Essensreste, Gebäck und tierische Produkte können Ratten anziehen, daher haben sie nichts auf dem Kompost zu suchen.

Gleiches gilt für Wurzel-, oder samentragenden Unkräuter. Sollte dein Kompost nicht über 70 °C erreichen, werden diese nicht abgetötet. Das heißt, wenn du deinen Humus später unter deinen Pflanzen oder auf Beeten ausbringst, säst du das Unkraut gleich mit. Damit hättest du dir das mühevolle Jäten gleich sparen können.

Wann ist der Kompost fertig?

Fertigen Kompost erkennst du daran, dass er von Regenwürmern besiedelt ist und nach Waldboden riecht.

Grundsätzlich variiert die Kompostierung je nach Materialzusammensetzung und Jahreszeit. Deshalb kann man keine feste Zeit angeben. Im Winter ruht der Kompost zum Beispiel nahezu vollständig.

Es empfiehlt sich den Kompost vor dem Ausbringen mittels eines Kompostsiebs zu sieben, um einzelne noch umverrottete Teile auszusortieren. Diese kannst du dann zurück auf den Kompost geben.

Die beste Zeit um Kompost auszubringen ist im Frühling. Fertigen Kompost kannst du abgedeckt einige Zeit lagern.

Welche Alternativen gibt es zu einem Holzkomposter?

Neben einem Holzkomposter gibt es noch den Thermo-/Schnellkomposter aus Kunststoff und den Metallkomposter. Im Folgenden zeigen wir dir die jeweiligen Vor- und Nachteile der Alternativen.

Thermokomposter Test 2019: Die besten Thermokomposter im Vergleich

Was zeichnet einen Schnellkomposter aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Ein Schnellkomposter aus Kunststoff, welcher auch als Thermokomposter bezeichnet wird, zeichnet sich dadurch aus, dass der Kompostiervorgang nur vier bis sechs Monate benötigt.

Durch die nahezu geschlossene Ummantelung entstehen weniger unangenehme Gerüche. Zudem wird einem der Blick auf den Haufen verwehrt.  Der geschlossene Deckel verhindert ein schnelles Auskühlen, sowie ein Überschwemmen bei ergiebigem Regen.

Vorteile
  • Schnelle Kompostierung
  • Weniger Gerüche
  • Deckel inklusive
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Muss in praller Sonne stehen
  • Nur kleine Luke zum Entnehmen

Allerdings muss der Komposter in der direkten Sonneneinstrahlung stehen, kann also nicht unauffällig unter einem Baum, oder hinter einem Gartenhäuschen versteckt werden. Darüber hinaus gehört der Thermokomposter zu den teuersten seiner Art und verfügt nur über eine kleine Luke, welche das Herausnehmen des Humus umständlich macht.

Ein Schnellkomposter aus Kunststoff eignet sich daher für diejenigen, die einen schnellen Kompost produzieren wollen. Durch den enthaltenen Deckel muss der Kompost bei Starkregen oder heftiger Sonneneinstrahlung nicht händisch abgedeckt werden.

Was zeichnet einen Metallkomposter aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Ein Metallkomposter ist wie der Holzkomposter ein offener Komposter. Folglich dauert die Kompostierung länger als bei einem Thermokomposter.

Jedoch kann der Grad der Verrottung ganz einfach im Auge behalten werden. Auch lässt sich der Metallkomposter leicht befüllen, da er oben offen ist.

Vorteile
  • Einfaches Herausnehmen des Humus
  • Gute Belüftung
  • Stand im Halbschatten
  • Lange Haltbarkeit
Nachteile
  • Lange Kompostierung
  • Teuer
  • Muss bei Starkregen/ großer Hitze abgedeckt werden

Bei starkem Regen oder großer Hitze sollte er allerdings mittels einer Plane abgedeckt werden. Da der Kompost stets feucht ist, kann das Metall korrodieren. Zudem ist der Metallkomposter im Vergleich zu einem Holzkomposter teurer.

Der Metallkomoster eignet sich für alle, die auf natürliche Weise kompostieren wollen und dabei eine längere Kompostierdauer in Kauf nehmen. Durch seine längere Haltbarkeit bietet er eine etwas teurere Alternative zum Holzkomposter.

Allerdings sind die meisten Holzkomposter heute mittels einer speziellen Druckbehandlung wetterfest gemacht, sodass sie bis zu 10 Jahren halten.

Was kostet ein Holzkomposter?

Zwischen den verschiedenen Holzkompostern gibt es eine größere Preisdifferenz. Je nach Qualität und Größe ist der Kaufpreis unterschiedlich. Die Spanne reicht von ca. 25 € bis zu über 100 €. Unterschieden wird dabei nach Holzsorte und Größe.

Die Preise erscheinen uns im Vergleich zu den üblichen Müllgebühren für Grünschnitt, Rasenschnitt und sonstigen Bioabfällen allerdings angemessen.

Wo kann ich einen Holzkomposter kaufen?

Einen Holzkomposter kannst du in Baumärkten oder in diversen Onlineshops kaufen.

Holzkomposter erhält du zum Beispiel bei:

  • Hornbach
  • Obi
  • Bauhaus
  • Hagebaumarkt
  • Amazon

Rein theoretisch könntest du deinen Holzkomposter auch selber aus ein paar Holzlatten bauen. Das ist allerdings im Verhältnis zu den erschwinglichen Preisen für einen Fertigbausatz sehr aufwendig und meistens genauso teuer.

Entscheidung: Welche Arten von Holzkompostern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Kompost kaufen möchtest, gibt es zwei verschiedene Komposter-Arten zwischen denen du dich entscheiden kannst.

  • Holzkomposter zum Zusammenschrauben
  • Holzkomposter als Stecksystem

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Holzkomposter zu finden.

Was zeichnet einen Holzkomposter zum Zusammenschrauben aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein Holzkomposter zum Zusammenschrauben hat alle Vorteile eines gewöhnlichen Holzkomposters. Der einzige Unterschied ist, dass,  du ihn, wie es schon vermuten lässt, selbst Latte für Latte verschrauben musst. Dies ist etwas zeitaufwendig und du benötigst zusätzlich Werkzeug, gegebenenfalls auch eine zweite Person, die dir beim Festhalten der einzelnen Teile hilft.

Vorteile
  • Naturprodukt
  • Preiswert
  • Eigenhändiges Gartenprojekt
Nachteile
  • Zusammenbau zeitaufwendiger
  • Ggf. Hilfe beim Festhalten
  • Werkzeug wird benötigt

Jedoch ist der Komposter dann ein richtiges Gartenprojekt, was du selbst gebaut hast. Auch mit Kindern kann das Abenteuer „Kompostieren“ schon beim gemeinsamen Aufbau des Holzkomposters anfangen.

Meistens sind die Holzkomposter zum Zusammenschrauben etwas günstiger als Holzkomposter mit Stecksystem.

Der Holzkomposter zum Zusammenschrauben eignet sich somit für jene, die auf einen traditionellen und natürlichen Kompostiervorgang wert legen, dabei handwerklich so geschickt sind, die einzelnen Latten selbst zusammenzuschrauben und bereit sind die dafür benötigte Zeit zu investieren.

Was zeichnet einen Holzkomposter mit Stecksystem aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Im Gegensatz dazu ist der Holzkomposter mit Stecksystem im Nu aufgebaut. Alle vier Außenwände sind bereits zusammengebaut, du musst sie lediglich zusammenstecken. Die einzelnen einfachen Schritte entnimmst du dabei der beigefügten Anleitung.

Auch diese Art von Holzkomposter bietet dir alle gewohnten Vorteile, der einzige Unterschied liegt im schnelleren Aufbau, den du alleine und ohne zusätzliches Werkzeug bewältigen kannst.

Vorteile
  • Naturprodukt
  • Praktisches Stecksystem
  •  Blitzschneller, einfacher Aufbau
  • Es wird kein Werkzeug benötigt
Nachteile
  • Minimal teurer

Holzkomposter mit Stecksystem erfreuen sich größter Beliebtheit und sind deshalb auch weit verbreitet. Sie sind nur minimal teurer als ihre Artgenossen zum Zusammenschrauben. Die Zeitersparnis beim Aufbau macht den kleinen Aufpreis allerdings allemal wett.

Ein Holzkomposter mit Stecksystem eignet sich somit für alle, die gleich mit dem Kompostieren loslegen wollen, ohne zuvor Zeit für den Aufbau zu investieren.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Holzkomposter vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Holzkomposter gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Holzart
  • Größe
  • Bretterdicke
  • Wetterschutz
  • Herausnehmbare Seitenwand
  • Aufbausystem

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Holzart

Der Holzkomposter ist in verschiedenen Holzarten erhältlich. Es gibt ihn aus Fichte, Buche und Eiche. Fichtenholz ist weicher als die anderen beiden und von daher anfälliger. Daher solltest du einen Holzkomposter aus Fichte in jedem Fall vor dem Anmachen des ersten Kompostes streichen.

Dafür gibt es im Baumarkt diverse Lasuren, welche die Lebensdauer erhöhen und einen grauen Schleier des Holzes verhindern, falls du darauf Wert legst.

Buche, Eiche und Kiefer sind von Natur aus robuster. Diese Holzarten müssen nicht zwingend gestrichen werden. Jedoch erhöht ein Anstrich auch hier die Lebensdauer.

Größe

Den Holzkomposter gibt es in verschiedenen Größen.  Ob quadratisch oder eher rechteckig, niedrig oder hoch – es gibt für jeden das passende Format.

Damit du nicht den falschen Komposter kaufst, solltest du die vorher überlegen, wo genau du ihn aufstellen möchtest und die Fläche sodann abmessen.

Je nachdem wie viel Grünschnitt, Rasenschnitt oder Biomüll du produzierst und kompostieren möchtest solltest du dich für einen größeren oder kleineren Holzkomposter entscheiden.

Bretterdicke

Wie oben schon erwähnt ist Holz ein organisches Naturprodukt und damit auch anfällig für das Verrotten. Zwar kannst du die Lebensdauer mit einem Schutzanstrich verlängern, jedoch solltest du beim Kauf eines Holzkomposters zusätzlich auf die Dicke der Bretter achten.

Umso dicker die Bretter, umso länger die Lebensdauer deines Holzkomposters.

Ein solides Brett sollte ca. 16 Millimeter breit sein.

Wetterschutz

Damit der natürliche Holzkomposter länger gegen die Fäulnis besteht bieten viele Hersteller heute Komposter mit einer zuvor durchgeführten Druckbehandlung an.

Diese Druckbehandlung sorgt dafür, dass das Holz des Komposters bis zu 15 Jahre gegen Verrotten geschützt ist. Achte also beim Kauf eines Holzkomposters unbedingt darauf, dass das Holz Druckbehandelt ist.

Herausnehmbare Seitenwand

Der Kompostiervorgang in einem Holzkomposter dauert deutlich länger, als der in einem Schnellkomposter. Wenn du den Vorgang ein wenig beschleunigen willst, solltest du den Komposter von Zeit zu Zeit Umsetzten.

Dies hat den Vorteil, dass du einen gleichmäßig verrotteten Kompost erhält. Viele Holzkomposter haben dafür eine herausnehmbare Seitenwand. Dadurch wird die das Umsetzen erleichtert.

Auch das entnehmen des fertigen Humus ist durch die herausnehmbare Wand um vieles leichter.

Aufbausystem

Schließlich solltest du darauf achten, wie der Komposter aufzubauen ist. Es gibt Sternsysteme und Komposter zum verschrauben.

Die Stecksysteme sind viel einfacher und schneller aufgebaut. Für diese benötigst du kein spezielles Werkzeug, sondern musst dich nur an die schrittweise Anleitung halten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Holzkomposter

Hilfe – mein Kompost stinkt!

Was ist zu tun, wenn dein Kompost anfängt zu müffeln? Keine Panik, wahrscheinlich ist hier etwas aus dem Gleichgewicht geraten.

Meist liegt es daran, dass dein Kompost Staunässe angesetzt hat. Das kann durch Starkregen passiert sein, oder der Untergrund auf dem er steht ist nicht Wasserdurchlässig genug.

Öffne deinen Komposthaufen indem du die obere Schicht abhebst und lass ihn von der Sonne abtrocknen. Mische danach neues trockenes Material unter. Dein Geruchsproblem sollte sich dadurch gelöst haben.

Falls Starkregen die Ursache war, solltest du dir überlegen, deinen Kompost in Zukunft bei langanhaltendem Regen mittels einer Plane zu schützen.

Holzkomposter als Hochbeet?

Wusstest du, dass du dir aus einem Holzkomposter ein schönes, aber zugleich sehr günstiges Hochbeet bauen kannst?

Die Idee deines kreativ individuellen Beets lässt sich in nur wenigen Schritten verwirklichen.

Dazu benötigst du nur wenige Materialien:

  1. Einen Holzkomposter in der für das Hochbeet gewünschten Höhe und Größe
  2. Eine Folie zur Isolierung des Beetes. Hier eignet sich zum Beispiel eine Techfolie.
  3. Erde für den Aufbau der einzelnen Hochbeetschichten. Bei einer Fläche von 1  m² und einer Höhe von 1,20m benötigt man ca. 300 – 400 Liter Erde und Kompost.
  4. Pflanzen für das Beet.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.wurzelwerk.net/2017/09/21/kompost-anlegen-gemuesegarten/

[2] https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Kompost-richtig-anlegen-und-umsetzen,kompostieren101.html

[3] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/15-tipps-rund-um-den-kompost-26611

Bildquelle: 123rf.com / 75849163

Bewerte diesen Artikel


27 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von GARTENSPRING.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.