Willkommen bei unserem großen Holzschutzlasur Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Holzschutzlasuren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Holzschutzlasur zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Holzschutzlasur kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt Holzschutzlasuren für den Außen- oder Innenbereich, auf Wasserbasis oder Lösemittelhaltig.
  • Des Weiteren wird unterschieden, ob man maßhaltiges Holz wie Fenster und Türen oder nicht maßhaltiges Holz wie Sichtschutzwände oder Gartenmöbel streichen möchte.
  • Holzschutzlasuren gibt es in bis zu 30 verschiedenen Farbtönen je nach Auswahl der verschiedenen Hersteller.

Holzschutzlasur Test: Das Ranking

Platz 1: Ultrament Feuchteschutz-Lasur 3-in-1

Die Feuchteschutz-Lasur von Ultrament ist eine Dünnschichtlasur für den Außenbereich. Sie eignet sich ideal für Sichtschutzzäune, Pergolen oder Holzvordächer aller Art. Die Feuchteschutz Lasur schützt das Holz bis zu drei Jahre, benötigt keine Grundierung.

Das Gebinde ist als fünf Liter Gebinde erhältlich und ist ausreichend für bis zu 33 Quadratmeter. Die optimale Verarbeitungstemperatur liegt bei +10 Grad und die komplette Trocknungszeit liegt bei 24 Stunden.  Die Kunden sind überzeugt von der guten Verarbeitung und das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.

Platz 2: Remmers HK Holzschutzlasur

Die Remmers Holzschutzlasur ist eine lösemittelbasierte Premium-Holzschutz-Lasur und sollte ausschließlich für Holz im Freien verwendet werden, wie beispielsweise Fensterläden, Balkongeländer, Zäune, Pallisaden, Carports oder Sichtschutzwände.

Eine Nachbehandlung ist jederzeit möglich, auch ohne Abschleifen oder Abbeizen des Holzes. Die Holzschutzlasur macht das Holz wasserabweisend, atmungsaktiv und ist feuchtigkeitsregulierend.

Die Lasur ist in 750 ml, 5, 10 oder 20 Liter Gebinden und in 30 verschiedenen Farbtönen erhältlich. 2,5 Liter Lasur reichen bei zwei Anstrichen für eine Gesamtfläche von 12,5 Quadratmetern. Die Käufer überzeugt das gute Ergebnis und sie empfehlen es uneingeschränkt weiter.

Platz 3: McPaint Universale Holzlasur für Innen und Außen

McPaint ist eine universale Holzschutzlasur, die im Innen-, wie auch dem Außenbereich angewendet werden kann. Die Holzschutzlasur ist eine klassische Dünnschichtlasur auf Wasserbasis. Sie bietet bis zu 3 Jahren Schutz und ist bestens für Fenster, Türen und Zäune geeignet.

Die McPaint Holzschutzlasur ist in acht verschiedenen Farben zu 750 ml erhältlich und ein Gebinde reicht für 8-11 Quadratmeter bei einmaligem Anstrich. Die Käufer empfehlen die Lasur vorbehaltlos weiter und sind begeistert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Holzschutzlasur kaufst

Was ist Holzschutzlasur?

Holz ist ein sehr beliebter Werkstoff für Möbel, Fußboden oder Spielsachen, sei es draußen oder auch im Haus. Aber der Kauf alleine reicht da nicht aus, denn wir möchten ja alle lange Freude daran haben.

Eine Holzlasur eignet sich bestens für den jährlichen Pflegeanstrich der Teak Gartenmöbel. (Bildquelle: pixabay.com / counselling)

Und genau da kommt die Holzschutzpflege ins Spiel.  Eine Holzschutzlasur ist eine transparente oder halbtransparente Beschichtung, die die Maserung und Holzoptik erhält. Am besten eignen sich Holzschutzlasuren für Eiche-, Kiefer- oder Teakholz.

Holzschutzlasuren schützen die Naturhölzer ideal vor Feuchtigkeit und Schmutz, vor Wind, Wetter und sonstigen Witterungseinflüssen. Holzschutzlasuren gibt es in verschiedenen Farben.

Benötige ich die Holzschutzlasur für den Außen- oder Innenbereich?

Bevor man zu einer Holzschutzlasur greift, sollte man genau wissen, welches Holz man lasieren möchte, ob für den Innen- oder Außenbereich. Denn eine Holzschutzpflege für den Außenbereich muss andere Kriterien erfüllen als für den Innenbereich.

Im Innenbereich können Holzdecken, Türen und Fenster, sowie Möbel mit Holzschutzlasuren aufgearbeitet und in Stand gehalten werden, denn auch im Haus nimmt das Holz Feuchtigkeit auf, so dass das Holz aufquillt.

Im Außenbereich sind es die Gartenmöbel, die Spielgeräte der Kinder oder auch der Terrassenbelag, die regelmäßig gepflegt werden wollen. Nur mit guter Pflege hat man langfristig was davon.

Muss ich das Holz vorher grundieren?

Holz, das im Außenbereich verwendet wird, ist anderen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Wird das Holz erstmals lasiert, so sollte man hier vor der Holzschutzlasur eine entsprechende Grundierung oder Imprägnierung aufragen.

Mit der richtigen Grundierung stellst du ebenfalls sicher, dass die Lasur gleichmäßig vom Holz aufgenommen wird. Man kann aber auch eine Grundierung auftragen, um Unebenheiten auszugleichen.

Im Außenbereich empfiehlt es sich das Holz vorher zur grundieren. (Bildquelle: pixabay.com / kissu)

Was kostet eine Holzschutzlasur?

Bei den Holzschutzlasuren gibt es verschiedene Preise je nach Hersteller, auch unterscheiden sich die Preise der Baumärkte und Discounter.

Einen weiteren Faktor, den man beim Preis beachten muss, ist die benötigte Menge. Die kleinste Einheit fängt bei 0,25 Litern an und die größte Einheit ist ein fünf Liter-Gebinde.

Wo kann ich eine Holzschutzlasur kaufen?

Es gibt viele Möglichkeiten die passende Holzschutzlasur zu kaufen. Wenn man sich noch nicht ganz sicher ist und eine Beratung vor Ort bevorzugt, dann ist der Fachhandel, wie beispielsweise der örtliche Baumarkt, der richtige Ort.

Solltest du dich aber schon gut auskennen und genau wissen, welche Holzschutzlasur die richtige ist, dann kann wirst du im Internet fündig. Hier gibt es viele verschiedene Anbieter.

  • amazon.de
  • hornbach.de
  • tedox.de
  • real.de
  • obi.de
  • hagebau.de
  • malerversand.de
  • sonderpreis-baumarkt.de

Alle Holzschutzlasuren, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu einem dieser Shops versehen. Wenn du eine Lasur gefunden hast, die dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Holzschutzlasur?

Es gibt fünf verschiedene Arten das Holz zu behandeln.

Art Beschreibung
Holzöl Holzöle besitzen keine oder nur wenige Harze und belassen daher das Holz weicher. Sie bilden keinen geschlossenen Film auf der Oberfläche und schützen nicht so intensiv wie Holzlasuren, sind aber wesentlich umweltschonender. Sie sind ideal für den Innenbereich.
Holzwachs Oberflächen die mit Holzwachs behandelt wurden sind glatter, glänzender und wasserabweisender, aber dennoch atmungsaktiv und antistatisch. Holzwachs ist ideal für Möbel, Fußböden und für Hausstauballergiker geeignet.
Holzlack Holzlack ist ideal für den Außenbereich geeignet, wenn es darum geht, das Holz vor extremen Witterungsverhältnissen zu schützen. Sie bilden einen geschlossenen Film auf der Holzoberfläche und die Atmungsaktivität wird komplett unterdrückt. Der Vorteil ist, dass man den Anstrich nicht jährlich wiederholen muss, aber der Lack reißt mit der Zeit, blättert ab und muss komplett vom Holz bevor wieder neu gestrichen werden kann.
Holzschutzgel Durch die zähflüssigere Konsistenz lässt sich das Holzschutzgel besser streichen als eine dünnflüssige Lasur. Man kann mit dem Gel alle Holzoberflächen streichen, was sie sehr beliebt macht. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben.

Entscheidung: Welche Arten von Holzschutzlasuren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was zeichnet die Dünnschichtlasur aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die Beschaffenheit einer Dünnschichtlasur ist offenporig, durchsichtig und durchscheinend, da sie einen geringen Bindemittelgehalt aufweist. Sie ist ähnlich flüssig wie Wasser und kann so tief in das Holz eindringen.

Es müssen mehrere Schichten zum Schutz aufgetragen werden.  Dünnschichtlasuren werden meistens bei Bauteilen verwendet, bei denen es nicht auf die Maßhaltigkeit ankommt, wie beispielsweise Zäune und Verkleidungen.

Vorteile
  • Nachbehandeln jederzeit möglich
  • Geringer Bindemittelgehalt
  • Leichte Verarbeitung
  • Blättert nicht ab
Nachteile
  • Meistens lösemittelhaltig
  • Holz nimmt weiterhin Feuchtigkeit auf und verwittert

Was zeichnet die Dickschichtlasur aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Dickschichtlasuren haben eine zähe, dickflüssige Konsistenz und weisen einen hohen Bindemittelgehalt auf. Sie bilden eine glatte Oberfläche, dringen aber nicht so tief in das Holz ein.

Dickschichtlasuren sind besonders für Harthölzer im Innenbereich geeignet, da sie mit der Zeit reißen und abblättern können. Für einen Neuanstrich muss zunächst der komplette alte Anstrich entfernt werden.

Vorteile
  • Hoher Bindemittelanteil
  • Natürliche Maserung bleibt erhalten
  • Glatte und glänzende Oberfläche
Nachteile
  • Auf Acrylbasis lösemittelhaltig
  • Wird im Laufe der Jahre spröde und blättert ab

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Holzschutzlasuren vergleichen und bewerten

Nachfolgend zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Holzschutzlasuren entscheiden kannst.

Mit den folgenden Kriterien kannst du die Holzschutzlasuren besser miteinander vergleichen:

  • Trockenzeit
  • Schutzeigenschaften
  • Farben / Farbton
  • Inhaltsstoffe
  • Verbrauch
  • Verarbeitung

Nachfolgend erklären wir dir ausführlicher auf was es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Trockenzeit

So vielseitig die Auswahl der Holzschutzlasuren ist, so hat auch fast jede Marke ihre eigene Trockenzeit. Weiter unterscheidet man zudem noch zwischen staubtrocken und überstreichbar.

Staubtrocken sind die meisten Oberflächen zwischen 30 Minuten und 12 Stunden. Der Durchschnitt aber liegt bei zwei bis vier Stunden.

Um den Oberflächen einen weiteren Anstrich zu verpassen, musst du länger warten, aber auch hier gehen die Unterschiede der Produkte wieder weit auseinander. Sie reichen von zwei bis hin zu 24 Stunden. Der Durchschnitt hier liegt bei drei bis sechs Stunden.

Schutzeigenschaften

Die Dünnschichtlasuren sind gut vor Feuchtigkeit und Staub geschützt. Jedoch sind sie nicht vor extremen Regenfällen geschützt, wie die Dickschichtlasuren. Diese schützen das Möbel auch vor extremen Stößen.

Der Großteil aller Holzschutzlasuren haben einen UV-Schutz, auch die farblosen Lasuren.

Farben / Farbton

Es gibt die Holzschutzlasuren in vielen verschiedenen Farben. Es ist jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Nicht jeder Hersteller bietet auch eine breite Palette von Farben an.

Hier kann man sich gut im örtlichen Fachhandel beraten lassen und auch vor Ort ansehen, wie die gewünschte Farbe auf dem Holz aussieht.

Inhaltsstoffe

Hier unterscheidet man die Holzschutzlasuren nach lösemittelhaltigen und auf Wasserbasis basierenden Lasuren.

Für den Innenbereich eignen sich die Lasuren auf Wasserbasis, im Gegensatz zu den Möbeln im Außenbereich, die an der frischen Luft gut ausdünsten können. Lösemittelhaltige Lasuren können Allergien hervorrufen und sollten nicht in geschlossenen Räumen verarbeitet werden.

Immer mehr Hersteller setzen auf lösemittelfreie Holzlasuren, denn auch die Verordnungen werden immer schärfer. Im Innenbereich solltest du daher möglichst auf Lasuren mit natürlichen Ölen zurückgreifen.

Verbrauch

Hier kommt es immer darauf an wie oft und wie groß die Fläche ist, die zu streichen ist. Durchschnittlich liegen die Angaben bei sechs bis 12 Quadratmetern mit einem einmaligen Anstrich.

Je intensiver die Farbe sein soll, desto öfter muss man den Anstrich wiederholen. Es ist oft eine Frage des Geschmacks, wie intensiv man die Farbe haben möchte.

Verarbeitung

Wir haben hier ein Video rausgesucht, indem man einen Einblick bekommt, wie man eine Markise anbringen kann:

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Holzschutzlasuren

Wie reinige ich das Werkzeug?

Das kommt tatsächlich auf die Inhaltsstoffe der Holzschutzlasur an, denn es gibt Lasuren auf Wasserbasis und Lösemittelhaltige. Eine Reinigung sollte immer erst ohne Reinigungsmittel versucht werden. Wenn dies aber nicht ausreichen sollte, kann man zunächst haushaltsübliche Seife verwenden.

Bei lösemittelhaltigen Lasuren sollten die Pinsel wie bei dem Einsatz mit Lacken mit Terpentinersatz oder einem speziellen Pinselreiniger gesäubert werden.

Wie lagere ich Holzlasuren richtig?

Holzschutzlasuren sollten in einem möglichst gleichbleibend kühlen Raum gelagert werden. Die Gebinde sollten fest, luftdicht verschlossen sein und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Noch ungeöffnete Holzschutzlasuren haben eine Mindesthaltbarkeit von 24 Monaten. Gebinde die bereits geöffnet sind, sollten nicht länger als ein Jahr gelagert werden.

Sollte wider Erwarten doch einmal Luft die Lasur angetrocknet haben, so hilft meistens ein wenig Wasser, um die Holzschutzlasur wieder streichfähig zu bekommen.

Wie werden Holzlasuren entsorgt?

Hier muss zuerst einmal wieder unterschieden werden, ob es sich um eine Lasur auf Wasserbasis oder um eine lösemittelhaltige Lasur handelt.

Eingetrocknete Reste einer Holzschutzlasur auf Wasserbasis können im normalen Restmüll oder über Baustellenabfall entsorgt werden. Noch flüssige bzw. nicht komplett eingetrocknete Gebinde können beim örtlichen Wertstoffhof oder über Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Lösemittelhaltige Reste von Holzschutzlasuren dürfen ausschließlich beim örtlichen Recycling- oder Wertstoffhof bzw. bei Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Wie werden Holzlasuren wieder entfernt?

Unterschieden werden muss hier zwischen Dünn- und Dickschichtlasuren. Dünnschichtlasuren lassen sich schwer bis gar nicht mehr entfernen, da sie sehr tief in das Holz eindringen. Man kann versuchen es abzuschleifen oder aber neu grundieren und neu streichen.

Mit der Zeit verwittert auch eine Dickschichtlasur im Außenbereich. Sie muss vor einem Neuanstrich komplett entfernt werden. (Bildquelle: pixabay.com / analogicus)

Dickschichtlasuren sind ähnlich einem Lack und blättern mit der Zeit ab, so dass man hier drei Möglichkeiten hat: Heißluftföhn, Abbeizen oder Abschleifen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_44229790/holzlasur-oder-holzschutzmittel-holz-im-aussenbereich-schuetzen.html

[2]https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/10-tipps-rund-um-den-holzschutz-im-garten-23816

[3]https://www.focus.de/immobilien/experten/bela_rabai/holzfassade-schuetzen-was-beim-streichen-zu-beachten-ist_id_7604248.html

Bild: pixabay.com / couleur

Bewerte diesen Artikel


26 Bewertung(en), Durchschnitt: 5,00 von 5