Willkommen bei unserem großen Hortensiendünger Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hortensiendünger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Hortensiendünger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du Hortensiendünger kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Hortensien sind empfindlich, was ihren Nährstoffbedarf angeht. Daher sollten sie mit speziellem Dünger versorgt werden. Auf Universaldünger solltest du lieber verzichten.
  • Es gibt organischen Dünger, der aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und mineralischen Dünger, der industriell gefertigt wird. Sehr gut eignet sich auch eine Mischform aus beidem.
  • Achte auf Verfärbung und Wachstum deiner Hortensien, Nährstoffmangel festzustellen. Auch kannst du den pH-Wert im Boden messen, um zu sehen ob er sauer genug ist.

Hortensiendünger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Hortensiendünger mit bodenlebenden Mikroorganismen

Den Azet Hortensiendünger mit einer langen Wirkzeit bekommst zu einem durchschnittlichen Preis. Laut Verkäufer enthält er Mikroorganismen, die den Boden beleben und großes Wachstum mit schönen Blüten versprechen. Es ist 1,7 kg Dünger enthalten.

Das Produkt ist biologisch und für ökologische Landwirtschaft zugelassen. Für Umwelt und Tiere ist es also unbedenklich. Du brauchst lediglich etwas Dünger in den Boden um die Hortensie herum einzuarbeiten. Etwa 100 g reichen für 1 m². Die Pflanzen entwickeln sich nach kurzer Zeit prächtig und glänzen mit schönen großen Blüten.

Der beste Bio Hortensiendünger

Der Bio Hortensiendünger mit 1,5 kg Inhalt und einer langfristigen Wirkung ist zu einem durchschnittlichen Preis erhältlich. Er ist laut Hersteller für alle Hortensienarten geeignet. Hergestellt ohne Gentechnik und zugelassen für die ökologische Landwirtschaft, verzichtet er komplett auf tierische Inhaltsstoffe. Der Verkäufer verspricht, dass das Produkt nachhaltig produziert wurde.

Alle wichtigen Nährstoffe für deine Lieblingspflanzen sind enthalten. Dies sorgt für eine schöne Blüte, ausgewogenes Leben im Boden und ist ungefährlich für Umwelt und Tiere. Angaben auf der Rückseite der Packung helfen dir beim Dosieren des Düngers.

Der beste Hortensiendünger für alle Morbeetpflanzen

Der Spezial-Flüssigdünger mit 1 L Inhalt ist zu einem durchschnittlichen Preis zu erwerben. Der extra Zusatz von Eisen sorgt für eine besonders schöne Blüte. Der Dünger wirkt sofort und versorgt die Hortensien mit allen nötigen Nährstoffen.

Auch Wurzeln und Widerstandskraft werden laut Verkäufer gefördert. Besonders ist der Dünger für Moorbeetpflanzen im Haus, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten geeignet. Auch für Rhododendren und Azaleen. Das Produkt ist leicht zu verwenden. Eine praktische Dosierhilfe verhindert, dass du die Pflanzen überdüngst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Hortensiendünger kaufst

Brauche ich Dünger für meine Hortensien?

Hortensien sind besonders empfindliche Blumen. Sie brauchen daher viel Pflege. Besondere Nährstoffe müssen im Boden sein, damit diese Pflanze gut wächst. Sind die Substanzen nicht vorhanden, sollten sie von dir zugefügt werden.

Um kräftig zu wachsen und schöne Blüten zu bilden, brauchen Hortensien besondere Nährstoffe. (Bildquelle: unsplash.com / Lex Sirikiat)

Bei Pflanzen im Beet oder Garten, je nach Bodenbeschaffenheit, kannst du eher mal auf Dünger verzichtet. Das Düngen von Hortensien im Topf oder Kübel wird jedoch dringend angeraten, da weniger Nährstoffe im Boden enthalten sind.

Was sind Inhaltsstoffe in Hortensiendünger?

In Pflanzendünger ist grundsätzlich Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten.

Für die Blütenentwicklung verbraucht die Hortensie viel Energie. Daher sollten große Mengen an Kalium, Stickstoff und Eisen im Dünger enthalten sein, während der Phosphorgehalt niedrig sein muss. Auch Schwefel, Mangan und Zink befinden sich meistens zu wenig im Boden und werden durch den Dünger zugefügt.

Auf jeden Fall brauchen Hortensien einen Dünger mit viel Stickstoff und wenig Phosphor.

Je nach Hortensienart variieren die Ansprüche an die Pflege, die Grundbedürfnisse sind aber immer gleich. Auch macht es einen Unterschied, ob du die Pflanze in einem Topf oder im Garten wachsen lässt. In einem Blumenkübel wird sie weniger Nährstoffe finden und mehr Dünger mit eben diesen benötigen.

Hortensien bevorzugen säurehaltigen Boden. Der pH-Wert muss dementsprechend angepasst werden. Messe dazu am besten den Wert in der Erde. Am besten liegt er zwischen 4 und 6.

Wo kaufe ich Hortensiendünger?

Dünger für deine Lieblingspflanzen bekommst du in Garten Centern, Baumärkten und im Internet.

Geschäft Beispiel
Gartenfachhandel Dehner, Garten und Freizeitmarkt, Garten Center
Baumarkt Bauhaus, Obi, Hornbach
Internet garten.ladenzeile, gartencentershop24, poetschke, amazon, eBay

Jedes dieser Geschäfte hat auch einen Online-Shop, in dem du Hortensiendünger kaufen kannst.

Was kostet Hortensiendünger?

Handelsüblicher Hortensiendünger im Baumarkt oder Internet kostet zwischen 5 und 20 €. Machst du den Dünger selbst oder verwendest Kaffeesatz oder Rindenmulch, gibst du natürlich entsprechend weniger Geld aus.

Frage bei lokalen Landwirten nach, um günstigen Dünger für deine Blumen zu erhalten. (Bildquelle: pixabay.com / Manfred Antranias Zimmer)

Mineralischer Dünger ist oft zwischen 5 bis 10 € erhältlich. Biologischer Dünger, der auch in der ökologischen Landwirtschaft benutzt werden kann, kostet auch mal bis zu 30 €.

Wie mache ich Hortensiendünger selber?

Organischen Dünger kannst du auch selbst herstellen, da er aus rein pflanzlichen Mitteln besteht. Du brauchst dafür:

  • Grundlegende Nährstoffe, wie z. B.
    • Algenprodukte
    • Kompost
    • Kiefernrinde
  • pH-Wert Zusätze, z. B.
    • Torf
    • Tannen- / Fichtennadeln
    • Kaffeesatz
  • Weitere Informationen zur Pflege und dem Düngen von Hortensien erhältst du im folgenden Video:

    Lockere den Boden vorher mit einer Harke auf, dann brauchst du die Zutaten nur noch in die Erde einzuarbeiten und etwas zu gießen.

    Welche Alternativen gibt es zum Hortensiendünger?

    Du kannst deine Hortensie mit Kaffee düngen, indem du Kaffeepulver oder -satz mit der Erde um die Pflanze herum vermischst. Auch ist der eigene Kompost als Dünger verwertbar.

    Achte auf den pH-Wert im Boden und gebe ggf. saure oder alkalische Zusätze hinzu.

    Er sollte allerdings mindestens ein Jahr lang kompostiert sein. Die Substanzen werden dann durch Mikroorganismen in der Erde zersetzt und die Pflanze kann die Nährstoffe aufnehmen.

    Weitere Hausmittel zum Düngen sind:

    • Kompostiertes Laub
    • Verrottete Nadeln
    • Hornspäne / -mehl
    • Zerkochtes ungesalzenes Gemüse (samt Wasser)
    • Teebeutel / zerkleinerte Teeblätter
    • Bananenschalen

    All diese (Abfall)Produkte bestehen aus verschiedenen Substanzen, die dem Wachstum deiner Hortensien dienen.

    Entscheidung: Welche Arten von Hortensiendünger gibt es und welche ist die richtige für dich?

    Den Hortensiendünger kann man in verschiedenen Formen kaufen. Folgende sind die üblichen Optionen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

    • organischer Hortensiendünger
    • mineralischer Hortensiendünger
    • organisch-mineralischer Hortensiendünger

    Jede Art bringt Vor- und Nachteile mit sich, die wir dir im Folgenden zeigen möchten. Je nachdem, wofür du Hortensiendünger verwenden möchtest, und welche Art des Düngers du bevorzugst, kannst du zwischen den Formen auswählen.

    Was zeichnet organischen Hortensiendünger aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

    Wächst deine Hortensie im Gartenbeet, bekommt sie bereits viele Nährstoffe aus der natürlichen Umgebung. Die Zugabe von organischem Dünger begünstigt dann das Wachstum und eine schöne Blüte.

    Vorteile
    • Besonders Umweltfreundlich
    • Langfristige Versorgung
    • Kann selbstgemacht werden
    Nachteile
    • Keine sofortige Wirkung
    • Düngzeit durchgeplant
    • Teurer

    Organische Dünger sind pflanzlich. Während sie im Handel oft teurer sind, können sie auch günstig selber hergestellt werden. Die enthaltenen Nährstoffe werden in einem natürlichen Prozess zersetzt und von der Pflanze aufgenommen.

    Es dauert länger, bis deine Hortensie diesen Dünger verarbeitet hat. Demnach wirkt ein organischer Dünger nicht bei akuter Unterversorgung, ist aber langfristig sehr nützlich. Dafür solltest du regelmäßige Zeiten einplanen und dich dann auch möglichst daran halten.

    Was zeichnet mineralischen Hortensiendünger aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

    Hältst du deine Hortensie in einem Blumenkübel oder -topf, ist es nötig, dass du mehr Nährstoffe hinzugibst. Auch wenn Mangelerscheinungen auftreten ist anzuraten, einen mineralischen Dünger zu verwenden.

    Vorteile
    • Direkte Wirkung
    • Nährstoffe werden schnell aufgenommen
    • Preisgünstig
    Nachteile
    • Wirkung lässt schnell nach
    • Überdüngung möglich
    • Chemische Basis

    Mineralischer Dünger erhältst du meistens als flüssiges Fertigprodukt. Dadurch wird er schnell von den Pflanzen aufgenommen. Genauso schnell sind die Nährstoffe dann aber auch aufgebraucht. Eine häufigere und regelmäßige Anwendung ist deshalb nötig.

    Mineralische Dünger basieren auf chemischen Substanzen. Je nach Zusammensetzung können auf Grund der hohen Konzentration von synthetisch hergestellten Nährstoffen nicht alle von der Pflanze aufgenommen werden. Das kann zu einer Überdüngung führen, während Reste der chemischen Substanzen womöglich ins Grundwasser sickern und die Umwelt schädigen.

    Was zeichnet organisch-mineralische Hortensiendünger aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

    Dies ist eine Mischform aus organischem und mineralischem Dünger. Ein organischer Dünger wird hierbei mit mineralischen Zusätzen versehen.

    Vorteile
    • Pflanzliche Basis
    • Ausgewogene Versorgung
    • Schnelle Nährstofffreisetzung
    Nachteile
    • Chemische Zusatzstoffe

    Der Dünger ist biologisch, setzt Nährstoffe aber sofort frei und sorgt für eine ausgewogene Versorgung. Mineralische Zusatzstoffe versorgen die Pflanze schneller mit den nötigen Substanzen.

    Die Vorteile beider Düngersorten werden kombiniert und deren Nachteile aufgehoben.

    Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hortensiendünger vergleichen und bewerten

    Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Hortensiendünger vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Hortensiendünger für dich eignet oder nicht.

    Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

    • Inhaltsstoffe
    • pH-Wert
    • Hortensienart

    Inhaltsstoffe

    Hortensien brauchen bestimmte Nährstoffe, weshalb ein spezieller Dünger erforderlich ist. Er muss genügend Stickstoff haben, jedoch einen geringen Phosphoranteil, was in vielen anderen Pflanzendüngern nicht gegeben ist.

    Mineralische Dünger für diese Blumenart enthalten das perfekte Stickstoff-Phosphor-Verhältnis. Mit einem organischen Dünger kannst du nicht viel falsch machen, da überflüssige Stoffe einfach abgebaut werden und keine Substanz so hoch konzentriert ist, dass sie den Blumen schadet.

    Stellst du organischen Dünger selbst her, musst du eventuell mehrere Bestandteile mischen, um alle Nährstoffe abzudecken.

    pH-Wert

    Der pH-Wert im Boden ist sehr wichtig für Hortensien. Dieser sollte sauer und nicht alkalisch sein, damit zwischen 4 und 6 liegen. Wenn das nicht gegeben ist, müssen bestimmte Zusatzstoffe im Dünger enthalten sein.

    Hortensien haben gewisse Ansprüche an den Boden. Je nach Sorte muss eine gewisse Feuchtigkeit vorherrschen und genügend Säure in der Erde enthalten sein. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

    Du kannst den pH-Wert im Boden bestimmen lassen, indem du Proben in ein Labor eines Forschungsbetriebes schickst. Eine schnellere Methode ist, einen Bodentester im Baumarkt zu kaufen oder, etwas günstiger, sogenanntes Indikatorpapier. In beiden Fällen vermischt du Erde mit destilliertem Wasser, tunkst Stäbchen oder Papier hinein und bestimmst so selbst den pH-Wert bei dir zu Hause.

    Um lediglich herauszufinden, ob der Boden in deinem Garten sauer oder alkalisch ist, kannst du ein Glas mit destilliertem Wasser und Backpulver füllen. Zischt das Gemisch, nachdem du Erde zugegeben hast, ist der Boden sauer und somit geeigneter Lebensraum für deine Hortensien. Den Wert bestimmen kannst du damit allerdings nicht.

    Hortensienart

    Es gibt viele verschiedene Sorten von Hortensien. Auch wenn ihre Grundbedürfnisse gleich sind, mögen manche Pflanzen eher trockene Plätze, manche brauchen mehr Säure im Boden und andere mehr Schatten.

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    Hortensien 🙂 💙 gibt es in unzähligen verschiednen Farben. Ich liebe besonders die, die solche verlaufenden Farben haben. 🍀 ich finde Blüten, die mehrfarbig sind immer ein Hingucker und hübschen jede kahle Ecke extrem auf. Hortensien lieben Wasser und müssen bei warmen Sommern immer gut gegossen werden. Das zurückschneiden einer Hortensie hängt stark von der Sorte ab. Einige schneidet man erst in Frühjahr zurück, nachdem der erste Frost vergangen ist. Andere Arten sollte man wiederum nicht im Frühjahr zurückschneiden weil, sie schon in Jahr vorher ihre Blütenstände anlegen. Somit ist es immer wichtig zu wissen, welche Hortensien-Art man vor sich hat. 💙 #hortensien #hortensienliebe #hortensia #garten #uglyecke #blau #liebe #pflanzen #blumen #blütenzauber

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    Einige Hortensienarten sind empfindlicher als andere. Samthortensien z. B. verzichten schnell mal auf eine Blüte, wenn ihnen gewisse Nährstoffe fehlen. Auch benötigen verschiedene Sorten einen unterschiedlichen pH-Wert.

    Informiere dich am besten über deine Hortensienart, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hortensiendünger

    Kann ich Hortensiendünger auch für andere Pflanzen verwenden?

    Hortensien kannst du auch mit Dünger für Azaleen oder Rhododendron versorgen. Umgekehrt sind viele Hortensiendünger für diese beiden Pflanzen geeignet. Auch enthalten sie oft die erforderlichen Nährstoffe für Kamelien und alle anderen Moorbeetpflanzen.

    Da Hortensien sehr genaue Ansprüche haben, solltest du die Dünger jedoch nicht für Blumen anderer Art verwenden. Der Phosphoranteil ist für viele andere Pflanzen zu niedrig und das Mittel zu sauer.

    Ist Hortensiendünger umweltverträglich?

    Allgemein gilt: Viel hilft nicht viel. Düngst du zu häufig, schadest du der Pflanze und der Umwelt. Stickstoff stellt ein Problem dar und dieses ist in jedem herkömmlichen Dünger enthalten. Wichtig ist, nur so viel zu düngen, wie für deine Lieblingsblume nötig ist, um zu wachsen und zu blühen.

    Lese die Dosierhinweise auf der Verpackung des Düngers und wende ihn gezielt und gut platziert an, um zu vermeiden, dass Reste ausgeschwemmt und in der Umwelt verteilt werden.

    Viele biologische Dünger sind prinzipiell für eine ökologische Landwirtschaft zugelassen. Es gibt Bio-Zertifikate, mit denen Produkte versehen sind. In organischen Düngern sind oft nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten, die im Boden zersetzt werden.

    Achte auf die Angaben und Kennzeichen auf dem Produkt. Am besten ist natürlich, wenn es auch nachhaltig hergestellt wurde. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du den Dünger selbst herstellst oder mit deinem eigenen Kompost düngst.

    Welche Arten von Hortensien gibt es?

    Es gibt duzende Hortensienarten mit wiederum unterschiedlichen Sorten. Eine Tabelle mit den gängigsten Arten haben wir zusammengestellt:

    Name Farbe Besonderheit
    Bauern- / Gartenhortensie weiß, rosa oder blau Beliebt als Zimmerpflanze, benötigt viel Wasser
    Rispenhortensie weiß / gelblich-weiß Blüht als letztes, toleriert Trockenheit
    Kletterhortensie weiß Kletternder Strauch
    Eichblättrige Hortensie weiß bis rosa Kalkhaltiger, feuchter Boden
    Samthortensie weiß, violett oder blau Halbschatten mit Windschutz in humosem Boden

    Gartenhortensien eignen sich besonders gut als Balkon- oder Zimmerpflanze in einem Topf. Ihre Blüten verfärben sich, je nach pH-Wert im Boden blau. Rispenhortensien können, besser als ihre Artgenossen, mit trockener Erde umgehen. Allgemein bevorzugen Hortensien feuchteren Boden.

    Kletterhortensien wachsen langsam, blühen dann aber sehr lange. Beim Zurückschneiden des Gebüschs ist darauf zu achten, dass sich neue Triebe immer im Vorjahr bilden.

    Die Eichblättrige Hortensie hat den Namen der Form ihrer Blätter zu verdanken. Besonders ist an dieser Sorte, dass sie gut mit Kalt im Boden umgehen kann.

    Samthortensien haben kleine graue Härchen an Trieben und Blättern. Mit ihren weißen Scheinblüten und den violett, blau oder rosigen fertilen Blüten, betört die Blume wunderschön zweifarbig.

    Wann muss man Hortensien düngen?

    Hortensien musst du mehrmals im Jahr düngen. Das erste Mal am besten im Frühling, fortgesetzt bis in den Herbst. Je nach Dünger ist regelmäßiges Versorgen mit dem Mittel sehr wichtig.

    Vor allem mineralische Substanzen werden schnell aufgenommen und verlieren dann genauso schnell ihre Wirkung. Organischer Dünger braucht eine Weile, bis er wirkt. Daher müssen die Düngezeiten im Voraus genau geplant werden.

    Pflanzen im Kübel oder Topf benötigen mehr Nährstoffe, da sie keine natürlich aus dem Boden ziehen können. Von März bis August solltest du sie einmal in der Woche düngen.

    Die Pflanzen reagieren jedoch auch empfindlich auf zu viel Düngen. Dies zeigt sich an unschön verfärbten Blütenblättern. Ist die Wachstumsperiode der Hortensie zu Ende, meistens im Spätsommer / Anfang Herbst, sollte nicht weiter gedüngt werden, damit sich die Pflanze erholen und auf den Winter vorbereiten kann.

    Ist Blaukorn gut für Hortensien?

    Ein ganz klares nein, denn der Kunstdünger enthält zwar auch Stickstoff und Kalium, allerdings mit der Boden mit diesen Stoffen, wie auch Phosphor, überversorgt. Da keine organischen Substanzen enthalten sind, fehlt es an Nahrung für Mikroorganismen im Boden. Das Mittel wird nicht zersetzt und führt quasi zu einer Überdosis in der empfindlichen Blume.

    Blaukorn enthält viel Phosphor und ist daher nicht geeignet zum Düngen von Hortensien.

    Auch können die kleinen Körner für Tiere und Kinder zur Gefahr werden. Regnet es kurz nach dem Düngen, lösen sie sich auf und können ins Grundwasser sickern.

    Wann färben sich Hortensien blau?

    Die Färbung hängt vom pH-Wert ab. Senkst du den Wert im Boden, z. B. durch die Zugabe von Wasser oder Torf, färben sich die Blüten blau. Das funktioniert aber nur bei Gartenhortensien mit rosa Blüten. Blaue Hortensien verfärben sich auch wieder pink oder rosa, wenn der Phosphorgehalt im Boden zu hoch ist.

    Ob blau oder rosa hängt hauptsächlich vom pH-Wert im Boden ab. Je niedriger, desto mehr blauer Farbstoff ist in den Blüten. (Bildquelle: pixabay.com / Pexels)

    Um die Blaufärbung schneller voranzutreiben, gibt es spezielle färbende Hortensiendünger. Diese sind mit Aluminiumsulfat versetzt. Damit ist jedoch Vorsicht geboten: Die Substanz ist giftig und kann die Wurzeln deiner Pflanze angreifen.

    Experimentiere doch ein bisschen mit den Farben herum. Bei einem pH-Wert von unter 5 kannst du dich an blauen Blütenblättern erfreuen. Zwischen 5 und 6,5 sind sie violett und bei über 6,5 färben sie sich pink. Die Zahlen sind nicht festgeschrieben, sondern eher ein Richtwert.

    Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

    [1] http://www.duenger-und-erde.de/duenger/hortensienduenger.html

    [2] https://www.gartenjournal.net/hortensien-duengen

    [3] www.hortensie.net

    [4] https://www.plantopedia.de/hortensien-duengen/#hausmittel

    [5] www.gartenlexikon.de

    Bildquelle: 123rf.com / 68924106

    Warum kannst du mir vertrauen?

    Brigitte hat Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Pflanzenkunde studiert und arbeitet jetzt in der Forschung. Dadurch hat Brigitte viel darüber gelernt, welche Pflanzen zusammenpassen und welche Bedingungen diese benötigen, um gesund zu wachsen.