Zuletzt aktualisiert: 1. Mai 2020

Wenn man einen gepflegten Rasen möchte ist es unvermeidbar sich einen Rasenmäher zu kaufen. Doch welche Art von Rasenmäher soll man nehmen? Lieber einen herkömmlichen Rasenmäher oder einen Aufsitzmäher oder gar einen Rasentraktor? Und wo liegt überhaupt der Unterschied? Gartengeräte von Husqvarna sind auf alle Fälle eine gute Wahl.

Mit unserem Husqvarna Rasentraktor Test 2020 wollen wir dir helfen, den für dich besten Rasentraktor zu finden. Wir haben verschiedene Möglichkeiten miteinander verglichen und dir jeweils die Vor- sowie Nachteile dazu zusammengefasst. Außerdem haben wir herausgefunden worauf du beim Kauf deines Rasentraktors besonderen Wert legen solltest. Dies soll dir deine Kaufentscheidung erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Husqvarna bietet Rider und Gartentraktoren an. Beide haben unterschiedliche Vor- bzw. Nachteile. Der wichtigste Unterschied ist jedoch, dass Rider akkubetrieben sind und Gartentraktoren mit Benzin funktionieren.
  • Die Preisspanne bei Ridern ist 2.500€ bis 13.000€. Bei Gartentraktoren 2.700€ bis 5.500€.
  • Man kann sowohl Gartentraktoren, als auch Rider im Winter als Schneefräse benutzen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rasentraktor von Husqvarna kaufst

Wo werden Husqvarna Rasentraktoren hergestellt?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da Husqvarna Produktionsstandorte in Europa, Asien und Afrika hat. Der schwedische Hersteller von Motorgeräten für die Forstwirtschaft sowie die Garten- und Landschaftspflege ist in 40 Ländern weltweit vertreten, selbst wenn der Unternehmenssitz weiterhin in Stockholm ist.

Daher lässt sich nicht mit Sicherheit zurückverfolgen, wo jedes einzelne Produkt produziert wurde.

Der schwedische Hersteller von Motorgeräten für die Forstwirtschaft sowie die Garten- und Landschaftspflege ist in 40 Ländern weltweit vertreten, selbst wenn der Unternehmenssitz weiterhin in Stockholm ist. (unsplash.com / Jon Tyson)

Wann brauche ich einen Rasentraktor von Husqvarna?

Sollte man seinen Garten gut in Schuss halten wollen, muss man im Sommer bis zu einmal wöchentlich zum Rasenmäher greifen. Dies kann bei einer großen Grünfläche schnell zu einem Ärgernis werden.  Doch selbst wenn man noch Spaß am Mähen dieser riesigen Fläche hätte, spätestens ab 800 qm kommen herkömmliche Rasenmäher an ihre Grenzen.

Die Lösung hierfür ist nicht den Kopf in den Sand zu stecken und seinen Garten verwildern zu lassen, sondern ein Rasentraktor. Du kannst gemütlich auf deinem Rasentraktor sitzen, während er für dich die Arbeit macht. Und das Beste daran ist, dass du im Vergleich zum herkömmlichen Rasenmäher nur noch die Hälfte der Zeit brauchst.

Auch im Winter muss der Rasentraktor nicht mehr in der Garage versauern. Mithilfe eines alternativen Zubehörs kannst du den Rasentraktor im Winter als Schneefräse verwenden.

Wo kann ich einen Husqvarna Rasentraktor kaufen?

Eine gute Option für das Kaufen eines Rasentraktors von Husqvarna ist die offizielle Website von Husqvarna. Solltest du allerdings den persönlichen Kontakt zu einem Verkäufer vorziehen, kann dir dein nächstgelegener Baumarkt sicher weiterhelfen.

Eine weitere Option sind auch Drittanbieter im Internet. Verschiedene Verkaufsplattformen bieten ebenfalls eine große Auswahl an Husqvarna Artikeln an.

Was kostet ein Husqvarna Rasentraktor?

Um einen Husqvarna Rasentraktor zu kaufen, muss man schon mal tiefer in die Tasche greifen, als dies bei einem herkömmlichen Rasenmäher nötig ist. Ein Rasentraktor/ Rider von Husqvarna kostet zwischen 2.700 € und 13.000 €.

Entscheidung: Welche Arten von Husqvarna Rasentraktoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dich für einen Rasentraktor von Husqvarna entschieden hast, hast du immer noch die Wahl zwischen zwei Alternativen:

  • Gartentraktor
  • Rider

Beide Optionen haben ihre Vor- bzw. Nachteile. Je nachdem was du bevorzugst und für welche Art von Rasenfläche du deinen Rasenmäher nutzen möchtest, eignet sich der eine oder der andere Rasentraktor besser. Der folgende Abschnitt erleichtert dir hoffentlich die Entscheidung.

Was ist ein Gartentraktor von Husqvarna und was sind seine Vor- und Nachteile?

Bei einem Rasentraktor oder auch Gartentraktor, wie es auf der offiziellen Husqvarna Website heißt, handelt es sich um einen Rasentraktor, welcher mit Benzin betrieben wird. Somit ist er sehr leistungsstark und für besonders große Flächen gedacht.

Ein weiterer technischer Unterschied ist, dass man bei einem Aufsitzrasenmäher direkt über dem Motor sitzt, während der Motor bei einem Gartentraktor vor dem Sitz unter der Motorhaube liegt.

Sowohl der Rasentraktor, als auch der Rider haben eine große Vielseitigkeit. Dank umfangreichem Zubehör wie ein Schneeschild, Schneeketten, Streusalz-Anhänger oder Schneefräse kann man beide vielseitig ausbauen. Somit leisten sie nicht nur im Sommer beim Rasenmäher gute Dienste, sondern können das ganze Jahr über genutzt werden.

Vorteile
  • sehr leistungsstark
  • vielseitig
  • billiger
Nachteile
  • schwer zu mavövrieren
  • Benzinbetrieben

Doch ein Rasentraktor hat auch Nachteile. Seine Größe und Leistungsfähigkeit sind nicht nur von Vorteil. Solltest du in deiner  Rasenfläche Hindernisse, beispielsweise einen Baum, stehen haben, können sich diese Attribute als hinderlich erweisen. Abhängig davon, wie groß der Wendekreis des jeweiligen Rasentraktors ist, musst du öfter vor- und zurückfahren um den Rasen rund um den Baum akkurat zu mähen. Hierbei kann es leicht zu Verletzungen der Baumrinde kommen, was selbstverständlich nicht von Vorteil ist.

Ein weiterer interessanter Punkt im Zusammenhang mit Rasentraktoren und Ridern ist der Preis. Wie bereits erwähnt kosten Rasentraktoren von Husqvarna zwischen  2.700 € und 5.500 €. Aufsitzmäher bewegen sich in einem größeren Bereich.

Solltest du also eine große, freie Rasenfläche haben, ist es sinnvoll den leistungsstarken Gartentraktor zu kaufen.

Was ist ein Rider von Husqvarna und was sind seine Vor- und Nachteile?

Unter einem Rider versteht Husqvarna einen Aufsitzmäher. Allerdings können diese Art von Mäher um einiger mehr, als herkömmliche Aufsitzmäher.

Rider werden mithilfe von Akkus betrieben. Hierbei gibt es zwei Arten von Akkus, einerseits Lithium-Ionen Akkus und andererseits Blei-Säure Akkus. Diese Akkus sind zwar sehr leistungsstark, dennoch können sie nicht mit den Benzinbetriebenen Gartentraktoren mithalten.

Wie bereits erwähnt ist der Rider ebenfalls fähig für andere Dinge als Rasenmähen eingesetzt zu werden. Dank vielseitigem Zubehör ist es auch dem Rider möglich sich in eine Schneefräse oder anderes Equipment zu verwandeln.

Vorteile
  • größere Schnittbreiten
  • vielseitig
  • leichter zu bedienen
Nachteile
  • teurer
  • nicht so leistungsstark

Ein weiterer Vorteil der Rider ist, dass es sie in vielen verschiedenen Ausführungen gibt. Man kann einen Rider in einer Schnittbreite von 122 cm kaufen, was um einiges mehr ist als der größe Gartentraktor, man kann ihn aber auch nur mit 85 cm kaufen. Genau wie die Größe variiert natürlich auch der Preis. Den kleinsten Rider kann man bereits für 2.500 € erwerben, doch die größeren Modelle kosten bis zu 13.000 €.

Das Problem, das wir bereits bei einem Gartentraktor erkannt haben, bleibt auch bei einem Rider bestehen. Es kann sehr schwierig sein, den Rasenmäher rund um Hindernisse herumzufahren. Der Vorteil mancher Rider ist, dass sie genau für so etwas ausgelegt wurden, und die Hinterreifen komplett unter die Maschine schwenken können.

Solltest du also eine mittlere Rasenfläche mit einigen Hindernissen haben, ist es von Vorteil einen Rider zu kaufen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Husqvarna Rasentraktoren vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, woran du merkst, welche Option für dich die beste ist.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Rasentraktoren von Husqvarna miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir worauf es bei den verschiedenen Kriterien ankommt.

Serie

Husqvarna hat ein eigenes System entwickelt, um dir das Suchen nach deinem Rasentraktor zu vereinfachen. Sie haben ihre Produkte in Serien aufgeteilt.

Bei den Gartentraktoren gibt es zwei Serien. Die Serie 100 und die Serie 200. Husqvarna Gartentraktoren der Serie 100 sind effizient, kompakt und leistungsfähig allerdings sind sie nur für kleine bis mittelgroße Gärten gedacht. Die Gartentraktoren von Husqvarna der Serie 200 haben eine höhere Leistung und eine integrierte Grasfangbox. Diese Geräte sind für mittlere bis große Gärten von anspruchsvollen Privatanwendern gedacht.

Bei den Ridern gibt es vier Serien von 100 bis 400. Wobei es sich bei der Serie 100 um kleine Rider handelt, die perfekt als Einsteigermodell sind und sich gut für kleine Rasenflächen eignen. Serie 200 ist hierbei schon für Hauseigentümer und Grundbesitzer gedacht. Serie 300 sind ebenfalls für Hauseigentümer gedacht, sie sind allerdings etwas größer und effizienter als die Serie 200. Die Serie 400 sind für große und komplexe Flächen gedacht. Sie sind mit allen Funktionen ausgestattet, wie Allradantrieb, Servolenkung und hydraulischer Mähwerkskupplung und ist somit für alle Grundstücksbesitzer mit großen Flächen gedacht.

Schnittbreite

Die Schnittbreite solltest du an die Größe deines Gartens anpassen. Je größer die zu mähende Fläche ist, desto größer muss auch die Schnittbreite sein. Somit brauchst du weniger Bahnen zu ziehen, um letztendlich den ganzen Garten gemäht zu haben.

Husqvarna Rider haben eine größere Auswahl an Schnittbreiten, als es Gartentraktoren von Husqvarna haben.

Solltest du einen kleineren Garten haben, oder einen Garten mit vielen Hindernissen, solltest du auf die kleineren Modelle setzten. Diese sind leichter und filigraner zu bewegen und du kommst somit leichter an Ecken und Kanten heran.

Wie oben bereits erwähnt hast du bei Husqvarna Ridern eine große Bandbreite an Schnittbreiten. Die kleinsten Modelle haben eine Schnittbreite von 85 cm die größten Modelle haben eine Breite von 122 cm. Die Gartentraktoren haben eine weniger große Spanne. Das kleinste Modell hat eine Schnittbreite von 77 cm, das größte Modell eine Breite von 108 cm.

Die Schnittbreite solltest du an die Größe deines Gartens anpassen. Je größer die zu mähende Fläche ist, desto größer muss auch die Schnittbreite sein. (unsplash.com / Eliza Diamond)

Schnitthöhe

Die Schnitthöhe zu verstellen ist eine interessante Einstellung, wenn man bestimmte Bereiche im Garten kürzen schneiden möchte als andere. Allerdings ist diese Einstellung nicht unbedingt notwendig.

Bei der Schnitthöhe müssen wir erneut stark zwischen Gartentraktoren und Ridern unterscheiden. Gartentraktoren sind nämlich nicht in der Lage die Schnitthöhe zu verstellen. Diese Geräte schneiden das Gras immer gleich lang. Rider hingegen sind sehr wohl in der Lage die Schnitthöhe zu verstellen und haben eine große Bandbreite.

Ob du also lieber einen Rider mit Höhenverstellung oder einen Traktor ohne haben möchtest, ist reine Geschmackssache.

Hecksammler & Heckauswurf

Hier gilt eine einfache Regel: Je größer der Hecksammler, desto besser. Ein kleiner Hecksammler muss nämlich öfter ausgeleert werden, und somit muss man öfter den Weg zum Komposter einschlagen.

Die Gartentraktoren von Husqvarna haben einen Fangsack mit einem Volumen von 200 Litern bis 320 Litern.

Bei den Ridern sieht dies etwas anders aus. Diese sind oft ohne Hecksammler ausgestattet, stattdessen arbeiten sie mit einem Heckauswurf. Dies funktioniert gleich wie Mulchmähen. Mulchmähen bedeutet, dass du das Rasenschnittgut zurück auf den Rasen wirfst und es dort liegen lässt. Hierbei werden die Grashalme besonders klein geschnitten, damit sie zu sogenanntem Rohmaterial werden. Mit dieser Methode gibt man dem Rasen wertvolle Nährstoffe zurück. Doch Mulchen ist nicht nur für den Rasen gut, sondern auch ökologisch wertvoll, da der Grasschnitt in den natürlichen Kreislauf zurückkehrt.

Dennoch gibt es auch Rider die beides können, und es gibt auch Gartentraktoren, welche man zum Mulchmähen verwenden kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Husqvarna Rasentraktoren

Welches Öl brauche ich für einen Rasentraktor von Husqvarna und kann ich es selber wechseln?

Es ist nicht so einfach diese Frage direkt zu beantworten, da unterschiedliche Rasentraktoren von Husqvarna auch unterschiedliches Öl benötigen. Es sollte in deiner Bedienungsanleitung stehen, welches Öl du benötigst.

Wechseln kannst du das Öl selbstverständlich selbst, solltest du dies wollen. Das Video zeigt dir wie es geht.

Gibt es Ersatzteile für einen Husqvarna Rasentraktor?

Ja, es ist möglich Ersatzteile für deinen Rasentraktor zu erwerben. Auch hier ist wohl die erste Anlaufstelle, die offizielle Website von Husqvarna. Solltest du allerdings wie bereits erwähnt einen direkten Ansprechpartner vorziehen, sollte dein örtlicher Baumarkt in der Lage sein die benötigten Teile zu bestellen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lagerhaus.at/tipps-tricks/a/rasenmaher-einwintern

[2] https://www.husqvarna.com/de/

[3] https://www.rasenmaeher-im-test.de/rasentraktor-anhaenger-test/

Bildquelle: 123rf.com / _fla

Warum kannst du mir vertrauen?

Thomas arbeitet in einem Betrieb für Landschaftsgestaltung und hat tagtäglich mit schwerem Gerät zu tun. Auch zu Hause kümmert er sich persönlich um sämtliche Arbeiten im Familiengarten und hilft auch gerne bei Freunden aus.