Ob nun ein Garten, der auch im Winter seine Pracht zeigt, oder ein Hauch Natur in der Wohnung – Immergrüne Pflanzen sind vielseitig verwendbar und niemals verkehrt. Sie sind ein wahrer Blickfang und viele von ihnen sind auch noch äußerst pflegeleicht.

Aber was genau ist eine Immergrüne Pflanze? Welche Arten von Immergrünen Pflanzen gibt es? Sind sie auch verträglich für Haustiere? Welche Immergrünen Pflanzen eignen sich für Anfänger? Auf all diese Fragen und noch weitere findest du hier Antworten.

Es werden dir grundlegende Definitionen an die Hand gegeben und Details verraten, und vielleicht der Mut gegeben dich an der Aufzucht einer Immergrünen Pflanze zu versuchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten Immergrünen Pflanzen tragen das ganze Jahr über Blätter. Nach 1 – 2 Jahren werfen sie ihre Blätter Stück für Stück ab und ersetzen sie durch neue.
  • Immergrüne Pflanzen verschönern nicht nur Gärten, sondern auch Terrassen, Balkone und Wohnungen. Viele können auch ohne direktes Sonnenlicht gedeihen und sind pflegeleicht.
  • Durch die große Vielfalt Immergrüner Pflanzen eignen sie sich für die verschiedensten Zwecke – beispielsweise zur Zierde, als Sichtschutz, zum Begrünen oder als Sonnenschutz.

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Ein Set aus 3 pflegeleichten, immergrünen Pflanzen, die in einem hübschen Topf jedes Zimmer verschönern können. Sie mögen es, wenn ihre Umgebung das ganze Jahr über gleichbleibend warm ist, brauchen aber nicht viel direktes Sonnenlicht.

Somit sind sie auch für Wohnungen geeignet, die nicht mit ausgiebig vielen Fenstern und Fensterbänken auftrumpfen können. Auch Wasser brauchen sie nicht viel.

Käufer schätzen an dem Produkt, dass die Pflanzen frisch gepflanzt und mit ausreichend angefeuchteter Blumenerde geliefert werden. Sie sind zudem sorgfältig und stabil verpackt, sodass den Pflanzen auf dem Lieferweg nichts geschehen kann.

Definition: Was sind Immergrüne Pflanzen?

Als Immergrün wird eine Pflanze dann bezeichnet, wenn sie ihre Blätter das ganze Jahr über behält. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie ihre Blätter niemals abwirft.

Eine wechsel-immergrüne Pflanze wirft ihre Blätter in regelmäßigen Abständen mehrmals im Jahr ab, allerdings nie das gesamte Blattwerk, sondern Stück für Stück.

Die Vorliebe für Immergrüne Pflanzen kann auch schnell aus dem Ruder geraten – und das eigene zu Hause in einen Dschungel verwandeln! (Bildquelle: unsplash.com / Katya Austin)

Pflanzen die ihre Blätter länger als ein oder zwei Jahre durchgängig behalten werden auch dauergrüne, ganzjährig-immergrüne oder winterhart-immergrüne Pflanzen genannt.

Die größte Vielfalt Immergrüner Pflanzen kommt in tropischen und gemäßigt warmen Klimazonen vor.

In Regionen, in denen die meisten Pflanzen klimatisch bedingt laubabwerfend sind, ist das Immergrün-sein meist im Nährstoffgehalt des Bodens begründet.

Nadelbäume beispielsweise haben in nährstoffarmen Böden einen Vorteil gegenüber laubabwerfenden Bäumen.

Was muss man über die Pflege von Immergrünen Pflanzen wissen?

Die Pflege ist meisten etwas, was sich von Pflanze zu Pflanze stark unterscheiden kann – da sind immergrüne Pflanzen keine Ausnahme.

Das fängt schon beim richtigen Boden an, aber auch die Menge des benötigten Wassers und wie man eine Pflanze korrekt zurückschneidet kann sich individuell sehr unterscheiden.

Eine „Regel“ gibt es nur in zwei Punkten:

  1. Kübelpflanzen, die sich noch im Wachstum befinden, müssen regelmäßig in einen größeren Topf umgetopft werden.
  2. Je nach Endgröße einer Pflanze sollte man beim Anpflanzen im Beet auf genügend Abstand zu anderen Pflanzen achten.

Es gibt viele Immergrüne Pflanzen, die kein direktes Sonnenlicht benötigen um gedeihen zu können.

Somit eignen sie sich auch für Wohnungen, die nicht viel Raum im Fensterbereich bieten oder durch ihren Standort nur wenig direktes Sonnenlicht abbekommen.

Auch Arten, die mit wenig Wasser auskommen, gibt es unter den Immergrünen Pflanzen zahlreiche. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, wann eine Pflanze Wasser benötigt.

Um dir die Pflege bis dahin zu erleichtern kannst du zu einem Feuchtigkeitsmessgerät greifen.

In den Boden nahe der Wurzeln gesteckt zeigt dir das Gerät an, wie hoch der Feuchtigkeitsgehalt ist und somit auch ob du deine Pflanzen gießen solltest oder nicht.

Welche Methoden zum Anpflanzen gibt es und wo liegen die Unterschiede?

Zum anpflanzen von Immergrünen Pflanzen gibt es viele Methoden. Für die Erstanschaffung ist die Auswahl eingeschränkt – in erster Linie kann man sich zwischen Saatgut und Jungpflanzen entscheiden.

Einzelne Händler und Privatpersonen verkaufen manchmal auch Steck- oder Setzlinge.

Hat man eine Immergrüne Pflanze, kann man diese durch Ableger vermehren und züchten. Ableger ist der Oberbegriff für verschiedene Arten der Vermehrung.

Typ Beschreibung
Saatgut Können im Blumenhandel oder Onlineshops gekauft oder von Pflanzen geerntet werden. Die richtige Jahreszeit zum einpflanzen ist wichtig, damit die Pflanzen gut gedeihen können.
Stecklinge Von der Pflanze abgeschnittene Triebe, die in Wasser oder feuchte Erde gesteckt werden, bis sie wurzeln. Anschließend kann man sie einpflanzen.
Absenker Lange Zweige einer Pflanze werden vorsichtig in ein Loch herabgesenkt. Sobald dieser Zweig wurzelt, kann er von der Mutterpflanze abgetrennt werden und bei Bedarf umgepflanzt werden.
Setzlinge Eine eigenständige Jungpflanze kurz nach dem Keimen. Wächst entweder in geschützter Umgebung heran oder entsteht natürlich.
Junge Pflanze Jungpflanzen kann man in jedem Blumenhandel kaufen oder online bestellen. Es gibt sie in verschiedenen Wachstumsstadien.

Welche Immergrünen Pflanzen kann mein Haustier vertragen?

Hunde und Katzen sind ein fester Bestandteil vieler Haushalte – und leider gibt es auch viele Exemplare, die sehr gerne an Pflanzen knabbern. Das ist ein Problem, wenn man sich mit mehr Grün umgeben möchte.

Ob nun im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder in der Wohnung ist dabei relativ egal.

Es gibt leider sehr viele Pflanzen, also auch viele Immergrüne Pflanzen, die für Hunde und Katzen giftig sein können.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass es unter Pflanzen mit mehreren Unterarten einzelne Arten geben kann, die unbedenklich sind, und andere die giftig sind.

Das zu unterscheiden kann schwierig sein, weshalb sich im Zweifelsfall empfiehlt keine Pflanze einer Gattung mit bedenklichen Unterarten anzuschaffen.

Eine andere Möglichkeit um Vergiftungen zu verhindern ist, betroffene Pflanzen nur als Kübelpflanzen in sicherer Entfernung zu halten.

Das kann sich aber vor allem in einem Haushalt mit Katzen unter Umständen als ein Ding der Unmöglichkeit entpuppen.

In jedem Fall sollte bei Unsicherheit die betroffene Pflanze zuvor einer Recherche unterzogen werden. Meist steht in Botanik-Lexika, von denen es auch viele Online gibt, auch drin ob eine Pflanze giftig ist oder nicht.

Solltest du hier auf widersprüchliche Informationen stoßen, entscheide dich eher gegen als für das Anschaffen der betroffenen Immergrünen Pflanze.

Welche Alternativen zu Immergrünen Pflanzen gibt es?

Abgesehen von den Immergrünen Pflanzen gibt es auch noch sogenannte halbimmergrüne Pflanzen, wintergrüne Pflanzen und sommergrüne Pflanzen. Unter den blühenden Pflanzen gibt es außerdem frühjahrs- und herbstblüher.

Ihren Namen erhalten sie, wie auch die Immergrünen Pflanzen, von der Jahreszeit zu welcher sie in jeder Vegetationsperiode ihre Blätter und Blüten tragen.

Art Beschreibung Beispiele
Sommergrün Treiben im Frühling aus, tragen Blattwerk und Blüten im Sommer. Einige sind bis in den Herbst oder sogar Winter grün. Flieder, Hortensien
Herbstgrün Bekommen Blattwerk und Blüten im Herbst. Einige blühen bis in den Frühling hinein, bevor sie zum Sommer ihre Blätter abwerfen. Chinaschilf, Astern
Wintergrün Ein spezieller Fall – sie tragen ihr Laub den ganzen Winter, werfen es im Frühling ab und ersetzen es durch neue Blätter. Lenzrosen, Segge
Frühjahrsblüher Können schon zuvor ihr Blattwerk tragen, aber erst im Frühling bilden sich Blüten. Einige blühen bis in den Früh- oder Spätsommer hinein. Osterglocken, Bärlauch
Halbimmergrün Laubabwurf hängt vom Klima ab – in milden Wintern und Sommern behalten sie ihr Blattwerk. Liguster, Azalee

Auch Pflanzen, die über mehrere Vegetationsphasen ihr Blattwerk tragen, gibt es reichlich.

Das bedeutet, dass eine Pflanze zum Beispiel im Frühjahr zu blühen beginnt und bis in den Sommer hinein ihr Laub und ihre Blüten behält.

Die sommergrünen Pflanzen sollten dabei den meisten ein Begriff sein – immerhin beobachtet man in Deutschland jedes Jahr aufs neue wie Bäume und Pflanzen im Sommer in voller Pracht stehen und zum Herbst hin ihr Blattwerk abwerfen.

Immergrüne Pflanzen: Praktisches Wissen zu den verschiedenen Arten

Welche Arten von Immergrünen Pflanzen gibt es?

Auch wenn man im klimatisch gemäßigten Deutschland vielleicht eher sommergrüne Pflanzen gewohnt ist, so gibt es doch eine große Vielfalt von immergrünen Pflanzen.

Ob Boden, Regal oder Wand – Viele immergrüne Pflanzen müssen nicht unbedingt auf der Fensterbank in direktem Sonnenlicht stehen! (Bildquelle: unsplash.com / Chris Barbalis)

Nicht nur kleine Pflanzen, die man sich in Kübeln in die Wohnung stellen kann, sondern auch Hecken und Bäume für den Hinterhof- oder Vorgarten, Bodendecker zum unterdrücken von Unkraut im Blumenbeet oder Kletterpflanzen um Mauern, Toren und Zäunen einen grünen Touch zu verleihen.

Immergrüne Bäume

Zu den Immergrünen Bäumen zählen die meisten Nadelbäume, Koniferen, die Lorbeerkirsche und die Stechpalme. Einige Immergrüne Bäume können auch zu Hecken geschnitten werden.

Oft sind sie winterhart, einige vertragen jedoch nur milde Winter. Kleine Bäume wie die Kentiapalme sind ideal als Wohnungspflanzen geeignet.

Ein zurückschneiden ist in der Regel gar nicht oder nur sehr selten nötig – beispielsweise wenn sich das Blattwerk zu sehr ausbreitet.

Immergrüne Bäume können auch aus tieferen Erdschichten noch problemlos Wasser entziehen und müssen selten gegossen werden.

Vorteile
  • Pflegeleicht
  • Einige auch als Hecke geeignet
  • Auch im Kübel ausziehbar
  • Schützen vor Wind und Sonne
  • Beugen Boden-Erosion vor
  • Bieten Kleintieren Lebensraum
Nachteile
  • Benötigen in der Wohnung viel Platz
  • Zurückschneiden kann schwierig sein
  • Brauchen im Kübel Dünger

Auch Kübelpflanzen müssen selten gegossen werden, brauchen aber deutlich mehr Wasser als andere Pflanzen. Für gutes gedeihen sollte hier regelmäßig Dünger gegeben werden.

Immergrüne Bäume eignen sich als Sicht- und Windschutz, zum spenden von Schatten oder als Zierpflanzen. Auch vor Boden-Erosion schützen sie und bieten Vögeln und Kleintieren einen Lebensraum.

Immergrüne Hecken

Immergrüne Hecken wie der Buchsbaum und die Hainbuche lassen sich dank ihres dichten Geäst und Blattwerk in schöne Formen schneiden.

Ihre dichte schützt vor Wind, dient als Sichtschutz, kann Schatten spenden und kleinen Tieren ein schützendes Heim bieten. Ihr beliebtester Standort ist der Garten, aber auch im Kübel können viele Hecken gut gedeihen.

Vorteile
  • Schützen vor Wind und Sonne
  • Bieten Lebensraum für Kleintiere
  • Dienen als Sichtschutz
Nachteile
  • Häufiges Zurückschneiden nötig
  • Viel Wasser benötigt
  • Brauchen viel direktes Sonnenlicht

Einige Arten brauchen ca. 20 Jahre um zur vollen Größe heranzuwachsen, andere nur wenige Jahre. Hecken müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Um lückenlos zu bleiben brauchen sie direktes Sonnenlicht und ca. 10 Liter Wasser pro Höhenmeter – wobei junge Pflanzen deutlich öfter bewässert werden müssen als ältere, die tiefer wurzeln und daher mehr Wasser aus der Erde aufnehmen können.

Heckenpflanzen eignen sich besonders gut als Umzäunung von Gärten, als Wind- und Sonnenschutz, als Sichtschutz auf Terrassen und Balkonen oder zur Zierde um z.B. Statuen oder Brunnen herum.

Immergrüne Stauden

Zu den Immergrünen Stauden zählen der Ysander, die Elfenblume oder die Palmlilie.

Durch die große Vielfalt an Blütenpflanzen sind sie vor allem in Beeten ein Blickfang und eignen sich gut zum begrünen größerer Flächen.

Viele Immergrüne Stauden müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Vorteile
  • Dichtes Blattwerk
  • Viele Blütenpflanzen
  • leichte Pflege
Nachteile
  • Anfällig für Unkraut
  • Beete wirken schnell überfüllt
  • Regelmäßiges zurückschneiden

Um Staudenpflanzen wächst auch gerne Unkraut, dass Nährstoffe und Wasser stiehlt. Deshalb muss hier regenmäßig Unkraut entfernt oder mit Bodendeckern vorgesorgt werden.

Da viele Stauden selbst bereits ein dichtes Blattwerk haben, kann ein Beet mit zusätzlichen Bodendeckern jedoch schnell überfüllt wirken.

Immergrüne Sträucher

Zu den Immergrünen Sträuchern zählt der Rhododendron oder die Azalee.

Da sie deutlich kleiner sind als Bäume oder Hecken, sind Sträucher vor allem für eine ausgeglichene Gartengestaltung nicht wegzudenken.

Sie geben Struktur und bieten Kleintieren einen Lebensraum. Auch als Kübelpflanzen eignen sie sich gut.

Vorteile
  • Geben Gärten Struktur
  • Auch als Kübelpflanzen geeignet
  • Bieten Lebensraum für Kleintiere
Nachteile
  • Anfällig für Frostschäden
  • Anfällig für Schneebruch
  • Anfällig für Sonnenbrand

Immergrüne Sträucher sind in der Regel winterhart, verdunsten aber auch im Winter noch Wasser über ihre Oberfläche.

Dadurch kann es schnell zu Frostschäden kommen. Auch Schneebruch ist ein Risikofaktor, da die einzelnen Zweige meist nicht sehr widerstandsfähig sind.

Gibt es keine Bäume in der Nähe, die Schatten spenden, können die Blätter außerdem einen Sonnenbrand bekommen – sich also unschön verfärben.

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Immergrüne Kletterpflanzen und Bodendecker

Zu den Immergrünen Kletterpflanzen zählt der Efeu oder auch die Efeutute.

Viele Kletterpflanzen können auch als Bodendecker wachsen, wenn keine Möglichkeit besteht in die Höhe zu wachsen.

Sie wachsen schnell, unterdrücken Unkraut, schützen Beete vor dem Austrocknen und vor Boden-Erosion.

Vorteile
  • Einfache Pflege im Garten
  • Schattengewächs
  • Unterdrückt Unkraut
  • Schützt vor Boden-Erosion und Trockenheit
Nachteile
  • Wachsen unter Umständen zu schnell
  • Im Kübel viel Pflege notwendig
  • Empfindlich gegen Hitze

Sie können auch im Schatten gut gedeihen, brauchen nur im Sommer regelmäßig Wasser und müssen nur zurückgeschnitten werden, wenn sie sich zu sehr ausbreiten.

Im Kübel hingegen brauchen sie zu jeder Jahreszeit ca. alle zwei Tage Wasser und müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Grade junge Pflanzen müssen zu Beginn oft umgetopft werden.

Bodendecker und Kletterpflanzen eignen sich besonders gut zum begrünen von Beeten, an Hängen und Rasenrändern oder am Ufer eines Gartenteichs.

Trivia: Was du sonst noch über Immergrüne Pflanzen wissen solltest

Viele neigen schnell dazu, zu denken, sie hätten keinen „Grünen Daumen“ und eine Pflanze würde eh nur eingehen.

Und bei vielen Pflanzen mag es auch tatsächlich stimmen, dass sie nicht einfach zu pflegen sind und bei Fehlern schnell das zeitliche segnen.

Aber es gibt auch viele Pflanzen, die sehr pflegeleicht sind und sich daher auch für Leute eignen, die noch nicht viel Erfahrung mit der Pflanzenpflege haben.

Welche Immergrünen Pflanzen eignen sich besonders gut für Anfänger?

Für Anfänger sind pflegeleichte bzw. „anspruchslose“ Immergrüne Pflanzen besonders gut geeignet. Diese benötigen nicht viel Wasser um gut gedeihen zu können, wachsen auch ohne direktes Sonnenlicht und müssen nicht regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Nimmt man dann noch ein Feuchtigkeitsmessgeräts zur Hilfe, um sicher zu gehen, dass die Pflanzen nicht austrocknen, sollte bei der Pflege eigentlich nichts schief gehen können.

Zu solchen pflegeleichten Immergrünen Pflanzen zählen zum Beispiel Kakteen, Sukkulenten, viele Efeu-Arten und das Einblatt.

Worauf muss man beim Standort für eine Immergrüne Pflanze achten?

Es gibt Arten die sowohl bei direktem Sonnenlicht als auch im Schatten gedeihen können, einige die direktes Sonnenlicht benötigen und einige, die unter direktem Sonnenlicht – vor allem im Sommer – schnell austrocknen oder weniger gut gedeihen.

Die Frage nach dem Licht kann vor allem bei der Suche nach dem richtigen Standort von Kübelpflanzen knifflig sein – aber auch von Vorteil.

Ist man sich unsicher, welcher Standort der Beste ist, kann man einfach einen ausprobieren und schauen wie er der Pflanze gefällt.

Das geht natürlich bei Beetpflanzen nicht. Zum Schutz der Wurzeln sind mehrfache Standortwechsel nicht empfehlenswert.

Hier ist es wichtig sich genau zu informieren, welche Pflanze wie viel Sonnenlicht verträgt, und den Standort dementsprechend zu wählen.

Immergrüne Pflanzen geben einem Garten zu jeder Jahreszeit einen wunderschönen grünen Touch! (Bildquelle: unsplash.com / Jonathan Borba)

Kübelpflanzen können sowohl in der Wohnung stehen, als auch auf Terrassen oder Balkonen. Da viele Immergrüne Pflanzen bei richtiger Pflege winterhart sind, können diese das ganze Jahr draußen stehen.

Solche, die eher in tropischen Regionen heimisch sind – wie die beliebte Monstera – sollten eher in der Wohnung stehen. Auch in Gärten können Kübelpflanzen eine schöne Ergänzung sein.

Jungpflanzen, die noch nicht ihre volle Größe erreicht haben, sollten regelmäßig umgetopft werden.

Dadurch kann das Halten vieler Pflanzen im Kübel schnell kostspielig werden, da regelmäßig größere Blumentöpfe angeschafft werden müssen.

Welcher Boden ist am Besten für Immergrüne Pflanzen geeignet?

So wie der Beste Standort für verschiedene Immergrüne Pflanzen unterschiedlich sein kann, gilt das auch für den richtigen Boden.

Manche können sogar in Sand Wurzeln schlagen, andere hingehen benötigen Blumenerde oder nährstoffreiches Pflanzengranulat.

Neben verschiedenen Sorten Blumenerde gibt es aber auch noch Anzuchterde, die vor allem wichtig ist wenn du deine Immergrünen Pflanzen aus Samen heranziehst, sie noch sehr jung sind oder du sie vermehren möchtest.

Wie oft muss man Immergrüne Kübelpflanzen umtopfen?

Wie oft du eine Immergrüne Pflanze umtopfen musst hängt zum einen von ihrem Alter ab, aber zum anderen auch von der zu erwartenden Endgröße der Pflanze.

Wann es Zeit wird eine Pflanze umzutopfen, signalisiert sie für gewöhnlich von selbst.

Zum einen wird die Pflanze aufhören zu wachsen, wenn ihr der Kübel zu klein ist. Aber auch schon ein Blick auf die Bodenoberfläche kann ein Signal sein – wenn die Erde knapp wird, werden die Wurzeln der Pflanze an der Oberfläche herausragen.

Ein drittes Zeichen ist, dass das Wasser beim Gießen zunächst am Wurzelballen abperlt oder sogar gar nicht mehr einzieht.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten zum anpflanzen von Immergrünen Pflanzen im Garten?

Eine allgemein gültige Aussage zu treffen ist auch hier Aufgrund der großen Vielfalt Immergrüner Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen nicht möglich.

Auch muss man zwischen dem Anpflanzen von Pflanzensamen, Ablegern oder Jungpflanzen unterscheiden.

Pflanzensamen keimen nur mit ausreichend Wasser und Licht, weshalb die ideale Zeit zum anpflanzen im Frühling oder im Frühsommer liegt.

Zudem haben auch Immergrüne Pflanzen in der Regel Jahreszeiten, zu denen sie besser gedeihen als zu anderen – daher sollten Ableger immer gegen Ende der Jahreszeit eingepflanzt werden, die vor diesem Zeitraum liegt.

Jungpflanzen dagegen sollten während des Zeitraums ihrer idealen Wachstumsphase gepflanzt werden.

Fazit

Immergrüne Pflanzen sind sehr Vielseitig. Es gibt eine große Zahl Immergrüner Pflanzen, viele pflegeleicht, andere eher nicht.

Man kann sie im Garten einpflanzen oder in Kübeln großziehen, eine Terrasse oder einen Balkon damit verschönern oder auch eine Wohnung. Sie lassen den Winter weniger trist erscheinen und geben den heimischen Vier-Wänden einen Hauch Natur.

In Wohnungen binden sie Schadstoffe, erfrischen die Luft, beleben kahle Flecken und können entspannend wirken.

Und auch in Gärten erfüllen sie viele verschiedene Zwecke. Mit dem hier zusammengetragenen Wissen wird eine solide Grundlage geschaffen um den Einstieg ins heimische Gartenglück zu erleichtern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.plantura.garden/gartentipps/die-10-besten-immergruenen-pflanzen-uebersicht

[2] https://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/bodendecker.aspx

[3] https://www.mein-schoener-garten.de/immergruene-pflanzen-6371

Bildquelle: 123rf.com / 97654269

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Maya Moritz
Maya Moritz

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