Willkommen bei unserem großen Insektenfalle Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Insektenfallen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Insektenfalle zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Insektenfalle kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Welche Insektenfalle die richtige ist, hängt vor allem von deinem gewünschten Einsatzgebiet ab.
  • Elektrische Insektenfallen punkten mit hoher Effizienz und geringem Aufwand. Während chemische Insektenvernichter auch uns Menschen gesundheitlich beeinträchtigen können, sind elektrische Insektenfänger eine willkommene Lösung.
  • Beim Kauf von guten, elektrischen Insektenfallen solltest du vor allem auf Leuchtstoffröhren, Wirkungsbereich, Gewicht und Befestigungsmöglichkeiten achten. Leuchtquellen mit Grünlicht und UV-A-Licht sind effektive Köder für Motte, Fliege & Co.

Insektenfalle Test: Das Ranking

Platz 1: edi-tronic – UV Insektenvernichter 20W Insektenkiller

Platz 2: Duramaxx – Mosquito Buster 5000

Platz 3: GRUNDIG – Insektenvernichter elektrisch mit UV-Licht 2W

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Insektenfalle kaufst

Was ist eine gute Insektenfalle?

Eine gute Insektenfalle zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Sie die Aufmerksamkeit von lästigen Insekten wie zum Beispiel Mücken, Bremsen oder Fliegen vom Zielobjekt Mensch auf sich lenken – und zwar ohne chemische Stoffe, die für den Mensch und seine Umwelt belastend sind.

Besonders effektiv sind elektrische Insektenfallen, die mit einer Lichtquelle ausgestattet sind.

Diese elektrischen Lichtfallen gibt es in den verschiedensten Größen, was den Einsatz für den privaten aber auch gewerblichen Betrieb (z.B. Gastronomie) ermöglicht.

Insektenfallen mit chemischen Stoffen erzielen oft gute Ergebnisse. Aber solche Pestizidfallen sind für uns Menschen nicht optimal – Dämpfe oder Gerüche führen oft zu Kopfschmerzen und Schleimhautreizungen. (Bildquelle: pixabay.com / fantareis)

Insektenvernichtungsmittel, die mit Pestiziden angereichert sind um die lästigen Flugobjekte auszuschalten, sind mit Vorsicht zu genießen.

Diese Giftstoffe, welche den Insekten zwar den Garaus machen, können auch für den Menschen nachteilig sein. Von Insektengift gehen oft Dämpfe oder Gerüche aus, die bei uns Menschen zu Kopfschmerzen führen können.

Daher sind elektrische oder natürliche Insektenfallen solchen Pestizidfallen definitiv vorzuziehen.

Eine natürliche Methode, um Insekten mit Hilfe von Gerüchen zu vertreiben, sind Duftkerzen. Bestimmte ätherische Öle helfen hierbei, die Insektenplage zu bekämpfen.

Besonders bei Gartenparties im Freien bieten sich solche Kerzen an – als Stimmungsmacher und als Insektenschutz. Wie gut solche Insektenfallen wirken, ist aber fraglich.

Zudem können die ätherischen Öle zu Schleimhautreizungen führen.

Vielleicht kennst du auch das beliebte Reiseutensil, den akustischen Mückenstecker. Ein hoher Ton soll die lästigen Mücken vertreiben.

Studien und Tests zum elektrischen Mückenvernichter haben aber gezeigt, dass hohe Töne keine Auswirkung auf Mücken haben. Der Grund ist einfach: die Mückenweibchen, welche für die juckenden Stiche verantwortlich sind, haben ein schlechtes Gehör.

Somit ist ein Mückenstecker mit hohem Piepton wohl eher eine Plage für den schlafenden Menschen als für die lästige Mücke.

Wie funktioniert eine elektrische Insektenfalle?

Elektrische Insektenfallen locken Fliegen, Motten und Co mit einer bestimmten Lichtquelle an. Je nach Art der Insektenfalle, werden die lästigen Flugobjekte entweder mittels Klebestreifen gefangen oder mittels Elektroschock ausgeschaltet.

Laut verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen reagieren Insekten besonders auf diese zwei Lichtquellen:

  • UV-A-Licht
  • Grünlicht

UV-A steht für Ultraviolettstrahlung. Insekten werden von diesem Licht angezogen, wenn dieses eine Wellenlänge zwischen 350 und 370 Nm hat. Ultraviolettes Licht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar.

Grünlicht hingegen hat eine Wellenlänge zwischen 490 und 550 Nm. Dieses Licht können auch wir Menschen sehen, und es wirkt ebenfalls anziehend auf Insekten. Welche Insekten genau das sind, siehst du in der folgenden Tabelle:

Diese Insekten mögen UV-Licht und Grünlicht besonders gern:

 

Insektenkategorie Details
Fliegen  Stubenfliege, kleine Hausfliege, Schmeißfliege
Käfer  Getreidekapuziner, Reismehlkäfer, Reiskäfer
Schaben  Amerikanische Schabe
Motte  Mehlmotte, Kakaomotte, tropische Speichermotte, Dörobstmotte, Getreidemotte

Wie du siehst, ist die Stechmücke in dieser Übersicht leider nicht gelistet. Stechmücken reagieren zwar auf Licht, aber die Reaktion auf Körpergerüche und das vom Menschen ausgeatmete Kohlendioxid ist viel stärker. Die Stechmücke wird daher nicht in die UV-Insektenfalle tappen, solange sie attraktive Körperdüfte wittert.

Worauf muss ich bei elektrischen Insektenfalle achten?

Elektrische Insektenvernichter, die mit künstlichen Lichtquellen Insekten anlocken, dürfen auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen nicht im Freien eingesetzt werden.

Paragraph vier der Bundesartenschutzverordnung verbietet das “Anlocken, Fangen und Töten von besonders geschützten Tieren mit künstlichen Lichtquellen oder elektronischen Geräten”. Grund für dieses Verbot ist, dass solche UV-Lampen auch nützliche – und auch bedrohte – Insektenarten anziehen und vernichten.

Je nach Modell – elektrische Insektenfalle mit oder ohne Klebestreifen – müssen folgende Bestandteile mit der Zeit ausgetauscht werden:

  • Leuchtstoffröhre
  • Klebestreifen

Wie bei allen Leuchtstoffröhren verliert das UV-Licht über die Nutzungsdauer seine Wirkung. Zwar leuchten die Röhren dann noch grün oder blau, aber der Anziehungseffekt des UV-Lichts reduziert sich innerhalb von 12 Monaten.

Um eine maximale Wirkung der UV-Insektenlampe zu erzielen, solltest du die Leuchtstoffröhre jedes Jahr austauschen.

Bei elektrischen Insektenfallen mit Klebestreifen müssen je nach Verschmutzungsgrad die Klebestreifen erneuert werden. Die Insekten, die vom Licht der Insektenfalle angelockt werden, bleiben am Klebestreifen haften und verenden.

Sind die Klebestreifen zu verschmutzt, können die angelockten Tiere wieder entwischen und die Insektenfalle kann nicht zuschnappen.

Was kostet eine Insektenfalle?

Neben Marke definiert vor allem die Größe der Insektenfalle den Preis. Die Größe einer Insektenfalle bezeichnet den Wirkungsbereich des Insektenvernichters.

Anders gesagt, auf kleinen, räumlichen Flächen muss der Wirkungsbereich der UV-Insektenlampe kleiner sein als jener einer Lagerhalle oder eines Restaurants.

Kleinere Modelle für den Wohnbereich sind bereits ab 6 Euro erhältlich, bis hin zu elektrischen Insektenvernichter mit Lichtsensor um 20 Euro.

Größere Modelle rangieren auf einem Preisniveau von 30 bis 40 Euro.

Wo kann ich eine Insektenfalle kaufen?

Elektrofachhändler oder Baumärkte haben verschiedene Insektenvernichter im Sortiment. Manche Online-Shops haben sich auch auf das Thema Insektenvernichtung spezialisiert und bieten daher eine große Auswahl an guten Insektenfallen.

Laut unseren Recherchen werden Insektenvernichter im Internet derzeit am häufigsten über folgende Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • insektenvernichter.com
  • creoven.de
  • futura-shop.de
  • norax.de

Welche natürlichen Alternativen gibt es zu einer Insektenfalle?

Bestimmte Pflanzen können als Insektenschreck dienen und somit als Alternative zu einer elektrischen Insektenfalle verwendet werden.

Solche Alternativen sind besonders interessant für die Abwehr der lästigen Stechmücke, die auf Licht- und Tonreize eher zurückhaltend reagiert.

Diese Pflanzen senden Duftstoffe aus, die Mücken nicht mögen:

  • Duftpelargonie
  • Tomaten
  • Katzenminze
  • Walnussbaum

Natürliche ätherische Öle, die diese Pflanzen aussenden, halten die lästigen Stechmücken auf Abstand. Die Freisetzung dieser Öle kann auch begünstigt werden.

Du kannst zum Beispiel zwei bis drei Blätter vom Walnussbaum zwischen den Fingern zerreiben. Du wirst schnell merken, dass sich der Duft intensiviert.

Katzenminze ist eine natürliche Möglichkeit, lästige Insekten auf Abstand zu halten. Nützliche Insekten wie Bienen werden von diesen Pflanzen nicht vertrieben. Katzenminze, Tomatenstaude und Walnussbaum sind daher ein praktischer Insektenschreck im Garten. (Bildquelle: pixabay.com / DanielWanke)

Es gibt auch tierische Insektenfallen, die gegen eine Insektenplage helfen können. Einen besonderen Vorteil haben hier Teichbesitzer. Für gewöhnlich locken Wasserstellen die kleinen Blutsauger erst richtig an.

Karpfenartige Fische, wie Goldfische oder Kois, scheinen eine besondere Vorliebe für Mückenlarven zu haben. Außerdem kann es helfen, zusätzlich Brutkästen für Vögel rund um den Teich zu platzieren. Auch für Vögel sind Mückenlarven eine Delikatesse.

Mücken brüten im Wasser und suchen sich hierfür besonders nährstoffreiche Plätzchen. Besonders viele Nährstoffe sammeln sich in den Untersetzern von Blumentöpfen an. Unser Tipp: Wasserrückstände in den Untersetzern regelmäßig entleeren.

Entscheidung: Welche Arten von Insektenfallen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen grundlegenden Arten von elektrischen Insektenfallen unterscheiden:

  • Insektenfalle mit Stromgitter
  • Insektenfalle mit Klebefolie

Beide Typen von elektrischen Insektenfängern bieten unterschiedliche Vorteile sowie Nachteile, welche vor allem vom Einsatzort bestimmt werden. Abhängig von der Größe des Wirkungsbereichs und der möglichen Energiezufuhr solltest du Insektenfallen mit Stromgitter der Insektenfalle mit Klebefolie vorziehen.

Im Folgenden schauen wir uns die beiden Typen im Vergleich an und zeigen dir, welche Insektenfalle für dich am besten geeignet ist.

Was zeichnet eine elektrische Insektenfalle mit Stromgitter aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Diese elektrische Insektenfalle besteht aus drei wichtigen Komponenten.

  1. UV-Lichtröhre
  2. Stromgitter
  3. Auffangschale

Wie du bereits weißt, reagieren bestimmte Insekten positiv auf UV-Lichtquellen. Daher dient auch eine solche Leuchtstoffröhre bei diesem Insektenfänger als primäres Lockmittel.

Insekten, die dann dem Licht folgen, werden durch ein Gitter gelotsts, welches unter Strom steht. Bei Berührung mit dem Gitter wird das Zielobjekt unter Strom gesetzt und somit auch ausgeschaltet.

Die Auffangschale dient nun als Auffangbehälter für die leblosen insekten. Nach geraumer Zeit kann diese Auffangschale dann bequem entleert werden. Damit ist eine hygienische Entsorgung gewährleistet.

Gut zu wissen: das Stromgitter ist zusätzlich mit einer Abdeckung umgeben. Dadurch wird verhindert, dass du das unter Strom gesetzte Gitter unabsichtlich berühren kannst.

Vorteile
  • Keine Chemikalien
  • Insekten werden sofort ausgeschaltet
  • Dauerbetrieb möglich
  • Keine Stromschlaggefahr für den Meschen
  • Hygienische Entsorgung
Nachteile
  • Surrgeräusch vom Stromgitter
  • Jährliche Erneuerung der Lichtquelle
  • Unwirksam bei Stechmücken

Im Gegensatz zu natürlichen Insektenfallen, wie zum Beispiel Duftkerzen, kann die elektrische Insektenfalle über mehrere Stunden laufen. Geringer Aufwand mit großem Effekt bei lästigen Fliegen, Motten und Käfern.

Was zeichnet eine elektrische Insektenfalle mit Klebefolie aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Diese elektrische Insektenfalle besteht aus zwei wichtigen Komponenten.

  1. UV-Lichtröhre
  2. Klebefolie

Wie bei der elektrischen Insektenfalle mit Stromgitter wird auch bei dieser Insektenfalle eine Leuchtstoffröhre als Lockmittel eingesetzt. Insekten werden aber nicht mittels Stromschlag bekämpft, sondern sie bleiben an der Klebefolie der Insektenfalle haften.

Die Klebefolie sollte regelmäßig kontrolliert werden. Wenn bereits besonders viele Insekten an der Folie kleben, muss diese getauscht werden.

Mit etwas Geschick kann das recht rasch und einfach erledigt werden. Generell empfiehlt sich, die Klebefolie zu erneuern, wenn diese bereits lange an der Insektenfalle angebracht ist.

Mit der Zeit und vor allem an heißen Orten kann der Kleber über einen längeren Zeitraum austrocknen. Dadurch könnten Insekten der Falle wieder entweichen.

Vorteile
  • Hygienische Insektenfalle
  • Keine Chemikalien
  • Geringer Energieverbrauch
  • Dauerbetrieb möglich
Nachteile
  • Austausch Klebefolie erforderlich
  • Jährliche Erneuerung der Lichtquelle
  • Unwirksam bei Stechmücken

Im Gegensatz zur Insektenfalle mit Stromgitter, ist die Insektenlampe mit Klebefolie hygienischer: Die angelockten Insekten bleiben auf der Folie haften und können somit einfach entsorgt werden.

Bei der Auffangschale sammeln sich sehr viele leblose Insekten.

Durch einen Stoß an die Auffangschale (z.B. durch Wind) könnten die leblosen Flugobjekte in der Umgebung verteilt werden – besonders ärgerlich, wenn sich in der Nähe Lebensmittel oder offene Speisen befinden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Insektenfallen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du elektrische Insektenfallen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob ein elektrischer Insektenvernichter für dich geeignet ist oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Lichtröhre
  • Wirkungskreis
  • Gewicht
  • Befestigungsmöglichkeit

In den folgenden Abschnitten zeigen wir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Lichtröhren

Die Lichtröhre der Insektenlampe ist das Herzstück des Insektenköders. Diese beiden Kriterien solltest du daher besonders beachten:

  1. Farbe der Lichtquelle
  2. Anzahl der Lichtröhren

Du kennst wahrscheinlich Insektenfallen mit blauem oder grünem Licht. Forschungen haben gezeigt, dass grünes Licht Motten und Co anlockt.

Daher solltest du darauf achten, dass die Insektenlampe grün leuchtet. Zusätzlich ist natürlich der Anteil an UV-A-Licht wichtig.

UV-A-Licht wird mit der Zeit verbraucht. Insektenfallen mit Grünlicht haben auch bei verbrauchtem UV-A-Licht noch eine geringe Anlockwirkung. Blaulicht hat bei verbrauchtem UV-Licht hingegen keine Anlockwirkung mehr.

Ein guter Insektenvernichter sollte mit mindestens zwei Lichtröhren ausgestattet sein. Einerseits erzielen mehr Leuchtquellen eine stärkere Anziehungskraft.

Andererseits bist du im Falle eines Defekts der Leuchtröhre nicht vollkommen den lästigen Fliegen ausgesetzt: die zweite, intakte Leuchtröhre lockt nach wie vor Insekten an.

Wichtige Fakten zur Lichtröhre:

Empfohlene Farbe Grünlicht mit UV-A-Licht
Dauer effektiver UV-Abstrahlung  5.000-8.000 Stunden
Ideale Tauschzeit für die Leuchtröhren März/April

Wirkungskreis

Der Wirkungskreis oder auch Wirkungsbereich beschreibt wie groß die Fläche sein kann, auf der die Insektenfalle effektiv funktioniert.

Du solltest vor dem Kauf eines Insektenvernichters daher schon wissen, wo du diesen einsetzen möchtest. Für private Räumlichkeiten wie Schlaf- und Wohnzimmer wird der gewünschte

Wirkungsbereich zumeist zwischen 12 und 18 m² liegen. Bei größeren Räumlichkeiten wie Industrieküchen sollte der Wirkungsbereich auch dementsprechend hoch sein.

Beliebte Einsatzgebiete sind auch weitläufige Bereiche wie Eingangsbereich oder Hotellobbys. Hier sollte der Wirkungsbereich bei rund 100m² liegen.

Die wohl natürlichste Insektenfalle der Welt – auch, wenn der Wirkungskreis vergleichsweise gering im Vergleich zu den technischen ist. (Bildquelle: pexels.com / AxxLC)

Gewicht

Wichtig ist auch, das Gewicht der Insektenfalle zu beachten. Sind mehrere Leuchtröhren verbaut, wird das Gerät entsprechend schwerer. Zudem ist das verwendete Material zu beachten.

Günstigere Modelle verwenden oft Kunststoffgehäuse, welche weniger robust sind. Kleine Insektenfallen aus Kunststoff pendeln sich im Bereich von 2-4 kg ein.

Gute Insektenfallen, die auch mehrere Jahre überdauern sollen, sollten zumindest mit einem Metallgehäuse ausgestattet sein. Dadurch erhöht sich das Gewicht auf 5-6 kg.

Vor allem bei Geräten, die im gewerblichen Bereich eingesetzt werden – wie Lagerhaltung von Lebensmitteln – ist mit einem Gewicht von über 10 kg pro Insektenfalle zu rechnen.

Wichtig: UV-Licht kann Kunststoffe negativ beeinflussen – das Material kann sich verfärben und spröde werden. Da die Leuchtröhre bei elektrischen Insektenfallen einen bestimmten Anteil an UV-A-Licht beinhaltet, sollte der direkte Kontakt von Materialien aus Kunststoff mit dem UV-Licht vermieden werden.

Befestigungsmöglichkeit

Eine wichtige Fragen, die du beim Kauf einer Insektenfalle nicht vernachlässigen solltest:

Wo soll die Insektenfalle platziert werden?

Überleg dir am besten vor deinem Kauf, wo du die Insektenfalle hingeben möchtest. Vielleicht sollte die Insektenfalle nicht der erste Eyecatcher auf dem Tisch sein, wenn du in deine Küche gehst.

Eventuell bietet sich eine Montage an der Wand an – platzsparender und unauffälliger als eine Standfalle.

Bedenke aber auch für die Montage, dass eine elektrische Insektenfalle eine Stromquelle benötigt. Achte daher darauf, dass ein Netzstecker in der Nähe ist um die Lichtfalle auch zu aktivieren.

Vergiss auch nicht, dass du je nach Modell die Auffangschale oder Klebefolie leeren bzw. austauschen solltest. Befestige deine Insektenfalle daher nur an Plätzen, wo du diese Tätigkeiten rasch und ohne viel Aufwand erledigen kannst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Insektenfalle

Warum sollte ich eine Insektenfalle verwenden?

Fliege und Mücke sind nicht nur lästig wenn sie stechen, sondern auch, weil sie zu den größten Keimüberträgern zählen.

Fliegen sind nicht nur lästig, sondern auch gefährliche Krankheitsüberträger. Besonders einfach übertragen Fliegen Bakterien auf andere Lebensmittel. Eine Fliegenfalle ist daher sehr nützlich. (Bildquelle: pexels.com / Thierry Fillieul)

Obwohl eine Fliege nur einen Milligramm auf die Waage bringt, kann sie bis zu 5 Millionen Keime transportieren. Bevor die Fliege Nahrung aufnimmt, muss sie diese erbrechen, damit die Nahrung zersetzt wird.

Keine Frage – eine absolute Brutstätte für Bakterien. Fliegen können dadurch Krankheiten übertragen wie zum Beispiel Salmonellen, Ruhr und Typhus.

Auf Grund dieses Potentials zur gefährlichen Kontamination möchte man solche Insekten natürlich von Lebensmitteln und vom eigenen Körper fernhalten.

Wo sollte ich eine Insektenfalle aufstellen?

Nur eine richtig platzierte Insektenfalle kann auch zum gewünschten Ergebnis führen!

Elektrische Insektenfallen erzielen den größten Erfolg wenn sie sich in Kopfhöhe befinden. Eine Insektenfalle sollte aber maximal bis zu 2,5 m Höhe vom Boden gerechnet aus montiert werden.

Beachte unbedingt die Luftzirkulation in deinen Räumlichkeiten, bevor du die Insektenfalle montierst. Wird ein Insektenvernichter im Luftstrom montiert, führt das oft zu schlechten und nicht zufriedenstellenden Ergebnissen.

Laut unseren Erfahrungswerten ist es am besten, das Gerät im 90 Grad Winkel zu anderen Lichtquellen wie Fenster und Eingängen zu montieren.

Wie kann ich eine Insektenfalle selber bauen?

Ein elektrischer Insektenvernichter ist sehr effektiv, darf aber nicht im Freiem verwendet werden. Zudem schnappt die Lichtfalle bei der Stechmücke nicht zu.

Es gibt Alternativen, wie du eine eigene Insektenfalle bauen kannst bzw. wie du dich vor solchen Insekten schützen kannst.

Eine einfache Möglichkeit für die selbst gebaute Insektenfalle im Freien sind Zuckermischungen. Nimm einen kleinen Behälter und befülle diesen mit Zuckerwasser oder Fruchtsaft.

Der süße Duft zieht vor allem Wespen an und kann dir helfen, deine Gartenparties entspannt zu genießen.

Viele Insekten verabscheuen den Geruch von Teebaumöl. Auch hier kannst du wieder selbst Hand anlegen: vermische 3 bis 5 Tropfen Teebaumöl mit etwas Wasser in einer Sprühflasche.

Trage die Mischung auf deiner Haut auf und stelle zusätzlich ein Wasserschale mit Teebaumöl auf den Tisch, um die Fluginsekten abzuschrecken.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_67105514/lassen-sich-muecken-mit-uv-lampen-vertreiben-.html


[2] https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_69741302/fleischfressende-pflanzen-pflege-tipps-tricks-zur-haltung.html


[3] https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8776115/Taiwanerin-toetet-vier-Millionen-Muecken.html

Bildquelle: 123rf.com / tunedin123

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