Kakteenerde
Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2021

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Wenn du lange Freude an deiner stacheligen Zierpflanze haben möchtest, dann ist die Wahl der richtigen Kakteenerde unabdingbar. Zur Pflanzenfamilie der sogenannten “Cactaceae” gehören etwa 1800 verschiedene Kakteenarten. Nur die wenigsten vertragen viel Feuchtigkeit und hohe Nährstoffgehalte.

Die Vegetation auf unserem Planeten hat sich über Millionen von Jahren hinweg den unterschiedlichsten Bedingungen angepasst. Manche Pflanzen haben gelernt, selbst in extrem trockenen und nährstoffarmen Bedingungen zu überleben. Dazu gehören vor allem Kakteen und Sukkulenten. In unserem umfangreichen Kakteenerden Test 2021 erklären wir dir genau, worauf es beim Kauf des richtigen Substrats ankommt und stellen dir unsere Favoriten vor.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kakteenerde sollte eine lockere Struktur haben, damit Wasser gut abfließen kann und sich keine Staunässe bildet. Sehr lehmige Substrate wie herkömmliche Blumenerde sind nicht zu empfehlen. Der pH-Wert sollte zwischen 5,0 und 7,0 liegen.
  • Mineralische Stoffe besitzen die Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe über einen längeren Zeitraum zu speichern und kontinuierlich an deine Pflanze abzugeben. Des Weiteren sorgen sie für ideale Drainageeigenschaften und sollten in jedem Kakteen- und Sukkulentensubstrat enthalten sein.
  • Fertige Substratmischungen sind in verschiedenen Größen erhältlich. In vielen Online-Shops findest du genau die richtige Menge für dein Vorhaben. Lagere deine überschüssige Erde an einem trockenen und kühlen Ort.

Kakteenerde Test: Favoriten der Redaktion

Es gibt Kakteenerde in verschiedenen Größen und Zusammensetzungen. Einige Hersteller bieten schon seit vielen Jahren spezielle Substrate für exotische Pflanzen wie Kakteen und Sukkulenten an und wissen somit genau worauf es ankommt.

Hier stellen wir dir unsere drei Lieblingsprodukte vor:

Die beste Allround Kakteenerde

Die “Kakteen- und Sukkulentenerde” von COMPO CACTEA® ist ideal für die meisten Kakteenarten und dickblättrigen Pflanzen. Sie setzt sich aus organischem Bodenmaterial, Quarzsand und Perlit zusammen und verfügt über eine Startdüngung, welche deinen Kaktus für die ersten acht Wochen mit Nährstoffen versorgt. Der pH-Wert liegt zwischen 5,0 und 6,5.

Die COMPO CACTEA® Rezeptur wurde strengen Kontrollen unterzogen und steht für Qualität. Die lockere Beschaffenheit garantiert einen optimalen Wasserabfluss. Um Staunässe komplett zu vermeiden, empfiehlt der Hersteller eine weitere Drainageschicht aus Kies unter dem Substrat. Die Kakteenerde gibt es als 5 oder 10 Liter Packung bei Amazon zu kaufen.

Die beste Kakteenerde in großem Beutel

Diese Kakteenerde von Seramis ist in einem extra großen Beutel erhältlich und somit für alle, die gleich mehrere Kakteen zuhause haben. Es besteht aus Lava und getrocknetem Blähten und sorgt bei deinen Kakteen für ein kräftiges Pflanzenwachstum.

Durch diese Pflanzenerde ist ein einfaches Umtopfen vor oder auch nach der Blühzeit möglich. Bei diesem Produkt ist auch genau beschrieben wie du vorgehen musst, falls du noch nie eine Kaktee umgepflanzt hast. Das Produkt kommt aus Deutschland und ist dadurch in seiner Qualität besonders geprüft.

Die beste Kakteenerde für alle Kakteenarten

Diese Kakteenerde von Jasker’s gibt es in verschiedenen Größen und mit oder ohne Flüssigdünger.  Der Wurzelaktivator und Dünger in diesem Produkt sorgt dafür, dass deine Pflanzen für optimales Wachstum bereit sind. Die Nährstoffe in dieser Erde sind extra auf Kakteen abgestimmt.

Bei diesem Produkt wird dir genau gezeigt wie du es anwenden musst. Dadurch, dass es in Deutschland hergestellt wurde, ist auch sicher, dass die Qualität sehr hochwertig ist.

Die beste Kakteenerde für Profis

Dieses Produkt liefert dir 5 Liter Kakteenerde für deine Pflanzen und wurde von der Firma Green24 hergestellt. Es besteht aus verschiedenen Erdmischungen und ist besonders für den Profi Gartenbau geeignet.  Für Kakteen, die einen kleinen Humusanteil benötigen, ist dieses Produkt einwandfrei geeignet.

Das Produkt hat eine perfekte Zusammensetzung des Düngers.  Es ist zudem nicht nur für Kakteen geeignet, sondern auch für Sukkulenten.

Kauf- und Bewertungskriterien für Kakteenerde

In diesem Teil beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Faktoren, auf die du beim Kauf deiner Kakteenerde achten solltest.

Damit sich dein Kaktus wohlfühlt, solltest du für  die richtigen Bedingungen sorgen. Dies fängt bei der Wahl des richtigen Substrats an.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Punkte:

Inwiefern die einzelnen Faktoren deine Kaufentscheidung beeinflussen, erklären wir dir detailliert in diesem Abschnitt.

Konsistenz

Für Kakteengewächse empfiehlt sich eine Erde mit lockerer und wasserdurchlässiger Beschaffenheit. Dies ist wichtig, da Staunässe zu Fäulnis führt und dein Kaktus dadurch schlussendlich eingeht.

Kakteenerde sollte eine lockere und durchlässige Struktur aufweisen

Sehr lehmige und humose Substrate sind daher nicht zu empfehlen. Dazu zählt auch Blumenerde und Universalerde. Diese speichern das Wasser nämlich nicht wirklich, sondern “halten” das Gießwasser lediglich einige Tage im Topf zurück.

Spezialsubstrate für Kakteen und Sukkulenten verfügen über eine geeignete Konsistenz. Neben dem humosen Anteil sorgt dort ein Mix aus mineralischen Elementen wie Quarzsand oder Perlit für die nötige Drainageeigenschaft.

Nährstoffe

Im Vergleich zu anderen Pflanzenarten kommen Kakteen mit relativ geringen Mengen an Nährstoffen aus. In den meisten Kakteenerden mit organischem Anteil ist eine sogenannte Startdüngung enthalten, welche deine Pflanze über die ersten Wochen hinweg mit Nährstoffen versorgt.

Die wichtigsten Nährstoffe für Pflanzen sind Stickstoff (Nitrogenium), Phosphor und Kalium. Diese sind in jeder Startdüngung enthalten. In der nachfolgenden Tabelle zeigen wir dir, welche Funktion die einzelnen Elemente in der Pflanzenwelt haben:

Nährstoff Funktion
Stickstoff (N) Wachstum, Wichtiger Bestandteil der Photosynthese
Phosphor (P) Wurzelentwicklung, Zellteilung, Bildung von Abwehrstoffen
Kalium (K) Bildung von Stützgewebe, Verbesserte Wasserzirkulation, Aktivierung von Pflanzenenzyme

Das Verhältnis der Zusammensetzung dieser drei Nährstoffe wird auch als NPK-Wert bezeichnet. Diesen findest du oft auf der Rückseite der Verpackung deiner Kakteenerde und auch auf jedem Düngemittel.

Für Kakteen ist ein NPK-Verhältnis von 1:1:1 empfehlenswert. Auf einen Teil Stickstoff kommt also jeweils ein Teil Phosphor und ein Teil Kalium. Ein höherer Phosphor- oder Kalium Wert stellt kein Problem dar und wird von vielen Herstellern verwendet. Der Stickstoffanteil sollte allerdings nicht höher sein.

pH-Wert

Wenn man sich mit den Kriterien für eine passendes Substrat für seine Pflanze auseinandersetzt, stößt man früher oder später auf den pH-Wert. Er hat einen großen Einfluss auf die Aufnahme von Nährstoffen. Selbst wenn genügend Nährstoffe im Boden vorhanden sind, kann dein Kaktus diese bei einem falschen pH-Wert nicht aufnehmen und verarbeiten.

Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch dein Substrat ist. Die Messskala reicht dabei von 1 bis 14, wobei 7 die neutrale Mitte bildet. Pflanzliches Wachstum ist aber nur zwischen einem pH-Wert von 4 bis 8 möglich:

pH-Wert Eigenschaft
9 Kein pflanzliches Wachstum möglich
8 Basisch
7 Neutral
6 Für die meisten Pflanzen geeignet
5 Sauer
4 Stark sauer
3 Kein pflanzliches Wachstum möglich

Auch was den pH-Wert, betrifft sind Kakteen relativ robust. Die meisten Arten fühlen sich zwischen einem Wert von 5,0 bis 7,0 wohl. Sie bevorzugen also einen leicht sauren bis neutralen Boden. Vermeide also basische Substrate bei der Anzucht deines Kaktus.

Menge

Ein weiteres Kaufkriterium ist die Menge. Die Größe deines Topfes gibt Aufschluss darüber, wie viel du ungefähr benötigst. Wenn du keine Ahnung hast, wie viel Fassungsvermögen dein Topf aufweist, dann kannst du dies relativ einfach berechnen. Dazu misst du einfach dein Gefäß ab und gibst die Werte in einen online Erdvolumen Rechner ein.

Kakteenerde wird meist in Säcken zwischen 2,5 und 25 Litern angeboten.

Teilweise gibt es auch Packungen die über 50 Liter enthalten. Der Preis pro Liter nimmt in der Regel mit zunehmender Menge ab.

Wenn du also viele Kakteen einsetzten oder umtopfen musst, dann lohnt sich der Kauf einer großen Packung. Verzichte jedoch lieber auf einen zu großen Vorrat an Erde. Mit der Zeit verlieren Substrate nämlich ihren Nährstoffgehalt. Falsche Lagerung mit zu hoher Luftfeuchtigkeit kann deine Kakteenerde sogar schimmeln lassen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kakteenerde kaufst

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit allen Unklarheiten, die rund ums Thema Kakteenerde auftreten können. Wir haben für dich die häufigsten Fragen herausgesucht und versuchen diese kurz und knapp zu beantworten. Hier erfährst du alle notwendigen Informationen, die zum Wohlergehen deines stacheligen Freundes beitragen.

Was ist das Besondere an Kakteenerde und welche Vorteile bietet sie?

Pflanzenerde ist nicht gleich Pflanzenerde. Ein Substrat muss den Anforderungen deines Gewächses gerecht werden, um die idealen Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum zu gewährleisten.

Die Zuchtbedingungen sollten dem natürlichen Lebensraum der Kakteenart so gut wie möglich nachempfunden sein.

Kakteen gehören zur Familie der Sukkulenten. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, Wasser und Nährstoffe hervorragend speichern zu können. Dies geschieht je nach Art in ihrem Stamm, Blättern oder Wurzeln. Ein hochwertiges Substrat berücksichtigt diese Eigenheiten von Kakteen.

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Die Wahl der richtigen Erde: Ein Faktor für gesundes und kräftiges Wachstum
(Bildquelle: Lisa Fotios / Pexels)

Die Struktur sollte locker und leicht krümelig sein, damit Wasser gut abfließen kann und genügend Sauerstoff an die Wurzeln gelangt. Der Boden sollte Wasser und Nährstoffe nur in Maßen speichern. Staunässe oder zu hohe Mengen an Nährstoffen schaden der Pflanze. Eine Spezialerde für Kakteen ist deshalb durchaus sinnvoll.

Welche Arten von Kakteenerde gibt es?

Kakteen sind echte Überlebenskünstler. Sie kommen sowohl in heiß-trockenen Wüstengebieten als auch in tropischen Regenwäldern vor. Aufgrund dieser unterschiedlichen Extrembedingungen benötigen nicht alle Kakteenarten das gleiche Substrat.

Kakteen aus sehr trockenen Regionen bevorzugen ein fast rein mineralisches Substrat, wohingegen Kakteenarten aus den feucht-tropischen Breitengraden einen hohen organischen Anteil vertragen und auch benötigen. Hier erklären wir dir, worin genau der Unterschied zwischen den beiden Typen liegt.

Mineralische Kakteenerde

Rein mineralische Kakteenerde besteht meist aus einer Kombination von Bims, Lava, Perlit, Vermiculit und Zeolith. Das sind Gesteine und Mineralien vulkanischen Ursprungs. Diese Stoffe speichern Wasser und Nährstoffe, geben diese aber nur langsam ab.

Vorteile
  • Hervorragende Drainageeigenschaften
  • Luftzirkulation an den Wurzeln
  • Kontrollierte Wasser- und Nährstoffabgabe
Nachteile
  • Nur für bestimmte Kakteenarten geeignet

Eine rein mineralische Komposition wird niemals verdichten und stets für genügend Sauerstoffzirkulation im Wurzelbereich sorgen. Somit bietet diese Erde zudem hervorragende Drainageeigenschaften und eignet sich optimal für Kakteenarten aus Dürreregionen.

Organisch-Mineralische Kakteenerde

Die meisten industriell-hergestellten Kakteensubstrate bestehen aus einem bereits zersetzten organischen und aus einem mineralischen Anteil im Verhältnis 1:1. Der organische Anteil wird auch als Humus bezeichnet. Er ist sehr Nährstoffreich und gibt diese zusammen mit Wasser schnell an die Pflanze ab.

Vorteile
  • Für die meisten Kakteenarten geeignet
  • Reichhaltig an Nährstoffen
  • Reich an effektiven Mikroorganismen
Nachteile
  • Kann mit der Zeit verdichten
  • Anfälliger für Staunässe
  • Kann Schädlinge enthalten

Humuserde enthält eine Vielzahl an Mikroorganismen, die für ein nachhaltig gesundes Milieu in deinem Substrat sorgen. Beim Gießen von überwiegend humosen Böden ist allerdings Vorsicht geboten: Überwässerung führt schnell zu Staunässe und die Wurzeln deines Kaktus können anfangen zu schimmeln.

Eine organisch-mineralische Mischung ist für die meisten Kakteen gut geeignet. Du solltest dich aber trotzdem genau über deine Kakteenart informieren um zu wissen, welche der beiden Substrat-Varianten dein Gewächs benötigt.

Für wen / was eignet sich Kakteenerde?

Wenn du dir einen neuen Kaktus gekauft hast, solltest du zuerst darauf achten, in welche Erde er gepflanzt wurde. Exemplare von Discountern oder Baumärkten werden häufig in Standard-Blumenerde gepflanzt. Um deinem Kaktus aber die bestmöglichen Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum zu bieten, solltest du ihn deshalb in einen genügend großen Topf mit spezieller Kakteenerde setzten.

Du kannst Kakteenerde auch für andere Sukkulenten verwenden.

Zudem sollte man alle zwei bis drei Jahre seine Kakteenerde austauschen. Die Mineralien in den Substraten sammeln nämlich durch Gießen und Düngen Salz an. Ein zu hoher Salzgehalt im Boden schadet dem Wohlbefinden deiner Pflanze.

Auch Besitzer anderer Sukkulentenarten können auf Kakteenerde zurückgreifen. Beispielsweise eignet sich ein Kakteensubstrat hervorragend für Aloe. Diese Pflanzengattung stammt aus den Trockenregionen Afrikas und verfügt über ähnliche Merkmale wie Kakteen.

Was kostet Kakteenerde?

Bei dem Preis kommt es natürlich auf die Menge an. Generell kann man mit einem Preis um die 1 € pro Liter rechnen. Damit ist Kakteenerde im Vergleich zu herkömmlichen Universalsubstrakten etwas teurer. Die Investition lohnt sich aber für deine Pflanzen.

In der folgenden Liste haben wir für dich die gängigsten Größen und die jeweiligen Preise aufgelistet:

Größe Preisspanne
2,5 Liter Packung circa 3 Euro
5 Liter Packung circa 5 Euro
10 Liter Packung circa 10 Euro
25 Liter Packung circa 20 Euro

Oft lohnt es sich direkt eine größere Packung zu kaufen, da Pflanzenerde, wie fast alle Produkte, in der Menge billiger angeboten wird. Die Lagerung sollte an einem kühlen und trockenen Ort erfolgen, da bei hohen Temperaturen die Nährstoffe schneller abgebaut werden. Ab ungefähr sechs Monaten ist ein Qualitätsverlust leider nicht zu vermeiden und die Erde sollte gegebenenfalls nachgedüngt werden.

Wo kann ich Kakteenerde kaufen?

Im Frühling, wenn die Garten-Saison beginnt, kann man beinahe an jeder Ecke Blumenerde kaufen. Für spezielle Substrate lohnt sich aber der Weg zum Gartencenter. Auch Blumenläden, Baumärkte oder sogar Supermärkte können sich dir anbieten.

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Im richtigen Substrat wird sich deine Pflanze wohlfühlen.
(Bildquelle: Scott Webb / Pexels)

Am bequemsten bestellst du dir aber deine Kakteenerde aus einem Online-Shop direkt zu dir nach Hause. Meist findest du dort genau das Richtige und du ersparst dir das Schleppen. Hier findest du einen kurzen Überblick der beliebtesten Online-Shops:

  • amazon.de
  • obi.de
  • toom.de
  • hornbach.de
  • meingartencenter24.de

All unsere Produktempfehlungen verfügen über einen Link zu einem der aufgelisteten Online-Shops. Dort kannst du das für dich richtige Produkt wählen und es dir vor deine Haustür liefern lassen.

Welche Alternativen gibt es zu Kakteenerde?

Wenn du dich nicht vor ein bisschen Handarbeit scheust, kannst du dein Zuchtmedium auch selber herstellen. Für eine vielseitig einsetzbare Kakteenerde benötigst du nicht viel:

  • 50 % Universalblumenerde
  • 25 % Quarzsand (kein Spielsand)
  • 15 % Perlit
  • 15 % Bims

Je nach Bedarf deiner Pflanze kannst du den Anteil der organischen (Blumenerde) und mineralischen Komponente anpassen. Wenn dein Kaktus einen trockenen und Nährstoff-armen Boden bevorzugt, dann reduzierst du einfach die Menge an Blumenerde.

Vorteile Nachteile
Fertigmischung Für die meisten Arten geeignet, wenig Aufwand, in kleinen Mengen erhältlich Fixe Vorgabe an Zutaten
Selber mischen Individuelle Zusammensetzung möglich, Für Experten geeignet, pH-Wert kann angepasst werden Meist nur große Mengen der einzelnen Zutaten erhältlich, Aufwendig

Bedenke dabei aber, dass du die einzelnen Zutaten im Baumarkt meist nur in großen Mengen kaufen kannst. Für einen Normalverbraucher bietet die DIY-Methode aus preislicher Sicht also keinen Vorteil.

Fazit

Nun solltest du alle wichtigen Informationen rund ums Thema Kakteenerde kennen und wissen, wie du deiner Pflanze eine Freude bereiten kannst. Durch die richtige Zusammensetzung des Substrats kann dein Kaktus Gießwasser und nötige Nährstoffe problemlos aufnehmen und verarbeiten.

Mit diesen Tipps gelingt es dir hoffentlich auch ohne grünen Daumen dich lange an deinem Kaktus zu erfreuen. Auch deine anderen Sukkulenten werden von dem speziell optimierten Substrat profitieren und es dir danken!

Bildquelle: Kosumsirisuk/ 123rf.com

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