Katzen sind niedlich, da sind sich die meisten Leute einig – sofern es sich nicht um jemanden handelt, der Katzen hasst. Aber trotzdem kann eine fremde Katze ein nicht nur ungebetener Gast im heimischen Garten sein, sondern auch noch ein ziemlich lästiger.

Wenn das der Fall ist, möchte man das Fellknäule natürlich schnellstmöglich wieder loswerden. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, herauszufinden warum Katzen zur Plage werden, auf welche Schäden man sich einstellen muss und ob und wie man dagegen vorgehen darf.

Einige effektive Methoden um das Problem zu lösen werden wir ebenfalls vorstellen und auch, warum der Gast im Garten vielleicht sogar von Vorteil sein kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Katzen benutzen Beete gerne als Katzenklo und Markieren in fremden Gärten, um ihr Revier kenntlich zu machen. Das kann den Pflanzen schaden und ist unhygienisch. Auch durch verspielte Katzen werden Pflanzen oft beschädigt.
  • Es gibt viele tierfreundliche Methoden um Katzen zu vertreiben und durch die große Auswahl eine gute Erfolgschance. Methoden, die der Katze schaden, sind illegal und sollten nicht zum Einsatz kommen.
  • Statt die fremde Katze zu vertreiben, kann man auch Frieden mit ihr schließen. Eine Katze im Garten verhindert, dass sich Schädlinge wie Ratten und Wühlmäuse einnisten und ausbreiten.

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Der Ultraschall Tiervertreiber von Focuspet wird zwar auch „Katzenschreck“ genannt, wirkt aber effektiv als Abwehr gegen jedes Tier, dass empfindlich auf Ultraschallfrequenzen zwischen 15-50 kHz reagiert. 2 LED Lampen sorgen mit schwachen Lichtblitzen für einen zusätzlichen Schreck bei potenziellen Störenfrieden.

Praktisch an dem Gerät ist außerdem, dass der Akku sowohl über einen Micro-USB Anschluss aufgeladen werden, als auch über ein integrierte Solarpaneel mit Solarenergie versorgt werden kann. Es ist wasserdicht und reagiert über einen Wärmesensor auf Bewegungen in einem Bereich von bis zu 150 m².

Kunden schätzen an dem Gerät vor allem, dass es effektiv gegen unerwünschten Katzenbesuch wirkt, ohne den Tieren zu schaden.

Definition: Wann gilt eine Katze als Gartenschädling?

Schädlinge sind Lebewesen – tierisch und pflanzlich – die dem Menschen direkt oder indirekt Schaden. Gemeint sind Schäden am Menschen selbst oder an seinen Nutztieren (Parasiten und Räuber), an Textilien, agrarwirtschaftlichen Erträgen, Lebensmitteln, ect.

Auch Lebewesen, die Schäden an vom Menschen kultivierten Pflanzen anrichten, gelten als Schädlinge. Auch die niedlichen Maulwürfe und Wühlmäuse sind in den heimischen Gärten oft ungebetene Gäste.

Eine Katze im Garten kann ein niedlicher Anblick sein – aber auch Probleme mit sich bringen! (Bildquelle: unsplash.com / Felicia D Ascanio)

Katzen sind normalerweise niedliche Gesellen, die dem Menschen eher nutzen als schaden. Aber es gibt auch Katzen, meistens Freigänger, die sich in – vorzugsweise fremden – Gärten zu schaffen machen.

Solche Katzen können durchaus zum Schädling werden, sofern sie wiederholt zum Störenfried werden. Auch Straßenkatzen können solche Übeltäter sein, aber da diese eher scheu sind und sich dem Menschen nur selten nähern, kommt das nicht oft vor.

Hintergründe: Was du über das Katzen vertreiben wissen solltest

Im folgenden Abschnitt werden wir näher darauf eingehen, warum Katzen überhaupt zum Problem werden und welche Schäden das zur Folge haben kann. Auch, welche Möglichkeiten man hat dem Problem zu Leibe zu rücken, wird geklärt.

Warum werden Katzen zum ungebetenen Gast im Garten?

Katzen sind Raubtiere, die ein Revierverhalten an den Tag legen. Wenn sich eine fremde Katze wiederholt im Garten aufhält, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass sie beschlossen hat diesen Garten zu einem Teil ihres Reviers zu machen.

Es kann aber auch einfach sein, dass die betroffene Katze eher scheu und ängstlich ist und den Garten als einen sicheren Ort betrachtet. Das ist der Fall, wenn das Gebiet weder Revier einer anderen Katze ist, noch potenzielle gefahren zu befürchten sind.

Solche Gefahren können Angriffe durch Hunde, Menschen oder Raubvögel sein oder die Gefahr, von einem Auto erfasst zu werden. In einem solchen Fall kann es unter Umständen Sinn machen die Katze einzufangen, statt sie zu vertreiben. Denn es kann durchaus sein, dass sie verletzt und vielleicht ihrem Besitzer entlaufen ist.

Welche Schäden können durch Katzen entstehen?

Zum einen besteht die Gefahr, dass Pflanzen von der Katze versehentlich zerstört werden. Vor allem verspielte Jungtiere gehen oft an Pflanzen mit langen Blättern oder Stielen, und beschädigen mit ihren Krallen die Blätter oder zupfen sie beim spielen ab.

Katzen bevorzugen weiche Oberflächen, um ihr Geschäft zu verrichten. Und dazu eignet sich ein Beet besonders gut. Dabei entsteht nicht nur das Risiko, dass der Katzenkot weitere Katzen anzieht, sondern auch, dass das Beet beschädigt wird, wenn die Katze den Kot verscharrt.

Manche Katzen knabbern Aufgrund ihrer Neugierde verschiedene Pflanzen auch gerne an – dass kann im schlimmsten Fall nicht nur die Pflanze beschädigen, sondern auch noch der Gesundheit der Katze schaden. Dichte Blumenbeete oder flache Pflanzendecken können ein attraktives Bett abgeben und durch den lange anhaltenden Druck kaputt gehen.

Hat man Kinder und einen Sandkasten zum spielen im Garten aufgestellt, kann auch dieser gefährdet sein. Bei Freigängern, die Mäuse und andere Kleintiere jagen, besteht die Gefahr auf Parasiten und Bakterien im Kot, die sowohl dem Garten als auch dem Menschen schaden können.

Auch Uringeruch ist eine mögliche Folge eines länger anhaltenden Katzenproblems. Nicht nur dort, wo die Katze beschlossen hat ihr Geschäft zu erledigen – der Urin dient auch zur Reviermarkierung.

Welche Möglichkeiten gibt es, Katzen zu vertreiben?

Viele fragen sich bei einem Katzenproblem im Garten als erstes: darf ich sie überhaupt vertreiben? Ist das legal oder illegal? Denn im Gegensatz zu anderen Schädlingen, kann man bei den meisten Katzen davon ausgehen, dass sie einen Besitzer haben.

Die Antwort darauf ist zunächst Simpel: Ja, es ist durchaus legal, die fremde Katze aus dem Garten zu vertreiben. Aber das ist auch an Bedingungen geknüpft. Denn illegal wird das Vertreiben dann, wenn die Katze dabei zu Schaden kommt.

Alles, wobei die betroffene Katze keinen Schaden nimmt, kann bedenkenlos ausprobiert werden. Und diese tierfreundlichen Methoden sind auch durchaus effektiv. Dabei muss man aber auch bedenken, dass nicht unbedingt jede Methode auch bei jeder Katze funktioniert.

Katzen sind von Natur aus neugierig und erkunden gerne. Da sind auch Gärten keine Ausnahme. (Bildquelle: unsplash.com / Tuva Mathilde Loland)

Da Katzen und deren Vorlieben und Abneigungen sich individuell unterscheiden können, kann es beispielsweise durchaus sein, dass bestimmte Gerüche von einigen Tieren nicht als unangenehm wahrgenommen werden.

Daher sollte man nicht direkt aufgeben, wenn eine Methode nicht funktioniert, und auch andere Möglichkeiten ausprobieren.

Wie man Katzen vertreiben kann: 5 tierfreundliche Methoden gegen Katzen

Man darf also gegen das Problem Katze vorgehen, ohne dabei befürchten zu müssen sich selbst Probleme einzuhandeln. Aber wie? Einige effektive Methoden, von Hausmitteln bis Abwehrgeräten, sind:

  • Abwehr durch unangenehme Gerüche
  • der Katze eine attraktive Alternative anbieten
  • Abwehr durch Wasser und Fernhalte-Mittel aus dem Tierfachhandel
  • Ultraschall-Abwehrgeräte benutzen
  • Beete vor Katzen schützen

Diese Methoden werden wir dir im folgenden Abschnitt detailliert erläutern.

Unangenehme Gerüche

Duftstoffe, die Katzen nicht mögen, in und um Beete zu verteilen, ist oft eine effektive Methode um die schnurrenden Fellknäule loszuwerden. Vor allem scharfe und saure Gerüche gehören in der Regel zu den Düften, die Katzen nicht mögen und daher meiden.

Dazu gehören zum Beispiel Pfeffer, Chili oder Zwiebeln, die um die Beete oder auf die Beet-Erde gestreut werden können. Knoblauchzehen können in die Erde gesteckt werden, um dort ihren beißenden Geruch in der Umgebung zu verteilen.

Es gibt bestimmte natürliche Duftstoffe, die dir dabei helfen können ungebetene Gäste sanft aus deinem Garten zu vertreiben. (Bildquelle: unsplash.com / Erik Witsoe)

Apfelessig oder die ätherischen Öle Menthol und Teebaumöl, auf die Beet-Erde gesprüht, können ebenfalls helfen. Die jeweiligen Gerüche müssen jedoch nach jedem Regen neu angewendet werden.

Auch der penetrante Geruch von Kaffeesatz oder Rindermulch kann, auf die Beete gestreut, Katzen vertreiben. Zusätzlich tut man dem Beet etwas gutes, indem es durch diese zwei Möglichkeiten auch noch gedüngt wird.

Anwendung Beispiele
In Beeten ausstreuen scharfer Pfeffer, Chili, Zwiebeln, Kaffeesatz, Knoblauch, Rindenmulch
In Beeten anpflanzen Echter Lavendel, Harfenstrauch Pfefferminze, Zitronengras, Italienische Strohblume, Weinraute, Großwurzeliger Storchschnabel
Auf Beet-Erde sprühen  Menthol, Teebaumöl, Apfelessig

Stattdessen kann man auch Pflanzen in das betroffene Beet pflanzen, die einen für Katzen unangenehmen Geruch absondern. Dazu gehört der echte Lavendel, Pfefferminze, die Weinraute, der Storchschnabel, die italienische Strohblume und auch Zitronengras.

Außerdem ist Harfenstrauch, auch „Verpiss-Dich-Pflanze“ (Plectranthus caninus) genannt, in der Regel äußerst effektiv.

Eine Alternative anbieten

Statt die Katze komplett aus dem Garten zu vertreiben, kann man auch versuchen sie lediglich von Beeten und Kübelpflanzen fernzuhalten. Dazu sollte man dem Tier eine Alternative anbieten, die es als attraktiver einstuft.

Stellt man zum Beispiel eine kleine Sandkiste in den Garten oder eine Kiste mit Holzspänen oder Katzenstreu, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Katze statt der Beete lieber die Kiste als Katzenklo verwendet.

Bemerkt die Katze die Kiste nicht, oder ist sie ihr noch nicht so ganz geheuer, sollte man für das Tier angenehme Gerüche in der Nähe platzieren um die neue Toilette attraktiver zu machen. Dazu bietet sich Katzenminze oder Baldrian an.

Katzengras versprüht ebenfalls einen für Katzen angenehmen Geruch. Stellt man Katzengras auf, oder legt sogar ein keines Beet mit Katzengras an, so kann das den Gast ebenfalls von dem Beet ablenken, welches man schützen möchte.

Wasser und Fernhaltemaßnahmen aus dem Tierfachhandel

Die meisten Katzen mögen Wasser nicht sonderlich. Vor allem nassgespritzt zu werden scheint etwas zu sein, dass sie so überhaupt nicht leiden können. Einige haben sogar regelrecht Angst davor. Daher reicht oft schon eine Wasserpistole, ein Pflanzensprüher oder der Gartenschlauch mit schwachem Wasserstrahl, um die Tiere loszuwerden.

Auch der Wasserstrahl eignet sich gut dafür an, Katzen aus deinem Beet zu vertreiben.
(Bildquelle: unsplash.com / Harry Grout)

Aber natürlich kann man nicht immer mit dem Wasserschlauch bewaffnet im Garten stehen um die unerwünschte Katze zu vertreiben. Einmaliges oder seltenes nassspritzen vertreibt die Katze wahrscheinlich auch nicht dauerhaft.

Man kann stattdessen auch ein entsprechendes Tierabwehrgerät im Garten aufstellen, dass nach auslösen über einen Bewegungsmelder den Eindringling nass spritzt. Diese werden auch „Reiherschreck“ genannt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung von speziellem Fernhalte-Spray oder Fernhalte-Pulver aus dem Tierfachhandel. Diese Produkte sind in der Regel für Möbel und Textilien gedacht, um Katzen an den angesprühten Flächen und Gegenständen vom Kratzen oder Markieren abzuhalten.

Die Mittel können aber auch problemlos im Garten angewendet werden, indem man Pflanzen und Beet-Erde mit einem Spray besprüht oder ein Pulver verstreut. Der Nachteil daran ist, dass die entsprechenden Mittel nach Regen neu angewendet werden müssen.

Die empfindlichen Katzenohren zu Nutze machen

Katzen haben sehr empfindliche Ohren. Dank der 32 Muskeln in jedem Ohr sind diese sehr beweglich und drehen sich automatisch in die Richtung einer Schallquelle. Dadurch können Katzen eine Schallquelle präzise und schnell ausmachen.  Und das, zwischen 2 Objekten, noch bis zu einem Hörschärfe-Winkel von grade mal 1,5°.

Außerdem hören Katzen auch noch hohe Töne mit einer Frequenz von bis zu 50 kHz. Ein erwachsener Mensch nimmt schon ab 10-15 kHz nur noch Stille wahr, ein Kind ab ca. 20 kHz. Bei tiefen Tönen dagegen sind Mensch und Katze etwa gleich auf.

Lebewesen Hörschärfe-Winkel Hohe Töne
Katze 1,5° bis ca. 50 kHz
Mensch 8,4° bis ca. 20 kHz

Diesen Umstand kann man sich zu Nutze machen. Bereits das Geräusch klatschender Hände oder einer Trillerpfeife kann ausreichen, um eine Katze gehörig zu erschrecken und zu verjagen. Das ist aber normalerweise keine dauerhafte Lösung. Das Tier wird zurückkommen und seine Grenzen austesten.

Für diesen Fall gibt es spezielle Ultraschallgeräte zur Tierabwehr, die man im Garten aufstellen kann. Diese Geräte besitzen einen Wärmesensor, der auf Bewegungen in einem bestimmten Radius reagiert und nach auslösen Ultraschall-Frequenzen von 15-55 kHz aussendet. Die Frequenz lässt sich einstellen.

Das hoch frequentierte Geräusch ist schmerzhaft für die Ohren und kann Kopfschmerzen auslösen. Auch den Standort des Geräts zu wechseln, kann hilfreich sein.

Die empfindliche Richtungswahrnehmung der Katze wird dafür sorgen, dass sie dieser Umstand doppelt irritiert. Zum einen wegen des schrillen Tons an sich und zum anderen, weil er von einem Besuch zum nächsten plötzlich aus einer anderen Richtung kommt.

So kann sich die Katze nicht an das Gerät gewöhnen und der Effekt bleibt über längere Zeit konstant.

Beete schützen

Legt man grade erst ein Beet im Garten an, kann man präventiv Hühnerdraht oder Pflanzengitter verwenden.  Das Gefühl des Drahts unter den Pfoten ist für Katzen unangenehm, weshalb sie das betroffene Beet meiden werden.

Ist das Beet bereits angelegt, kann man nachträglich Plastikmatten mit kleinen Stacheln auslegen. Auch diese sind unangenehm unter den Pfoten – sowohl für Katzen, als auch Hunde und andere Störenfriede – verletzen die Tiere aber nicht.

Auch Rindenmulch kann hier effektiv sein. Nicht nur der Geruch kann dafür sorgen, dass Katzen dem Beet fern bleiben. Sollte sie der Geruch nicht stören, hat Rindenmulch immer noch eine grobe, borstige Textur, die Katzen davon abhält das Beet als Katzenklo zu verwenden.

Kies, Steinrinde und andere Ziersteine, aber auch Tannen- oder Pinienzapfen sind weitere Alternativen mit grober Textur, die der Katze das Beet mies machen kann.

Das Einpflanzen von Rosen oder anderen Dornenpflanzen am Rand des Beets oder an der Stelle, die die Katze als ihr stilles Örtchen ausgewählt hat, können die Katze ebenfalls vertreiben.

Sollte das alles nichts bringen, kann man das Beet mit Pflanzenvlies oder einem Gitter abdecken oder es in ein kleines Gewächshaus verlegen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Katzen vertreiben

Neben den Methoden die man ausprobieren kann um das Katzenproblem im Garten zu lösen, wollen wir dir zum Schluss auch noch erklären, auf welche Methoden du keineswegs zurückgreifen solltest. Außerdem gibt es auch einige Argumente dafür, die Katze garnicht erst loswerden zu müssen. Denn eine Katze im Garten kann auch durchaus Vorteile haben.

Eine Katze im Beet muss nicht nur negative Seiten haben, sondern kann dir auch von Nutzen sein.
(Bildquelle: unsplash.com / Hamann)

Welche Methoden zum Katzen vertreiben sollte man nicht anwenden?

Auch wenn es unter Umständen mühsam sein kann, die von uns erklärten Methoden auszuprobieren – denn immerhin funktioniert nicht unbedingt alles bei jeder Katze – so sollte man trotzdem nicht zu folgenden Methoden greifen:

  • Elektrozaun
  • Giftköder
  • Fallen (Stromfalle, Schlingfalle, ect.)
  • Waffen

Jede dieser Methoden mag zwar effektiv sein, hat aber auch zur Folge, dass die Katze verletzt wird oder sogar stirbt. Unter Umständen können auch andere Tiere und Kinder zusätzlich zu Schaden kommen.

Das ist nicht nur unnötig und moralisch fragwürdig, sondern kann auch böse Konsequenzen mit sich ziehen, die nicht sein müssen. Denn jede Methode, bei der eine Katze zu Schaden kommt, ist illegal. Somit würden rechtliche Folgen drohen, die sich mit tierfreundlichen Methoden verhindern lassen.

Welche Vorteile bringt mir eine Katze im Garten?

Statt die fremde Katze zu vertreiben, gibt es durchaus gute Argumente dafür stattdessen Frieden mit ihr zu schließen – selbst wenn man Katzen nicht mag.

Katzen sind Karnivore Tiere, die mit Vorliebe Kleintiere jagen. Darunter Schädlinge wie Ratten und Wühlmäuse.

Auch gegen Marder können Katzen eine gute Strategie sein – sofern sie charakterlich ein angriffslustiges und mutiges Tier ist. Katzen gehören zwar zu den natürlichen Feinden des Marders, sie greifen normalerweise aber nur kranke Tiere und Jungtiere an.

Die Anwesenheit einer Katze im Garten, die diesen als ihr Revier markiert hat, kann bereits dafür sorgen, dass die jeweiligen Schädlinge fern bleiben.

Statt sich die fremde Katze zum Feind zu machen, kann man auch Frieden schließen. (Bildquelle: unsplash.com / Dan Cook)

Fazit

Katzen sind niedlich, aber können auch großen Ärger mit sich bringen. Vor allem wenn es sich um fremde Katzen im heimischen Garten handelt. Aber es gibt eine Menge tierfreundliche Methoden, die man ausprobieren kann, um die Störenfriede loszuwerden.

Da jedes Tier einen individuellen Charakter hat und unter Umständen andere Dinge nicht mag oder meidet, als eine andere Katze, ist es nicht möglich, den Erfolg der einzelnen Methoden zu garantieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Möglichkeit funktioniert, ist jedoch sehr hoch.

Man sollte unter keinen Umständen eine Methode verwenden, die dem Tier schadet. Außerdem gibt es auch noch die Alternative, mit der Katze Frieden zu schließen, statt sie zu vertreiben – um sich so den Vorteil zu nutze zu machen, dass sie andere Schädlinge vom Garten fern hält.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lieblingskatze.net/urteil-nachbar-muss-katze-im-garten-dulden/

[2] http://www.rarissima-cat.de/2013/die-wahrnehmung-der-katze-horsinn/

[3] https://katzenschreck-info.de

Bildquelle: unsplash.com /  Felicia D Ascanio)

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