Willkommen bei unserem großen Kleintraktor Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Staubsauger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Kleintraktoren zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kleintraktor kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Kleintraktor ist eine Zugmaschine, die in der Landwirtschaft eingesetzt wird untere anderem um landwirtschaftliche Geräte zu bedienen, wie einen Heuwender oder eine Mähmaschine;
  • Solche Zugmaschinen lassen sich vielseitig einsetzen, zum Beispiel auch in der Forstwirtschaft, in Kommunalbetrieben oder im Gartenbau;
  • Kleintraktoren werden auch als kleiner Trecker, Schlepper und Minitraktor bezeichnet.

Kleintraktor Test: Das Ranking

Platz 1: Traktor-Fahrerkabine Agrital Kubota B2420

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kleintraktor kaufst

Was ist ein Kleintraktor überhaupt?

Ein Kleintraktor ist eine Zugmaschine, die überwiegend in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Im Prinzip funktioniert ein Kleintraktor genauso wie ein normaler Traktor. Der Unterschied liegt in der Größe und in den dementsprechenden Leistungen.

Sie haben zwar weniger PS und dadurch auch weniger Zugkraft, aber alle Arbeiten wie Mähen oder Heu wenden lassen sich mühelos erledigen. Kleintraktoren werden vor allem für kleine landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt, da sie kleiner und dadurch wesentlich wendiger sind – ob im Gartenbau, im Weinbau oder für Kommunalbetriebe.

Wo kann man einen Kleintraktor neu kaufen?

Neue Maschinen solltest du am besten bei einem Händler kaufen. Vor allem wenn es dein erster Kauf ist und du dich selbst mit Kleintraktoren noch nicht so gut auskennst, kann dich ein Händler gut beraten und für dich den passenden Traktor finden.

Wo kann man einen Kleintraktor gebraucht kaufen?

Gebrauchte Minitraktoren kannst du überall kaufen – ob im Internet, beim Händler oder durch einen Privatverkauf.

Bei den gebrauchten Modellen solltest du aber darauf achten, dass diese verkehrstauglich und generalüberholt sind.

Zudem gibt es online auch einige Gebrauchtmärkte und Traktorbörsen, auf denen du nach deinem Wunschkleintraktor Ausschau halten kannst.

Welches Zubehör gibt es für Kleintraktoren?

Frontlader

Das wohl gefragteste Zubehör für Traktoren ist der Frontlader. Ein Frontlader ist eine bewegliche Schwinge, die, wie der Name schon sagt, an der Front des Traktors montiert werden kann. Er dient vor allem zum Heben und Bewegen von Lasten. Um einen Frontlader zu montieren, benötigt dein Schlepper eine Hydraulikanlage. Zudem ist eine Anbaukonsole erforderlich.

Achte darauf, dass nicht jeder Frontlader auf deinen Kleintraktor montiert werden kann, da diese unterschiedliche Abmessungen haben.

Heuwender

Heuwender werden zum Trocknungsprozess von Gras eingesetzt. Meistens werden sie auch als Schwader, Kreiselwender oder Heuspinne bezeichnet. Sie werden am Heck des Kleintraktors gekoppelt.

Anhänger

Für Kleintraktoren sind unterschiedliche Anhänger verfügbar. Du solltest dir vorab überlegen, was dein Anhänger alles können soll.

So gibt es Kipper, die sich nur in eine Richtung kippen lassen, aber auch Dreiseitenkipper, die sich nach rechts, links und rückwärts kippen lassen. Es gibt sowohl mechanische als auch hydraulische Kipper. Unterschiede gibt es auch in der Tragfähigkeit und im Gewicht. Du solltest ebenfalls klären, wie viel Gewicht dein Kleintraktor ziehen kann, um eine problemlose Arbeit zu gewährleisten. Dein Anhänger sollte auf jeden Fall eine Beleuchtung hinten haben, um auch verkehrstauglich zu sein.

Rundballenpresse

Rundballenpressen sind auch für Kleinschlepper erhältlich. Sie werden am Heck der Maschine eingehängt.  Die meisten haben einen Energiebedarf von 5-18 kW und können unterschiedlich große Ballen erzeugen.

Bei einer Rundballenpresse solltest du darauf achten, dass dein Traktor die dafür benötigten PS hat um eine einwandfreie Arbeit zu gewährleisten.

Feldhäcksler

Feldhäcksler oder Holzhäcksler sind zum Häckseln von Stämmen, Ästen, Büschen und Sträuchern. Der Antrieb des Häckslers erfolgt durch die Zapfwelle des Kleintraktors. Bei den meisten Häckslern kannst du die Einzugsgeschwindigkeit ändern, wodurch du die Größe des Häckselguts regulieren kannst. Das gehäckselte Holz kommt durch den Auswurfkanal, den du ebenfalls einstellen kannst. Dieser lässt sich in den meisten Fällen um 360 Grad drehen.

Dein Traktor sollte mindestens über 25 PS verfügen, je nach Stärke des Häckselgutes.

Verdeck

Für deinen Kleintraktor kannst du auch nachträglich noch ein Verdeck zukaufen, sollte er keines haben. Sie dienen als Schutz vor Regen und Schmutz. Es gibt einfache Modelle, aber auch komplette Kabinen mit Scheibenwischern und Beleuchtung. Je nach dem welches Modell du bevorzugst, solltest du berücksichtigen, dass nicht jedes Verdeck auf jeden Kleintraktor passt.

Mähmaschinen

Es gibt unterschiedliche Mähwerke für Kleintrecker, in den meisten Fällen werden diese am Heck angebracht. Wie auch schon bei der Rundballenpresse oder dem Feldhäcksler solltest du auch hier auf die benötigten PS achten, damit das Mähwerk ordnungsgemäß funktioniert.

Möchtest du deinen Kleintraktor überwiegend nur zum Mähen benutzten, solltest du dir überlegen, ob ein Rasentraktor bzw. ein Aufsitzmäher nicht eher für dich in Frage kommen würde.

Vor allem im Gartenbau, oder wie hier zu sehen im Weinberg, eignen sich Schmalspurtraktoren besonders gut.

Was sagt der Preis über Kleintraktoren aus?

Kleintraktoren sind nicht günstig, dennoch gibt es preiswerte Modelle. Je nach Marke und Hersteller sowie je nach Zubehör und Anbaugeräten unterscheiden sich die Preise angefangen ab 2.000€ und nach oben offen. Gebrauchte Modelle können oft auch günstiger sein. Du solltest bei teuren Modellen auf jeden Fall auf die Ausstattung achten, vor allem wenn du nicht direkt bei einem Händler kaufst.

Kann man Kleintraktoren mieten?

Kleintraktoren kannst du auch mieten.  Bei den meisten Vermietern hast du zwar keine große Auswahl, dafür sind die Maschinen in einem einwandfreien Zustand und du kannst sofort mit der Arbeit loslegen. Falls du dich für einen speziellen Traktor interessierst, solltest du mit dem Vermieter abklären, ob dieser als Leihmaschine verfügbar ist. Außerdem solltest du den Transport abklären, ob du die Maschine selbst vor Ort abholen musst oder ob der Kleintraktor geliefert wird.

Welche Reifen solltest du kaufen?

Je nach dem in welchem Gebiet du deinen Kleintraktor einsetzen möchtest, solltest du auch die dafür entsprechenden Reifen wählen. Für die Forstwirtschaft oder den Weinbau empfehlen wir dir Reifen mit dickem Profil. Denn so erhältst du eine optimale Haftung auf unebenem Untergrund bei jeder Witterung und Geschwindigkeit. Diese Reifen kannst du das ganze Jahr über fahren.

Bei Kleintraktoren in Kommunalbetrieben eignen sich auch Reifen mit weniger  dickem Profil, da diese meist auf gut befestigten Straßen fahren. Da Kommunaltraktoren meist das ganze Jahr über eingesetzt werden, empfehlen wir dir Sommer- und Winterreifen zu kaufen.

Entscheidung: Welche Arten von Kleintraktoren gibt es und welche ist der richtige für dich?

Schmalspurtraktor

Diese Art von Traktor hat einen besonders tiefen Schwerpunkt. Ihn gibt es wahlweise mit Automatikgetriebe, aber auch mit Gangschaltung um die Steigfähigkeit zu erhöhen. Da Kleintraktoren oder Traktoren allgemein nicht besonders wendig sind, gibt es Hersteller, die in kleine Modelle auch Knicklenkungen einbauen, damit du selbst an engen Stellen gut vorwärts kommst.

Vorteile
  • Höhere Wendigkeit durch Knicklenkung
  • Eignet sich für jedes Anbaugerät
Nachteile
  • Durch tiefen Schwerpunkt nicht ideal für Steigungen

Einachser

Der Einachstraktor ist eine landwirtschaftliche Maschine zur Bodenbearbeitung. Er wird vor allem im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Ein großer Vorteil von einem Einachstraktor ist seine große Wendigkeit, da er nur zwei Räder hat und wesentlich kleiner und leichter als ein vierspuriger Traktor ist.

Vorteile
  • Günstiger in der Anschaffung
  • Größere Wendigkeit
Nachteile
  • Eingeschränkte Auswahl bez. Anbaugeräte
  • Lenkung durch Hinterhergehen

Er wird durch einen hinter der Maschine hergehenden Bediener gelenkt. Auch bei einem Einachssschlepper hast du die Möglichkeit andere Geräte anzubauen, allerdings ist die Auswahl eingeschränkter. Die gängisten sind Fräse, Pflug, Mulcher, Balkenmäher oder eine Kehrmaschine.

Kommunaltraktor

Kommunaltraktoren sind vom Prinzip her normale Kleintraktoren. Sie sind aber meist vollausgestattet mit Kabine, Beleuchtung und Scheibenwischern. Der gängigste Einsatz erfolgt im Winterdienst. Hier wird am Kleintraktor dann eine Schneeschaufel an der Frontzapfwelle gekoppelt.

Der Antrieb von solchen Maschinen ist überwiegend Allrad. Als allgemeines Erkennungszeichen besitzen Kommunaltraktoren alle die typische orange Farbe.

Raupentraktor

Raupentraktoren haben statt Reifen eine Raupenkette an den Rädern. Somit kommst du auch an sehr steilen und unebenen Wegen gut vorwärts. Raupentraktoren sind eher für die Arbeit an Weinbergen oder für Sondereinsätze geeignet.

Vorteile
  • Gute Wendigkeit und Manövrierfähigkeit
Nachteile
  • Vergleichsweise langsamer und teurer in der Anschaffung

Wenn du einen Kleintraktor für gewöhnliche Einsätze suchst, empfehlen wir dir einen Schmalspurtraktor, da der Raupentraktor wirklich für spezielle Einsätze gemacht ist und die Anschaffungskosten vergleichsweise höher sind als bei anderen Kleintraktormodellen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kleintraktoren vergleichen und bewerten

Folgende Kriterien kannst du zum Bewertung und Vergleichen von Kleintraktoren heranziehen:

  • PS
  • Antrieb
  • Anbaugeräte

Pferdestärke

Die Leistung von einem Kleintraktor ist ausschlaggebend für seinen Einsatz. Ist die PS-Anzahl hoch, so lässt er sich problemlos in jedem Gelände fahren und jedes Anbaugerät bedienen. Aber auch bei niedrigeren PS kannst du mit einem Kleintraktor noch eine Menge arbeiten.

Antrieb

Man unterscheidet zwischen folgenden Antriebsarten: Allrad, Heck und Front. ´Die gängigen Traktor-Modelle haben einen Allrad oder einen Heckantrieb. Der Frontantrieb ist bei so gut wie keinem Modell zu finden. Wenn du deinen Kleintraktor auch in schwierigen Gelände fahren möchtest, empfehlen wir dir einen Allradantrieb, damit du nirgends stecken bleibst.

Anbaugeräte

Wie oben bereits aufgezählt, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Anbaugeräten. Manche Hersteller bieten dir komplette Sets mit unterschiedlichen Anbaugeräten an, meist auch etwas günstiger als der Einzelpreis.

Bei Kleintraktoren besteht kein Problem unterschiedliche Marken bei Anbaugeräten zu benutzen, da die Kopplung meist die selbe ist. Allerdings solltest du bei speziellen Geräten vorab klären, ob sie sich für deinen Kleintraktor eignen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kleintraktor

Welchen Führerschein braucht man zum Fahren von Kleintraktoren?

Grundsätzlich benötigt man einen Führerschein zum Fahren von Zugmaschinen. Der TÜV Süd stellt den Führerschein der Klasse L wie folgt vor: Zugmaschinen

  • Die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- und forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden,
  • Mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen, wenn sie
  • Mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, selbstfahrende Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhänger.

Das Mindestalter für diesen Führerschein liegt bei 16 Jahren.

Wenn du den normalen Führerschein der Klasse B/BF17 besitzt, erhältst du automatisch die Führerscheine für die Klassen AM und L. Also somit auch die Klasse um einen Kleintraktor zu fahren.

Die einzige Ausnahme bei Kleintraktoren, für die du keinen Führerschein benötigst, sind Zugmaschinen die nicht schneller als 6 km/h fahren. Allerdings fahren selbst die meisten Oldtimer-Modelle schneller, deshalb empfehlen wir jedem auf jeden Fall den Führerschein der Klasse L zu machen. Damit bist du auf der sicheren Seite.

Oldtimer-Traktoren

Nicht nur bei Autos haben Oldtimer einen besonderen Wert, sondern auch bei Traktoren. Diese können in einem guten Zustand und sogar noch betriebsfähig sein, aber haben auch zum Teil eine kräftige Generalüberholung notwendig.

Oldtimer-Traktoren sehen besonders schön aus, wenn sie richtig gepflegt werden

Wenn du dich speziell für ältere Traktor-Modelle interessierst, solltest du davon ausgehen, dass sie für den normalen landwirtschaftlichen Einsatz zu alt sind und sich nicht mit modernen Zubehör koppeln lassen, da sie meist nicht so leistungsstark sind.

Bildquelle: unsplash.com / Emil Vilsek

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