Willkommen bei unserem großen Laubsauger Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Laubsauger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, den für dich besten Laubsauger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Laubsauger kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Laubbläser und Laubsauger sind eine große Arbeitserleichterung für die Beseitigung von Laub im heimischen Garten.
  • Man unterscheidet dabei grundsätzlich nach der Antriebsart des Laubsaugers. Es gibt Benzin, Elektro und Akku-Laubsauger.
  • Zudem ist es von großer Bedeutung, welche Funktionen der Laubsauger besitzt. Kann er nur Laub wegblasen, oder auch einsaugen und sogar häckseln?

Laubsauger Test: Das Ranking

Platz 1: Makita Benzin-Gebläse ZMAK-BHX2501 Laubsauger

Das Makita Benzin-Gebläse ZMAK-BHX2501 ist eine robuste und gut verarbeitete Maschine. Die für den relativ hohen Preis eher enttäuschenden Werte sollten bedacht werden. Wenn dir die Blasfunktion zu diesem Preis nicht ausreicht, solltest du möglicherweise das umbaubare Modell mit Saugfunktion bevorzugen. In Sachen Verarbeitung und Lebensdauer ist dieser Laubbläser allerdings top.

Derzeit wird das Makita Benzin-Gebläse, ZMAK-BHX2501 von rund 90 % aller Rezensenten positiv bewertet.
Besonders positiv hervorgehoben werden dabei:

  • Die hohe Robustheit
  • Eine besonders hohe Langlebigkeit
  • Ein technisch wenig störanfälliges Gerät

Wir möchten an dieser Stelle besonders auf die Langlebigkeit verweisen. Auch wenn die Werte dieses Laubbläser, grade im Angesicht des teuren Preises besser sein könnten, macht die lange Haltbarkeit einige Mängel wieder wett.

Platz 2: Black & Decker GWC3600L20 2-in-1 Laubhäcksler

Der Black & Decker 2-in-1 Laubhäcksler geht als Akku-Laubsauger mit Häckselfunktion einen ungewöhnlichen Weg. Die Leistung fällt im Vergleich zu Benzin- oder Elektro-Laubsaugern deutlich ab. Hier solltest du dir genau überlegen, ob sich für dich dennoch ein Kauf lohnt.

Derzeit wird der Black & Decker 2-in-1 Laubhäcksler von rund 51 % aller Rezensenten positiv bewertet. Er erhält dabei viele 5-Sterne-Bewertungen. Insgesamt sind die Bewertungen stark polarisiert.
Besonders positiv hervorgehoben werden dabei:

  • Der Laubhäcksler ist für kleinere Bedürfnisse zugeschnitten
  • Umbauen erfolgt sehr leicht

Wir möchten besonders erwähnen, dass es sich hier um ein Gerät handelt, welches Bewusst auf Leistung verzichtet um eher kleineren Bedürfnissen gerecht zu werden.

Platz 3: Bosch DIY Akku Laubbläser 36

Der Bosch DIY Akku Laubbläser 36 ist ein kompakter, extrem leichter und ergonomischer Laubbläser mit einer ordentlichen Akku-Laufzeit, einer stufenlosen Geschwindigkeitsregulierung und genügend Blasgeschwindigkeit für effizientes Arbeiten.

Derzeit wird der Bosch DIY Akku Laubbläser 36 von rund 86 % aller Rezensenten positiv bewertet.
Besonders positiv hervorgehoben werden dabei:

  • Das ergonomische und kompakte Design
  • Das sehr geringe Gewicht
  • Die stufenlose Regulierung der Blasgeschwindigkeit
  • Die angemessene Akku-Laufzeit

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle das außergewöhnlich geringe Gewicht und die mehr als ordentliche Akku-Laufzeit lobend zu erwähnen. Als konzipierter Laubbläser erfüllt dieses Gerät wahrlich seinen Zweck.

Platz 4: Black&Decker GW3030 3-in-1 Elektro-Laubsauger

Der Black&Decker 3-in-1 Elektro-Laubsauger ist ein extrem leistungsstarker Laubsauger. Diese Spitzenwerte bringen jedoch auch eine sehr hohe Lautstärke mit sich, die es zu bedenken gilt.

Aktuell wird der Black&Decker 3-in-1 Elektro-Laubsauger von circa 67 % aller Rezensenten positiv bewertet.
Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Die sehr hohe Blas- und Saugleistung
  • Auch nasses Laub wird problemlos eingesaugt
  • Die starke Volumenreduzierung des Häckslers
  • Die hochwertige Verarbeitung

Unserer Meinung nach ist besonders die hohe Blas- und Saugleistung erwähnenswert. Mit bis zu 410 km/h Blasleistung und 14m³/min Saugleistung werden hier beeindruckende Werte erzielt. Auch die Volumenreduzierung ist deutlich überdurchschnittlich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Laubsauger kaufst

Wann ist es sinnvoll einen Laubsauger zu erwerben?

Besonders für große Gärten bieten sich Laubsauger optimal an. Viele Bäume an einem Ort führen zu hohem Aufkommen an Blättern im Herbst. Mit einem Gartenrechen dauert das Beseitigen der Blätter um ein vielfaches länger.

Wenn du dich also fragst, ob es sich für dich lohnt einen Laubsauger zu kaufen, beachte folgende Kriterien: Überlege dir, wie häufig du Blätter entsorgen musst. Schaue danach, wie groß die regelmäßig zu reinigende Fläche ist. Schon bei durchschnittlich großen Gärten kann ein Laubsauger die deutlich effizientere Wahl sein.

Wie funktioniert ein Laubsauger und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Einem Staubsauger ähnlich, ist der Laubsauger ein elektrisch- oder mit Verbrennungsmotor betriebenes Gerät, zum Entfernen des Laubs. Dieses wir in einem Auffangbehälter gesammelt. Einige Geräte können das Laub auch gleichzeitig zerkleinern, sodass ein Behälter bei selbem Volumen die 10-fache Menge an Material aufnehmen kann.

Viele Geräte haben durch eine Umkehrfunktion auch die Möglichkeit Luft auszustoßen und sind daher sowohl als Laubsauger, als auch als Laubbläser einsetzbar.

Es ist möglich auf die Zusatzfunktion des Häckselns von Laub zu verzichten. Dies macht das Gerät günstiger. Zudem erleichtert es die Reinigung deutlich, da die Häcksler Scheibe nicht gereinigt werden muss.

Vorteile
  • Hohe Produktivität
  • Luftstromumkehr
Nachteile
  • Kleinlebewesen werden beseitigt
  • Hoher Geräuschpegel
  • Staubentwicklung
  • Emission durch Verbrennungsmotor

Bei einem Gerät ohne Zerkleinerungsmöglichkeit hast du den Vorteil, dass du dein Gehör und deine Mitmenschen schonst. Denn ohne den Häcksler ist das Gerät ein wenig leiser.

Laubsauger können sich im privaten Gebrauch auch ohne Häcksler lohnen. Das Einsaugen von Steinen und anderen harten Gegenständen sollte natürlich immer noch vermieden werden. Jedoch reduziert sich durch die fehlende Häckslerscheibe die Gefahr, dass das Gerät beschädigt wird.

Laubsauger sind daher auch gute Einsteigergeräte, mit denen du ein relativ leicht zu bedienendes Gerät mit allen nötigen Funktionen erhältst.

Zu welchen Zeiten darf ich einen Laubsauger verwenden?

Es ist äußerst wichtig, dass du weißt, wann du deinen Laubsauger verwenden darfst. Andernfalls drohen empfindliche Strafen.

Aufgrund der hohen Lärmbelastung gibt es hier klare Regeln des Gesetzgebers. Grundsätzlich darfst du deinen Laubsauger nur an Werktagen benutzen. Zwischen 9-13 Uhr, sowie 15-17 Uhr ist die Benutzung erlaubt. Eine Missachtung dieser Regelung wird als Ordnungswidrigkeit gewertet und kann bis zu 500 Euro teuer werden.

Wenn du den Laubläser im Ausland verwenden möchtest ist es sehr ratsam zunächst Informationen einzuholen. In einigen Ländern dürfen Laubsauger überhaupt nicht privat im Freien verwendet werden. Im schlimmsten Fall drohen dann noch deutlich höhere Strafen.

In Österreich gibt es zum Beispiel keine bundesländerübergreifende Regelung für den Gebrauch oder das Verbot von Laubsaugern. So ist die Steiermark das einzige Bundesland, in dessen Städten ein ganzjähriges Verbot zustande kam.

Im Rest Österreichs darf der Laubsauger, wie auch in Deutschland, nur zu bestimmten Zeiten verwendet werden. In Salzburg gilt unter der Woche 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 19 Uhr. An Sonn- und Feiertagen lediglich von 10 bis 12 Uhr. In Kärnten ist der Einsatz unter der Woche zwischen 7 und 20 Uhr erlaubt. An Sonn- und Feiertagen darfst du gar kein lärmproduzierendes Gartengerät benutzen.

Ein Verstoß in Österreich kann mit bis zu 218 Euro bzw. mit bis zu zwei Wochen Freiheitsstrafe geahndet werden.

Für eine gute Nachbarschaft kann es eine hervorragende Geste sein, den Gebrauch deines Laubsaugers anzukündigen. Das vermeidet häufig von vornherein unangenehmen Streit. Die Lautstärke der Geräte sollte nicht unterschätzt werden.

Wie laut sind Laubsauger?

Die Lautstärke von Laubhäckslern und Laubbläsern variiert von Gerät zu Gerät. Die lautesten erreichen dabei zwischen 80 und 120 Dezibel.

Die Lautstärke hängt hier vor allen Dingen mit der Gattung des Laubsaugers zusammen. Motorbetriebene Laubsauger erreichen die höchste Lärmbelastung. Deshalb sollte beim Kauf auch insbesondere auf die Lautstärke geachtet werden.

Danach solltest du entscheiden, ob du einen Gehörschutz verwenden möchtest. Schaue auch, ob die Lautstärke nicht sogar die gesetzlichen Bestimmungen deines Ortes überschreiten würde.

Wie schwer sind Laubsauger?

Das Gewicht eines Laubsaugers sollte für dich ein entscheidendes Kaufkriterium sein. Mit der richtigen Auswahl erleichterst du dir deine Arbeit und schonst deine Gesundheit.

Das Gewicht von einem Laubsauger und einem Laubgebläse variiert je nach Gattung und Hersteller. Leichte Geräte wiegen nur 3 Kilogramm. Viele Laubsauger erreichen jedoch auch 8 Kilogramm und mehr. Schau dir vor dem Kauf also genauestens die Produktbeschreibung an.

Zudem lohnt es sich, wenn du nach einem guten Tragegurt Ausschau hältst. So vermeidest du dich häufiger bücken zu müssen, was wiederum deinen Rücken schont.

Laubsauger ist wichtiges Gerät für den Gartenbau. Quelle / Pixabay.com

Was sollte ich bei der Arbeit mit einem Laubsauger beachten?

Um mit deinem Laubsauger stressfrei arbeiten zu können, solltest du einige Ratschläge beherzigen. Das schont dein Gerät und deine Gesundheit.

Vor der Benutzung solltest du sicherstellen, dass sich keine Steine in deinem Garten befinden. Diese werden mit eingesaugt und beschädigen das Gerät. Wenn du nasses Laub einsaugen möchtest, denk an die Gefahr auszurutschen. Deshalb ist auch festes Schuhwerk bei der Arbeit Pflicht.

Wenn du in Hecken saugst bedenke, dass kleine Tiere eingesaugt werden können. Das kann dem Öko-System deines Gartens schaden. Schaue regelmäßig nach deinem Auffangsack. Am besten ist, wenn er vor dem Gebrauch sowohl trocken als auch staubfrei ist.

Besonders wichtig: Trage einen Gehörschutz, wenn dein Laubhäcksler sehr laut ist! Ansonsten riskierst du auf lange Sicht ernsthafte Hörschäden. Viele Verkäufer von Laubbläsern bieten daher auch gleich einen Gehörschutz mit zum Verkauf an.

Natürlich darf ein Benzin-Laubsauger niemals in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen! Die Abgase führen sehr schnell zu Vergiftungen.

Gibt es auch fahrbare Laubsauger?

Tatsächlich existieren auch fahrbare Laubsauger. Diese werden eher selten im privaten Gebrauch eingesetzt. In größeren Städten kannst du sie manchmal beobachten, zum Beispiel wenn diese zur Pflege großer Grünflächen eingesetzt werden.

Dennoch gibt es auch fahrbare Laubsauger, die sich sehr gut für den privaten Gebrauch eignen. Dabei solltest du allerdings mit deutlich höheren Kosten zwischen 600 und 2000 Euro rechnen.

Kann ein Laubsauger zum Säubern von Kiesbeeten genutzt werden?

Besonders im Kiesbeet setzt sich das Laub besonders hartnäckig fest und es ist naheliegend sich zu fragen, ob du hier deinen Sauger einsetzen kannst. Zum einen möchtest du ja deinen Kies behalten und zum anderen deine Maschine nicht beschädigen.

Hier teilen wir die Laubsauger in zwei Kategorien von Geräten ein:

  • Leistungsstark
  • Leistungsschwach

Leistungsstark

Zu den leistungsstarken Geräten zählen Sauger mit Benzinmotor oder einem Stromantrieb. Diese haben eine sehr hohe Saugkraft und können kleine Kiesel und größere Steinchen leicht einsaugen.

Manche Geräte haben nun die Möglichkeit die Saugkraft zu regulieren. Hier empfehlen wir dir ein sehr niedrige Stufe einzustellen und mit ihr das Beet vorsichtig zu bearbeiten.

Solltest du einen Laubsauger mit nur einer Saugstufe haben, solltest du dich mit genügend Abstand an das Laub herantasten. Mit dem Idealabstand ist es dann definitiv auch möglich das Kiesbeet zu pflegen, ohne Steine oder andere größere Gegenstände mit zu entfernen.

Leistungsschwach

Zu den leistungsschwachen Laubsaugern zählen wir die akkubetriebenen Geräte. Durch ihre schwächere Leistung schaffen sie es in der Regel nicht Kiesel oder andere ähnlich schwere Gegenstände einzusaugen.

Wenn du hauptsächlich Plätze pflegen möchtest, welche bekiest sind, dann ist es empfehlenswert auf ein akkubetriebenes Gerät zurückzugreifen.

Was kostet ein Laubsauger?

Laubsauger und Laubbläser findest du in den verschiedensten Preisklassen. Neben günstigen Geräten für Einsteiger und Hobby-Gärtner gibt es auch teure, hochwertige Profi-Geräte. Wir finden, dass sich für jedes Bedürfnis ein passendes und faires Angebot finden lässt.

Einsteiger-Geräte starten bei ungefähr 35-40 Euro. Diese bieten eine preisgünstige Arbeitserleichterung für kleinere Gärten. Laubsauger für größere Flächen und mit zahlreichen Zusatzfunktionen wie dem Häcksler kosten zwischen 100 und 200 Euro.

Ab hier ist die Grenze nach oben weitestgehend offen. Wenn du spezielle Geräte wie zum Beispiel einen fahrbaren Laubsauger erwerben möchtest, musst du mindestens 500 Euro bezahlen.

Gerätegattung Preisklasse
Einsteiger-Geräte Ab ca. 35 €
Top-Laubsauger 150-300 €
Profi-Maschinen 500-2500 €

Wo kann ich einen Laubsauger kaufen?

Laubsauger sind in zahlreichen Fachgeschäften und Baumärkten zu erwerben. Manchmal werden sie auch im Herbst in Discounter-Geschäften als Sonderangebot vertrieben. Ansonsten lassen sich über das Internet sehr schnell verschiedene Laubbläser finden.

Nach unseren Recherchen werden die meisten Laubsauger im Internet aktuell bei folgenden Händlern gekauft:

  • amazon.de
  • Bauhaus
  • eBay.de
  • Hagebaumarkt
  • Hornbach
  • Obi
  • otto.de

Ob du deinen Laubsauger bequem von Zuhause aus bestellen, oder umgehend im Baumarkt testen möchtest ist ganz dir überlassen.

Welche bekannten Hersteller von Laubsaugern gibt es?

Der Markt für Heimwerk- und Gartengeräte ist sehr groß. Eine Vielzahl von Unternehmen bieten Werkzeuge und Geräte für die verschiedensten Zwecke an. Daher ist es naheliegend, dass auch der Laubsauger seinen Weg ins Sortiment gefunden hat.

Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über namhafte Hersteller von Laubsaugern:

  • Alpina
  • Black+Decker
  • Bosch
  • DOLMAR
  • Einhell
  • Ryobi
  • Stihl

Alpina

Alpina präsentiert sich als frische und innovative Marke. Das italienische Unternehmen stellt ein qualitativ hochwertiges Sortiment an Gartenmotorgeräten, welche alle gärtnerischen Aufgabenbereiche abdecken sollen. Zudem verspricht Alpina eine einfache Handhabung, sowie ein ästhetisches Design zu günstigen Preisen.

Alpina ist Teil der STIGA Group, einem führenden Hersteller von Rasenmähern. Die STIGA Group besitzt zudem ein großes Portfolio an elektrischen Gartengeräten.

Black+Decker

Das amerikanische Unternehmen Black+Decker, gegründet 1910, blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Es wirbt damit, durch konstante Innovation, seinem Kunden dabei zu helfen ein Haus in sein Zuhause zu verwandeln.

Besonders das Thema Nachhaltigkeit ist von großem Belang für Black+Decker. So wird anhaltend daran gearbeitet die Nachhaltigkeit von Produkten, der Produktion, der Lieferanten und schlussendlich der Kunden zu verbessern.

Das Unternehmen versucht bestmöglich Ideen in den Produktentwicklungsprozess zu integrieren, welche diesen nachhaltigen Gedanken unterstützen. Dadurch sollen die Umweltauswirkungen der Produkte reduziert werden ohne Qualität und Wert zu beeinträchtigen.

Bosch

Das Unternehmen Bosch wirbt mit der Bereitstellung der modernsten Technologie für deinen Garten. Dadurch sollst du bequemer und schneller als je zuvor arbeiten können. Gutes Werkzeug ist essentiell für die Gartenpflege. Und umso schneller und reibungsloser du gute Ergebnisse erzielst, umso besser.

Dies möchte dir Bosch durch das Versprechen ständiger Weiterentwicklung, durch sinnvolle Innovationen, versprechen. Durch begeisternde Produkte und Dienstleistungen möchte das Unternehmen die Lebensqualität der Menschen weltweit verbessern und „Technik fürs Leben“ schaffen.

DOLMAR

DOLMAR beschreibt sich als bewährte Marke für „anspruchsvolle Produkte für die Garten-, Forst- und Landwirtschaft und auch für den privaten Gebrauch“. Die DOLMAR-Produkte locken mit Qualität und einem ergonomisch optimalen Design.

Das Unternehmen blickt ebenfalls auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. So entwickelte DOLMAR 1927 die erste Benzin-Motorsäge. Seither hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt, um unterschiedlichste Anwendungsbereiche in Forst und Garten mit ihrem Sortiment abzudecken.

Einhell

Einhell ist neben dem Bereich Heimwerken auf den Hobbygärtner spezialisiert. Egal wie erfahren du im Bereich der Gartenarbeit bist, Einhell möchte dich bei der Arbeit rund um unterstützen, egal ob am Rasen, Hecke oder Baum.

Die Einhell Germany AG ist Entwickler und Verkäufer von hochmodernen Werkzeugen für Do-It-Yourself Menschen, Heimwerker und Hobbygärtner. Durch die Produktqualität, den guten Service und herausragendem Preis-Leistungsverhältnis möchte die Marke dir als Kunden Freiheit, Einfachheit, Sicherheit und Spaß bei deinen Projekten verschaffen.

Ryobi

Das Unternehmen Ryobi Deutschland hat sich auf den Einsatz rund um Haus und Garten spezialisiert. Dafür bietet es dir moderne Elektrowerkzeuge und Gartengeräte an.

Ryobi legt Wert auf die stetige Weiterentwicklung, sowie Neuentwicklung ihrer Produkte. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf hohe Qualität, für die Praxis relevante ergonomische Merkmale und ein herausragendes Design gelegt.

Der Ryobi-Mutterkonzern Techtronic Industries gilt als Pionier von Lithium-Ionen-Akku betriebenen Werkzeugen.

Stihl

Dem Leitsatz des Firmengründer Andreas Stihl nach, „Den Menschen die Arbeit mit und in der Natur erleichtern“, richtet das Unternehmen Stihl seine Produkte auf die Bedürfnisse seiner Kunden aus.

Seit der Firmengründung, 1926, hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Motorsägen- und Motorgerätehersteller entwickelt. Das breite Sortiment entwickelte sich aus stetiger Innovation, Know-How und Wertarbeit.

Im Bereich der Motorsägen ist das Unternehmen seit 1971 weltweit führend.

Kann ich einen Laubsauger auch mieten?

Ja, du kannst einen Laubsauger auch mieten! Neben zahlreichen kommerziellen Anbietern werden Laubsauger auch in Online-Börsen zur Miete angeboten.

Die Preise hierfür erreichen mitunter bereits die eines sehr günstigen Einstiegs-Laubsaugers. Deshalb solltest du dir überlegen, ob im Zweifelsfall ein Kauf die bessere Alternative ist.
Solltest du bereits ein Gerät besitzen, kann es sich für dich lohnen, es auf einer der zahlreichen Online-Börsen zur Leihe anzubieten. Vielleicht reichen diese Einnahmen bereits für eine neue Maschine.

Welche Alternativen zu Laubsaugern gibt es?

Du solltest allerdings bedenken, dass du mit dem regelmäßigen Einsatz deines Laubsaugers auch einen gewissen Schaden anrichten kannst. Zum einen beseitigst du wertvolle Kleinlebewesen im Boden, welche für das Ökosystem im Erdreich essentiell sind.

Zum anderen ziehen sich Tiere, wie der Igel, über den Winter unter Laubhäufen in Gebüschen für den Winterschlaf zurück. Der Erhalt ist von daher wichtig.

Wir können dir folgende Alternativen empfehlen:

  • Rechen, Besen und Handfeger
  • Kehrmaschine
  • Rasenmäher
  • Laub liegen lassen

Rechen, Besen und Handfeger

Am schonendsten für die Natur und deine Mitmenschen ist vermutlich noch immer deinen Garten von Hand zu pflegen, und das Laub mit dem Rechen und dem Besen zu entfernen. Natürlich ist bei der althergebrachten Methode der zeitliche Aufwand erheblich.

Andererseits ist diese aktive Tätigkeit an der frischen Luft nicht nur für die Natur schonender, sondern fördert auch deine eigene Gesundheit durch das Mehr an Bewegung.

Kehrmaschine

Eine sehr leistungsstarke Alternative stellt die Kehrmaschine dar. Hier findest du verschiedene Ausführungen, wie mechanische oder benzin- bzw. akkubetriebene Varianten. In einem gut sortierten Fachhandel kannst du manuelle Kehrmaschinen bereits zu akzeptablen Preisen kaufen.

Je nach Größe des zu reinigenden Areals, musst du allerdings mit dem einen oder anderen Euro mehr rechnen, um deinen gewünschten Erwartungen gerecht zu werden. Die Fähigkeiten einer Kehrmaschine gehen dann allerdings über die eines Laubsaugers auch hinaus.

So kann Pflanzenwuchs zwischen Steinen und Fugen reduziert oder sogar entfernt werden. Moos, Unkraut und Co musst du also nicht mehr zwangsläufig mit dem Hochdruckreiniger oder einem Fugenkratzer entfernen.

Rasenmäher

Eine weitere Option die dir bleibt ist dein Rasenmähr. Wenn du einen herkömmlichen Sichelmäher mit Auffangkorb besitzt kannst du deinen Garten mit ihm von Laub befreien.

Durch den aerodynamischen Anstellwinkel der beiden Messerbalken wird eine Luftströmung durch die Rotationsebene nach oben erzeugt. Dadurch wird Material, welches sich unter dem Rasenmäher befindet, wie Gras und Laub, nach oben gezogen. Durch entsprechende Kanäle gelangt das Material dann in den Auffangkorb.

Auf diese Weise solltest du ausschließlich deine Gartenwiese reinigen. Fahre auf keinen Fall über Gehwege oder gekieste Flächen. Dies kann erheblichen Schaden an den Schneidbalken verursachen.

Laub liegen lassen

Erfahrene Gärtner lassen ihr Laub, gerade kurz vor dem Wintereinbruch, einfach auf ihren Beeten oder der Wiese liegen. Das Laub schützt den Untergrund vor der eisigen Kälte.

Zudem wandeln die erwähnten Mikroorganismen das Laub zu kostbaren Nährstoffen für den Boden um und machen ihn so humusreicher.

Entscheidung: Welche Arten von Laubsaugern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Der wichtigste Unterschied besteht zwischen Geräten die:

  • Benzin-Laubsauger
  • Elektro-Laubsauger
  • Akku-Laubsauger

All diese Faktoren führen zu den unterschiedlichsten Arten von Laubsaugern. Diese haben wiederum ihre Vor- und Nachteile. Deshalb möchten wir dir im folgenden Abschnitt dabei helfen herauszufinden, welcher Laubsauger für dich am besten geeignet ist.

Dazu gehen wir genauer auf die oben genannten Arten von Laubsaugern ein und stellen übersichtlich die jeweiligen Vor- und Nachteile dar.

Worin liegen die Vorteile und Nachteile eines Benzin-Laubsaugers?

Benzin-Laubsauger ermöglichen durch ihre Motoren in der Regel die höchste Leistungsfähigkeit. Zudem ist eine hohe Mobilität gegeben: Da kein Kabelanschluss benötigt wird, kann der Laubsauger ohne Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Kabeltrommel, nahezu überall eingesetzt werden.

Vorteile
  • Extrem leistungsstark
  • Hohe Gebläsegeschwindigkeit
  • Feste Gegenstände kein Problem
  • Lange Laufzeit durch Benzin
Nachteile
  • Relativ teurer
  • Relativ laut
  • Produziert Abgase
  • Schwer

Wer allerdings auf ökologische Standards achtet, ist besser beraten lieber zu einem elektrischen Exemplar mit Kabelanschluss oder Akku zu greifen. Zudem solltest du dich vorher genauestens informieren, welches Benzingemisch das richtige für deinen Laubbläser ist.

Ansonsten kann der Motor deines Gerätes Schaden nehmen. Die Verbrennungsmotoren bringen zudem eine deutlich höhere Lärmbelastung mit sich.

Worin liegen die Vorteile und Nachteile eines Elektro-Laubsaugers?

Elektrische Laubsauger sind im privaten Gebrauch sehr beliebt. Sie sind im Vergleich zu Benzingeräten häufig deutlich günstiger. Zudem produzieren sie keine schädlichen Abgase und punkten mit geringerer Lärmbelastung.

Vorteile
  • Leiser als Motor-Laubsauger
  • Angenehmer da keine Abgase
  • Feste Gegenstände kein Problem
Nachteile
  • Eingeschränkte Mobilität
  • Weniger Leistung als Benzin-Motor

Ihr großer Nachteil liegt in der fehlenden Mobilität: Wenn du keine Steckdose in deiner Nähe hast, solltest du dir Zubehör kaufen oder zu einem Akku-Laubsauger greifen. Denn das Verbindungskabel wird schnell zur Stolperfalle. Der dauerhafte Netzbetrieb kann also ein Nachteil sein.

Worin liegen die Vorteile und Nachteile eines Akku-Laubsaugers?

Ein Akku-Laubsauger vereint viele Vorteile. Zum einen handelt es sich um eine relativ leise Gattung von einem Laubsauger. Zum anderen entfällt das Mobilitäts-Problem. Da kein Kabelanschluss vonnöten ist, ist der Akku-Laubsauger so flexibel wie ein Benzin-Laubsauger.

Vorteile
  • Leiseste Gattung
  • Mobilität gegeben
  • Umweltfreundlich
Nachteile
  • Geringe Akkukapazität
  • Geringe Leistungsfähigkeit
  • Eventuell Zweitakku vonnöten

Ein schwerwiegender Nachteil von Akku-Laubsaugern ist ihre geringe Speicherkapazität. Sehr günstige Modelle bieten oft nicht mehr als 20-40 Minuten Laufzeit. Solltest du also vorhaben sehr lange am Stück zu arbeiten, ist ein Akku-Laubsauger wahrscheinlich die falsche Wahl. Bedenke dies bei der Wahl der Betriebsart.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Laubsauger vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Laubsauger vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu wählen, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Vorhandene Funktionen
  • Gebläsegeschwindigkeit
  • Saugvolumen
  • Auffangvolumen
  • Gewicht
  • Lautstärke
  • Volumenreduzierung
  • Geschwindigkeitsregler
  • Akku-Laufzeit (wenn vorhanden)
  • Akku-Gewicht (wenn vorhanden)
  • Antrieb
  • Arbeitsschutz
  • Umweltschutz
  • Extra-Ausstattung

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Vorhandene Funktionen

Wie wir bereits erwähnt haben, sind die vorhandenen Grundfunktionen eines Laubsaugers/bläsers eines der wichtigsten Kaufkriterien, je nachdem welche Bedürfnisse du hast. Schaue also immer zuerst, ob es sich um einen Laubbläser, einen Laubsauger, oder ein Kombigerät in Form eines Laubhäckslers handelt.

Vergleiche hierzu die ausführlichen Erläuterungen im Thema „Entscheidung“.

Gebläsegeschwindigkeit

Eine ordentliche Gebläsegeschwindigkeit ist unerlässlich um mit deinem Laubsauger schnell und effizient arbeiten zu können. Mit genügend Kraft auf dem Rohr können auch harte Gegenstände wie Steine oder Äste leicht weggeblasen werden.

Ein funktionstüchtiges Gerät sollte eine Gebläsegeschwindigkeit von mindestens 200-220 km/h besitzen. Viele Maschinen besitzen entsprechende Möglichkeiten in diesem Bereich. Jedoch können auch deutlich höhere Werte erzielt werden, wenn man dies möchte. So sind manche Modelle dazu in der Lage, bis zu 400 km/h schnell zu pusten – damit solltest du keinerlei Probleme bekommen.

Achtung: Die Gebläsegeschwindgkeit sollte auch unter dem Aspekt der Lautstärke betrachtet werden. Denn eine höhere Geschwindelt sorgt in aller Regel auch für eine höhere Lautstärke. Beachte deshalb auch die Angaben zur Lautstärke deines Gerätes und ob ein Geschwindigkeitsregler existiert. Hierauf gehen wir weiter unten nochmal ein.

Saugvolumen

Sobald eine Saugfunktion im Gerät integriert ist, solltest du dir Gedanken über das Saugvolumen deines Laubsaugers machen. Große Laubberge lassen sich mit einem hohen Saugvolumen schneller beseitigen.

Das Saugvolumen eines Laubsaugers wird in der Regel in Kubikmetern pro Minute (m3/min) angegeben. Manchmal werden auch die geleisteten Kubikmeter pro Stunde (m3/h) genannt. Um dir den Überblick zu erleichtern und Vergleichbarkeit zu gewährleisten wurden auf dieser Seite alle Werte in m3/min angegeben.

Standardmäßig besitzen die meisten Maschinen ein Saugvolumen von mindestens 10m3/min. Es kann jedoch gut sein, dass dies für deine Bedürfnisse nicht ausreichend ist. Dann kannst du auch Laubsaugern mit bis zu 18m3/min erwerben. Schaue dir entsprechende Testberichte an um herauszufinden, für welche Bedürfnisse welches Saugvolumen tatsächlich geeignet ist.

Auffangvolumen

Ein hohes Auffangvolumen erleichtert dir die Arbeit ungemein. Du musst den vollen Fangsack weniger häufig wechseln, und kannst so länger am Stück arbeiten.

Im Bereich des Auffangvolumenens existieren nahezu standardisierte Werte. Viele Laubsauger haben ein Auffangvolumen zwischen 45 und 50 Litern. Es existieren auch einige Ausreißer nach unten, mit einem Volumen von nur 35 Litern. Im Zweifelsfall reicht das aber auch vielleicht schon aus.

Wenn du höhere Ansprüche hast solltest du dir, wenn die Bedienungsanleitung es gestattet, einen eigenen Fangsack mit höherem Volumen zulegen. Dieser sollte natürlich für die Arbeit mit einem Laubsauger geeignet sein und vom Hersteller zugelassen.

Gewicht

Wie bereits erwähnt, sollte das Gewicht deines Laubsaugers für dich ein wichtiges Kaufkriterium sein. Doch in welchen „Gewichtsklassen“ befinden sich die verschiedenen Geräte überhaupt?

Im Laufe der Jahre haben die Hersteller immer leichtere Laubbläser und Laubsauger auf den Markt gebracht. Bei den leichtesten Geräten kommt man mit Zubehör sogar auf unter 3 Kilogramm. 3-5 Kilogramm können als die „Mittelklasse“ eingeordnet werden.

Natürlich gibt es aber auch viele Geräte die 6-7 Kilogramm und mehr wiegen. In einem solchen Fall solltest du dir vorher genauestens überlegen ob das für dich nicht schon zu viel ist. Hier kann ein Tragegurt Abhilfe verschaffen.

Falls du deinen Laubsauger bei einem Fachhändler vor Ort erwerben möchtest, ist es ratsam, das Gerät bereits einmal auf sein Gewicht zu „testen“. So merkst du direkt, ob dir die Maschine nicht bereits zu schwer wäre für die Gartenarbeit.

Lautstärke

Du hast unseren Ratgeber gelesen und weißt, dass die Lautstärke deines Laubsaugers für deine Ohren und deinen Geldbeutel (Ordnungswidrigkeit) zum Problem werden kann. Wann jedoch spricht man von eher „leisen“ und wann von eher „lauten“ Laubbläsern?

Die leisesten Laubbläser auf dem Markt weisen Werte von 70-80 Dezibel auf. Den Durschnitt bilden Geräte, die sich zwischen 85-100 Dezibel bewegen. Das kann bereits ausreichen, um den Wert von 90 Dezibel, welcher den Grenzwert mancherorts bildet zu überschreiten. Das Ende der Fahnenstange ist aber auch hier noch nicht erreicht. Manche Laubbläser erreichen Werte bis zu 120 Dezibel.

Geräuschklasse Lautstärke
Eher „leise“ 65-85 dB
„Mittelklasse“ 85-100 dB
Höchstwerte 100-120 dB

Volumenreduzierung

Eine hohe Volumenreduzierung sorgt dafür, dass das gehäckselte Laub komprimiert wird. Wenn du einen Laubhäcksler kaufen möchtest, ist die Volumenreduzierung ein wichtiges Kaufkriterium. Welche Werte können als überdurchschnittlich gelten?

Ein Wert von „10:1“ bei der Volumenreduzierung bedeutet, dass das Laub um 90 % seiner Ursprungsgröße verkleinert wird. Dies ist auch der Wert, den viele Laubhäcksler standardmäßig besitzen. Unser Ansicht nach ist dieser Wert auch vollkommen ausreichend.

Solltest du jedoch gute Gründe haben, das Laub noch kleiner komprimieren zu wollen, so kannst du natürlich auch Laubhäcksler mit einer höheren Volumenreduzierung erwerben. Diese reicht bis zu einem Verhältnis von 15:1.

Geschwindigkeitsregeler

Mit einem Geschwindigkeitsregeler können Blas- und Sauggeschwindigkeit deines Laubsaugers reguliert werden. Das erlaubt dir, ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen zu arbeiten.

Diese nützliche Funktion beeinflusst auch die Lautstärke deines Arbeitsgeräts. Zudem gib es häufig auch gute Gründe, nicht die volle Leistung auszuschöpfen um etwa um Strom oder Benzin zu sparen. Eine zu hohe Blasgeschwindigkeit ist bei sensiblen Ökosystem im eigenen Garten auch nicht immer angebracht.

Laubsauger oder Laubhäcksler ohne Geschwindigkeitsregler arbeiten permanent mit der gleichen Blas- und Saugkraft. Prüfe also vor dem Erwerb, ob du dies in Kauf nehmen möchtest. Am besten ist eine stufenlose Regulierung, die dir ermöglicht, präzise die Geschwindigkeit zu wechseln.

Akku-Laufzeit

Bei einem Akku-Laubsauger entscheidet die Akku-Laufzeit über die Kontinuität deiner Arbeit. Damit du also nicht ständig den Akku neu aufladen musst, solltest du dir Gedanken über die Speicherkapazität des Akkus machen.

Einige Akkus für Laubsauger bieten lediglich 15 Minuten Speicherkapazität bei voller Leistung. Das ist häufig deutlich zu wenig. Grade auch die Durchschnittswerte sind nicht für jedermann geeignet. Diese liegen zwischen 25 und 45 Minuten bei voller Leistung.

Solltest du also die hohe Flexibilität eines Akku-Laubsaugers voll ausschöpfen wollen, so kannst du auch zu einem Akku greifen, der 1-2 Stunden volles Arbeiten ermöglicht.

Akku-Gewicht

Bei jedem Kauf eines Akku-Laubbläsers solltest du dich auch über das Gewicht des integrierten Akkus erkundigen. Denn dieser kann das Gesamtgewicht des Laubsaugers unter Umständen erheblich steigern.

Nicht selten werden Laubbläser angeboten, die ein sehr geringes Eigengewicht aufweisen (2-3 Kilogramm). Oftmals solltest du die Produktbeschreibungen jedoch genauer lesen.

Mitunter kommt es nämlich sogar vor, dass ein Akku ebenfalls bis zu 3 Kilogramm schwer sein kann – eine Verdopplung des Gesamtgewichts deines Laubsaugers! Plane das Akku-Gewicht beim Kauf eines Akku-Laubsauger also unbedingt mit ein.

Antrieb

Grundsätzlich gibt es drei Antriebsvarianten des Laubsaugers:

  • Akkubetrieben
  • Elektrobetrieben
  • Verbrennungsmotor

Akkubetrieben

Mit einem akkubetriebenen Laubläser bist du durch das leichte Gewicht sehr flexibel. Natürlich ist die Akkuleistung begrenzt und die Arbeitsintervalle für manche Anwendungen zu kurz. Nichtsdestotrotz eigenen sie sich bestens für kleine Flächen, wie eine Terrasse oder einen Balkon.

Du solltest darauf achten, dass das Gerät einen Lithium-Ionen-Akku hat. Dieser besitzt nämlich keinen Memory-Effekt, heißt er verliert nicht an Ladekapazität.

Elektrobetrieben

Ein elektrischer Laubsauger ist etwas schwerer als ein Akkusauger. Dafür besitzt er aber einen stärkeren Motor und damit eine höhere Leistung. Elektro-Laubsauger verfügen in der Regel auch über eine Blasfunktion und können und können meistens auch das Laub direkt beim Einsaugen häckseln. Das verringerrt das Laubvolumen und ermöglicht längere Arbeitsintervalle.

Dank der Saugfunktion und des Fangsacks sparen sie sich einen Arbeitsschritt. Lästiges Zusammenkehren des Laubes bleibt dir erspart.

Der Nachteil ist das Stromkabel und die Gebundenheit an eine Steckdose, welche in der Nähe sein sollte.

Verbrennungsmotor

Ein Laubsauger mit Benzinmotor ist dann für dich geeignet, wenn du ein großes Gelände zu bearbeiten hast und viel Laub entfernen möchtest. Wenn man alle drei Varianten miteinander vergleicht sind Benzinbetriebene Sauger die Leistungsstärksten.

Mit einem Benzin-Laubsauger bist du ebenfalls sehr flexibel. Einmal aufgetankt, kannst du damit einmal um das gesamte Haus arbeiten.

Für den Komfort solltest du auf ein geeignetes Tragesystem und Rollen am Ende des Saugrohrs achten.

Auch hier kannst du dich zwischen Modellen entscheiden, welche nur über eine Blasfunktion verfügt oder aber auch Laub aufsaugen und häckseln kann.

Arbeitsschutz

Besonders benzinbetriebene Laubsauger sind sehr laut. Dies ist nicht nur nervig für deine Umwelt, sondern obendrein noch schädlich für dein Gehör. Daher besteht ohnehin für viele dieser Geräte eine Ohrschützerpflicht, um dich vor Folgeschäden zu bewahren.

Ebenso problematisch ist die Staubaufwirbelung speziell bei Laubbläsern. Dadurch kann im Laub befindlicher Dreck und Kot aufgewirbelt werden, welcher sich in der Umgebungs- und deiner Atemluft anreichert. Wir empfehlen dir deshalb bei starken Laubbläsern und trockener Witterung einen Mundschutz zu tragen.

Da ältere Geräte mit Zweitaktmotor bis zu 200 Gramm unverbrannte Kohlenwasserstoffe ausstoßen, empfehlen wir auch hier deine Atemwege zu schützen. Diese Menge entspricht nämlich der 200-fachen Menge eines PKWs.

Neuere Modelle haben zwar nur einen Ausstoß von etwa 60 Gramm, was aber trotzdem hoch ist. Ebenso werden Stickoxide ausgestoßen, welche für bodennahen Ozon verantwortlich sind.

Umweltschutz

Um Luftschadstoffe zu vermeiden, sowie den Lärmpegel gering zu halten, solltest du wenn möglich auf benzinbetriebene Laubsauger verzichten. So nutzen mittlerweile auch Stadtreinigungen in München, Stuttgart oder Hamburg mittlerweile akkubetriebene Sauger für die Reinigung ihrer Innenstädte.

Da die meisten Geräte nicht die nötige Leistung aufbringen, um feuchtes Laub von Straßen und Gehwegen zu entfernen, raten wir gleich zum Besen zu greifen. Dies schont die Umwelt und ist deutlich effektiver.

Extra-Ausstattung

Der Kauf von einigen zusätzlichen Produkten kann die Arbeit mit deinem Laubsauger deutlich erleichtern. Besonders Gehörschutz, Verlängerungskabel und Zweit-Akkus (bei Akku-Laubsaugern) sind hier zu empfehlen.

Im wesentlichen liefern Laubsauger die gewünschten Funktionen und Zubehör gleich mit. Dennoch lohnen sich für dich zusätzliche Investitionen. Mit einem Gehörschutz machst du in aller Regel nichts falsch. Ein Gehörschutz kann schließlich auch für alle möglichen anderen lauten Arbeiten verwendet werden. Und grade ein so lautes Gerät wie ein Laubsauger bietet hier einen guten Grund.

Verlängerungskabel sind für Besitzer von Elektro-Laubsaugern interessant. Denn einige der Produkte bieten lediglich ein so kurzes Stromkabel, dass ohne ein Verlängerungskabel effizientes Arbeiten gar nicht möglich ist.

Für Akku-Laubsauger sind aufgrund der erwähnten geringen Speicherkapazitäten Zweitakkus eine nützliche Verstärkung. Diese lassen entweder direkt in den Laubsauger integrieren, oder können sobald der Erst-Akku erschöpft ist schnell ausgetauscht werden. Das schont deine Zeit und deine Nerven.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Laubsauger

Wer hat den Laubsauger erfunden?

Ein genauer Erfinder des Laubsaugers ist nicht bekannt. Manchmal wird der US-Amerikaner Dom Quinto genannt. Dieser habe das Gerät Ende der 50er Jahre erfunden. Es fällt jedoch schwer, für diese Aussage Belege zu finden. Er ist nämlich nicht der einzige der für sich beansprucht, den Laubsauger erfunden zu haben.

Laubsauger waren ursprünglich nicht als Saug oder Blasgeräte konzipiert. Zuerst konnte man mit ähnlichen Geräten Chemikalien für den Garten versprühen.

Patentämter geben bei Laubsaugern häufig an, dass diese „allgemein bekannt“ seien. Die ersten Geräte verbreiteten sich zunächst in den USA. Spätestens zu Beginn der 90er Jahre tauchen sie auch verstärkt in deutschen Baugeschäften auf.

Was kann ich mit den gehäckselten Gartenabfällen tun und wie entsorge ich sie?

Das Herbstlaub kannst du auf deinen Beeten verteilen. Dies hat vielerlei Vorteile. Zum einen können deine Igel für den Winter einen Unterschlupf finden, deine Pflanzen und Blumen sind vor Frost geschützt und der Boden erhält durch die Verrottung neue Nährstoffe.

Wenn du dein Laub aber entsorgen möchtest gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Auf deinem Kompost wird gute Erde aus deinem Laub.

Allerdings sollte der Anteil des Laubs in deinem Kompost nicht mehr als 20 Prozent ausmachen. Der Kompost sollte aus einer gesunden Mischung von verschiedenen Materialien zusammengesetzt sein, wie Gras, Zweigen und eben Laub.

Laub wird im Übrigen durch Pilzorganismen zersetzt und nicht wie andere Materialien durch Bakterien. Kranke oder verfaulte Blätter solltest du nicht für dein Beet verwenden, sondern in der Biotonne entsorgen.

Eine weitere Alternative zum Kompost, Beet und der Biotonne stellt der Werkstoffhof dar. Hier kannst du deine Blätter, in Säcken verpackt, abgeben.

Das Verbrennen von Laub oder die Entsorgung im Wald ist verboten! Der Wald und schlussendlich die Natur tragen dadurch großen Schaden davon.

Welches Benzingemisch braucht ein Laubsauger?

Leider gibt es hierauf keine pauschale Antwort. Bei jedem Gerät solltest du zunächst in die Bedienungsanleitung schauen und dich streng an diese halten. Im schlimmsten Fall kann ein falsches Gemisch dem Motor schweren Schaden zufügen. Normalerweise werden Benzin-Öl Gemische verwendet. Deren Zusammensetzung hängt häufig von der Leistung und Art des Motors ab.

Stelle dringend sicher, dass du ein für den Motor verträgliches Gemisch verwendest. Andernfalls wirst du im Schadensfall keinen Anspruch auf Garantie durch den Hersteller haben.

Was sollte ich bei der Wartung eines Laubhäckslers beachten?

Damit du lange etwas von deinem Laubhäcksler hast, solltest du ihn regelmäßig reinigen. Dazu gehört die Reinigung der Häckslerscheibe oder das Austauschen des Fangsacks. Zudem solltest auch den Luftfilter regelmäßig nach Verunreinigungen kontrollieren. Viele Laubhäcksler sind aufgrund ihres Energiebedarfs mit einem Motor ausgestattet. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen.

Bei Benzin-Laubsaugern solltest du dringend an die Reinigung der Zündkerzen und des Benzintanks denken. Die Berücksichtigung all dieser Tipps wird dir helfen, die Lebensdauer deines Laubsaugers zu optimieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/panorama/laub-im-garten-test-mit-harke-rasenmaeher-und-laubsauger-a-1123713.html


[2] https://www.wohnnet.at/garten/gartennutzung/herbstlaub-18423


[3] http://www.spektrum.de/frage/warum-faerben-sich-die-blaetter-im-herbst/792637#!/q/laub


[4] http://laubgebläse.net/praxistipps/welcher-laubsauger-saugt-keine-steine


[5] https://www.umweltbundesamt.de/themen/wohin-dem-laub


[6] https://www.sat1.at/ratgeber/wohnen-garten/gartengestaltung/herbstlaub-sammeln-und-entsorgen-wie-und-wo

Bildnachweis: Pixabay.com / susannp4

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