Der Lavendel ist eine überaus beeindruckende Pflanze. Er sieht nicht nur schön aus und riecht unglaublich, sondern seine ätherischen Öle haben auch besondere Wirkungen. Daher wird er auch als Heilpflanze sehr geschätzt. Wenn du selbst einen Lavendel im Garten hast, musst du ihn aber auch richtig pflegen.

Dieser Artikel zeigt dir, wann und wie kurz du einen Lavendel schneiden sollst, sodass du lange etwas von ihm hast. Außerdem gehen wir auch darauf ein, wie du seine Blüten richtig erntest und wie du ihn vermehren kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Einen Lavendel kannst du grundsätzlich im Frühling und im Sommer schneiden. Es ist aber wichtig, dass du ihn nicht in einer Zeit schneidest, in der Frost droht.
  • Stark verholzte Lavendel können mit einem verjüngendem Schnitt versorgt werden. Dieser Eingriff ist allerdings nicht ganz risikolos und sollte deshalb nicht ohne Bedenken durchgeführt werden.
  • Wenn du die Lavendelblüten ernten möchtest, empfiehlt sich das im Sommer. Dazu müssen die Äste etwa 10 cm lang abgeschnitten werden.

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Was ist Lavendel?

Unter der Bezeichnung Lavendel meinen wir eigentlich den Echten Lavendel oder auch Schmalblättrigen Lavendel. Im Fachjargon heißt diese Pflanze Lavendula angustifolia. Sie gehört zur Pflanzengattung der Lavendel (Lavendula).

Alle Teile des Lavendels enthalten ätherische Öle.

Alles in allem gibt es 28 bis 37 Arten von Lavendel. Diese sind im Mittelmeerraum, in Westasien und in Indien verbreitet. Möchte man den Lavendel anhand von vegetativen Merkmalen beschreiben, muss zuerst seine Wuchsform beschrieben werden. Lavendel ist ein krautiges Gewächs, welches eine ähnliche Form annimmt wie ein Strauch.

Die Blüten des Lavendels sind quirlständig angeordnet. Das bedeutet, dass aus einem Knoten mehrere Blüten hervortreten. (Bildquelle: unsplash.com / sydney Rae)

Die einzelnen Zweige haben vor allem als junge einen viereckigen Querschnitt. Am Ende eines jeden Zweiges sind die Blütenblätter quirlständig angeordnet. Bestäubt werden die Blüten des Lavendel durch Insekten oder Vögel.

Hintergründe: Was du über das Thema Lavendel zurückschneiden wissen solltest

Der Lavendel ist eine wunderbare Pflanze für den Garten. Er lockt nicht nur Bienen an, sondern sieht auch wunderschön aus und hat einige heilende Kräfte. Die Frage ist, ob dieser duftende kleine Strauch einfach wuchern kann oder ob er manchmal geschnitten werden muss? In diesem Abschnitt klären wir diese und noch andere Fragen.

Warum soll ich Lavendel überhaupt zurückschneiden?

Lavendel kann aus diversen Gründen zurückgeschnitten werden. Der erste Grund ist die Verholzung des Lavendels. Seinen Ursprung hat der Lavendel nämlich in den Bergen, wo die Pflanze nach einer Zeit verholzt. Das sieht nicht unbedingt schön aus und ein korrekter Schnitt kann deshalb helfen, dass die Pflanze optisch ansprechend ist.

Ein weiterer Grund hat auch mit der Optik zu tun. So wachsen Lavendel nicht von selbst in der wunderschönen halb-kugeligen Form. Der Gärtner muss da mit der Gartenschere etwas nachhelfen. Neben der Form verdichtet sich der Lavendel auch durch das regelmäßige Zurückschneiden.

Was mache ich, wenn der Lavendel verblüht ist?

Damit dein Lavendel immer schön aussieht, solltest du die verblühten Äste abschneiden. Halte dich auch hier am besten an einen Schnitt von ca. 10 cm. Wenn du deinen ganzen Strauch rechtzeitig schneidest, kann er auch ein zweites Mal im Sommer blühen.

Wenn das Jahr schon fortgeschritten ist und sich keine zweite Blüte mehr ausgeht, empfehlen wir dir, die verblühten Äste an dem Strauch zu lassen. Diese bieten über den Winter nämlich einen guten Schutz für die Pflanze.

Wie schneide ich Lavendel, damit er nochmal blüht?

Lavendel blühen meistens recht lange. Je nach Region und Art unterscheidet sich die genaue Zeitspanne. Wenn dein Lavendel schon im Juni blüht, kannst du ihn, sobald er verblüht ist, mit einem pflegenden Schnitt versorgen. Die verblühten Äste kommen dabei weg.

Mit ein bisschen Glück kann er im Spätsommer noch einmal aufgehen. Ansonsten musst du den Lavendel nur richtig überwintern, sodass er im nächsten Jahr wieder blühen kann

Ich habe vergessen den Lavendel zu schneiden. Was mache ich jetzt?

Das ist grundsätzlich nicht so schlimm. Du kannst ihn einfach nachschneiden. Unter diesen Umständen wird er nur etwas später beginnen zu blühen. Wichtig ist nur, dass du nicht schon zu einer Jahreszeit schneidest, in der Frost droht. Denn nach dem Schneiden blüht der Lavendel auf und das würde er nicht überleben.

Lavendel zurückschneiden: Die besten Tipps

Der Lavendel ist eine sehr empfindliche Pflanze. Ihn zurückzuschneiden, kann dazu dienen, eine zu starke Verholzung zu vermeiden oder ihn in eine schöne Form zu bringen. Dennoch solltest du bei dem Vorgang selbst recht vorsichtig sein. Wenn du dich zu sehr verschneidest, kann es sein, dass sich dein Lavendel nicht mehr erholt.

Wann soll ich den Lavendel schneiden?

Es gibt so etwas wie Grundregeln, an denen du dich orientieren kannst.

  • Im Frühling erfolgt der Schnitt erst, wenn die Gefahr von Frost vorbei ist
  • Im Sommer

Je nach Breitengrad variieren die genauen Monatsangaben der Schnitte. In Deutschland empfiehlt sich der erste Schnitt meistens Anfang bis Mitte April. Die Gefahr von Frost ist hier schon gebannt. Der Frühjahrsschnitt ist ein klassischer Pflegeschnitt. Zwei Drittel des Lavendel können weggeschnitten werden und außerdem sollte die Pflanze in eine schöne Kugelform gebracht werden.

Jahreszeit Schnitt
Frühling Pflegeschnitt
Sommer Zweiter Rückschnitt (außer in kalten Regionen)
Herbst Kein Schnitt
Winter Kein Schnitt

Der zweite Schnitt im Sommer ist nur für Regionen zu empfehlen, in denen der Sommer lange dauert. So kann der Lavendel ein zweites Mal aufgehen. Meistens wird der Schnitt Mitte – Ende Juli durchgeführt. Die Blüten, welche im Spätherbst blühen, bleiben dann als Winterschutz ein Teil des Strauches.

Wann schneide ich Lavendel laut dem Mondkalender?

Der Mondkalender beschreibt in Phasen, wie sich der Mond zur Erde verhält. Je nach Stellung kann das entweder positive oder negative Auswirkungen auf deine Gartenarbeit haben.

Die Mondphasen und besonderen Tage variieren natürlich von Jahr zu Jahr. Allerdings gibt es ein paar Grundregeln, an die du dich halten kannst.

  • Zunehmender Mond: Der zunehmende Mond versorgt die Pflanzen mit Kraft. So wie das Licht des Mondes im stärker wird, wird auch der Wachstum überhalb der Erde begünstigt. Das Setzen und Ernten diverser Gewächse ist in dieser Phase besonders günstig.
  • Vollmond: Der Vollmond bedeutet Gleichgewicht. Sonne und Monde teilen sich hier die Kraft. Zu dieser Zeit sollte keine Pflanze geschnitten werden, da sich diese vielleicht nicht mehr erholen kann.
  • Abnehmender Mond: Bei abnehmendem Mond zieht sich die Kraft der Pflanzen in den unterirdischen Teil zurück. Besonders Wurzelgemüse genießen diese Phase sehr. Das schneiden von Sträuchern und Bäumen ist in dieser Zeit sehr zu empfehlen, da sich alle Lebenselixiere in den Wurzeln der Pflanzen sammeln und die oberirdischen Teile daher nicht zu sehr geschädigt werden.
  • Neumond: Der Neumond steht für einen neuen Anfang. Es ist die Zeit, in der die Kraft wieder gesammelt werden und in eine neue Phase aufgebrochen wird. Vor allem stark verholzte Sträucher können zu diesem Zeitpunkt ordentlich zurückgeschnitten werden. Sie haben dann ganze Kraft, um neu wachsen zu können.

Es gibt also nicht den einen richtigen Zeitpunkt. Je nach Zweck gibt es verschiedene Phasen, in denen du deiner Pflanze mit einem Rückschnitt etwas Gutes tust.

Der Mond hat einen großen Einfluss auf unsere Erde. Er bewegt nicht nur das Wasser im Meer bei Ebbe und Flut, sondern auch in Pflanzen. (Bildquelle: unsplash.com / Robert Wiedemann)

Wie kurz soll ich Lavendel schneiden?

Wie kurz du den Lavendel schneiden sollst, hängt ganz davon ab, wann du ihn schneidest und vor allem ob es sich um junge oder ältere Pflanzen handelt. Folgender Tabelle kannst du entnehmen, wann du wie viel schneiden solltest.

Zeitpunkt Wie kurz geschnitten werden soll
Frühling Im Frühling solltest du vorsichtig sein. Etwas ein bis zwei Drittel der Pflanze kannst du zurückschneiden.
Sommer Wenn du im Sommer deinen Lavendel schneidest, kannst du ihn sogar bis zur Hälfte kürzen.
Herbst Wenn du dich in eher südlichen Regionen befindest, kannst du deinen Lavendel auch im Herbst schneiden. Ansonsten solltest du darauf verzichten.

Wenn du einen jungen Lavendel schneiden möchtest, solltest ihn etwa bis zur Hälfte zurückschneiden.Das ist kürzer als bei älteren Lavendelsträuchern. Wenn diese sogar schon etwas verholzt sind, solltest du nicht mehr als 10 cm entfernen.

Wenn du deine Lavendelblüten ernten möchtest, solltest du auch in etwa 10 cm der Äste entfernen.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Lavendelbaum schneide?

Vor allem bei einem Lavendelbaum ist der verholzte Teil sehr groß. Grundsätzlich wird er genau gleich behandelt wie jeder andere Lavendel. Bitte achte aber besonders darauf, dass du nicht zu tief in die Verholzungen schneidest. Von diesen Schnittwunden ist die Erholung sehr mühsam, du kannst sie aber mit etwas Holzteer behandeln.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Lavendel im Topf schneide?

Der Lavendel in einem Topf ist meistens nicht so sehr von einer Verholzung geplagt wie ein Lavendelbaum. Im Frühling bedarf es einfach eines Pflegeschnitts und nach der ersten Blüte kannst du deinen Lavendel im Sommer auf die zweite Blüte vorbereiten.

Wie schneide ich verholzten Lavendel?

Verholzt bedeutet, dass sich die Stiele der Lavendelpflanze eher nach Ästen anfühlen als nach Stielen. Wenn ein Lavendel sehr stark verholzt ist, dann kann man ohne weitere Bedenken in etwa zwei Drittel der Pflanze zurückschneiden.

Es ist wichtig, dass du nicht zu tief in das Holz schneidest, denn sonst kann es passieren, dass der Lavendel nicht mehr austreibt.

Wenn der Lavendelstrauch schon älter ist, bietet sich auch ein verjüngender Schnitt an. Dabei werden die am stärksten verholzten Äste direkt am Stamm abgeschnitten. Schneide aber bitte nicht die ganze Pflanze weg, sondern lass noch ein paar Äste über.

Danach versorgst du die Wunden mit speziellen Mitteln wie beispielsweise Holzteer oder Birkenpech. So können sich die verletzten Stellen wieder schneller regenerieren. So ein Eingriff bedarf aber Vorsicht und selbst dann ist nicht garantiert, dass sich der Lavendel wieder vollkommen erholt.

Wenn du deinen stark verholzten Lavendel mit einem verjüngendem Schnitt behandeln möchtest, solltest du das nicht im Sommer oder im Herbst machen. So etwas empfiehlt sich nur im Frühjahr.

Wie schneide ich Lavendel zum trocknen?

Das Abschneiden der Lavendelblüten bezeichnet der Fachmann auch als „ernten“. Der Lavendel soll im Sommer geerntet werden. Je nach Region ist das entweder im Monat Juli oder August. Wenn der mittlere Teil der Blüte aufgeblüht ist, ist es Zeit den Lavendel zu ernten.

Wichtig ist, dass der ganze Strauß geschnitten wird und nicht nur ein paar Äste. Von der Blütenspitze weg sollten circa 10 cm geschnitten werden. Am besten ist es – wenn du dich an alte Traditionen halten möchtest – die Ernte zur Mittagszeit, bei höchstem Sonnenstand vorzunehmen.

Wie soll ich Lavendel bei Frost schneiden?

Grundsätzlich gilt: Wenn noch Frost droht, sollte der Lavendel auf keinen Fall geschnitten werden. Der letzte Schnitt sollte im Herbst vollzogen werden, der nächste erst wieder im Frühjahr, wenn die Gefahr von Frost vorbei ist.

Wie du mit deinem Lavendel bei Frost umgehen sollst beziehungsweise ob er winterfest ist, thematisieren wir weiter unten.

Damit dein Lavendel so lange wie möglich lebt, solltest du ihn auf keinen Fall bei Frost schneiden. (Bildquelle: unsplash.com / Sharon McCutcheon)

Trivia: Was du sonst noch über das Thema Lavendel wissen solltest

Wie du Lavendel richtig schneidest und warum du ihn überhaupt schneiden sollst haben wir dir weiter oben erklärt. In diesem Abschnitt geht es um alles, was du sonst noch zum Thema Lavendel wissen solltest. Zum Beispiel um die Frage, welche Arten von Lavendel es gibt oder ob Lavendel winterhart ist.

Ist Lavendel winterhart?

Zu Beginn bedarf es einer Definition von winterhart. Je winterhärter einen Pflanze ist, desto besser kommt sie unter winterhaften Bedingungen über die Runden ohne besonderen Schutz und Pflege. Solche Bedingungen sind zum Beispiel Trockenheit, Dauerfrost, Bodenkälte und eisiger Wind.

Dann gibt es noch den Begriff der Frosthärte, welcher nicht dasselbe ist, wie Winterhärte. Von frosthart spricht man, wenn die Pflanze längere Perioden von Frost überstehen kann. Wenn eine Pflanze frosthart ist, bedeutet das nicht, dass sie automatisch auch winterhart ist.

Winterhart ist nicht gleichbedeutend mit frosthart.

Der echte Lavendel (lavendula angstifolia) gilt als winterhart in der mitteleuropäischen Region. Auch alle Arten, die mit demselben Ursprung gezüchtet wurden, sind winterhart. Das bedeutet, dass diese Sorten ohne Bedenken in den Boden gepflanzt werden können.

Anders sieht es mit den Arten des Schopflavendel oder Speiklavendel aus. Diese sind nicht winterhart und sollten deshalb sicherheitshalber in einen Topf gepflanzt werden. So können sie, wenn der Winter beginnt, in stark geschützte Gebiete stellen und so gefahrlos überwintern.

Wie kann ich Lavendel vermehren?

Lavendel lässt sich grundsätzlich sehr einfach vermehren. Natürlich muss der frische Keim dann ordentlich gepflegt werden. Du stehst vor drei verschiedenen Möglichkeiten, deinen Lavendel zu vermehren.

  • mit Samen: Lavendelsamen sind in jedem Laden erhältlich, der auch Utensilien für den Garten verkauft. Das Risiko bei der Vermehrung durch Samen ist, dass die Pflanzen unter Umständen sich optisch nicht gleichen. Das Säen sollte im Frühling (März) vollzogen werden. Sicherheitshalber sollten die Samen zuerst in einem Saatkistchen gezogen werden. Die kleinen Pflänzchen können dann recht schnell in größere Töpfe oder die Erde umgepflanzt werden.
  • mit Stecklingen: Die Vermehrung von Lavendel durch Stecklinge ist die wohl am meisten verbreitete Art. Dazu benötigt man nur Stecklinge, wobei der Zeitpunkt des Einsetzens keine große Rolle spielt. Als Setzlinge können beispielsweise die abgeschnittenen Ästchen von Lavendel dienen. Am besten ist es aber, wenn der Ast nicht abgeschnitten, sondern abgerissen wird.
  • mit Absenkern: Wie der Name schon sagt, wird bei der Vermehrung mit Hilfe von Absenkern ein Teil unter der Erde versenkt. Dazu legst du einfach im Frühling einen langen Ast am Boden entlang, befreist ihn an einer Stelle von den Blättern. Dieser Teil kommt dann in eine rund 10 cm tiefe Rinne, welchen du mit Erde bedeckst. Im Herbst sollten sich dann Wurzeln gebildet haben und du kannst die neue Pflanze wo anders hinsetzen.

Wir haben für dich ein Video gefunden, welches dir zeigt, wie du aus der Lavendelpflanze Samen ernten kannst.

Welche Arten von Lavendel gibt es?

Der Lavendel ist eine Gattung mit über 30 Arten. Diese alle hier aufzuzählen wäre wahrlich zu viel. Botaniker konnten aber durch Forschung feststellen, dass alle Arten auf drei Urlavendel-Arten zurück gehen:

  • Echter Lavendel (Lavendula Angustifolia)
  • Speiklavendel (Lavendula Latifolia)
  • Schopflavendel (Lavendula Stoechas)

Was die wirtschaftliche Bedeutung von Lavendel angeht, hat allerdings einen andere Art die Nase vorne: der Lavandin (Lavendula Intermedia). Dieser Lavendel ist vor allem bekannt durch den kommerziellen Anbau. So ist es meistens diese Art von Lavendel, welche auf die Felder in der Provence lila färbt.

Fazit

Der Lavendel bedarf also viel Pflege. Der erste Schnitt sollte im Frühling (Mitte April) vorgenommen werden. Bei diesem Pflegeschnitt kann der Verholzung vorgebeugt und der Wachstum unterstützt werden. Der zweite Schnitt sollte im Sommer (Mitte Juli) nach der ersten Blüte durchgeführt werden. So hat der Lavendel noch genügend Zeit, ein weiteres Mal zu blühen.

Wenn du deinen Lavendel ernten möchtest, empfehlen wir dir, ungefähr 10 cm des Astes abzuschneiden. Danach kannst du die kleinen Ästchen zum Trocknen aufbewahren. Wenn noch Frost droht, raten wir dir davon ab, deinen Lavendel zu schneiden.

Weiterführende Literatur: Interessante Links und Quellen

[1] https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Lavendel-schneiden-pflanzen-und-pflegen,lavendel156.html

[2] https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/lavendel

[3] https://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/lavendel-arten-und-ihre-beduerfnisse-15003529.html

Bildquelle: unsplash.com / Léonard Cotte

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