mähroboter

Wie schön wäre es doch, wenn man dank einem verfressenen Schaf im Garten nie mehr Rasenmähen müsste? Nun ja, einen Mährobotor kann man zwar nicht streicheln, aber Rasenmähen tut er trotzdem von alleine.

Lust bekommen? Unsere Redaktion hat dir hier im Mähroboter Test 2019 ihre liebsten Mähroboter aufgelistet. Beim Kauf gibt es nämlich viele Dinge, die du beachten solltest – von der Fläche deines Rasens, der Steigung und den Maßen deines Mähroboters.

Außerdem beantworten wir dir viele Fragen rund um die Benutzung eines Mähroboters. Zum Beispiel, wie er im Detail funktioniert, ob du eine Versicherung für deinen Mähroboter brauchst und ob du ihn bedenkenlos im Beisein deines Hundes oder deiner Katze im Garten einsetzen kannst.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen von Mährobotern. Bei den meisten Mähroboter-Modellen erfolgt die Orientierung mithilfe von einem Begrenzungskabel, welches um die Rasenfläche herum verlegt wird.
  • Mähroboter bieten im Allgemeinen eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Rasenmähern. Durch das häufige Rasenmähen und das liegenbleibende Schnittgut wird die Rasenqualität deutlich erhöht.
  • Günstige Mähroboter-Modelle beginnen bei einem Kaufpreis von ungefähr 800 Euro, diese können aber meistens nur eine kleine Rasenfläche mähen.

Mähroboter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Mähmotor für kleine Rasenflächen

Der Worx Landroid M WR141E Mähroboter eignet sich für kleine Gärten bis 500 m2. Es handelt sich hierbei um einen selbstfahrenden Rasenmäher für einen sauberen Rasenschnitt. Dank der cut to edge Funktion kürzt der Mäher das Gras auch bis zum äußersten Rand des Gartens.  Dies führt zu einem sauberen Endergebnis ohne erforderliche Nacharbeiten.

Zum Lieferumfang zählen der Worx WR141E Landroid Rasenroboter, 9 x Messer & Schrauben, 1 x 20V Li-Ionen Akku, 1 x Ladestation inkl. Netzteil und Befestigungsnägeln, 1 x 130 m Begrenzungsdraht inkl. 180 Heringe.

Der beste Mähroboter für mittelgroße Rasenflächen

Der GARDENA Mähroboter R70Li 04072-20 ist ein Mähroboter der vor allem für mittelgroße Gärten bis zu einer Größe von 700 m2 optimiert wurde. Der Mähroboter gehört zur Kategorie „Mähroboter mit Begrenzungskabel“, wodurch vor allem sichergestellt ist, dass der Roboter die Rasenfläche nicht unbemerkt verlassen kann.

Zum Lieferumfang dieses Mähroboters gehören sämtliche Komponenten, die du benötigst, um den Roboter unmittelbar den Rasen mähen zu lassen. Dazu gehören neben dem Robotergerät, eine Ladestation, rund 200 m Begrenzungskabel, 400 Rasenhaken, ein Netzgerät, 3 Ersatzmesser sowie die benötigte Batterie.

Der beste Rasenmäher für große Rasenflächen

Der Mährobotor von Baricus ist ein zuverlässiger Mähroboter, der auch für größere Rasenflächen geeignet ist. Von dem renommierten Hersteller Baricus erhältst du hier einen relativ günstigen Rasenroboter.

Im Lieferumfang sind alle Komponenten enthalten, die du benötigst, um den Roboter sofort zu starten. Dazu gehören neben dem Roboter, ungefähr 150m Begrenzungskabel, eine Ladestation, 200 Rasennägel zum Befestigen des Kabels, 3 Mähklingen, 1 Schraubendreher, Befestigungsstifte und sowie der benötigte Akku.

Der beste Rasenmäher mit schneller Akku-Ladezeit

Der GARDENA Mähroboter R70Li ist ein Mähroboter im mittleren Preissegment, der vor allem für Rasenflächen bis zu einer Größe von 700 m2 geeignet ist. Von dem bekannten Hersteller Gardena bekommst du hier einen qualitativ sehr guten Rasenroboter.

Im Lieferumfang dieses Rasenroboters sind alle Komponenten enthalten, die du benötigst, um den Roboter nach der Lieferung unmittelbar den Rasen mähen zu lassen. Dazu gehören neben dem Roboter eine Ladestation, rund 200m Begrenzungskabel, einige Dutzend Rasenhaken, ein Netzgerät sowie die benötigte Batterie.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Mähroboter kaufst

Worin liegen die Vorteile eines selbstfahrenden Rasenmähers gegenüber einem herkömmlichen Rasenmäher?

Die Rasenpflege im eigenen Garten kostet in der Regel sehr viel Zeit. Gerade in den Sommermonaten ist es oftmals notwendig, den Rasen einmal pro Woche zu mähen. Abhängig von der Größe des Gartens kann dies einige Stunden oder sogar einen ganzen Tag dauern.

Darüber hinaus fallen jedes Mal beim Rasenmähen größere Mengen Schnittgut an. Hier stellt sich oft die Frage, wie dieses Schnittgut entsorgt werden soll, sofern man es nicht im Garten lagern möchte.

Zudem wirst du mir sicher zustimmen, wenn ich behaupte, dass die meisten Rasenmäher sehr laut sind. Diese Lärmbelastung beim Mähen empfindest du wahrscheinlich als sehr störend, darüber hinaus kann sie über einen längeren Zeitraum aber auch gesundheitliche Schäden mit sich bringen.

An dieser Stelle macht es Sinn über den Kauf eines Mähroboters nachzudenken. Der Mähroboter übernimmt das zeitaufwendige Rasenmähen selbstständig. Abhängig vom Modell musst du lediglich am Anfang einen Draht im Garten verlegen und den Roboter nach den eigenen Vorstellungen einstellen.

Dieser mäht dann mehrmals die Woche vollständig autonom den Rasen, ohne dass er vorher manuell gestartet werden muss. Dadurch kannst du dir bei einer durchschnittlichen Mähdauer von 90 Minuten jeden Sommer ungefähr 35 – 40 Stunden Arbeit ersparen.

Außerdem kannst du selbst darüber entscheiden, wie lang oder kurz dein Rasen sein soll. Hier eine kleine Übersicht der verschiedenen Rasenarten:

Wenn du einen Mähroboter besitzt, musst du dir auch keine Gedanken mehr wegen dem Schnittgut machen. Der Mähroboter zerkleinert dieses und verteilt es dann wieder auf dem Rasen, was optisch allerdings kaum auffällt. Zudem wirkt dieses Schnittgut als natürlicher Dünger für deinen Rasen, wodurch dieser deutlich dichter wird und sich auch farblich verschönert.

Darüber hinaus solltest du wissen, dass die meisten Mähroboter deutlich leiser arbeiten als herkömmliche Rasenmäher. Bedenke hierbei aber auch, dass du dich überhaupt nicht in der Nähe des Roboters aufhalten musst, das heißt die Lärmbelastung beim Rasenmähen entfällt für dich komplett.

mähroboter

Der Mähroboter erleichtert dir die Gartenarbeit, indem er selbstständig startet, mäht, das Schnittgut zerkleinert und dezent verteilt. Zusätzlich ist er noch sehr leise, sodass die Nachbarn nicht gestört werden.

Was kostet ein Mähroboter?

Mähroboter gibt es in verschiedenen Preiskategorien, die günstigsten Modelle beginnen bei 800€. Das ist natürlich ein recht hoher Anschaffungspreis, aber bedenke, wie viel Zeit und Arbeit du durch den Einsatz eines Mähroboters insgesamt einsparen kannst. Darüber hinaus steigt die Qualität des Rasens schon kurz nach Inbetriebnahme eines solchen Roboters.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Maehroboter untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.(Quelle: Eigene Darstellung)

Deshalb ist der Kauf eines Mähroboters für jeden der Wert auf einen gepflegten Garten legt, eine sinnvolle Investition.

Es gibt natürlich auch sehr hochwertige Rasenroboter, die in der Preisklasse zwischen 2000-3000 Euro liegen. Der wesentliche Unterschied zu den günstigen Modellen ist oft eine etwas bessere Qualität beim Mähen. Darüber hinaus ist die Reichweite des Akkus größer, das heißt der Roboter muss seltener geladen werden.

Wo kann ich einen Mähroboter kaufen?

Mähroboter kannst du in den meisten Fachmärkten für Gartenartikel, aber auch in vielen Online-Shops wie Amazon erwerben.

Die folgende Liste enthält eine Auswahl an verschiedenen Shops, die Mähroboter anbieten:

  • husqvarna
  • gardena
  • bosch
  • viking
  • honda
  • amazon
  • obi

Jeder Mähroboter der auf dieser Seite vorgestellt wird, enthält einen Link zu einem dieser Shops, sodass du deinen Mähroboter gleich erwerben kannst, falls dir ein Modell zusagt.

Welcher ist der aktuell beste Mähroboter?

Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Hierbei spielen verschiedene individuelle Faktoren, wie zum Beispiel die Größe deines Gartens, eine Rolle. Darüber hinaus ist es davon abhängig, wie hoch dein finanzielles Budget ist und auf welche Zusatzfunktionen bei Mährobotern du besonders Wert legst.

Gibt es Rasenroboter, die kein Suchkabel benötigen?

Es gibt einige Modelle von Rasenrobotern, die kein Suchkabel benötigen. Diese Modelle sind mit speziellen Sensoren ausgestattet, die erkennen können, welcher Untergrund sich vor dem Roboter befindet.

Bei diesen Modellen solltest du aber beachten, dass diese theoretisch den Garten verlassen können, sofern dieser nicht umfassend eingezäunt ist. Verschiedene Käufer berichten hierbei auch von fehlerhaften Sensoren und Mährobotern, die ebenerdige Blumenbeete überfahren haben.

Wenn du dir einen solchen Rasenmähroboter zulegst, solltest du die Tätigkeit des Mähroboters anfangs überwachen.

Michael HäußlerHaushalts- & Gartenprodukte

„Rasenroboter beim Kauf nicht zu klein auslegen, da die angegebene Mähleistung die Maximalleistung bei Rund-um-die-Uhr-Einsatz ist.“

Gibt es einen Diebstahlschutz für Rasenroboter?

Die meisten Modelle sind so eingestellt, dass beim Anheben des Mähroboter ein akkustischer Alarm ausgelöst wird. Um das zu verhindern muss ein zuvor eingestellter Code eingetippt werden. Darüber hinaus ist ein schnelles Wegtragen des Roboters bei einem durchschnittlichen Gewicht zwischen 10 und 15 Kilogramm nur schwer möglich.

Wenn du das Risiko eines Diebstahls noch weiter verringern möchtest, kannst du einen GPS-Tracker verwenden, der einen Alarm auslöst, wenn sich die Position des Roboters wesentlich verändert.

Wie ist die Sicherheit bei selbstfahrenden Rasenmähern allgemein einzuschätzen?

Rasenroboter stellen keinerlei Sicherheitsrisiko dar, sofern du dich nicht grob fahrlässig verhältst! Nahezu alle Rasenroboter-Modelle enthalten ein Reihe von Sicherheitsmaßnahmen, um alle Arten von Unfällen oder Schäden zu verhindern.

Die Schneidemesser der Rasenroboter sind fast vollständig von Material umgeben und so an der Unterseite des Roboters montiert, dass ein versehentliches Hineinfassen nahezu ausgeschlossen ist. Zudem stoppen die meisten Modelle automatisch die Schneidemesser, sobald der Rasenroboter vom Boden angehoben wird.

Darüber hinaus fällt die Fahrgeschwindigkeit bei Mährobotern mit wenigen Kilometern pro Stunde sehr gering aus, sodass auch in dieser Hinsicht kaum ein Risiko besteht. Dennoch wird empfohlen, kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt im Garten spielen zu lassen, wenn der Mähroboter seine Arbeit verrichtet.

Die Sicherheit bei Mährobotern ist im Allgemeinen sehr hoch. Sofern du dich nicht leichtsinnig verhältst, wird dein Mähroboter keinen Schaden anrichten.

Wie laut oder leise ist ein Mähroboter beim Rasenmähen?

Grundsätzlich arbeiten die meisten Mähroboter wesentlich leiser als herkömmliche Rasenmäher. Die Lautstärke bei Rasenrobotern liegt oftmals im Bereich zwischen 60-70 Dezibel, herkömmliche Rasenmäher dagegen liegen oft im Bereich zwischen 95 -100 Dezibel.

Einige Käufer schreiben in Testberichten sogar, dass sie ihren Roboter nachts mähen lassen, weil keinerlei Lärmbelästigung von ihrem Roboter ausgehe.

Wie reagiert der Mähroboter auf Hindernisse?

Grundsätzlich besitzen die günstigen Modelle oftmals nicht die notwendige Technologie, um Hindernisse frühzeitig zu erkennen. Das bedeutet, dass sie gegen diese Hindernisse fahren, was bei der geringen Geschwindigkeit in der Regel aber kein Problem darstellt.

 

Hat der Rasenroboter ein Hindernis berührt, so dreht er sich und fährt in eine andere Richtung weiter. Das einzige Problem könnten sehr flache Gegenstände sein, diese könnten unter Umständen nicht erkannt werden und deshalb vom Roboter überfahren werden (zum Beispiel Flip-Flops oder kleine Steine).

Es ist ratsam solche Gegenstände vor dem Einsatz des Mähroboters von der Rasenfläche zu entfernen.

mähroboter

Hochwertige Modelle sind meist mit einer besseren Sensoren-Technologie ausgestattet und können dadurch Hindernissen rechtzeitig ausweichen.

Wie oft mäht ein Mähroboter den Rasen?

Das hängt davon ab, wie du deinen Mähroboter eingestellt hast. Du kannst deinen Mähroboter so einstellen, dass er mehrmals die Woche den Rasen mäht oder zum Beispiel auch nur einmal im Monat. Die Häufigkeit kann also frei wählbar eingestellt werden. Die besten Ergebnisse im Hinblick auf die Rasenqualität wirst du jedoch dann erzielen, wenn du den Roboter mehrmals pro Woche mähen lässt.

Was macht ein Rasenroboter, wenn es regnet?

Die meisten Modelle sind völlig unempfindlich gegenüber Regen und Wasser und können deshalb auch einen nassen Rasen problemlos mähen. Es ist aber empfehlenswert bei mehrtätigem, starkem Dauerregen den Mähroboter ins Trockene zu bringen. Auch in den Wintermonaten solltest du den Mähroboter nicht im Garten stehen lassen.

Darüber hinaus haben die meisten Rasenmähroboter einen integrierten Regensensor. Wenn dieser aktiviert ist, fährt der Rasenroboter nach Beginn des Regens umgehend zur Ladestation zurück und setzt seine Arbeit nach Ende des Regenwetters fort.

Wie hoch ist die Rasenqualität, wenn du einen Rasenroboter verwendest?

Die Rasenqualität verbessert sich, wenn du einen Mähroboter einsetzt. Der Rasen wird zunehmend dichter und entwickelt eine saftige grüne Farbe. Darüber hinaus verhindert der Rasenroboter durch häufiges Mähen, dass sich Maulwurfshügel in deinem Garten bilden.

Der Grund dafür ist einerseits das häufige Mähen des Mähroboters, wodurch der Rasen vor allem gut in die Breite wächst. Dazu kommt, dass das liegenbleibende Schnittgut als natürlicher Dünger wirkt und den Rasen optisch attraktiver werden lässt.

Wie soll ich einen Rasenroboter verwenden, wenn ich zwei getrennte Rasenflächen besitze?

Wenn du zwei voneinander getrennte Rasenflächen hast, zwischen denen keinerlei Verbindung besteht, solltest du beide Bereiche jeweils mit einem Begrenzungskabel auslegen. Wenn der Mähroboter die erste Rasenfläche vollständig gemäht hat, trägst du ihn zur zweiten Rasenfläche und lässt ihn dort mähen.

Wenn die Rasenflächen durch eine Passage miteinander verbunden sind, ist die Breite dieser Verbindung relevant. Sollte die Verbindung eine Breite von 1,5 Metern oder mehr haben, kann der Mähroboter meistens problemlos beide Rasenflächen mähen.

Sollte die Verbindung dagegen deutlich geringer als 1,5 Meter sein, wird sich der Mähroboter unter Umständen in dieser Passage festfahren, was allerdings nicht zwangsläufig vorkommen muss. Es ist ratsam, den Rasenroboter anfangs beim Mähen der Passage zu beobachten und bei Problemen zur zweiten Rasenfläche zu tragen.

Kann ich einen Rasenmähroboter per App steuern und überwachen?

Einige Modelle der Mähroboter bieten tatsächlich die Funktion, den Mähroboter vom Smartphone aus zu steuern. Allerdings handelt es sich bei diesen Modellen meist um ziemlich hochwertige Modelle in der Preisklasse ab 1500 Euro. Die günstigeren Einsteigermodelle lassen sich nicht per Smartphone steuern.

Wie orientiert sich ein autonomer Rasenmäher und wie findet er die Ladestation?

Bei autonomen Rasenmähern gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten den Rasen zu mähen, abhängig vom gewählten Modell. Einige Modelle fahren kreuz und quer durch den Garten und orientieren sich dabei nur an den Begrenzungskabeln. Es gibt aber auch systematisch mähende Roboter, die die Rasenfläche nach einem Muster abfahren. Letztere Modelle benötigen in der Regel etwas weniger Zeit um den Rasen vollständig zu mähen.

Grundsätzlich werden die Roboter durch Akkus angetrieben, welche oftmals genug Energie für einige Stunden liefern. Geht der Akku zu Neige, steuert der Rasenroboter automatisch die Ladestation an, um den Ladevorgang zu starten. Ist der Ladevorgang beendet, verlässt der Roboter die Ladestation und setzt seine Arbeit fort.

Es ist ratsam die Ladestation in einer unauffälligen Ecke des Gartens aufzustellen. In der Nähe sollte eine Stromquelle vorhanden sein. Einige Modelle besitzen zusätzlich Solarplatten auf der Oberfläche, um die Anzahl der Ladevorgänge zu verringern.

Während des Mähens orientiert sich ein autonomer Rasenmäher durch mehrere Sensoren, die permanent die unmittelbare Umgebung scannen. Gelegentlich soll es vorkommen, dass Mähroboter Hindernisse nicht rechtzeitig erkennen, allerdings sollte in Anbetracht der geringen Geschwindigkeit kein Schaden entstehen.

Vor dem Einsatz eines Mähroboters solltest du vor allem sicherstellen, dass keine flachen oder besonders kleinen Gegenstände (z.B.Flip-Flops) auf der Rasenfläche liegen, da einige Modelle solche Gegenstände nicht rechtzeitig erkennen können.

Mithilfe des Begrenzungskabels ist sichergestellt, dass der Roboter den Garten nicht unbeabsichtigt verlassen kann und in den Nachbargarten fährt.

Nähert sich der Rasenroboter dem Kabel, wird dieses von den Sensoren erkannt und der Roboter fährt nach einer Richtungsänderung weiter. Sofern kein technischer Defekt vorliegt und das Kabel an eine Stromquelle angeschlossen ist, kann der Roboter das Kabel nicht überqueren.

Wie hoch ist der Aufwand für die Pflege und Wartung eines Rasenroboters?

Rasenroboter sind sehr pflegeleicht. In regelmäßigen Abständen sollten die Klingen des Rasenroboters kurz gesäubert werden. Die Hersteller empfehlen eine solche Säuberung alle 1-2 Wochen, wobei ein einfacher Besen zum Säubern in der Regel ausreicht.

Darüber hinaus sollten 1 – 2 x im Jahr die Schneidemesser ausgetauscht werden, da diese im Laufe der Zeit an Schärfe verlieren. Es ist ratsam für den Messeraustausch einen Fachmann aufzusuchen, sofern man sich das Austauschen nicht selbst zutraut.

Du solltest aber jedes Mal, wenn du bei der Wartung mit den Messern in Kontakt kommst, sicherstellen, dass der Roboter vollständig ausgeschaltet ist.

Wie reagiert ein Mähroboter auf Hunde oder Katzen?

In der Regel stellen Tiere für einen Mähroboter kein Problem dar. Der Roboter erkennt diese als Hindernisse und weicht ihnen deshalb aus, indem er seine Fahrtrichtung ändert.

foco

Wusstest du das Mähroboter für Igel und andere Kleintiere zur echten Gefahr werden können?

Einige (eher günstige) Mähroboter weichen nur größeren Hindernissen aus und da sich Igel bei drohender Gefahr nicht aus dem Staub machen, sondern zusammenrollen, sind Mähroboter für Igel ein echtes Problem.

Lassen sie den Igeln zu Liebe, ihren Mähroboter deshalb besser nicht nachts laufen.

Entscheidung: Welche Arten von Mähroboter gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich werden bei Mährobotern zwei verschiedene Typen unterschieden:

  • Mähroboter mit Begrenzungskabel
  • Mähroboter ohne Begrenzungskabel

Je nach Funktionsweise kann jeder Mähroboter in eine der beiden genannten Kategorien eingeordnet werden, wobei sich jeweils individuelle Vorteile sowie Nachteile ergeben. Welcher Typ von Rasenroboter für dich der am besten passende ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört zum Beispiel die Beschaffenheit deines Gartens.

Wir möchten dir dabei helfen, herauszufinden welcher Typ von Mähroboter deinen Anforderungen am besten gewachsen ist. Dazu möchten wir in den folgenden Abschnitten die verschiedenen Typen sowie einzelne Modelle mit ihren individuellen Produkteigenschaften präsentieren. Darüber hinaus stellen wir jeweils die Vorteile und die Nachteile gegenüber.

Wie funktioniert ein Rasenroboter mit Begrenzungskabel und welche Vorteile und Nachteile hat diese Variante?

Die Funktionsweise eines Rasenroboters mit Begrenzungskabel ist simpel und schnell erklärt. Der Rasenroboter ist unter anderem mit einem Akku und einigen Sensoren ausgestattet und kann sich dadurch weitgehend autonom fortbewegen.

An der Unterseite befinden sich ein oder mehrere rotierende Messer, mithilfe derer der Rasen gemäht wird. Um allerdings sicherzustellen, dass der Roboter sich nur in deinem Garten bewegt und zum Beispiel nicht einfach in den Garten des Nachbarn fährt, muss dein Garten vorher mit einem Kabel eingegrenzt werden. Dieses Kabel ist allerdings sehr dünn und kann auch einige Zentimeter in die Erde gegraben werden.

Mithilfe der Sensoren merkt dein Mähroboter, wenn er sich dem Kabel nähert und dreht dann um. Somit kannst du sicher sein, dass der Roboter niemals deinen Garten verlässt. Allerdings kann das Verlegen des Kabels durchaus einige Stunden Zeit in Anspruch nehmen, muss aber nur einmalig am Anfang gemacht werden.

Vorteile
  • Kein Gartenzaun notwendig
  • Schnittgut als Dünger
  • Individuell konfigurierbar
  • Sehr gute Rasenqualität
Nachteile
  • Aufwendiges, einmaliges Verlegen des Kabels
  • Abrutschen an sehr steilen Flächen

Der Mähroboter mäht mithilfe der Messer an der Unterseite den Rasen. Dabei wird das Schnittgut stark zerkleinert und auf dem Rasen verteilt, wobei dieser Prozess als Mulchmähen bezeichnet wird. Allerdings ist das Schnittgut durch seine geringe Größe unauffällig. Zudem wirkt das Schnittgut als natürlicher Dünger für den Rasen. Dadurch wird der Rasen oftmals deutlich dichter und optisch attraktiver.

Der Mähroboter kann individuell auf die eigenen Anforderungen eingestellt werden. In der Regel lässt man ihn mehrmals die Woche den Rasen mähen. Durch die Einstellungen kann er vollautomatisch mit dem Mähen beginnen und fährt nach Ende wieder autonom an seine Ladestelle im Garten zurück. Damit ersparst du dir vor allem im Sommer eine große Menge Zeit, die du vorher mit Rasenmähen verbringen musstest.

Durch die integrierten Sensoren erkennt der Rasenroboter zudem, ob sich vor ihm Gegenstände wie zum Beispiel Blumentöpfe befinden. In diesem Fall ändert er seine Richtung und weicht dem Gegenstand aus. Somit kann man davon ausgehen, dass keine Gegenstände beschädigt werden. Es ist allerdings ratsam, feststehende Gegenstände auf der Rasenfläche mit Begrenzungsdraht einzugrenzen, sodass der Roboter effizienter arbeiten kann.

Darüber hinaus solltest du beachten, dass einige Einsteigermodelle Probleme haben an steilen Hängen ihre Arbeit zu verrichten. Sollte also dein Garten an manchen Stellen größere Steigungen aufweisen, ist es ratsam, ein hochwertiges Modell zu kaufen.

Mähroboter

Mähroboter mit Begrenzungskabel funktionieren nach derzeitigem Stand deutlich zuverlässiger als Mähroboter ohne Begrenzungskabel.

Wie funktioniert ein Rasenroboter ohne Begrenzungskabel und welche Vorteile und Nachteile hat diese Variante?

Bei dieser Variante muss kein Begrenzungskabel verlegt werden, was einige Stunden Arbeit erspart. Der Rasenroboter ist mit speziellen Sensoren ausgestattet und kann mithilfe dieser erkennen, ob sich vor ihm Rasenfläche befindet oder nicht. Erkennt der Rasenroboter, dass sich vor ihm kein Rasen befindet, ändert er sofort seine Richtung und setzt seine Arbeit fort.

Bezüglich seiner weiteren Funktionen verhält sich der Rasenroboter ohne Begrenzungskabel sehr ähnlich wie Rasenroboter mit Begrenzungskabeln. Er enthält eine kleine Ladestation, die du vorher im Garten aufstellen musst. Wenn der Akku des Rasenroboters fast leer ist, fährt er automatisch zur Ladestation zurück. Nach dem Ladevorgang setzt er seine Arbeit fort.

Allerdings musst du hierbei sicherstellen, dass dein Garten ausreichend zum Garten deines Nachbarn abgegrenzt ist (zum Beispiel durch einen Zaun). Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Roboter einfach in den Garten des Nachbarn fährt.

Vorteile
  • Kein Verlegen eines Kabels nötig
  • Individuell einstellbar
  • Sehr gute Rasenqualität
  • Sehr geringe Lärmbelastung
Nachteile
  • Gartenzaun notwendig
  • Vereinzelt Fehler beim Scannen

Du kannst den Rasenmähroboter zum Beispiel so einstellen, dass er an ausgewählten Tagen jede Woche automatisch den Rasen mäht. Es ist ratsam den Rasenroboter am Anfang zu beobachten, um zu verhindern, dass er durch eine Lücke den Garten verlässt.

Die Lautstärke beim Mähen hängt zwar vom gewählten Modell ab, aber du kannst davon ausgehen, dass sie geringer als bei einem herkömmlichen Rasenmäher ist.

Mähroboter

Der große Vorteil eines Mähroboters liegt vor allem in seiner Autonomität. Vor allem für Leute, die keine Zeit aufwenden können ihren Rasen manuell zu mähen, bietet ein Mähroboter einen echten Mehrwert und spart sehr viel Zeit. Gleichzeitig sind diese Geräte sehr sicher und pflegeleicht. (Foto: USA-Reiseblogger / pixabay.com)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mähroboter vergleichen und bewerten

In den folgenden Absätzen möchten wir dir zeigen, mit welchen Kriterien du Mähroboter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch möchten wir dir helfen herauszufinden, welcher Mähroboter sich am besten für deine Rasenfläche eignet.

Im Folgenden sind diese Kaufkriterien in Kurzform aufgelistet:

  • Typ des Mähroboters
  • Gewicht des Rasenroboters
  • Maße des Rasenroboters
  • Maximale Rasenfläche
  • Maximale Steigung der Rasenfläche
  • Lautstärke
  • Reinigung und Wartung
  • Art des Antriebs
  • Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen
  • Steuerung und Überwachung vom Smartphone

Im Folgenden werden diese Kaufkriterien näher erläutert und du erfährst, wie du diese zum Vergleichen und Bewerten einzelner Modelle nutzen kannst.

Typ des Mähroboters

Grundsätzlich wird bei Mährobotern zwischen 2 verschiedenen Typen unterschieden: Viele Modelle orientieren sich auf der Rasenfläche mithilfe eines Begrenzungskabels, einige Modelle können allerdings auch ohne ein solches Kabel ihre Arbeit verrichten.

Der größte Vorteil bei Robotern mit Begrenzungskabel ist, dass du ziemlich sicher sein kannst, dass diese niemals deinen Garten verlassen können, sofern dieser nicht komplett eingezäunt ist. Der größte Nachteil ist aber das aufwendige Verlegen des Kabels vor Inbetriebnahme des Rasenroboters.

Der größte Vorteil bei Mährobotern ohne Begrenzungskabel ist, dass das aufwendige Verlegen eines Kabels entfällt. Allerdings sollte dein Garten komplett eingezäunt sein, sofern du dich für ein solches Modell entscheidest.

Wir bereits weiter oben dargestellt, besitzen beide Typen jeweils individuelle Vorteile und Nachteile. Für welchen Typ du dich letztendlich entscheidest, hängt von deinen eigenen Vorstellungen an einen Mähroboter ab. Schaue dir bei Bedarf einfach noch einmal die Gegenüberstellung in einem der Absätze weiter oben an.

Gewicht eines Rasenroboters

Das Gesamtgewicht eines Rasenroboters bewegt sich meist im Bereich zwischen 8 Kg und 15 Kg. Du wirst also wahrscheinlich keine Probleme haben, den Mäher über eine kurze Strecke zu tragen, sofern dies notwendig sein sollte.

Im Allgemeinen sagt das Gewicht aber nicht viel über die Qualität des Roboters oder die zu erwartende Rasenqualität aus, ist also eher als sekundär zu betrachten. Zudem solltest du beachten, dass du den Rasenroboter nur selten hochheben oder tragen musst, also auch in dieser Hinsicht ist das Gewicht zu vernachlässigen.

Maße eines Mähroboters

Die meisten Modelle bewegen sich bezüglich ihrer Abmessungen in den im Folgenden dargestellten Bereichen:

Länge Breite Höhe
55-70 cm 39-52 cm 25-30 cm

Die genauen Abmessungen eines bestimmten Modells sind für die Benutzung eher von untergeordneter Bedeutung. Der einzige nennenswerte Aspekt wäre, dass größere Modelle tendenziell etwas schneller fahren können und daher etwas weniger Zeit zum Mähen der Rasenfläche benötigen. Diese Unterschiede bei der Fahrtgeschwindigkeit sind allerdings nicht allzu groß.

Maximale Rasenfläche

In Bezug auf die maximale Rasenfläche, die ein selbstfahrender Rasenmäher in angemessener Zeit bewältigen kann, gibt es größere Unterschiede zwischen einzelnen Modellen.

Die eher günstigen Modelle sind für eine maximale Flächenleistung im Bereich zwischen 400 m2­­­­ und 500 m2 geeignet. Wenn du einen wesentlich größeren Garten hast, dann wäre ein eher hochwertiges Modell für dich besser geeignet, wobei einige dieser Modelle für einen Bereich bis 2000 m2 ausgelegt sind.

Allerdings solltest du die einzelnen Obergrenzen bei der Rasenfläche nicht zu eng sehen. Hast du zum Beispiel einen Garten mit etwas mehr als 500 m2, so kannst du theoretisch auch einen Roboter kaufen, der nur für 500 m2 Fläche ausgelegt ist. Hierbei solltest du trotzdem 2 Dinge beachten:

  • Wenn deine Rasenfläche deutlich größer ist als für dein Modell empfohlen, wird dein selbstfahrender Rasenmäher sehr lange zum Mähen benötigen. Dies erhöht den Verschleiß und reduziert damit die Lebenszeit des selbstfahrenden Rasenmähers deutlich.
  • Du solltest unbedingt die Länge des mitgelieferten Begrenzungskabels beachten. Die Länge des Begrenzungskabels muss ausreichen, um deine Rasenfläche komplett einzugrenzen.

Es ist also ratsam, die Herstellerangaben zur maximalen Rasenfläche zu beachten, sollte dein Rasen aber 5 m2 Fläche mehr haben, so sollte dies kein Problem darstellen.

Maximale Steigung der Rasenfläche

In der Regel hat ein autonomer Rasenmäher kaum Probleme mit leicht ansteigenden Hängen. Die Obergrenzen für die Steigung an Hängen liegt für die meisten Modelle im Bereich zwischen 20% und 35%, einige wenige Modelle können auch noch größere Steigungen überwinden.

Für den Fall, dass dein Garten sich überwiegend in Hanglage befindet, solltest du allerdings wissen, dass der autonome Rasenmäher relativ viel Zeit benötigt, um deinen Rasen zu mähen. Einerseits ergibt sich das aus der niedrigeren Geschwindigkeit am Hang gegenüber einer flachen Rasenfläche, andererseits benötigt der Roboter hierbei überdurchschnittlich viel Energie. Dementsprechend muss er häufiger als in der flachen Ebene zur Ladestation fahren.

Die einzige Herausforderung beim Mähen in Hanglage kann sich ergeben, wenn das Gras nach einem Regenschauer stark durchnässt ist. Hierbei kommt es, nach den Berichten einiger Käufer, häufiger vor, dass die Reifen des autonomen Rasenmähers durchdrehen und er teilweise auch abrutscht. Es ist also ratsam, den Mähroboter bei Regenwetter keine steilen Abhänge mähen zu lassen.

Lautstärke eines Mähroboters

Die Geräuschbelastung ist bei den meisten Rasenmährobotern relativ gering, vor allem aber deutlich geringer als bei einem herkömmlichen Rasenmäher. Die Lärmbelastung bei den meisten Mährobotern bewegt sich im Bereich zwischen 60 Dezibel und 75 Dezibel , wobei die Lautstärke einiger weniger Modelle auch lediglich bei 55 Dezibel liegt.

Da es schwierig ist eine Vorstellung zu bekommen, wie viel genau zum Beispiel 60 Dezibel sind, hier kurz ein Beispiel: Ein normales Gespräch zwischen 2 Personen bringt es auf eine Lautstärke von 60 Dezibel, auf 70 Dezibel kommt ein eingeschalteter Fernseher.

Die Lärmbelastung bei Mährobotern ist also gering, sodass du durch einen Mähroboter auch keinen Ärger mit deinen Nachbarn bekommen solltest. Einige Besitzer von Rasenrobotern berichten sogar, dass sie ihre Geräte auch an Sonntagen laufen lassen, manche lassen ihren Roboter auch in der Nacht den Rasen mähen.

Reinigung und Wartung

Grundsätzlich hält sich der Reinigungs- und Wartungsaufwand bei Mährobotern stark in Grenzen. Dennoch solltest du in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob der Mähroboter ordnungsgemäß seine Arbeit verrichtet.

Einmal pro Woche solltest du den selbstfahrenden Rasenmäher mit einem Besen von groben Schmutzpartikeln und vor allem von Grasresten befreien.

Abhängig davon, wie intensiv du deinen Rasenroboter nutzt, müssen zusätzlich, in regelmäßigen Abständen, die Schneidemesser ausgetauscht werden. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von 3-4 x pro Woche, ist es notwendig, die Schneidemesser alle 14-16 Monate auszutauschen.

Wenn du dir das Austauschen nicht selbst zutraust, kannst du hierfür auch einen Fachmann aufsuchen. Oft bieten die Hersteller der Mähroboter einen solchen Service an.

Art und Weise des Antriebs

Nahezu alle Rasenroboter-Modelle enthalten einen eingebauten Akku, der regelmäßig an der Ladestation aufgeladen werden muss. Der Roboter erkennt, wenn der Akku zu Neige geht und steuert dann autonom die Ladestation an. Die Ladezeit liegt meist im Bereich zwischen einer und zwei Stunden, bei wenigen Modellen kann sie allerdings auch deutlich höher sein.

Bei den Akkus handelt es sich um herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus, die bei einer durchschnittlichen Verwendung des Roboters 3 – 4 Jahre halten sollten. Ersatzakkus für den Roboter kannst du für ungefähr 100€ direkt beim Hersteller bestellen.

Zusätzlich zu den Akkus enthalten einige Mähroboter auch noch Solarplatten an ihrer Oberfläche. Diese verlängern die Laufzeit des Roboters bis zum nächsten Ladevorgang, sind aber nicht als alleinige Energiequelle für den autonomen Rasenmäher geeignet. Dennoch kannst du durch ein solches Modell langfristig größere Mengen Strom einsparen.

Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen

Mähroboter besitzen in der Regel eine ganze Reihe von Sicherheitsmaßnahmen, die verhindern sollen, dass bestimmte Probleme auftreten.

Um zu verhindern, dass eine Person versehentlich in das laufende Messer des Mähroboters hineingreift, besitzt dieser spezielle Kippsensoren, sowie Hebesensoren. Diese Sensoren registrieren wenn der Mähroboter angehoben wird oder umkippt. In diesem Fall werden die laufenden Messer des Roboters automatisch und sofort gestoppt.

Des Weiteren besitzt ein Mähroboter meistens einen gut erreichbaren Notausschalter an der Oberseite. Dadurch kann der Roboter bei Problemen schnell und gefahrlos abgeschaltet werden.

Ein selbstfahrender Rasenmäher ist auch gegen einen möglichen Diebstahl geschützt. Dazu kann ein selbst gewählter Zahlencode eingestellt werden.

Durch die bereits erwähnten Hebesensoren werden dann beim Anheben des selbstfahrenden Rasenmähers nicht nur die Messer gestoppt, sondern es wird auch ein akkustischer Alarm ausgelöst. Um zu verhindern, dass der Alarm ertönt muss vor dem Anheben der Code eingetippt werden.

Zudem sind die Messer des Rasenroboters fast vollständig von Material umgeben. Dadurch ist es nahezu ausgeschlossen, dass Gegenstände versehentlich überfahren werden könnten. Lediglich sehr kleine Gegenstände solltest du vorher von der Rasenfläche entfernen.

Steuerung und Überwachung durch Smartphone

Mithilfe von bewährten Funktechnologien ist es bei einigen Mähroboter-Modellen möglich, diese per Smartphone-App zu steuern und zu überwachen. Die Smartphone-App ermöglicht es dem Besitzer dann von überall die Position des Rasenroboters einzusehen, den Roboter zu starten oder zu stoppen oder bestimmte Mähzeiten festzulegen.

Allerdings solltest du beachten, dass diese Steuerungssysteme nur bei hochwertigen Mähroboter-Modellen integriert sind, bei den günstigen Einsteigermodellen sind diese meist nicht enthalten.

Solltest du dich für ein solches Modell mit Steuerung durch das Smartphone entscheiden, solltest du allerdings vor dem Kauf nochmals genau prüfen, welche Funktionen sich über die App ausführen lassen, da es hier bei den Systemen verschiedener Hersteller größere Unterschiede gibt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mähroboter

Wie funktioniert ein autonomer Rasenmäher im Detail?

Die Stromversorgung des Mähroboters wird durch einen integrierten Akku sichergestellt, welcher in regelmäßigen Abständen an der Ladestation aufgeladen werden muss. Allerdings sind diese Prozesse automatisiert, das heißt die Steuerungssoftware erkennt, wenn der Akku zu Neige geht und lenkt der Roboter automatisch zur Ladestation.

Einige Modelle enthalten zusätzlich Solarplatten an der Oberfläche, die die Energieversorgung ergänzen können. Die Steuerungssoftware ist neben den Schneidemessern das wichtigste Element des Mähroboters, da ohne sie kein automatisches Fortbewegen und keine räumliche Orientierung des Roboters möglich wäre.

Die Steuerungssoftware trifft also die wichtigen Entscheidungen, wobei sie auf die verschiedenen Sensoren angewiesen ist. Mähroboter enthalten unter anderem Stoßsensoren, Abstandssensoren, Kippsensoren und Wettersensoren, welche stetig Daten an die Steuerungssoftware liefern.

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Wusstest du, dass Mähroboter nach zwei unterschiedlichen Prinzipien mähen?

Es gibt das systematische Mähen, bei dem der Rasen nach einem speziellen Muster abgemäht wird. Dies ist etwa 30% schneller.

Dann gibt es noch das Mähen nach dem Zufallsprinzip. Der Roboter fährt dabei kreuz und quer über den Rasen und weicht Hindernissen aus, dieses Prinzip imitiert das Grasen von Schafen auf einer Weide und dauert etwas länger.

Das Begrenzungskabel wird unter Spannung gesetzt und erzeugt dadurch in seiner Umgebung ein Magnetfeld. Die Abstandssensoren des Roboters können dieses Magnetfeld erkennen, sodass der Mähroboter rechtzeitig die Richtung ändern kann.

Sollte ich eine Versicherung für einen Mähroboter abschließen?

Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Grundsätzlich solltest du beachten, dass ein Mähroboter mit verschiedenen Sicherungsmaßnahmen, wie zum Beispiel einem akustischen Alarm, schon recht gut gegen Diebstahl abgesichert ist.

Darüber hinaus sind selbstfahrende Rasenmäher ohne Ladekabel, Begrenzungsdraht und sonstigem Zubehör praktisch nicht zu benutzen, was einen möglichen Diebstahl eher unwahrscheinlich erscheinen lässt.

Wenn du deinen Mähroboter trotzdem versichern lassen möchtest, solltest du zuerst bei deiner Versicherungsgesellschaft nachfragen, da bei manchen Gesellschaften ein Mähroboter über die Hausratsversicherung mitversichert ist.

Ist ein Rasenroboter für Sportplätze geeignet?

Grundsätzlich können einige Mähroboter-Modelle auch auf Sportplätzen zum Einsatz kommen, wobei einige Hersteller für eine solche Nutzung eine zusätzliche Beratung anbieten. Dennoch sollten dabei einige Punkte beachtet werden.

Da Mähroboter mit relativ niedriger Geschwindigkeit fahren, kann es ziemlich lange dauern, bis ein gesamter Sportplatz gemäht ist. Einige Käufer berichten, dass ein Mähroboter für einen normalen Fußballplatz ca. 12-15 Stunden benötigt. Darüber hinaus berichten diese Nutzer, dass einige Stellen (Torpfosten, Ecken) nachgemäht werden mussten.

Seit wann gibt es selbstfahrende Rasenmäher?

Die ersten Mähroboter sind um 1995 auf dem Markt erschienen. Seitdem wurde die Geräte umfassend verbessert, sodass die heutigen Modelle weit effizienter und zuverlässiger funktionieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/gut-zu-wissen-perfekter-rasen-eine-wissenschaft-fuer-sich/-/id=1552/did=19332024/nid=1552/18ub4k9/index.html

[2] https://www.marktforschung.de/nachrichten/marktforschung/gartenbranche-maehroboter-und-akkugeraete-liegen-im-trend/

[3] https://www.haushalts-robotic.de/rasenmaehroboter/erfahrung/installation-eines-rasenmaehroboters/

Bildquelle: distel2610 / pixabay.com

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Thomas arbeitet in einem Betrieb für Landschaftsgestaltung und hat tagtäglich mit schwerem Gerät zu tun. Auch zu Hause kümmert er sich persönlich um sämtliche Arbeiten im Familiengarten und hilft auch gerne bei Freunden aus.