Willkommen bei unserem großen Moosvernichter Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Moosvernichter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Moosvernichter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Moosvernichter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Moosvernichter eignet sich ideal zu schnellen Beseitigung von Moos.
  • Bei Einhaltung der Anwendungsvorschriften des Herstellers besteht keine Gefahr für Mensch und Haustier.
  • Grundsätzlich ersetzt ein Moosvernichter jedoch nicht die regelmäßige Rasenpflege und Moosprävention.

Moosvernichter Test: Das Ranking

Platz 1: COMPO Rasendünger Moos -nein Danke! 

Der Moosvernichter von Compo besticht durch sein Preis-Leistungsverhältnis und seine Zweifachwirkung. Er ist nämlich Moosvernichter und Rasendünger in einem.

Das Granulat enthält Nährstoffkügelchen, welche bis zu 6 Wochen langsam die Nährstoffe an den Rasen abgeben.

Die durch Moos entstandenen Kahlstellen werden durch den gestärkten Rasen, laut Herstellerangaben, schnell verschlossen. Zudem wird neuer Moosbildung Vorgebeugt. Die 7,5 Kg Granulat reichen für 300 m² Rasenfläche.

Platz 2: Dehner Moosvernichter und Rasendünger

Der Moosvernichter von Dehner überzeugt durch seine positive Kundenresonanz. 5 kg Granulat sind ausreichend um eine 140 m² befallene Rasenfläche zu entmoosen.

Auch bei diesem Moosvernichter handelt es sich um ein Kombi-Präparat im soliden Preissegment. Er ist Moosvernichter und Stickstoffdünger in einem. Dadurch erstrahlt der Rasen auch Anwendung in sattem Grün.

Das Granulat lässt sich einfach auf dem Rasen verstreuen.

Platz 3: WOLF Moosvernichter und Rasendünger 

Der Wolf Moosvernichter und Rasendünger wartet mit einem 14 Kg Sack auf, mit welchem sich Rasenflächen von 400 m² von Moose befreien lassen. Dieser Moosvernichter überzeugt durch seine durchweg positiven Bewertungen und sein angemessenes Preis Leistungsverhältnis.

Laut Herstellerangaben befreit das leicht auszubringende Granulat den Rasen zuverlässig und langfristig innerhalb von 2 – 3 Wochen von Moos.

Zeitgleich wird der Rasen durch den beigefügten stickstoff-, eisenhaltigen Dünger gestärkt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Moosvernichter kaufst

Für wen eignet sich ein Moosvernichter?

Ein Moosvernichter eignet sich für alle, die sich die Gartenarbeit hin zu einem schönen Rasen etwas erleichtern wollen oder Gehwege, Dächer und Hauswände von Moos befreien wollen.

Moos existiert seit 450 Millionen Jahren und gehört damit zu den ältesten Pflanzen auf unserer Erde.

Anders als herkömmliche Pflanzen verbreitet sich Moos nicht über Samen, sondern per Sporen. Es ist also in der Lage sich größtenteils selbst zu befruchten. Daher kann sich Moos so schnell ausbreiten.

Von Moos bedeckte Waldlichtung

Moos bevorzugt einen schattig feuchten Lebensraum und ist deshalb vermehrt auf Waldböden zu finden. (Bildquelle: pixabay.com / jpelino)

Zudem bevorzugt Moos Lebensräume, die sonst von fast keiner anderen Pflanze besiedelt werden. Moss bevorzugt Schatten, kann lange Trockenperioden überstehen, hat im Gegenzug aber auch keine Probleme mit anhaltender Nässe.

Ist Moos im Wald als Schutz gegen die Austrocknung des Bodens ein wichtiger Bestandteil für Flora und Fauna und durchaus schön anzusehen, kann es auf Gehwegen zur Verletzungsgefahr durch Ausrutschen werden.

Auch an Hauswänden, auf Dächern oder zwischen dem Rasen ist es nicht ansehnlich.

Hat Moos sich einmal ausgespäht, ist ihm nur schwer Herr zu werden. Ein Moosvernichter kann hier praktische Abhilfe schaffen.

Moos lässt dem Blühen des Rasens keine Chance und wird sich immer schneller aussähen.

Warum habe ich Moos im Garten?

Dein Rasen oder deine Blumenbeete sind von Moos befallen? Wahrscheinlich liegen beide eher im Schatten. Da andere Pflanzen Licht für ihre Photosynthese brauchen ist Moos ihnen an dieser Stelle überlegen.

Auch kann Moos auf Rasenflächen auf Staunässe hindeuten. Diese geht meistens mit einem zu verdichteten Boden einher. Das Wasser kann deshalb nicht abfließen.

Moos an Hauswänden, Mauern  oder auf Gehwegen entsteht auch meistens durch Schatten. Hat die befallene Mauer eine Nordausrichtung? Oder stehen Bäume und andere Büsche davor, welche Schatten werfen und ein Abtrocknen verhindern?

Auch der Befall von Gehwegen geht meist auf Schatten, oder die stets kühle nasse Fugen zurück. Für die Moospflanze bestehen dann die optimalen Lebensbedingungen.

Die Gründe für Moosbefall auf einen Blick:

Grund Abhilfe
Nährstoffmangel im Boden Boden Düngen
Übersäuerter Boden Rasen kalken
Zu wenig Licht ggf. Bäume/ Sträucher fällen
Schwerer, verdichteter Boden Boden auflockern
Staunässe Bewässerung regulieren, Boden auflockern, für mehr Sonneneinstrahlung sorgen
Kein regelmäßiges Mähen Mindestens 1 x wöchentlich Rasenmähen
Zu kurzes Mähen Nicht kürzer als 5 cm mähen
Ungeeignete Saatgutmischung Keine Billigsaat  verwenden

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Wie wendet man den Moosvernichter auf Rasen an?

Im Folgenden zählen wir dir die empfohlenen Anwendungsschritte des Moosvernichters auf, damit du das bestmögliche Ergebnis mit dem Moosvernichter erzielst.

  1. Zunächst solltest du den Rasen mähen.
  2. Warte 2 – 3 Tage, damit sich die Schnittwunden am Grashalm schließen können.
  3. Trage den Moosvernichter morgens, wenn der Rasen noch feucht vom Tau ist auf. Es sollte ein regenfreier Tag sein.
  4. Das Absterben des Mooses äußert sich durch braunes Verfärben.
  5. Das vertrocknete Moos kann mit einem Rechen entfernt werden.
  6. An den freigewordenen Stellen kann neues Graus ausgesät werden.
  7. Der Rasen darf erst 7 Tage nach Verwendung des Moosvernichters wieder gemäht werden.
Rasenmäher

Regelmäßiges Mähen vermindert das Wachstum von Moos, da das Gras mehr in die Breite wächst und stärkere Wurzeln bildet. (Bildquelle: pixabay.com / Skitterphoto)

Welche Alternativen gibt es zu einem Moosvernichter?

Moos in Pflasterfugen kann händisch herausgekratzt werden. Zudem gibt es bestimmte Stahlbürsten mit denen man Pflastersteine und Mauern abschrubben kann.

Im Baumarkt sind teilweise auch spezielle Kehrmaschinen mit Stahlbürsten erhältlich, mit welchen man Terrassen und Gehwege reinigen kann. Des Weiteren bietet sich auch einen Hochdruckreiniger zur Entfernung an.

Es ist verboten Unkrautvernichter auf der Trasse zu benutzen, weil dadurch die schädlichen Substanzen ins Grundwasser gespült werden können!

Es gibt allerdings bestimmte Moosentferner, die speziell für Terrassen zugelassen sind.

Moos im Rasen oder auf Beeten kann man entweder ausstechen oder mit einem Vertikutierer entfernen.

Je nachdem wie groß die befallene Fläche ist, handelt es dabei aber um einen echten Knochenjob. Die wenigen Schritte der Entfernung mittels Moosvernichter erscheinen dagegen komfortabler.

Sieh dir in diesem Video an, welche Alternativen zum Moosvernichter der Rasenexperte empfiehlt. Diese eignen sich auch zur Langzeitanwendung nach dem Moosvernichter.

Was kostet ein Moosvernichter?

Moosvernichter ist als Granulat zu Streuen und als Konzentrat zum Sprühen erhältlich. Konzentrat muss vor der Anwendung mit Wasser angemischt werden.

Je nachdem welche Art der Verwendung du bevorzugst kannst du dich für Konzentrat oder Granulat entscheiden. Preislich besteht zwischen  beiden nahezu kein Unterschied.

Typ Preis Größe Reichweite
Granulat ab 20 € 3 Kg 100 m²
Konzentrat ab 10 € 500 ml 55 m²

Wo kann ich einen Moosvernichter kaufen?

Moosvernichter gibt es in diversen Baumärkten, in Gartenfachgeschäften und in Onlineshops zu kaufen. Beispielsweise bieten folgende Läden Moosvernichter an:

  • Amazon
  • Hagebaumarkt
  • Obi
  • Hornbach
  • Toom
Moos und Blume

Moos breitet sich schnell aus und lässt dem Rasen und anderen Blumen keine Chance. (Bildquelle: pixabay.com / TanteTati)

Entscheidung: Welche Arten von Moosvernichtern gibt es und welche ist die Richtige für dich?

Wenn du dir einen Moosvernichter kaufen möchtest, gibt es drei verschiedene Arten zwischen denen du dich entscheiden kannst.

  • Moosvernichter mit Eisendünger
  • Moosvernichter mit Quinoclamin
  • Essig oder Salz als Moosvernichter

Was zeichnet einen Moosvernichter mit Eisendünger aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein Moosvernichter mit Eisendünger enthält zumeist Eisen-II-Sulfat. Dies empfiehlt sich nicht nur als Moosvernichter, sondern zugleich als Rasendünger.

Ein Eisenmangel deines Rasens äußert sich durch gelb verfärbte Halme. Im Gegensatz zu Gras verträgt Moos kein Eisen und stirbt deshalb ab.

Nach dem Auftragen des Moosvernichters dauert es etwa 7 Tage, bis sich das Moos braun verfärbt und abstirbt. Du kannst es dann mittels eines Rechens einfach entfernen.

Der Eisendünger beinhaltet wertvolle Mineralien für den Boden. Diese Mineralien verhelfen dem Rasen zu einen saftig grünem Aussehen und schnellem Wachstum, da das Wurzelwerk durch Eisen gestärkt wird.

Moosvernichter mit Eisensulfat entfernt das Moos zuverlässig für zwei bis drei Monate.

Zu beachten ist, dass durch das oxidierende Eisen braune Flecken an damit in Berührung kommenden Gegenständen entstehen. Achte beim Verteilen des Moosvernichters mit Eisendünger also darauf, dass er nicht auf Pflastersteine fällt.

Es gibt spezielle Streuwagen, mit denen der Moosvernichter gleichmäßig und ohne ständige Berührung aufgetragen werden kann. Ebenfalls solltest du alte Kleidung und Schuhe tragen, da auch diese Verfärbt werden können.

Die häufige Anwendung von Moosvernichter mit Eisen-II-Sulfat führt zur Übersäuerung des Bodens und schädigt damit auch anderen Pflanzen.

Vorsicht! Eisen-II-Sulfat ist ätzend.

Achte unbedingt darauf Schutzkleidung zu tragen. Bei Kontakt mit den Augen muss das Auge sofort mit Wasser ausgespült werden. Zudem solltest du zur Sicherheit einen Augenarzt konsultieren.

Die Reaktion des Eisen-II-Sulfats kann darüber Hinaus giftige Dämpfe frei setzen. Aus diesem Grund kann das Tragen einer Atemschutzmaske beim Verteilen des Düngers ratsam sein.

Eisendünger ist meistens als Granulat in kleinen Kügelchen erhältlich. Achte also nach dem Ausbringen darauf, dass Kinder oder Haustiere diese nicht aufnehmen.

Ein bedenkenloses Betreten des Rasens ist erst nach 10 Tagen und mehrmaligem Einwässern des Moosvernichters möglich.

Vorteile
  • Einfache Anwendung
  • Dünger und Moosentferner in einem
  • bis zu 3 Monate Moosfrei
Nachteile
  • Kann giftige Dämpfe entwickeln
  • Wirkt ätzend
  • Vorsicht mit Kindern und Tieren
  • Hinterlässt braune Flecken auf Gegenständen
  • Führt bei häufiger Anwendung zur Übersäuerung des Bodens

Moosvernichter mit Eisendünger ist eine einfache und wirkungsvolle Weise Moos von Rasenflächen zu entfernen und den Rasen gleichzeitig zu pflegen.

Wer Moos langzeitig bekämpfen will, sollte zusätzliche Maßnahmen anwenden, wie regelmäßiges Mähen, den Boden belüften und bewässern.

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Was zeichnet einen Moosvernichter mit Quinoclamin aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Moosvernichter mit Quinoclamin bestehen aus einer chemischen Verbindung welche die Photosynthese bei Moosen verhindert. Aus diesem Grund verhindern diese Präparate auch das Auskeimen der Sporen.

Die Wirkung zeigt sich nach ca. 5 Tagen. Auch hier kann das abgestorbene Moos einfach abgetragen werden. Nach einer einmaligen Anwendung ist der Rasen bis zu 5 Monate moosfrei.

Ein Vorteil dieser Moosvernichter ist, dass sie das ganze Jahr über eingesetzt werden können. Zudem greift dieser Moosvernichter nahezu keinen anderen Pflanzen an.

Quinoclamin-Moosvernichter darf nicht auf die Haut gelangen. Er ist zwar weniger schädlich als Eisendünger, dennoch sollte beim Ausbringen Schutzkleidung getragen werden.

Vorteile
  • Einfache Anwendung
  • bis zu 5 Monate Moosfrei
  • Nahezu keine Auswirkungen auf ander Pflanzen
  • Hinterlässt keine braunen Flecken
Nachteile
  • Schutzkleidung bei Anwendung erforderlich
  • Kinder und Tiere Fernhalten  

Der Moosvernichter mit Quinoclamin beseitigt Moos einfach und wirkungsvoll. Er stellt eine gute Alternative zu dem viel schädlicherem Eisendünger da.

Was zeichnet Essig oder Salz als Moosvernichter aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Als Hausmittel werden gerne Essigessenz oder Salz zur Mossbekämpfung herangezogen. Dabei sollte eine 5 – 15 %ige Lösung angerührt und sodann auf die befallene Stelle aufgetragen werden.

Bei Sonne ist die Lösung am effektivsten.

Die Anwendung von Salz oder Essig ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Dennoch sind dieses Hausmittel nicht wirklich zur Moosvernichtung geeignet. Durch die Anwendung werden alle umliegenden Pflanzen geschädigt. Zudem droht eine Versalzung des Bodens.

Bei der Steinreinigung gilt besondere Vorsicht! Das Reinigen von Trassen mit Salz und Essig ist verboten, wenn das Sikerwasser in die Kanalisation abgeleitet wird. Sollte dies nicht der Fall sein, gilt trotzdem Vorsicht bei Kaltsteinen. Essigsäure greift Kalk an.

Vorteile
  • Einfache Anwendung
  • Unschädlich für Menschen
  • Hinterlässt keine braunen Flecken
Nachteile
  • Versalzt den Boden/ Zerstört die umliegenden Pflanzen
  • Anwendung auf Trassen verboten
  • Keine langfristige Bekämpfung von Moos

Salz und Essig eigenen sich nicht als Moosvernichter. Die negativen Auswirkungen auf den Boden und umliegende Pflanzen wiegen die Hausmittel-Anwendung nicht auf.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Moosvernichter vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Eigenschaften du dich zwischen den möglichen Moosvernichtern entscheiden kannst.

Die Gesichtspunkte, mit deren Hilfe du die Moosvernichter miteinander vergleichen kannst, sind folgende:

  • Inhaltsstoffe
  • Zeit bis zur Wirkung
  • Dauer der Moosfreiheit
  • Granulat oder Konzentrat
  • Gefahr für Mensch und Tiere
  • Weitere Pflegemaßnahmen

Inhaltsstoffe

Die verschiedenen Moosvernichter Sorten unterscheiden sich nach der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und haben demnach, wie oben bereits aufgeführt, verschiedene Vor- und Nachteile.

Der Moosvernichter mit Eisensulfat ist zwar effektiv in der Wirkweise, allerdings auch der Schädlichste.

Hier musst du unbedingt Schutzkleidung tragen, er darf nicht auf die Haut oder in die Augen gelangen, weil die ätzende Wirkung Schäden anrichten kann. Zudem hinterlässt er unschöne braune Flecken auf Steinen und Kleidung und das auch noch Tage nach der Anwendung. Auch ist er für Kinder und Tiere gefährlich.

Der Moosvernichter mit Quinoclamin stellt dazu eine gute Alternative dar. Er ist genauso wirkungsvoll, aber bei weitem nicht so schädlich. Zudem kann er das ganze Jahr über angewendet werden und hinterlässt keine unschönen Verfärbungen auf Gegenständen.

Essig und Salz eignen sich nicht als Moosvernichter. Wenn du Wert auf einen für Kinder und Tiere unschädlichen Moosvernichter legst, kannst du das Moos auch einfach mittels eines Vertikutierers beseitigen. Zudem gibt es auch manche Anbieter die biologische Moosvernichter vertreiben.

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Zeit bis zur Wirkung

Die Moosvernichter unterscheiden sich zudem in der Zeit bis zur Wirkung. Nach dem Auftragen benötigt der Moosvernichter mit Eisensulfat zwischen 5 – 9 Tage, bis das Moos abgestorben ist.

Der Moosvernichter mit Quinoclamin benötigt 3 – 10 Tage. Grundsätzlich sagt man, dass dieser Moosvernichter etwas länger zur Abtötung des Mooses braucht. Dafür ist er aber nicht so schädlich wie der eisensulfathaltige.

Je nachdem wie eilig es dir mit der Moosentferneung ist, kannst du dich für den einen oder anderen entscheiden.

Dauer der Moosfreiheit

Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist die Dauer der Mossfreiheit nach Anwendung eines Moosvernichters.

Der eisensulfathaltige Moosvernichter hält deinen Rasen nach der Anwendung für 2 – 3 Monate moosfrei. Zwar düngt er gleichzeitig deinen Rasen, dennoch solltest du ihn nicht zu oft anwenden, da sonst zu einer Übersäuerung des Bodens führt, was dem Rasen und anderen Pflanzen schadet.

Moosvernichter mit Quinoclamin halten deinen Rasen für 3 – 5 Monate moosfrei. Dieser Moosvernichter greift keine anderen Pflanzen an.

Grundsätzlich handelt es sich bei den chemischen Moosvernichtern aber nur um Kurzzeitlösungen. Um dem Moosbefall auf Dauer Herr zu werden muss die Ursache für das Mooswachstum beseitigt werden.

Granulat oder Konzentrat

Beim Kauf kannst du dich zwischen Moosvernichter als Granulat oder Konzentrat entscheiden. Beide kosten in etwas gleich viel und haben auch die gleiche Reichweite. Der Unterschied liegt allein in der Anwendung.

Moosvernichter als Granulat kann einfach auf der Fläche verstreut werden. Da stets auf eine gleichmäßige Dosierung geachtet werden soll, empfiehlt es sich, das Granulat mittels eines Streuwagens zu verteilen.

Dies hat zudem den Vorteil, dass man die chemische Mischung nicht ständig anfassen muss.

Moosvernichter als Konzentrat muss vor der Anwendung nach Herstellerangaben mit Wasser verdünnt werden. Sodann kann die Lösung in eine Gießkanne gefüllt werden und mittels dieser verteilt werden.

Je nachdem, welche Art der Anwendung du bevorzugst, eignet sich die eine oder andere besser für dich.

Gefahr für Mensch und Tiere

Bei einem Moosvernichter handelt es sich in der Regel um ein chemisches Produkt. Von daher besteht immer eine gewisse Gefahr für Mensch und Umwelt.

Grundsätzlich ist der eisensulfathaltige Moosvernichter  gesundheitsschädlicher für den Mensch als der mit Quinoclamin. Allerdings drohen bei vorschriftsmäßiger Anwendung hier keine akuten Gefahren.

Es ist lediglich darauf zudachten, dass weder Kinder, noch Haustiere den Rasen in der ersten Woche nach dem Aufbringen betreten, oder etwas davon essen. Zudem sollte der Dünger an einer für Kinder und Tiere unzugänglichen Stelle aufbewahrt werden.

Nach Anwendung eines Moosvernichters sollte die Substanz in den nächsten Tagen gründlichen eingewässert werden, um den Rasen reinzuwachsen. Danach können Kinder und Tiere bedenkenlos darauf spielen.

Weitere Pflegemaßnahmen

Ein Moosvernichter eignet sich immer nur zur Kurzzeitbekämpfung von Moosbefall. Da es sich um eine chemische Substanz handelt, sollte man ihn nicht ausschließlich zur Moosbeseitigung anwenden, sondern auch andere Maßnahmen ergreifen.

Dazu gehört das regelmäßige Mähen des Rasens. Empfohlen wird einmal wöchentlich, wobei darauf zu achten ist, das Gras nicht zu kurz zu mähen.

Sonst trocknet es gerade in heißen Sommern aus und strebt ab. Die freie Fläche wird das Moos sehr schnell besiedeln.

Ebenso sollte man seien Rasen regelmäßig wässern, gleichzeitig aber darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Ebenfalls empfiehlt es sich den Rasen mehrmals im Jahr zu vertikutieren.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Moosvernichter

Wie entmoose ich mein Dach?

Moose, Algen und Flechten finden sich immer wieder auf den Hausdächern. Ist man sich einig, dass Algen und Flechten dem Dach keinen Schaden zufügen, so gehen bei Moosen die Meinungen auseinander.

Zur Entfernung eigenen sich, wie auch bei Terrassen und Gehwegen, Hochdruckreiniger, oder bestimmte Stahlbürsten. Zudem gibt es spezielle chemische Reinigungsmittel im Fachhandel. Die meisten dieser Reiniger sind auf Kufersulfatbasis und können mittels eines Sprühsatzes auf dem Dach verteilt werden.

Nach der Einwirkzeit kann das Moos abgebürstet werden. Denke daran die Dachrinnen und das Fallrohr zu reinigen, sonst kommt es zu Verstopfungen.

In diesem Video kannst du dir den beachtlichen Unterscheid vor und nach einer Dachreinigung ansehen.

Um dein Dach nachhaltig vor Moos zu schützen kannst du entlang des Dachfirstes ein Kupferband verlegen lassen. Bei jedem Regen werden Kupferionen ausgespült und über dein Dach verteilt.

Vorsicht! Diese Methode darf nicht bei verzinkten Regenrinnen angewendet werden, da Kupfer Zink zum Korrodieren bringt.

Rasenpflege im Herbst

Der frühe Vogel fängt den Wurm – fang also schon im Herbst an, deinen Rasen für das Frühjahr fett zu machen und dämme so das Mooswachstum ein.

Beim letzten Mähen im Oktober sollte der Rasen nach einmal auf 5 cm gekürzt werden. Zu lange Halme kippen um und faulen unter dem Herbstlaub.

Entferne auch unbedingt den Rasenschnitt.

Ist Mulchen im Sommer zur Erhaltung der Feuchtigkeit gut, schadet der faulende Grasschnitt im Herbst/ Winter. Mähst du den Rasen aber zu kurz, drohen den Wurzeln im Winter Frostschäden.

Jetzt ist es an der Zeit für eine kraftbringende Herbstdünung. Kaliumhaltige Dünger machen deinen Rasen fit für den Winter indem sie ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen und den Gefrierpunkt der Rasenpflanze heruntersetzen. Dadurch friert der Rasen nur bei Minustemperaturen richtig durch.

Zudem solltest du das Laub regelmäßig entfernen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr startet dein Rasen somit gestärkt in die neue Wachstumsphase und lässt Moos somit weniger Angriffsfläche.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Moose

[2] http://www.moos-im-rasen.de

Bildquelle: pixabay.com / gosiak1980

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