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Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2020

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Ein Orchideendünger ist ideal auf deine exotische Pflanze zugeschnitten. Da die Orchidee in ihrer natürlichen Umgebung im Regenwald Nährstoffe durch abgefallene Blätter und die Atmosphäre aufnimmt, musst du bei dir zu Hause mit Dünger nachhelfen.

Wir wollen dir mit unserem großen Orchideendünger Test 2020 helfen, das perfekte Düngemittel für dich zu finden. Wir haben unterschiedliche Orchideendüngemittel für dich herausgesucht und nach verschiedenen Aspekten verglichen. Im Folgenden zeigen wir dir außerdem noch Vor- und Nachteile verschiedener Orchideendünger auf.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Orchideendünger versorgt deine exotische Pflanze optimal mit den richtigen Nährstoffen. Er enthält im Gegensatz zu herkömmlichen Düngemitteln nur die Salze und Spurenelemente die eine Pflanze auch braucht.
  • Durch die verschiedenen Arten von Orchideendünger ist für jeden Hobby- oder Profigärtner etwas dabei. Ob wöchentliches oder monatliches Düngen, die Produktbreite von Orchideendünger hat sich weit entwickelt.
  • Durch die einfache Anwendung meistens ohne Dosierung des Mittels sparst du viel Zeit und kannst deine schöne Pflanze mit Leichtigkeit pflegen.

Orchideendünger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Orchideendünger in Stäbchenform

Die Düngestäbchen für Orchideen vom COMPO sind eine der beliebtesten Varianten auf dem Markt. Die 20 Stäbchen sind zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu erwerben. Die milde Formel des Wirkstoffes, die jedoch trotzdem alle wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe enthält, sorgt für volle Blüten und kräftig, grüne Blätter.

Nachdem das Stäbchen in das Substrat gedrückt und wieder mit Erde bedeckt worden ist, ist die Nährstoffversorgung für bis zu drei Monate gesichert. Somit ist dieses Produkt ideal für alle Pflanzenliebhaber, die nicht viel Zeit für die Pflege ihre Pflanzen haben.

Der beste flüssige Orchideendünger

Auch der flüssige Pflanzendünger mit Dosierhilfe für Orchideen von Seramis ist für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu kaufen. Die Dosierungshilfe hilft dir optimal zu dosieren und enthält außerdem einen automatischen Rückfluss. Auch dieser Flüssigdünger versorgt deine Pflanze mit den passenden Nährstoffen und Spurenelementen.

Die 200ml Flasche hat eine kompakte Größe und ist somit leicht zu verstauen. Zudem hat das Düngemittel einen angenehmen Geruch. Dieses Mittel eignet sich für jeden, der gerne mit der Dosierung herumspielt und eventuell verschiedene Produkte miteinander kombiniert.

Der beste Orchideendünger als Spray

Den Orchideendünger von Orchid Myst gibt es in verschiedenen Verpackungsgrößen zu kaufen. Das Spray fördert bei sachgerechter Anwendung eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr in kleiner Dosis wie auch in der natürlichen Umgebung einer Orchidee. Zudem schützen die natürlichen Abwehrstoffe die Pflanze gegen Insekten und pflanzenschädliche Parasiten.

Auch wenn das Spray nicht ganz preiswert ist, zeichnet es sich durch seine gute Qualität aus. Mit nur ein paar Spritzern alle paar Tage unterstützt und verlängert das wachstumsfördernde Mittel die Blütezeit. Bei diesem Produkt sollte man beachten, dass es kontinuierlich angewendet werden muss. Jedoch ist der Aufwand trotzdem gering.

Kauf- und Bewertungskriterien für Orchideendünger

Wenn du nach einem Orchideendünger suchst, wirst du im Laden sowie auch online auf eine große Auswahl stoßen. In diesem Teil zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du die Vielzahl an Orchideendünger unterscheiden kannst.

Die Aspekte, mit deren Hilfe du verschiedene Orchideendünger miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Im Folgenden haben wir dir jeden Punkt noch einmal genauer erläutert.

Konsistenz des Düngers

Orchideendünger gibt es in verschiedenen Konsistenzen zu kaufen.  Die folgende Konsistenzen von Orchideendünger sind die bekanntesten und sind überall erhältlich:

  • Flüssiger Orchideendünger
  • Orchideendünger in Stäbchenform
  • Orchideendünger in Ampullen
  • Orchideendünger als Spray

Jede Variante hat ihre eigene Anwendung und Dosierung. Die Inhaltsstoffe variieren jedoch kaum.

Anwendung

Je nach Hersteller, Konsistenz und Dosierung werden Orchideendünger unterschiedlich angewandt. Generell wird eine Orchidee nur alle paar Wochen gedüngt. Hierbei muss ein Spray und Flüssigdünger öfters angewendet werden als Ampullen oder Stäbchen.

Vor der Anwendung solltest du immer die Anleitung des Herstellers lesen.

Orchideendünger im Form eines Sprays oder in Flüssigform wird normalerweise alle ein bis zwei Wochen angewandt. Mit einem Spray werden die Wurzeln und Blätter angesprüht. Bei einem flüssigen Mittel wird die Pflanze gegossen oder für einige Minuten in Wasser getunkt.

Stäbchen oder Ampullen werden in das Substrat oder die Erde der Pflanze gesteckt. Über einen gewissen Zeitraum geben diese dann Nährstoffe ab. Stäbchen halten bis zu drei Monate, Ampullen bis zu vier Wochen.

Inhaltsstoffe

Orchideendünger besteht aus vier Hauptbestandteilen:

  • Stickstoff: Sorgt für das Wachstum der Blätter. Gelbe oder verwelkte Blätter deuten auf einen Stickstoffmangel hin.
  • Phosphat: Sorgt für ein gesundes Wachstum der Wurzeln und fördert die Blütenbildung.
  • Kalium: Stärkt das Pflanzengewebe und die Widerstandsfähigkeit.
  • Magnesium: Erhält die sattgrünen Blätter.

Auf der Verpackung jedes Düngers sollte die Konzentration in Prozent jedes Stoffes angegeben sein. Neben den Hauptbestandteilen, können in Orchideendünger auch Stoffe wie Zink, Mangan, Eisen, Bor, Molybdän, Kupfer und Kalzium enthalten sein.

Inhalt pro Verpackung

Orchideendünger ist in vielen verschiedenen Verpackungsgrößen erhältlich. Hierbei ist zu beachten, dass eine Verpackung mit viel Inhalt nicht gleich eine lange Nutzung bedeutet.

Daher sollte immer bedacht werden, wie viel und wie oft der Dünger pro Anwendung genutzt werden muss. Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Informationen zusammen:

Art Inhalt pro Verpackung Anwendung
Flüssiger Orchideendünger 0,2 – 1 l alle 2 Wochen
Orchideendünger in Stäbchenform 10 – 30 Stäbchen alle 3 Monate
Orchideendünger als Ampullen 1 – 20 Ampullen alle 4 Wochen
Orchideendünger als Spray 0,1 – 0,75 l 1 – 2 Mal pro Woche

Flüssiger Orchideendünger wird in Flaschen von 0,2 Litern bis zu 1 Liter verkauft.

Bei kleinen Verpackungen handelt es sich oft um hoch dosierte Flüssigkeiten, die zusammen mit Wasser der Pflanze gegeben werden muss. Bei großen Verpackungen sollte darauf geachtet werden, ob die Flüssigkeit schon anwendungsbereit ist.

Orchideendünger in Stäbchenform wird in Verpackungen zwischen 10 und 30 Stäbchen verkauft. Da ein Stäbchen im Normalfall für mehrere Monate ausreicht, reicht bei nur einer Pflanze auch eine kleine Verpackung.

Der Dünger in Ampullenform kommt der Stäbchen sehr nahe. Es können einzelne Ampullen gekauft werden, es werden jedoch auch Sets mit bis zu 20 Ampullen angeboten. Eine Ampulle beinhaltet normalerweise 30 ml Flüssigkeit.

Die Verpackungsgröße eines Orchideendüngers als Spray variiert zwischen 0,1 und 0,75 Litern. Auffüllflaschen für die Spraydose gibt es im Literformat zu erwerben.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Orchideendünger kaufst

Vor dem Kauf eines Orchideendüngers gibt es einige Aspekte, die du beachten solltest. Im Folgenden haben wir dir einige Faktoren zusammengefasst und detailliert erklärt.

Was ist das Besondere an Orchideendünger und welche Vorteile bietet er?

Das Besondere an Orchideendünger sind seine Inhaltsstoffe. Da die Orchidee ursprünglich aus dem Regenwald stammt, wo sie viele Nährstoffe durch die Luft über ihre Blätter und über den besonders nährstoffreichen Boden aufnehmen kann, ist ein Dünger unerlässlich.

Stickstoff, Phosphat, Kalium und Magnesium sind wichtige Nährstoffe, die eine Orchidee braucht. Herkömmliche Blumendünger enthalten meistens zu viel Salz und Nitrat, was den Orchideen schaden kann. Orchideendünger ist somit perfekt auf die Pflanze und seine Nährstoffe angepasst.

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Besonders schön wachsen Orchideen nur mithilfe eines Düngers, da ihnen die Nährstoffe aus ihrer natürlichen Umgebung sonst fehlen. (Bildquelle: Yeimy Oliver / unsplash)

Orchideendünger bietet gegenüber anderen Pflanzendüngern einige Vorteile. Zuallerallererst ist der Dünger auf die speziellen Bedürfnisse der Pflanze ausgerichtet. Zudem ist er in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, sodass jeder ob Hobbygärtner oder Profi, einen passenden Dünger findet.

Welche Arten von Orchideendünger gibt es?

Es gibt vier verschiedene Arten von Orchideendünger, die sich in ihrer Konsistenz unterscheiden. Im folgenden Teil stellen wir dir alle Arten vor, welche unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

Flüssiger Orchideendünger

Die am weitesten verbreitete Form von Orchideendünger ist die flüssige Version. Der Dünger ist hoch dosiert und wird normalerweise mit Wasser vermischt und dann der Pflanze gegeben.

Vorteile
  • Nährstoffe verteilen sich gleichmäßig
  • einfache Bedienung
  • Packung reicht verhältnismäßig lange
Nachteile
  • Muss regelmäßig genutzt werden

Für einen flüssigen Orchideendünger spricht die leichte Bedienung. Die Nährstoffe verteilen sich durch das Gießen oder Tunken der Pflanze gleichmäßig. Außerdem reicht eine Packung des flüssigen Düngers verhältnismäßig lange.

Orchideendünger in Stäbchenform

Orchideendünger in Stäbchenform gibt seine Nährstoffe über einen gewissen Zeitraum, meistens drei Monate, Stück für Stück ab. Das Stäbchen wird einfach in das Substrat gesteckt.

Vorteile
  • Wenig Zeitaufwand
  • Lange Haltbarkeit
Nachteile
  • unregulierte Nährstoffabgabe
  • Nährstoffe verbreiten sich besser im feuchten Substrat

Orchideendünger in Stäbchenform spart dem Nutzer Zeit, Arbeit und Geld.

Düngestäbchen sind unter Gärtnern eine umstrittene Art, da die Nährstoffabgabe nicht reguliert werden kann. Außerdem wird argumentiert, dass sich Nährstoffe besser in feuchtem Substrat oder Erde verbreiten.

Orchideendünger in Ampullen

Ähnlich wie die Stäbchen, gibt auch Orchideendünger in Ampullen seine Nährstoffe über einen gewissen Zeitraum, meist vier Wochen, ab. Die einfache Anwendung verlangt kein Dosieren, da die Ampulle nur aufgeschnitten und dann in das Substrat gesteckt werden muss.

Vorteile
  • einfache Anwendung alle 1 &#8211
  • 2 Monate
  • keine Dosierung
Nachteile
  • Nährstoffmenge nicht regulierbar

Die Ampullen sind besonders empfehlenswert bei schlechter Blütenbildung und hängenden Blättern. Jedoch kann auch hier nicht die Nährstoffmenge reguliert werden.

Orchideendünger als Spray

Da Orchideen in ihrem natürlichen Lebensraum viele ihrer Nährstoffe aus der Luft aufnehmen, gibt es auch die Möglichkeit eines Düngers in Form eines Sprays.

Ein Orchideendünger als Spray eignet sich nur für Profis.

Ein Spray versorgt die Pflanze mit zusätzlichem Harnstoff. Des Weiteren sorgt es dafür, dass die grünen Blätter glänzen.

Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass nur die Blätter und die Wurzeln mit dem Spray in Kontakt geraten. Die Blüten hingegen vertragen das Spray nicht.

Vorteile
  • Blätter bekommen zusätzlichen Glanz
  • Erhalten zusätzlichen Harnstoff
Nachteile
  • Blüten dürfen nicht in Kontakt mit Spray geraten
  • nur für Profis
  • weitere Düngemittel notwendig

Ein Spray sollte nicht als einziges Düngemittel genutzt werden. Die Blätter der Orchidee können nur bedingt Nährstoffe aufnehmen. Ein zusätzliches Düngemittel, welches über die Erde oder Substrat eingeführt wird, ist empfehlenswert.

Für was ist Orchideendünger geeignet?

Ein Orchideendünger ist ideal auf deine Orchidee zugeschnitten. Jedoch kann der Dünger auch für andere Zimmerpflanzen genutzt werden.

Hier solltest du jedoch beachten, dass dein Orchideendünger oft niedriger dosiert ist als herkömmliche Blumendüngemittel. Da Orchideen salzempfindlich sind ähnlich wie Farne, kann ein Orchideendünger diesen Pflanzen auch guttun.

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Orchideendünger sollte hauptsächlich für Orchideen genutzt werden. Jedoch ist er nicht schädlich gegenüber anderen Pflanzen. (Bildquelle: Cottonbro / pexels)

Hast du noch einen Rest deines Orchideendüngers in der Gießkanne, kannst du diesen auch anderen Zimmerpflanzen geben. Sollten diese jedoch auch andere Bedürfnisse haben, musst du ihnen diese durch zusätzliche Düngemittel zukommen lassen.

Welche Alternativen gibt es zu Orchideendünger?

Neben den traditionellen Orchideendüngern gibt es auch drei Alternativen. Diese haben wir dir in der Tabelle kurz zusammengefasst.

Art Beschreibung
Homöophatischer Dünger Dieser Dünger besteht aus Schwefel, Wurmhumus, Löß, Schachtelexaminat, Guano und Kupfersulfat. Bei regelmäßiger Anwendung kann es das Wachstum von Blüten und Blättern anregen. Zudem erlangt deine Pflanze eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen.
Hornspäne Diese bestehen aus Rinderhörnern und Rinderhufen. Das organische Düngemittel enthält viel Stickstoff ist aber nur bedingt nutzbar, da deine Pflanze auch Kalium braucht. Es empfielt sich Hornspäne bei der Frühlingsdüngung zu nutzen in Kombination mit anderen Düngemitteln.
Kaffeesatz Kaffeesatz hat einen leicht sauen pH-Wert, den auch Orchideen bevorzugen. Durch seinen hohen Stickstoffgehalt sollte Kaffeesatz jedoch nur in geringen Mengen und zusätzlich mit anderen Düngemitteln in niedriger Dosis genutzt werden.

Wenn du eine gesunde Entwicklung deiner Pflanze voraussetzt, solltest du die Alternativen nur in Kombination mit anderen Düngemitteln nutzen. Jedoch befindet sich die Alternativen preislich unter oder in einer ähnlichen Kostenspanne und sollten deshalb durchaus berücksichtigt werden.

Was kostet Orchideendünger?

Der Kosten eines Orchideendüngers hängen stark von dem Inhalt der Verpackung, der Art und der Qualität des Düngers ab. Generell kann gesagt werden, dass Orchideendünger zwischen 5 und 30 Euro kosten kann. Die folgende Tabelle gibt dir eine kleine Preisübersicht:

Art des Orchideendüngers Preis
Flüssiger Orchideendünger 5 – 20 Euro
Orchideendünger in Stäbchenform 5 – 15 Euro
Orchideendünger als Ampulle 8 – 25 Euro
Orchideendünger als Spray 5 – 30 Euro

Wie schon erwähnt, hängt der Preis stark von dem Inhalt der Verpackung ab. Flüssige Dünger oder Dünger in der Stäbchenform kannst du sehr lange nutzen. Die Ampullen oder das Spray hingegen sind schneller verbraucht und liegen zudem noch im höheren Preissegment.

Bei speziellem Orchideendünger kannst du jedoch erwarten, dass deine Pflanzen optimal versorgt werden. Standard Blumendünger gibt es bereits ab 2 Euro zu kaufen, jedoch mangelt es hier an den richtigen Nährstoffen für deine Orchidee. Deshalb ist eine Investition in ein spezielles Düngemittel für Orchideen ratsam.

Wo kann ich Orchideendünger kaufen?

Orchideendünger können mittlerweile in zahlreichen Geschäften und Online Shops gekauft werden. Folgende Geschäfte und Online-Händler bieten Orchideendünger an:

  • Blumen- und Gartenhändler
  • Baumärkte wie Obi, Hornbach, toom oder Globus
  • Amazon
  • Drogeriemärkte wie dm oder Rossmann

Wenn du auf der Suche nach einem Schnäppchen bist, solltest du dein Glück bei Supermärkten oder Discountern versuchen. Zu bestimmten Saisonzeiten haben diese auch Orchideendünger in ihrem Sortiment.

Wie wird Orchideendünger angewendet und dosiert?

Je nachdem für welche Art von Orchideendünger du dich entschieden hast, ist auch die Anwendung und Dosierung unterschiedlich. In jedem Fall solltest du die Anleitung und Hinweise des Herstellers befolgen, bevor du den Dünger deiner Pflanze gibst.

Beachte außerdem, dass deine Orchidee im Winter oft eine Ruhezeit einhält und nicht austreibt. In diesem Zeitraum braucht sie auch keinen Dünger.

Idealerweise düngst du deine Pflanze das erste Mal im Frühling und das letzte Mal im Herbst. Sobald deine Orchidee im Frühling neue Knospen zeigt, solltest du mit dem Düngen anfangen. Im Folgenden haben wir dir eine kurze Übersicht erstellt, wie die verschiedenen Arten von Orchideendünger im Normalfall angewendet werden:

  • Flüssiger Orchideendünger: Das Düngemittel wird normalerweise ein Mal im Monat angewendet. Das hoch dosierte Mittel wird, wie in der Anleitung beschrieben, zusammen mit Wasser angemischt und dann in die Pflanze gegossen. Beim ersten Düngen sollte nur 50% der Konzentration dazu gegeben  und die Reaktion der Pflanze abwarten.
  • Orchideendünger in Stäbchenform: Das Stäbchen wird in feuchte Erde oder Substrat gesteckt und gibt über die nächsten drei Monate Nährstoffe ab. Keine Dosierung notwendig.
  • Orchideendünger in Ampullen: Die Ampulle wird am unteren Ende aufgeschnitten und dann in das Substrat oder die Erde gesteckt. Austausch nach vier Wochen. Keine Dosierung notwendig.
  • Orchideendünger als Spray: Wird ein- bis zweimal die Woche auf Blätter und Wurzeln gesprüht. Auf gar keinen Fall auf Blüten sprühen. Düngemittel ist der Spraydose bereits ideal für deine Pflanze dosiert.

Hinsichtlich der Dosierung solltest du immer die Anleitung deines Herstellers beachten. Da du bei einigen Arten von Orchideendünger die Freiheit hast frei zu dosieren, sind diese Informationen essenziell für ein gesundes Wachstum deiner Pflanze.

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Bevor du beginnst deine Pflanzen einzusprühen, solltest du immer die Anweisungen des Herstellers bezüglich der Anwendung und Dosierung beachten. (Bildquelle: Trung Thanh / unsplash)

Bilden sich Salzkristalle an der Wurzel deiner Orchidee, ist der Dünger zu hoch dosiert. Die Kristalle verhindern zudem die Wasseraufnahme. Treibt deine Pflanze jedoch lange keine neuen Blätter oder Blüten aus, kannst du von einem Nährstoffmangel ausgehen und deine Dosierung ist zu gering.

Ist Orchideendünger giftig?

In Deutschland dürfen Düngemittel keine schädliche Wirkung auf die Umwelt oder die Gesundheit haben. Somit sind bei sachgerechter Anwendung alle Orchideendünger ungiftig.

Orchideendünger ist bei fachgerechter Anwendung ungiftig.

Ist dein Orchideendünger ein Mineraldünger, kann sich auf der Haut durch Schweiß eine konzentrierte Salzbildung bilden. Diese kann zu Reizungen auf der Haut kommen. Deshalb solltest du vermeiden die Düngemittel lange festzuhalten und dir nach der Anwendung die Hände gründlich waschen.

Wird Orchideendünger oral aufgenommen, kann es zu Gesundheitsschäden kommen. Auch wenn die kritische Dosis hoch liegt, solltest du den Orchideendünger außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Tieren aufbewahren.

Außerdem solltest du darauf achten, deinen Dünger von Wärmequellen fernzuhalten. Beim Verbrennen einiger Düngemittel kann sich giftiger Rauch bilden.

Fazit

Ein Orchideendünger ist essenziell, wenn du deine Pflanze optimal pflegen willst. Grundsätzlich kannst du dich zwischen flüssigem Dünger, Stäbchen, Ampullen oder einem Spray entscheiden. Diese unterscheiden sich kaum in ihren Inhaltsstoffen oder ihrer Qualität, sondern nur in ihrer Anwendung und ihren Kosten.

Die Anwendung einer Orchideendüngers ist kinderleicht. Bei Ampullen oder Stäbchen musst du nicht mal selbst dosieren, da diese ihre Nährstoffe über einen Zeitraum abgeben. Die Dosierung beeinflussen kannst du nur bei einem flüssigen Dünger oder einem Spray. Wenn du dich für ein Düngemittel entschieden hast, steht dem gesunden und erfolgreichen Wachstum deiner Pflanze nichts mehr im Weg.

Bildquelle: 123rf / 47951168

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