Ein gepflegter Rasen lässt uns an die englischen Landschaftsgärten denken, welche bis heute für die Gestaltung von Gärten und Parks Pate stehen. Über eine Grünfläche verfügt beinahe jedes Grundstück.

Rasen säen zählt zu den einfachsten Arten der Gartengestaltung. Dabei muss es kein makellos gepflegter englischer Rasen sein. Auch als Spiel- und Sportfläche kann die Rasenfläche ihre Liebhaber finden. Ganz gleich, welche Aufgabe auf deinen Rasen warten wird, allem voran steht die Aussaat.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit allen Fragen rund um die Anlage von Grünflächen und deren Pflege und Wartung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Größere Rasenflächen erscheinen attraktiver als kleinere Wiesenstücke. Der Pflegeaufwand ist dabei geringer und die Bearbeitung kann weitgehend mechanischen Hilfsmitteln überlassen werden.
  • Damit der Rasen gut anwächst, ist eine gründliche Vorbereitung des Bodens notwendig. Die Saatfläche sollte aufgelockert, gedüngt und eingeebnet werden.
  • Beim Kauf des Rasensamens ist auf die passende Gräsermischung zu achten. Diese richtet sich nach den speziellen Anforderungen, wie zum Beispiel Zierrasen oder Spielrasen.

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Der GARDENA Handstreuer ist ein praktisches wie vielseitiges Gerät. Der Streuer eignet sich für das Ausbringen von Samen und Dünger, sowie in der kalten Jahreszeit zusätzlich für die Befüllung mit Streusalz.

Die Streubreite beträgt ein bis vier Meter. Der Streubehälter kann mit bis zu einem Kilogramm Samen befüllt werden. Die Mengeneinstellung kann in vier Stufen bequem am Griff des Handstreuers vorgenommen werden. Die Verteilung auf dem Boden erfolgt gleichmäßig mittels einer freilaufenden Rotationsscheibe.

Was bedeutet Rasen säen?

Was wäre ein Garten ohne Rasen? Eine Grünfläche, die als Liegewiese, Spielplatz oder Umrahmung der Blumenbeete dient, gibt dem Außenbereich Gesicht und Struktur.

Rasen mit Holzweg

Ob akkurat und kurz geschnitten, oder natürlich – ein grüner Rasen sollte in keinem Garten fehlen. (Bildquelle: pixabay.com / terimakasih0)

Für das Anlegen des Rasens benötigst du keinen grünen Daumen. Rasen aussäen geht leicht von der Hand und ist zudem preiswert. Mit wenigen Handgriffen ausgesät, wirst du dich bald über einen dichten Rasen freuen können und hast damit die Basis für jeden Garten und gepflegten Außenbereich geschaffen.

Rasen säen bedeutet, zunächst die Fläche dafür vorzubereiten und anschließend einen passenden Rasensamen zu besorgen und auszusäen. Bei der Wahl des Rasensamens solltest du auf Qualität achten, damit sich ein dichter Bewuchs ergibt und du nicht ständig nachbessern oder komplett neu aussäen musst.

Hintergründe: Was du über das Rasen säen wissen solltest

Der Grundstein für die Qualität und Beschaffenheit der späteren Rasenfläche wird mit deren Anlage gelegt. Bei der Aussaat des Rasens sollten einige Dinge beachtet werden. Äußere Faktoren wie Witterung und Windstärke besitzen großen Einfluss auf die spätere Beschaffenheit des Wiesenstücks.

Nachfolgend wirst du erfahren, wann der richtige Zeitpunkt für die Rasensaat gekommen ist, welche Vorbereitungen zu treffen sind und wie die Aussaat konkret erfolgt.

Welche Voraussetzungen müssen für die Rasenaussaat gegeben sein?

Damit die Rasenaussaat gelingen kann, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Das wichtigste Kriterium ist die Vorbereitung des Bodens. Rasensamen gedeiht nur auf einem tiefgründigen, gut durchlüfteten und unkrautfreien Boden. Gleiches trifft für den Rollrasen zu.

Eine weitere Voraussetzung für die Keimung des Samens sind die äußeren Bedingungen. Rasensamen zählt zu den Lichtkeimern. Dieser wird also nicht mit Erde bedeckt und benötigt viel Licht und dazu Wärme und Sonnenschein.

Für die Anlage des Rasens ist weiterhin wichtig, dass Unebenheiten im Untergrund ausgeglichen werden. Dabei sollte der Boden ein vom Haus wegführendes, leichtes Gefälle aufweisen.

Wann kann ich Rasen säen?

Die Rasenaussaat ist eigentlich rund ums Jahr möglich, denn der Rasensamen ist winterhart. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn eine schnelle Keimung erfolgt.

Der Samen benötigt Bodentemperaturen von mindestens zehn Grad und ausreichend Feuchtigkeit.

Jahreszeit Tipps
Frühling Im Frühling ist Pflanzzeit. Dies spricht auch für die Aussaat von Rasen. Dies sollte jedoch individuell entschieden werden., Häufig ist der Boden im zeitigen Frühjahr noch nicht ausreichend aufgewärmt und dies könnte die Keimung verhindern.
Sommer Die Monate Mai bis September sind ideal für die Aussaat des Rasens. Der Boden ist nun ausreichend aufgewärmt, um die Samen schnell keimen zu lassen., Bei heißen Temperaturen ist die Aussaat weniger günstig. Es sollte ein trüber und möglichst windstiller Tag abgewartet werden., Bei der Aussaat im Sommer ist es besonders wichtig, den Rasen regelmäßig zu bewässern, denn der Samen darf nicht austrocknen.
Herbst Ab Oktober ist es weniger günstig, Rasen zu säen. Nachts kann sich nun bereits der erste Frost einstellen und den Boden gefrieren lassen., Reicht die Bodentemperatur nicht aus, findet keine Keimung statt. Auch ist der Boden im Herbst häufig dauerhaft feucht, was für die Aussaat ebenfalls ungünstig ist.
Winter Rasensamen ist zwar winterhart und wird theoretisch nicht erfrieren, eine Aussaat in den Wintermonaten kann jedoch nicht empfohlen werden., Der Boden ist häufig dauerhaft gefroren und lässt sich damit nicht bearbeiten. Die Samen können unter diesen Bedingungen nicht keimen.

Wie bereitet man den Rasen für das Säen vor?

Zunächst muss der Boden tiefgründig gelockert werden. Dieser Arbeitsgang kann bereits einige Wochen vor der Einbringung des Rasensamens erledigt werden. Der Boden ist zunächst auf eine Tiefe von ein bis zwei Spatenlängen umzugraben. Steine Wurzeln und Unkrautreste werden dabei vollständig entfernt.

Darf der Boden vor der Aussaat einige Zeit ruhen, hat er Zeit abzusacken und kann dann vor der Aussaat eingeebnet werden. Vor der Aussaat muss die Fläche plattgewalzt werden.

Ein fester Boden kann auf kleineren Flächen auch durch Bretter anstelle von Walzen erzielt werden. Es ist wichtig, dass der Untergrund nach der Aussaat nicht mehr absackt und keine Unebenheiten entstehen.

Die Bodenvorbereitung Schritt für Schritt:

  • Erde auflockern
  • Wurzel, Steine und Unkraut entfernen
  • Unebenheiten ausgleichen
  • Boden einebnen
  • Fläche einige Zeit ruhen lassen

Abschließend wird noch der pH-Wert des Bodens bestimmt. Entsprechende Test-Kits können in Baumärkten für wenige Euro erworben werden. Der ermittelte pH-Wert sollte bei 5,5 liegen. Ein zu saurer Boden sollte vor der Aussaat gekalkt werden.

Wenige Tage vor der Aussaat erhält der Boden eine kräftige Düngung, damit die Erde mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist und eine schnelle Keimung einsetzt.

Wiesenblumen

Rasensamen kann auch mit Wiesenblumensamen gemischt werden, um eine schöne Blumenwiese zu säen. (Bildquelle: pixabay.com / Capri23auto)

Nun ist es an der Zeit, den Rasensamen zu besorgen. Als Faustregel gilt: Pro Quadratmeter Rasenfläche werden 20 bis 50 Gramm Samen benötigt. Wer seinen Rasen in eine Blumenwiese verwandelt möchte, mischt vor der Aussaat pro Quadratmeter fünf Gramm Wiesenblumen-Mischung unter.

Dann wird der Rasen von Gänseblümchen, Klee, Schafgarbe oder Margeriten aufgelockert. Dies ist besonders bei der Anlage von Naturgärten eine Option.

Worauf muss ich bei den Rasensamen achten?

Es gibt eine große Auswahl an Rasensamen, wobei jede Art andere Vor- und Nachteile mit sich bringt. Du hast die Wahl zwischen:

  • Zierrasen
  • Schattenrasen
  • Spielrasen
  • Rollrasen

Folgende Übersicht zeigt die Vor- und Nachteile der einzelnen Rasensorten auf:

Rasensamen Art Vorteile Nachteile
Zierrasen Dichter Wuchs, Geschlossene Fläche, Wurzelt tief, Verträgt auch längere Trockenheit Wenig belastbar, Zarte Halme, Regelmäßige Pflege nötig
Schattenrasen Gedeiht auch in sonnenarmen Bereichen, Kann Wuchs von Moos und Unkraut eindämmen Weniger dichter Wuchs, Weniger attraktives Erscheinungsbild
Spielrasen Schnell wachsend, Robust, Für spielende Kinder und Haustiere geeignet Nicht als Zierrasen geeignet, Optisch weniger attraktiv
Rollrasen Schnell einsatzbereit, Keine aufwendige Aussaat nötig Teuer, ŸBraucht intensive Pflege

Damit der Rasen den späteren Anforderungen genügt, sollte vor dem Kauf feststehen, welchen Ansprüchen die Grünfläche später genügen soll.

Von Billig-Mischungen ist Abstand zu nehmen. Diese wachsen meist struppig und unregelmäßig.

Die Mischung sollte den Ansprüchen gerecht werden und folglich für Zierrasen oder Spielrasen geeignet sein oder sich als besonders schattenverträglich erweisen. Erst seit Kurzem auf dem Markt sind Rasenmischungen mit Mikroklee. Der kleinblättrige Klee wächst üppig und kommt auch mit längerer Trockenheit recht gut zurecht.

Wie lange dauert es, bis man was sieht?

Nach erfolgreicher Aussaat beginnt das Warten. Das Bild eines dichten und sattgrünen Rasens vor Augen, wirst du dich noch einige Zeit gedulden müssen. Wann die ersten Hälmchen zu sehen sein werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Witterung
  • Temperatur
  • Bodenbeschaffenheit
  • Feuchtigkeit
  • Lichtverhältnisse
  • Qualität des Rasensamens

Bei optimalen Bedingungen sprießen die ersten Halme nach etwa einer Woche. Sind die Gegebenheiten ungünstiger, solltest du die Hoffnung nicht aufgeben. Es kann bis zu drei Wochen dauern, bis die ersten Halme auftauchen.

Die meisten Rasenmischungen enthalten verschiedene Rasensorten. Da diese verschiedene Keimzeiten besitzen, können durchaus vier Wochen vergehen, bis alle Samen auch wirklich gekeimt sind.

Eine konstante Witterung und eine ausreichende Bewässerung führen zu einer schnellen Keimung. Der Boden sollte ab und an etwas aufgelockert werden, damit die Samen ausreichend Luft bekommen. Hat sich Unkraut auf dem zukünftigen Rasen breitgemacht, sollte dieses ebenfalls entfernt werden.

Kann ich auch bei Regen den Rasen säen?

Bei Regen macht es wenig Sinn, Rasen zu säen. Der Boden darf nicht mehr nass sein, weil er sonst schmiert. Ein trüber, aber windstiller Tag ist ideal für die Aussaat. Anschließend darf es gerne wieder regnen.

Dies ist für die Saat kein Problem und du sparst dir die Bewässerung. Allein heftiger Platzregen unmittelbar nach der Aussaat könnte den Samen gefährlich werden. Dann werden die ordentlich aufgebrachten Saatkörner meist zu kleinen Häufchen aufgeschwemmt und behindern sich gegenseitig beim Wachsen.

Rasen säen: Die besten Tipps für den Start

Ist der Boden vorbereitet, wird die passende Rasenmischung ausgewählt. Nun erfährst du, wie beim Rasen säen genau vorzugehen ist, welche Hilfsmittel die Arbeit erleichtern und wie der frisch gesäte Rasen gepflegt werden muss.

Wie funktioniert das Rasen säen?

Ist der Boden vorbereitet, kann der Rasensamen aufgebracht werden. Du solltest die Packungshinweise beachten und die für die neue Rasenfläche notwendige Menge an Samen abmessen und in eine Schale geben.

Damit der Samen gleichmäßig ausgestreut werden kann, solltest du einen windstillen Tag für die Aussaat wählen. Die federleichten Samen werden sehr schnell vom Wind davongetragen und an windigen Tagen ist es quasi unmöglich, eine gleichmäßige Aussaat zu bewerkstelligen.

Um den Boden bei der Aussaat zu schonen, kannst du dir mit kleinen Holzbrettern behelfen, welche mit Lederriemen an den Schuhen befestigt werden. So hinterlassen deine Schuhe keine Abdrücke im Beet.

Sind alle Samen auf dem Boden verteilt, wird der Samen mit Hilfe eines Rechens leicht in die oberen Bodenschichten eingearbeitet. Der Fachmann nennt diesen Vorgang “einigeln”. So werden für die Lichtkeimer die besten Bedingungen für die spätere Keimung geschaffen.

Abschließend wird die neue Rasenfläche gewalzt. Rasenwalzen drücken den Samen in die Erde. Wer keine Rasenwalze besitzt und nur eine relativ kleine Fläche bestellt hat, kann die Samen auch mit den an den Schuhen befestigten Holzbrettern festtreten.

Damit sich die Wurzeln gut entwickeln, wird bei der Aussaat ein Volldünger in den Boden eingearbeitet. Der Rasen benötigt viel Stickstoff. Wer eine natürliche Blumenwiese anlegen möchte, braucht keinen Dünger einsetzen.

Kann ich auch mit einer Maschine Rasen säen?

Wird der Rasen von Hand ausgesät, passiert es nicht selten, dass er ungleichmäßig wächst und lichte Stellen aufweist. Soll der Samen gleichmäßig auf dem Boden verteilt werden, sind ein Streuwagen oder ein Handstreuer hilfreich.

Die Vor- und Nachteile von der Aussaat per Hand und der Verwendung eines Streuwagens oder Handstreuers im Überblick:

Saatmethode Vorteile Nachteile
per Hand Ideal für kleine Flächen, Kein zusätzliches Gerät nötig, Schnell erledigt Zeitaufwendig bei größeren Flächen, Aussaat erfolgt häufig ungleichmäßig und lückenhaft  
mit Streuwagen oder Handstreuer Einfache Bedienung, Bequeme Methode, Auch zum Düngen nutzbar, Regelmäßige Aussaat Anschaffungskosten, Platzbedarf für die Aufbewahrung, Für kleine Flächen eher unrentabel

Der Rasensamen wird in den Streugutbehälter gegeben. Meist lässt sich genau einstellen, wie viel Rasensamen oder Rasendünger das Gerät pro Quadratmeter freigeben soll.

Die Anschaffung eines Streuwagens oder Handsteuers begrenzt sich nicht nur auf die Ausbringung des Samens, die praktischen Geräte sind auch nützlich, wenn der Rasen gedüngt werden soll.

Der Streuwagen wird ähnlich eines Rasenmähers gleichmäßig über den Boden bewegt, damit sich das Saatgut gut verteilen kann. Der Handstreuer dient praktisch als verlängerter Arm. Der Wind ist ein Feind dieser praktischen Streuhilfen. Auch für die maschinelle Aussaat bietet sich ein windstiller Tag an.

Wie oft muss ich den Rasen nach dem Säen gießen?

Den Rasen solltest du nach der Aussaat nicht aus den Augen verlieren. Soll die Keimung schnell einsetzen, ist die tägliche Bewässerung förderlich, ausgenommen es regnet.

Die Wassermenge sollte nicht zu hoch sein. Viel besser ist es, die Samen mehrmals täglich leicht zu beregnen. Staunässe bekommt dem Rasensamen nicht und ein Verschlämmen ist zu vermeiden.

Beim Bewässern ist etwas Fingerspitzengefühl nötig. Auch nach der Keimung sollte regelmäßig gegossen werden. Entstehen dabei kleinere leere Stellen, ist dies kein Beinbruch. Wird der Rasen etwa einen Monat nach der Keimung erstmals gemäht, beginnen sich die Lücken ganz von selbst zu schließen.

Welche Erde benötige ich für die Rasensaat?

Der Rasen entwickelt sich besonders gut in einer lockeren und gut durchlüfteten Erde. Sehr gut geeignet ist sandige Lehmerde. Die beiden Komponenten ergänzen sich optimal.

Während der Sand für die notwendige Durchlässigkeit sorgt, können Wasser und Nährstoffe in der Lehmerde gut gespeichert werden. Die genaue Zusammensetzung sollte an die vorhandenen Bodenverhältnisse angepasst werden.

Folgende Richtwerte können als Anhaltspunkte dienen:

  • etwa die Hälfte Komposterde
  • bis 40 Prozent Humusanteil
  • bis 20 Prozent Sandanteil
  • pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5

Umso lockerer der Boden, umso besser entwickeln sich die Wurzeln der Gräser. Weiterhin kommt es weniger zu Staunässe, wenn das Wasser in einem durchlässigen Boden gut abfließen kann.

Trivia: Was du sonst noch über das Thema Rasen säen wissen solltest

In diesem Abschnitt wollen wir noch ein paar Fragen zum Thema Rasen säen klären. Unter anderem wollen wir einen Rollrasen mit einem „echten“ Rasen vergleichen und dir bei der Entscheidung zwischen diesen beiden Möglichkeiten helfen.

Kann ich auch alten Rasen ausbessern?

Beschädigte Rasenstücke stören das Gesamtbild und sollten ausgebessert werden. Dies betrifft nicht nur größere Lücken im Rasen, welche nachgesät werden müssen, auch wenn du Unkräuter entfernst oder Besuch von Wühlmäusen bekommen hast, entstehen unschöne Lücken in der Grünfläche.

In den entstandenen Lücken wird der Rasen neu ausgesät. Der Boden wird zunächst aufgelockert und für die Aussaat vorbereitet. Es ist von Vorteil, wenn die ursprünglich genutzte Rasensorte verwendet wird. Dann ergibt sich am schnellsten ein geschlossenes Bild.

Die Samen kannst du leicht von Hand aufbringen, da es sich nur um kleinere Flächen handelt. Anschließend wird der Samen leicht eingearbeitet und angegossen. In den nächsten Wochen darf die Bewässerung nicht versäumt werden. In den ersten drei Wochen solltest du ausgebesserte Rasenstücke nicht betreten.

Rasen säen oder lieber fertiger Rollrasen?

Soll ein neuer Rasen angelegt werden, gibt es neben der Aufbringung von Rasensamen auch die Option, sich für einen Rollrasen zu entscheiden. Beide Rasenarten benötigen Pflege und auch die Vorbereitung des Bodens unterscheidet sich nicht.

Bei Rollrasen handelt es sich um kein Kunstprodukt, sondern um natürliche Rasenbahnen, welche auf dem Untergrund ausgerollt werden. Ähnlich wie bei der Rasensaat kann zwischen den eben erwähnten Rasentypen gewählt werden.

Rollrasen wird meist direkt nach dem Schälen ausgeliefert und sollte schnellstmöglich verlegt werden. Kurzfristige Lagerzeiten lassen sich am besten an einem kühlen und schattigen Standort überbrücken.

Wer sich schnell an einem gut gewachsenen Rasen erfreuen möchte, ist mit Rollrasen sicher gut beraten. Schon wenige Wochen nach seiner Aufbringung kann der Rollrasen zum Spielen und Toben genutzt werden und hält der ersten Gartenparty stand. Bei ausgesätem Rasen vergehen dagegen bis zu drei Monate, bis dieser voll belastbar ist.

Rollrasen

Rollrasen stellt eine gute Alternative zu Rasensamen dar. (Bildquelle: pixabay.com / ddgarton)

Die Rasenbahnen besitzen jedoch auch Nachteile. Das Verlegen von Rollrasen kann auf größeren Flächen leicht zum Kraftakt werden. Weiterhin ist Rollrasen vergleichsweise kostspielig. Einiges an Kosten einsparen lässt sich übrigens, wenn der Rasen direkt beim Hersteller abgeholt wird und damit die Kosten für die Anlieferung eingespart werden. Dies rentiert sich jedoch nur bei regionalen Anbietern.

Einige Vor- und Nachteile beider Rasentypen kannst du folgender Tabelle entnehmen:

Rasentyp Vorteile Nachteile
Rasensamen Preiswert, Einfache Anwendung, Gute Anwuchsgarantie Langsamer Wuchs, Rasen braucht Pflege
Rollrasen Kann schnell beansprucht werden, Dichter Wuchs, Kaum Unkrautbefall in den ersten Jahren Teuer, Zusätzliche Kosten durch Anlieferung, Verlegung auf großen Flächen oft anstrengend, Muss sofort verarbeitet werden, Rasen braucht Pflege

Rasen muss gepflegt werden, ganz gleich, ob er aus Samen herangezogen wurde oder aus Rollrasen besteht. In den Anfangsjahren machen sich die Vorteile von Rollrasen bemerkbar.

Rollrasen wächst besonders dicht und Unkraut und Moos haben kaum eine Chance, das Geflecht zu durchdringen. Nach etwa zwei Jahren unterscheiden sich aus Samen kultivierter Rasen und Rollrasen nicht mehr voneinander.

Wer nun die Pflege vernachlässigt, muss mit ersten Lücken im vormals perfekten Rollrasen rechnen. Bald darauf sprießen die ersten Unkräuter. Ein gut gepflegter aus Samen gezogener Rasen wächst nun ebenfalls dicht und üppig und eventuelle Anlaufschwierigkeiten sind vergessen.

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Und schon ist das Wochenende fast vorbei 🙄 aber naja bald folgen ja einige Feiertage und Brückentage 😁. Wir haben gestern das erste mal unseren Rasen gemäht 😍 jetzt heißt es pflegen und nachsäen denn es sind dennoch einige "löcher" zu sehen. Hat jemand Erfahrungen mit dem Nachsäen? Wie geht man da an besten vor? . . Ps. Wer meinen Storys folgt, ab jetzt gibt's jeden Tag einen Tipp zu meinem "Geheimnis" und nächsten Sonntag hoffentlich die Auflösung 😍. Und eines kann ich euch verraten wir wollen nächsten Sonntag gemeinsam Abends Live gehen, denke so ab 21 Uhr, wenn die Kleine im Bett ist, ist es gut so von der Uhrzeit? . Wir wünschen euch einen tollen Abend! . . #rasen #rasensäen #Außenanlage #garten #hausbau #bauherrenblog #bauherr #hausbaublog #neubau #architektur #bauhausstil #flachdach #attika #gartengestaltung #gartenplanung

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Fakt ist, wird er nicht regelmäßig gepflegt, gemäht und gedüngt, wächst weder Rollrasen noch die aus Rasensamen kultivierte Grünfläche.

Fazit

Die Anlage einer Rasenfläche können auch ungeübte Hobbygärtner einfach bewältigen. Wird auf hochwertigen Rasensamen zurückgegriffen und der Boden entsprechend unserer Hinweise vorbereitet, besteht eine zuverlässige Anwachsgarantie.

Der Rasensamen sollte den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ein Handsteuer oder Streuwagen erleichtern das Ausbringen des Rasensamens bei größeren Wiesenflächen. Wird der Rasensamen regelmäßig bewässert, wird er nach einigen Wochen zuverlässig keimen und kann ab einer Wuchshöhe von zehn Zentimetern erstmals geschnitten werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.rasen-experte.de/rasen-saen-wann-ist-denn-der-richtige-zeitpunkt/

[2] https://www.plantura.garden/gartentipps/gartenpraxis/rasen-saeen-richtiger-zeitpunkt-anleitung-in-6-schritten

[3] https://www.garten-freunde.com/rasen-saehen-so-gedeiht-die-neue-rasen-flaeche/4171

[4] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schritt-fuer-schritt/rasen-saeen-tipps-und-anleitung-10006

Bildquelle: 123rf.com / 69103599

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Brigitte hat Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Pflanzenkunde studiert und arbeitet jetzt in der Forschung. Dadurch hat Brigitte viel darüber gelernt, welche Pflanzen zusammenpassen und welche Bedingungen diese benötigen, um gesund zu wachsen.