Willkommen bei unserem großen Rasendünger mit Unkrautvernichter Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rasendünger mit Unkrautvernichter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Rasendünger mit Unkrautvernichter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Rasendünger mit Unkrautvernichter kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Rasendünger mit Unkrautvernichter ist ein sogenanntes Kombipräparat. Er versorgt den Rasen mit Nährstoffen und befreit ihn darüber hinaus von Unkraut.
  • Rasendünger mit Unkrautvernichter existieren in zwei Kategorien: mineralische Rasendünger, in dem die Nährstoffe unmittelbar vorhanden sind, und organische Rasendünger, in dem die Nährstoffe in organischem Material gebunden vorliegen.
  • Rasendünger mit Unkrautvernichter gibt es flüssig, als Granulat und als Pulver. Die Kombilösung mit Rasendünger findet meist als Granulat Verwendung.

Rasendünger mit Unkrautvernichter Test: Das Ranking

Platz 1: WOLF-Garten 2-in-1 Unkrautvernichter + Rasendünger

Bei diesem Rasen-Langzeitdünger verspricht der Hersteller WOLF-Garten eine optimale Versorgung des Rasens mit allen wichtigen Nährstoffen. Dadurch wächst er besonders dicht und kräftig. Darüber hinaus entwickelt er Widerstandskraft gegen Moos und Unkraut. Kunden schätzen diese Vorteile, nehmen aber oft einen starken Geruch wahr, der manche stört.

WOLF-Garten 2-in-1 Unkrautvernichter + Rasendünger wird in verschiedenen Verpackungsgrößen angeboten, deren Inhalt für 50 bis 1.000 m² reicht. Die Düngewirkung hält bis zu drei Monaten an. Damit lassen sich Lücken im Rasen effektiv schließen. Er kann von Mai bis September angewendet werden, wobei der Hersteller die Monate Juni und Juli als ungünstiger einstuft.

Platz 2: COMPO Rasen-Langzeitdünger

Mit dem COMPO Rasendünger versorgst du deinen Rasen für zwei bis drei Monate mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen, die der Rasen für ein gesundes Wachstum benötigt. Er ist ideal für alle Spiel-, Sport- und Zierrasenflächen geeignet – für eine optimale Rasenpflege ohne Verbrennungsgefahr. Das feine Granulat löst sich schnell auf.

Der COMPO Rasen-Langzeitdünger besitzt eine gute Startwirkung, ohne Stoßwachstum zu verursachen, was den Kunden gefällt. Gleichzeitig wird der enthaltene Langzeitdünger durch die natürlichen Wachstumsfaktoren des Rasens gesteuert und ist somit immer bedarfsgerecht verfügbar. Er sollte ein bis zwei Tage nach dem Mähen per Hand oder mit dem Streuwagen auf dem trockenen Rasen ausgebracht werden.

Platz 3: Substral Rasendünger mit Unkrautvernichter

Der Substral Rasendünger mit Unkrautvernichter wirbt mit Profitechnologie, die für ein gleichmäßiges Wachstum des Rasens sorgen soll. Dabei werden die Nährstoffe nicht auf einmal, sondern konstant über die gesamte Zeit freigegeben. Das verringert die Verbrennungsgefahr der Gräser und es entsteht ein dichter, kräftiger Rasen.

Der Substral Rasendünger mit 100 Tage Langzeitdüngung eignet sich sowohl für Zier- als auch für Sport- und Spielrasen. Das feine Granulat bekämpft darüber hinaus Unkraut wie Schafgarbe, Weißklee, Hirtentäschelkraut, Gänseblümchen, Hornkraut und Vogelknöterich. Es sollte bei feuchtwarmer Witterung etwa drei bis vier Tage nach dem Mähen gestreut werden. Regen oder Bewässerung zwei bis drei Tage später begünstigt die Wirkung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rasendünger mit Unkrautvernichter kaufst

Sobald der Frühling ins Haus steht, beginnt es im Garten wieder zu blühen und zu wachsen. Doch neben seiner schönen Seite hat der Frühling auch eine Schattenseite: Unkraut.

Das Rasendüngen im Frühjahr gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Rasenpflege, denn die Pflanzen brauchen neue Kraft, um im Sommer wieder wunderbar zu Festigkeit, einem satten Grün und Gesundheit zu kommen.

Ein schöner Rasen benötigt viel Pflege. Um gegen Löwenzahn, Moos und Co. vorzugehen, helfen Rasendünger mit Unkrautvernichter. (Bildquelle: unsplash.com / Sylwia Pietruszka)

Was bedeutet Rasendünger mit Unkrautvernichter?

Rasendünger ist ein Sammelbegriff für Reinstoffe und Stoffgemische, die in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau als Nährstoffzusatz für Kulturpflanzen verwendet werden.

Unkrautvernichter, auch Herbizide genannt, sind Mittel, die auf einige Pflanzen tödlich wirken. Durch die spezielle Mischung von Chemikalien wird die abtötende Wirkung erzeugt und die Photosynthese der Pflanze wird somit unterdrückt.

Alle Pflanzen – also auch die Gräser in deinem Garten – benötigen neben Wärme, Licht, Luft und Wasser bestimmte essentielle Nährstoffe:

  • „N“ (Stickstoff) für gesundes Wachsen
  • „P“ (Phosphat) zur Pflege des Wurzelwerks
  • „K“ (Kalium) für mehr Widerstandsfähigkeit

Diese Hauptnährstoffe findest du im Unkrautvernichter mit Rasendünger.

Unkrautvernichter mit Rasendünger lässt deine Rasenfläche wieder in einem satten, dichten Grün erstrahlen. Außerdem wird dein Rasen ideal mit Stickstoff, Phosphor und Kalium versorgt, damit er widerstandsfähig gegenüber Unkräutern und Moos ist.

Was ist in Rasendünger mit Unkrautvernichter enthalten?

Jedes Kombiprodukt, das als Rasendünger mit Unkrautvernichter im Handel angeboten wird, enthält eine Kombination aus Dicamba (3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure) und 2,4-D (2,4-Dichlorphenoxyessigsäure).

Die Menge variiert von Hersteller zu Hersteller, daher ist die Wirkung ähnlich, aber nicht identisch. Deswegen ist es notwendig, die entsprechenden Mengen der Inhaltsstoffe genau zu vergleichen.

Wie viel kostet ein Rasendünger mit Unkrautvernichter?

Rasendünger mit Unkrautvernichter findest du in vielen Preisklassen. Das bedeutet aber nicht, dass das teuerste Herbizid auch das beste ist. Du kannst auch im unteren Preissegment sehr guten Rasendünger mit Unkrautvernichter finden.

In der Regel bekommst du große Mengen mit Blick auf den Kilo- oder Quadratmeterpreis günstiger. Preisunterschiede bestehen auch zwischen den verschiedenen Marken.

Wo kann ich Rasendünger mit Unkrautvernichter kaufen?

Wenn du deinen Rasen düngen und gleichzeitig das Unkraut vernichten möchtest und dementsprechend auf der Suche nach einem Rasendünger mit Unkrautvernichter bist, wirst du viele Anbieter finden.

Mittlerweile führen nahezu alle regionalen Baumärkten Rasendünger mit Unkrautvernichter an, wo du dich zudem von kompetenten Experten beraten lässt.

Zeitweise werden die Produkte auch im Rahmen von Gartenaktionen in verschiedenen Supermärkten angeboten.

Wer eine besonders große Auswahl an Rasendünger mit Unkrautvernichter bevorzugt, wird in Online-Shops fündig. Neben zumeist günstigen Preisen helfen Meinungen anderer Kunden zusätzlich bei der Kaufentscheidung.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Rasendünger mit Unkrautvernichter verkauft:

  • Amazon.de
  • Obi.de
  • Hornbach.de
  • Garten.schule
  • Compo.de

Welche Alternativen zu Rasendünger mit Unkrautvernichter gibt es?

Fast jeder hat Probleme mit Unkraut im Rasen. Im nächsten Abschnitt erklären wir dir, welche Hausmittel gegen Unkraut helfen.

Methode Beschreibung
Heißes Wasser Wenn ein Nachsäen geplant ist, können Unkräuter vor dem Ausstechen mit heißem Wasser begossen werden. Nach dem Abtrocknen können sie leicht entfernt werden. Verwende diese Methode nicht erneut, da das Risiko, dass der Rasen ebenfalls vernichtet wird, zu groß ist.
Salz und Essig In der Natur richten Salz und Essig nicht nur an Unkraut, sondern auch an den umgebenden Pflanzen und im Boden Schaden an. Die Substanzen gelangen schnell in den Boden, die Konzentration dort steigt, sodass Salz oder Essig nicht mehr so schnell biologisch abgebaut werden können.
Vorbeugen und rechtzeitig ausstechen Das beste „Hausmittel“ gegen Unkräuter ist und bleibt das frühe, sorgfältige Ausstechen der Unkräutern einschließlich aller Wurzeln. Auf diese Weise beugst du einem rasenverdrängendem Unkrautbefall vor.
Technische Hilfsmittel Daneben gibt es auch Maßnahmen mit technischen Hilfsmitteln, zum Beispiel die Benutzung einer Gasflamme, eines Hochdruckreinigers oder elektrisch betriebener Bürstengeräte.

Im folgenden Video werden dir einige Alternativen zu Rasendünger mit Unkrautvernichter erklärt:

Für wen ist Rasendünger mit Unkrautvernichter geeignet?

Rasendünger mit Unkrautvernichter eignet sich nicht nur für private Rasenflächen, sondern auch für Großverwender (z. B. in Parkanlagen). Im Handel angebotene Kombiprodukte können einfach und kostengünstig auf den jeweiligen Rasenflächen ausgebracht werden.

Sie können mit geeigneter Technik wie beispielsweise einem Streuwagen oder aber auch mit der Hand verteilt werden.

Handschuhe, Atemschutz und Schutzkleidung werden empfohlen.

Ist Rasendünger mit Unkrautvernichter tierfreundlich?

Wenn du Haustiere hast, die den Rasen betreten, etwa einen Hund, Katzen oder Kaninchen, musst du natürlich einiges beachten. Viele anorganische Dünger können für Tiere gesundheitsschädlich sein, da diese normalerweise Kalium, Stickstoff und Phosphor enthalten.

Als Faustregel gilt, dass dein Haustier nach dem Düngen 24 Stunden lang nicht auf den Rasen darf. Der folgende Regen kann dann beschleunigend wirken. Am Ende kommt es aber immer darauf an, welches Erzeugnis genau auf dem Rasen gegeben wird.

Die ersten 24 Stunden nach dem Einsatz von Rasendünger mit Unkrautvernichter sollst du deine Kinder und Haustiere nicht auf die Fläche lassen. (Bildquelle: unsplash.com / Daniël Maas)

Entscheidung: Welche Arten von Rasendünger mit Unkrautvernichter gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Rasendünger mit Unkrautvernichter kaufen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Organischer Rasendünger mit Unkrautvernichter
  • Mineralischer Rasendünger mit Unkrautvernichter

Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen organischen Rasendünger mit Unkrautvernichter aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein rein organischer Rasendünger ist bei normaler und sachgerechter Anwendung für Mensch und Tier ungefährlich. Außerdem kann der Rasen gleich nach dem Ausbringen wieder betreten werden.

Organischer Rasendünger enthält sterilisierte, organische und natürliche Rohstoffe.

Vorteile
  • Bestehen aus organischen Stoffen
  • Nährstoffzufuhr auf natürlicher Basis
  • Wurzelwerk des Rasens wird deutlich kräftiger
  • Für Kinder und Haustiere ungefährlich
  • Kaum Gefahr der Überdüngung
Nachteile
  • Wirkung tritt erst nach drei bis vier Wochen ein
  • Das Grün ist nicht so kräftig

Der Dünger entfaltet seine Wirkung, sobald seine organischen Bestandteile von Mikroorganismen zersetzt werden. Durch diese sogenannte Mineralisierung werden die Pflanzennährstoffe freigesetzt und können von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden.

Eine Bewässerung ist nicht erforderlich, da organischer Rasendünger die Blätter nicht verbrennt, sondern die Wirkung beschleunigt.

Organische Dünger sind umweltfreundlicher als chemische Dünger. (Bildquelle: 123rf.com / A. Singkham)

Was zeichnet einen mineralischen Rasendünger mit Unkrautvernichter aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Rein mineralische Rasendünger ohne weitere Zusatzstoffe gegen Unkräuter sind ungefähr so ​​giftig wie Kochsalz. Bei ihnen sollst du nach dem Düngen warten, bis die Düngerpellets vollständig durch den Rasen hindurchgerieselt sind und auf der Grasnarbe aufliegen.

Erfahrungsgemäß erfolgt dies nach einer gründlichen Bewässerung oder einem starken Regenschauer. Aus Sicherheitsgründen kannst du auf den nächsten Rasenschnitt warten, bevor das frische Grün wieder zur Spielwiese wird.

Vorteile
  • Dünger wirkt sehr schnell
  • Regt das Wachstum des Rasens an
  • Sorgt für sattgrüne Rasenflächen
  • Geringere Kosten
Nachteile
  • Genaue Dosierung nötig, um Rasen zu schonen
  • Wird der Dünger ungleichmäßig verteilt, schadet dies dem Rasen
  • Kunstdünger mit chemischen Substanzen
  • Nicht gut für Kinder und Tiere
  • Verlust von Bodenqualität

Die alleinige Verwendung mineralischer Rasendünger mit Unkrautvernichter führt zu einem Verlust der Bodenqualität und kann die Bodenchemie derart stören, dass es zur Änderung des pH-Wertes kommt. Dies kann wiederum das Wachstum von Wildkräutern begünstigen.

Damit trägt die Anwendung von mineralischem Rasendünger mit Unkrautvernichter also auf lange Sicht dazu bei, dass Unkräuter ein Problem bleiben.

Chemische Dünger wirken schneller als organische Dünger. (Bildquelle: 123rf.com / A. Singkham)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rasendünger mit Unkrautvernichter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Rasendünger mit Unkrautvernichter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rasendünger mit Unkrautvernichter für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Ergiebigkeit
  • Art
  • Dosierung
  • Inhaltsstoffe
  • Wirkdauer
  • Verträglichkeit

Ergiebigkeit

Die Ergiebigkeit gibt an, für wie viele Quadratmeter Rasenfläche der Dünger ausreicht.

Da es hier deutliche Unterschiede gibt, sollst du deinen Garten grob ausmessen, bevor du Rasendünger mit Unkrautvernichter kaufst.

Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass der Rasendünger mit Unkrautvernichter tatsächlich für das Düngen der entsprechenden Fläche ausreicht.

Viele Produkte werden in verschiedenen Mengen angeboten. Die meisten Produkte sind in Packungsgrößen bis etwa 9 kg erhältlich und reichen für Rasenflächen bis maximal 450 m².

Es sind aber auch Rasendünger mit Unkrautvernichter in 25 kg-Säcken im Handel erhältlich. Diese reichen für Flächen um etwa 850 m².

Art

Verfügbar sind Rasendünger mit Unkrautvernichtern in verschiedenen Varianten: flüssig, als Granulat oder in Pulverform. Welche Eigenschaften sie jeweils aufweisen, kannst du der nachstehenden Beschreibung entnehmen.

Flüssigdünger

Viele Hersteller bieten Flüssigdünger für Pflanzen an. Der Vorteil ist, das sie mit einer entsprechenden Sprühvorrichtung gleichmäßig verteilt werden können. Das Produkt wird schnell aufgenommen, muss aber öfter angewendet werden.

Vorteile
  • Wirkung steht rasch bereit
  • Zieht sehr schnell ein
  • Einfach zu dosieren
Nachteile
  • Nicht für große Flächen geeignet
  • Nicht als kombiniertes Präparat
  • Häufiger anzuwenden

Kombinierte Rasendünger mit Unkrautvernichtern sind flüssig nicht verfügbar, aber du kannst sie als zwei separate Flüssigkeiten einsetzen.

Pulver

Einige mineralische Dünger sind in Pulverform in Säcken mit 15 kg oder 20 kg erhältlich. Sie werden direkt in das Erdreich eingearbeitet. Die Nährstoffaufnahmekapazität sehr humusreicher Böden wird dadurch erhöht. Die Anwendung an sich ist einfach und geht zügig von der Hand.

Vorteile
  • Erhöht die Nährstoffaufnahmekapazität
  • Mit Langzeitwirkung
  • Ideal für die Anwendung bei der Aussaat
Nachteile
  • Eher für große Flächen geeignet
  • Recht aufwendig einzuarbeiten

Aufgrund der großen Mengen eignen sie sich hervorragend für Sportplatz und große Flächen. Es gibt sie auch mit Langzeiteffekt. Am besten werden diese Pulversorten – oft auch „Urgesteinsmehl“ genannt – vor der Aussaat angewendet.

Granulat

Rasendünger mit Unkrautvernichter gibt es als Granulat in den verschiedensten Varianten und von unterschiedlichen Herstellern. Granulate mit Unkrautvernichter sind äußerst staubarm.

Vorteile
  • Zieht sehr schnell ein
  • Wirkung steht rasch bereit
  • Einfach anzuwenden
  • Einfach zu dosieren
Nachteile
  • Nicht für große Flächen geeignet
  • Nicht als kombiniertes Präparat

Granulate werden ähnlich wie Flüssigdünger rasch aufgenommen. Mit einem Streuwagen, der für die jeweilige Granulatgröße eingestellt werden kann, kannst du dieses Mittel unkompliziert aufbringen.

Eine anschließende Wässerung sorgt für eine gute Verteilung des Düngers.

Dosierung

Unkrautvernichter mit Rasendünger besteht aus einer Vielzahl an Stoffen, die den Rasen mit Nährstoffen versorgen und ihn gleichzeitig von Unkraut befreien sollen. Das macht das Verhältnis der Stoffe und die Dosierung wichtig.

Befolge die Dosierung genau nach den Anweisungen des Herstellers. Wenn du zu wenig Dünger verwendest, entfaltet das Präparat seine Wirkung nicht.

Bei zu viel Dünger nehmen Pflanzen, Boden und schlimmstenfalls auch das Grundwasser Schaden.

foco

Wusstest du, dass die Verwendung von Hausmitteln wie Salz und Essig für die Düngung und Unkrautvernichtung nicht bedingungslos empfohlen wird?

Wenn du zu viel dieser Mittel verwendest, kann das den Boden schädigen und das Wachstum des Rasens verhindern.

Inhaltsstoffe

Um optimal zu wirken, muss ein Rasendünger mit Unkrautvernichter die richtigen Inhaltsstoffe haben. Um den Rasen mit Nährstoffen zu versorgen und so das Wachstum anzuregen, sind verschiedene Mineralien notwendig.

Mineralien Wirkung
Stickstoff für mehr Wachstum und Regenerationsfähigkeit des Rasens
Phosphor unterstützt das Wurzelwachstum und verbessert den Stoffwechsel
Magnesium gibt dem Rasen eine sattere Grünfärbung
Kalium macht den Rasen widerstandsfähiger gegen extreme Temperaturen und Krankheitserreger

Anders als organische Produkte enthalten mineralische Rasendünger mit Unkrautvernichter zusätzlich Herbizide, die Unkraut bekämpfen. Dazu gehören etwa 2,4-D und Dicamba.

Im Rasendünger sind verschiedene Inhaltsstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor enthalten. Diese Nährstoffe benötigen Pflanzen für ein gesundes Wachstum. (Bildquelle: unsplash.com / Fauzan Saari)

Wirkdauer

Achte bei der Auswahl des Düngers darauf, wie lange die Wirkung anhält. Es gibt Rasendünger mit Unkrautvernichter mit Langzeitwirkung.

Aufgrund ihrer Langzeitwirkung geben sie die Nährstoffe stückweise an den Boden ab. Die Wirkung des Düngers hält länger an und die Pflege für den Rasen ist intensiver.

Verträglichkeit

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Verträglichkeit des Rasendüngers.

Hier gilt die Faustregel: Enthält der Rasendünger keine Herbizide, ist er biologisch abbaubar. Produkte mit Herbiziden sind nicht so umweltfreundlich wie die organischen Rasendünger ohne Herbizide.

Deshalb sollst du informieren, ob gesundheitliche Gefahren für den Anwender des Rasendüngers bestehen oder ob anderweitige Risiken zu beachten sind. Wir empfehlen dir einen organischen Dünger ohne Herbizide, wenn du beispielsweise Kinder oder Haustiere hast.

Wenn du einen Rasendünger mit Herbiziden verwendest, musst du Kinder und Tiere eine Weile von der Rasenfläche fernhalten.

foco

Wusstest du, dass du Gras, das du mit chemischem Rasendünger behandelt hast, nicht an Tiere verfüttern solltest?

Du solltest mindestens ein Jahr lang warten, bis du deine Tiere wieder bedenkenlos damit füttern kannst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rasendünger mit Unkrautvernichter

Wie soll ich Rasendünger mit Unkrautvernichter anwenden?

Der Anwendungszeitraum für Rasendünger mit Unkrautvernichter beginnt im Mai und endet im September. Die idealen Monate zum Düngen sind Mai, August und September.

Bringe 30 g/m² von Hand oder mit dem Streuwagen nur im Freiland aus und vermeide eine Berührung mit der Haut. Trage bei der Arbeit mit dem Produkt geeignete Arbeitskleidung (langärmliges Hemd, lange Hosen und feste Schuhe).

Anwendungsschritte:

  1. Mähe den Rasen.
  2. Warte drei bis vier Tage, damit sich die Schnittwunden der Gräser schließen können.
  3. An einem regenfreien Morgen kannst du den Unkrautvernichter und Rasendünger auf den taunassen Rasen streuen.
  4. Betritt den Rasen nach der Anwendung nicht direkt. Der Wirkstoff sollte mindestens einen halben Tag über die Blätter einwirken.
  5. Den Rasen sollst du erst nach ein bis zwei Tagen wieder bewässern, damit sich der Wirkstoff entfalten kann. Das abgestorbene Unkraut lässt sich dann einfach entfernen.
  6. Der Rasen sollte frühestens sieben Tage nach Behandlung wieder gemäht werden.
  7. Die ersten beiden Rasenschnittmengen nach der Anwendung nicht zum Mulchen nutzen. Kompost nach der vollständigen Kompostierung nutzbar.

Was sollte ich bei der Anwendung beachten?

In Zusammensetzung und Wirksamkeit weisen die Produkte zwar Unterschiede auf. Das gilt hingegen nicht für die Anwendung.

In dieser Hinsicht gelten weitgehend einheitliche Richtlinien, deren Beachtung von essenzieller Bedeutung ist – sowohl für die Effektivität, als auch für den Schutz von Gesundheit und Umwelt.

Dr. Rainer Albracht erklärt anschaulich, wie du deinen Rasen unkrautfrei bekommst und was du bei der Anwendung beachten musst.

Ist Rasendünger mit Unkrautvernichter für spielende Kinder oder Haustiere giftig?

Bei der Beantwortung dieser Frage ist zu unterscheiden, um welchen Rasendünger es sich genau handelt, denn es gibt mineralische Rasendünger, organische Rasendünger und solche mit Spezialwirkstoffen gegen Rasenunkräuter und/oder Moos.

Wann ist die beste Zeit für Rasendünger mit Unkrautvernichter?

Wenn dein Rasen ein wenig strapaziert ist, reicht es normalerweise aus, zweimal im Jahr zu düngen – im Frühjahr und Herbst.

  • Für das Frühjahr ist die Zeit von Mitte März bis Mitte April in der Regel gut. Diese Zeitspanne kann jedoch auch variieren, je nachdem, wie lange oder wie kurz der Winter ausfüllt.
  • Im Herbst ist es die Zeit zwischen Ende August und Mitte September, die du im Auge behalten sollst.

Ist Rasendünger mit Unkrautvernichter lange haltbar?

Düngemittel besitzen kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Du sollst Unkrautvernichter mit Rasendünger jedoch stets trocken und kühl lagern, damit seine Funktion nicht eingeschränkt wird. Darüber muss der Dünger vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Reduziert regelmäßiges Vertikutieren das Wachstum von Unkraut?

Regelmäßiges Vertikutieren reduziert Unkraut, denn es ermöglicht dem Rasen ein dichtes Wachstum. Vor allem im Frühjahr sollte daher ein Vertikutiergang mit anschließender Neuaussaat und Düngung stattfinden.

Unkräuter kommen durch dichten Rasen nur schwer hindurch. Daher wirkt gute Rasenpflege vorbeugend hinsichtlich Unkrautbefall.

Da regelmäßiges Vertikutieren und das stellenweise Entfernen sehr aufwendig sind, kann es sich daher lohnen, auf einen Unkrautvernichter für Rasen zu setzen.

Typische Gartenunkraut-Arten

Ob Gänsenblümchen, Löwenzahn oder Klee: Im Frühling sprießen im Garten nicht nur zarte Blühpflanzen, auch Wildkraut beziehungsweise Unkraut wuchert dann überall.

Damit sich der unerwünschte Wildwuchs nicht ausbreitet, solltest du ihm möglichst frühzeitig Einhalt gebieten.

Gartenunkraut-Art Beschreibung
Klee Er vermehrt sich rasend schnell. Handelt man nicht rasch, wird der Klee das Gras verdrängen, sodass man in wenigen Jahren eine reine Kleewiese hat. Bei sehr starkem Befall hilft Unkrautvernichter mit Rasendünger.
Quecke Sie gehört im Garten zu den sogenannten Wurzelunkräutern, die besonders schwierig zu bekämpfen sind. Mit etwas Ausdauer und der richtigen Technik bekommt man die Wildgräser dennoch in den Griff.
Löwenzahn Das Wichtigste im Kampf gegen den Löwenzahn ist das Verhindern der Samenbildung. Deswegen ist die erste und schnellste Maßnahme, die Blütenköpfe der Pflanzen abzuschneiden, sobald sie verblüht sind.
Gänseblümchen Vereinzelte Gänseblümchen schaden nicht. Starker Befall beeinträchtigt dagegen das Rasenwachstum, sodass du diese Stellen entfernen solltest.
Gundermann Ist der Gundermann, auch Echt-Gundelrebe genannt, erst einmal im Garten eingezogen, breitet er sich rasend schnell in alle Richtungen aus und nimmt auch den Rasen in Beschlag. Er schadet dem Rasen gravierend, wenn er nicht zügig entfernt wird.
Schafgarbe Die Schafgarbe, auch Rippel, Katzenkraut oder Wiesen-Schafgarbe genannt, gehört zu den Heilkräutern. Wer also eine schöne, sattgrüne und gleichmäßige Wiese haben will, muss die Schafgarbe bekämpfen. Das ist gar nicht so einfach, denn die Schafgarbe gehört zu den Wildkräutern, die sich am hartnäckigsten im Rasen halten.
Hirse Als wärmeliebendes Gras hat sich die Hirse im Laufe der Zeit aus dem Süden vorangearbeitet und ist inzwischen deutschlandweit heimisch. Hirse im Rasen lässt sich bei kleineren Flächen einfach manuell entfernen. Bei größere Flächen kann es nötig sein, Hirse chemisch zu bekämpfen und zu vernichten.

Mit einem Rasendünger mit Unkrautvernichter wird das Wachstum speziell dieser Pflanzen gehemmt. Eingesetzt werden dafür zum Beispiel die in Deutschland als Herbizide zugelassenen Stoffe.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/rasenduengung-10-tipps-29771

[2] https://www.merkur.de/leben/wohnen/unkraut-rasen-vernichten-funktioniert-ohne-chemie-zr-9993462.html

[3] https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Unkraut-umweltfreundlich-entfernen,unkraut218.html

[4] https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Gras-pflegen-und-duengen-Tipps-fuer-einen-schoenen-Rasen-_600892_1.html

Bildquelle: 123rf.com / Patiwat Sariya

Warum kannst du mir vertrauen?

Brigitte hat Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Pflanzenkunde studiert und arbeitet jetzt in der Forschung. Dadurch hat Brigitte viel darüber gelernt, welche Pflanzen zusammenpassen und welche Bedingungen diese benötigen, um gesund zu wachsen.