Willkommen bei unserem großen Rasendünger Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rasendünger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Rasendünger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Rasendünger kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Rasendünger ist in der modernen Gartenpflege nicht wegzudenken. Du solltest deinen Rasen bis zu vier Mal im Jahr düngen, damit der Boden mit genügend Nährstoffen versorgt wird.
  • Du solltest deinen Rasen einmal im Frühling, bis zu zwei Mal im Sommer und einmal im Oktober düngen, damit dein Rasen gesund bleibt.
  • Je nach Größe und Art der Rasenfläche solltest du dir Gedanken über die Dosierung, einem Unkrautvernichterzusatz und der Menge an Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumanteilen machen.

Rasendünger Test: Das Ranking

Platz 1: COMPO Rasendünger

Der COMPO Rasendünger ist ein mittelpreisiger Dünger. Er ist ein NPK(MgO)-Dünger, welcher schonend auf den Rasen wirkt. Seine Wirkung ist auch ziemlich schnell und effektiv, trotz zusätzlicher Langzeitwirkung.

Redaktionelle Einschätzung

Verwendbare Rasenfläche / Dosierung / Düngerwirkung

Die Packung, welche 20 kg wiegt, kann für eine Rasenfläche von insgesamt 750 qm genutzt werden. Er gehört damit zu den mittelpreisigen Düngern.

Die Düngerwirkung beträgt ungefähr 2 bis 3 Monate. Die ersten Effekte des Düngers sollten in der Regel nach 2 bis 3 Wochen entstehen. Dann nämlich werden die Nährstoffe endgültig in die Blätter und Wurzeln des Grases gelangt sein.

Stickstoff / Phosphor / Kalium

Die NKP-Mischung ist eine 15+15+8 Mischung. Daher hat der Dünger einen großen Stickstoff- und Phosphoranteil von je 15 %. Zusätzlich  8 % Kalium Anteil.

Die Nährstoffe befinden sich in einem Düngerkorn und sind dabei gebunden. Das macht das Verteilen generell ziemlich einfach. Ideal ist es einen Streuwagen zu verwenden, bei kleineren Flächen kann man die Düngerkörner aber auch mit der Hand verteilen. Um ganz sicher zu gehen, kannst du einfach Gartenhandschuhe verwenden.

Weitere Stoffe / Unkrautvernichterzusatz

Die NKP-Mischung hat den Zusatz Magnesiumoxid, kurz MgO. Daher wird der Dünger auch NPK(MgO)-Dünger genannt. Die Düngemethode wird als Isobutylidendiharnstoff bezeichnet. Das was für das Wachstum im Gras sorgt, kommt auch bei der Honigbildung vor. Der Dünger ist zudem Chloridarm.

Unkraut wird mit dem Dünger nicht vernichtet, dafür fehlen ihm die Zusätze. Unter Umständen kann bei starkem Unkrautbefall dieser sogar zu nehmen. Eine Mischung von Dünger und Unkrautvernichter.

Kundenbewertungen
Der COMPO Rasendünger wird derzeit von rund 85 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.

Besonders sticht dabei bei ihm heraus:

  • Schnelle Wirkung
  • Gute Verdichtung des Grases

Der Dünger kann zeitweise Rasenverbesserungen nach lediglich ein oder zwei Wochen vorweisen. Er hat damit eine sehr schnelle Wirkung. Besonders wird dabei gelobt, dass das Gras sich gut verdichtet nach einer Anwendung. Wie bei den meisten Düngern wird generell die Grünfarbe des Grases intensiviert.

Negativ wird der Dünger von rund 20 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Zu stark zentriertes Aufbringen sorgt für verbrannten Rasen
  • Bei schlechter Lagerung oder Transport kann der Dünger verklumpen

Beim Düngen sollte generell auf eine gute Verteilung des Düngers geachtet werden. Ansonsten droht der Dünger sich in das Gras einzubrennen. Das ist ganz grob eine Zerstörung der Rasenhalme. Dies geschieht vor allem an Stellen, an denen zu viel Dünger gegeben worden ist.

Dieser Dünger ist speziell freundlich für das Verbrennen von dem Rasen. Das heißt mit ihm ist es unwahrscheinlicher, dass dein Rasen verbrannt wird. Voll ausgeschlossen kann es aber auch bei dem COMPO Rasendünger nicht werden.

Zusätzlich ist es wichtig diesen Dünger gut verschlossen zu lagern. Da er ansonsten verklumpt und es deutlich schwieriger wird ihn zu verwenden. Es gibt ein paar wenige Berichte über Beschädigungen bei der Lieferung des Produktes. Wenn du eine beschädigte Verpackung hast, solltest du dich am besten direkt beschweren.

“FAQ”
Kannst du den Dünger mit anderen Rasenzusätzen, wie andere Dünger oder Moosentferner, mischen?

Davon ist generell abzuraten. Wenn du neben dem Dünger noch Unkrautvernichter oder einen Moosentferner möchtest, dann ist am besten gleich einen 2-in-1 oder 3-in-1 Dünger zu kaufen. Die Mischung von unterschiedlichen Chemikalien kann die Balance zwischen den einzelnen Zusätzen zerstören, was sehr schädliche Folgen für den Rasen haben kann.

Kannst du den Dünger zeitgleich mit einer neuen Saat auftragen?

Eher nicht, dafür gibt es spezielle Dünger, so genannte Starter-Dünger oder Start-Rasen-Dünger. Diese sind speziell dafür da die neu wachsenden Samen nicht zu beschädigen. Bei normalen Rasendünger kann es unter Umständen zu Problemen mit den Samen kommen.

Kannst du den Dünger nach einer Verwendung für über ein Jahr lagern?

Ja, das ist möglich. Die meisten Leute werden die ganze Packung für die 750 qm eh nicht benötigen. Sehr wichtig bei der Lagerung ist allerdings, dass die Verpackung luftdicht geschlossen wird. Ansonsten kann es sein, dass er verklumpt.

Lohnt es sich den Dünger noch im September anzuwenden?

Eher nicht. Aufgrund der Kälte und möglichem Frost ist eine Anwendung von Dünger zu so einer späten Zeit im Jahr eher ineffektiv. Für eine optimale Anwendung solltest du im Frühling beginnen und je nach Bedarf im Sommer und oder Herbst eine zweite, dritte und gegebenenfalls vierte Düngung vornehmen.

Kannst du direkt nach dem Düngen wieder Mähen?

Du solltest lieber erst warten bis der Dünger richtig in der Erde aufgelöst worden ist. Also generell nach Regenfall oder Bewässerung. Deshalb empfiehlt sich auch direkt vor einem Regentag oder einer Regennacht zu düngen.

Platz 2: Profigreen Rasendünger

Der Profigreen Rasendünger ist ein organischer Dünger. Für eine optimale Wirkung muss man ihn, im Vergleich zu anderen Düngern, öfters auftragen. Dafür ist er umweltfreundlicher und schonender.

Redaktionelle Einschätzung

Verwendbare Rasenfläche / Dosierung / Düngerwirkung

Das Produkt kommt in 4 Packungen, welche jeweils 7,5 kg Dünger enthalten. Insgesamt sind es also 30 kg Dünger. Jede einzelne Packung kann für 100 qm Rasen verwendet werden. Er ist dabei ein mittelpreisiger Dünger.

Für eine optimale Düngleistung sollte man den Dünger alle 4 bis 6 Wochen neu auf dem Rasen verwenden. Dies vom Frühjahr bis zum Herbst. Im Winter lohnt es sich generell nicht zu düngen.

Bei dem Verstreuen des Düngers wird empfohlen 50 – 100 g je Quadratmeter zu verwenden. Dafür kannst du entweder einen Streuwagen oder deine Hand benutzen.

Stickstoff / Phosphor / Kalium

Die NKP-Mischung ist eine 7+5+5 Mischung. Daher ist bei dem Dünger ein Stickstoffanteil von 7 % vorhanden. Phosphoranteil und Kaliumanteil belaufen sich auf 5 %.

Die Nährstoffkomponenten setzen sich sowohl aus organischen als auch aus mineralischen Bestandteilen zusammen. Diese kommen fein- bis grobkörnig vor.

Die Nährstoffe befinden sich in einem Düngerkorn, wo sie gebunden sind. Das macht das Verteilen generell ziemlich einfach. Ideal ist es einen Streuwagen zu verwenden, bei kleineren Flächen kann man die Düngerkörner aber auch mit der Hand verteilen. Um ganz sicher zu gehen, kannst du einfach Gartenhandschuhe verwenden.

Weitere Stoffe / Unkrautvernichterzusatz

Der Profigreen Rasendünger ist stark organisch. Dafür hat er weniger Nährstoffe als andere Dünger. Dadurch ist der Dünger schonender und umweltfreundlicher.

Neben der NKP-Mischung hat der Dünger zusätzlich 2 % Schwefelanteil. Insgesamt ist der Dünger eher schwach von den Nährstoffen und Chemikalien her. Die Wirkung ist dadurch zwar geringer, dafür kann man ihn aber beispielsweise mit neuem Saatgut verwenden. Da man den Rasen mit diesem Dünger häufiger düngen muss, ist er etwas anstrengender in der Verwendung.

Kundenbewertungen
Der Profigreen Rasendünger wird derzeit von rund 68 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.

Besonders sticht dabei bei ihm heraus:

  • Sehr organisch
  • Kann auch für Gemüse verwendet werden

Der Dünger hat einen sehr hohen organischen Anteil. Er ist dadurch zwar etwas schwächer und muss öfters aufgetragen werden, dafür ist er ungefährlicher für Verbrennungen des Rasen, Tiere und Pflanzen. Deshalb kann man den Dünger sogar als Dünger für Pflanzen und Gemüse verwenden.

Negativ wird der Dünger von rund 15 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Starker Eigengeruch
  • Langzeitwirkung etwas schwach

Da der Dünger größtenteils aus organischen Materialien besteht, bildet er einen etwas starken Eigengeruch. Du solltest also vorher überlegen, wo du ihn lagerst. Die Langzeitwirkung wird als etwas schwach bezeichnet, wenn man ihn lediglich einmal anwendet.

Der Hersteller selbst empfiehlt aber ohnehin eine regelmäßige Anwendung in der warmen Jahreszeit von Frühling bis Herbst. Für ein optimales Ergebnis solltest du den Dünger alle 4 bis 6 Wochen neu ausstreuen.

“FAQ”
Kann der Dünger mit anderen Rasenzusätzen, wie andere Dünger oder Moosentferner, gemischt werden?

Davon ist generell abzuraten. Wenn du neben dem Dünger noch Unkrautvernichter oder einen Moosentferner möchtest, dann ist am besten gleich einen 2-in-1 oder 3-in-1 Dünger zu kaufen. Die Mischung von unterschiedlichen Chemikalien kann die Balance zwischen den einzelnen Zusätzen zerstören, was sehr schädlich für den Rasen sein kann.

Kann der Dünger zeitgleich mit einer neuen Saat auftragen werden?

Ja. Da der Dünger hauptsächlich aus organischen Bestandteilen besteht kann man ihn auch für neues Saatgut verwenden.

Lohnt es sich den Dünger noch im September anzuwenden?

Eher nicht. Aufgrund der Kälte und möglichem Frost ist eine Anwendung von Dünger zu so einer späten Zeit im Jahr eher ineffektiv. Für eine optimale Anwendung solltest du im Frühling beginnen und je nach Bedarf im Sommer und oder Herbst eine zweite, dritte und gegebenenfalls vierte Düngung vornehmen.

Kann direkt nach dem Düngen wieder gemäht werden?

Du solltest lieber erst warten bis der Dünger richtig in der Erde aufgelöst worden ist. Also generell nach Regenfall oder Bewässerung. Deshalb empfiehlt sich auch direkt vor einem Regentag oder einer Regennacht zu düngen.

Können Hunde den Rasen nach der Düngung direkt wieder betreten?

Ja, nach der Anwendung ist der Rasen direkt wieder für Tiere begehbar. Der Rasen sollte aber bei der Anwendung gewässert werden. Ob per Gartenschlauch, Sprinkler oder Regen ist dabei egal. Der Dünger geht sehr schnell in das Gras, aber wie gesagt nur bei einer Bewässerung. Davor ist es nicht empfehlenswert den Hund auf den Rasen zu lassen.

Platz 3: WOLF-Garten 2-in-1 Dünger

Der WOLF-Garten 2-in-1 Dünger ist Dünger und Unkrautvernichter in einem. Er ist dadurch zwar teurer, wenn man jedoch beide Funktionen von seinem Dünger wünscht, eigentlich die optimale Lösung.

Der Dünger ist ideal für dich, wenn dein Garten Unkraut hat. Ansonsten solltest du einen anderen Dünger wählen.

Redaktionelle Einschätzung

Verwendbare Rasenfläche / Dosierung / Düngerwirkung

Die Packung, welche 9 kg wiegt, kann für eine Rasenfläche von insgesamt 450 qm genutzt werden. Er gehört damit zu den teureren Düngern. Dafür ist eine Unkrautvernichtung mit inbegriffen.

Die Düngerwirkung beträgt ungefähr 100 Tage. Die ersten Effekte des Düngers sollten in der Regel nach 2 bis 3 Wochen entstehen. Dann nämlich werden die Nährstoffe endgültig in die Blätter und Wurzeln des Grases gelangt sein.

Stickstoff / Phosphor / Kalium

Die NKP-Mischung ist eine 22+5+5 Mischung. Daher hat der Dünger einen großen Stickstoffanteil von 22 %. Zusätzlich  je 5 % Phosphor und Kalium Anteil.

Das Phosphor ist als Phosphat in der Mischung enthalten. Das Kalium als Kaliumoxid. Der Dünger ist also besonders für Rasen geeignet, welche an einem Stickstoffmangel leiden. Das lässt sich generell an einem schwachen Wurzelwachstum erkennen. Um ganz sicher zu gehen, dass diese Mischung optimal für deinen Rasen ist, solltest du eine Bodenanalyse machen.

Weitere Stoffe / Unkrautvernichterzusatz

Neben der NKP-Mischung hat der Dünger zusätzlich 0,8 % 2,4 D Anteil und 0,12 % Dicamba. Dies macht den Dünger auch zu einem Unkrauvernichter.

2,4 D steht für 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure. Diese Säure ist ein starker und nützlicher Unkrautvernichter. Im Jahr 2011 wurden allein in den USA 14.000 Tonnen 2,4 D verbraucht. Als Herbizid wird es auf Rasen, Obstplantagen und Getreide verwendet. 2,4 D ist in sämtlichen EU-Ländern als Herbizid zugelassen.

Jedoch gab es nach einem Bericht der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) 2015 leichte Bedenken, dass es möglicherweise karzinogen sei. Sprich es ist möglich, dass 2,4 D eine leichte Krebs verursachende Strahlung verursacht. Bei der geringen Menge in dem Dünger wird dies aber keine Rolle spielen.

Zweiter Unkrautvernichterzusatz ist Dicamba, auch als 3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure. Auch dieser ist ein beliebter Herbizid in der Landwirtschaft und Gartenpflege.

Kundenbewertungen
Der WOLF-Garten 2-in-1 wird derzeit von rund 65 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.
Besonders sticht dabei bei ihm heraus:

  • Unkraut effektiv und stark vernichtet
  • Stärkt das Grün des Rasens

Der Dünger kann einen guten Erfolg bei den meisten Rasen vorweisen. Das größte Unkraut wird gut bekämpft und der Rasenwachstum wird gestärkt. Generell sorgt der Dünger für ein sehr saftiges und starkes Grün im Rasen. Wenn du also gleichzeitig Unkraut loswerden willst und deinen Rasen stärken möchtest, hast du hier eine sehr gute Lösung gefunden.

Negativ wird der Dünger von rund 20 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Zu stark zentriertes Aufbringen sorgt für verbrannten Rasen
  • Nicht effektiv gegen Moos
  • Kann umliegende Bäume angreifen

Beim Düngen sollte generell auf eine gute Verteilung des Düngers geachtet werden. Ansonsten droht der Dünger sich in das Gras einzubrennen. Das ist ganz grob eine Zerstörung der Rasenhalme. Dies geschieht vor allem an Stellen, an denen zu viel Dünger gegeben worden ist.

Der Unkrautvernichter ist leider nicht effektiv gegen Moos. Dies gilt allerdings für die meisten Unkrautvernichter. Wenn ein Unkrautvernichter gegen Moos wirkt, wird dieses auch von dem Hersteller gekennzeichnet. Dafür werden nämlich andere Chemikalien benötigt. Du solltest den Dünger übrigens nicht in der Nähe von Bäumen oder Zierpflanzen verwenden, da diese von dem Unkrautvernichter auch angegriffen werden.

“FAQ”
Ist der Dünger unbedenklich für Katzen und Hunde?

Ja, eine Anwendung auf dem Rasen des Düngers schadet generell keinen Haustieren. Tiere die das Gras direkt nach der Anwendung essen könnten aber Probleme bekommen.

Kann das Gras nach dem Düngen an Hasen verfüttert werden?

Nein, der Hersteller empfiehlt das Gras mindestens ein Jahr nach der Anwendung nicht an Hasen, oder ähnlichem, zu füttern.

Kann der Dünger in dem ersten Saatjahr des Grases benutzen werden?

Nein, es wird nicht empfohlen in dem ersten Jahr direkt einen Unkrautvernichter aufzutragen. Die nicht gewachsene Saat würde in diesem Fall nämlich zerstört werden.

Kann der Dünger auf einem Rasen mit Zierblumen verwendet werden?

Davon wird stark abgeraten. Der Dünger kann zwischen Rasengras und anderen Pflanzen unterscheiden, eine Unterscheidung bei den Pflanzen gibt es aber nicht. Der Dünger würde also deine Zierplfanzen auch zerstören. Wenn dein Rasen Zierpflanzen hat, solltest du einen Dünger ohne Unkrautvernichter kaufen.

Kann der Dünger mit anderen Rasenzusätzen, wie andere Dünger oder Moosentferner, gemischt werden?

Definitiv nicht. Wenn du neben dem Unkrautvernichter noch einen Moosentferner möchtest, dann ist am besten gleich ein 3-in-1 Dünger zu empfehlen. Die Mischung von unterschiedlichen Chemikalien kann die Balance zwischen den einzelnen Zusätzen zerstören, was sehr schädlich für den Rasen sein kann.

Platz 4: Substral Rasendünger

Der Substral Rasendünger ist ein mittelpreisiger Dünger. Er sorgt für eine Stärkung der Graswurzeln und ein saftiges Grün. Er ist generell eine gute Anschaffung, besonders wenn dein Rasen Stickstoff-Nährstoffe fehlen.

Redaktionelle Einschätzung

Verwendbare Rasenfläche / Dosierung / Düngerwirkung

Die Packung, welche 15 kg wiegt, kann für eine Rasenfläche von insgesamt 750 qm genutzt werden. Er gehört damit zu den mittelpreisigen Düngern.

Die Düngerwirkung beträgt ungefähr 2 bis 3 Monate. Die ersten Effekte des Düngers sollten in der Regel nach 2 bis 3 Wochen entstehen. Dann nämlich werden die Nährstoffe endgültig in die Blätter und Wurzeln des Grases gelangt sein.

Bei der Verwendung sollten ungefähr 20 bis 25 g je qm benutzt werden. Diese sollten auch nicht zu gehäuft sein, sondern gut verteilt. Der Hersteller selbst empfiehlt für eine optimale Nutzung einen Streuwagen

Stickstoff / Phosphor / Kalium

Die NKP-Mischung ist eine 20+5+8 Mischung. Daher hat der Dünger einen großen Stickstoffanteil von 20 %. Zusätzlich 5 % Anteil Phosphor und 8 % Kalium.

Die Nährstoffe befinden sich in einem Düngerorn, in welchem sie gebunden sind. Das macht das Verteilen generell ziemlich einfach. Ideal ist es einen Streuwagen zu verwenden, das wird auch von dem Hersteller empfohlen. Bei kleineren Flächen kann man die Düngerkörner aber auch mit der Hand verteilen. Um ganz sicher zu gehen, kannst du einfach Gartenhandschuhe verwenden.

Die Nährstoffe sind als neutral-ammoncitrat-lösliches wasserlösliches Phosphat, wasserlösliches Kaliumoxid, Ammoniumstickstoff, Carbamidstickstoff, und Nitratstickstoff vorhanden.

Weitere Stoffe / Unkrautvernichterzusatz

Die NKP-Mischung hat den Zusatz Magnesiumoxid, kurz MgO. Daher wird der Dünger auch NPK(MgO)-Dünger genannt.

Die Düngemethode wird als Isobutylidendiharnstoff bezeichnet. Das was für das Wachstum im Gras sorgt, kommt auch bei der Honigbildung vor. Der Dünger ist zudem Chloridarm.

Unkraut wird mit dem Dünger nicht vernichtet, dafür fehlen ihm die Zusätze. Unter Umständen kann bei starkem Unkrautbefall dieser sogar zu nehmen. Eine Mischung von Dünger und Unkrautvernichter.

Kundenbewertungen
Im Moment hat der Substral Rasendünger lediglich rund 20 Bewertungen, diese sind alle grundsätzlich positiv.

Besonders sticht dabei bei ihm heraus:

  • Schnelle Wirkung
  • Langanhaltendes Grün

Der Dünger kann zeitweise Rasenverbesserungen nach lediglich ein oder zwei Wochen vorweisen. Er hat damit eine sehr schnelle Wirkung. Besonders wird dabei gelobt, dass das Grün in dem Gras erstärkt.

Bei der begrenzten Anzahl von Bewertungen gibt es bisher keine rein negative Bewertung. Dennoch gibt es auch hier leichte Kritik an Einzelheiten.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Zu stark zentriertes Aufbringen sorgt für verbrannten Rasen
  • Unterschiedliche Korngröße

Beim Düngen sollte generell auf eine gute Verteilung des Düngers geachtet werden. Ansonsten droht der Dünger sich in das Gras einzubrennen. Das ist ganz grob eine Zerstörung der Rasenhalme. Dies geschieht vor allem an Stellen, an denen zu viel Dünger gegeben worden ist.

Dieser Dünger ist speziell freundlich für das Verbrennen von dem Rasen. Das heißt, mit ihm ist es unwahrscheinlicher, dass dein Rasen verbrannt wird. Voll ausgeschlossen kann es aber auch bei dem Substral Rasendünger nicht werden.

Ein Kunde hatte etwas Schwierigkeiten einen Rasenstreuer zu verwenden, da die Körner unterschiedlich groß sind. Generell sollte dies aber eher wenige Leute stören.

“FAQ”
Wann kann der Rasen nach dem Düngen wieder gemäht werden?

Der Hersteller empfiehlt mindestens 7 Tage vor dem ersten Mähvorgang, nach der Düngung, zu warten.

Kann der Dünger mit anderen Rasenzusätzen, wie andere Dünger oder Moosentferner, gemischt werden?

Davon ist generell abzuraten. Wenn du neben dem Dünger noch Unkrautvernichter oder einen Moosentferner möchtest, dann solltest du am besten gleich einen 2-in-1 oder 3-in-1 Dünger kaufen. Die Mischung von unterschiedlichen Chemikalien kann die Balance zwischen den einzelnen Zusätzen zerstören, was sehr schädlich für den Rasen sein kann.

Kann der Dünger zeitgleich mit einer neuen Saat aufgetragen werden?

Eher nicht, dafür gibt es spezielle Dünger, so genannte Starter-Dünger oder Start-Rasen Dünger. Diese sind speziell dafür da die neu wachsenden Samen nicht zu beschädigen. Bei normalen Rasendünger kann es unter Umständen zu Problemen mit den Samen kommen.

Kann der Dünger nach einer Verwendung für über ein Jahr gelagert werden?

Ja, das ist möglich. Die meisten Leute werden die ganze Packung für die 750 qm eh nicht benötigen. Sehr wichtig bei der Lagerung ist allerdings, dass die Verpackung luftdicht geschlossen wird. Ansonsten kann es sein, dass der Dünger verklumpt.

Lohnt es sich den Dünger noch im September anzuwenden?

Eher nicht. Aufgrund der Kälte und möglichem Frost ist eine Anwendung von Dünger zu so einer späten Zeit im Jahr eher ineffektiv. Für eine optimale Anwendung solltest du im Frühling beginnen und je nach Bedarf im Sommer und oder Herbst eine zweite, dritte und gegebenenfalls vierte Düngung vornehmen.

Können Hunde den Rasen nach der Düngung direkt wieder betreten?

Ja, nach der Anwendung ist der Rasen direkt wieder für Tiere begehbar. Der Rasen sollte aber bei der Anwendung gewässert werden. Ob per Gartenschlauch, Sprinkler oder Regen ist dabei egal. Der Dünger geht sehr schnell in das Gras, aber wie gesagt nur bei einer Bewässerung. Davor ist es nicht empfehlenswert den Hund auf den Rasen zu lassen.

Welche Farbe hat der Dünger?

Die Düngerkörner sind grau, orange und weiß.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Rasendünger kaufst

Wie oft solltest du deinen Rasen düngen?

Generell zwischen zwei und vier mal im Jahr. Richtweise können vier Düngungen bei stark strapaziertem Rasen empfohlen werden, bei leicht strapaziertem Rasen lediglich zwei Düngungen. Zeitweise werden auch generell drei Düngungen im Jahr empfohlen.

Eine absolut richtige Antwort gibt es nicht, da es Unterscheidung bei dem Jahreswetter, den Rasenbedingungen und dem Dünger gibt. Für eine optimale Antwort kannst du eine Rasenprobe zu einer Bodenanalyse schicken.

In welchem Monaten solltest du deinen Rasen düngen?

Kalender technisch sind, bei den zwei Standarddüngungen, eine Düngung am Beginn des Frühlings, je nach Jahr im März oder April, und eine Düngung im Juli ideal.

Für weitere Düngungen werden ein weiterer Sommertermin, also Juni oder August, und Herbstdüngung, Oktober, empfohlen. Dies aber nur bei strapaziertem Rasen. Da im Winter das Gras nicht wächst, lohnt es sich auch nicht dann den Rasen mit einem Rasenmäher zu kürzen.

Zu welcher Uhrzeit solltest du deinen Rasen düngen?

Die optimale Düngzeit ist Abends vor einem Regentag oder einer Regennacht. Der Regen hilft, dass die Nährstoffe des Düngers in den Rasen gelangen. Außerdem ist zu empfehlen, dass der Dünger nicht direkt auf den Grashalmen liegen bleibt, sondern direkt an der Erde. Ansonsten kann es vorkommen, dass sich die chemischen Stoffe in den Rasen reinbrennen.

Anja HankelnGarten-Experte

„Mein Tipp, wenn es um einen gesunden und kräftigen Rasen geht? Mähen, mähen, mähen und düngen, düngen, düngen! Das sind die zwei wichtigsten Punkte, um sich über einen englischen Golfplatz-Rasen freuen zu können. „

Für was steht NPK?

NPK-Dünger sind sogenannte Volldünger. Bei einer Verwendung so eines Düngers brauchst du generell keine weiteren Zusätze. NPK steht dabei für die verschiedenen chemischen Nährstoffe in dem Dünger. Diese sind:

  • Stickstoff (N)
  • Phosphor (P)
  • Kalium (K)

Was kostet Rasendünger?

Bei dem Rasendüngerpreis gibt es große Variationen. Günstige Dünger können lediglich 75 Cent pro Kilogramm kosten. Teurere bis zu sechs Euro pro Kilogramm. Unterschiede gibt es je nach Zusammensetzung der Stoffe und der benötigten Dosierung.

Hier solltest du dich einfach an die Verpackungsinformationen halten. Ein günstiger Kilogrammpreis bedeutet auch nicht automatisch ein günstiger Dünger, wenn du beispielsweise doppelt so viel Dünger für die gleiche Fläche verwenden müsstest.

Rasen-Langzeitdünger

Spare nicht zu sehr am richtigen Dünger. Denn der falsche Dünger führt zu einem ungesunden Rasen. Ein beschädigter Rasen ist nur sehr schwer wieder zu reparieren.

Wo kann man Rasendünger kaufen?

Rasendünger kann man an sehr verschiedenen Orten kaufen. Üblich sind die verschiedenen Bauhausketten oder Gartengeschäfte. Discounter wie Lidl oder Aldi haben zeitweise auch Rasendünger im Sortiment.

Online erhöht sich die Auswahl noch weiter, und wenn du die Begebenheiten von deinem Rasen weißt, kannst du dir hier den optimalen Dünger besorgen. Von amazon.de über ebay.de, bis hin zu Seiten speziell für Ökodünger.

Hier eine kurze Auflistung von Seiten, auf denen man im Internet Rasendünger findet:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Obi
  • Hornbach
  • Lidl
  • Dehner

Entscheidung: Welche Arten von Rasendüngern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Rasendüngern unterscheiden:

  • Mineraldünger
  • Organischer Dünger

Beide Typen bieten unterschiedliche Vorteile und Nachteile, welche vor allem durch ihren Verwendungszweck bestimmt werden. Abhängig davon, welche Nährstoffe im Boden zu viel oder zu wenig vorhanden sind und was der eigene Rasen im Speziellen braucht, ist entweder Mineraldünger, organischer Dünger oder sogar eine Mischung aus beiden am besten.

Im folgenden Abschnitt werden wir die Vorteile und Nachteile der beiden Dünger gegenüberstellen, um aufzuzeigen welcher Dünger am besten für dich geeignet ist.

Wie funktioniert Mineraldünger und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Bei Mineraldüngern existieren die düngenden Elemente zumeist in Form von Salzen, welche entweder durch Bergbau gewonnen oder in aufwendigen energieintensiven chemischen Verfahren hergestellt werden.

Die Einführung von Mineraldüngern war in der Landwirtschaft ein großer Produktivitätsfortschritt und bis heute werden Mineraldünger häufig angewendet. Die Idee dabei ist, dass die Salze bei Kontakt mit Wasser aufgeschwemmt werden und so von der Pflanze aufgenommen werden können.

Ein Nachteil dabei ist, dass der Dünger bei starkem Regen leicht ins Grundwasser geschwemmt werden kann und die Pflanzen so keine Nährstoffe erhalten. Auch können giftige Metalle und andere Schadstoffe so in das Trinkwasser und die Nahrungskette gelangen.

Mineraldünger lässt sich deswegen am besten als Ergänzungsmittel einsetzen, wenn bestimmte Nährstoffe im Boden fehlen. Daneben bleibt auch der Nachhaltigkeitsaspekt zu bedenken, da Phosphorvorkommen zur Neige gehen und auch die bei Herstellung benutzten Mengen an Erdgas ein Problem darstellen.

Vorteile
  • Für Eisenmangel geeignet
  • Viele Nährstoffe
  • Für den sofortigen Einsatz
Nachteile
  • Nicht bei starkem Regen
  • Gefahr der Überdüngung
  • Herstellung nicht ökologisch

Wie funktioniert organischer Dünger und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Bei organische Düngern sind die düngenden Elemente in kohlenstoffhaltigen reduzierten Verbindungen enthalten. Der Dünger ist dabei tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, wie zum Beispiel Kompost oder Stahlmist.

Organischer Dünger wirkt langsamer, da er erst von Mikroorganismen und Tieren zersetzt werden muss, um seine Nährstoffe an den Boden abzugeben. Dies ist zugleich ein Vorteil wie Nachteil, je nachdem was gerade benötigt wird.

Dadurch wird eine mögliche Überdüngung, wie sie leicht bei Mineraldünger passieren kann, verhindert. Ein weiterer Vorteil von organischem Dünger gegenüber Mineraldünger ist die Verbesserung und Anreicherung des Humus und der Bodenqualität.

Ein definitiver Nachteil von organischen Dünger ist die Abhängigkeit von Bodenwärme, da die Mikroorganismen abhängig von der Temperatur aktiv werden und deshalb beispielsweise im Herbst mehr Nährstoffe abgegeben werden als im Frühjahr.

Vorteile
  • Ideal für die langfristige Anreicherung
  • Geringere Umweltbelastung
  • Verbesserung der Bodenqualität
  • Überdüngungsgefahr gering
Nachteile
  • Keine sofortige Wirkung
  • Abhängig von Bodenwärme
  • Keine Kontrolle über die Zusammensetzung der Nährstoffe
Helmut LamprechtExperte für Gartenplanung

„Wer den Rasen richtig gesund und schön haben will, sollte vor dem Düngerkauf eine Boden-Analyse durchführen, das lohnt sich richtig. Wie beim Arzt wird erst mal festgestellt, was fehlt und dann der richtige Dünger empfohlen. Mein Tipp: 10-20 % weniger Menge ausbringen wie empfohlen, das reicht allemal und schont zudem Natur und Geldbeutel.“

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rasendünger vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Rasendünger vergleichen und bewerten kannst. Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Verwendbare Rasenfläche
  • Dosierung
  • Stickstoffanteil
  • Phosphoranteil
  • Kaliumanteil
  • Unkrautvernichterzusatz

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst. Je nach Rasen kann es aber gerade bei Stickstoff, Phosphor und Kalium zu erheblichen Unterschieden kommen. Um einen perfekten Dünger zu bekommen, solltest du deinen Boden nach Nährstoffen untersuch lassen.

Verwendbare Rasenfläche

Die Flächengröße, für die ein Dünger verwendet werden kann. Diese unterscheidet sich, je nach Zusammensetzung und Stärke eines Düngers.

Dosierung

Je nach Dünger musst du die Verwendung unterschiedlich dosieren. Nicht nur der Kilopreis, sondern auch wie viel du verwenden musst, bestimmt also den echten Preis deines Düngers.

Da gibt es generell ganz unterschiedliche Empfehlungen. Von 20 Gramm pro Quadratmeter, bis zu 100 Gramm pro Quadratmeter. Dies kommt auch wieder auf die chemische Mischung drauf an. Du kannst dich dabei generell einfach an die empfohlene Dosierung halten.

Stickstoffanteil

Stickstoff gilt als Wachstumsmotor, weil er die stärkste Ertragsreaktion von allen Nährstoffen bietet. Er trägt dabei vor allem zu der besseren Grünfärbung bei. Üblich sind in Düngermischungen zwischen fünf  und 22 Prozent Anteil Stickstoff. Chemisches Symbol für Stickstoff ist N.

Im normalen Boden befindet sich Stickstoff in verschiedenen Formen. Einerseits organisch gebunden, als Humus. Andererseits in mineralischer Form, als Nitrat oder Ammonium. Zu wenig Stickstoff im Rasen hat drei grundsätzliche Folgen:

  • Chlorose und Nekrose der älteren Blätter
  • Geringe Bestockung
  • Schlechtes Wurzelwachstum
rasenkalk

Mit dem passendem Dünger wird aus jedem Rasen ein Kunstwerk.

Phosphoranteil

Phosphor ist der Energieträger. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Zellfunktion des Grases. Es fördert hauptsächlich das Wurzelwachstum. Üblich sind in Düngermischungen zwischen fünf und 15 Prozent Anteil Phosphor. Chemisches Symbol für Phosphor ist P. Oft wird nicht reines Phosphor verwendet, sondern die P2O5-Mischung, Phospohorentoxid.

Phosphor kommt im Boden natürlich als wasserlösliche, labile oder stabile Phosphatformen vor. Ein Mangel an Phosphor führt am Rasen zu Folgendem:

  • Rötliche Blattfärbung
  • Vermindertes Wurzelwachstum
  • Geringe Bestockung
  • Kümmerwuchs und schlechte Gesamtentwicklung

Kaliumanteil

Kalium stärkt Gräser gegen Trockenheit, Kälte und Krankheiten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung des Wasservorates einer Pflanze. Es hilft dabei also der Belastbarkeit des Rasens zu erhöhen. Üblich sind in Düngermischungen zwischen fünf und 25 Prozent Kalium. Chemisches Symbol für Kalium ist K.

Kalium wird an Tonmineralen gebunden. Daher kommt es unterschiedlich stark in verschiedenen Böden vor. Ein Mangel an Kalium verursacht am Rasen Folgendes:

  • Erhöhte Krankheitsanfälligkeit
  • „Welketracht“
  • Blattrandnekrosen bei älteren Blättern

Unkrautvernichterzusatz

Es gibt einige Dünger, welche neben der Nährstoffzufuhr noch eine Unkrautvernichtungsfunktion besitzen. Diese werden oft auch als zwei-in-eins Produkte angeworben.

Von der Verwendung von Unkrautvernichtern gleichzeitig mit anderen Düngern oder Moosvernichtern wird strengstens abgeraten, dieses wird dein Gras nämlich eher vernichten als verbessern. Zum gleichzeitigen Düngen und Unkrautvernichten kaufst du am besten einen zwei-in-eins oder drei-in-eins Dünger.

Nicht jeder Rasen braucht einen Unkrautvernichter. Wenn du aber Unkraut hast, wie beispielsweise Brenneseln, Löwenzahn oder Weißklee, lohnt es sich vielleicht grad einen etwas teureren Dünger mit Unkrautvernichtung zu kaufen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rasendünger

Was ist ein verbrannter Rasen?

Verbrannter Rasen bezeichnet meistens das teilweise abgestorbene braune Gras, oder auch komplett abgestorbene Rasenflächen. Dieses entsteht entweder durch fehlende Nährstoffe, falsches Düngen oder durch schlechte Bewässerung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.gartenratgeber.net/rasen/rasen-duengen.html


[2] http://www.rasen-knigge.com/rasen-duengen.php


[3] http://www.t-online.de/heim-garten/l/id_47267200/rasen-duengen-diese-tipps-und-tricks-helfen-dabei.html


[4] http://www.unkrautvernichter-test.de/rasenduenger-ausbringen/#


[5] http://www.branchen-bewertungen.de/ratgeber/galabau/37-rasen-duengen-wann/

Bildnachweis: Pixabay.com / Arcaion

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