Rasenmäher mit Radantrieb
Zuletzt aktualisiert: 17. November 2020

Unsere Vorgehensweise

7Analysierte Produkte

21Stunden investiert

6Studien recherchiert

30Kommentare gesammelt

Der Rasenmäher mit Radantrieb erleichtert dir die Gartenarbeit ungemein. Durch den Radantrieb stutzt du große Rasenflächen oder Rasenflächen mit Hanglage im Handumdrehen und ohne große Mühe.

Mit unserem großen Rasenmäher mit Radantrieb Test 2021 unterstützen wir dich bei der Suche nach dem richtigen Gerät. Wir haben uns verschiedene Rasenmäher mit Radantrieb angeschaut und miteinander verglichen. Außerdem erklären wir dir, auf welche Kriterien es beim Kauf eines solchen Geräts ankommt und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Ausführungen untereinander haben.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Rasenmähern mit Radantrieb handelt es sich um handgeführte Rasenmäher die über einen Vorder- oder Hinterradantrieb verfügen. Dieser wird mit einem Teil ihrer Motorkraft angetrieben.
  • Rasenmäher mit Radantrieb erleichtern den Mähvorgang ungemein. Dadurch sind sie besonders bei großen Rasenflächen oder bei Rasenflächen mit Hanglage empfehlenswert.
  • Rasenmäher mit Radantrieb lassen sich in Benziner und elektrische Geräte einteilen. Jede der zwei Kategorien hat seine Vor- und Nachteile.

Rasenmäher mit Radantrieb Test: Favorit der Redaktion

Der beste Benziner für (fast) alles

Der FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM51BS500 ist mit einem 4-Takt Briggs&Stratton 500E Motor ausgestattet, der ganz klassisch mit einem Seilzug gestartet wird. Dieser Rasenmäher mit Radantrieb bietet neben einer Schnittbreite von 51 cm auch noch eine Schnitthöhenverstellung von 27 mm bis 75 mm. So wird dein Rasen nicht nur schnell gemäht, sondern auch noch auf die perfekte Höhe gestutzt.

Außerdem bietet das Gerät sowohl Mäh- als auch Mulchfunktion. Auch der Auswurf des Verschnitts ist variabel. Willst du gleichzeitig Mähen und Laub sammeln, kannst  du entweder den Heckauswurf nutzen und Verschnitt und Laub in einem Sammelbehälter auffangen, oder du entscheidest dich bei besonders hohem Gras für den Seitenauswurf. Ein nützliches Extra ist das “Easy Clean”-System. Damit kannst du das Innengehäuse und das Schneidwerk ganz unkompliziert reinigen. Allerdings bietet der des FUXTEC Benzin Rasenmähers FX-RM51BS500 nicht nur Vorteile. Obwohl dieser Rasenmäher mit Radantrieb mit seinen 30 Kilogramm nicht gerade ein Leichtgewicht ist, bietet der Motor maximal nur zirka 2,8 PS und nur einen Gang. Damit ist er vor allem für gerade ebene Flächen geeignet.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rasenmäher mit Radantrieb

Rasenmäher mit Radantrieb lassen sich in verschiedene Produktkategorien einordnen. In jeder dieser Kategorien gibt es eine Vielzahl an Modellen. Damit du bei der Suche nach dem richtigen Gerät für dich nicht den Überblick verlierst zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Rasenmäher mit Radantrieb miteinander vergleichen kannst. Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

Im Folgenden erklären wir dir, was genau es mit den einzelnen Kriterien auf sich hat.

Anzahl der Räder

Rasenmäher mit Radantrieb gibt es entweder mit drei oder mit vier Rädern. Bei den dreirädrigen Modellen befinden sich zwei Räder an der Hinterseite und eines an der Vorderseite. Das vordere Rad ist meist um 360 Grad drehbar. Dadurch sind dreirädrige Rasenmäher mit Radantrieb sehr wendig und eignen sich bestens für Wiesen mit vielen Bäumen oder Beeten.

Modelle mit vier Rädern sind nicht ganz so wendig, dafür ist es mit ihnen aber einfacher in geraden Bahnen zu mähen.

Anzahl der Gänge / Rückwärtsgang

Ein Gang ist besser als kein Gang, doch nur ein Gang bringt bedeutende Nachteile mit sich. Dadurch dass eine Regulierung der Geschwindigkeit nicht möglich ist, läuft der Rasenmäher auf hindernissreichen Strecken oft zu schnell und auf langen geraden Strecken zu langsam. Bietet der Rasenmäher mit Radantrieb die Schaltung auf verschiedene Gänge, kannst du ihn perfekt an die bestehenden Geländegegebenheiten anpassen.

Bietet dein Rasenmäher mit Radantrieb sogar einen Rückwärtsgang kannst du ganz unkompliziert und schnell zurücksetzen. So kommst du auch schnell nochmal über Stellen, die du eben erst gemäht hast.

PS/Leistung

Wie viel PS ein Rasenmäher mit Radantrieb unter der Haube hat, bestimmt natürlich auch wie leistungsstark er ist. Für Rasenflächen, die an einem Hang liegen oder die Unebenheiten aufweisen, empfiehlt sich ein Rasenmäher mit einer Leistung ab 5 PS.

Benutzt du für solche Flächen ein Gerät mit einer geringeren Leistung, kann es sein, dass diese nicht richtig gemäht werden. Außerdem riskierst du so, deinen Rasenmäher zu beschädigen.

Gewicht

Rasenmäher mit Radantrieb erleichtern die Gartenarbeit ungemein und das trotz des höheren Gewichts, im Vergleich zu anderen Rasenmähern. Trotzdem ist das Gewicht auch hier ein nicht außer Acht zu lassender Faktor. Denn je schwerer ein Rasenmäher mit Radantrieb ist, desto schwieriger gestaltet sich auch das Handling.

Das Gewicht ist auch ausschlaggebend, wenn du deinen Rasenmäher mit Radantrieb nicht auf einer ebenen Strecke von seinem Lagerplatz bis hin zu der zu mähenden Fläche schieben kannst. Musst du ihn zum Beispiel erst eine Kellertreppe hochtragen, wirst du ein leichtes Gerät schnell zu schätzen wissen.

Führungsholm

Ein höhenverstellbarer Führungsholm, bewährt dich vor Rückenschmerzen.

Die Höhe des Führungsholms sollte verstellbar sein um ihn auf die Körpergröße des Mähenden anpassen zu können. Bietet er dazu noch Soft-Griffe, hast du beim Rasenmähen den höchstmöglichen Komfort. Aber auch bei der Frage der Lagerung solltest du den Führungsholm nicht außer Acht lassen. Kann er umgeklappt werden, sparst du dadurch eine ganze Menge an Platz.

Schnittbreite

Die verschiedenen Typen von Rasenmähern mit Radantrieb weißen auch verschiedene Spannen an Schnittbreiten auf. Bei benzinbetriebenen Modellen liegt die Schnittbreite zwischen 40 cm und 53 cm. Bei den elektrischen Rasenmähern mit Radantrieb bewegt sich die Schnittbreite zwischen 32 cm und 47 cm.

Je größer, desto mehr Fläche kann auf einmal gemäht werden. Deswegen eignen sich Rasenmäher mit Radantrieb und einer geringeren Schnittbreite eher für kleinere Rasenflächen mit einer Größe zwischen 300 m² und 500 m². Die Geräte mit einer großen Schnittbreite hingegen eignen sich für größere Rasenflächen ab ungefähr 500 m².

Auswurf (Seitenauswurf)

Bei Rasenmähern mit Radantrieb gibt es unterschiedliche Arten des Auswurfs. Beim Heckauswurf wird das gemähte Gras nach hinten ausgeworfen. Damit du dabei nicht getroffen wirst, ist am Auswurf ein Auffangbehälter montiert. Dadurch eignen sie sich auch, um beim Mähen Laub und Zweige aufzusammeln.

Die Mulchfunktion solltest du allerdings nicht bei zu hohem oder nassem Gras anwenden, da hier der Verschnitt verklumpt. Die meisten Rasenmäher mit Radantrieb bieten aber die Möglichkeit zwischen Auffangkorb und Mulchfunktion zu wechseln.

Beim Seitauswurf hingegen stößt der Rasenmäher den Verschnitt seitlich aus. Dieser landet auf dem Rasen und muss hinterher aufgerecht werden. Auch bei einem Rasenmäher mit Radantrieb und Mulchfunktion landet der Verschnitt wieder auf dem Rasen. Hier ist das jedoch so gewollt. Denn diese Geräte schneiden das Gras so klein, dass es als Mulch zur Pflege des Rasens genutzt werden kann.

Messerstopp/Motorstopp

Für die Sicherheit des Mähenden ist die Funktion des Motorstopps besonders wichtig. Damit der Rasenmäher mit Radantrieb läuft, musst du während des Betriebs einen Schalter am Führungsholm gedrückt halten. Sobald du diesen Schalter loslässt, tritt ein sofortiger Motor- und Messerstopp ein. Bei neueren Modellen musst du dir allerdings keine Sorgen darüber machen, dass diese Funktion fehlen könnte, da sie hier obligatorisch ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rasenmäher mit Radantrieb kaufst

Nun weißt du schon einiges über Rasenmäher mit Radantrieb und hast vielleicht auch schon ein Modell gefunden, das du dir kaufen möchtest. Vor dem Kauf gibt es aber noch ein paar  Fragen, die geklärt werden sollten. Einige dieser Fragen und die Antworten darauf, haben wir für dich zusammengefasst.

Was ist das Besondere an einem Rasenmäher mit Radantrieb und welche Vorteile bieten sie?

Die Räder von Rasenmähern mit Radantrieb werden mit Benzin oder Elektrizität angetrieben. Dadurch muss das Gerät nicht mehr gezogen oder geschoben, sondern nur noch geführt werde. Der Mähvorgang wird hierdurch extrem vereinfacht.

Welche Arten von Rasenmähern mit Radantrieb gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten von Rasenmähern mit Radantrieb. Die Benziner, die Elektrischen und die Elektrischen mit Akku. Jede Kategorie hat seine Vor- und Nachteile. Welche das genau sind, erfährst du hier.

Rasenmäher mit Radantrieb – Benziner

Bezinbetriebene Rasenmäher mit Radantrieb werden mittels eines Zugseils oder mittels eines Elektrostarters angeworfen. Der Vorteil der Benziner ist ganz klar, die freie Beweglichkeit und die lange Betriebsdauer, bevor der Tank wieder aufgefüllt werden muss. Außerdem sind sie meist leistungsstärker als Rasenmäher mit Radantrieb, die elektrisch betrieben werden. Dazu passt auch die Schnittbreite, die bei den Benzinern zwischen 40 cm und 53 cm liegt und somit vor allem für mittelgroße bis große Rasenflächen geeignet ist.

Allerdings ist nicht alles an den benzinbetriebenen Rasenmähern mit Radantrieb positiv zu bewerten. So sind diese Geräte sehr laut, nicht gerade umweltfreundlich und außerdem bedürfen sie regelmäßiger Wartung.

Vorteile
  • Frei beweglich
  • Leistungsstark
Nachteile
  • Laut
  • Umweltschädlich
  • Müssen regelmäßig gewartet werden

Rasenmäher mit Radantrieb – Elektrisch

Die elektrischen Rasenmäher mit Radantrieb werden über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden und werden so mit Energie versorgt. Dadurch sind sie umweltfreundlicher als Benziner und es besteht auch nicht die Gefahr eines leeren Tanks. Auch im Betrieb sind die elektrischen Rasenmäher den Benzinern überlegen, Strom ist nun mal günstiger als Benzin, außerdem müssen sie seltener gewartet werden.

Ihr Vorteil ist aber auch ihre größte Schwäche, denn elektrische Rasenmäher mit Radantrieb können auch nur dort genutzt werden, wo es einen Stromanschluss gibt. Außerdem sind sie durch das Kabel eher ungeeignet für Flächen mit Bäumen oder Beeten. Dadurch und auch durch ihre Schnittbreite von 32 cm bis 47 cm eignen sie sich meist vor allem für kleinere Grünflächen bis zu einer Größe von 500 m².

Vorteile
  • Umweltfreundlich
  • günstiger als Benziner
  • Seltene Wartung
Nachteile
  • Nutzung nur möglich, wenn Stromanschluss vorhanden
  • Durch Kabel weniger für Grünflächen mit Bäumen und Beeten geeignet

Rasenmäher mit Radantrieb – Akkubetrieben

Akkubetriebene Rasenmäher mit Radantrieb verfügen im Großen und Ganzen über die Vorzüge ihrer kabelgebundenen Kollegen. Durch das fehlende Kabel eignen sie sich allerdings auch für Grünflächen, die fernab einer Stromversorgung liegen und auf denen eine größere Mobilität von Vorteil ist.

Allerdings bringt der Akkubetrieb nicht nur Vorteile mit sich. Oft macht der Akku bei größeren Rasenflächen schlapp, bevor die Arbeit beendet ist. Willst du mit einem akkubetriebenen Rasenmäher mit Radantrieb Flächen die größer als 500 m² sind mähen, solltest du einen Zweitakku zur Hand haben.

Vorteile
  • Mobil
  • Nutzung auch auf Flächen mit Bäumen und Beeten möglich
Nachteile
  • Für größere Flächen ist ein Zweitakku nötig

Für wen sind Rasenmäher mit Radantrieb geeignet?

Rasenmäher mit Radantrieb erleichtern das Rasenmähen ungemein, da sie nicht mehr mühsam von Hand geschoben oder gezogen, sondern nur noch geführt werden müssen. Dadurch sind sie besonders für Rasenflächen ab einer Größe von ungefähr 300 m² geeignet. Auch die Arbeit auf unebenem Gelände oder Grünflächen mit Hanglage wird durch einen Rasenmäher mit Radantrieb extrem erleichtert.

Was kostet ein Rasenmäher mit Radantrieb?

Rasenmäher mit Radantrieb sind im Vergleich zu Modellen ohne Radantrieb deutlich teurer.

Rasenmäher mit Radantrieb-Art Preisspanne
Benziner 150 Euro bis über 1000 Euro
Elektro 120 Euro bis über 1000 Euro
Akku 200 Euro bis 1000 Euro

Trotzdem gibt es durchaus bezahlbare Modelle mit einer guten Ausstattung.

Wo kann ich Rasenmäher mit Radantrieb kaufen?

Die erste Adresse für Rasenmäher mit Radantrieb sind große Garten- und Heimwerkerfachmärkte wie:

  • Obi
  • Toom
  • Bauhaus
  • Hornbach

Alternativ dazu kannst du auch auf Amazon fündig werden, allerdings werden hier oft lange Wartezeiten bei der Lieferung fällig.

Wie groß sind Rasenmäher mit Radantrieb in der Regel?

Die Größe von Rasenmähern mit Radantrieb wird durch ihre Schnittbreite bestimmt.

Rasenmäher mit Radantrieb gibt es in Schnittbreiten zwischen 32 cm und 53 cm. Je größer die Schnittbreite ist, umso größer ist auch das Gerät im Ganzen. Ein weiterer Faktor der Größe ist der Führungholm. Lässt sich dieser zusammenklappen oder einfahren, kannst du bei der Lagerung einiges an Platz sparen.

Wie wird ein Rasenmäher mit Radantrieb gewartet?

Wie du deinen Rasenmäher mit Radantrieb wartest, hängt davon ab, ob es sich um einen Benziner oder um einen elektrisch betriebenen Rasenmäher mit Radantrieb handelt.

Bei einem Benziner solltest du nach dem Mähen überprüfen, ob die Lüftungsschlitze an Gehäuse und Motor nicht von Gras verstopft werden. Außerdem solltest du  hin und wieder die Zündkerzen überprüfen und bei Bedarf Luft- und Ölfilter austauschen. Du solltest auch regelmäßig das Öl wechseln und das Schneidemesser schärfen.

Rasenmäher mit Radantrieb-2

Damit du lange Freude an deinem Rasenmäher mit Radantrieb hast, solltest du regelmäßig eine gründliche Wartung durchführen.
(Bildquelle: andreas160578 / Pixabay)

Bei elektrischen und akkubetriebenen Rasenmähern mit Radantrieb ist die Wartung einfacher, da sie sich auf die Reinigung nach Benutzung und das Nachschärfen des Messers beschränkt. Bei der Reinigung deines elektrischen Rasenmähers mit Radantrieb solltest du darauf achten kein Wasser zu verwenden, da die Geräte sehr empfindlich dagegen sind.

Was sind die Alternativen zum Rasenmäher mit Radantrieb?

Diese Alternativen gibt es zum Rasenmäher mit Radantrieb.

Rasenmäherart Beschreibung
Rasenmäher ohne Radantrieb Das Schneidemesser wird bei diesen Rasenmähern, wie auch bei den Rasenmähern mit Radantrieb, über Benzin oder Elektrizität betrieben. Durch den fehlenden Radantrieb ist das Mähen mit solchen Geräten mühsamer.
Spindelmäher Diese Rasenmäher werden vollständig durch Körperkraft betrieben. Anstatt des Schneidemessers verfügen sie über eine mit Messern besetzte Spindel, die sich beim Anschieben dreht.
Mähroboter Möchtest du keine Zeit ins Rasenmähen investieren, empfiehlt sich ein Mähroboter. Diese funktionieren ähnlich wie auch Staubsaugerroboter, nur dass sie eben deinen Rasen mähen.
Aufsitzmäher Musst du sehr große und stark bewachsene Rasenflächen mähen, kannst du dir auch die Anschaffung eines solchen Geräts überlegen. Bei diesen Rasenmähern nimmst du auf dem Gerät selbst Platz und lenkst es mittels eines Lenkrads, über die zu mähende Rasenfläche.

Mache dir Gedanken über Größe, Beschaffenheit und Lage, der Rasenfläche, die du mähen willst. Auf diese Weise findest du schnell heraus, welcher der geeignete Rasenmäher für dich ist.

Bildquelle: Kurhan/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Testberichte