Willkommen bei unserem großen Rasentraktor Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rasentraktoren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Rasentraktor zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Rasentraktor kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anschaffung eines Rasentraktors ist ab einer Rasenfläche von ca. 2000 Quadratmetern sinnvoll. Im Vergleich zu einem Rasenmäher sparst du dir mit einem Rasentraktor ungefähr die Hälfte der Arbeitszeit.
  • Du kannst dich für einen Rasentraktor mit oder ohne Allradantrieb, mit Seiten- oder Heckauswurf, mit Benzin- oder Dieselmotor und mit Transmatic- oder Hydrostatantrieb entscheiden.
  • Zu den wichtigsten Kriterien, über die du dich vor dem Kauf eines Rasentraktors informieren solltest, gehören die Art des Getriebes und die Motorleistung des jeweiligen Modells.

Rasentraktor Test: Das Ranking

Platz 1: MTD „76“ Rasentraktor

Der MTD 76 liegt im Vergleich mit anderen Rasentraktoren im mittleren Preisspektrum. Er verfügt über ein Transmatic-Getriebe und wirft den Grasschnitt über das Heck aus. Auch optisch ist dieser Rasentraktor eine Bereicherung für jeden Garten.

Derzeit liegen leider nur sehr wenige Rezensionen von Käufern des MTD 76 im Internet vor.
Besonders positiv wurde hervorgehoben:

  • Wird mit Öl und Benzin geliefert
  • Batterie ist trocken vorgeladen
  • Fahrspaß

Wir möchten hier besonders den Fahrspaß hervorheben, den dieser Rasentraktor seinen Käufern bietet. Das dieses Modell bei Lieferung schon fast gebrauchsfertig ist, ist gut zu wissen.

Platz 2: AL-KO „T 954 HD-A Comfort“ Rasentraktor

Der AL-KO T 954 HD-A Comfort ist ein Premium Rasentraktor der im Vergleich mit anderen Modellen im oberen Preissegment liegt. Er verfügt über ein Hydrostat-Getriebe und wirft den Grasschnitt am Heck aus. Dieses Modell besticht auch optisch, es ist ein Highlight in jedem Garten.

Leider gibt es bisher nur wenige Rezensionen von Käufern des AL-KO T 954 HD-A Comfort die im Internet veröffentlicht wurden.

Besonders positiv hervorgehoben wurden:

  • Einfach zu bedienen
  • Sehr leichte Handhabung
  • Zieht kleine Anhänger problemlos

Wir möchten an dieser Stelle vor allem auf die einfache Bedienung hinweisen. Letztendlich ist diese die Basis für alles andere und eine Grundlage dafür, das du ihn gerne verwendest.

Platz 3: Castel-Garden „XDC 140 HD“ Rasentraktor

Der Castel-Garden XDC 140 HD ist ein hochwertiger Rasentraktor aus dem oberen Preissegment. Er verfügt über ein Hydrostat-Getriebe und wirft den Grasschnitt über das Heck aus. Dieses Modell ist auch optisch ein echtes Highlight in jedem Garten.

Platz 4: Hanseatic „92-116 T Premium Line“ Rasentraktor

Der Hanseatic 92-116T Premium Line ist im Vergleich mit anderen Rasentraktoren im oberen Preissegment angesiedelt. Er verfügt über ein Transmatic-Getriebe und der Grasschnitt wird über das Heck ausgeworfen. Dieser Rasentraktor ist auch optisch ein Highlight, das in jedem Garten perfekt zur Geltung kommt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rasentraktor kaufst

Welche Vor- und Nachteile hat ein Rasentraktor gegenüber einem Rasenmäher?

Der Zeitaufwand für das Mähen einer Grünfläche verringert sich durch Rasentraktoren im Vergleich zu herkömmlichen Rasenmähern etwa um die Hälfte. Wie beim Rasenmäher musst du nach jeder Runde mit dem Rasentraktor auch ein bisschen Zeit zu seiner Reinigung einplanen.

Im Gegensatz zu Rasenmähern wie Elektro-Rasenmäher, Akku-Rasenmäher oder Mähroboter können Rasentraktoren dank ihrer umfangreichen Möglichkeiten der Aufrüstung durch Zubehör in jeder Saison verwendet werden. Die Anschaffung eines Rasentraktors lohnt sich ab einer Gartenfläche von ca. 1000 Quadratmetern.

Vorteile
  • Zeitersparnis um 50%
  • Umfangreiches Zubehör
  • Ganzjährig einsetzbar
  • Macht aus einer Notwendigkeit ein Vergnügen
Nachteile
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Nicht für Grundstücke unter 1000 qm² geeignet
  • Nicht für enge, verwinkelte Gärten geeignet

Gerade auf Flächen in dieser Größenordnung wird der Vorteil der Rasentraktoren deutlich spürbar. Eine bislang oftmals anstrengende Notwendigkeit wird durch sie zu einem kleinen Vergnügen.

Je größer die zu mähende Fläche, umso schneller rentieren sich die Anschaffungskosten für einen Rasentraktor.

Ab welcher Rasenfläche lohnt sich die Anschaffung eines Rasentraktors?

Die Anschaffung eines Rasentraktors lohnt sich definitiv ab einer Rasenfläche von ca. 2000 Quadratmetern und ist sinnvoll ab einer Fläche von 800 Quadratmetern. Kleinere Flächen können mit einem normalen Rasenmäher ebenfalls gut bearbeitet werden. Generell spart die Verwendung eines Rasentraktors ungefähr die Hälfte der Arbeitszeit ein, die ein normaler Rasenmäher benötigt.

Wie viel PS hat ein durchschnittlicher Rasentraktor?

Die gängigen Modelle von Rasentraktoren haben im Schnitt zwischen 5 und 8 PS. Es gibt aber auch Modelle, die bis zu 16 PS haben. Die Leistung von Rasentraktoren wird in Kilowatt angegeben. Für die Umrechnung von Kilowatt in Pferdestärken gilt: 1 kW = 1,36 PS. Für Grundstücke in Hanglage sind Modelle mit mindestens 11 PS empfehlenswert um eine gute Arbeitsleistung zu garantieren.

Wo kommen Rasentraktoren am häufigsten zum Einsatz?

Du kannst mit einem Rasentraktor entweder mondäne Parkanlagen pflegen oder deinen privaten Garten in Schuss halten. Sie eigenen sich sowohl für flache Grünflächen als auch für Grundstücke in Hanglagen.

Wenn dein Grundstück eine Hanglage hat, dann musst du bei der Wahl deines Rasentraktors besonders auf den Radstand achten. Hier gilt die Faustregel: Je steiler der Hang, umso breiter der Radstand. Wenn dein Grundstück beispielsweise eine Steigung von 65 Prozent aufweist, dann sollte dein Rasentraktor vorne 44 cm und hinten 33 cm Radstand haben damit du die Hanglage souverän bewältigen kannst.

Rasentraktor

Mithilfe eines Rasentraktors kannst du große Flächen, wie zum Beispiel Parkanlagen, mähen. Natürlich kannst du damit aber auch deinen eigenen Garten pflegen.

Welches Zubehör gibt es für Rasentraktoren?

Das Zubehör für Rasentraktoren ist so vielfältig wie die Aufgaben, mit denen du rund um Haus und Garten konfrontiert bist.

Du kannst deinen Rasentraktor nach deinen individuellen Wünschen mit Zubehör ausstatten. Die Möglichkeiten sind vielfältig, es gibt für jede Jahreszeit verschiedenste Optionen. In der folgenden Liste findest du das gängigste Zubehör mit kurzer Beschreibung.

Mulchaufsatz
Bei der Verwendung eines Mulchaufsatzes für den Rasentraktor wird das geschnittene Gras in kleinste Teile zerschnitten und bleibt auf dem Rasen liegen. Dort wird es innerhalb von zwei bis drei Monaten zu Humus und danach zu Mineralstoff. In Parkanlagen und sehr großen Grundstücken kannst du dir damit Zeit und Kosten sparen. In normalen Gärten wird mulchen nicht empfohlen, unter anderem deshalb, weil es zu einer erhöhten Moosbildung führen kann.
Grasfangbox
Eine Grasbox fängt fein säuberlich alle Schnittreste auf und erleichtert dir die Entsorgung oder den Transport zu deinem Kompost.
Anhänger
Mit einem Anhänger kannst du auf einfachste Weise alles von A nach B transportieren. Am praktischsten sind Anhänger mit Kippfunktion und abnehmbarer Heckklappe.
Rasenlüfter
Einen Rasenlüfteraufsatz kannst du von Frühling bis Herbst regelmäßig verwenden, am besten direkt nach dem Rasenmähen. Dadurch werden abgestorbene, lose Pflanzenteile entfernt und ideale Wachstumsbedingungen für deinen gesunden Rasen geschaffen.
Vertikutierer
Einen Vertikutieraufsatz solltest du ein Mal pro Jahr verwenden, genauer gesagt, jedes Frühjahr. Der Vertikutierer schneidet das Erdreich anstatt zu reißen. Danach kannst du alle abgestorbenen Pflanzenteile entfernen, die entstandenen Löcher mit Sand füllen und neuen Rasen ansäen. Für einen gesunden Rasen ist diese Prozedur spätestens ab dem 2. Jahr unverzichtbar.
Rasenwalze
Mit einer Rasenwalze kannst du beispielsweise deinen frisch ausgesäten Rasen andrücken, lockeres Erdreich ebnen um Beete anzupflanzen und nach dem Vertikutieren ausgestreuten Dünger in den Boden einarbeiten.
Streuanhänger
Mit einem Streuanhänger kannst du ohne schweres Schleppen großflächig und dennoch zielgenau Samen, Dünger oder Streusalz ausstreuen. Falls du flüssigen Dünger bevorzugst, es gibt auch Sprühanhänger.
Schneeschild
Mit einem Schneeschild wird dein Rasentraktor zum ganzjährig einsetzbaren Begleiter. Ein Schneeschild eignet sich besonders für den regelmäßigen Einsatz bei normaler Schneelage.
Schneefräse
Eine Schneefräse erleichtert dir die Schneeräumung besonders bei einer höheren Schneedecke. Bei der Verwendung einer Schneefräse solltest du immer ein Heckgewicht benutzen um die Stabilität deines Rasentraktors zu gewährleisten.
Schneeketten
Schneeketten sind vor allem dann sinnvoll, wenn dein Grundstück eine Hanglage hat oder der Winter es ernst meint.

Welche Schnittbreite beziehungsweise Schnitthöhe braucht ein Rasentraktor für welche Rasengröße?

Ab einer Grundstücksgröße von 1000 Quadratmetern solltest du eine Schnittbreite von 80 bis 100 cm wählen, um möglichst effektiv zu mähen. Wenn die Fläche allerdings viele Hindernisse beinhaltet, wie zum Beispiel Bäume, Büsche und ggf. Parkbänke, dann ist eine kleinere Schnittbreite ratsam, da diese besser in kleine Zwischenräume kommt, als die großen Einstellungen.

Die Schnitthöhe hingegen hängt nicht von der Größe des Grundstückes ab, sondern immer von der Höhe des Rasens. Etwa auf der Hälfte eines Grashalms liegt der sogenannte Vegetationspunkt. Kürzer als diesen solltest du nie schneiden, da dort die Pflanzenzellen liegen, die für das Wachstum verantwortlich sind. Wenn du diese also weg schneidest, wächst das Gras auch selbstverständlich nicht mehr nach.

Es wird empfohlen, den Halm auf etwa ⅔ der Höhe abzuschneiden, um ein optimales Wachstum zu fördern. Rasentraktoren haben meist eine Schnitthöhe zwischen 3 und 5 Zentimetern. Bei der Einstellung der Schnitthöhe liegst du mit der goldenen Mitte, in diesem Fall 4 Zentimeter, immer richtig.

Ab wann darf man einen Rasentraktor fahren?

Einen wichtigen Punkt, über den du vielleicht noch gar nicht nachgedacht hast, ist die Zulassung, die du gegebenenfalls zum Fahren deines Rasentraktors benötigst.

Grundsätzlich gilt: Solange du nur auf deinem Grundstück fährst, gibt es keine Einschränkungen, was das Alter oder einen Führerschein betrifft. Trotz allem sollte dir klar sein, dass man keine allzu jungen Kinder unbeaufsichtigt aus so ein Gefährt setzen sollte.
Dabei hält man sich am besten an folgende Regelung: Kraftfahrzeuge dürfen ab 15 Jahren gefahren werden, wenn man für diese keinen Führerschein braucht.
Ein Rasentraktor zählt zu den Kraftfahrzeugen, die Regelung greift allerdings genau genommen nur, wenn du beim Gebrauch des Traktors mit der Öffentlichkeit in Berührung kommst; das heißt, wenn du zum Beispiel dein Grundstück verlässt und eine Straße überquerst.

Wenn dir jetzt schon klar ist, dass du dein Grundstück verlassen wirst, um zum Beispiel bei Nachbarn zu mähen, dann musst du dich an folgenden Auszug aus der Fahrerlaubnisverordnung halten:

§ 4 Erlaubnispflicht und Ausweispflicht für das Führen von Kraftfahrzeugen
(1) Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, bedarf der Fahrerlaubnis. Ausgenommen sind:
Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart für die Verwendung land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, die von Fußgängern an Holmen geführt werden.

Kurz gesagt, wenn dein Rasentraktor eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h nicht überschreitet, brauchst du auch keinen Führerschein, musst aber trotzdem mindestens 15 Jahre alt sein, um ihn außerhalb deines Grundstückes fahren zu dürfen. Da die meisten Mäher dieser Art allerdings Geschwindigkeiten von an die 10 km/h erreichen können, benötigst du einen Führerschein der Klasse L, der mit wenigen Theoriestunden und gänzlich ohne Praxisstunden schon ab einem Alter von 16 Jahren zu erwerben ist.

Übrigens: Dieser Führerschein erlaubt es dir, Kraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h zu fahren. Bis zu 10 km/h musst du noch den Fußweg benutzen (soweit das von der Dimension deines Fahrzeuges möglich ist), alles darüber hinaus darf nur auf der Straße gefahren werden.

Welches Öl brauche ich für einen Rasentraktor?

Für einen Rasentraktor ist, wie für Fahrzeuge jeder Art, nicht jedes Öl geeignet und kann in manchen Fällen sogar zu irreparablen Schäden führen.

Empfohlen wird das Mehrbereichsmotorenöl der Sorte SAE 10W-30 für eine Nutzung ausschließlich in warmen Jahreszeiten und ein Öl der Sorte SAE 5W-30, wenn der Traktor auch im Winter zum Einsatz kommen soll.

Falls du dich fragst, was diese Bezeichnungen bedeuten; hier ein kurzer Exkurs zum Thema Motorölbezeichnungen.

Das SAE steht für “The Society of Automotive Engineers” und hat nichts mit der Verhaltensweise des Öls zu tun.

Die erste Nummer (inklusive W) beschreibt, wie dickflüssig das Öl ist und dementsprechend, wie schnell oder eben langsam es fließt. Dabei ist zu beachten, dass die Bezeichnungen den Wert für kalte Temperaturen festlegen. Es gilt, je niedriger die Nummer, desto besser fließt das Öl auch bei Schnee und Frost. Dementsprechend ist SAE 5W-30 deutlich besser für eine Nutzung im Winter geeignet, als das dickflüssigere SAE 10W-30.

Die zweite Nummer hingegen gibt an, wie gut das Öl bei Temperaturen um die 100 Grad Celsius fließt; ein Wert von 30 ist ideal für Rasentraktoren.

Wie muss ich meinen Rasentraktor warten, um eine maximale Lebensdauer zu erzielen?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass dir dein Rasentraktor deutlich länger treue Dienste leisten wird, als es bei einem herkömmlichen der Fall wäre. Bei guter Pflege kann er gut das Alter eines PKWs erreichen und dir trotz intensiver Nutzung locker 10 Jahre und mehr zur Seite stehen.

Dies liegt an der großen Konkurrenz unter den Herstellern, die sich mit einer langen Lebensdauer aufgrund von speziellen Schweißtechniken und Rahmenverbindungen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen. Zusätzlich dazu wird zudem oft ein Rundum-Service für kleine technische Probleme angeboten und du kannst mit einer langen Garantie rechnen. Darauf solltest du beim Kauf eines Rasentraktors unbedingt Wert legen.

Aber auch du kannst aktiv dazu beitragen, die Lebensdauer deines Gefährtes nach oben zu treiben. Befolge einfach die folgenden 8 Tipps:

  1. Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem oft vernachlässigt – entleere nach jedem Mähen den Fangkorb (falls vorhanden) und reinige diesen mit einer Bürste.
  2. Entferne zudem auch nach jedem Mähen mit einer Bürste die Überreste des Rasens aus dem Mähwerk, da es sonst zu Staubablagerungen oder Korrosion kommen kann, abhängig von dem Feuchtigkeitsgrad der Grases.
  3. Mindestens einmal jährlich sollte die Zündkerze überprüft werden, bei geringer Nutzung spätestens dann, wenn der Motor anfängt zu stocken. Es muss nicht immer sofort eine neue her, manchmal springt der Funke schon wieder über, wenn du das untere Ende mit einer Stahlbürste bearbeitest.
  4. Ebenfalls einmal im Jahr (unabhängig von der Nutzung) sollte das Öl gewechselt werden. Selbstverständlich solltest du bei sehr häufiger Nutzung deutlich öfter den Ölstand überprüfen.
  5. Auch der Luftfilter sollte etwa jedes Jahr gereinigt werden; dies bietet sich gemeinsam mit der Überprüfung der Zündkerze an. Mit einer Luftdruckpistole kannst du den Schmutz aus den Lamellen pusten. Falls das nicht mehr ausreicht, solltest du in einen neuen Filter investieren.
  6. Alle beweglichen Teile am Rasentraktor sollten, ebenso wie die Schmiernippel, immer mal wieder überprüft und gegebenenfalls nachgefettet werden.
  7. Direkt unter der Motorhaube befindet sich der Lenkkranz, der ebenfalls einmal pro Jahr gereinigt werden sollte, da es sonst aufgrund einer Fett/Staub-Mischung schnell zu Verschleiß kommen kann.
  8. Überprüfe zudem hin und wieder den Luftdruck der Reifen. Auch solltest du sicherstellen, dass die jegliche Riemen noch straff genug gespannt sind. Wenn du mit zwei Fingern einen Riemen leicht zur Seite drehen kannst, ist es höchste Zeit, diesen nachzuspannen.

Was kostet ein Rasentraktor?

Der Richtwert für die Anschaffungskosten eines Rasentraktors liegt bei 1000 € bis 1500 € und variiert je nach Hersteller. Alle Kosten darüber hinaus werden maßgeblich von dem Zubehör beeinflusst, dass du dir aussuchst.

Generell gilt, dass du deinen Rasentraktor einmal pro Jahr professionell warten lassen solltest damit du lange Freude daran haben kannst.

Da es immer wieder Neuerungen am Markt gibt, werden auch gebrauchte Rasentraktoren in einwandfreiem Zustand immer wieder zum Verkauf angeboten.  Auch gebrauchte Modelle bieten eine gute Möglichkeit für den Einstieg, beziehungsweise Aufstieg.

Wo kann ich Rasentraktoren kaufen?

Unseren Recherchen zufolge werden die meisten Rasentraktoren im Internet über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • Globus
  • Hagebau
  • Bauhaus
  • Praktiker
  • Hornbach
  • Toom
  • Obi

Alle Rasentraktoren die wir dir auf dieser Seite vorstellen sind mit einem Link versehen, der dich zu mindestens einem dieser Shops weiterleitet. Wenn du ein Modell siehst das dir gefällt, dann kannst du es gleich auf den verschiedenen Händlerseiten genauer unter die Lupe nehmen.

Kann ich Rasentraktoren mieten?

Wenn du dir mit der Kaufentscheidung noch unsicher bist, dann kannst du dir auch im nächstgelegenen Baumarkt den Rasentraktor deiner Wahl mieten. Dadurch hast du die Gelegenheit ihn auf deinem Grundstück auszuprobieren und kannst hinterher sicher sagen, ob er der Richtige für dich ist.

Welche bekannten Hersteller gibt es?

Ein paar Namen werden dir bei deiner Suche nach dem perfekten Rasentraktor immer wieder über den Weg laufen, allen voran Husqvarna. Diese Marke kommt aus Schweden und zählt zu der Elite-Klasse der Motorgerät-Hersteller, aufgrund der hohen Qualität, sowie der hohen Preise die mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Rasentraktor zählen zwar mit zu den Bestsellern, aber du kannst dort auch viele andere Alternativen und gänzlich zusammenhanglose Motorgeräte mit vielversprechenden Vorteilen finden.

Auch oft gesehen ist das Unternehmen MTD. Dieses ursprünglich amerikanische Unternehmen erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit, hauptsächlich aufgrund des breiten Sortiments an motorisierten Gartengeräten die zum Angebot stehen. Das Rasentraktor-Portfolio ist vielfältig und dürfte für jeden Geschmack was dabei haben.

In deutschen Gärten bereits schon recht oft anzutreffen, ist die Marke Wolf Garten. Dieses Unternehmen spezialisiert sich auf innovative Produkte, wobei die Qualität nicht zu kurz kommen darf. Das gesamte Sortiment dreht sich rund um die Gartenarbeit – hier bleibt wirklich kein Wunsch offen.

Gibt es Alternativen zum Rasentraktor?

Während ein Rasentraktor sicher eine kluge Investition ist, wenn du viel Rasenfläche auf deinem Grundstück besitzt und das Fahrzeug eventuell auch im Winter zum Schneeschieben nutzen möchtest, so eignet er sich doch nicht für jeden. Ein Kauf lohnt sich aufgrund der oft recht teuren Preise nur dann, wenn eine häufige Nutzung der gebotenen Qualität gesichert ist. Falls das bei dir nicht der Fall ist, nicht verzagen – es gibt einige Alternativen zum Rasentraktor; nachstehend werden wir dir diese näher bringen.

  • Klassischer Rasenmäher
  • Mulchmäher
  • Aufsitzmäher
  • Frontmäher
  • Mähroboter

Der klassische Rasenmäher

Diese Variante dürfte uns allen bekannt sein – der klassische Rasenmäher, wie er in vielen deutschen Gärten anzutreffen ist. Dieser Mäher eignet sich perfekt für kleine Grundstücke mit wenig Rasenfläche, so circa bis an die 400 Quadratmetern, wobei dies vielen schon zu viel Fläche ist.

Ein herkömmlicher Rasenmäher macht nämlich bei Weitem nicht so viel Spaß, wie das ein großer zum Aufsitzen tut – viel körperlicher Aufwand, vergleichsweise nur sehr kleine Fangkörbe (welches in noch mehr körperlicher Arbeit ausartet) und oftmals “zickt” die Maschine auch noch rum. Klassische Rasenmäher sind nämlich bei Weitem nicht so durchhaltefähig wie ihre großen Verwandten und es kann schnell mal zu technischen Schwierigkeiten kommen, welches nicht oft an der mangelnden und nicht für viele Jahre ausgelegten Qualität liegt. Auch erfüllt ein klassischer Rasenmäher nur eine einzige Aufgabe – das Rasenmähen. Falls du etwas vielfältiges willst, solltest du über eine andere Alternative nachdenken.

Vorteile
  • Große Wendigkeit
  • Perfekt für kleinere Grundstücke (unter 400 Quadratmetern)
  • Vergleichsweise günstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Schweißtreibende / eintönige Arbeit
  • Teils sehr begrenzte Lebensdauer
  • Oftmals kleinere technische Schwierigkeiten

Nun magst du dich fragen, warum diese Art von Mäher trotzdem so oft gesehen ist, wo er doch anscheinend fast nur negative Aspekte aufweist?

Der deutlichste Punkt, der für die klassische Variante spricht, ist der Preis. Wenn du keine Rasenfläche von über 400 Quadratmetern hast, lohnt es sich rein rechnerisch einfach nicht, dir eine so teure Anschaffung wie den Rasentraktor zuzulegen.

Und genau genommen hängen viele der Nachteile auch mit der eigenen Bequemlichkeit zusammen. Bei ausreichender Pflege und Wartung kann auch ein normaler Rasenmäher ein stolzes Alter erreichen und das öftere Ausleeren des Fangkorbes spiegelt sich nunmal in einem relativ niedrigen Preis wieder. Zudem hat die klassische Variante den großen Vorteil, dass sie sehr wendig ist und in viele Ecken und an zum Beispiel Hecken herankommt, ohne das später nach getrimmt werden muss.

Der Mulchmäher

Wenn du deinen Rasen hingegen bevorzugt ökonomisch und näher an der Natur orientiert bearbeiten möchtest, dann ist das Mulchen die perfekte Option für dich. Dabei wird das abgeschnittene Gras nicht in einem Korb aufgefangen, sondern fein gehäckselt und gleichmäßig wieder auf dem Rasen verteilt.

Durch diese natürliche Schicht entwickelt sich nach einigen Monaten ein nährreicher Humus, der den Rasen bestens pflegt und wachsen lässt – das Unkraut hingegen oft nach längerer Anwendung fernhält. Zudem ersparst du dir das lästige Wegräumen des Grünschnitts und verbringst somit viel weniger Zeit bei der Gartenarbeit, als bei einem klassischen Rasenmäher.

Da der Mulchmäher der klassischen Variante allerdings sehr in Größe und Form gleicht, kannst du dir schon denken, dass auch hier einiges an körperlichen Anstrengungen auf dich zukommt. Zudem ist der Rasen bei Weitem nicht so bildhübsch wie bei wahrscheinlich vielen deiner Nachbarn, aber dafür kannst du für recht wenig Geld oft gute Qualität von Produkt und mit der Zeit auch Rasen erwarten.

Wenn du ein Grundstück von über 400 Quadratmetern mulchen willst, musst du auf ein anderes Gerät zugreifen, da der Arbeitsaufwand mit einem herkömmlichen Mulchmäher nicht zu bewältigen wäre.

Vorteile
  • Ökonomische Art des Mähens
  • Ein gesunder Rasen
  • Arbeitsersparnis
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • Das Mähen an sich ist trotzdem noch schweißtreibend
  • Optisch nicht allzu ansprechend
  • Teils unangenehm laut
  • Nicht für große Flächen geeignet

Du magst dich vielleicht fragen, wieso man nicht gleich einen fahrbaren Mäher oder auch einfach ein 2-in-1-Gerät nimmt, um sich Arbeit und Geld zu sparen. Tatsächlich hat das Angebot an Kombi-Mähern, die die Fangkorb- oder Mulchvariante anbieten, zugenommen und beispielsweise auch ein Rasentraktor kann zum Mulchen genutzt werden. Allerdings sollte dies immer nur zum Einsatz kommen, wenn der Mulchmäher nicht mehr weiter hilft.

Die technischen Voraussetzungen bei einem Mulch- und Kombi-Mäher sind aufgrund der Konstruktion ziemlich verschieden. Während bei einem Rasenmäher ein Sog entsteht, damit die Grashalme sich aufrichten und bestmöglich abgeschnitten werden können, spielt Sog bei einem Mulchmäher kaum eine Rolle.

Hier ist es wichtig, dass der Halm möglichst flach abgetrennt wird, sodass er nicht sofort nach draußen gelangt, sondern noch ein paar Sekunden im Mähwerk verweilt und somit Zeit hat, noch öfter und dementsprechend feiner zerteilt zu werden. Wenn der Mulch zu grob ist, kann es zu Unregelmäßigkeiten und “offenen Stellen” im Humus kommen, die das gewünschte Ergebnis verfälschen.

Der Aufsitzmäher

Aufsitzrasenmäher und Rasentraktoren werden oft gleichgesetzt, allerdings gibt es zwischen ihnen relevante Unterschiede. Beim Aufsitzmäher befindet sich der Motor zumeist direkt unter dem Sitz, während er bei einem Rasentraktor vor dem Sitz unter der Motorhaube seinen Platz hat. Auch hat ein Aufsitzrasenmäher weniger Leistung als die Traktoren, ist allerdings auch deutlich billiger zu erwerben – um es anders auszudrücken: ein Aufsitzmäher ist die Einstiegsklasse der fahrbaren Rasenmäher.

Vorteile
  • Kaum Anstrengung in der Nutzung (auch bei bergigen Gegenden)
  • Völlig ausreichend für einen Rasen, an den du keine zu hohen Ansprüche stellst
  • Wendig – gut geeignet auf Grundstücken mit Hindernissen
  • Eine günstige Alternative zum Rasentraktor
Nachteile
  • Nur saisonal einsetzbar
  • Kaum Zubehör vorhanden
  • Begrenzte Schnittbreite
  • Viel Vibration vom Motor direkt unter dem Sitz

Dementsprechend ist auch seine Schnittbreite nicht so groß wie bei einem Rasentraktor und befindet sich zumeist “nur” zwischen 55 und 100 Zentimeter. Ein weiterer Minuspunkt gegenüber dem Traktor ist die Vielseitigkeit – das Zubehör für einen Aufsitzmäher ist sehr begrenzt, für den Winterbetrieb ist er gänzlich ungeeignet.

Trotzdem, wenn du deinen Rasen wirklich nur ausreichend mähern möchtest und auch nicht vorhast, dein Gefährt im Winter zu nutzen, dann ist die Anschaffung eines Aufsitzmähers bei einer Fläche von ca. 400 bis 800 Quadratmeter eine finanziell kluge Entscheidung, oft auch darüber hinaus.

Der Frontmäher

Ein Frontmäher weist viele der gleichen Nachteile eines Aufsitzmähers gegenüber einem Rasentraktor auf. Eine maximale Schnittbreite von einem Meter, kaum Zubehör, eine ganzjährige Nutzung unmöglich… Viele Unterschiede haben die beiden fahrbaren Varianten eines Rasenmähers tatsächlich nicht.

Vorteile
  • Kaum Anstrengung in der Nutzung (auch bei bergigen Gegenden)
  • Völlig ausreichend für einen Rasen, an den du keine zu hohen Ansprüche stellst
  • Sehr wendig – “Mähen bis an den Rand”
  • Eine günstige Alternative zum Rasentraktor
Nachteile
  • Nur saisonal einsetzbar
  • Kaum Zubehör vorhanden
  • Begrenzte Schnitthöhe
  • Viel Vibration vom Motor direkt unter dem Sitz

Allerdings sind beide oft deutlich günstiger als ein Rasentraktor zu erwerben und zudem auch deutlich wendiger. Bei dem Frontmäher kommt darüber hinaus noch hinzu, dass sich das Mähwerk direkt vorne am Gefährt befindet. Dies bedeutet ein erleichtertes Manövrieren und ein Abmähen bis in die meisten Ecken hinein und an die meisten Baumstämme heran.

Der Mähroboter

Ein kleiner Gehilfe, der sich vor allem in den letzten Jahren einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen kann, ist der Mähroboter.

Dieses kleine Gefährt, etwa so groß wie ein Staubsauger, nimmt dir jeglichen Aufwand des Rasenmähens ab, da es sich vollkommen autonom selbst darum kümmert. Er ist unentwegt im Einsatz und schneidet Gras nicht nur, sondern hält es auch konsequenz kurz – dieser tiefgelegene Mäher kommt mit hohem Gras nämlich nicht zurecht. Auch besitzt er verständlicherweise keinen Fangkorb, sondern ist genau genommen ein Mulchmäher, der in die meisten kleinsten Ecken passt und das Gras gleichmäßig abschneidet.

Solange du ihn nicht anders programmierst, ist der Mäher durchgehend unterwegs, und fährt nur bei Regen oder zum Aufladen zu seiner Ladestation zurück. Damit er nicht den Rasen und eventuell sogar das Grundstück verlässt, musst du ein Begrenzungskabel rund um die zu bearbeitende Rasenfläche platzieren.

Entweder legst du es auf dem Rasen ab, oder verbuddelst es am Rand entlang ein paar Zentimeter tief in die Erde. Wenn der Mäher diesem zu nahe kommt bemerkt er das Kabel und weiß, dass er umdrehen muss. Genau dasselbe passiert, wenn er einem Objekt auf der Rasenfläche zu nahe kommt – er weicht automatisch aus.

Vorteile
  • Immense Zeitersparnis
  • Ein durchgehend kurzer und gepflegter Rasen
  • Nicht sehr wartungsbedürftig
Nachteile
  • Nicht für jeden Rasen geeignet
  • Kann nur Mulchmähen
  • Technische Aussetzer sind möglich
  • Teuer in der Anschaffung

Dieser Serviceroboter lässt sich jedoch gut für seine Dienste bezahlen, die Erstanschaffungskosten können einen zum Verzweifeln bringen und müssen gut bedacht sein. Auch ist der Mäher bei Weitem nicht der Leistungsstärkste, mit einem sehr hügeligem Terrain oder einem extrem löchrigen Rasen könnte er schon Probleme bekommen. Eventuell erkennen seine Sensoren zudem sehr kleine Gegenstände nicht, welches dazu führen könnte, dass Kieselsteine in das Mähwerk gelangen und dieses beschädigen.

Und selbstverständlich ist auch ein technischer Aussetzer nicht unmöglich und auf einmal fährt der kleine Roboter auf die Straße, wo du deine teure Investition dann später in Einzelteilen einsammeln kannst. Aber sind wir mal ehrlich, dies ist die absolute Ausnahme und nur selten von gehört – meistens benötigen dieses Gefährt kaum Wartungen und ist generell sehr pflegeleicht. Ein Mähroboter kann eine Anschaffung sein, die dir das Gartenleben zusehends erleichtert kann, sofern du denn mit seinen Einschränkungen zurecht kommst.

mähroboter

Kleiner Helfer mit großer Wirkung – um das Rasenmähen musst du dir in Zukunft keine Sorgen mehr machen. (Foto: distel2610 / pixabay.com)

Entscheidung: Welche Arten von Rasentraktoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wir stellen dir die verschiedenen Arten sowie das gängigste Zubehör von Rasentraktoren vor und bieten dir einen Überblick über Wissenswertes rund um die fahrbaren Begleiter bei der Arbeit rund um Haus und Garten.

Es gibt verschiedene Modelle von Rasentraktoren:

  • Mit oder ohne Allrad
  • Seitenauswurf oder Heckauswurf
  • Benzingetrieben oder dieselgetrieben
  • Transmaticantrieb oder Hydrostatantrieb

Neben den genannten Unterschieden der Modelle ist der Richtige Rasentraktor für dich derjenige, auf dem du dich am wohlsten fühlst. Wo auch immer du deinen Rasentraktor im Endeffekt kaufst, schau dir vorher ein paar Modelle in Natura an und – wenn möglich – dreh eine kleine Runde mit ihnen.

Es gibt auch die Möglichkeit Rasentraktoren zu mieten, um sie am eigenen Terrain zu testen. Mit einem professionellen Rasentraktor kaufst du dir schließlich nicht nur ein Nutzfahrzeug, sondern einen ganzjährigen Begleiter, der bislang oft lästigen Pflichten ihren Spaßfaktor zurückgibt.

Was sind Frontantrieb und Allrad und welches sind ihre Vor- und Nachteile?

Wie die meisten Autos verfügen auch Rasentraktoren über einen Frontantrieb. Daraus resultiert auch ihre optische Ähnlichkeit mit den großen Traktoren. Es gibt auch Rasentraktoren mit einem zusätzlichen Allradantrieb.

Ob ein Modell mit Allradantrieb für dich am Geeignetsten ist, entscheidet die Beschaffenheit deines Grundstücks.

Vor- und Nachteile Allradantrieb

Vorteile
  • Ermöglicht es dir auch auf lockerem Boden zu fahren
  • Bewältigt Hanglagen problemlos
Nachteile
  • Teuer in der Anschaffung
  • Nicht relevant in ebenem Gelände

Ist dein Grundstück uneben oder in Hanglage, dann wirst du an einem Frontantrieb mit Allrad wahrscheinlich die größte Freude haben, weil du damit auch auf lockerem Boden problemlos voran kommst. Wenn dein Grundstück eben ist, dann lohnt sich die Anschaffung eines Allradantriebs für dich wahrscheinlich nicht, weil diese Modelle preislich deutlich höher liegen als solche ohne Allradantrieb.

Was sind Seitenauswurf und Heckauswurf und welches sind ihre Vor- und Nachteile?

Die Art des Auswurfs entscheidet darüber, ob das Gras an der Seite oder am Heck des Rasentraktors ausgeworfen wird.

Rasentraktoren mit Seitenauswurf eignen sich nur, wenn du das abgeschnittene Gras nicht aufsammeln sondern es auf deinem Rasen trocknen lassen möchtest.

Vor- und Nachteile Seitenauswurf

Vorteile
  • Grasschnitt verbleibt am Rasen (zur Trocknung)
  • Grasschnitt kann als Dünger verwendet werden
  • Meist günstiger in der Anschaffung als Modelle mit Heckauswurf
Nachteile
  • Verstopft leicht durch nasses Gras
  • Schlechtere Wendigkeit als Modelle mit Heckauswurf

Rasentraktoren mit Heckauswurf sind in der Handhabung für die meisten Zwecke angenehmer als solche mit Seitenauswurf.

Rasentraktoren mit Heckauswurf bieten im Gegensatz zu solchen mit Seitenauswurf den Vorteil eines Propellers sowie eines zusätzlichen Messers im Mähwerk. Dadurch wird dieses seltener durch Klee oder nasses Gras verstopft und du bist bei der Gartenarbeit weniger vom Wetter abhängig. Das abgeschnittene Gras wird in einen Fangbeutel ausgeworfen der dir wiederum dessen Entsorgung erleichtert.

Vor- und Nachteile Heckauswurf

Vorteile
  • Zusätzliches Messer im Mähwerk
  • Kaum Verstopfen durch nasses Gras oder Klee
  • Grasschnitt landet im Fangkorb (erleichtert die Entsorgung)
Nachteile
  • Meist teurer in der Anschaffung
  • Grasschnitt muss entsorgt werden

Was sind benzingetriebene und dieselgetriebene Modelle und welches sind ihre Vor- und Nachteile?

Die Frage ob ein benzingetriebener oder ein dieselgetriebener Rasentraktor für dich die beste Wahl ist, liegt hauptsächlich an der Größe deines Grundstücks.

Vor- und Nachteile Benzin

Vorteile
  • Umweltverträglicher als Diesel
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung

Je größer dein Grundstück, um so eher zahlt sich die Anschaffung eines dieselgetriebenen Rasentraktors aus. Wie bei Autos sind die Tankfüllungen von Rasentraktoren für einen Diesel preisgünstiger als für einen Benziner. Allerdings wird Diesel im Vergleich zu Benzin eine größere Umweltschädlichkeit nachgesagt.

Vor- und Nachteile Diesel

Vorteile
  • Günstiger in der Anschaffung
Nachteile
  • Umweltschädlicher als Benzin

Was sind Transmaticantrieb und Hydrostatantrieb und welches sind ihre Vor- und Nachteile?

Die beiden gängigsten Getriebearten für Rasentraktoren sind Transmaticantrieb und Hydrostatantrieb.

Modelle mit Hydrostatantrieb sind wesentlich angenehmer zu fahren als Modelle mit Transmaticantrieb.

Vor- und Nachteile Transmaticantrieb

Vorteile
  • Schalten während der Fahrt
  • Geschwindigkeit kann am Armaturenbrett eingestellt werden
  • In der Anschaffung meist günstiger als Modelle mit Hydrostatantrieb
Nachteile
  • Wechsel der Geschwindigkeit nur durch Drücken und Loslassen des Bremspedals möglich

Bei einem Transmaticantrieb erfolgt der Antrieb durch ein Keilriemensystem. Bei diesen Modellen kannst du während der Fahrt schalten. Die Regelung der Geschwindigkeit kannst du unter Verwendung der Scheibenbremse regeln. Im Vergleich dazu kannst du bei einem Hydrostatantrieb  kuppeln, in verschiedene Gänge schalten und halten, ähnlich wie bei einem Auto.

Vor- und Nachteile Hydrostatantrieb

Vorteile
  • Stufenlose Regelung der Geschwindigkeit
  • Kein Kuppeln, kein Schalten
  • Robust und wartungsarm
Nachteile
  • In der Anschaffung teurer als Modelle mit Transmaticantrieb

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rasentraktoren vergleichen und bewerten

Im Folgenden haben wir dir einige Kriterien aufgelistet, anhand derer du verschiedene Rasentraktoren vergleichen und bewerten kannst. Sie können dir als Entscheidungshilfe bei der Abwägung dienen, welcher Rasentraktor für deine Bedürfnisse der richtige ist.

Die folgenden Kriterien könnten für dich interessant sein:

  • Produktmaße
  • Produktgewicht
  • Treibstoffart
  • Tankvolumen
  • Motor
  • Getriebe
  • Leistung
  • Geräuschpegel
  • Schnittbreite
  • Schnitthöhe
  • Maximal empfohlene Rasengröße
  • Reifen
  • Komfort und Bedienbarkeit
  • Geländetauglichkeit
  • Zubehör
  • Volumen Fangkorb
  • Auswurfrichtung
  • Farbe

In den nachfolgenden Absätzen werden wir kurz genauer auf jedes der genannten Kriterien eingehen. Dadurch bekommst du einen Überblick und kannst leichter entscheiden welche für dich wichtig sind und welche nicht.

Produktmaße

Die Produktmaße eines Rasentraktors sind für zwei Fragen entscheidend: Wo parke ich meinen Rasentraktor? Wie groß ist kleinste Engstelle meines Grundstücks die ich mähen möchte?

Wenn der von dir ausgewählte Rasentraktor den Anforderungen der Antworten auf beide Fragen entspricht, dann ist er der Richtige für dich. Wenn er das nicht tut, dann musst du weitersuchen. Es gibt ja glücklicherweise viele Modelle mit verschiedenen Abmessungen.

Produktgewicht

Das Produktgewicht der gängigsten Modelle von Rasentraktoren liegt zwischen 150 kg und 250 kg. Das klingt im ersten Moment sehr schwer aber du kannst dir sicher sein, dass keines der Modelle deinen Rasen überbelastet.

Das Produktgewicht ist zum Beispiel dann relevant, wenn du deinen Rasentraktor verwenden möchtest um Schnee zu schieben oder wenn um etwas Schweres zu transportieren. In solchen Situationen macht es Sinn,  ein Gegengewicht zu verwenden. Die Schwere dieses Gegengewichtes orientiert sich am Gewicht deines Rasentraktors.

Gegengewichte dienen deinem Fahrkomfort und deiner Sicherheit wenn du schweres Zubehör an Front oder Heck deines Rasentraktors befestigst. Sie halten deinen Rasentraktor stabil in seiner gewohnten Fahrspur. Die Händler von Rasentraktoren aller gängigen Marken bieten solche Gewichte als Zubehör an.

Treibstoffart

Bei der Treibstoffart musst du dich hauptsächlich zwischen zwei Modellen von Rasentraktoren entscheiden: Benziner oder Diesel.

Diesel ist im Einkauf günstiger als Benzin, was besonders bei großen Rasenflächen von Vorteil sein kann. Benzin gilt als umweltfreundlicher als Diesel. Du solltest bei der Wahl der Treibstoffart am besten diejenige wählen, mit der du selbst in der Vergangenheit (beispielsweise bei deinem Auto) die besten Erfahrungen gemacht hast.

Am umweltfreundlichsten wären Modelle die mit Solarenergie betrieben werden. Allerdings sind aktuell keine solarbetriebenen Rasentraktoren auf dem Markt verfügbar.

Tankvolumen

Das benötigte Tankvolumen hängt von der Größe des Grundstücks ab, das du bearbeiten möchtest. Je größer dein Grundstück, desto sinnvoller ist ein größeres Tankvolumen.

Die gängigen Modelle von Rasentraktoren bieten Tankvolumen zwischen 3 und 7 Litern. Für Flächen bis 2000 Quadratmeter eignen sich Modelle mit ca. 3 Litern Tankvolumen. Wenn du größere Flächen  von bis zu 7000 Quadratmetern mähen möchtest, dann ist die Anschaffung eines Modells mit einem größeren Tankvolumen von ca. 7 Litern sinnvoll.

Derzeit sind auch verschiedene Modelle mit ca. 12 Liter Tankvolumen auf dem Markt verfügbar. Generell gilt: Ein größeres Tankvolumen erspart dir ein häufiges Nachfüllen des Tanks und ist deshalb einfach praktischer in der Handhabung.

Motor

Bei dem Motor sollte die Qualität verständlicherweise im Vordergrund deiner Auswahl stehen – es ist schließlich das Herzstück deines Rasentraktors.

Entscheiden kannst du dich zwischen dem teureren, aber gleichzeitig auch umweltfreundlicheren Benzinmotor oder dem billigen, dafür viel Emission produzierenden Dieselmotor.

Die Entscheidung liegt letztendlich ganz bei dir und deinen aktuellen (finanziellen) Umständen, sowie allem voran deinem Gewissen.

Getriebe

Hier stehen dir allen voran die bereits beschriebenen Transmatic- und Hydrostat-Getriebe zur Auswahl.

Wenn du lieber auf den Preis achten möchtest und dafür bereit bist einige Stunden an Wartungsarbeiten in Kauf zu nehmen, dann ist das Transmatic-Getriebe das Getriebe deiner Wahl. Das stufenlose Kuppeln führt vergleichsweise schnell zu Verschleiß, weshalb die Pflege dieses Getriebes sehr ernst genommen werden sollte.

Falls du hingegen ein wenig Geld auf der Tasche hast und ein angenehmeres Fahren, im allgemeinen Mähen, und natürlich weniger Wartungsarbeit bevorzugst, dann solltest du dir das (recht teure) Hydrostat-Getriebe einmal genauer anschauen.

Für welchen du dich letztendlich auch entscheidest: Achte selbstverständlich auf die Qualität des Getriebes. Am besten informierst du dich noch einmal separat über das Getriebe, welches deine bisherige Auswahl innehaben soll, und kümmerst dich nicht erst gegen Ende deiner Kaufentscheidung um dieses wichtige Kriterium.

Leistung

Die Leistung von Rasentraktoren wird meistens in Kilowatt (kW) angegeben. Für die Umrechnung gilt: 1 kW = 1,36 PS.

Die meisten Rasentraktoren verfügen über 5 bis 12 kW. Die folgende Tabelle bietet dir einen Überblick über die Leistungen der gängigsten Modelle:

Kilowatt Pferdestärken
5 kW 6,8 PS
6 kW 8,2 PS
7 kW 9,5 PS
8 kW 10,9 PS
9 kW 12,2 PS
10 kW 13,6 PS
11 kW 15 PS
12 kW 16,3 PS

Und selbstverständlich spielt die Leistung eine entscheidende Rolle beim Kauf eines Rasentraktors. So musst du beachten, dass ein komplett ebenes Grundstück nicht so viel Leistung von deinem Mäher abverlangt, wie das zum Beispiel eine Fläche in Hanglage tut. Je größer die Steigung und auch die Häufigkeit des “Auf und Abs”, desto mehr Leistung solltest du bei deinem Gefährt einplanen.

Es empfiehlt sich, den in Betracht gezogenen Rasentraktor erst einmal in einem Baumarkt in deiner Nähe für einige Zeit zu mieten. So kannst du schnell feststellen, ob er für dein vorgesehenes Gelände geeignet ist oder nicht.

Geräuschpegel

Normalerweise liegt der Geräuschpegel von Rasentraktoren zwischen 80 und 110 Dezibel.

Das ist nicht übertrieben laut aber auch nicht gerade leise. Um es dir  mit deinen Nachbarn nicht zu verscherzen, solltest du in jedem Fall beim mähen die vorgeschriebenen gesetzlichen Ruhezeiten einhalten und deinen Sonntagmorgen lieber mit einem gemütlichen, ausgiebigem Frühstück anstatt mit Gartenarbeit beginnen.

Deinen Ohren zu liebe solltest du dir zeitgleich mit deinem neuen Rasentraktor einen Ohrenschutz (beispielsweise schallgedämmte Kopfhörer) leisten.

Rasentraktor

Das Rasenmähen mit einem Rasentraktor ist nicht nur um einiges gemütlicher als das herkömmliche Rasen trimmen. Es macht auch fast genau so viel Spass wie Auto fahren. Man sollte trotz allem beachten, dass gewisse Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden sollten. (Foto: lassedesignen / 123RF)

Schnittbreite

Für die Wahl der besten Schnittbreite ist die Größe der Fläche die du bearbeiten möchtest entscheidend.

In der folgenden Tabelle haben wir dir eine Übersicht zusammengestellt.

Fläche des Grundstücks Empfohlene Schnittbreite
800-2000 qm 80-100 cm
2000-3500 qm 100-110 cm
3500-5000 qm 110 cm
5000-8000 qm 120 cm
Ab 8000 qm 130 cm

Schnitthöhe

Die meisten Modelle von Rasentraktoren bieten dir die Möglichkeit, eine Schnitthöhe zwischen 3 cm und 9 cm auszuwählen. Ein gesunder Rasen sollte niemals kürzer als 3 cm geschnitten werden. Grundsätzlich solltest du auch nicht mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal schneiden um deinen Rasen nicht zu stark zu belasten.

Sollte dein Rasen während deiner Abwesenheit schneller gewachsen sein als gedacht, dann nimm dir am besten die Zeit um ihn in mehreren Etappen zu kürzen.

Normalerweise sollte die von dir gewählte Schnitthöhe zwischen 3 cm und 5 cm liegen. Mit einer Einstellung von 4 cm liegst du fast immer richtig. Die Ausnahme für die 4 cm Regel sind die heißen Sommermonate. Während dieser Zeit solltest du deinen Rasen auf maximal 5 cm kürzen und regelmäßig kräftig gießen.

Maximal empfohlene Rasengröße

Jeder Rasentraktor ist aufgrund seiner technischen Voraussetzungen für die Bearbeitung einer bestimmten Rasengröße empfohlen. Die empfohlene Rasengröße kann natürlich problemlos unterschritten werden, sie sollte aber nicht überschritten werden.

Du solltest im Hinblick auf die maximal empfohlene Rasengröße die Angaben der Hersteller  sehr genau beachten, damit du auch alle Vorzüge deines neuen Helfers voll auskosten kannst.

Reifen

Die Reifen sind ein unabdingbarer Bestandteil deines Rasentraktors und sollten daher gute Qualität aufweisen und für den gedachten Arbeitsbereich geeignet sein. Ein Reifen mit AS-Profil ist ein absolutes Muss. Dieses wurde nämlich extra für den landwirtschaftlichen Sektor entwickelt und überzeugen in fünf verschiedenen Bereichen.

  • Tragfähigkeit
  • Traktion
  • Lebensdauer
  • Bodenschonung
  • Wirtschaftlichkeit

Besonders die Traktion, das heißt “der Zug nach vorne”, die Lebensdauer und die Bodenschonung sind wichtige Punkte, die du für deinen Rasentraktor beachten solltest. Traktion ist besonders in unebenem Gegenden ein wichtiger Faktor und auch die Bodenschonung muss überzeugen, da du sonst tiefe Abdrücke oder vielleicht sogar Reifenspuren in deinem Rasen wiederfindest.

Die Lebensdauer versteht sich von selbst – ein Gefährt, von dem erwartet wird dir mehrere Jahre gute Dienste leisten zu können, sollte nicht durch ständigen Reifenwechsel ausgebremst werden.

Dieser ist übrigens keine allzu leichte Angelegenheit und sollte am besten nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Dabei steht dir entweder eine Werkstatt zur Seite, oder, noch einfacher, der Hersteller selbst.

AS-Reifen für den Rasentraktor kaufst du am besten online. Im Angebot steht gleich, für welche Art Mäher der Reifen geeignet ist und welche Größe er hat – da unbedingt drauf achten, dass diese mit den benötigten Maßen übereinstimmt. Wenn du dann das richtige Quartett gefunden hast, wird es unproblematisch zu dir geliefert und gegen einen kleinen Aufpreis auch gleich montiert.

Komfort und Bedienbarkeit

Diese beiden Faktoren sind viel eher optional als Pflicht, können aber dafür sorgen, dass du nicht den Spaß am Mähen verlierst und dich unnötig stresst.

Wenn bei dir also komfortabel über pragmatisch steht, solltest du darauf achten, dass der Motor deines Mäher nicht zu viele Schwingungen und daraus folgend unangenehme Vibrationen erzeugt. Auch sollte das Gefährt gefedert sein, um vor allem im unwirschen Terrain nicht zu sehr durchgeschüttelt zu werden.

Der Abstand zwischen Lenkrad und Sitz, sowie die Form und das Material von letzterem sollten auch stimmen, um dir auf lange Sicht keine Rückenschmerzen zu bereiten.

Ebenso kann die Bedienbarkeit eine wichtige Rolle spielen, was deinen Gefühlszustand betrifft. Wenn du erst Minuten und einige Blicke in die Bedienungsanleitung brauchst um den Mäher überhaupt anzubekommen, sinkt die anfängliche Vorfreude ganz schnell.

Die Knöpfe und Schalter sollten verständlich beschriftet und strategisch wie von Kunden erwartet angebracht sein. Das heißt zum Beispiel, den Anlasser neben dem Lenkrad zu haben und nicht hinter dem Sitz. Auch sollte die Handhabung des Fangkorbes selbstverständlich oder wenigstens nach einer kurzen Lesepause in der Bedienungsanleitung fest im Kopf verankert sein.

Am besten leihst du dir den Rasentraktor deiner Wahl vor dem Kauf erst einmal in deinem lokalen Baumarkt aus und fährst ihn einige Zeit zur Probe. Wenn du dann immer noch überzeugt bist, steht der Anschaffung nichts mehr im Wege.

Geländetauglichkeit

Selbst der beste Rasentraktor nützt dir nichts, wenn er nicht zum Terrain passt. Zwar sind viele dieser großen Mäher wahre Allrounder und kommen gut mit verschiedenen Unebenheiten, Rasentypen und -höhen zurecht, allerdings weisen auch diese Grenzen auf, insbesondere die etwas billigeren Modelle.

Bevor du dich also für ein Gefährt entscheidest, solltest du unbedingt mit dem Händler klären, ob es geeignet ist für das, was du dir vorgestellt hast.

Ab mancher Rasenhöhe reicht die Schnitthöhe des Rasentraktors eventuell einfach nicht mehr aus, oder die Federung ist nicht das stärkste Feature und dementsprechend ungemütlich ist eine Fahrt auf löchrigem Rasen. Mit ausreichender Beratung solltest du diese Probleme aber umgehen können.

Zubehör

Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es eine Vielzahl von Zubehör, die du zu deinem Rasentraktor dazu kaufen und kombinieren kannst, sodass er die verschiedensten Funktionen erfüllt.

Du kannst die Ausstattung jederzeit dazu kaufen, egal ob es um die Rasenpflege oder den Winterdienst geht – du solltest lediglich den Lieferzeitraum beachten, vor allem wenn es um Zubehör wie eine Schneefräse geht; diese sollte nämlich sofort und nicht erst zwei Wochen nach Schneeeinbruch eingesetzt werden.

Allerdings musst du unbedingt darauf achten, dass das Zubehör auch mit deinem Mäher kompatibel ist, da du sonst eine Menge Geld für viel Umtausch-Stress ausgegeben hast.

Mäher im Schnee

Robust, ausdauernd und einsatzbereit bei jeder Witterung – mit dem Kauf eines Rasentraktors bekommst du einen wahren Allrounder. (Foto: Christopher Groff / unsplash.com)

Volumen Fangkorb

Wenn du gerade dabei bist, dich nach einem Rasentraktor umzuschauen, solltest du dir auch Gedanken darum machen, was mit dem geschnittenen Gras passiert.

Rasentraktoren mit Seitenauswurf besitzen zum Beispiel keinen Fangkorb, da bei ihnen das Gras auf der Grünfläche verbleibt. Die meisten Rasentraktoren mit Heckauswurf haben jedoch bereits einen in der Standardausführung dabei.

Dieser fängt sämtliche Schnittreste auf und erleichtert dir das Wegbringen des geschnittenen Grases. Es gibt verschiedene Modelle von Fangkörben. Einige Modelle musst du händisch entleeren, andere Modelle sind mit dem Cockpit des Rasentraktors verbunden und ermöglichen dir einen automatischen Auswurf.

Falls dein Grundstück “nur” an die 800 oder 1000 Quadratmeter groß ist, reicht ein herkömmlicher Rasentraktor-Fangkorb, um ohne Mühe den Rasen zu mähen.

Wenn du dich allerdings um eine große Parkanlage kümmerst, diese also deutlich mehr Quadratmeter groß ist, und du nicht mulchen möchtest, dann solltest du gleich von Anfang an deinen Fokus auf Modelle mit einem großem Fangvolumen legen. Dadurch ersparst du dir das allzu häufige Ausleeren und bist viel schneller und entspannter fertig, als mit einem herkömmlichen Fangkorb.

Sollte dir der Fangkorb der Standardausführung erst im Nachhinein zu klein sein, kannst du bei allen großen Herstellern Fangkörbe in verschiedenen Volumen nachbestellen und deinen Rasentraktor nach deinen Wünschen verändern.

Auswurfrichtung

Das gemähte Gras wird entweder an der Seite oder am Heck des Rasentraktors ausgeworfen. Ob du einen Rasentraktor mit Seitenauswurf oder mit Heckauswurf wählst, ist allerdings mehr als nur eine Geschmacksfrage.

Ein Rasentraktor mit Seitenauswurf macht dann Sinn für dich, wenn du planst das geschnittene Gras auf deinem Rasen zu lassen (beispielsweise als Dünger oder um es zu trocken). Rasentraktoren mit Seitenauswurf verfügen selten über einen Fangkorb.Die gängigen Modelle von Rasentraktoren mit Heckauswurf verfügen entweder standardmäßig über einen Fangkorb für das geschnittene Gras oder bieten dir die Möglichkeit diesen nachzurüsten.

Ein Rasentraktor mit Heckauswurf ist vor allem dann sinnvoll für dich, wenn du das geschnittene Gras nicht auf deinem Rasen haben möchtest. Du kannst die Schnittreste entweder regulär entsorgen oder sie zum kompostieren verwenden.

Farbe

Die Farbe ist auf den ersten Blick kein entscheidendes Kaufkriterium aber du wirst deinen neuen Rasentraktor öfter als ein Mal anschauen. Wir finden, er sollte dir auch beim 1000 Blick noch Freude bereiten.

Deshalb solltest du dir deinen neuen Begleiter in einer Farbe auswählen, die zu dir passt und die dir gefällt. Die Möglichkeiten bei der Farbauswahl sind vielfältig. Die am häufigsten angebotenen Farben von Rasentraktoren sind grün, gelb, rot und schwarz.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rasentraktor

Brauche ich für Rasentraktoren eine eigene Versicherung?

Es gibt verschiedene Modelle von Rasentraktoren, die über eine eigene Straßenzulassung verfügen. Rasentraktoren die schneller als 6 Kilometer in der Stunde fahren sind zulassungspflichtig.

Das heißt, sie brauchen ein eigenes Kennzeichen und man muss zur normalen Haftpflichtversicherung eine Zusatzversicherung abschließen. Hierbei solltest du dich vom Versicherungsfachmann/der Versicherungsfachfrau deines Vertrauens beraten lassen.

Kann man Rasentraktoren tunen?

Rasentraktoren lassen sich übrigens auch tunen. In Deutschland und Österreich finden regelmäßig Rasentraktorrennen statt.

Die dort teilnehmenden Rasentraktoren sind von ihrem Originalzustand allerdings weit entfernt. Beim Rennrasenmähen kommen die KontrahentInnen auf bis zu 80 Kilometer pro Stunde, da bekommt die Bezeichnung „Rasen“ eine völlig neue Bedeutung.

Seit wann gibt es Rasenmäher?

Die Vorfahren der heutigen Rasentraktoren entstanden in England. Der erste Rasenmäher wurde im Jahr 1830 vom Engländer Edwin Beard Budding erfunden. Als Vorbild für sein Patent des mechanischen Spindelmähers diente ihm eine Stoffschneidemaschine.

Im Prinzip funktionierte dieser erste Mäher wie eine Schere. Rotierende Messer wurden gegen ein fest stehendes Messer gedrückt und das Gras dazwischen wurde abgeschnitten. Das geschnittene Gras musste hinterher zusammen gerecht und aufgesammelt werden. Bereits zwei Jahre später wurden die mechanischen Spindelmäher industriell hergestellt.

Im Jahr 1902 wurde der erste motorbetriebene Rasenmäher der Welt von der englischen Firma Ransomes hergestellt und der weltweite Siegeszug der Rasenmäher begann.

1956 brachte die deutsche Firma Solo den Sichelmäher auf den Markt. Bei diesen Mähern rotieren Messer wie ein Propeller über das Gras und schneiden dies dabei ab. Die meisten der heutigen Rasenmäher funktionieren nach wie vor nach diesem Prinzip.

Was macht den berühmten englischen Rasen aus?

Die wohl bekannteste Rasenart der Welt ist der englische Rasen. Er gilt als die Idealvorstellung eines gepflegten, gesunden Rasens. Eines der charakteristischsten  Merkmale eines englischen Gartens ist die sparsame Bepflanzung mit Blumenbeeten. Diese dürfen sich vom Rasen nicht abgrenzen sondern müssen ohne Kante in ihn übergehen.

Der Rasen selbst wird meist als samtig weich und seicht bewachsen beschrieben. Dafür ist ein Höchstmaß an Pflege notwendig. Professionelle Rasentraktoren mit ihrem umfangreichen Zubehör erleichtern diese erheblich.

Um einen perfekten englischen Rasen zu pflanzen und zu erhalten sind verschiedene Schritte nötig. Als erstes muss im Frühjahr der Boden vom Unkraut befreit und die Erde aufgelockert werden. Danach muss das Saatgut (beispielsweise Horst-Rotschwingel, weißes Straußgras oder haarblättriger Schwingel) gleichmäßig verteilt und der Boden ab diesem Zeitpunkt stetig bewässert und regelmäßig gedüngt werden.

Die goldene Regel für einen englischen Rasen lautet: Der Rasen muss immer gut bewässert sein, die Erde darf sich niemals trocken anfühlen.

Wenn das Gras eine Höhe von ca. 6 cm erreicht hat, dann kann zum ersten Mal gemäht werden. Hier gilt die Regel: Auch der gepflegteste Rasen sollte eine Schnitthöhe von 3 cm nie unterschreiten.  Auf Mulchen muss beim englischen Rasen übrigens gänzlich verzichtet werden. In jedem folgenden Frühjahr muss der Rasen vertikutiert werden.

Kann man zur Reinigung von Rasentraktoren einen Hochdruckreiniger verwenden?

Von der Verwendung eines Hochdruckreinigers und zu viel Wasser wird von ExpertInnen im allgemeinen eher abgeraten, weil dadurch sowohl die Kugellager als auch die Messer des Rasentraktors Rost ansetzen können.

Empfehlenswert ist die Reinigung mit Hilfe einer abgerundeten Spachtel, mit der du die Grasreste einfach heraus schieben kannst.

Wie baue ich eine Wiesenegge bzw. Wiesenschleppe an den Rasentraktor an?

Allem voran erst einmal: Was überhaupt ist eine Wiesenegge (auch Wiesenschleppe genannt)? Dieses Gerät dient der Bodenbearbeitung und wird hinter den Rasentraktor gehängt. Bei der Fahrt bewegen sich gen Boden befestigte Zinken in eben jenen und lockeren die oberste Schicht auf.

Die Egge dient unter anderem zu der Entfernung von Moos und anderem groben Unkraut, Maulwurfshügel können geebnet werden und durch die oberflächliche Verletzung der Grasnarbe wird das Wachstum des Rasens angeregt; der Hauptaugenmerk liegt auf dem “Aufrütteln” der Erde.

Du musst aber beachten: eine niegelnagelneue Anschaffung ist eine teure Anschaffung. Für etwa 300€ allerdings kannst du auch eine gebrauchte oder recht preiswerte erwerben. Solange du auf die Qualität achtest, kann dies eine gute Alternative sein. Natürlich ist der Preis noch keineswegs billig, ein Eigenbau ist aber kein leichtes Unterfangen und kann bei ungenauer Planung ebenfalls zu hohen Kosten führen.

Das Befestigen an dem Rasentraktor hingegen ist simpel. So gut wie alle Bodenbearbeitungsgeräte münden im Zuggestell, welches wiederum in einem stabilen Metallringen endet. Diesen kannst du einfach an der Anhängerkupplung deines Mähers befestigen und schon kann es losgehen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.sueddeutsche.de/auto/aufsitzmaeher-oder-rasentraktor-haeckseln-maehen-fraesen-1.1727980-6


[2] http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_64731124/rasentraktor-und-aufsitzmaeher-pro-contra-zu-den-fahrbaren-rasenmaehern.html


[3] https://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-leben-taeglich/videos/2017120-rasenmaeher-rennen-clip

Bildquelle: Pixabay.com / Clayton800

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