Regentonne

Wenn du einen Garten oder eine andere freie Fläche besitzt, ist es möglich eine Regentonne aufzustellen. Diese fängt Regenwasser auf, welches du auf verschiedenste Weise nutzen kannst. Du könntest zum Beispiel deine Pflanzen damit gießen oder andere Gartenarbeiten damit erledigen. Mit ein bisschen Aufwand ist es sogar möglich deine Wäsche mit Regenwasser zu waschen, um so an Trinkwasser zu sparen.

In unserem Regentonne Test 2019 stellen wir dir verschiedene Arten von Regentonnen vor. Grundsätzlich unterscheidest du diese in ihrem Material. So gibt es zum Beispiel Regentonnen aus Holz oder Kunststoff. Wir zeigen dir deshalb die einzelnen Vor- und Nachteile der einzelnen Materialarten.

Des Weiteren findest du in diesem Artikel auch viele nützliche Informationen zu Regentonnen, Nutzungsmöglichkeiten, dem perfekten Stellplatz und vielem mehr. Wir stellen dir auch einige unserer Top-Favoriten vor.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Regentonne ist nicht nur ein nützliches Gartenutensil, sondern kann auch als dekoratives Stellobjekt verwendet werden.
  • Du musst dich beim Kauf einer Regentonne nicht unbedingt für eine Kunststofftonne entscheiden. Holz-, Metall- und Tontonnen stehen dir auch zur Verfügung.
  • Das Fassungsvermögen und die Maße der Regentonne solltest du entsprechend der Größe deines Gartens wählen.

Regentonne Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Weinfass-Regentonne

Bei dieser Regentonne handelt es sich um ein Weinfass aus Eiche, das in Europa in Handarbeit gefertigt wurde. Der anfängliche Geruch nach Rotwein verschwindet bereits nach wenigen Tagen. Danach ziert ein Schmuckstück aus Naturmaterial deinen Garten. Es sieht rustikal und sehr schön zugleich aus.

Dieses stabile und winterfeste Holzfass ist ein sehr langlebiges Produkt, das kaum Pflege benötigt. Wenn du möchtest, kannst du die Holzbretter lackieren – ein Muss ist es allerdings nicht. Wichtig ist, dass du dieses ehemalige Weinfass nicht im Keller oder der Garage überwintern lässt. Zuviel Trockenheit tut ihm nämlich nicht gut.

Diese besondere Regentonne hat ein Füllvolumen von 225 Liter.  Die Gesamthöhe beträgt ungefähr 95 cm, und an der dicksten Stelle beträgt der Umfang rund 70 Zentimeter. Der Durchmesser der oberen Öffnung liegt bei 50 cm. Das ist ausreichend groß für jede Gießkanne. Dieses Modell bringt beachtliche 50 bis 60 Kilogramm auf die Waage und ist daher eine stabile, windsichere und standfeste Lösung.

Die beste Regentonne mit integriertem Blumentopf

Eine Amphore muss nicht immer aus Ton sein. Hier erhältst du eine Regentonne aus Kunststoff mit den optischen Vorzügen einer hübschen Amphore. Sie bietet dir ausreichend Speichermöglichkeit für dein Regenwasser. Die Regentonne mit integriertem Blumenkübel hat bei einer Höhe von 120 cm ein Fassungsvolumen von 360 Liter. Die Breite beträgt an der dicksten Stelle rund 80 Zentimeter.

Der Durchmesser der Öffnung beträgt etwa 30 Zentimeter. Das stellt dich vor ein Problem: Der tiefe und bauchige Innenraum lässt sich nur schwer reinigen. Die Tonne wiegt nur 8 kg und könnte in leerem Zustand umkippen. Im Lieferumfang ist ein Deckel enthalten. Er lässt sich umdrehen und als Pflanztopf verwenden Im unteren Drittel der Amphore befinden sich zwei Öffnungen. Du kannst hier einen Wasserhahn oder einen Schlauch anschließen – beides ist jedoch extra zu kaufen.

Die beste Regentonne mit großem Fassungsvermögen

Das Ing. G. Beckmann Regenfass vereint Funktionalität und Design. Die Fasswandung besteht aus langlebigen Lärchenholz-Latten und gibt der Regentonne einen außergewöhnlichen und dekorativen Look. Der größte Pluspunkt ist jedoch, dass die Tonne winterfest ist – du kannst sie auch bei Minusgraden befüllt im Freien stehenlassen.

Für das Zusammenbauen der Fasswandung wirst du etwas Geduld und Kraft benötigen. Allerdings wird eine Anleitung mitgeliefert. Hast du diesen Abschnitt erfolgreich hinter dich gebracht, wartet ein sehr treuer Begleiter auf dich. Das Ing. G. Beckmann KG Regenfass natur ist ziemlich stabil und stellt im Alltag kaum mehr Ansprüche. Es ist ein hübsches und langlebiges Produkt.

Dieses Regenfass hat ein Fassungsvermögen von 420 Litern, du kannst es aber auch in anderen Größen zwischen 100 und 6.000 Liter bestellen. In der Variante 420 Liter hat das Fass eine Größe von 82 x 82 x 88 cm und ein Leergewicht von gut 21 kg. Damit ist es relativ standfest. Der Deckel lässt sich in der Mitte aufklappen. Möchtest du aber das Regenfass säubern, kannst du den Deckel abnehmen und hast eine breite Öffnung.

Die beste Regentonne mit Hahn

Dieses Komplett-Set beinhaltet alles, was du für den Start benötigst. Du bekommst eine hübsche Regentonne aus hochwertigem Kunststoff und jede Menge Zubehör. Mit dem dazu passenden Füllautomat kannst du gleich im Vorfeld für eine saubere Regenwassergewinnung sorgen und durch eine einfache Drehbewegung auf Winterbetrieb umschalten beziehungsweise den Regenwasserzufluss auf die gleiche Weise abschalten.

Auch für diese Regentonne aus gilt: Vor dem Winter bitte entleeren und auf den Kopf stellen, auch wenn das Material frostsicher ist. So hast du länger was davon. Die Ondis24 Regentonne 220 Liter ist inklusive Unterstand genau 107 cm hoch und 8 kg schwer. Du kannst sie also leicht transportieren. Die Regentonne hat an der Oberseite eine große Öffnung und ermöglicht daher einen bequemen Zugriff.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Regentonne kaufst

Bevor wir dir genaueres zu den verschiedenen Regentonnen verraten, findest du in unserem Ratgeber einige Fragen mit nützlichen Antworten. Unter anderem verraten wir dir hier, wie viel eine Regentonne kostet, aber auch welche Größe sich für dich eignet.

Was ist eine Regentonne?

Eine Regentonne ist eigentlich nichts anderes, als ein Fass (oder ein anderes Gefäß), in welchem du das Regenwasser auffangen kannst und es somit später wiederverwenden.

Wasser rinnt in Regentonne

Auch der Umwelt zuliebe kann man Regenwasser zur Wiederverwendung sammeln. (Foto: Dmitry Moiseenko / 123RF.com)

Das spart dir einerseits Wasserkosten und ist aber auch eine Erleichterung für die Umwelt. Wie genau du das Regenwasser weiterverwenden kannst erfährst du in den kommenden Abschnitte.

Kann ich Regenwasser für den Haushalt nutzen?

Wenn du Regenwasser auch für die Waschmaschine und Toilette verwenden willst, sparst du Trinkwasser und die Umwelt freut sich. Die Keimbelastung ist viel niedriger als du vermuten würdest. Beim Wäschewaschen benötigst du keinen Weichspüler, weil im Regenwasser kein Kalk enthalten ist.

Für Überlegungen zu notwendigen Installationen hilft dir ein Fachmann bestimmt gerne weiter. Auf jeden Fall musst du es aber deinem Wasserversorger melden und darfst das Regenwasser nicht ungefragt mit dem Leitungswasser entsorgen.

Die Ableitung ins Kanalnetz muss im Vorfeld abgeklärt werden. Unter Umständen bekommst du aber sogar eine Förderung bezahlt.

Formel zur Bedarfsberechnung im Haushalt

Bedenke bitte, dass das Ausmaß der Regenwassergewinnung wetterabhängig ist und gewissen Schwankungen unterliegt. Eine Wasserversorgung für den Haushalt ausschließlich über Regenwasser wird daher nicht möglich sein.

Personenanzahl x durchschnittlicher Tagesverbrauch x Anzahl der Nutzungstage
Beispiel: 2 x 60 Liter x 30 Tage = 3.600 Liter.

Sorge dafür, dass bei geringem Wasserstand in deinem Wassertank eine Zuleitung von Leitungswasser möglich ist und dass alle Leitungen beschriftet sind, damit jederzeit erkennbar ist, welches Wasser durch sie fließt.

Stefanie PeykSWR-Umweltredaktion

Regenwasser kann man vielfältig nutzen. Doch solltest du es nicht als Trinkwasser verwenden.

Regenwasser hat einen langen Weg hinter sich. Es verdunstet zunächst am Boden und steigt in die Luft. Nachdem es in luftigen Höhen kondensiert ist, fällt es als Regen herab und nimmt dabei allerhand Schmutz- und Schwebstoffe wie Feinstaub, Bakterien und Abgase auf.

Auf dem Dach angelangt spült es dann auch noch die Fäkalkeime von Vogelkot oder Schmutz vom Laub in die Zisterne.

(Quelle: swr.de)

Die Trennung von Trinkwasser- und Regenwasserleitungen ist eine gesetzliche Vorgabe!

Welche Größe eignet sich für welchen Benutzer?

Regentonnen gibt es in vielen Größen. Dem durchschnittlichen Nutzer wird ein Fassungsvolumen von 300 Liter genügen. Zu viel? Eine kleine Regentonne kann zum Beispiel ein Fassungsvolumen von gerade mal 40 Liter aufweisen. Die Standardgrößen bei Regentonnen liegen jedoch bei 200 bis 500 Liter.

Wer eine große Regentonne benötigt, kann sich bei entsprechendem Budget ab 2.000 Euro ein Eichenfass mit einem Fassungsvolumen von 5.000 Liter kaufen. Ist der Bedarf noch größer, gibt es die Möglichkeit einer sogenannten Zisterne. Diese kann ein Fassungsvolumen von stolzen 10.000 Liter bieten.

Aufgrund ihrer Größe erreicht eine Zisterne ein hohes Gewicht und wird oft unterirdisch vergraben. Das macht sie auch frostsicher und die Dunkelheit in der Erde verhindert die Entstehung von Algen.

Wenn du dir unsicher bist, ob dir eine Standardtonne genügt, dann sei dir gesagt, dass du dich nicht sofort für immer entscheiden musst: Du kannst nämlich jederzeit Regentonnen in verschiedenen Größen mit einem Überlauf-Set miteinander verbinden.

Kann ich mir ausrechen, welche Größe meine Regentonne haben sollte?

Nun weist du, in welchen Größen Regentonnen angeboten werden, aber welche ist die richtige für dich? Zur Beantwortung dieser Frage sind drei Werte wichtig:

  • Wie hoch ist die durchschnittliche, örtliche Niederschlagshöhe?
  • Wie groß ist die Dachfläche deines Hauses / deiner Garage / deines Geräteschuppens etc., von wo du das Regenwasser einsammeln möchtest?
  • Wie groß ist dein Garten / Gemüsebeet/ etc. – also die Fläche, die du bewässern möchtest?

Die Information zur Niederschlagsmenge findest du auf diversen Wetterkarten. Achte bei der Berechnung darauf, ob es sich um einen saisonalen Wert oder die Jahresmenge handelt. Die ausgewiesenen Werte geben dir einen guten Hinweis für die passende Größe oder du nutzt einen Regenmesser.

Zum besseren Verständnis: 1 Liter pro m² ist gleichbedeutend mit 1 mm Wasserhöhe pro m². 300 mm Niederschlag pro Quadratmeter = 300 Liter gefallenes Regenwasser auf 1 Quadratmeter.

Diese Wassermenge will dann theoretisch in deiner Regentonne Platz finden. Theoretisch deshalb, weil auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit eine Rolle spielt.

Und auch die Tatsache, dass – je nach Dachziegelart – nicht jeder Regentropfen letzten Endes wirklich den Weg bis in deine Tonne schaffen wird. Den korrekten Berechnungswert für deine Dachziegelart findest du im Internet unter dem Stichwort „Dachbeiwert“.

m² Dachfläche x Dachbeiwert x Niederschlagsmenge pro Tag (Niederschlagshäufigkeit).

Beispiel: 60 m² (Dachfläche) x 0,8 (Tonziegel) x 4,3 Liter = 206,4 Liter. Mit so einem Ergebnis kannst du bei der Angebotsauswahl zum Beispiel aus dem Vollen schöpfen.

Bedenke aber bitte hier nochmals deinen tatsächlichen Bedarf. Wenn du das gesammelte Wasser nicht benötigst, kann es bei längerem Stillstand zu stinken beginnen.

Was ist der perfekte Stellplatz für eine Regentonne?

Damit deine Tonne einen festen Stand hat, solltest du darauf achten, dass die Stellfläche möglichst eben und belastbar ist. Ist die Tonne erst mal mit Wasser gefüllt, ist sie schnell sehr schwer. Liegen Paletten darunter oder steht sie auf Rollen, müssen diese dem hohen Gewicht standhalten können.

Bei einem Regenfass aus Holz musst du zusätzlich auf eine optimale Belüftung achten, damit das Holz nicht faulig wird. Ideal ist hier eine Schicht Kies unter dem Fassboden.

Gartenhaus mit Regentonne

Mit einer Regentonne kannst du auch optische Akzente in deinem Garten setzen. (Foto: ramboldheiner / pixabay.com)

Für deinen Komfort bei der Benutzung empfiehlt es sich, die Regentonne auf ein stabiles und kippsicheres Podest zu stellen. Eine hübsche und sinnvolle Variante ist ein Ziegelpodest mit einer Platte oben drauf. So kannst du bequem deine Gießkanne zum Auffüllen davor abstellen.

Stelle deine Tonne in die Nähe des Fallrohres deiner Dachrinne. So ersparst du dir, ein aufwendiges Leitungssystem quer durch den Garten zu verlegen. Wenn du all diese Punkte beachtest und auch Gießkannenzugang und Schlauchanschluss leicht zugänglich sind, hast du wahrscheinlich den perfekten Stellplatz für deine Tonne gefunden.

Wo kann ich eine Regentonne kaufen?

Regentonnen bekommst du in jedem gut sortierten Bauhaus und Gartencenter. Dort wirst du auch beraten und kannst dir die Produkte genau anschauen, bevor du sie kaufst.

Immer mehr Kunden bestellen ihre Regentonne dennoch im Internet. Hier hast du eine größere Auswahl und die Preise lassen sich vergleichen. Zudem wird die Tonne bis vor deine Haustür geliefert und du musst dir keine Gedanken über den Transport machen.

Folgende Online-Shops bieten eine besonders große Auswahl an Regentonnen:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Bauhaus.info
  • Dehner.de
  • Hornbach.de
  • Obi.de

Was kostet eine Regentonne?

Der Preis für eine Regentonne variiert und hängt maßgeblich von folgenden Faktoren ab:

  • Optik
  • Verarbeitung
  • Material
  • Volumen
  • Belastbarkeit

Eine durchschnittliche Regentonne kannst du für 50 bis 100 Euro erwerben. Wenn sie besonders hübsch und ansprechend aussehen soll, spiegelt sich das meist auch im Preis wieder. Dasselbe gilt auch für das gewählte Material und deinen Anspruch an die Verarbeitung.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 105 Produkte aus der Kategorie Regentonne untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Wenn du Wert darauf legst, ein langlebiges Produkt zu erwerben, das du regelmäßig nutzt und lange Freude daran haben möchtest, dann recherchiere in Ruhe. Produkte, die vielfacher Nutzung und unterschiedlichen Umwelteinflüssen standhalten sollen, haben ihren Preis.

Regenwasserzisternen liegen meist im vierstelligen Bereich. Wenn du klein anfangen willst, ist das aber auch kein Problem. Probiere es mit einem Weithalsfass aus Plastik mit Schraubdeckel. Das kannst du als kleine Mini-Regentonne mit einem Fassungsvolumen von 10 Liter verwenden. Solche Produkte gibt es bereits unter 20 Euro.

Welche Alternativen gibt es zu einer Regentonne?

Wenn du gerne Regenwasser sammeln möchtest, aber irgendwie mit keiner Regentonne zufrieden bist, kannst du dir überlegen (und dich bei deiner Gemeinde erkundigen), ob du dir eine Zisterne bauen lassen möchtest und kannst. Das ist eigentlich nichts anderes als eine riesige unterirdische Regentonne.

Ansonsten gibt es noch so genannte Wandtanks. Diese sammeln ebenso das Regenwasser auf, nur werden sie, wie der Name schon verratet, an der Wand montiert.

Entscheidung: Welche Arten von Regentonnen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Regenwasser zu sammeln ist einerseits eine gute Möglichkeit, um Geld zu sparen und andererseits gleichzeitig eine sinnvolle Art, ökonomisch mit den Ressourcen unserer Umwelt umzugehen. Regenwasser verdunstet bei ausreichender Wärme aus Bächen und Flüssen und macht sich dann auf Reisen.

Wenn es entsprechend viele Höhenmeter hinter sich gebracht hat, kondensiert das Regenwasser in kalter Höhe und macht sich als Tropfen wieder auf den Weg Richtung Erde. Dabei nimmt es allerdings auch diverse Schadstoffe aus der Luft und Verunreinigungen von Dächern und Rinnen auf.

Regenwasser eignet sich daher nicht als Trinkwasser für den Menschen. Für Pflanzen aber bieten manche dieser zusätzlichen Inhaltsstoffe viele Vorteile gegenüber unserem hygienisch aufbereiteten Trinkwasser. Das ist von Vorteil, wenn du sie mit Regenwasser gießen möchtest.

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Arten von Regentonnen unterscheiden:

  • Regentonne aus Kunststoff
  • Regenfass aus Holz
  • Regenwassertank aus Metall
  • Regenspeicher aus Stein
  • Amphoren aus Ton oder Kunststoff

Alle Typen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die vor allem durch das verwendete Material bestimmt werden.

Was zeichnet eine Regentonne aus Kunststoff und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Sie ist der Klassiker: die Plastiktonne in blau oder grün. Die robuste Kunststofftonne ist leicht im Gewicht und eine der pflegeleichteren Varianten.

Vorteile
  • Gut transportierbar, da leicht
  • Pflegeleicht
  • Langlebig
Nachteile
  • Unspektakulärer Look
  • Scharfe Kanten bei billiger Verarbeitung
  • Eventuell kein vorgebohrtes Loch für den Auslaufhahn

Über Schadstoffe brauchst du dir hier keine Sorgen machen. Sofern deine Tonne aus hartem Kunststoff besteht, hat sie bereits eine Gemeinsamkeit mit vielen Trinkwasserleitungen. Weichmacher werden nämlich, wie der Name schon verrät,  von weichem Plastik abgegeben.

Was zeichnet eine Regentonne aus Holz und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eichenholz, Lärchenholz oder Kastanienholz? Whiskeyfass oder Rumfass aus Jamaika? Möglichkeiten gibt es viele. Holz ist ein wunderbares Naturprodukt und passt herrlich in den Garten. Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du sogar selbst deine Traumtonne bauen.

Holzfässer werden durch sogenannte Spannreifen zusammengehalten und sind damit sehr robust. Achte in jedem Fall darauf, dass dein Regentank nie ganz austrocknet, weil sich das Holz sonst verzieht.

Vorteile
  • Naturmaterial
  • Sehr robust
  • Froststark
Nachteile
  • Holz verzieht sich bei Trockenheit
  • Benötigt mehr Pflege als Kunststoff

Imprägniert übersteht das Regenfass auch den Winter. Am besten stellst du es zum Überwintern vollkommen entleert kopfüber auf den Deckel. Bleibt nämlich Wasser drin, kann es sein, dass das Fass durch die Kraft des Eises gesprengt wird.

Was zeichnet eine Regentonne aus Metall und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Damit der Behälter aus Metall nicht rostet, ist eine hochwertige Regentonne aus Metall meist feuerverzinkt, lackiert, pulverbeschichtet und mit Kunststoff ausgekleidet. Das ist ein hervorragender Korrosionsschutz für viele Regenjahre.

Vorteile
  • Massiv und stabil
Nachteile
  • Eventuell vorbelastet durch vorherigen Inhalt

Ein großer Wassertank aus Metall wird ohnehin eher dann gekauft, wenn dauerhaft ein wirklich großer Wasserbedarf besteht. Kauf dir aber bitte kein Blechfass, in dem vorher Öl gelagert wurde. Ölfässer sind nur mit sehr hohem Aufwand zu reinigen. Und Öl im Sammelwasser ist keine gute Idee.

Was zeichnet eine Regentonne aus Stein und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine Regentonne aus echtem Stein wirst du leider kaum finden, denn es geht in diesem Zusammenhang nur um das Design. Die Farbe Sandstein sieht oft sehr hübsch beziehungsweise ein Regenspeicher mit gemauertem oder felsigem Look sehr natürlich aus.

Vorteile
  • Witterungsbeständige Dekoration
  • Individuell gestaltbar
Nachteile
  • Stabilität hängt von Einzelteilen ab
  • Zusatzmaterial notwendig

Steine dienen also eher nur ergänzend als Dekoration. Meistens ist es eine Kombination aus einem mit Steinen befüllbaren Gittergestell (Gabionen) und einer Teichfolie mit Vlies dazwischen.

Was zeichnet eine Regentonne im Stil einer Amphore und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Wenn du auf mediterranes Flair stehst, bist du mit einer Amphore gut beraten. So kann sich dein Auge am Anblick der hübschen Terrakotta-Optik erfreuen.

Vorteile
  • Hübsche, natürlich-warme Terrakotta-Optik
  • Sehr witterungsbeständig
Nachteile
  • Bei schlechter Versiegelung Fleckengefahr
  • Bruchgefahr, wenn aus Ton

Eine solche Regentonne ist allerdings meist aus Kunststoff gefertigt. Polyethylen hat nämlich einen Vorteil: Es macht die Amphore UV-stabil und witterungsbeständig. In südlichen Ländern ist sind Amphoren traditionell aus Ton gefertigt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Regentonnen vergleichen und bewerten

Im folgenden Text informieren wir dich über die wichtigsten Kriterien und Kategorien, auf die du achten solltest, wenn du eine Regentonne kaufen möchtest.

Dabei handelt es sich um diese Punkte:

  • Fassungsvermögen
  • Maße
  • Gewicht
  • Material
  • Farbe
  • Erweiterungen
  • Kindersicherung
  • Reinigungsaufwand

Fassungsvermögen

Das zu deinen Bedürfnissen passende Fassungsvermögen ergibt sich aus der Kombination Niederschlagsangebot, Bedarf und Speicherplatz. Auf das Wetter haben wir bekanntlich keinen Einfluss. Wie findest du also die bestmögliche Variante für dich?

foco

Wusstest du, dass ein vierköpfiger Haushalt bis zu 70.000 Liter Betriebswasser durch Regenwassernutzung sparen kann?

Wenn man Regenwasser als Alternative zu Nutzwasser verwendet, z. B. zum Bewässern, für die Toilettenspülung oder Waschmaschine, lässt sich einiges an Wasser einsparen. Die tatsächliche Menge hängt natürlich auch hier von der Dachbeschaffenheit und der örtlichen Regenmenge ab.

Wenn dir der grüne Daumen fehlt oder du nur wenig Zeit für „Balkonien“ hast, dann wirst du mit einer kleinen Tonne auskommen. Wenn sie dir regelmäßig überläuft, weißt du: Es ist Zeit für ein Verbindungsset und Tonne Nummer zwei.

Schlägt dein Herz mit Leidenschaft für deinen Garten und du genießt vielleicht den Luxus eines großen Gartens oder eines Gewächshäuschens, dann ist es besser, eine große Tonne zu nehmen oder mehrere Tonnen miteinander zu verbinden.

Mehrere einzelne Tonnen im Garten verteilt kannst du beispielsweise als Wasserstationen verwenden. So verkürzen sich die Wege beim wiederholten Hin- und herlaufen mit der Gießkanne.

Das richtige Fassungsvermögen hast du also gewählt, wenn

  • deine Tonne nicht dauernd überläuft,
  • das Wasser aufgrund regelmäßiger Nutzung immer wieder ausgetauscht wird und daher nicht kippt,
  • du deine Pflanzen stets ausreichend mit Regenwasser versorgen kannst,
  • du nur sehr selten auf Wasser aus der Leitung zurückgreifen musst und
  • du nicht das Gefühl hast, dass dir wertvoller Stellplatz abhanden gekommen ist, seitdem du Besitzer eines Regenwasserspeichers bist.

Maße

Eine bauchige, runde Tonnenform macht überall dort Sinn, wo du Platz hast für einen guten Stand und/oder einen tragfähigen Sockel. Je größer die Tonne, desto schwerer wird sie mit steigendem Wasserstand.

Da kann es schon mal vorkommen, dass der Boden unter ihr nachgibt und die Tonne unschön in den Boden absinkt oder gar kippt. Eine angefüllte Regentonne im Nachhinein neu zu platzieren kann ein ganz schöner Kraftakt werden.

Um eine Vorstellung zu bekommen, haben wir dir in dem Beispiel die durchschnittlichen Maße einer runden 500 Liter Regentonne zusammengestellt:

Höhe Durchmesser
ca. 1 m ca. 80 cm

Wer keinen Platz für dickbauchige, runde Regentonnen hat, kann auf schmale oder eckige Regenspeicher ausweichen. Während schmal meist gleichbedeutend mit besonders hoch ist, sind eckige Behälter meist ausgleichend länger in der Form.

Damit du die Maße mit einer runden Regentonne vergleichen kannst, findest du in der Tabelle beispielhaft die Maße für eine eckige 500 Liter Regentonne:

Breite Tiefe Höhe
ca. 124 cm ca. 80 cm ca. 93 cm

Sie punkten mit viel Volumen ohne in der Höhe viel Platz zu fordern. Diese Art von Wandtanks passt auch optisch sehr gut an jede Hausmauer. Weniger Höhe bedeutet oft eine bessere Standfestigkeit, da der Schwerpunkt günstiger liegt. Die Höhe ist auch dann ein wichtiges Kriterium, wenn die Tonne über ein Fallrohr befüllt wird.

Um bei der Nutzung nicht eingeschränkt zu sein, sollte sie gut unter dem Fallrohr Platz finden können. Achtung: Möchtest du die Gießkanne davor abstellen können, kommt eventuell noch ein Sockel darunter, der nochmals die Gesamthöhe erhöht.

Ist der Platz für die Regentonne vertikal oder horizontal begrenzt, solltest du vor dem Kauf den möglichen Stellplatz abmessen. Ansonsten empfiehlt es sich bei höheren Tonnen auch gleich über eine Sicherung nachzudenken. Wer möchte schon in der Nähe sein, wenn eine gefüllte Regentonne ins Schwanken gerät?!

Gewicht

Das Idealgewicht einer Regentonne ermöglicht im Leerzustand ein angenehmes Handling. Vielleicht möchtest du mal den Stellplatz ändern? Oder du musst die Tonne für die Überwinterung kopfüber aufstellen können, damit keine Schäden durch Eis entstehen.

Beides sollte im besten Fall ohne viel Aufwand möglich sein, wenn die Regentonne nicht befüllt ist. Trotzdem soll sie robust genug sein, um dem Druck beziehungsweise dem Gewicht des Wassers standhalten zu können.

Pro Liter Wasser kannst du ungefähr 1 Kilogramm Füllgewicht veranschlagen. Da kommt bei 300 Liter eine große Belastung zusammen. Ist das Regenfass jedoch zu leicht, kann es schnell vom Wind umgeblasen werden.

Material

Kunststoff ist manchmal besser als sein Ruf. Die klassische grüne Regentonne aus Plastik kann durchaus mehrere Jahre ihren Dienst tun, bevor sie brüchig oder undicht wird und auf den Sperrmüll muss. Anfällige Stellen für Reparaturen sind die Schweißnähte. Die Anfertigung aus einem Stück bringt da natürlich Vorteile mit.

Marktstudie (12/19): Mithilfe von wissenschaftlichen Methoden haben wir eine Marktstudie durchgeführt, in der wir uns 92 Produkte der Kategorie Regentonne genauer angesehen haben. Wir wollen dir damit die Frage beantworten, wie die Produkteigenschaft Material quer über den Markt verteilt ist. Damit kannst du besser einschätzen welcher Produkttyp für dich geeignet ist. Du kannst die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studie hier oben in dem Graph betrachten.(Quelle: Eigene Darstellung)

Holz hingegen verlangt viel Pflege, damit es sich zum Beispiel nicht verzieht. Eine regelmäßige Versiegelung ist hier Pflicht. In vielen Fällen ist die Innenseite von Holzfässern daher mit einer Folie ausgekleidet. Das verringert den ständigen Kontakt des Holzes mit dem gesammelten Regenwasser.

Letztendlich schützt es aber das Fass nicht vor Hitze, Kälte und dem, wofür das Regenfass gedacht ist: dem Kontakt mit dem Wasser von oben. Eichenholz oder Lärchenholz sind aber auf jeden Fall sehr dankbare und gutmütige Materialien.

Wie so oft gilt auch hier: Qualität hat ihren Preis. Robustheit und eine ordentliche Wandstärke machen die Regentonne stabil. Durch hochwertiges Material wird sie witterungsbeständig.

Farbe und Look

Zwar fügen sich die klassischen Farben wie Grün, Blau oder Grau gut in Haus und Garten ein, aber wenn du ein wenig im Internet recherchierst, wirst du merken, dass das nicht unbedingt die beliebtesten Farben sind.

Die Funktion deiner Regentonne wird durch die Wahl der Farbe nicht beeinflusst. Doch je dunkler aber die Farbe ist, desto weniger UV-empfindlich ist sie.

Die Anzahl der Anbieter von farbkräftigen und bunten Tonnen ist jedoch überschaubar. Daher findest du unter anderem auf Pinterest jede Menge Ideen, mit denen du im Nachhinein deine Regentonne verschönern kannst.

Du kannst also vorläufig durchaus mal zum Klassiker greifen und später je nach Untergrund Farbe auftragen, Airbrushen oder Verkleidungen aus Holz bzw. Bambusmatten daran befestigen.

Bedenke aber, dass es aufgrund der Witterung gut möglich ist, dass du einen selbst kreierten Look von Zeit zu Zeit vielleicht erneuern musst.

Erweiterungen

Im besten Fall wählst du einen Hersteller, der auch Zubehör verkauft. Das erhöht die Chance, dass du alles passgenau erwerben kannst. Ist das nicht der Fall, hilft es dir natürlich, wenn die gewünschten Anschlüsse zumindest schon vorbereitet sind.

Ein Deckel macht natürlich nur Sinn, wenn er wirklich passt. Schau dir daher bitte ganz genau das Auflagemaß an, wenn du einen Deckel kaufst, der nicht für dein Modell produziert wurde. Hat ein Deckel Scharniere oder Griffe, können diese Schwachstellen für Algenbildung sein.

Da ein Auslaufhahn häufig in Gebrauch ist, solltest du hier unbedingt auf eine qualitative Verarbeitung achten. Wenn der Innendurchmesser genügend Wasserdurchfluss zulässt, steht einer angenehmen Nutzung nichts mehr im Wege.

Achte beim Auslaufhahn auf das Material.

Billig kaufen kostet dich im Nachhinein schnell Geld für Ausbesserungsversuche. Beliebter als Plastik sind eindeutig Auslaufhähne aus Metall. Wenn das Verbindungsstück gut passt, ist alles dicht. Ein Gewinde aus Metall hält auch einiges aus.

Damit ein Sockel sicher tragen kann, sollte er eine ordentliche Wandstärke aufweisen. Dünnwandige Sockel mit wenigen Millimetern Dicke können schnell unter der Last einer gefüllten Tonne zusammenbrechen. Erscheint dir ein Sockel zu weich, investiere lieber ein paar Euro mehr.

Kindersicherung

Wer Kinder in seinem Umfeld hat, der weiß: Das Spielen mit Wasser ist für viele Kinder sehr verlockend.

Hier empfiehlt sich eine Regentonne, bei welcher der Deckel im Lieferumfang bereits beinhaltet ist. Ist die Regentonne nicht an ein Fallrohr angeschlossen und befindet sie sich zum Wassersammeln unverschlossen im Freien, birgt dies nämlich einige Gefahren.

Leider ist die durchschnittliche Regentonne mit einem Fassungsvermögen ab 300 Liter schon groß genug, dass ein Kind darin ertrinken kann.

Ein lose aufgelegter Deckel schützt hier nur auf den ersten Blick, denn bei leichtem Wind ist er schnell weggeblasen. Sollte ein Kind die Regentonne erklimmen wollen, so kippt der aufgelegte Deckel – sofern überhaupt vorhanden – bei einseitiger Belastung ganz schnell zur Seite.

Um den Deckel kindersicher aufzurüsten, kannst du dich im Baumarkt nach einer Kindersicherung mit Bajonettverschluss erkundigen oder spezielle Schrauben zum Fixieren kaufen. Diese stellen dann gleichzeitig eine gute Windsicherung dar.

Wenn du deine Regentonne nicht komplett verschließen möchtest, kannst du ein Metallgitter auflegen und mit dem Tonnenrand fest verbinden.

Reinigung

Je mehr Sonnenlicht auf das gesammelte Regenwasser einfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich rasch Algen ansiedeln. Manche Algen begünstigen leider das Anreichern von Schadstoffen in der Pflanze. Wenn du diese gar nicht erst kennenlernen und wegputzen möchtest, nutze einen Deckel.

Für die Reinigung reicht oft eine Bürste und Wasser.

Der Umwelt zuliebe lohnt es sich, die Reinigung lediglich mit Wasser und einer Bürste durchzuführen. Bei hartnäckigen Verunreinigungen kannst du auf Essig zurückgreifen. Chemische Reinigungsmittel sind nur im absoluten Härtefall heranzuziehen und sollten gut ausgespült werden.

Achtung bei Wandtanks, die oft ein komplett geschlossenes System sind. Hier kann der Reinigungsversuch zu einem Projekt mit Hochdruckreiniger ausarten. Wenn es wirklich ein geschlossenes System sein muss, dann unbedingt von Anfang an nur über einen intakten Filter befüllen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Regentonne

Abschließend wollen wir dir im letzten Abschnitt noch einige interessante Dinge rund um das Thema Regentonne verraten. Wir beschäftigen uns hier mit der Wahl des Designs aber auch der Reparatur.

Welches Design soll ich wählen?

Erlaubt ist, was gefällt. Das gilt auch beim Regentonnen-Design. Vielfalt macht bekanntlich das Leben bunt. Ob rund, eckig, groß, klein, flach, schmal oder zum Falten – die verschiedenen Looks reichen von rustikaler Holzoptik über mediterranes Design bis hin zu noblem Granitlook oder Sandstein.

Wenn du da nicht fündig wirst, kannst du deinen Regenwassertank natürlich auch Bemalen oder mit Graffiti verzieren. Wer mutig ist, kann statt zum typischen Grün, Blau oder Anthrazit ja auch mal zu leuchtenden Farben greifen.

Damit die Farbe nicht bald wieder abblättert, ist es am besten, wenn du die Oberfläche vorbereitest. Dies kannst du je nach Material zum Beispiel mit Schleifpapier machen. Dadurch hält die Farbe besser und du wirst länger Freude an deinem Kunstwerk haben.

Achte darauf, dass die Farbe nicht in die Innenseite eindringt, damit die Qualität deines Wassers nicht beeinträchtigt wird. Wer mit malen nicht viel am Hut hat, kann zur Dekoration eine Pflanzenschale integrieren und mit farbenfrohen Blumen befüllen.

Welches Zubehör für Regentonnen gibt es?

Eine Regentonne an sich ist eine praktische Sache, doch mit dem passenden Zubehör lässt sie sich noch wesentlich komfortabler und sinnvoller nutzen. Wir haben nachfolgend eine Extras aufgelistet, über die du nachdenken solltest, wenn du dir ein Regenfass kaufst.

Deckel & Filter

Damit auch nur Wasser in der Regentonne landet und kein Schmutz, benötigst du einen passenden Deckel und einen Filter. Der Filter im Fallrohr zur Tonne verhindert, dass Blätter und Blüten in dein gesammeltes Regenwasser fallen. Diese können beim Zersetzen dein Regenwasser faulig machen.

Der Deckel verhindert, dass Insekten dein Wasser besiedeln oder kleine Tiere hineinfallen und in deinem Wassertank ertrinken. Solltest du Kinder haben, empfiehlt sich ein Deckel mit Kindersicherung.

Deckel und Filter schützen also vor Verunreinigung im Allgemeinen und somit vor Keimbildung. Oft wird beides beim Kauf mit angeboten.

Pumpe

Eine Pumpe ist nicht zwingend nötig. Sie macht dich aber flexibler was den Stellplatz deiner Regentonne angeht. Verwendung findet sie eher bei großflächigem Bewässerungseinsatz. Du kannst Rasensprenger und Gartenschlauch anschließen. Je nach Nutzung muss die Pumpe aber den entsprechenden Druck erzeugen können.

Wer unabhängig von einer Stromversorgung sein möchte, wählt eine Schwengelpumpe. Das ist eine Handpumpe, mit der du mit ein wenig Armmuskelkraft rasch Wasser abfüllen kannst.

Deckel, Filter und Pumpe sind nur der Anfang. Die Auswahl an Zubehör, mit dem du deine Regentonne(n) erweitern kannst, ist riesig. Wenn du dich weiter in dieses Thema einlesen und vielleicht sogar zum Regentonnen-Profi werden möchtest, dann schau dir auch folgendes Zubehör an:

  • Füllstandsanzeiger mit Sensortechnik oder Ultraschallmessung
  • Tropfbewässerung
  • Verbindungsset

Was mache ich gegen Tiere in meinem Wasserfass?

Unliebsame Gäste wie Stechmücken, Kaulquappen oder Wasserflöhe kannst du teilweise mit einem Netz beziehungsweise in jedem Fall am besten mit einem Deckel verhindern.

Wasserflöhe erkennst du als kleine, weiße Flecken im Wasser. Sie sind weder für den Menschen noch für die Pflanzen eine Bedrohung. Sie werden, ebenso wie der Froschlaich, sehr oft von Vögeln ins Wasser gebracht, die an deiner Regentonne ohne Deckel zum Trinken vorbeischauen.

Wenn du Gelsen beziehungsweise Stechmücken entdeckst, sieht die Lage schon ernster aus. Sie können schnell zur Plage werden. Hier helfen ein paar Tropfen pflanzliches Öl im Sammelwasser.

Öl ist ein natürliches Hausmittelgegen Gelsen und eine umweltfreundliche Lösung, die das Wasser für deine Pflanzen weiterhin verwendbar macht. Solltest du den richtigen Zeitpunkt zum Eingreifen verpasst haben, hilft leider nur noch das komplette Ausleeren der Tonne.

Für viele Tiere ist Regenwasser eine feine Sache. Aber Achtung: Für die Fische in deinem Aquarium es Regenwasser möglicherweise zu sauer! Informiere dich ausgiebig, bevor du es dafür verwendest. Deine Fische werden es dir danken.

Wie kann ich meine Regentonne reparieren?

Eine Regentonne zu reparieren ist manchmal leider gar nicht so einfach und auch nicht immer billig. Doch einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, bevor eine neuwertige Tonne mit einem Riss auf dem Müll landet.

Bevor du deine Regentonne auf den Müll wirfst, kannst du einen Reparaturversuch unternehmen.

Wenn du Glück hast, reicht dir bei entsprechenden Materialkenntnissen ein Lötkolben oder eine Heißklebepistole. Meist lassen sich die Materialien aber entweder nur schwer kleben oder du brauchst Kenntnisse im Kunststoffschweißen, um deinen Regenauffangbehälter wieder langfristig dicht zu machen.

Am besten ist es, wenn du gleichwertigen Kunststoff mitverschmelzen kannst. Das macht die Bruchstelle wieder stabil und belastbar. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten, weil sich Kunststoff und starke Hitze nur bedingt vertragen.

Für eine schönere Optik kannst du im Anschluss auf der getrockneten Stelle mit einer Feile oder mit Schleifpapier etwaige Unebenheiten beseitigen.

Um frühzeitigen Reparaturbedarf zu vermeiden, ist neben guter Pflege bereits beim Kauf deiner Regentonne auf die Dauer der Garantie laut Hersteller zu achten. Je länger sie gilt, desto höher ist wahrscheinlich die Qualität von Material und Verarbeitung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.gartentipps.net/welche-vorzuege-bietet-der-einsatz-einer-regentonne/

[2] http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Garten_und_Balkon/Regentonnen/Artikel/17175.php

[3] https://www.gartentipps.com/mueckenlarven-in-der-regentonne-vernichten-tipps-zur-vorbeugung-bekaempfung.html

Bildquelle: pixabay.com / diego_torres

Warum kannst du mir vertrauen?

Petra ist ausgebildete Gärtnerin und wohnt mit ihrer Familie in einem schönen Landhaus mit großem Garten. Sie veranstaltet regelmäßig Tage des offenen Gartens, bei denen Gäste ihren Garten bestaunen können. Besonders gut kennt sich Petra mit der typischen englischen Gärtnerei aus.