Vor allem im Frühjahr erfreuen uns grüne Büsche und üppige Blüten. Der Rhododendron ist genau so ein blütenintensiver Strauch- benötigt jedoch auch genügend Nährstoffe, um diese Pracht aufzubauen.

In diesem Artikel stellen wir dir verschiedene Dünger Arten vor und erklären dir, worauf es ankommt, damit dein Rhododendron dieses Jahr so richtig aufblühen kann. Dabei stellen wir dir nicht nur die im Handel erhältlichen Dünger vor, sondern informieren dich auch über organische Dünger, die du einfach selbst ausbringen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rhododendren sind Moorbeetpflanzen, die besondere Ansprüche an Böden stellen wie einen sauren und stickstoffreichen Boden.
  • Nicht nur gekaufte Dünger können das Wachstum dieser Zierpflanze positiv beeinflussen. Auch einfache Hausmittel haben einen starken positiven Effekt.
  • Rhododendron Dünger eignet sich ebenso für eine Vielzahl von anderen Ziersträuchern und Büschen. Der Erwerb einer großen Menge kann hier kostengünstig für viele Pflanzen genutzt werden.

Unsere Produktempfehlung

Dieser hochwertige Rhododendron Dünger aus biologischen und organischen Stoffen kräftigt das Wachstum so wie die Blühkraft durch die Förderung der Humusbildung so wie der Aktivierung des Bodenlebens. Die nährstoffreiche Schafwolle, die bis zu 50 % des Düngers ausmacht, ist besonders gehaltvoll an Stickstoff, Phosphat und Kalium.

Laut Hersteller reicht schon ein Mal düngen pro Saison, um ausreichend Nährstoffe für die Rhododendron Pflanze sicher zu stellen. Die besonders einfache Handhabung und das hervorragende Ergebnis schon nach kurzer Zeit wird von Kunden besonders geschätzt.

Was ist Dünger?

Dünger, oder auch Düngemittel genannt, sind Stoffe oder eine Mischung aus Stoffen, die den Ertrag oder das Wachstum von Pflanzen steigern sollen. Dünger kommt sowohl in der Land- als auch in der Forstwirtschaft zum Einsatz, genauso wie im Gartenbau. Es gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Dünger wie zum Beispiel Rasendünger oder Tomatendünger.

Düngemittel ist in der kommerziellen Landwirtschaft von großer Bedeutung. Ohne geht inzwischen schon nicht mehr. (Bildquelle: pixabay.com / PublicDomainPictures)

Denn Pflanzen benötigen neben Licht, Wärme und Stickstoff auch einen Cocktail an Nährstoffen, um erfolgreich gedeihen zu können. Da diese Nährstoffe oft nicht in der optimalen Zusammensetzung oder schlichtweg zu gering im Boden enthalten sind, soll Düngemittel das ausgleichen.

Pflanzen benötigen sowohl Mikro- als auch Makronährstoffe. Makronährstoffe befinden sich zu einer Großen Menge im Boden. Darunter zählen zum Beispiel Stickstoff, Magnesium, Schwefel, Kalium, Calcium und Phosphor.

Mikronährstoffe übernehmen vielfältige, spezielle Funktionen in Pflanzen und sind wichtige Bestandteile von Stoffwechseln zum Beispiel. Darunter fallen Nährstoffe wie Kupfer, Eisen, Chlor, Zink, Nickel und ein paar mehr.

Hintergründe: Was du über das Düngen von Rhododendron wissen solltest

Bevor du anfängst wahllos Dinge in deine Beete zu kippen, solltest du dich umfangreich informieren. Denn zum Einen benötigen unterschiedliche Pflanzen komplett unterschiedliche Unterstützung, zum Anderem stellt es, auch wenn du biologischen Dünger benutzt, einen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht dar.

Daher beantworten wir dir in diesem Abschnitt alle Fragen rund um das Thema Dünger für Rhododendron. So kannst du dich schon bevor du zu düngen anfängst, genügend informieren.

Wann sollte ich den Rhododendron düngen?

Von April bis Oktober ist die beste Zeit für eine gleichmäßig dosierte Zufuhr an Nährstoffen. Doch genau wie zu wenige Nährstoffe es dem Busch schwer machen, sie voll zu entfalten, so wirkt sich auch ein „überdüngter“ Boden schlecht auf Rhodoendren aus.

Die richtige Zeit zum Düngen von RhododendronExperten Empfehlung

Im März oder April ist eine gute Zeit, Rhododendron zu düngen. Bis Ende Juni ist eine Nachdüngung möglich. (Quelle: mein-schoener-garten.de)

Frisch geplanzten Rhododendren sollten nicht sofort gedüngt werden, sondern erst im folgenden Frühjahr. Denn dann hat sich der Stauch im Boden verankert und die Wurzeln können die Nährstoffe, die im Dünger enthalten sind, erst so richtig aufnehmen.

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Womit sollte ich Rhododendron düngen?

Vor allem das Internet ist voll mit gut gemeinten Ratschlägen, was denn wirklich ein wirksamer Dünger für Rhododendron wäre. Doch um diese Frage beantworten zu können, musst du im Vorfeld ein paar Fragen beantworten können.

  • An was mangelt es deinem Rhododendron?
  • Welche Nährstoffe sind im Boden bereits zur Genüge vorhanden?
  • Welche Nährstoffe fehlen im Boden?

Worauf du bei Rhododendron verzichten solltest, ist kalkhaltiger Dünger, zum Beispiel Urgesteinsmehl. Denn die meisten Rhododendren mögen kalkhaltige Böden überhaupt nicht. Auch wachsen sie schlecht in Böden mit zu hohen pH-Werten.

Ist Rhododendron Dünger giftig?

Das ist von Dünger zu Dünger unterschiedlich. Benutzt man Hausmittel, so weiß man oft selbst, ob diese für Mensch und Tier schädlich sein können.

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Wusstest du, dass der Name Rhododendron „Gefährliche Schönheit“ bedeutet?

Einige Rhododendron Arten enthalten viele Stoffe, sie sowohl für Mensch als auch für Tier giftig sein können. Im Nektar der Blüten und in deren Pollen ist Gift enthalten, genauso wie in den Rhododendron Blättern.

Bei industriell hergestellten Düngern, ist jedoch auf der Packung unbedingt vor der Anwendung nachzulesen, ob Risiken entstehen könnten. Auch BIO Dünger können Wirkstoffe enthalten, die für Haustiere schädlich sein können.

Wo kann ich Rhododendron Dünger kaufen?

Rhododendron Dünger kannst du in jeder gut sortierten Gärtnerei bei dir in der Nähe kaufen. Dort gibt es oft neben den industriell angefertigten Dünger, noch weitere Varianten. Die Gärtnereien kennen sich oft mit den Böden der Umgebung gut aus und können so individuell noch Nährstoffe hinzufügen, die deinem Rhododendron noch fehlen.

Natürlich kannst du Rhododendron Dünger auch ganz klassisch im Gartencenter kaufen. Darunter fallen zum Beispiel

  • Obi
  • Hagebaumarkt
  • Dehner

Ansonsten kannst du auch aus einer großen Auswahl im Internet dir einen Dünger für Rhododendron bequem nach Hause liefern lassen. Auf Amazon.de oder den Webseiten der großen Gartencenter findest du viele verschiedene Dünger.

Wie teuer ist Rhododendron Dünger?

Je nachdem, für welche der folgenden Dünger Varianten, die wir die vorstellen, du dich entscheidest, musst du unterschiedlich viel Geld in die Hand nehmen. Speziell angefertigte Dünger, die du nur im Gartencenter erhältst, werden demnach ein bisschen teurer sein als einfache Hausmittel, die bei dir quasi als Abfallprodukt entstehen.

Für eine Packung Dünger, die du sie im Online Handel oder Gartencenter erhältst, wirst du im Schnitt etwa zwischen 6 € und 12 € ausgeben.

Wie düngst du Rhododendron richtig: 5 super Dünger im Vergleich

Industrieller Rhododendron Dünger

Der am meisten im Handel vertriebene Dünger ist der normale, chemisch angefertigte Dünger. Die chemischen Komplexverbindungen gelten als besonders effektiv, um Rhododendren Nährstoffe zuzuführen.

Industrielle Dünger verhelfen mit einem besonders hohen Stickstoffanteil den Ziersträuchern zu voller Blüte.

Oft werden diese Dünger als Granulat vertrieben, die mit verschiedenen Schichten ummantelt sind. So geben sie die Nährstoffe erst nach und nach ab.

Flüssigdünner ist sehr einfach auszubringen. Einfach im Gießwasser vermischen und den Rhododendron damit gießen. So verteilt sich der Dünger auch schön gleichmäßig. (Bildquelle: pixabay.com / JacLou DL)

Flüssiger Dünger ist besonders praktisch. Er wird als Konzentrat verkauft und reicht verdünnt oft für 60 – 125 Liter fertigen Flüssigdünger. Dennoch gibt es inzwischen auch einige wenige flüssige Düngemittel für Rhododendren, die aus rein organischem Material bestehen.

Biologischer und organischer Rhododendron Dünger

Organischen Dünger selbst herzustellen, ist für viele sehr schwierig, da weder der Platz für einen Komposthaufen gegeben ist, noch die Zeit ausreicht. Doch zum Glück geht der Trend in diese Richtung du durch die gesteigerte Nachfrage, gib es nun auch im Handel solchen Dünger zu kaufen.

Die meisten biologischen Dünger bieten folgende Produkteigenschaften, wie sie in der Tabelle näher aufgeführt sind.

Zusatz Effekt
Mycorrhizapilzen Symbiose mit der Pflanze, liefert Nährsalze und Wasser
Guano Gezielte Nährstoffzufuhr, Aktivierung von Mikrooganismen zur Humusbildung
Cuxin Senkt den pH-Wert im Boden

Vor allem Langzeitdünger werden von Hobbygärtnern mit weniger Zeit favorisiert. Diese sind in der Regel nur ein bis zwei Mal im Jahr auszubringen und sorgen dennoch für eine gute Rundumversorgung des Zierbusches.

Rhododendron mit Pferdemist düngen

Solltest du die Möglichkeit haben, an Pferdemist zu kommen, so können sich nicht nur deine Rhododendren freuen. Rechne mit etwa 5 L pro Quadratmeter.

Du musst den Mist ein wenig reifen lassen und ihn dann im Frühjahr ausbringen. Dazu kannst du ihn oberflächlich einarbeiten. Achte darauf, dass der Mist nicht frisch ist, sonst kann er die wertvollen Wurzeln der Rhododendren verbrennen.

Rhododendron mit Asche düngen

Asche ist ein natürlicher Dünger, an den du preiswert kommen kannst. Achte jedoch unbedingt darauf, dass die Asche aus organischem Material entstanden ist. Das heißt zum Beispiel die Asche von einem Lagerfeuer, vom Grill oder aus dem Kamin. Am besten ist es, du hast selbst das Holz verwendet, denn bei gekaufter Kohle kannst du nie ganz sicher sein, ob das Brennmaterial nicht doch vorbelastet ist.

Streue die Asche einfach unter dem Rhododendronstrauch aus. Achte darauf, dass die Asche vollkommen erkaltet ist. Das kann bei größeren Feuern auch mal über einen Tag andauern.

Rhododendron mit Kaffeesatz düngen

Kaffeesatz hat als Düngemittel einen wahren Hype erlebt. Denn was für uns ein Abfallprodukt ist, ist für Pflanzen ein wahres Festmahl.

Stickstoff ist, neben Kalium und Phosphor, ein großer Bestandteil von Kaffeesatz. Stickstoff neutralisiert Böden mit zu hohem pH-Wert, da er leicht sauer ist. Vermischt mit Pflanzenerde kann er auch für Baby- Rhododendren eine super Grundlage sein. Hier erfährst du alles über Kaffeesatz als Dünger.

Du kannst den Kaffeesatz direkt um den Strauch herum auf dem Boden verteilen oder du fügst ihn einfach zum Gießwasser hinzu. Da frischer Kaffeesatz sehr schnell zu schimmeln anfängt, kannst du ihn auch zuvor auf einem Teller oder Blech trocknen. Luftdicht verschlossen bleibt der natürliche Dünger über einige Monate hinweg haltbar.

Trivia: Was du sonst noch über Rhododendron düngen wissen solltest

Was kannst du sonst noch mit Rhododendron Dünger düngen?

Die vorgestellten Dünger eignen sich besonders für Moorbeetpflanzen, die einen sauren Boden mit niedrigen pH-Wert bevorzugen. Darunter zählen zum Beispiel auch

  • Azaleen
  • Birken
  • Heidelbeeren
  • Preiselbeeren
  • Hortensien
  • Himbeeren

Der optimale pH-Wert von 4,5 -5,5 und die unbedingte Vermeidung von Staunässe sind hier ausschlaggebend für ein erfolgreiches Wachstum.

Wie oft solltest du deinen Rhododendron düngen?

Ein blütenreicher Strauch wie der Rhododendron benötigt viele Nährstoffe. Daher empfiehlt es sich, nicht nur am Anfang des Jahres ausreichend zu düngen, sondern auch noch später nachzudüngen. Anfang Juli wäre ein guter Zeitpunkt, um nach zu düngen.

Besonders in Regenreichen Monaten werden viele Nährstoffe, die von außen gegeben werden, wieder hinfortgespült. Aus diesem Grund wird ein Nachdüngen nach einer nassen Periode empfohlen.

Starker Regen wäscht den Boden aus. Das Wasser zieht sich zurück aber nimmt die Nährstoffe im Boden mit. (Bildquelle: pixabay.com / Thorsten Frenzel)

Was kannst du tun, wenn dein Rhododendron nach dem Düngen gelbe Blätter hat?

So wie der Mensch blau anläuft, wenn ihm die Luft ausgeht, so reagiert auch der Rhododendron – und zwar mit gelben Blättern. Doch eine Pflanze benötigt keinen Sauerstoff, ganz im Gegenteil. Pflanzen benötigen Stickstoff.

Gelbe Blätter weißen deutlich auf einen großen Stickstoffmangel bei Rhododendren hin.

Du solltest sofort zu stickstoffreichen Spezialdünger greifen, damit dein Strauch wieder gesund und grün nachwachsen kann.

Was tut einem Rhododendron Strauch noch gut, außer Dünger?

Wie die meisten Sträucher mögen auch Rhododendren lockeren Boden und eine mulchige Oberfläche. Denn hier können ihre Wurzeln, die vor allem sehr oberflächennah wachsen, sich einfach ausbreiten. Um ganz einfach Mulch selbst zu produzieren, kannst du einen Mulchmäher benutzen. Hier findest du alle Informationen dazu.

Durchlässige Böden mit einem pH-Wer von etwa 4 oder 4,5 sind ideal für Heidekrautgewächse wie den Rhododendron. Die Durchlässigkeit ist durchaus wichtig, da Staunässe besonders schwerwiegende Folgen hat. Bei Überwässerung sterben Rhododendren ab.

Was du sonst noch Gutes für deinen Rhododendron tun kannst, ist in diesem Video zusammengefasst:

Fazit

Rhododendren sind wunderschöne Zierpflanzen, wollen jedoch auch ein gewisses Maß an Pflege erfahren. Ein regelmäßiges und vor allem richtiges Düngen ist hier von großer Wichtigkeit.

Um richtig düngen zu können, sollten erst die Verhältnisse des Bodens ermittelt und überprüft werden. Denn wenn Rhododendren schon lange Zeit und zu großer Zahl an einem Ort stehen, kann der Boden schon ausgelaugt sein und sollte dringend nachgedüngt werden.

Rhododendren Dünger sind einfach anwendbar und in jedem Fachgeschäft erhältlich. Außer der regelmäßigen Anwendung gibt es kaum schwierige Hindernisse an der Umsetzbarkeit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.gartenflora.de/gartenwissen/ziergarten/baeume-straeucher-hecken/rhododendron-pflege/

[2] https://www.plantopedia.de/rhododendron-duengen/#pferdemist

[3] https://www.gartendialog.de/rhododendron-duengen/

Bildquelle: unsplash.com / Brian Taylor

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