Rosenschere
Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2020

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Rosenscheren sind besondere Gartenscheren, die nicht nur Profigärtner schätzen. Denn wenn der März kommt, ist es bald so weit: Zeit für den Rosenschnitt. Kenner wissen, wie wichtig er für die Gesundheit deiner Rosen ist. Natürlich braucht es dazu auch das richtige Werkzeug.

Für unseren Rosenscheren Test 2021 wurden verschiedene Modelle verglichen und Empfehlungen abgegeben. Außerdem haben wir die wichtigsten Informationen für dich gesammelt, so dass du einfach und schnell eine passende Rosenschere findest. Was ist eine Rosenschere? Was, da gibt es verschiedene Arten? Welche Vorteile und Nachteile haben sie? Wonach kann man sie beurteilen? Antworten auf diese und andere Fragen findest du hier.




Das Wichtigste in Kürze

  • Damit Rosen ihre Kraft auf gesunde, frische Triebe konzentrieren können, schneidet man sie (meist ab Mitte März) zurück.
  • Die Klingen einer Rosenschere helfen, den Rosenschnitt zu optimieren. Dabei gibt es verschiedene Arten von Schneidemechanismen.
  • Bei Ambossscheren ist der Kraftaufwand gering, Bypassscheren schonen deine Rosen, Präsentierscheren haben eine Haltefunktion.

Rosenschere Test: Favoriten der Redaktion

Wirft man einen Blick auf den Markt, scheint die Auswahl an Rosenscheren schier unendlich. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Empfehlungen für dich gesammelt.

Die beste Bypass-Rosenschere

Fiskars Bypass-Gartenschere heißt zwar Gartenschere, ist aber perfekt für Rosen ausgelegt. Die Stahlklingen ermöglichen einen sauberen Schnitt bis zu einem Durchmesser von etwa 22 Millimetern, wobei die obere Klinge zudem eine Antihaftbeschichtung vorweisen kann. Die Kunststoffgriffe lassen sich von Links- und Rechtshändern benutzen.

Möchtest du deine Pflanzen schonend kürzen, ist diese Schere für dich ideal. Dank der Bypass-Technik wird das Pflanzenmaterial nicht gequetscht. Zu diesem Preis leisten sich außerdem auch Hobby-Rosenliebhaber gerne die Qualitätsmarke Fiskars. So genießt du Rosenduft, ohne dass die Brieftasche (rosen-)rot sieht.

Die beste teleskopierbare Rosenschere


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (17.09.21, 02:25 Uhr), Sonstige Shops (16.09.21, 07:11 Uhr)

Der RosenKavalier von Garten Primus lässt sich stufenweise bis auf 206 Zentimeter ausfahren. Damit erreichst du auch schwer zugängliche Plätze. Bis zu einem Durchmesser von 10 Millimetern kannst du deine Rosen dank der antihaftbeschichteten Carbonstahlklingen bequem kürzen. Der Körper besteht aus leichtem Aluminium.

Wenn du deine Rosen mit einem kurzen Stiel nur schwer erreichst, bietet diese Rosenschere Abhilfe. Du willst hoch hinaus? Kein Problem mit dem RosenKavalier. Mit der Haltevorrichtung kannst du Schneidegut außerdem fixieren und gezielt ablegen. Dornen hältst du dir dabei vom Leibe.

Die beste kleine Rosenschere

Die Rosenschere Colibri von Grüntek hat gerade Edelstahlklingen, die mit Zink legiert sind. Triebe mit bis zu 7 Millimeter kannst du bequem zurückschneiden. Die stabile Feder und ein einhändig bedienbarer Verschluss bieten Sicherheit. Dank der Bypass-Klingen werden deine Rosen schonend gestutzt. Fein, sauber, präzise.

Insgesamt kommt die Schere auf eine Länge von 17 Zentimetern. Du hast kleine Hände? Wenig Kraft? Mit der Rosenschere Colibri hast du trotzdem alles im Griff. Der Preis ist passenderweise auch klein.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rosenscheren

Für den perfekten Rosengarten muss man Zeit und Geduld in die Pflege der Pflanzen investieren. Damit die Arbeit leicht von der Hand geht, brauchst du natürlich das richtige Werkzeug. Wir haben Beurteilungskriterien gesammelt, so dass du eine passende Rosenschere findest.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

Material

Vor dem Kauf einer Rosenschere macht es Sinn, einen genaueren Blick auf das verwendete Material zu werfen. Auch dickere Triebe sollten problemlos durchtrennt werden können, ohne dass die Schere kaputtgeht. Achte auf hochwertige Verarbeitung.

Im Idealfall ist deine Schere widerstandsfähig.

Die Feder muss Belastung aushalten. Bei minderwertigen Modellen kommt es vor, dass sie während der Benutzung herausspringt. Fragile Federn bergen somit ein Verletzungsrisiko, das du am besten vermeidest.

Die Klingen sollten eine besondere Beschichtung vorweisen, um Korrosion zu verhindern. Bei guten Rosenscheren sind die Klingen oft aus Edelstahl oder Kohlenstoffstahl. Mit einer scharfen Klinge fällt das Schneiden logischerweise auch leichter als mit einer stumpfen.

Länge des Stiels

Der Kraftaufwand beim Schneiden hängt unter anderem von der Länge des Stiels ab. Umso länger, desto einfacher wird das Durchtrennen von dickeren Zweigen. Die Hebelwirkung lässt grüßen! Mit einem langen Griff kommst du außerdem an höher liegende Partien deiner Rosenstöcke heran und ersparst dir eine Leiter.

Manche Rosenscheren kommen mit einem Teleskopstiel. Damit kannst du immer die passende Länge einstellen. Ansonsten sind spezielle Verlängerungen, die du mit deiner kürzeren Schere kombinierst, erhältlich.

Handhabung

Rosenscheren gibt es mit Holz- wie mit Kunststoffgriff. Wichtig ist, dass du nicht abrutscht. Ein ergonomisch geformter Griff wird oft als angenehm empfunden. Außerdem gibt es besondere Scheren für Linkshänder.

Du hast die Wahl zwischen Scheren, die du mit einer Hand oder mit beiden Händen gebrauchst. Wenn du zwei Hände verwendest, kannst du meist mehr Kraft aufbringen. So lassen sich auch dickere Triebe durchtrennen.

Allgemein soll die Rosenschere gut in der Hand liegen.

Das Gewicht macht einen großen Unterschied. Manche bevorzugen schwerere Scheren, weil sie ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle geben. Leichtere Scheren können angenehm sein, wenn du über längere Zeit mit deiner Rosenschere arbeitest. Du solltest bei der Benutzung nicht zu schnell ermüden.

Druckstellen wollen ebenfalls vermieden werden. Frauen erleben oft, dass Scheren zu unhandlich für sie sind. Wenn du kleine Hände hast, halte Ausschau nach Produkten, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Extras

Manche Rosenscheren kommen mit zusätzlichen Extras, die den Umgang erleichtern. Zum Beispiel eine passende Tasche ist praktisch, wenn du mit der Schere durch deinen Garten gehst. Auch für ein sicheres Verstauen macht eine Halterung Sinn.

Ein Sicherheitsverschluss verringert die Verletzungsgefahr ebenfalls.

Bei Nichtgebrauch bleiben die Klingen so geschlossen. Wenn du deine Werkzeuge etwa in der Garage lagerst, möchtest du nicht unbedacht in die scharfe Klinge greifen.

Mit einer elektrischen Rosenschere kannst du den körperlichen Aufwand beim Schneiden minimieren. Ein eingebauter Akku macht das Ganze nochmal einfacher.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Rosenschere kaufst

Schon alles klar? Wir haben wichtige Fragen zum Kauf einer Rosenschere für dich beantwortet. Das spart Zeit, die du zur Pflege deines Rosengartens nutzen kannst.

Was ist das Besondere an einer Rosenschere und welche Vorteile bietet sie?

Die Klingen der Rosenschere machen den Unterschied. Sie sind speziell so gefertigt, dass du beim Schneiden deiner Rosen das bestmögliche Ergebnis erhältst.

Je nachdem, ob es sich um eine Bypass-, Amboss- oder Präsentierschere handelt, unterscheidet sich die Form der Klingen allerdings ein wenig. Egal, welche Art von Rosenschere du verwendest, am Ende ist der Schnitt mit einer guten Rosenschere präzise und schonend den Pflanzen gegenüber.

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Durch das Zurückschneiden deiner Rosen können sie ihre Kraft effizient einsetzen.
(Bildquelle: Corina Rainer / unsplash)

Würdest du versuchen, deine Rosen mit einer normalen Haushaltsschere zu stutzen, hättest du wenig Erfolg. Mit einer Allzweckgartenschere wird die Arbeit ebenfalls schwieriger als mit einer Rosenschere. Perfekte Ergebnisse darfst du nicht erwarten, wenn du hier sparst.

Welche Arten von Rosenscheren gibt es?

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Bypass-, Amboss- und Präsentierscheren. Welche davon die beste Rosenschere für dich macht, hängt von deinen Wünschen ab.

Amboss-Rosenscheren

Amboss-Rosenscheren bekommen ihren Namen von einem stumpfen Amboss, auf den eine scharfe Klinge auftrifft. Der Amboss besteht in der Regel entweder aus glatten oder geriffeltem Metall.

Vorteile
  • Kein Verkanten
  • Wenig anstrengendes Schneiden
Nachteile
  • Schnittstelle wird gequetscht
  • Grober, unsauberer Schnitt
  • Zerfranste Schnittränder

Amboss-Scheren nutzen die aufgewandte Kraft effizient, womit trockene / harte Pflanzen gut beschnitten werden können. Verkanten gibt es nicht. Das macht sie angenehm in der Benutzung. Allerdings wird das Pflanzenmaterial leicht beschädigt. Im Allgemeinen setzt man sie ab einem Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern ein.

Bypass-Rosenscheren

Bei einer Bypass-Rosenschere schneiden die zwei Klingen nahe aneinander vorbei. Dadurch vermeidet man, dass das Pflanzenmaterial an der Schnittstelle gequetscht wird.

Vorteile
  • Präziser, sauberer Schnitt
  • Kein Zerquetschen
Nachteile
  • Anstrengenderes Schneiden

Bypass-Rosenscheren sind gut geeignet für relative dünne Triebe von 2 bis 2,5 Zentimetern. Weiches Material kannst du präzise schneiden – ohne die Pflanze unnötig zu verletzen. Für den Rosenschnitt bevorzugen die meisten eine Bypass-Klinge.

Präsentier-Rosenscheren

Präsentierscheren basieren auf demselben Prinzip wie Bypass-Scheren. Auch hier schneiden zwei Klingen aneinander vorbei, aber dazu kommt noch, dass du die Pflanze nicht selbst festhalten musst.

Vorteile
  • Präziser, sauberer Schnitt
  • Kein Zerquetschen
  • Haltefunktion
Nachteile
  • Anstrengenderes Schneiden

Es gibt auch Präsentier-Rosenscheren mit längerem Stiel, mit denen du höher gelegene Partien deines Rosenstocks beschneiden kannst. Das ist praktisch, wenn du sonst eine Leiter o. Ä. zur Hand nehmen müsstest.

Für wen sind Rosenscheren geeignet?

Im Allgemeinen sind Rosenscheren für alle geeignet, die Rosen haben. Praktisch ist es aber verständlich, dass du dir wegen einer einzelnen Pflanze in deinem Garten keine spezielle Schere zulegen möchtest.

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Wenn du viele Rosenpflanzen hast, ist eine Rosenschere eine sinnvolle Investition.
(Bildquelle: MIO ITO / unsplash)

Eine Allzweckgartenschere kannst du verwenden, wenn du nur wenige Schnitte durchführen musst – ideal ist sie aber nicht. Vor allem tut ein schonender Schnitt mit dem richtigen Werkzeug deinen Pflanzen gut.

Was kostet eine Rosenschere?

Die Preise beginnen bei einer Rosenschere im Bereich von etwa 2 Euro. Dabei handelt es sich aber oft um Modelle von sehr geringer Qualität.

In der Regel rechnet man mit circa 10 bis 50 Euro.

Rosenscheren sind damit etwas teurer als einfache Haushaltsscheren. Es kommt aber natürlich auf die Herstellung und das Material an. Besonders aufwändig gefertigte Modelle können mehrere hundert Euro kosten.

Wo kann ich eine Rosenschere kaufen?

Rosenscheren sind üblicherweise da erhältlich, wo du Produkte für den Gartenbedarf kaufen kannst. Dazu gehören:

  • obi.de
  • hornbach.de
  • fiskars.com
  • felco.com
  • amazon.de
  • berger-toolshop.com
  • rosenpark-draeger.de
  • ebay.de
  • dehner.de
  • hagebau.de

Irgendwo findest du sicher eine Rosenschere, die deinen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht wird.

Welche Alternativen gibt es zu einer Rosenschere?

Hast du nur wenige Rosen im Garten, kannst du auch eine Allzweckgartenschere beim Schneiden deiner Rosen verwenden. Die Arbeit wird dir aber vermutlich ein wenig schwerer fallen und die Ergebnisse werden nicht ganz so schön sein.

Genauso wie es eine spezielle Schere für den Rosenschnitt gibt, gibt es auch für andere Teile deines Gartens besondere Scheren. Je nachdem welche Pflanzen du in deinem Garten hast, solltest du also überlegen, welche Art von Schneidewerkzeug du brauchst. Beispielsweise gibt es:

  • Astscheren
  • Rasenscheren
  • Heckenscheren
  • Baumschneider

Astscheren haben einen längeren Griff, so dass du einfach an höher gelegene Stellen herankommst. Mit ihnen kannst du Pflanzen mit einem größeren Durchmesser zurückschneiden, mit denen eine Rosenschere überfordert wäre.

Mit einer Rasenschere lassen sich mit dem Rasenmäher unzugängliche Abschnitte deiner Wiese kürzen. Auch für deine Hecken gibt es eigene Schneidegeräte. Baumschneider helfen, damit dir dein Garten nicht zu weit über den Kopf wächst.

Wie pflege ich eine Rosenschere?

Wird die Schere bei der Benutzung nass, trockne sie danach ab. Korrosion willst du schließlich verhindern. Außerdem ist es gut, die Schere jedes Mal von Verschmutzungen zu reinigen.

Öle Federn und Verbindungsstücke hin und wieder, so dass sie beweglich bleiben.

Sonst wird dir das Schneiden schwerer fallen als nötig.

Je nachdem wie oft du deine Rosenschere benutzt, solltest du sie auch mit einem Schleifstein schärfen. Mindestens aber einmal pro Saison. So sorgst du für einen sauberen Schnitt.

Eine Rosenschere, die gut instand gehalten wird, hält auch länger. Sich jede Saison auf ein Neues auf die Suche nach einer passenden Schere zu machen, macht ja schließlich niemandem Spaß.

Wie schneide ich meine Rosen mit einer Rosenschere?

Im Herbst kann man abstehende Triebe wegschneiden, um Schneebruch zu vermeiden. Etwa ab März ist es dann Zeit für den eigentlichen Rosenschnitt.

Dabei macht die Rosenart einen Unterschied. In unserer Tabelle bekommst du einen Überblick darüber, wie viel du kürzen solltest.

Typ Schnitt
Edelrosen Auf 15 – 20 Zentimeter herunterschneiden.
Beetrosen Auf 40 Zentimeter herunterschneiden.
Strauchrosen Moderne Sorten: um 1 / 3 kürzen. Bei alten, sommerblühenden Sorten weniger kürzen.
Kletterrosen Maximal um 1 / 3 ihrer Gesamthöhe kürzen. Seitentriebe auf 10 Zentimeter herunterschneiden.

Gesunde und kräftige Triebe bringen dir in der Blütezeit schöne Rosen ein. Damit die Pflanze ihre Kraft auf diese Triebe konzentrieren kann, macht der Rosenschnitt Sinn.

Bildquelle: Ivanova/ 123rf.com

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