Willkommen bei unserem großen Solarduschen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Solarduschen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Solardusche zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Solardusche kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Solarduschen kannst du Energie sparen. Dabei beziehst du die gesamte Energie, die benötigt wird, um das Wasser zu erhitzen, aus dem Sonnenlicht. Eine Höchsttemperatur von 60°C kann erreicht werden.
  • Beim Kauf kannst du dich zwischen den klassischen Solarduschen mit Temperaturregler und den portablen Campingduschen kleinerer Größe entscheiden. Klassische Solarduschen unterscheiden sich in deren Materialien untereinander: Aluminium, Edelstahl und PVC.
  • Besonders wichtig ist es, das Wasser im Wassertank regelmäßig zu wechseln bzw. erneuern. Bleibt das Wasser zu lange bei rund 40°C im Wassertank stehen, wird die Bildung von Legionellen gefördert. Legionellen können im menschlichen Körper von grippalen Infekten bis hin zu schweren Lungenentzündungen führen.

Solardusche Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Camping-Solardusche

Dabei handelt es sich um eine handliche Campingdusche mit 20 Liter Fassungsvermögen, die das Wasser drei Stunden nach der Befüllung bei Sonnenstrahlen-Aussetzung bis zu 45°C erhitzt.

Diese Solardusche besteht aus PVC-Material. Der stabile Kunststoffschlauch lässt sich problemlos tragen und aufhängen. Außerdem besitzt die Dusche einen Duschkopf mit Auf- und Zu-Regler.

Laut des Herstellers ist das Material besonders umweltfreundlich, robust und langlebig. Durch das geringe Gewicht wird das Tragen erleichtert und durch das Seilsystem wird das Aufhängen an beliebigen Bäumen und Ort ermöglicht – zwei Gründe, wieso Kunden das Produkte gerne kaufen. Käufer verwenden das Produkt gerne auf Festivals und Campingplätzen.

Die beste stationäre Gartendusche mit Fußdusche

Die Arebos Solardusche ist eine Solardusche mit einem UV-beständigen PVC-Tank. Dieser Wassertank verfügt über ein Fassungs-Volumen von 35 Litern. Die Wassertemperatur kann bei massiver Sonneneinstrahlung bis zu 60°C betragen. Des Weiteren besitzt diese Solardusche einen Temperaturregler, einen schwenkbaren Duschkopf und eine Fußdusche.

Laut des Herstellers kann der Anschluss an einen Wasserhahn mit jedem handelsüblichen Gartenschlauch erfolgen. Das Modell ist bei seinen Käufern besonders beliebt – diese schätzen vor allem das schnelle Aufheizen des Wassers und den unten befestigten Kaltwasserhahn für die Füße. Außerdem wird die Möglichkeit des einfachen und schnellen Zusammenbaus sehr gelobt.

Die beste Solar-Gartendusche für große Menschen

Die vidaXL Solardusche besitzt einen großen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 35 Litern. Die Höhe beträgt 196 cm und das Material besteht aus UV-beständigem PVC.

Außerdem kann die Wassertemperatur bis zu 60°C erhitzt werden. Das Produkt besitzt auch einen eingeschlossenen Wasserhahn und vier Schrauben werden für die stabile Befestigung der Unterseite auf ebenen Oberflächen mitgeliefert.

Besonders gerne greifen Kunden zu diesem Produkt, da die Verarbeitung gut gelungen ist und die Dusche schnell und einfach aufgebaut werden kann. Auch der zusätzliche Wasserhahn überzeugt viele Käufer. Des Weiteren wird das ansprechende Preis-Leistungsverhältnis gelobt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Solardusche kaufst

An welchen Orten findest du Solarduschen?

Grundsätzlich findest du Solarduschen an Orten, die der Sonne ausgesetzt sind. Keinesfalls wirst du im Schatten fündig werden, da Solarduschen ihre Energie aus den Sonnenstrahlen beziehen.

Solarduschen finden sich sowohl in privaten Gärten, als auch öffentlichen Bereichen. Damit wird Energie gespart und kostengünstige Warmwasser-Duschen werden ermöglicht. (Bildquelle: unsplash.com / John Fornander)

Am häufigsten befinden sich Solarduschen auf privaten Gärten von Einfamilienhäusern. Dabei spielt es meist keine Rolle ob der Hausbesitzer einen zusätzlichen Pool besitzt oder nicht. Nach dem Baden im Pool, wenn es draußen schon kühler wird und der Pool nicht beheizt ist, kann eine warme Dusche im Freien angenehm sein.

Deinen Pool kannst du übrigens auch mittels Sonnenenergie heizen. Dafür benötigst du nur eine Solarfolie.

Aber auch wenn du keinen Pool besitzt, kann eine Solardusche sehr praktisch sein, um sich draußen abzuduschen. Diese Art der Duschen werden dabei meistens in der Wiese platziert. Manchmal findet man diese aber auch auf einer Terrasse, da dort die Sonneneinstrahlung vielleicht besser ist.

Des Weiteren findest du Duschen, die durch Solaranlagen betrieben werden, auf öffentlichen Geländen wie beispielsweise einem Freibad oder dem Außenbereich einer Therme.

Der Grund, wieso öffentliche Schwimmbäder nicht nur auf Kaltwasserduschen zugreifen, liegt in den vielen Vorteilen der Solarduschen: die Möglichkeit des Duschens mit warmen Wasser im Freien, der stromsparende Aspekt (Solarduschen benötigen keinen Strom, um zu funktionieren) und das umweltschonende Merkmal.

Außerdem gibt es auch auf mehreren Campingplätzen und auch Festivalgeländen Solarduschen, die öffentlich von Besuchern genutzt werden können. Auf jedem Gelände werden diese jedoch nicht angeboten.

Dabei solltest du dich vorher informieren. Stellt das Gelände oder der Campingplatz keine Duschen dieser Art zur Verfügung, so kannst du deine eigene portable Campingdusche mitnehmen. Mehr dazu später im Entscheidungsteil.

Welchem Funktionsprinzip unterliegt eine Solardusche?

Für die Funktionalität einer Solardusche ist das Vorhandensein von Sonnenlicht bzw. UV-Strahlen ausschlaggebend. Daher solltest du deine Solardusche unbedingt in einem Bereich bauen, wo sich die meist möglichen Sonnenstrahlen finden.

Bei einer Solardusche handelt es sich um eine gewöhnliche Gartendusche, die einen Wassertank besitzt, in dem sich das zu erhitzende Wasser befindet. Die Sonnenstrahlen treffen nun auf die sich oben befindlichen Solarzellen. Dadurch wird Wärme erzeugt und das Wasser im Tank kann bis zu 60°C erhitzt werden.

Auch an eher bewölkten Tagen findet eine Wassererwärmung statt, da durch die Wolken trotzdem Sonnenstrahlen durchgehen, jedoch in einer abgeschwächten Form. Das Wasser wird an nicht so schönen Tagen also nur mäßig erhitzt.

Zusätzlich wird der Wassertank meist auch mit einer UV-beständigen Ummantelung versehen. Dadurch erhitzt sich ebenfalls das Wasser im Inneren. Je größer der Wassertank ist, desto länger dauert es logischerweise, bis sich das Wasser erhitzt und es die für dich optimale Temperatur erreicht.

Wenn du nun duschen willst, das Wasser aber viel zu heiß ist, oder du allgemein lieber etwas kühler duscht, so kannst du durch eine Einhebelmischbatterie die Wasser-Temperatur stufenlos einstellen. Dabei benötigst du gleich wie beim Warmwasser keine extra Energie.

Das Warmwasser wird ausschließlich durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und mittels Temperaturregler durch Beimischen von kaltem Wasser gekühlt.

Dem Duschen unter freiem Himmel mit der von dir gewünschten Temperatur steht also nichts mehr im Wege.

Wie ist eine Solardusche aufgebaut?

Eine Solardusche ist grundsätzlich – gleich wie eine normale Dusche – mit einem Duschkopf ausgestattet. Dieser ist bei fast allen Solarduschen höhenverstellbar, kann also auf deine Größe individuell angepasst werden. Des Weiteren besitzt eine klassische Solardusche einen Temperaturregler (Mischbatterie), einen Wassertank und Solarzellen.

Der säulenartige Standfuß wird im Boden verankert – entweder mit schweren Platten oder durch das Gießen eines eigenen Fundaments. Je nach Belieben gibt es zusätzliche Ausstattungen zu kaufen.

Solarduschen kann man an beliebigen Plätzen und Orten aufstellen. Dabei ist besonders wichtig, dass die sich oben befindlichen Solarzellen direkt der Sonne ausgerichtet werden. Die Zellen dürfen sich keinesfalls im Schatten befinden oder stark von der Sonne abgewandt werden, da sich sonst das Wasser im Wassertank wenig bis gar nicht erhitzt, was nicht der Sinn der Solardusche ist.

Es wird zwischen feststehenden und aufstellbaren Solarduschen differenziert.

Die feststehenden Solarduschen eignen sich besonders gut für Personen, die ihre Dusche einmal im Garten aufstellen und keinen Ortswechsel vorhaben. Diese Art der Dusche wird im Boden verankert montiert. Dabei eignet sich besonders die Verankerung durch das Gießen eines Fundaments. Die Duschen werden ausschließlich in den Wintermonaten abgebaut.

Hingegen dazu sind aufstellbare Solarduschen besonders beliebt bei Personen, die gerne und viel reisen. Aufstellbare Duschen eignen sich für die Mitnahme auf Campingplätze oder langen Wandertouren. Dabei befüllst du die Bodenplatte mit Wasser, um die Standfestigkeit zu erhöhen.

Dann besteht die Gefahr nicht, dass deine Dusche bei starkem Wind oder anderen Umwelteinflüssen umfällt und kaputt wird.

Die Solardusche ist außerdem mit einem Wassertank ausgestattet, der über einen Schlauch das Wasser aufnimmt und vorübergehend speichert. Je größer der Wassertank, umso mehr Personen können einen Nutzen von der Solardusche ziehen.

Die Mischbatterie sorgt für das perfekte Mischverhältnis von Kalt- und Warmwasser. Durch den an dem Standfuß sich befindlichen Temperaturregler kann die Wasser-Temperatur nun individuell angepasst werden.

Was kostet eine Solardusche?

Die Nutzung einer Solardusche bringt wichtige Vorteile mit sich: kostengünstig und umweltfreundlich. Die Anschaffung kostet dir je nach Material-Art und Duschen-Typ unterschiedlich viel.

Bei 30 sonnenreichen Tagen jährlich werden von einer 3-köpfigen Familie 50 € an Energiekosten eingespart.

Jegliche Energiekosten fallen durch den Kauf dieser Dusche weg. Die Energie, die zur Erhitzung des Wassers benötigt wird, wird ausschließlich durch die Sonnenenergie geliefert, die bekanntlich kostenlos ist.

Je nach Art und Material der Dusche, ergeben sich unterschiedliche Kosten. Die nachfolgende Tabelle zeigt dir, wie viel die Anschaffung solch einer Dusche im Mittel kostet:

Typ Preisspanne
Solardusche aus Aluminium ca. 100 – 1.500€
Solardusche aus Edelstahl ca. 100 – 4.900€
Solardusche aus PVC ca. 45 – 350€
Portable Campingdusche ca. 4 – 14€

Wo kann ich eine Solardusche kaufen?

Solarduschen kannst du in ganz normalen Baumärkten, Discounter-Läden, speziellen Camping-Läden oder auch über Online-Shops kaufen.

In Baumärkten wie Obi, Lagerhaus, Hornbach oder Bauhaus kannst du Solarduschen erwerben. Diese Geschäfte haben – mit Ausnahmen – Solarduschen immer lagernd. In speziellen Camping-Läden hast du natürlich auch die Möglichkeit auf den Kauf einer portablen Camping-Dusche.

Außerdem kannst du in Discounter-Läden wie Lidl, Aldi oder Penny immer wieder solche Duschen erwerben. Dabei musst du dich aber vorher erkundigen, ob diese Läden dein gewünschtes Produkt gerade im Sortiment haben. Dort kannst du die Duschen nicht permanent, sondern nur temporär erwerben.

Wenn du eher die bequeme Variante wählen und von zu Hause aus bestellen willst, eignen sich Online-Shops perfekt für deinen Kauf. Dabei werden unseren Recherchen zufolge über diese Shops im Internet die meisten Solarduschen verkauft:

  • pool-partner.com
  • fritz-berger.at
  • bauhaus.at
  • vidaXL.at
  • ebay.at
  • obi.at
  • amazon.de
  • idealo.de

Welche Alternativen gibt es zur Solardusche?

Je nach Verwendungszweck gibt es natürlich auch Alternativen zur Solardusche, die du verwenden kannst.

Die Typen von Alternativen listen wir dir in nachfolgender Tabelle auf:

Typ Beschreibung
Gartenschlauch Mit dem Gartenschlauch kannst du dich gleich wie mit der Solardusche unter freiem Himmel abkühlen und –duschen. Dabei brauchst du keine optimale Sonneneinstrahlung, hast dafür aber auch kein Warmwasser. Außerdem ist diese Variante nicht so bequem, wie eine Solardusche.
Pool Dabei kannst du dich genauso abkühlen wie mit einer Solardusche. Die Variante ist jedoch sehr kostspielig.
Indoor-Dusche  Eine klassische Alternative zur Solardusche ist die ganz normale Dusche im Badezimmer. Dabei kannst du zwar nicht unter freiem Himmel, kannst jedoch auch bei Warmwasser duschen. Der Nachteil sind die anfallenden Stromkosten für die Erhitzung des Wassers.

Entscheidung: Welche Arten von Solarduschen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Solardusche kaufen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Klassische Solardusche
  • Campingdusche

Camping- und klassische Solarduschen basieren auf demselben Prinzip: Durch Sonneneinstrahlung wird das Wasser in einem Wassertank ohne zusätzlichen Stromverbrauch erhitzt.

Je nach Material, Qualität und Verwendungszweck kannst du dich zwischen den beiden oben angeführten Varianten entscheiden. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten listen wird dir so gut als möglich auf, um dir deine Entscheidung besonders einfach zu machen.

Was zeichnet eine klassische Solardusche aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Klassische Solarduschen sind fest im Boden verankert und werden nur über die Wintermonate abgebaut. Diese besitzen einen Wassertank mit einem großen Fassungsvermögen.

Die drei Unterkategorien einer klassischen Solardusche unterscheiden sich in Material und folglich dem Preis (siehe Ratgeber):

  • Solardusche aus Aluminium
  • Solardusche aus Edelstahl
  • Solardusche aus PVC

Die Solarduschen aus Aluminium und Edelstahl sind deutlich teurer, als diese aus Hartplastik. Dabei sind Duschen bestehend aus Aluminium besonders leicht und diese aus Edelstahl langlebig.

Diese Art der Duschen bringen einige Vorteile mit sich. Darunter beispielsweise die Möglichkeit der Temperaturregelung durch einen Mischregler bzw. eine Mischbatterie. Dabei kannst du, wenn das Wasser eine zu hohe Temperatur hat und du trotzdem duschen möchtest, kaltes Wasser beimischen, um die für dich optimale Temperatur zu erreichen.

Des Weiteren besitzen die klassischen Solarduschen einen großen Wassertank mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 35 Litern. Ein Tank von 35 Liter riecht für ca. 4 Personen aus, die jeweils 1-2 Minuten duschen. Dadurch können sich deutlich mehr Leute mit einem Tank duschen als mit einer Campingdusche.

Die Nachteile der klassischen Solardusche sind die unhandliche Größe und die Reinigung. Durch die sperrige Größe können Solarduschen auch im abgebauten Zustand nicht überall hin mitgenommen werden. In den Wintermonaten muss der Wassertank komplett entleert werden und auch das Wasser aus allen Rohren sollte so gut wie geht entfernt werden.

Um der Verkalkung vorzubeugen, solltest du den Duschkopf regelmäßig mit Entkalker oder Essig reinigen. Der Grad der Verkalkung ist abhängig von der in deiner Region befindlichen Härte des Wassers.

Innerhalb des Tanks und Schlauches können schnell Temperaturen um 45°C entstehen. Steht dieses Wasser nun lange, bilden sich Legionellen aus. Legionellen stellen Bakterien dar, die vom Menschen über die Atemwege aufgenommen werden. Dabei kann beispielsweise die Lunge erkranken. Um solch einer Gefahr entgegenzuwirken, sollte der Wassertank regelmäßig entleert werden.

Die klassischen Solarduschen sind nicht für den Transport geeignet, da diese an einem Ort einbetoniert bzw. befestigt werden. Diese Duschen sind also immer nur für einen Ort nutzbar und nicht ausgelegt für das Mitnehmen auf den Campingplatz.

Vorteile
  • Hoher Komfort
  • Temperaturregler
  • Wassertank mit hohem Fassungsvermögen
  • Mehrere Personen können sich mit einem Wassertank duschen
Nachteile
  • Sperrige Größe
  • Reinigung (Legionellen)
  • Ortsgebunden

Was zeichnet eine Campingdusche aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Campingdusche ist eine gut transportierbare, weniger komfortable Version der Solardusche. Diese besteht grundsätzlich aus einem mit Wasser gefülltem PVC-Sack – dieser stellt den Wassertank dar –, der mithilfe einer Aufhängeschnur an einem Haken befestigt wird. Durch das Klemmventil öffnet sich der Wasserzulauf und das Duschwasser wird über einen Schlauch zum Duschkopf geleitet.

Der UV-beständige Wassertank ist meist schwarz, da das Sonnenlicht dadurch noch besser absorbiert wird und das Wasser effektiver erhitzt werden kann.

Der Vorteil der Campingduschen gegenüber den klassischen Solarduschen besteht in der Flexibilität und Ortsunabhängigkeit. Du kannst deine Campingdusche an jedem beliebigen Baum oder sonstigem Gegenstand aufhängen und überall eine Dusche genießen.

Des Weiteren nimmt die Dusche sehr wenig Platz beim Transport ein, da diese in ihre Einzelteile zerlegt werden kann. Auf Grund des geringen Gewichtes und der kleinen Größe zeichnet sich diese Dusche als sehr portabel aus.

Vorteile
  • Flexibilität
  • Ortsunabhängigkeit (portabel)
  • Geringes Gewicht
  • Handlich (Zerlegung in Einzelteile)
Nachteile
  • Weniger Komfort
  • Wassertank mit geringerem Fassungsvermögen
  • Weniger Personen können sich mit einem Wassertank duschen
  • Kein Temperaturregler

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Solarduschen vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an existierenden Solarduschen entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Solarduschen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Größe des Wassertanks
  • Lieferumfang
  • Temperaturregelung
  • Zusätzlicher Wasserhahn und verschiedene Brausen
  • Material
  • Handtuchhalter & Shampoo-Ablagen

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Größe des Wassertanks

Je mehr Personen das warme Wasser der Solardusche nutzen wollen, umso größer muss auch der Wassertank sein. Dabei musst du aber beachten, dass das Erhitzen des Wassers umso länger braucht, desto größer dein Tank ist. Wenn du also nur alleine die Dusche benutzt oder zu zweit, dann investiere lieber in eine Solardusche mit einem Tank eines kleineren Füllungsvermögens.

Camping Solarduschen und klassische Solarduschen verfügen über unterschiedliche Wassertank-Volumina:

Typ Wassertank-Volumina
Camping Solardusche 10-20 l
Klassische Solardusche bis zu 35 l

Ein Tank von 35 Litern riecht für ca. 4 Personen aus, die jeweils 1-2 Minuten duschen.

Lieferumfang

Auch der Lieferumfang stellt ein ausschlaggebendes Kaufkriterium dar. Achte beim Kauf unbedingt darauf, ob Schläuche bei deinem Produkt mitgeliefert werden, oder ob du diese gesondert bestellen musst. Du kannst auch bereits vorhandene Gartenschläuche verwenden.

Außerdem ist es wichtig, dass du dich informierst, ob andere Teile wie Schrauben mitgeliefert werden, oder ob du diese ebenfalls gesondert besorgen musst.

Temperaturregelung

Die meisten klassischen Solarduschen besitzen eine Mischbatterie, die die individuelle Temperaturregelung ermöglicht. Du solltest bei deinem Kauf unbedingt darauf achten, dass die Wasser-Temperatur stufenlos eingestellt werden kann.

Das Wasser kann an sehr heißen Tagen und bei extremer Sonnenstrahlung bis zu 60°C im Wassertank erreichen. Durch die Mischbatterie kannst du deine Temperatur stufenlos so einstellen, dass diese für dich optimal ist. Dabei wird ein für dich perfektes Mischverhältnis von Kalt- und Warmwasser hergestellt.

Bei sehr starker Sonneneinstrahlung kann das Wasser im Wassertank bis auf 60°C erhitzt werden. Da diese Temperaturen nicht zum Duschen geeignet sind, sind Temperaturregler ein besonders wichtiges Kaufkriterium. Dadurch wird Kaltwasser dem heißen Wasser beigemischt. (Bildquelle: unsplash.com / Madison Nickel)

Temperaturregler sind ausschließlich bei klassischen Solarduschen vorhanden. Bei Camping-Solarduschen kann die Temperatur nicht geregelt werden, was einen großen Nachteil darstellt.

Zusätzlicher Wasserhahn und verschiedene Brausen

Nicht alle Solarduschen verfügen über die exakt gleichen Duschköpfe. Auch der Wasserhahn, der unten angebracht wird, ist nicht bei allen Modellen vorhanden. Somit solltest du dich vor deinem Kauf darüber informieren, über welche Besonderheiten deine Solardusche verfügt.

Neben dem Regenduschkopf, der dir das Gefühl eines Regenschauers vermittelt, werden noch kleinere, rundere Duschköpfe angeboten. Diese lenken den Strahl gezielt auf deinen Körper und lassen weniger Wasser durch. Meist sind diese Duschköpfe schwenkbar, jedoch nicht höhenverstellbar.

Nicht alle Solarduschen verfügen über einen zusätzlichen Wasserhahn. Dieser Wasserhahn wird auch als Fußdusche bzw. zum Abspülen der Füße oder zum Duschen deines Haustieres verwendet. Außerdem ist dieser Wasserhahn praktisch für das Befüllen einer Gießkanne, aber auch zum Ablassen des Wassers aus der Dusche, bevor du deine Solardusche über die Wintermonate abbaust.

Material

Achte bei deinem Kauf unbedingt auf das Material, aus dem die Solardusche hergestellt wurde. Wie schon im Entscheidungsteil erwähnt gibt es drei Typen von Solarduschen, die sich in deren Materialien und folglich auch der Qualität und dem Preis unterscheiden: Solarduschen aus Aluminium, Edelstahl und PVC.

Solarduschen aus Edelstahl sind zwar die teuersten, jedoch auch die, von denen du am längsten Nutzen ziehen kannst. Edelstahl ist sehr langlebig und so bleibt deine Dusche auch bei schlechten Witterungsverhältnissen beständig. Die Investition lohnt sich also.

Auch Solarduschen aus Aluminium werden immer populärer. Der Vorteil dieser Duschen ist der einfache Transport aufgrund des geringen Gewichtes von Aluminium. Auch diese Duschen befinden sich in eher höheren Preisklassen.

Der dritte Typ – Solarduschen aus PVC bzw. Hartplastik – ist am kurzlebigsten, dafür auch am günstigsten.

Handtuchhalter & Shampoo-Ablagen

Nicht jeder legt Wert auf Handtuchhalter oder Shampoo-Ablagen. Solltest du jedoch diesen Zubehör bei deiner Lieferung inbegriffen haben wollen, kannst du dir entweder einen Anbieter oder Hersteller suchen, der diese Dinge mitliefert, oder du kaufst diese einfach separat dazu.

Handtuchhalter sind praktisch, da du danach nicht nass draußen stehen musst – das ist vor allem ein wichtiges Kriterium an kühleren Sommerabenden.

Shampoo-Ablagen zeigen sich dann als sinnvoll, wenn du dich nicht nur kurz mit Wasser abduschen oder –kühlen möchtest, sondern dich wirklich mit Duschgel waschen möchtest. Das erspart dir Zeit, da du dafür nicht später noch einmal mit Duschgel duschen musst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Solardusche

Wie baue ich eine Solardusche selber?

Wenn es im Sommer heiß ist gibt es doch nichts Besseres, als im Freien unter Sonnenschein eine Abkühlung zu genießen. Dafür ist es nicht zwangsläufig notwendig, eine Solardusche zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch gerne selber eine Solardusche bauen.

Folgende Materialien brauchst du für deine selbstgebaute Solardusche:

  • Regentonne oder Wasserkanister
  • Handelsüblicher Gartenschlauch
  • Brause und Duschkopf nach Wahl
  • Eine Mischbatterie
  • Schwarze Farbe

Anleitung für das Bauen einer Solardusche:

  1. Primär musst du durch die Öffnung des Wasserkanisters einen Gartenschlauch führen. Diesen schließt du an einem Außenwasserhahn an.
  2. Den Gartenschlauch solltest du mithilfe einer Staubkappe fest und wasserdicht am Kanister anbauen. Damit verhinderst du, dass der Schlauch beim Aufdrehen des Wasserhahns zum Befüllen der Solardusche aus dem Kanister springt.
  3. Danach stellst du den Kanister am besten auf das Dach eines Schuppens oder eine andere Erhöhung. Dabei wird das Wasser schneller durch die Sonne erhitzt und das Wasser kann bei der Benutzung deiner Solardusche einfach nach unten hinabfließen.
  4. Anschließend befestigst du an den ¾’’-Anschluss einen Gartenschlauch. Am anderen Ende bringst du eine Gartendusche oder Sprühpistole an, die unterhalb des Kanisters im Garten aufgestellt wird.

Das folgende Video soll dir die Anleitung für das Bauen deiner Solardusche bildlich erklären:

Zu empfehlen wäre das Verwenden einer schwarzen Regentonne oder im Falle einer helleren Tonne das Färben dieser mit schwarzer Farbe. Dadurch werden die UV-Strahlen effektiver absorbiert.

Wo stelle ich meine Solardusche auf und wie befestige ich sie?

Die drei wichtigsten Punkte, die du beim Aufstellen deiner Solardusche beachten solltest:

  • Ebener, fester, rutschfreier Untergrund
  • Maximale Sonneneinstrahlung
  • Wasseranschluss in Reichweite

Grundsätzlich werden die meisten Solarduschen mit einem Standfuß an einer Bodenplatte befestigt. Sollte deine Solardusche jedoch dauerhaft im Garten bleiben, dann ist es empfehlenswert, ein eigenes Fundament für deine Dusche zu gießen. Alternativen zur soliden Befestigung wären schwere Platten aus Holz oder Beton.

Besonders wichtig ist es, die Solardusche auf einem festen, ebenen Untergrund zu montieren oder befestigen. Ansonsten könnte die Solardusche bei stärkerem Wind oder anderen Umwelteinflüssen kippen oder umfallen. Auch rutschige Untergründe solltest du meiden, da dadurch die Verletzungsgefahr durch Ausrutschen gegeben wäre.

Umso größer das Wassertank-Volumen ist, desto höher ist das Eigengewicht der Dusche und umso stabiler musst du deine Dusche am Boden befestigen.

Des Weiteren muss die maximale Sonnenstrahlung auf deine Solarzellen an deiner Dusche treffen können. Die Dusche solltest du keinesfalls im Schatten aufbauen oder in Bereichen, die nicht oft die Sonne sehen.

Ist dir ein optisch schönes Erscheinungsbild deines Gartens wichtig, achte bitte unbedingt darauf, dass sich deine Solardusche und der Wasserhahn nicht an den gegenüberliegenden Enden deines Gartens befinden. Dabei müsstest du den Gartenschlauch quer über deinen Garten legen. Das sollte so gut wie möglich verhindert werden. (Bildquelle: unsplash.com / Harry Grout)

Zuletzt nicht zu vergessen ist ein Anschluss in Reichweite. Der Wasseranschluss soll sich unbedingt in der Nähe deiner Solardusche befinden, ist das nicht der Fall, wird das äußere Erscheinungsbild deines Gartens durch einen Schlauch, der sich über die gesamte Gartenfläche zieht, zerstört. Eine Abhilfe wäre durch das unterirdische Verlegen des Schlauches getan.

Wie pflege ich meine Solardusche optimal?

Das größte Problem, das bei dem Besitz einer Solardusche auftreten kann sind Legionellen. Legionellen sind Bakterien, die im menschlichen Körper unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen.

Beginnend bei grippeartigen Beschwerden, bis hin zu schweren Lungenentzündungen können Legionellen Krankheiten verschiedener Arten auslösen.

Die weltweit verbreiteten Umweltkeime befinden sich als natürlicher Bestandteil in Oberflächengewässern und Grundwässern.

Diese Legionellen-Entstehung kannst du verhindern, indem du das Wasser im Wassertank deiner Solardusche regelmäßig tauscht und abfließen lässt. Lasse dafür das Wasser am besten einmal pro Tag durch ein Abflussventil ab, damit kein Wasser im Tank stehen bleibt.

Legionellen und andere Bakterien siedeln sich besonders gerne bei Temperaturen von 28 bis 50 Grad Celsius an. Erst ab 60°C werden diese abgetötet, diese Temperatur wird jedoch im Wassertank nicht immer erreicht.

Auch Armaturen und Duschköpfe solltest du alle drei bis vier Tage reinigen, indem du diese entkalkst. Je nach Wasserhärte in deiner Umgebung verkalken diese schneller oder langsamer. Du kannst dafür Essig oder Entkalker verwenden. Es gibt jedoch auch schon Duschen mit Duschköpfen, die sich selbst automatisch entkalken.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.helpster.de/solardusche-selber-bauen-so-geht-s_58395

[2] https://www.herold.at/blog/solardusche-funktionsweise-und-gefahren/

[3] https://www.bauen-und-heimwerken.de/garten/wie-solardusche-funktioniert.htm

Bildquelle: unsplash.com / John Fornander

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Nina Kaufmann
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