Teich
Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2020

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Du möchtest einen Teich in deinem Garten anlegen? Oder du hast bereits einen Teich und möchtest die Wasserqualität verbessern? Dann solltest du dich mal näher über Teichfilter informieren. Denn ein Teichfilter hält deinen Teich sauber und klar. Viele Teichbesitzer können sich gar nicht vorstellen ihren Teich ohne Filter zu pflegen. Aber welche Arten gibt es eigentlich? Und woran kannst du einen guten Teichfilter erkennen?

In unserem Teichfilter Test 2020 stellen wir dir die besten und aktuellsten Modelle aus verschiedenen Kategorien vor. Zudem geben wir dir wichtige Informationen zur Funktionsweise und hilfreiche Tipps. Egal ob du einen Druckfilter, Durchlauffilter, Unterwasserfilter, Beadfilter Trommel- oder Vliesfilter brauchst, bei uns findest du die besten Teichfilter auf dem Markt.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Teichfilter fördert mittels einer Pumpe das Wasser aus dem Teich in einen Behälter mit verschiedenartigen Filtermedien. Dort werden auf biologische und mechanische Art Verunreinigungen herausgefiltert.
  • Der Filter sorgt dafür, dass die Sichttiefe und Wasserqualität im Teich verbessert werden. So wird er zu einem optisch ansprechenden, gesunden Lebensraum für Fische und Pflanzen.
  • Die häufigsten Typen von Filtern sind der Durchlauf-, der Druck- und der Unterwasserfilter. Für ein ideales Ergebnis sollte das System zur Beschaffenheit des Gewässers passen.

Teichfilter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Teich-Druckfilter mit UV-C Einheit

Der Berlan BDF10000-UVC, ein Druckfilter mit UV-C Einheit, bietet alle Vor- und Nachteile von Druckfiltern. Er eignet sich für Teiche bis 10.000 Liter und kann mühelos Bachläufe speisen. Für die meisten dekorativen Gartenteiche sollte die Leistung also durchaus ausreichen.

Der Berlan BDF10000-UVC wird ohne Pumpe ausgeliefert. Die maximale Fördermenge und der Energieverbrauch hängen also davon ab, welche Pumpe du an den Filter anschließt. Ein UV-C Vorklärer mit einer Leistung von 11 Watt ist inkludiert.

Der Teichfilter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Der PonDuett 3000, ein Unterwasserfilter der Expertenmarke Pontec, bietet dir in seiner Kategorie das wohl beste Preis-Leistungsverhältnis, eine starke Pumpleistung und sorgfältige Reinigung deines Teichwassers. Natürlich bringt er auch alle weiteren Vor- und Nachteile eines klassischen Unterwasserfilters, wie die einfache Wartung.

Dieser Typ von Filter wird inmitten des Teiches unterhalb der Wasseroberfläche platziert. Generell eignen sich Unterwasserfilter nur für kleine Teiche bis 3000 Liter. Oft kann damit auch ein kleiner Bachlauf oder ein hübsches Wasserspiel betrieben werden. Für größere Teiche raten wir dir zu einem stärkeren Filtersystem, zum Beispiel einem Druckfilter. Möchtest du allerdings Fische halten, darf dein Teich nur halb so groß sein – also maximal 1500 Liter.

Der beste Durchlauf-Teichfilter

Der Durchlauffilter BTF12000 von Berlan stellt eine preiswerte Alternative zu teureren Herstellern dar. Mit einer passenden Pumpe und UV-Lampe bietet dieser Filter alle für Durchlauffilter üblichen Vor- und Nachteile. Der Berlan BTF12000 ist als Außenfilter für alle kleinen Teiche sowie mittelgroße Teiche bis zu 12.000 Liter Volumen konzipiert. Die meisten herkömmlichen Gartenteiche werden diese Größe nicht übersteigen.

Das maximale Wasservolumen von 12.000 l entspricht einer Teichgröße von 12 m³. Natürlich können mit dem Berlan BTF12000 auch Fischteiche gefiltert werden. Vom Hersteller wird jedoch wie üblich empfohlen, die Teichgröße dann zu halbieren um noch eine optimale Filterleistung zu erhalten. In diesem Fall entspricht das also einer Größe von 6000 l oder 6 m³.

Der beste Teichfilter für bis zu 10 Kubikmeter


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Der BioPress Set 4000, ein Druckfilter der Marke Oase, bietet eine Kombination aus mechanisch-biologischer Reinigung und effektiver UVC-Technik. Wie alle Druckfilter ist er ideal um höher gelegene Bachläufe zu speisen.

Wie dem Produkttitel zu entnehmen ist, kann dieser Filter für Teiche bis zu einem Volumen von 4000 Liter (entsprechend 4 Kubikmeter) eingesetzt werden. Aufgrund des hohen Drucks aus der Pumpe kann das Wasser knapp zwei Meter hoch transportiert werden. Natürlich kannst du den Filter auch in deinem Fischteich verwenden. Beachte dazu jedoch, dass dein Teich mit Fischbesatz nicht größer als 2000 l sein sollte.

Der beste Teichaußenfilter

Der von der Firma T.I.P. angebotene Teichaußenfilter WDF 10000 UV 11 bietet für relativ kleines Geld ein gutes Komplettset für kleine und mittelgroße Gartenteiche.  Der T.I.P. WDF 10000 ist als Außenfilter für alle kleinen Teiche sowie mittelgroße Teiche bis zu 10.000 Liter Volumen konzipiert.

Zur maximalen Größe von Fischteichen gibt es bei diesem Produkt keine Angabe. Normalerweise wird jedoch empfohlen, die Teichgröße dann zu halbieren um noch eine optimale Filterleistung zu erhalten. In diesem Fall entspricht das also einer Größe von 5000 l oder 5 m³.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Teichfilter kaufst

Wie funktioniert ein Teichfilter und welche Materialen gibt es?

Wenn du einen Teich anlegst, möchtest du wahrscheinlich auch, dass dein Wasser klar und frei von Algen bleibt und einen gesunden Lebensraum für einen möglichen Fischbestand darstellt.

Während sich bei natürlich entstandenen Gewässern mit der Zeit ein Gleichgewicht einstellt, wirst du bei deinem Gartenteich – besonders bei einem Fischteich – etwas nachhelfen müssen, also einen Filter zur Teichpflege installieren.

Ein Filtersystem für Gewässer besteht meistens aus einer vorgeschalteten Pumpe und einem, oft in zwei oder drei Kammern gegliederten, Filtergehäuse.

Die Pumpe wird knapp über dem Teichboden angebracht und mit einem Schlauch mit dem Filter am Teichufer verbunden. Das gepumpte Wasser fließt in der Filtertonne durch mehrere Schichten Filtermaterial und am Ende gereinigt zurück in den Teich.

In einem Mehrkammer-Filter werden zuerst gröbere Schmutzpartikel und dann feinere Schwebteilchen aufgefangen. Im letzten Schritt erfolgt noch eine biologische Filterung von gelösten Schadstoffen durch angesiedelte Bakterien.

Es gibt einige Möglichkeiten, welches Material du in deinem Filter einbauen kannst. Meist ist die Reihenfolge der Materialen wichtig. Alle müssen regelmäßig ausgetauscht beziehungsweise gewaschen werden, um die Filterleistung aufrecht zu erhalten. Folgende Materialien werden, unter anderem, häufig verwendet:

  • Filterbürsten: als erste Filterstufe für Grobschmutz
  • Filtermatten: filtern mechanisch und biologisch, eher hochpreisig
  • Japanmatten: bestehen aus Kunststofffäden, eher grobporig
  • Filterwürfel: preisgünstig, zur biologischen Filterung, bieten eine große Siedlungsfläche für Bakterien
  • Aktivkohle: oft in Pellets-Form, als letzter Filterschritt, bindet Giftstoffe wie Nitrit oder Ammoniak

Die Materialien unterscheiden sich in ihrer Feinporigkeit, die in PPI angegeben wird. Das kennst du vielleicht als „pixel per inch“, bedeutet hier aber „pores per inch“, gibt also an, wie viele Poren sich in einem Intervall von 2,54cm befinden. Je höher die PPI-Zahl, desto weniger Schmutzpartikel können hindurchfließen. Grobporige Materialien sind allerdings leichter zu reinigen.

Welche Vorteile und Nachteile bringt die Installation eines Filters für deinen Teich?

Nicht für jeden Teich ist ein Filter unbedingt notwendig. Um zu entscheiden, ob sich die Anschaffung für dich lohnt, helfen dir die folgenden Vor- und Nachteile.

Vorteile eines Teichfilters:

  • Klares Wasser: Verschiedenartige Verschmutzungen wie zum Beispiel Algen, Stoffwechselprodukte von Fischen, und Einträge von außen wie Laub werden aus dem Teich entfernt.
  • Die Umwelt wird geschont, da keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden, sondern nur mit mechanischen und biologischen Prozessen gereinigt wird.
  • Mit manchen Geräten können Bachläufe, Wasserfälle oder Fontänen betrieben werden.
  • Manche Filtermaterialien beseitigen für Fische schädliche Giftstoffe.

Nachteile eines Teichfilters:

  • Meistens muss für die elektronischen Teile eine Leitung verlegt werden.
  • Durch den Stromverbrauch fallen Betriebskosten an. Diese sind je nach Filteranlage unterschiedlich hoch zu erwarten.
  • Geräuschbelästigung im Garten kann verursacht werden.
  • Wartung: Filtermedium muss regelmäßig ausgetauscht oder gewaschen werden.
Teich

Ein Teichfilter hilft dir das Wasser in deinem Gartenteich sauber zu halten, ganz ohne Chemikalien. Dafür benötigt der Teichfilter allerdings Strom und regelmäßige Wartung.

Was ist ein UV Teichfilter oder UV-C-Gerät und benötigst du es für deinen Teich?

Als UV Teichfilter werden umgangssprachlich alle Filter bezeichnet, an die ein UV-C-Gerät beziehungsweise eine UV-Lampe angeschlossen ist. UV und UV-C werden in diesem Zusammenhang synonym verwendet. Man spricht auch von einem UV Vorfilter, (Vor-)Klärer oder Lichtfilter.

UV-C steht für ultraviolettes Licht, speziell mit einer Wellenlänge von etwa 100nm bis 280nm. Die meisten UV-Lampen nutzen Strahlung im Bereich 200nm-300nm.

Welchen Vorteil bringt die Nutzung von UV-Strahlung für deinen Gartenteich?

Besonders wenn dein Teich viel Sonnenlicht bekommt werden sich mit der Zeit Algen und Schwebealgen bilden und das Wasser trüben. Der Teich sieht dann nicht mehr klar, sondern grünlich aus. Da Schwebealgen mit normalen Filtern schwer zu bekämpfen sind, lohnt sich die Anschaffung eines UV-Vorfilters.

Die von der Lampe abgegebene UV-Strahlung vernichtet Algen, indem sie deren Oberfläche angreift und verklumpen lässt – die Algen können somit wesentlich besser vom danach folgenden mechanischen Filter aufgefangen werden.

Zusätzlich tötet die Bestrahlung auch Keime und Krankheitserreger wie Bakterien und Viren ab. Im Unterschied zu chemischen Mitteln (wie zum Beispiel AlgenStopp) können sich gegen die UV-Strahlung keine Resistenzen entwickeln, die Effektivität nimmt also nicht ab. Neben der optischen Klärung verbessert die Lampe damit auch die Wasserqualität für Fische.

Wie wird ein UV-C-Gerät verwendet?

UV-C-Geräte werden außerhalb vom Teich in ein Filter-Pumpen-System integriert. Sie werden meist direkt im Filter eingebaut, so dass das Wasser zuerst bestrahlt wird und dann durch die restlichen Filterstufen fließt. Deshalb nennt man sie auch UV-Vorfilter. Wichtig ist, die passende Lampenstärke für Größe, Standort und Fischbestand deines Teiches zu wählen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Nach ihrer Lebensdauer von maximal 7000 bis 10.000 Betriebsstunden (was in etwa einem Jahr Nutzung entspricht) muss das Leuchtmittel ausgewechselt werden. Im Herbst und Winter kann das UV-C-Gerät ausgebaut werden: Bei kühlen Temperaturen können Algen und Keime nur schlecht wachsen.

Was kostet ein Teichfilter?

Wie viel du in deinen Teichfilter investieren musst hängt ganz davon ab, welches System am besten zu deinem Teich passt (mehr zu den verschiedenen Typen unter Entscheidung). Der Preis hängt auch davon ab, wie groß dein Teich ist und wie viele Fische darin leben.

Du kannst Filtersysteme im Set mit Teichpumpe und UV-Gerät kaufen, oder einzelne Filtereinheiten, wenn du bereits einen Teil der Ausstattung besitzt.

Manche Komplettsysteme, wie Druckfilter- oder Durchlauffiltersets, kannst du in der Basisausführung für kleinere Teiche schon unter 200 Euro erwerben. Bei anderen, wie Beadfiltern, Trommel- oder Vliesfiltern, musst du mit Anschaffungskosten von 1000 Euro bis mehrere tausend Euro rechnen. Für einen sehr kleinen Zierteich bekommst du Unterwasserfilter auch schon ab 40 Euro.

Teichfilter

Pumpen und ein vorgeschaltetes UV-C-Gerät benötigen Energie, je nachdem wie groß ihre Leistung ist. Achte also darauf, welche Ausstattung für deine Bedürfnisse passend ist, um zu hohe Stromrechnungen zu vermeiden. (Foto: Jastro / pixabay.com)

Wo kannst du einen Teichfilter kaufen?

Die meisten online-Versandhäuser bieten eine Auswahl der beliebtesten Teichfiltersysteme. Du findest dort meist ein breites Angebot zu günstigen Preisen mit einer langen Rücksendefrist und hilfreichen Kundenbewertungen. Außerdem gibt es dort Teichzubehör wie Teichpumpen, Schläuche oder andere Geräte zur Teichpflege wie zum Beispiel Teichschlammsauger.

Hier eine kurze Liste von unterschiedlichen Verkaufsstellen:

  • amazon.de
  • otto.de
  • Bauhaus
  • Obi
  • Hornbach
  • Real

Legst du Wert auf spezifischere Informationen und persönliche Beratung, kannst du dich auch in einem Baumarkt umsehen. Außerdem gibt es natürlich die Möglichkeit, direkt bei den meisten Herstellern im Webshop zu bestellen.

Was solltest du über Reinigung und Wartung wissen?

Wenn der Teichfilter gut arbeitet, werden nach und nach die Schwebstoffe, Schmutzpartikel, Algen etc. die er aus dem Wasser kämmt die Poren verstopfen. Hinzu kommt, dass sich die auf dem Filtermaterial angesiedelten Filterbakterien vermehren.

All das schadet der Durchlässigkeit und Effektivität des Filters. Um die volle Leistungsfähigkeit zu behalten, musst du ihn also regelmäßig pflegen. Hier gilt, dass größere Filteranlagen seltener gereinigt werden müssen.

Für die Reinigung musst du zuerst die Pumpe abschalten, um den Wasserdurchlauf zu stoppen. Dann öffnest du das Gehäuse, entnimmst die Filtermatten und wäscht sie gründlich mit kaltem Wasser aus. Am besten geht dies mit einem Gartenschlauch. Mehrmaliges Spülen und Auswringen empfiehlt sich.

Wichtig ist, kein heißes Wasser oder Spülmittel zu verwenden, um die in den Matten lebenden Bakterienkulturen nicht zu zerstören. Der Filter sollte daher auch nie komplett reingewaschen werden.

In der Saison solltest du auch nicht öfter als zwei mal säubern, um das biologische Gleichgewicht im Inneren nicht zu gefährden. Zur Wartung des Teichfilters zählt auch das fachgerechte und rechtzeitige Einwintern, um Frostschäden an Anlage und Pumpe zu vermeiden.

Zusätzlich kannst du natürlich auch einen Teichsauger für die Reinigung verwenden. Mit diesem Gerät, das ähnlich wie ein Staubsauger funktioniert, kannst du den Teichboden von Schlamm und Algen befreien.

Teichfilter

Um einen Teichfilter zu reinigen, muss die Pumpe abgeschaltet  und das Gehäuse geöffnet werden. Dann werden die Filtermatten entnommen und mit kaltem Wasser abgespült.

Entscheidung: Welche Arten von Teichfiltern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Es gibt verschiedene Arten von Filtern für Teiche, die anhand mehrerer Kriterien unterschieden werden können. Welchen Filter du benötigst, hängt davon ab, welchen Teich du hast beziehungsweise bauen möchtest.

Unter anderem wird je nach Größe (meist angegeben in Liter Wasser), Verwendung (ist es ein Zierteich oder ein Schwimmteich), Form/Standort (gibt es einen Hang oder Bachlauf) und Fischbesatz ein anderes Filtersystem für dich interessant sein.

Hier möchten wir dir einige Formen von technischen Filteranlagen vorstellen:

  • Druckfilter
  • Durchlauffilter
  • Unterwasserfilter

Neben diesen häufigen Filterarten gibt es seltener auch folgende:

  • Beadfilter
  • Trommel-, Vliesfilter

Wie funktioniert ein Druckfilter und für welche Art von Teich ist er geeignet?

Wenn du einen kleinen oder mittelgroßen Teich hast, könnte ein Druckfilter für dich passend sein. Diese Komplettsysteme sind sehr kompakt und besitzen starke Pumpen, um einen hohen Wasserdruck aufzubauen. Dadurch eignen sie sich auch bestens, um Bachläufe, Springbrunnen oder Wasserfälle zu speisen, ohne zusätzliche Ausstattung zu benötigen.

Wenn du also einen Teich mit einem Gefälle oder Brunnen anlegen möchtest, ist der Druckfilter ideal. Eine Teichpumpe befördert das Wasser in den Filter, wo es gereinigt wird. Von dort gelangt es gegen die Schwerkraft in einem Schlauch nach oben, und über den Bachlauf oder ähnliches zurück ins Teichbecken.

Vorteile
  • Auch für kleine Teiche geeignet
  • Kann Bachläufe und Wasserfälle betreiben
  • Kann unter dem Wasserspiegel vergraben werden
Nachteile
  • Nicht automatisiert
  • Filtermaterial muss gewaschen werden

Durch den hohen Druck in der Anlage ist es auch möglich, das Gehäuse fast vollständig im Boden einzugraben und mit Abdeckungen unauffällig zu verstecken. Dabei ist es kein Problem, wenn sich der Filter etwas weiter weg befindet.

Helmut LamprechtExperte für Gartenplanung

„Teichfilter und Teichpumpe müßen zusammenpassen. Es lohnt sich seinen Filter-Bedarf genau festzustellen. Am besten bei einem guten Fachhändler beraten lassen, dessen Erfahrung schont Deine Nerven und erspart Dir viele (Um)-Wege.“

Was ist ein Durchlauffilter und wo wird er verwendet?

Durchlauffilter sind ein beliebtes und weitverbreitetes System, das sich für viele Gartenteiche bewährt hat. Sie bilden aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und hohen Leistung die wohl größte Gruppe der Teichfilter.

Sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich für alle Teichgrößen sowie für Teiche mit Fischen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Durchlauffilter (bis auf die Teichpumpen) keinen Strom benötigen und daher energiesparend und wenig anfällig für Defekte sind.

Vorteile
  • Für alle Teichgrößen geeignet
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Energiesparend
Nachteile
  • Nicht automatisiert
  • Für Höhenunterschiede eher ungeeignet

Anders als beim Druckfilter kann das Wasser hier jedoch (ohne zusätzliche Pumpe) keine Höhenunterschiede überwinden. Bachläufe können damit also nicht ohne weiteres betrieben werden. Wird das Gerät über dem Wasserspiegel am Teichrand eingesetzt, speist eine Pumpe das Wasser in den Filter, von wo es nach der Reinigung zurück in das Becken läuft.

Das Filtergehäuse kann auch versteckt unter der Wasseroberfläche installiert werden, so dass keine Pumpe eingesetzt werden muss. Dieses System nennt man dann Schwerkraft- oder Gravitationsmodell.

Wo kann ein Unterwasserfilter verwendet werden?

Wie der Name schon sagt, arbeiten Unterwasserfilter (im Unterschied zu allen anderen hier vorgestellten Systemen, die am Teichrand plaziert werden) am Teichboden in der Mitte des Teiches. Zum Aufbau muss also lediglich der Filter in den Teich gestellt und an den Strom angeschlossen werden. Unterwasserfilter zählen zu den mechanischen Reinigungssystemen.

Vorteile
  • Klein und platzsparend
  • Im Teich verborgen
  • Integriertes Wasserspiel
Nachteile
  • Nicht automatisiert
  • Nur für sehr kleine Teiche

Da dieser Filtertyp eine eher geringe Durchflussrate besitzt, kann er ausschließlich in kleinen Teichen bis maximal 5000 Liter Volumen eingesetzt werden. Er eignet sich bestens für kleine Zierteiche mit keinen oder wenig Fischen und kann meist gleichzeitig über den Wasserauslass ein Wasserspiel betreiben.

Unterwasserfilter

Unterwasserfilter werden am Teichboden in der Mitte platziert. Er eignet sich für kleine Zierteiche.

Wie funktioniert ein Beadfilter und für welche Teiche wird er eingesetzt?

Eine spezielle Art von Druckfilter ist der Beadfilter. Im Inneren der Kammer befindet sich eine große Menge von winzigen Kunststoffkügelchen, den sogenannten Beads. Ein Beadfilter ist für dich richtig, wenn du eine besonders gründliche biologische Wasserklärung möchtest, beispielsweise für deinen Koiteich oder Schwimmteich.

Die Kügelchen bieten eine besonders große Oberfläche, auf der sich Filterbakterien gut ansiedeln und einen Biofilm bilden können. Daran bleiben auch sehr feine Schmutzpartikel kleben, wodurch das Wasser gesäubert wird. Durch die ständige Bewegung der Beads werden die Bakterien mit genügend Sauerstoff versorgt und können auch Ammoniak und Nitrit aus dem Wasser entfernen.

Zusätzlich zu dieser biologischen Filterung haben die Kügelchen auch eine mechanische Wirkung: kleine Verschmutzungen verfangen sich in den engen Zwischenräumen, nur klares Wasser kann hindurchfließen. Da gröbere Verunreinigungen wie zum Beispiel Blätter den Filter schnell verstopfen können, solltest du allerdings einen Vorfilter installieren. Dafür eignet sich ein Siebfilter.

Vorteile
  • Sehr gute biologische Filterung
  • Einfach zu reinigen
  • Kompakte Modelle
Nachteile
  • Nicht automatisiert
  • Vorfilter ist erforderlich

Ein Vorteil des Beadfilters ist die unkomplizierte Reinigung. Meist hat das Gerät eine Funktion eingebaut, mit der die Beads besonders stark gewirbelt und gespült werden; die abgelösten Schmutzpartikel werden durch einen Auslass aus dem Filter entfernt.

Was ist der Unterschied zwischen Trommelfilter und Vliesfilter?

Der größte Unterschied besteht im verwendeten Filtermedium. Im Trommelfilter läuft das Wasser (von einer Pumpe gefördert oder in einem Schwerkraftsystem) durch eine Trommel aus Edelstahl oder Kunststoff, wobei auch sehr kleine Verschmutzungen in den (wenige Mikrometer großen) Poren hängen bleiben. Im Vliesfilter wird das Teichwasser durch eine Rolle aus Vlies oder Papier gefiltert.

Beide Filtertypen bieten ausschließlich eine mechanische Wasserreinigung und benötigen daher meist eine zusätzliche biologische Stufe, um im Wasser gelöste Schadstoffe abzubauen. Beide ermöglichen eine sehr feinporige Filterung von Schwebepartikeln.

Vorteile
  • Automatisierte Systeme
  • Sehr wartungsarm
  • Kaum Stromkosten
Nachteile
  • Sehr teuer in der Anschaffung
  • Trommelfilter benötigt einen Kanalanschluss

Sowohl Trommel- als auch Vliesfilter sind automatisierte Systeme und daher relativ wartungsarm. Beide Systeme erkennen den Verschmutzungsgrad im Filter automatisch und leiten, wenn notwendig, eine selbstständige Reinigung ein.

Dabei benötigt der Trommelfilter Strom, da sich die Trommel elektronisch dreht, um das Sieb zu spülen. Der Vliesfilter kommt ohne Elektronik aus; er erkennt anhand des erhöhten Wasserstandes im Filter, wann es Zeit ist, die Vliesrolle weiterzudrehen.

Im Unterschied zum Vliesfilter sollte für den Trommelfilter außerdem ein Kanalanschluss zur Abwasserabfuhr vorhanden sein. Sowohl Trommel- als auch Vliesfilter sind in der Anschaffung sehr teuer, bieten aber eine hervorragende, automatisierte Filterleistung mit wenig Betriebskosten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Teichfilter vergleichen und bewerten

Bevor du dir einen Teichfilter für deinen geplanten oder bereits angelegten Teich aussuchst, solltest du dir ein paar Dinge überlegen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, werden wir hier die wichtigsten Punkte aufzählen.

Grundlegend gibt es folgende Faktoren, die bei der Auswahl eine Rolle spielen:

  • Teichgröße
  • Fischbesatz
  • Teichart: Natur-, Fisch-, Schwimmteich
  • Teichform
  • Wartungsaufwand
  • Maximale Fördermenge
  • Budget
  • Energieverbrauch

Was genau du zu den einzelnen Kriterien beachten solltest, werden wir im folgenden Abschnitt erklären. Danach wird es dir leichter fallen, den richtigen Filter auszuwählen.

Teichgröße

Den wichtigsten Entscheidungspunkt stellt definitiv die Teichgröße dar. Je nachdem, wie viel Wasser in deinem Teich ist, muss der Filter größere oder kleinere Massen umwälzen können. Ist der Filter nicht stark genug für deinen Teich, wird er es nicht schaffen, das Wasser genügend zu klären.

Die Teichgröße ist eigentlich ein Volumen und wird daher in Kubikmeter (m³) oder Liter (l)angegeben. Hier zeigen wir dir, wie du dir schnell und einfach ausrechnest, welchen Filter du benötigst. Die Faustregel lautet: Länge x Breite x Tiefe x ½

Als Beispiel: dein ovaler Teich ist an der längsten Stelle 5 m lang, an der breitesten Stelle 2 m breit, und an der tiefsten Stelle 1 m tief. 5 x 2 x 1 x ½ = 5 Dein Teichvolumen beträgt also 5 m³. Um das in Litern anzugeben, rechne einfach dein Ergebnis x 1000. Also 5 x 1000 = 5000l.

Suche dir also einen Filter aus, der für mindestens 5000l Volumen geeignet ist. Bei den meisten Modellen wird diese Zahl bereits im Titel angegeben („Pontec Durchlauffilter MultiClear Set 5000“). Die folgende Tabelle gibt dir einen groben Überblick, welche Filtertypen üblicherweise für welche Teichgröße empfohlen werden.

Typ Teichgröße
Unterwasserfilter bis 5.000 Liter
Druckfilter bis 30.000 Liter
Durchlauffilter bis 150.000 Liter
Beadfilter, Trommelfilter, Vliesfilter ab 150.000 Liter

Fischbesatz

Wenn in deinem Teich Fische wohnen, wirkt sich das ebenfalls auf deine Filterauswahl aus, weil Fische für das Wasser eine zusätzliche Belastung in Form ihrer Abfallproduktion darstellen. Je schmutziger das Wasser, umso leistungsfähiger muss selbstverständlich auch der passende Filter sein.

Weiter oben haben wir ausgerechnet, dass du für einen 5 m³ großen Teich einen Filter mit 5000 l Filtervolumen brauchst. Diese Zahl ändert sich aber mit Fischbesatz. Generell solltest du für wenige, kleine Fische dein Ergebnis mit 1,5 multiplizieren. Hast du viele oder größere Fische, multipliziere mit 2.

Teich

Üblicherweise wird in der Produktbeschreibung die Filterleistung für einen Fischteich als halb so groß angegeben wie für einen Naturteich. Das Filtervolumen muss also doppelt so groß sein. (Foto: derplani / pixabay.com)

Da die Filterleistung für einen Fischteich nur halb so groß sein muss, wie für einen Naturteich, solltest du für deinen Teich mit den Maßen 5 x 2 x 1 Meter einen Fischbesatz, also einen Filter, mit einer Kapazität von 10.000 Liter wählen.

Natur-, Fisch-, Schwimmteich

Wie schon erwähnt wird der erforderliche Filtertyp von der Art des Teiches bestimmt. Es gibt sehr unterschiedliche Teiche, angefangen von kleinen Zierwannen, über Fischbecken bis hin zu großen Schwimmteichen.

Einen Sonderfall bilden außerdem Koiteiche. Da Kois eine empfindliche und sehr große Fischart sind, ist ein größeres Filtervolumen notwendig als für andere Fischteiche. Einen passenden Filter zu wählen, ist bei der Gestaltung eines Koigarten besonders wichtig. Du solltest beim Lesen der Produktbeschreibung also darauf achten, dass eine Eignung für Koiteiche erwähnt wird.

Für ein kleines Zierbecken ist oft ein günstiger Unterwasserfilter schon ausreichend. Bei Schwimmteichen gibt es zum Beispiel ausgefeilte Systeme mit Bepflanzung zur Dekoration und gleichzeitigen Filterung. Hierfür solltest du dich unbedingt im Fachhandel informieren.

Teichform

Abgesehen von der Teichgröße kann auch die Teichform die Ansprüche an deinen Filter verändern. Insbesondere solltest du beim Filterkauf beachten, ob du in deiner Teichanlage ein Gefälle wie zum Beispiel einen Bachlauf oder Wasserfall haben möchtest. Auch Wasserspiele verschiedener Form und Springbrunnen können nicht mit allen Filterarten betrieben werden.

Für den Fall dass in deinem Teich Wasser bergauf gepumpt werden soll um beispielsweise über einen Bachlauf am Hang wieder zurückzufließen, wäre ein Druckfilter am besten geeignet. Damit ersparst du dir den Kauf und Betrieb von zusätzlichen Pumpen.

Wasserspiele verschönern die Optik des Teiches und sorgen für Zufuhr von Sauerstoff. Sie können extra in den Teich gestellt werden. Praktischer für kleine Teiche sind aber sicherlich Unterwasserfilter mit eingebauter Düse für ein Wasserspiel.

Wartungsaufwand

Du solltest dir auch überlegen, wie viel Zeit und Mühe du bereit bist in die Pflege deines Filters zu investieren. Nach der Inbetriebnahme muss jeder Filter regelmäßig gewartet werden. Bei bestimmten Systemen sind die Handgriffe jedoch wesentlich unkomplizierter als bei anderen. Der Unterschied im Wartungsaufwand liegt vorallem im verwendeten Material im Inneren des Filters.

In den meisten handelsüblichen Druck- und Durchlauffiltern werden verschiedene Arten von Filterschwämmen und -matten eingesetzt. Diese verstopfen mit der Zeit und sollten daher ein paar Mal pro Saison aus dem Filter entfernt und gewaschen werden, um die volle Leistung wiederherzustellen.

In Vliesfiltern wird eine Vlies- oder Papierrolle als Filtermedium verwendet. Diese kann ganz einfach ausgewechselt werden. Ein Trommelfilter reinigt sich sogar selbsttätig.

Wem diese Arbeit zu aufwändig oder schmutzig ist, sollte in Erwägung ziehen, in ein halb- oder vollautomatisiertes System zu investieren. Beadfilter besitzen eine eingebaute Reinigungsfunktion, welche die Reinigung einfacher macht.

Maximale Fördermenge

In der Beschreibung vieler Teichfilter wirst du über eine Angabe mit der Einheit Liter pro Stunde (l/h) stoßen. Diese Angabe bezieht sich auf die sogenannte maximale Fördermenge oder auch Durchflussmenge des Filters und liegt meist bei einigen hundert bis einigen tausend Litern.

Die Zahl gibt an, wie viel Teichwasser pro Stunde durch den Filter gefördert werden kann, ohne diesen zu beschädigen. Das ist besonders wichtig bei der Auswahl der Pumpe, die du mit deinem Filter verwenden möchtest.

Wenn die Pumpe zu stark ist, kann der Teichfilter möglicherweise sogar platzen. Achte also darauf, die Förderstärke der Pumpe mit der maximalen Durchflussmenge des Filters abzustimmen.

Vielleicht denkst du, eine höhere Durchflussrate ist sicher besser, da mehr Wasser in kürzerer Zeit bewegt wird. Das ist allerdings nicht ganz richtig: Wenn das Wasser zu rasch bewegt wird, verweilt es nicht lang genug im Inneren des Filters, um effektiv gereinigt zu werden.

Budget

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist selbstverständlich der Preis. Nur du weißt, welches Budget dir zur Verfügung steht. Auch in deiner Preisklasse wirst du sicher einen passenden Teichfilter finden.

Ein guter Filter muss nicht notwendigerweise sehr teuer sein! Bereits für ein kleines Budget von unter 100 Euro bekommst du Unterwasserfilter für Teiche bis ca. 5 m³, die leistungsfähig sind und oft sogar ein Wasserspiel integriert haben. Auch Druckfiltersets und einige Modelle von Durchlauffiltern kosten nicht viel mehr.

Etwas tiefer in die Tasche greifen musst du allerdings zur Anschaffung (halb-)automatisierter Systeme. Trommel- und Vliesfilter sowie Beadfilter sind mit ein bis mehreren tausend Euro sehr hochpreisig, bieten aber mehr Komfort in der Bedienung und eine hervorragende Filterleistung.

Energieverbrauch

Damit ein Filter betrieben werden kann, muss er natürlich an den Strom angeschlossen sein. Den hauptsächlichen Energieverbrauch hat hierbei die Pumpe, die das Wasser entweder aus dem Teich in den Filter oder aus dem Filter zurück in den Teich befördert.

Die meisten Filter benötigen keine Energie: Das Wasser fließt mit der Schwerkraft oder durch den Druck der Pumpe hindurch. Die im Trommelfilter installierte automatische Reinigung hingegen braucht Strom.

Eine Alternative zum Verlegen eines langen Stromkabels bilden Solarpanele. Diese können je nach Größe nur eine kleine Pumpe (3-5 Watt) oder eine starke Pumpe und zusätzlich auch das UV-C-Gerät (bis zu 25 Watt) betreiben.

Mithilfe eines Akkus wird die erzeugte Energie gespeichert und somit der Filterbetrieb auch ohne Sonnenlicht ermöglicht. Selbstverständlich funktioniert das Solarsystem am besten an einem Standort mit ausreichend Sonneneinstrahlung.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Teichfilter

Wie kannst du aus einer Regentonne einen Teichfilter selber bauen?

Um einen Teichfilter selber zu bauen, können je nach Teichgröße zum Beispiel Eimer, Fässer oder Regentonnen genutzt werden, wobei das Filtervolumen am besten etwas größer gewählt wird. Bewährt haben sich beispielsweise Systeme mit ein bis vier Regentonnen. Diese werden mit unterschiedlich feinen Filtermatten gefüllt.

Die Tonnen werden für optimale Filterwirkung und Sauerstofferzeugung in Stufenform aufgebaut; dies geht einfach mit Erhöhungen aus Stein, Paletten oder ähnlichem. Wie bei jedem Mehrkammerfilter wird das Wasser aus dem Teich gepumpt und über Schläuche durch die Filtermedien geleitet. Der Standort des Filters sollte sich wenn möglich im Schatten befinden, um Algenwachstum zu vermeiden.

Was machst du mit deinem Filter im Winter?

Sobald im Spätherbst oder Winter die Wassertemperatur unter 10°C sinkt, wird das Filtersystem wirkungslos, weil die Bakterien ihre Aktivität einstellen. Du solltest deine Filteranlage also spätestens wenn es dauerhaft friert bis zum nächsten Frühjahr einwintern, um Frostschäden zu vermeiden.

Dafür baust du den Filter wie zur Wartung gewohnt ab und reinigst ihn noch einmal gründlich; diesmal kann er komplett gesäubert werden. Auch die Pumpe muss aus dem Teich entfernt, gesäubert und nach Anleitung gewartet werden.

Während du den Filter und die Matten trocken und vor Frost geschützt einlagern solltest, muss die Pumpe in einem Gefäß mit Wasser aufbewahrt werden. Am besten ist es, wenn du für alles drinnen einen Platz findest, zum Beispiel im Keller.

Wie kannst du deinen Filter verstecken?

Damit dein Filter das Umgebungsbild um deinen Teich herum nicht stört, gibt es von vielen Herstellern Abdeckungen. Diese werden in verschiedenen Größen und Ausführungen angeboten.

Meistens sind sie aus Kunststoff in Stein- oder Felsoptik gestaltet, um gut in die Vegetation integriert werden zu können. Falls dein Filtersystem zum Teil im Boden eingelassen ist, bietet es sich auch an, eine schöne Abdeckung aus Holzlatten darüber zu legen. Zusätzlich besteht immer die Möglichkeit, den Filter ein wenig hinter Grünbepflanzung zu verstecken.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Hagen, P. (2010): Teichbau und Teichtechnik. 5. Auflage. Ulmer Verlag.

[2] Schellhorn, Winninghoff (2015): Ausführung von Teichbauarbeiten: Aus dem Baustellenhandbuch für den Garten- und Landschaftsbau. Forum Verlag Herkert.

[3] Zink, F. (2013): Der Teichbau: Anleitung zur Anlage und zum Bau von Teichen für Kulturingenieure, Studierende und praktische Teichwirte. Springer-Verlag.

[4] https://www.naturagart.de/category/tv/teichbau-videos/

Bildquelle: Pixabay.com / Couleur

Warum kannst du mir vertrauen?

Thomas arbeitet in einem Betrieb für Landschaftsgestaltung und hat tagtäglich mit schwerem Gerät zu tun. Auch zu Hause kümmert er sich persönlich um sämtliche Arbeiten im Familiengarten und hilft auch gerne bei Freunden aus.