Wenn Pflanzen plötzlich absterben und der Gartenboden mehr und mehr zerklüftet, hat man in den meisten Fällen ein Wühlmaus-Problem. Und dann stellt sich die Frage, was man nun tun soll. Hier findest du Rat.

Wir werden dir zunächst erklären, was Schädlinge genau sind und welche in Deutschland als Wühlmäuse bekannte Arten dazu zählen. Außerdem erläutern wir, woran du eine Wühlmaus-Plage erkennst, welche Schäden sie verursachen und wann die Beste Zeit ist, um sie zu bekämpfen.

Anschließend stellen wir Methoden vor, mit denen du Wühlmäuse bekämpfen kannst – einige davon im Detail. Auch, die Frage, wie du deine Pflanzen präventiv schützen kannst, wird beantwortet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wühlmäuse sind Gartenschädlinge, die verzweigte Gänge-Systeme unter der Erde anlegen. Sie wühlen sich durch Gärten, um an die Wurzeln von Pflanzen und Bäumen zu gelangen.
  • Bevor man Wühlmäuse bekämpft, ist es wichtig eindeutig auszuschließen, dass es sich nicht um einen Maulwurf handelt. Dieser steht unter Artenschutz, ihm zu schaden oder ihn zu töten wird zur Anzeige gebracht.
  • Es gibt viele Möglichkeiten zum Bekämpfen von Wühlmäusen – auch tierfreundliche. Man kann seine Pflanzen aber auch präventiv vor möglichem Befall schützen. Es kann sich lohnen vor dem Anlegen eines Gartens in Erfahrung zu bringen, ob in der eigenen Wohngegend schon einmal Wühlmausprobleme vorlagen.

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Kunden schätzen vor allem, dass sowohl Nutzung als auch Wartung sehr einfach sind. Auch, dass die Tiere nicht verletzt werden, wird positiv bewertet. es wird aber auch bemerkt, dass es eine Weile dauern kann bis Ergebnisse sichtbar werden.

Was sind Schädlinge?

Als „Schädlinge“ bezeichnet man kollektiv Lebewesen – sowohl tierisch als auch pflanzlich – die dem Menschen Schaden. Diese Schäden können am Menschen selbst oder seinen Nutztieren angerichtet werden (Parasiten und Räuber).

Aber auch an agrarwirtschaftlichen Erträgen, Textilien, Kulturpflanzen, Forsten, Lebensmitteln oder Bauwerken.

Schädlinge sind tierische oder pflanzliche Lebewesen, die dem Menschen direkt oder indirekt Schaden anrichten. (Bildquelle: 123rf.com / 11334480)

Demnach gibt es beispielsweise reine Agrarschädlinge, Pflanzenschädlinge, Holzschädlinge, Forstschädlinge oder auch Vorratsschädlinge. Tiere, die gefährliche Krankheiten übertragen, werden ebenfalls oft als Schädlinge bezeichnet. Der Begriff wurde 1880 zum ersten Mal für die Reblaus verwendet.

Auch Wühlmäuse gehören zu den Schädlingen. Es gibt etwa 150 Arten, die sich jeweils in Größe, Gewicht, Aussehen und Lebensweise stark unterscheiden.

Zu den in Deutschland als Schädlinge bekannten Arten gehören Feldmäuse, Schermäuse, Rötelmäuse und Bisamratten.

Meist ist es die Schermaus, oder auch Wollmaus genannt, die als Schädling in Gärten auftritt. Man ordnet sie in die Kategorie der Pflanzenschädlinge und manchmal auch der Agrarschädlinge ein.

  • Ihr wissenschaftlicher Name ist Arvicola, es gibt mehrere Unterarten
  • Nach der Bisamratte die zweitgrößte Wühlmausart in Europa
  • Sie können eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 24 cm erreichen
  • Der Schwanz kann 10 – 14 cm lang werden, die Ohren 1,5 – 2 cm
  • Die kräftigen Hinterfüße erreichen Längen von 2,8 – 3,5 cm
  • Die Tiere wiegen 130 – 320 g
  • Sie haben langes, dichtes, glänzendes Fell
  • Das Fell ist an der Oberseite meist dunkelbraun (selten auch hellbraun oder schwarz) und an der Unterseite weiß oder gräulich.
  • Die maximale Lebensdauer von Schermäusen betrug in Gefangenschaft 3,5 Jahre

Hintergründe: Was du über Wühlmäuse im Garten wissen solltest

Nachdem du nun weißt, dass Wühlmäuse Schädlinge sind und eine vielleicht ungefähre Vorstellung davon hast, wie die davon in Gärten am häufigsten vorkommende aussieht, gilt es aber noch einige andere Dinge zu wissen.

Bevor du darüber nachdenkst, sie zu bekämpfen, solltest du wissen woran man erkennt, ob wirklich Wühlmäuse in deinem Garten sind. Auch, welche Schäden sie verursachen können und wann du sie bekämpfen solltest, wollen wir dir erklären.

Woran erkennt man eine Wühlmausplage?

Bevor man sich Gedanken darüber macht, wie man den Schädling bekämpft, ist zunächst etwas anderes wichtig. Nämlich eindeutig bestimmen, ob die verursachten Schäden im Garten tatsächlich von einer oder mehreren Wühlmäusen stammen – oder doch eher von einem Maulwurf.

Bevor mit der Bekämpfung eines Schädlings begonnen werden kann, muss geklärt werden, um welchen Schädling es sich eigentlich handelt. (Bildquelle: 123rf.com / 35683968)

Da der Maulwurf unter Artenschutz steht, darf man im Fall einer Maulwurfplage auf keinen Fall zu Methoden zum Bekämpfen greifen, die dem Tier schaden oder es gar töten würden. Vertreiben darf man Maulwürfe allerdings.

Es kommt nur äußerst selten vor, dass man zuerst das Tier entdeckt und dann die Schäden, die es angerichtet hat.

Stattdessen wird einem das Problem entweder durch verschwundene oder abgestorbene Pflanzen auffallen – oder durch die Spuren in der Erde, die verraten, dass sich etwas unterirdisch durch den Garten gräbt.

Ähnlich wie bei einem Maulwurf. Aber wenn man genau hinschaut, kann man einige Unterschiede zwischen Wühlmaus- und Maulwurftunneln erkennen.

Wühlmaus Maulwurf
Tunneleingang an der Seite eines Erdhügels Tunneleingang in der Mitte eines Erdhügels
Aufgewühlte Erde oft mit Wurzeln und Pflanzenresten Aufgewühlte Erde ohne Wurzeln und Pflanzenreste
Tunnelform hoch-oval Tunnelform quer-oval

Der einfachste Weg, das Problem zu identifizieren, ist jedoch ein „Tunneltest“. Wenn man den Tunnel einer Wühlmaus an einer beliebigen Stelle öffnet, wird sie ihn wieder verschließen. Der Maulwurf hingegen wird sich einfach darunter neu durchwühlen.

Welche Schäden können Wühlmäuse anrichten?

Wühlmäuse sind Nagetiere, die sich hauptsächlich von Wurzeln, Wurzelgemüse, Kartoffeln und Blumenzwiebeln ernähren. Vor allem ihre Vorliebe für Wurzeln kann für schwere Schäden im Garten sorgen.

Denn sie haben dabei zwar eine Präferenz für Gemüsepflanzen und Bäume, machen aber auch vor anderen Pflanzen nicht halt. Egal ob Sellerie, der prachtvolle Kirschbaum oder die liebevoll herangezüchteten Rosenbüsche.

Wühlmäuse fressen die Wurzeln an – und nach und nach auch komplett weg – und die Pflanzen gehen als Folge davon ein.

Bei einer einzelnen Wühlmaus fallen die Schäden relativ gering aus, bei einer ganzen Kolonie kann im schlimmsten Fall mit der Zeit der gesamte Garten sterben.

Auch die gut sichtbaren Erdhaufen und die Tunnelsysteme, die sich manchmal deutlich im Rasen abzeichnen, gehören zu den Schäden.

Wann sollte man Wühlmäuse bekämpfen?

Prinzipiell können Wühlmäuse zu jeder Jahreszeit bekämpft werden. Die besten Aussichten auf dauerhaften Erfolg hat man jedoch im Frühling oder im Herbst.

Die Paarungszeit der Wühlmaus beginnt ab März. Vor dieser Zeit, bevor sie begonnen hat sich zu vermehren, hat man also ein wesentlich kleineres Problem vor sich. Im späten Frühling oder Sommer hat man es wahrscheinlich mit einer ganzen Familie, statt nur einzelnen Tieren zu tun.

Im Herbst fangen Wühlmäuse an Nahrung zu sammeln, um die kalten Wintermonate zu überstehen. Zu dieser Jahreszeit ist es besonders einfach sie ausfindig zu machen. Außerdem wird die Nahrung generell knapper – Köder werden also besser aufgenommen.

Wie man Wühlmäuse bekämpft: 5 Methoden gegen Wühlmäuse

Wühlmäuse bekämpfen kann ein kompliziertes Unterfangen sein – denn wie der Name schon sagt, wühlen die kleinen Biester sich gerne durch den Boden und sind dann nur schwer auffindbar. Auch der Umstand, dass einige Arten sehr klein sind, macht diese Aufgabe nicht einfacher.

Im folgenden Abschnitt wollen wir dir deshalb die 5 Methoden:

  • Natürliche Fressfeinde zu Nutze machen
  • Bekämpfung mit unangenehmen Gerüchen
  • Mit Wasser zum Umziehen zwingen
  • Sie mit Geräuschen vertreiben
  • Fallen aufstellen

im Detail erklären, um dir zu helfen eine Möglichkeit zu finden, die für dich funktioniert.

Natürliche Fressfeinde

Natürliche Fressfeinde auf die Wühlmäuse loszulassen ist eine durchaus effektive Methode – denn nur ohne Fressfeinde kann die Plage überhaupt entstehen. Das kann im Falle der Wühlmaus aber etwas kompliziert werden.

Die besten Chancen auf Erfolg, egal in welcher Lage sich der Garten befindet, hat man als Besitzer einer jagdfreudigen Katze oder mit einem Freigänger in der Nachbarschaft.

Hunde sind zwar auch in der Lage, eine Scharr Wühlmäuse zu bekämpfen, können aber dabei auch schnell übereifrig werden und den Garten noch mehr beschädigen.

Füchse, die sich in Vorstädte verirren oder an Ortsrändern nach Futter suchen, streifen auch oft durch Gärten. In einem solchen Fall würden sie die Wühlmäuse schnell aufspüren und zu ihrer nächsten Mahlzeit machen. Auch Raben und Krähen fressen Wühlmäuse.

Wer in einer ländlicheren Gegend lebt kann seinen Garten für zum Beispiel Greifvögel attraktiv machen, um die Tiere anzulocken. Dazu sollte man ausreichend hohe, stabile Stangen mit Querbalken aufstellen, auf denen ein Vogel landen kann.

Gefahr aus der Luft Gefahr am Boden
Krähen Frettchen
Eulen (Uhu, Waldkauz, Schleuereule) Marder
Raben Fuchs
Bussarde Mauswiesel und Hermeline
Fischreiher Dachs
Turmfalken Katzen
Weißstorche Hunde

Bekämpfung mit Gerüchen

Auch mit Gerüchen kann man Wühlmäusen ihr neues Zuhause mies machen und sie, ohne ihnen zu schaden, bekämpfen.

Dazu kann man zum Beispiel Pflanzen wie die Kaiserkrone, Knoblauch, Schachbrettblume, Steinklee oder Wolfsmilch anpflanzen. Auch Lavendel, Holunder oder Narzissen können hilfreich sein. Diese Pflanzen mögen Wühlmäuse gar nicht und die Gerüche können sie davon abhalten, sich weiter durch das Beet zu ihren Leibspeisen zu wühlen.

Es kann auch hilfreich sein, sie mit strengen Gerüchen zu konfrontieren, die direkt in die Gänge gelegt, gegossen oder gesprüht werden.

Dafür kann man Nussbaumblätter, Knoblauchzehen, Lebensbaumzweige, die Haare von Katzen oder Hunden (auch die von Menschen können helfen), Holunderjauche oder scharfe Öle wie Pfefferminzöl benutzen.

Auch die Verwendung eines stark riechenden Düngemittels kann Wühlmäuse verjagen.

Besonders effektiv ist die Verwendung von Buttersäure. Diese hat einen sehr intensiven, beißenden Geruch. Tränkt man ein Tuch mit Buttersäure und legt dieses in einen Wühlmaus Gang, sollten die Bewohner definitiv das Weite suchen.

Bei der Verwendung von Buttersäure ist allerdings Vorsicht geboten. Die Flüssigkeit ist zwar ungiftig, aber der Gestank besonders stark und durch die enthaltene Säure frisst sich dieser schnell in Möbel, Stoffe, ect. hinein. Buttersäure sollte nur im Freien und nur mit Handschuhen, Schutzbrille und Atemmaske verwendet werden.

Den gleichen vergrämenden Effekt haben auch Stoffe wie Benzin, Terpentin und Petroleum. Allerdings sollte man nach Möglichkeit darauf verzichten, sie einzusetzen, da diese Stoffe hochgiftig sind und die Umwelt schädigen.

Je nachdem, wie viel der Flüssigkeiten durch die getränkten Tücher in den Boden gelangt, schadet man dem Garten damit noch mehr als die Wühlmaus es tut.

Gänge fluten

Hat man einen Wühlmaustunnel entdeckt und möchte nicht unbedingt zu Buttersäure und ähnlichen Mitteln greifen, kann man die Gänge der Wühlmaus auch einfach fluten um sie zum Umziehen zu zwingen.

Dazu muss man nur einen Gartenschlauch zum Eingang des Tunnels führen und das Wasser anstellen.

Es ist auch möglich diese Methode durchzuführen, ohne dem Tier zu schaden. Es ist nicht nötig die Tunnel so stark zu fluten, dass die Wühlmaus ertrinkt. Ein schwacher Wasserstrahl, der die Tunnel langsam füllt, reicht völlig aus.

Laute Geräusche gegen Wühlmäuse

Ist dein Garten ein Ort mit viel Bewegung – durch spielende Kinder oder Hunde, regelmäßiges Rasenmähen und andere Aktivitäten, die Vibration und laute Geräusche verursachen – wird sich eine Wühlmaus wahrscheinlich gar nicht erst einnisten oder sehr schnell wieder verschwinden.

Sollte das nicht der Fall sein oder die Wühlmaus sich daran aus irgendeinem Grund nicht stören, gibt es aber auch noch andere Geräuschquellen, die gegen Wühlmäuse mit ihren empfindlichen Ohren hilfreich sein können.

Beispielsweise die kleinen Module, die in manchen Geburtstagskarten implementiert sind und beim Öffnen der Karte eine Melodie abspielen. Wenn du das kleine Ding aus der Karte herausnimmst hört es für eine ganze Weile nicht mehr auf zu spielen.

Legst du das Modul dann in ein Plastikröhrchen, um die Vibration zu verstärken, und legst es in einen Wühlmaustunnel, wird die Maus mehrere Tage mit der nervigen Melodie und der Vibration beschallt.

Auch reine Vibrationsstäbe können Wühlmäuse vertreiben. Außerdem kann man zu einem Wühlmausschreck, oder auch Maulwurfschreck, greifen, um die Tiere loszuwerden. Dabei handelt es sich um Stäbe, die in den Boden gesteckt werden.

Diese senden dann Ultraschalltöne – die für den Menschen nicht hörbar sind – über den Boden durch die Tunnel der Wühlmaus, um sie zu vertreiben.

Die Geräusche, die Windräder – vor allem solche aus Plastik – verursachen, können ebenfalls eine erfolgreiche Alternative zum Bekämpfen der Wühlmaus sein. Allerdings ist der große Nachteil hier, dass die Methode eben nur bei starkem Wind funktioniert.

Fallen aufstellen

Die klassische Mausefalle, eine Schlagfalle, ist ein effektives Mittel gegen Wühlmäuse – allerdings alles andere als tierfreundlich. Statt die Wühlmaus nur zu bekämpfen, indem man sie vertreibt, würde diese Methode sie definitiv töten.

Mit einem Obst- oder Gemüseköder lassen sich die Tiere in die Fallen locken, wenn man sie nahe den Tunneleingängen platziert.

Nach dem gleichen Prinzip werden auch Kastenfallen platziert – allerdings handelt es sich dabei um Lebendfallen, eine tierfreundliche Falle.

Durch das Betreten des Kastens wird die Falle ausgelöst und geschlossen. Die eingesperrten Wühlmäuse können anschließend, möglichst weit weg in einem Wald, ausgesetzt werden.

Trivia: Was du sonst noch über das bekämpfen von Wühlmäusen wissen solltest

Nachdem du nun weißt, wie du herausfindest, ob du Wühlmäuse als Untermieter hast, welche Schäden sie anrichten und wann und mit welchen Methoden du sie bekämpfen kannst, wollen wir dir zum Schluss auch noch erklären, ob und wie du deine Pflanzen vor den hungrigen Nagetieren schützen kannst.

Auch über eine Methode zum Bekämpfen der Wühlmäuse, die wir bisher noch nicht erwähnt haben, wollen wir dir noch etwas erzählen.

Wie kann man Pflanzen vor Wühlmäusen schützen?

Pflanzen nachträglich vor Wühlmäusen zu schützen ist leider nicht möglich. Da Wühlmäuse sich unterirdisch über Tunnel fortbewegen, um an ihre Nahrung zu kommen – unter anderem die Wurzeln von Pflanzen – werden sie ohne präventiven Schutz immer einen Weg zu ihnen finden.

Diverse Mittel, die man auf Pflanzen sprühen kann, um Schädlinge abzuwehren, ziehen nicht bis in die Wurzeln und werden daher nichts bringen.

Auch von Mitteln, die man auf der Blumenerde verstreut oder versprüht, lassen sich Wühlmäuse nicht abschrecken.

Einzelne Pflanzen lassen sich retten, indem man sie in hohe Töpfe umpflanzt – am besten solche ohne Löcher – aber es wird bei einem größeren Garten wohl eher nicht möglich sein, alle Pflanzen auf diese Weise zu retten.

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. Heute wurde erstmalig unser Hochbeet beerntet. Von Baubeginn des Beets bis zur Fertigstellung dauerte es knapp fünf Wochen. Weitere vier Wochen dauerte es, bis jetzt die ersten Früchte geerntet werden konnten. Das Hochbeet habe ich aus sechs #europaletten zusammengebaut. Zum Schutz gegen #wühlmäuse würde Kükendraht unten herein gelegt, die Wände wurden innen mit Grundmauerschutz Noppenfolie ausgekleidet, um die Paletten vor schnellem Verrotten zu schützen. Nach einer Schicht Ästen und Reisig, einer Schicht Grassoden, Rasenschnitt und Stroh folgten als letztes drei Anhänger mit Mutterboden und diverse Säcke Blumenerde. . Zuerst legte ich #radieschen aus und pflanzte #salat , #kohlrabi , #grünkohl , #basilikum , und #kapuzinerkresse . Die Radieschen, den Basilikum, den Rucola und die Kapuzinerkresse konnte ich heute ernten, ebenso wie einige #tomaten . Der Grünkohl krepelt leider noch etwas herum, wird sich aber hoffentlich noch erholen. . Wie schaut es bei Euch aus? Baut Ihr Gemüse selber an oder woher bezieht Ihr Euer Gemüse? #markt #landwirt um die Ecke oder #discounter ? . Gibt ja zig Varianten. Welches ist Eure und warum? . #hochbeet #hochbeetauseuropaletten #garten #gemüsegarten #grünerdaumen #mehrbiogehtnicht #selbstversorger #healthyfood #lecker #gemüse #zuhauseschmecktsambesten #wissenwosherkommt #passtgutzuwild #diy #doityourself #markeeigenbau

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Allerdings kann man ein Beet, bevor man es anlegt, sehr effektiv vor unterirdischen Angriffen schützen. Dazu muss man eine Barriere einbetten, bevor man die Beet-Erde ausstreut.

Für die Barriere kann man sogenanntes „Wühlgitter“ und Noppenfolie, aber auch Hühnerdraht oder ein anderes Metallgitter mit engem Raster verwenden.

Diese Methode kann man auch beim Pflanzen von Bäumen und Sträuchern umsetzen. Dafür sollte man sich aber zuvor informieren, ob das jeweilige Gewächs in die Breite oder in die Tiefe wurzelt, und wie lang die Wurzeln bei einem ausgewachsenen Exemplar werden, bevor man die Barriere anlegt.

Wichtig ist, dass die Nagetiere sich weder durch die Barriere durchfressen, noch durch die Zwischenräume hindurch gelangen können.

Welche weiteren Methoden gegen Wühlmäuse gibt es?

Neben den oben genannten Methoden kannst du auch zu Giftködern oder Giftgas greifen, um das Wühlmäuse-Problem zu bekämpfen.

Giftköder und Giftgas sind in der Regel äußerst effektiv und bekämpfen das Problem zuverlässig und schnell. Allerdings ist Gift eben Gift – und macht nicht bei Wühlmäusen halt, auch wenn das Produkt „Wühlmausgift“ heißt.

Jedes Lebewesen, das in Kontakt mit den chemischen Substanzen kommt, ist gefährdet – unter anderem auch Hunde und Katzen. Zudem besteht auch das Risiko, dass ein Maulwurf in Kontakt mit dem Gift kommt.

Die Menge an Gift in den Produkten dürfte zwar nicht hoch genug sein, um für die genannten Tiere tödlich zu sein, allerdings sind die schädlichen Effekte der Substanzen auf den Körper nicht zu unterschätzen.

Auch unbeaufsichtigte Kinder können gefährdet sein. Daher sollte man auf Gift nur zurückgreifen, wenn es nicht anders geht.

Fazit

Wühlmäuse sind für Hobbygärtner sehr anstrengende Untermieter. Sie vermehren sich nicht nur schnell, sondern schaden dem Garten auch noch nachhaltig, da ihre Ernährung dafür sorgt, dass Pflanzen absterben.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass Problem schnell loszuwerden, bevor die Schäden irreparabel werden.

Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten – sowohl tierfreundliche, als auch nicht tierfreundliche, und sowohl umweltfreundliche, als auch solche die eher umweltschädlich sind.

Für welche man sich entscheiden sollte hängt zum einen davon ab, wie dringlich das Problem ist, und zum anderen davon wie man von einem moralischen Standpunkt gesehen vorgehen möchte. Auch der Aufwand kann ein Faktor sein

Sehr hohe Erfolgschancen gibt es allerdings auch mit sowohl tierfreundlichen, als auch umweltfreundlichen Methoden – also spricht wohl nichts dagegen, diesen den Vorzug zu geben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.jarkow.de/schaedlinge/schaedlinge-lexikon/schadnager/wuehlmaeuse.html

[2] https://www.rentokil.de/wuehlmaeuse/wuehlmaus-schermaus-maulwurf-aussehen-anzeichen-erkennen

[3] https://www.wuehlmausbekaempfung.info

Bildquelle: 123rf.com / 25313843

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